Die Tásah Yleha/Stadt

Stadt Yleha Zirmo Nancourt Kanthep Fort und Insel Deylan Plantage Gran Ylehia Gasthaus Nisutsrast Nisut Peri III-Küstenstraße Nisut Peri III-Küstenstraße Nisut Peri III-Küstenstraße Nisut Peri III-Küstenstraße Insel TáHôthka und Djardjon Vulkan Isarh Die Panhepa-Seen Der Panhepa Der Persah Der Nanhep Die Feuerberge Salhên und Salhêntal Die Insinya Der Untere SjahT Die Bucht von Yleha

[Allgemeines] [Siedlungen und Straßen] [Inseln und Berge] [Flüsse, Seen und Buchten]

Allgemeines

Das größte, vielseitigste und reichste Gebiet in Antien'Marét hat die Haupstadt Yleha/Stadt, die auch Regierungesitz von Antien'Marét ist.
Das Gebiet umfaßt die Feuerberge mit ihren reichen Erzmienen und des Dorfes Nancourt, in dem selbiges verarbeitet wird, die Region um die Panhepaseen, an denen das beste Iryanleder Ylehas hergestellt und verarbeiten wird, die fruchtbaren Auen des Salhên, in denen nicht nur Holz geschlagen und Feldfrüchte angebaut werden, sonder unter der Leitung und Kontrolle des Klosters Al'Areal feine Rauschkrautsorten geerntet werden. Zu Yleha/Stadt gehören jedoch auch die Plantage Gran Ylehia, die größte und ertragreichste Plantage Antien'Maréts, die Städte Yleha und Zirmo und der längste Teil der Nisut Peri III-Küstenstraße, die an der Bucht von Yleha entlang führt.

Siedlungen

Die Stadt Yleha

Einwohner/innen: 501
Einrichtungen: 1 Borontempel
1 Rondraschrein
1 Regierungspalast
1 Gasthaus
1 gutes Hotel
2 Schänken
1 Grobschmied
1 Sattlerin/Schusterin
1 Tischlerin
1 Bäcker
1 Fleischer
1 Waffenschmiedin
1 Töpfer
2 Seiler
1 Segelmacherin
1 Werft (Boote, kleine Schiffe)
2 Krämer
1 Bordell
1 Badehaus
1 Schneiderin
1 Nordwarenladen
wöchentlich Markt
Festung

Bewohner/innen: Bauern, Hafenarbeiterinnen,
Seeleute
Erreichbar über: Hafen (Meer, Fluß), Nisut
Peri III-Straße, Ylehapfad
Produkte: Boote, kleine Schiffe

Yleha ist die, abgesehen von den Städten der Achaz und der Catco, die älteste Stadt in Antien'Marét, ja sogar in ganz Yleha.
Ob Die Stadt schon von den Ahnen der Ylehis erbaut, oder erst von nordländischen Freibeutern gegründet worden war, diese Frage ist heute kaum noch zu beantworten. Es wird angenommen, daß beides irgendwie zutrifft: Die Festung und die ältesten, noch stehenden Gebäude der Stadt, die damals noch Syllina hieß, stammen aus einer Zeit, in der die Stadt hauptsächlich von Freibeuterei lebte. Doch Funde in den Kellern der Festung beweisen, daß hier schon vorher Mauern standen und Menschen lebten...
Friedlich und langsam übernahm das Volk der Ylehis die Stadt, benannten sie neu und machte sie zu ihrer Hauptstadt. Auf der großen Insel vor der Stadt standen prächtige Königspaläste und zur Hochblüte des Königsreichts Yleha war der geschütze Hafen stehts mit Schiffen aus aller Welt gefüllt. Später erlebte die Stad als autonome Freistadt einen weiteren Aufschwung, der jedoch durch die blutigen Zeiten von Tar'Chîn, nach heldenhaften und mutigen Kämpfen, beendet wurde.
Heute ist nur noch der verblaßende Glanz einstiger Macht geblieben, die Stadt ist stark geschrumpft und würde wohl nur noch als Dorf gelten, hätte die Akîbet Ni Antien'Maret nicht den Regierungssitz dorthin verlegt.

