

Bewohner/innen:
145 Seeleute, Handwerkerinnen und Bauern
Militär:
1 gemischtes Banner der Schwarzen Armee, darunter 20 Infanteristen, 20 Matrosen, 10 Ônt'hpony-Kavelleristen, 2 kleine, ylehische Kriegschiffe mit Besatzung (meist abwesend), 1 großes, ylehisches Kriegschiff mit Besatzung (meist abwesend)
Zirmo lieg mitten im Delta des Unteren Sjarh'T und bewacht die Grenze zu Ost-Yleha. Einst war Zirmo nicht mehr als eine kleine Festung, die später wärend der al'anfanischen Besatzung mehrmals ausgebaut und mit einem Hafen bestückt wurde. Inzwischen hat sich jedoch vor dem Tor der Festung eine kleine Stadt (für ylehische Verhältnisse eine Stadt) angesiedelt.
1 Rumbrennerei
Die größte Rumbrennerei der Region vor der Stadt stellt Ylehas beliebtesten und besten Rum her.
2 Fährstadion
Um zur kleinen Stadt und zur Festung zu gelangen, muß jeder, der von der Nisut Peri III-Küstenstraße her kommt, mit einer Fähre über einen Arm des Unteren Sjarh'T übersetzen. Da der Fluß hier jedoch selten breiter als 20 Schritt wird, soll bald mit dem Bau einer Brücke begonnen werden.
3 Gasthaus "Klar'hon Rum"
Das einzige Gasthaus der Stadt ist billig und bietet Unterkunft in einem einfachen, jedoch sauberen Schlafsaal. Der Name des Hauses leitet sich von der ylehischen Spezialität Klar'hon Rum, die natürlich auch im Gasthaus serviert werden kann, ab: in Rum eingelegter Fisch.
4 Borontempel
Der einfache Tempel kann sich zwar von der Einrichtung her nicht mit dem prächtigen Haupttempel in der Stadt Yleha messen, trotzdem ist er wegen der ylehischen Messen, die in ihm abgehalten werden, fast noch beliebter.
5 Zimmermann
Direkt am Tempel vor dem Marktplatz hat der wohl beste Zimmermann Ylehas seine kleine, unscheinbare Werkstatt. Daß sie selten geöffnet ist, liegt wohl daran, daß der gute Mann ständig durch das Land reist, um Aufträge zu erledigen.
6 Krämer
Das nahe am Marktplatz gelegene, mittelgrosses Haus "zum Ruder" beherbergt in seinen Räumen das Geschäft des Gemischtwarenhändler Gurvan Trodas, bei dem man alles für den täglichen Bedarf bekommt. Er nennt sein Geschäft hochtrabend Trommelsturm & Partner. Hier stapelt sich die Waren wie Zucker, Tee, Eisenwaren und was man zum sonst noch zum Leben benötigt und nicht selber ernten kann.
7 Kräuterfrau
Am Ende der "Stadt" wohnt eine Catcoschamanin, die nicht nur Kräuter, Tränke und Salben verkauft, sondern auch die einzige Heilerin weit und breit ist. Und das läßt sie sich auch bezahlen!
8 Waffenhändler/Schmied
Hinter dem Borontempel steht das Haus eines Waffenhändlers. Seine Auswahl gibt in etwa nur die Standartbestückung einer Waffenkammer der Schwarzen Armme wieder, dafür verkauft der Schmied auch Gebrauchsgegenstände, Wergzeug und repariert so ziemlich alles aus Metall.
9 Schenke
An der Brücke zur Festungsinsel liegt die kleine Seemannsschenke, die schlechtes Essen und warmes Bier für wenige Geld oder sogar Naturalien hergibt.
10 Bootsbauer/Hafenmeister
Direkt am Hafen wohnt und arbeitet der alte Bootsbauer, der nicht nur die Schiffe versorgt, sondern auch den Hafen und die Lagerhäuser verwaltet.
11 Hafen
Im relativ großen Hafen liegt selten etwas anderes als ein Fischerboot. Selbst die Lagerhäuser stehen meist leer. Der auf der anderen Seite des Flußes liegende Militärhafen ist jedoch meist voll besetzt.
12 Badehaus
Das große Badehaus gehört eigentlich zur Festung, kann jedoch auch von Zivilisten genutzt werden.
13 Schenke
Die große, saubere und billige Schenke wird vor allem vom Militär und von Reisenden besucht. Sie bekocht die Besatzung der Festung, da sie, ähnlich wie das Badehaus, eigentlich nicht öffentlich ist.
14 Die Kleine Festung
Der neuere Anbau an die große Festung wurde von den Al'Anfanern als Offiziersquartier geplant. Zur Zeit steht der gesammte Komplex jedoch leer, da schon die große Festung zu viel Platz für die wenigen Stationierten bietet.
15 Die Große Festung
Eigentlich sollten hier bis zu 500 Mann untergebracht werden, und so können es sich die 50 Mann Besatzung sehr bequem machen. In den Baracken für die einfachen Soldaten werden die ehemaligen 10er Zimmer einzeln oder zu zweit bewohnt und individuell eingerichtet, in den großen Ställen tummeln sich die Ônt'ponys ausgelassen und frei und die große Exerzierhalle bietet genug Platz, um Krampfübungen, die unter freiem himmel im Regen stattfinden müßten, im Trockenen abzuhalten. Selbst die tulamidischen Wasserklosetts und das Dampfbad, beides ursprünglich nur Offizieren vorbehalten, können von jedem Besatzungsmitglied benutzt werden.
von Bettina "Pony" Wiese