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| Einwohner/innen: | 245 | Einrichtungen: | 1 Borontempel 1 Gasthaus 2 Schenken 1 Zimmerfrau 1 Bootsbauerin 1 Rumbrenner 1 Waffenhändler 1 Krämerin 1 Kräuterladen 1 Badehaus alle zwei Wochen Markt Festung |
| Bewohner/innen: | Seeleute Bauern Hafenarbeiter/innen |
| Erreichbar über: | Hafen (Fluß und Meer) Nisut Peri III-Straße |
| Produkte: | Boote (mäßig) Rum (viel) |
| Einwohner/innen: | 64 | Einrichtungen: | Schänke 2 Mienen 1 Esse 1 Grobschmiedin 1 Waffenschmiedin 1 Schwertfeger 1 Kunstschmied kein Markt Festung |
| Bewohner/innen: | Bergarbeiter/innen 2 Zwerge |
| Erreichbar über: | Feuerstieg(Pfad) |
| Produkte: | Waffen (mäßig) Eisenwaren (groß) |
Klein, dreckig und erbärmlich wirkt der Ort, der am Ende des Feuerstiegs liegt. Von einer trutzigen Festung überragt, befinden sich, in einem Tal verstreut, die Hütten der Bewohner und Bewohnerinnen, mehrere Schmieden und Werkstätte und eine große Eisenschmelze, in der das mühsam in zwei Mienen gewonnene Eisenerz verarbeitet wird, bevor es von geübten Händen zu bestem Stahl, feinsten Waffen oder Gebrauchsgegenständen aus Metall geformt wird.
| Einwohner/innen: | 67 | Einrichtungen: | 1 Handwerkerin 1 Heilerin 3 Jäger Rauschkrautfelder 1 Reismühle |
| Bewohner/innen: | Bauern Holzfäller |
| Erreichbar über: | Dschungelpfad Fluß |
| Produkte: | Reismehl (mäßig) Rauschkraut (viel) Holz (mäßig) |
Mitten im Dschungel entspringt der Salhên, der erst nur ein kleiner Bach, aber nachdem die Wasser von Panhepa und Nanhep dazugekommen sind, zu dem schmalen, dafür aber schnellen und tiefen Fluß Salhên wird.
| Einwohner/innen: | 65 | Einrichtungen: | Handwerker (manufakturähnlich) kein Markt |
| Bewohner/innen: | Jägerinnen Fischer Holzfällerinnen |
| Erreichbar über: | Dschungelpfad |
| Produkte: | Iryanleder (viel) Echsenfleisch (viel) Holz (mäßig) |
| Einwohner/innen: | 10 |
| Einrichtungen: | Fort |
| Bewohner/innen: | Fischer |
| Erreichbar über: | Meer |
| Produkte: | Fisch (sehr viel) |
| Einwohner/innen: | 41 | Produkte: | Obst (mäßig) Reis (viel) Gewürze (mäßig) Zucker (viel) Ônt'hponys (Maultiere) (viel) Tee (mäßig) |
Die größte und ertragreichste Plantage Antien'Maréts wird von freinen Bauern und bezahlten Arbeiterinnen bewirtschaftet und versorgt nich nur die Stadt Yleha, sondern fast die gesammte Provinz. Je nach Bedarf erstrecken sich die Bananen- und Peraine-Äpfelhaine bis zur Küste, die Reisfelder bis zum Salhên, die Gewürzgärten bis zur Straße nach Zenach und die Tee und Zuckerrohrfelder bis an Catcocan heran.
| Einwohner/innen: | 3 | Einrichtungen: | 1 Gasthaus 1 Anleger |
| Bewohner/innen: | Wirtsleute |
| Erreichbar über: | Hafen (nur übers Meer) Nisut Peri III-Straße |
Nahe der Brücke über den Per'sah, an der Nisut Peri III- Straße liegt das Gasthaus "Nisutsrast". Abgesehen von der Wirtsfamilie lebt niemand auf Dauer in der verlassenen Gegend, viele Reisende jedoch rasten oft und gerne in einem der günstigen und gemütlichen Zimmer. Sogar ganze Handelskaravanen könnnen in zwei großen Schuppen und der Scheune untergebracht werden.Die Nisut Peri III-Küstenstraße
Die wichtigste und einzige, richtige Straße in Antien'Marét ist diese, relativ neue Straße. Sie beginnt im Osten in der Grenzstadt Zirmo, verläuft an der Bucht von Yleha, vorbei am Gasthaus Nisutsrast entlang zur Stadt Yleha. Von dort führt sie weiter an der Küste entlang nach Norden, wo sie das Schloß Langrep und die Fischerdörfer an der Küste verbindet und schließlich nach Yunisa führt.
Die gesamte Straße ist gut passierbar und ihr Zustand ist selbst in Krisenzeiten nie schlecht. Die Straße ist an den meisten Stellen so breit, daß zwei Kutschen bequem nebeneinande fahren können, an den engsten Stellen kann immernoch ein Karren ohne Probleme passieren. Selbst die Brücken sind breit genug für Kutschen, obwohl diese selten auf der Straße zu finden sind. Sie wird vor allem von Handelskaravanen mit Lastmaultieren, Fußgängern oder kleinen Karren mit zwei großen Rädern genutzt.