Zirmo

Einwohner/innen: 245
Einrichtungen: 1 Borontempel
1 Gasthaus
2 Schenken
1 Zimmerfrau
1 Bootsbauerin
1 Rumbrenner
1 Waffenhändler
1 Krämerin
1 Kräuterladen
1 Badehaus
alle zwei Wochen Markt
Festung
Bewohner/innen: Seeleute
Bauern
Hafenarbeiter/innen
Erreichbar über: Hafen (Fluß und Meer)
Nisut Peri III-Straße
Produkte: Boote (mäßig)
Rum (viel)
Zirmo, die zweitgrößte Stadt in Antien'Marét, ist wie Yleha/Stadt kaum mehr als ein befestigtes Dorf, welches an an der Mündung des Sjah'T-Flußes liegt.
Auf der einen Seite des Flußes befindet sich der gut befestigte Hafen mit dem Marktplatz, an dem nicht nur die Nisut Peri III- Küstenstraße endet, sondern auch der zweite Borontempel Antien'Maréts steht. Alle zwei Wochen wird hier Markt abgehalten und täglich wird der Fisch, der in den reichen Fischgründen Ost-Ylehas gefangen wird, verkauft und weiter nach Yleha/Stadt gebracht.
Über eine Brücke erreicht man das andere Ufer des Flußes, wo sich die trutzige, alte und gut besetzte Festung erhebt. Hier steht auch eine goße Rumbrennerei, die Ylehas besten Rum herstellt.
Zirmos bewegte Geschichte fand einen Höhepunkt im Südmeerkrieg, als das Dorf als Ansatzpunkt der al'anfanischen Invasion diente. Das schwache ylehische Militär wr auf einen Angriff gegen Yleha/stadt gefasst und konnte so völlig überrumpelt werden. Während der Besatzung wurde Zirmo befestigt und ausgebaut, als "Fort Honak" war es ein Eckpfeiler der al'anfanischen Macht und blieb es, bis sich die letzten al'anfanischen Truppen dort vor den heranrückenden Kemi einschifften.
In da Vanchas Separationsplänen sollte Zirmo eine ähnliche Rolle spielen: Hier sollten die überall auf dem Kontinent angeworbenen Söldlingsbanden anlanden und die Vorstöße eines "unabhängigen" Ylehas gegen den syllanischen Ostteil der Provinz beginnen.

Nancourt

Einwohner/innen: 64
Einrichtungen: Schänke
2 Mienen
1 Esse
1 Grobschmiedin
1 Waffenschmiedin
1 Schwertfeger
1 Kunstschmied
kein Markt
Festung
Bewohner/innen: Bergarbeiter/innen
2 Zwerge
Erreichbar über: Feuerstieg(Pfad)
Produkte: Waffen (mäßig)
Eisenwaren (groß)
Klein, dreckig und erbärmlich wirkt der Ort, der am Ende des Feuerstiegs liegt. Von einer trutzigen Festung überragt, befinden sich, in einem Tal verstreut, die Hütten der Bewohner und Bewohnerinnen, mehrere Schmieden und Werkstätte und eine große Eisenschmelze, in der das mühsam in zwei Mienen gewonnene Eisenerz verarbeitet wird, bevor es von geübten Händen zu bestem Stahl, feinsten Waffen oder Gebrauchsgegenständen aus Metall geformt wird.
Bauern oder Jägerinnen gibt es in Nancourt nicht, das Dorf wird von außen mit allem versorgt, was es zum Leben benötigt, denn alle arbeiten für das Eisen: schon die Kinder helfen den Köhlern bei der Herstellung von Holzkohle, und wer nicht in den Mienen schufftet, der arbeitet in einer der Schmieden und Werkstätten.

Salhên und das Salhêntal

Einwohner/innen: 67
Einrichtungen: 1 Handwerkerin
1 Heilerin
3 Jäger
Rauschkrautfelder
1 Reismühle
Bewohner/innen: Bauern
Holzfäller
Erreichbar über: Dschungelpfad
Fluß
Produkte: Reismehl (mäßig)
Rauschkraut (viel)
Holz (mäßig)
Mitten im Dschungel entspringt der Salhên, der erst nur ein kleiner Bach, aber nachdem die Wasser von Panhepa und Nanhep dazugekommen sind, zu dem schmalen, dafür aber schnellen und tiefen Fluß Salhên wird.
An seinem Nordufer kann die Reisende vor der Kulisse der Feuerberge und des Waldes an ihren Hängen das Kloster Al'Areal erblicken.
In einigen Meilen Umkreis um Yleha an der Mündung des Salhên und in der Umgebung von Al'Areal sind Teile des Waldes mit großen Mühen gerodet worden, um auf dem geschaffenen Ackerboden jene Felder zu beherbergen, die maßgeblich an der Nahrungsmittelversorgung Ylehas beteiligt sind.
Im Salhên-Tal hatte auch der inzwischen exekutierte ehemalige Hátya Ni Yleha, Enrisco da Vancha seine Verschwörerstützpunkte eingerichtet. Auch heute noch ist diese Region von marodierenden Söldlingen und Renegatenbanden geplagt, obwohl sich Akîbet und Militärgouverneurin keine Schonung bei der Verfolgung der verräterischen Banditen auferlegen.

Kanthep

Einwohner/innen: 65
Einrichtungen: Handwerker (manufakturähnlich)
kein Markt
Bewohner/innen: Jägerinnen
Fischer
Holzfällerinnen
Erreichbar über: Dschungelpfad
Produkte: Iryanleder (viel)
Echsenfleisch (viel)
Holz (mäßig)
Obwohl in der Umgebung von Kanthep große Raubechsen eher häufig als selten sind, finden sich zumindest in den drei Seen, an denen das Dorf liegt, kaum Alligatoren oder ähnlich gefährliche Echsen - wohl aber eine große Anzahl von pflanzenfressenden Reptilien, die manchmal sogar beträchliche Größen erreichen und eine der Hauptbeuten der Bewohner Kantheps bilden - "Panhepa-Echsenleder", das Iryanleder aus kantheper Produktion, trägt seinen Namen nicht umsonst...
In der Verschwörung des ehemligen Hátyas Ni Yleha, Enrsico da Vancha, spielte Kanthep eine besondere Rolle. Hier, in einem abgelegnen Jagdhaus tafen sich die Separatisten zu den Beratschlagungen und zur Erstellung des Generalstabsplanes ihres "Unabhängigkeitskrieges". Das friedliche, idyllische Kanthep ist der Geburtsort der "Operation Legende", die Kemi mit Krieg , Not und Leid überziehen sollte...

Fort Deylan

Einwohner/innen: 10
Einrichtungen: Fort
Bewohner/innen: Fischer
Erreichbar über: Meer
Produkte: Fisch (sehr viel)
Die Insel Deylan ist seit der Spaltung Ylehas ebenfalls zerrissen. Zum Westen gehört der Süden, zum Osten des ehemaligen Kleinstaates der Norden Deylans. In einer reichlich illegalen Aktion versuchte der Westen seinerzeit Deylan durch eine kleine Gruppe von Freiwilligen zu besetzen - leider hatte der Osten das selbe vor. Der entstandene Konflikt ging als "Deylan-Krieg" in die Geschichte Ylehas ein und kostete immerhin einigen Dutzend Kämpfern das Leben (ein guter Schnitt bei, je nach Quelle, zwischen zehn und zwanzig "Schlachten").
Im "Frieden von Zirmo" wurde die Insel entsprechend der heutigen Grenzführung unter Westen und Osten aufgeteilt - trotzdem herrscht auch heute noch Kriegszustand auf ihr, weil im Norden, wie auch im Süden jeweils ein Kommandant des "Deylan-Krieges" mit einer Anzahl Freiwilliger sitzt und schon seit langem einen Privatkrieg mit dem jeweils anderen führt. Befehle nehmen die beiden "Streithähne" schon seit dem Ende des "Krieges" nicht entgegen.
Im Jahre 26 S.G. erwählte der finstere und reichsweit gesuchte Druide Raistlin Deron die Insel zu seinem Versteck, dessen Buhlerei mit dem Namenlosen zu Ujak in der Entführung der Heiligen Eminenz einen weiteren Höhepunkt fand. Der Finsterling "befriedete" die Insel auf seine Weise, und es kostete den Kämpen des Grand-Inquisitorius Boronîan P1aestumai viel Blut und Schweiß, bis sie die Heilige den Klauen des Unholds entrissen und selbigen mitsamt seinen untoten Horden in die tiefsten Niederhöllen gestoßen hatten. Doch wie wenn nichts geschehen wäre, flackerten kurz daruf die Kämpfe zwischen Nord und Süd wieder auf...