In regelmäßigen Abständen befinden sich befestigte Buchen an der Straße, die normalerweise auch über große, schützende Unterstände oder sogar Hütten verfügen, unter deren Dächern vor allem Händler ihre Waren die Nacht über lagern oder vor besonders heftige Regenfälle schützen können. Außerdem gibt es in jeden Dorf an der Straße ein Gasthaus, eine Schänke oder andere Unterbringungsmöglichkeiten zum Rasten und Übernachten.
Die Insel Tá'Hôthka vor der Stadt Yleha ist ein absolut eigentümliches Eiland. Seit den Zeiten Tar'Chîns von den verschiedenen Herrschern Ylehas als Standort ihrer Hauptsitze und -paläste genutzt, entwickelte sich Tá'Hôthka von einer Insel mit Palästen und Palastruinen zu einer Art Gesamtwerk, einer Insel, die ein einziger Palast ist. Auch wenn heute viel von dem alten Prunk und der alten Pracht verflogen ist, so ist Tá'Hôthka immer noch ein Ort, der die Macht seines wichtigsten Bewohners - des Herrschers von Yleha - bei weitem unterstreicht, ja, sogar noch zu verstärken scheint.
Die trutzig-prunkvollen Palastmauern Djardjons, hoch über dem Meer auf jenen Klippen erbaut, die die Insel schon vor so manchem Angreifer schützten und sie zu einer Festung machen, die sogar noch die Alte Garnison Ylehas in den Schatten stellt, sind auch heute noch ein Zeichen für Ylehas Ruhm und für alles, was Yleha darstellt.
Überall um den Palast herum trifft der Besucher auf Monumente alter Tage, auf Statuen, Ruinen, und verwilderte Gärten. Die schwarzen Mauern, die über und über verziert mit unbeschreiblichen, seltsamen, mysteriösen Reliefen, Statuen und Schriftzeichen sind, wurden kurz nachdem Akîbet Annabel in das Land gekommen war, verlassen. Die dunklen Geheimnisse in den endlosen, verwunschenen Kellern der Festung und das Auftauchen von Untoten und anderen unnatürlichen Wesenheiten veranlaßten die Akîbet, den Regierungssitz des Landes in den neuen Stadtpalast von Yleha zu verlegen.
Die Feuerberge im Nordwesten Ylehas sind eine Ansammlung von vielen kleineren und größeren Vulkanschloten, die teilweise noch hochaktiv, teilweise bereits erloschen, das Gebiet zwischen Salhên und Isinya prägen. Zwischen den dunklen, leblosen Gipfeln und Schlünden der
Berge liegen fruchtbare, dichtbewaldete Täler mit Bachläufen, Sümpfen und Morasten, die alle paar Jahre einmal von einem Vulkanausbruch verwüstet werden.
Einziger Grund dafür, in dieser gefährlichen Gegend zu siedeln, sind die relativ großen Vorkommen an Erzen - vor allem Eisenerz scheint man aus dem Obsidian, dem Granit und Basalt der Felsen schlagen zu können.
Die Isarh, die majestätisch das Tal der Isinya überragt, ist ein mächtiger Vulkanberg, dem eigentlich permanent kleine Ströme von Lava entrinnen.
Trotz der andauernden Lavaströme, gilt die Isarh als friedlicher, ja, sogar freundlicher Berg, denn ihre seltenen wirklichen Ausbrüche schleudern große Mengen fruchtbarer Asche, aber wenig größere Lavabrocken aus dem breiten Kegel in Richtung der Bucht von Yleha.
Die Panhepaseen sind eine Art Oase der Friedwertigkeit, der Fruchtbarkeit und der Ruhe in der Grünen Hölle, die ihren Namen in der Umgebung von Kanthep wirklich verdient hat. Nicht zuletzt wegen der relativen Sicherheit auf den Seen und an ihren Ufern, ist der Ort Kanthep seinerzeit am "Großen See" gegründet worden, der für die Bewohner, die Haupterwerbsquelle darstellt.
Der Panhepa ist ein Bach, der irgendwo im dichten Urwald entspringt, einige morastige Gebiete durchläuft, in denen er sich regelmägig verliert und den fast Rest seines Laufs, bis er in den Salhên mündet, die meiste Zeit unter einem dichtem Bewuchs fließt. So mag man den unscheinbaren Bach gar nicht bemerken, wenn man auf dem Pfad nach Kanthep reist, obwohl der Bach meist nur wenige Schritt neben dem Weg plätschert.
"Im Angesichte dieses Tales kann ich verstehen, warum die Bewohner dieser kleinen Kolonie derart gläubig sind. Wer solche Gesichte hatte, wie sie dieses Tal vermittelt, muß von der Nähe der Götter wahrlich überzeugt sein ..."