Plantage Gran Ylehia

Einwohner/innen: 41
Produkte: Obst (mäßig)
Reis (viel)
Gewürze (mäßig)
Zucker (viel)
Ônt'hponys (Maultiere) (viel)
Tee (mäßig)
Die größte und ertragreichste Plantage Antien'Maréts wird von freinen Bauern und bezahlten Arbeiterinnen bewirtschaftet und versorgt nich nur die Stadt Yleha, sondern fast die gesammte Provinz. Je nach Bedarf erstrecken sich die Bananen- und Peraine-Äpfelhaine bis zur Küste, die Reisfelder bis zum Salhên, die Gewürzgärten bis zur Straße nach Zenach und die Tee und Zuckerrohrfelder bis an Catcocan heran.
Abseits der Straße nach Zenach liegt das große Gutshaus, das noch aus der Zeit der al'anfanischen Besetzung stammt. Hier wohnen vor allem die Arbeiter und Arbeiterinnen, wenn sie nicht in ihren Hütten auf den Feldern schlafen. Am Haus stehen auch die Stallungen mit kräftigen Wasserbüffeln, Eseln, Ponys und besten Maultieren.
Eine Besonderheit der Plantage ist nämlich die Zucht von geeignteten Maultieren, die je nach Bedarf groß und kräftig, klein und trittsicher oder ausdauernd und genügsam gezüchtet werden. Eine Spezialität Ylehas sind die besonders dschungeltauglichen Ônt'hponys, eine Maultierart, die aus zähen Maraskanponystuten und einheimischen, möglichst großen Eselhengsten gekreuzt wird. Diese Rasse ist äußert vielseitig verwendbar, in Yleha trägt sie sowohl dicke Warenbündel als auch Reisende über die Straßen und Pfade. Neben den Stallungen befinden sich die großen Speicher und Lager und eine kleine Zuckerkocherei.

Gasthaus "Nisutsrast"

Einwohner/innen: 3
Einrichtungen: 1 Gasthaus
1 Anleger
Bewohner/innen: Wirtsleute
Erreichbar über: Hafen (nur übers Meer)
Nisut Peri III-Straße
Nahe der Brücke über den Per'sah, an der Nisut Peri III- Straße liegt das Gasthaus "Nisutsrast". Abgesehen von der Wirtsfamilie lebt niemand auf Dauer in der verlassenen Gegend, viele Reisende jedoch rasten oft und gerne in einem der günstigen und gemütlichen Zimmer. Sogar ganze Handelskaravanen könnnen in zwei großen Schuppen und der Scheune untergebracht werden.
Nahe des Gasthauses liegt ein unscheinbarer, aber breiter Steg, an dem das Fischerboot der Familie dümpelt und oft auch ein Schiff anlegt, um am Gasthaus Vorräte aufzunehmen.
In jüngerer Vergangenheit wurde das Rasthaus durch die Verhaftung von Adarian von Dreyfelsen-Dragentodt bekannt, der hier, als Frau verkleidet, auf seinem Weg ins sichere Ost-Yleha Rast machte. Die aufmerksame Wirtin jedoch erkannte den im Bunde mit dem verräterischen da Vancha stehenden Recken und hieb ihn mit einem Knüppel nieder, so daß die Garde den Streiter ohne Schwierigkeiten in Gewahrsam nehmen konnte. Die tapfere Wirtsfrau erhielt eine Belobigung von der Nisut selbselbstens, das Pergament führt die Wirtin interessierten Gästen ebenso wie ihren Verdienstorden gerne vor.

Die Nisut Peri III-Küstenstraße

Die wichtigste und einzige, richtige Straße in Antien'Marét ist diese, relativ neue Straße. Sie beginnt im Osten in der Grenzstadt Zirmo, verläuft an der Bucht von Yleha, vorbei am Gasthaus Nisutsrast entlang zur Stadt Yleha. Von dort führt sie weiter an der Küste entlang nach Norden, wo sie das Schloß Langrep und die Fischerdörfer an der Küste verbindet und schließlich nach Yunisa führt.
Die gesamte Straße ist gut passierbar und ihr Zustand ist selbst in Krisenzeiten nie schlecht. Die Straße ist an den meisten Stellen so breit, daß zwei Kutschen bequem nebeneinande fahren können, an den engsten Stellen kann immernoch ein Karren ohne Probleme passieren. Selbst die Brücken sind breit genug für Kutschen, obwohl diese selten auf der Straße zu finden sind. Sie wird vor allem von Handelskaravanen mit Lastmaultieren, Fußgängern oder kleinen Karren mit zwei großen Rädern genutzt.
In regelmäßigen Abständen befinden sich befestigte Buchen an der Straße, die normalerweise auch über große, schützende Unterstände oder sogar Hütten verfügen, unter deren Dächern vor allem Händler ihre Waren die Nacht über lagern oder vor besonders heftige Regenfälle schützen können. Außerdem gibt es in jeden Dorf an der Straße ein Gasthaus, eine Schänke oder andere Unterbringungsmöglichkeiten zum Rasten und Übernachten.

Inseln und Berge

Insel Tá'Hôthka und Djardjon

Die Insel Tá'Hôthka vor der Stadt Yleha ist ein absolut eigentümliches Eiland. Seit den Zeiten Tar'Chîns von den verschiedenen Herrschern Ylehas als Standort ihrer Hauptsitze und -paläste genutzt, entwickelte sich Tá'Hôthka von einer Insel mit Palästen und Palastruinen zu einer Art Gesamtwerk, einer Insel, die ein einziger Palast ist. Auch wenn heute viel von dem alten Prunk und der alten Pracht verflogen ist, so ist Tá'Hôthka immer noch ein Ort, der die Macht seines wichtigsten Bewohners - des Herrschers von Yleha - bei weitem unterstreicht, ja, sogar noch zu verstärken scheint.
Die trutzig-prunkvollen Palastmauern Djardjons, hoch über dem Meer auf jenen Klippen erbaut, die die Insel schon vor so manchem Angreifer schützten und sie zu einer Festung machen, die sogar noch die Alte Garnison Ylehas in den Schatten stellt, sind auch heute noch ein Zeichen für Ylehas Ruhm und für alles, was Yleha darstellt.
Überall um den Palast herum trifft der Besucher auf Monumente alter Tage, auf Statuen, Ruinen, und verwilderte Gärten. Die schwarzen Mauern, die über und über verziert mit unbeschreiblichen, seltsamen, mysteriösen Reliefen, Statuen und Schriftzeichen sind, wurden kurz nachdem Akîbet Annabel in das Land gekommen war, verlassen. Die dunklen Geheimnisse in den endlosen, verwunschenen Kellern der Festung und das Auftauchen von Untoten und anderen unnatürlichen Wesenheiten veranlaßten die Akîbet, den Regierungssitz des Landes in den neuen Stadtpalast von Yleha zu verlegen.