(Zitat aus dem Reisetagebuch eines neureichischen Söldnerhauptmannes)
Nanhep ist der Name eines der beiden "Quellflüsse" des Salhên.
Mit wahnwitzigen, bis ins Extreme getriebenen Biegungen, kleinen Kaskaden, wilden Klüften und mächtigen Felsen in seinem Lauf ist der "Fluß", der eigentlich mehr ein breiterer Wildbach ist, fugt sich der Fluß herrlich in die wilde, unwirkliche Landschaft der Feuerberge ein.
Die wild-romantischen Klippen, der schmale Pfad des Feuerstiegs immer nahe und doch weit entfernt vom sprudelnden und säuselnden Nanhep, das ferne Donnern der mächtigen Vulkane, die riesigen Rauchwolken, die den Himmel verdunkeln und der ewige Sprühregen machen das Tal des Nanhep zu einem unwirtlichen und trotzdem faszinierenden Ort - viele yleh'sche Maler haben sich schon versucht die Atmosphäre einzufangen, doch kaum einem ist es gelungen die Gefühle auszudrücken, die man bei einem Besuch des Tales erfährt.
Die Isinya markiert die Nördliche Grenze der Tásah. Hinter der Namen Isinya verbirgt sich ein fast schon lieblich zu nennender, schmaler Fluß mit breiten, äußerst fruchtbaren Auen, der sich am Nordrand der Feuerberge entlang durch den dichten Regenwald bis zum Dorf Balîno windet, wo er schließlich in die Bucht von Yleha mündet.
Die gelegentliche Ascheregenaus dem mächtigen Schlund der Isarh, die majestätisch das Tal der Isinya überragt, sind die perfekte Grundlage für eine Flora und Fauna, wie sie wohl in ihrer Mannigfaltigkeit kaum woanders in Yleha gefunden werden kann.
Bei den Bauarbeiten zur Nisut Peri III- Straße wurde der kurze Fluß wiederentdeckt, der von einem Sumpf im Urwald gespeißt wird und schließlich nach nur 6 Meilen in die Bucht von Yleha mündet. Der name des Flüßchens bedeutet in etwas "wartet auf den Sah" und ist aus der seltsamen Namensgebung her entstanden. Der damalige Sah Ni Yleha/Stadt hatte sich das Recht erbeten, den Fluß zu bennennen, starb jedoch, bevor ihm ein passender Name einfiel.
Regelmäßig tritt die "Mutter" über ihre Ufer und überfällt die Gebiete an ihrem Mittel- und Unterlauf mit Fluten von fruchtbarem, aber auch todbringendem Schlamm.
In der Regenzeit färbt sich das Meer bei der auffallend engen Mündung der Sjah'T im rotbraun und braun des vielen Schlammes, den ihre Wassermassen mit sich tragen. Es scheint jedesmal, als würde das Meer bluten.
Außer einigen Weiden und Feldern liegen an der Sjah'T nicht viele Zeichen der Zivilisation - einzig die in regelmäßigen Abständen stehenden, liegenden und zum Teil auch fehlenden Grenzmarkierungen am Ostufer zeigen, daß überhaupt schon Menschen die Wildnis an der Sjah'T-Mündung erkundet haben.
Die Bucht von Yleha, gelegen zwischen der Insel Ményêt und der Küste Ost-Ylehas, ist ein Teil des Perlenmeeres und zeigt sich dem Betrachter in einem wirklich seltsamen blaugrünen bis grünen Farbton, der in dieser Art eigentlich nur vor Yleha vorkommt und angeblich auf einer besonderen Art von Korallen, die vor der Küste in riesigen Mengen wachsen sollen, herrührt.
Die Bucht gilt als gutes und relativ tiefes Fahrwasser, weist aber trotzdem eine Masse von kleinen bis kleinsten Inseln auf, die sich vor allem in der Nähe des Ufer finden. Das Ufer der Bucht von Yleha hat seine ganz typischen Eigenheiten - es besteht teilweise aus meilenlangen Felsklippen, teilweise aus schneeweißen Stränden und zum Teil auch aus Mangrovenwald, der bisweilen mehrere Hundert Schritt ins Meer hinaus reicht.
Bekannt ist die Bucht dafür, daß Stürme sie eher selten mit voller Stärke heimsuchen, sie meistens sogar vollständig verschonen - ein Grund für vorbeifahrende Schiffe, die von einem Sturm überrascht wurden, die Häfen der Bucht anzulaufen.
Besonders wichtig ist die Bucht für Yleha aber aus einem anderen Grund: über die ganze Bucht, verstreut liegen sehr ergiebige Fischgründe, die die Ernährung der Provinz sichern.
Ursprünglich trug die Bucht den Namen "Bucht (manchmal auch "Golf") von Syllina",wurde dann aber schon früh (gleichzeitig mit Yleha selbst) umbenannt. Trotzdem wird die Bucht heute noch in Dokumenten und Karten diverser nördlicher Staaten (sowie oftmals auch in jenen von Brabak und Sylla) mit ihrem alten Namen tituliert (wie Yleha auch).
von T.W. und Bettina "Pony" Wiese