Die Feuerberge

Die Feuerberge im Nordwesten Ylehas sind eine Ansammlung von vielen kleineren und größeren Vulkanschloten, die teilweise noch hochaktiv, teilweise bereits erloschen, das Gebiet zwischen Salhên und Isinya prägen. Zwischen den dunklen, leblosen Gipfeln und Schlünden der Berge liegen fruchtbare, dichtbewaldete Täler mit Bachläufen, Sümpfen und Morasten, die alle paar Jahre einmal von einem Vulkanausbruch verwüstet werden.
Einziger Grund dafür, in dieser gefährlichen Gegend zu siedeln, sind die relativ großen Vorkommen an Erzen - vor allem Eisenerz scheint man aus dem Obsidian, dem Granit und Basalt der Felsen schlagen zu können.

Die Isarh

Die Isarh, die majestätisch das Tal der Isinya überragt, ist ein mächtiger Vulkanberg, dem eigentlich permanent kleine Ströme von Lava entrinnen.
Trotz der andauernden Lavaströme, gilt die Isarh als friedlicher, ja, sogar freundlicher Berg, denn ihre seltenen wirklichen Ausbrüche schleudern große Mengen fruchtbarer Asche, aber wenig größere Lavabrocken aus dem breiten Kegel in Richtung der Bucht von Yleha.

Flüsse, Seen und Buchten

Die Panhepaseen

Die Panhepaseen sind eine Art Oase der Friedwertigkeit, der Fruchtbarkeit und der Ruhe in der Grünen Hölle, die ihren Namen in der Umgebung von Kanthep wirklich verdient hat. Nicht zuletzt wegen der relativen Sicherheit auf den Seen und an ihren Ufern, ist der Ort Kanthep seinerzeit am "Großen See" gegründet worden, der für die Bewohner, die Haupterwerbsquelle darstellt.

Der Panhepa

Der Panhepa ist ein Bach, der irgendwo im dichten Urwald entspringt, einige morastige Gebiete durchläuft, in denen er sich regelmägig verliert und den fast Rest seines Laufs, bis er in den Salhên mündet, die meiste Zeit unter einem dichtem Bewuchs fließt. So mag man den unscheinbaren Bach gar nicht bemerken, wenn man auf dem Pfad nach Kanthep reist, obwohl der Bach meist nur wenige Schritt neben dem Weg plätschert.

Der Nanhep

"Im Angesichte dieses Tales kann ich verstehen, warum die Bewohner dieser kleinen Kolonie derart gläubig sind. Wer solche Gesichte hatte, wie sie dieses Tal vermittelt, muß von der Nähe der Götter wahrlich überzeugt sein ..."
(Zitat aus dem Reisetagebuch eines neureichischen Söldnerhauptmannes)

Nanhep ist der Name eines der beiden "Quellflüsse" des Salhên. Mit wahnwitzigen, bis ins Extreme getriebenen Biegungen, kleinen Kaskaden, wilden Klüften und mächtigen Felsen in seinem Lauf ist der "Fluß", der eigentlich mehr ein breiterer Wildbach ist, fugt sich der Fluß herrlich in die wilde, unwirkliche Landschaft der Feuerberge ein.
Die wild-romantischen Klippen, der schmale Pfad des Feuerstiegs immer nahe und doch weit entfernt vom sprudelnden und säuselnden Nanhep, das ferne Donnern der mächtigen Vulkane, die riesigen Rauchwolken, die den Himmel verdunkeln und der ewige Sprühregen machen das Tal des Nanhep zu einem unwirtlichen und trotzdem faszinierenden Ort - viele yleh'sche Maler haben sich schon versucht die Atmosphäre einzufangen, doch kaum einem ist es gelungen die Gefühle auszudrücken, die man bei einem Besuch des Tales erfährt.

Die Isinya

Die Isinya markiert die Nördliche Grenze der Tásah. Hinter der Namen Isinya verbirgt sich ein fast schon lieblich zu nennender, schmaler Fluß mit breiten, äußerst fruchtbaren Auen, der sich am Nordrand der Feuerberge entlang durch den dichten Regenwald bis zum Dorf Balîno windet, wo er schließlich in die Bucht von Yleha mündet.
Die gelegentliche Ascheregenaus dem mächtigen Schlund der Isarh, die majestätisch das Tal der Isinya überragt, sind die perfekte Grundlage für eine Flora und Fauna, wie sie wohl in ihrer Mannigfaltigkeit kaum woanders in Yleha gefunden werden kann.

Der Per'sah

Bei den Bauarbeiten zur Nisut Peri III- Straße wurde der kurze Fluß wiederentdeckt, der von einem Sumpf im Urwald gespeißt wird und schließlich nach nur 6 Meilen in die Bucht von Yleha mündet. Der name des Flüßchens bedeutet in etwas "wartet auf den Sah" und ist aus der seltsamen Namensgebung her entstanden. Der damalige Sah Ni Yleha/Stadt hatte sich das Recht erbeten, den Fluß zu bennennen, starb jedoch, bevor ihm ein passender Name einfiel.

Der Untere Sjah'T

Regelmäßig tritt die "Mutter" über ihre Ufer und überfällt die Gebiete an ihrem Mittel- und Unterlauf mit Fluten von fruchtbarem, aber auch todbringendem Schlamm. In der Regenzeit färbt sich das Meer bei der auffallend engen Mündung der Sjah'T im rotbraun und braun des vielen Schlammes, den ihre Wassermassen mit sich tragen. Es scheint jedesmal, als würde das Meer bluten.
Außer einigen Weiden und Feldern liegen an der Sjah'T nicht viele Zeichen der Zivilisation - einzig die in regelmäßigen Abständen stehenden, liegenden und zum Teil auch fehlenden Grenzmarkierungen am Ostufer zeigen, daß überhaupt schon Menschen die Wildnis an der Sjah'T-Mündung erkundet haben.

Die Bucht von Yleha

Die Bucht von Yleha, gelegen zwischen der Insel Ményêt und der Küste Ost-Ylehas, ist ein Teil des Perlenmeeres und zeigt sich dem Betrachter in einem wirklich seltsamen blaugrünen bis grünen Farbton, der in dieser Art eigentlich nur vor Yleha vorkommt und angeblich auf einer besonderen Art von Korallen, die vor der Küste in riesigen Mengen wachsen sollen, herrührt.
Die Bucht gilt als gutes und relativ tiefes Fahrwasser, weist aber trotzdem eine Masse von kleinen bis kleinsten Inseln auf, die sich vor allem in der Nähe des Ufer finden. Das Ufer der Bucht von Yleha hat seine ganz typischen Eigenheiten - es besteht teilweise aus meilenlangen Felsklippen, teilweise aus schneeweißen Stränden und zum Teil auch aus Mangrovenwald, der bisweilen mehrere Hundert Schritt ins Meer hinaus reicht. Bekannt ist die Bucht dafür, daß Stürme sie eher selten mit voller Stärke heimsuchen, sie meistens sogar vollständig verschonen - ein Grund für vorbeifahrende Schiffe, die von einem Sturm überrascht wurden, die Häfen der Bucht anzulaufen.
Besonders wichtig ist die Bucht für Yleha aber aus einem anderen Grund: über die ganze Bucht, verstreut liegen sehr ergiebige Fischgründe, die die Ernährung der Provinz sichern.
Ursprünglich trug die Bucht den Namen "Bucht (manchmal auch "Golf") von Syllina",wurde dann aber schon früh (gleichzeitig mit Yleha selbst) umbenannt. Trotzdem wird die Bucht heute noch in Dokumenten und Karten diverser nördlicher Staaten (sowie oftmals auch in jenen von Brabak und Sylla) mit ihrem alten Namen tituliert (wie Yleha auch).

von T.W. und Bettina "Pony" Wiese

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