

In dieser abgelegenen Provinz des Reiches sorgen - was sicherlich unverständlich erscheint - nur wenige Stadtgardisten des LI. Banners der Miliz für Recht und Ordnung. Kommandantin der kleinen Truppe ist die Milizmajor Men'djedre Mes'kat.
Aus dem Bericht des Akîb'lichen Jägers an seinen Herren:
Schmetterlinge tanzen im seltenen Sonnenlicht, die Vögel zwitschern ihren exotischen Gesang, Insekten zirpen und schnalzen, gelegentlich kann man die Schreie von Jäger und Beute hören, ein Hinweis auf die vielen tödlichen Gefahren, die diese Umgebung für den unvorbereiteten Reisenden bereithält.
Dieser rastlose Hintergrund wird oftmals vom lauten Prasseln des Regens auf ferne Blätter und dem Herabtropfen des Wassers aus dem Blätterdach auf den kahlen, von Wurzeln durchzogenen, nur mit einer dünnen Schicht aus verrottendem Laub und anderen Pflanzenresten bedeckten Boden. Nebel hüllt die Urwaldriesen ein, wenn nach einem plötzlichen heftigen Gewitter die Sonne wieder zum Vorschein kommt. Sie lässt eben diesen Nebel wieder aufsteigen, lässt ihn Wolken bilden, die wiederum ein einem Gewitter abregnen.
Durchbrochen wird diese endlose Landschaft nur von den drei größten Strömen, dem Taco, dem Nên und dem Niká, gelegentlichen Lichtungen, die ein stürzender Baumriese in den umliegenden Wald reißt, verwachsenen Dschungelpfaden und den kleinen Ansiedlungen derer, die in diesen Lebensraum eindringen und versuchen, ihn für sich nutzbar zu machen und sich hier niederzulassen, den Menschen des Káhets. Dazu kommen nur wenige, mit mühevoller Arbeit freigehaltene und bearbeitet Felder, vor allem bei Sechen und Al'Haranija, die die größte von Menschenhand freigehaltene Fläche in Sechem Dewa bilden.
Aus den nur von den wenigen großen Lichtungen sichtbaren Gebirgen entspringen auch die Flüsse, der Taco aus dem fernen Regengebirge im Norden und die beiden anderen zu beiden Seiten des Alveranhorns. Sie bilden auf ihrem Weg durch den Urwald einige der wichtigsten Verkehrswege zuwischen den Siedlungen, da sie nicht freigehalten werden müssen und zugleich als Nahrungsquelle dienen. Auf dem Wasserweg lassen sich nahezu jede wichtige Siedlung erreichen. So kann man auch dem Nyth-See erreichen, ein Kleinod in Efferds Reich, mit reinen, ein Dutzend Schritt breiten Sandstränden, tiefblaue Buchten, unberührten Dschungelgebieten; der schönste Ort Sechem Dewas und mit Sicherheit einer der schönsten Flecken in Mer'imen. Im See liegen noch etwas mehr als ein Dutzend winzige Inseln, die zwar nicht bewohnt sind, aber von denen jede für sich ein kleines Paradies darstellt.
Die oben erwähnten Mittelgebirge im Nordwesten des Territoriums erheben sich sanft aus dem umliegenden Mittel- und Tiefland und sind die ersten Vorboten des in weiter ferne liegenden Regengebirges. An Rohstoffen wurde in ihnen bis jetzt nicht mehr gefördert als Stein im Strafarbeitslager Fort Fran, doch wer weiß ob nicht doch irgendwo im unzugänglichen Inneren des Mohaha-Hügellandes, das noch weit über die Grenzen Sechem Dewas in die Támenev hineinreicht, unentdeckte Vorkommen von Bodenschätzen liegen. Keiner der vollständig bewaldeten kleinen Berge reicht über 600 Schritt in die Höhe, es sind schon die wenigsten, die über 300-400 Schritt reichen. [...]
Sechem Dewa liegt am Fuß des Regengebirges, beidseitig des Niká, den die Siedlerinnen und Siedler hier auch 'Großhorn-Fluß' nennen. Sechem Dewa hat gemeinsame Grenzen mit Irakema und Mercha, das Mysobtal im Südosten bildet die Grenze des brabakischen Gebietes H'Rabaal. Im Westen grenzt die Tá'akîbet an die Jagdgründe der Mohaha, die ihr Gebiet für Weiße als tabu erklärt haben. Das Grenzgebiet im Gebirge, die Tásahet Hefau mit der Siedlung Dewa wird von einer Mohaha geschützt, die dafür Sorge zu tragen hat, daß die Siedler diese Grenze respektieren und die Mohaha Frieden halten.
Sieht man einmal von der alten Handelsstraße nach H'Rabaal ab, welche schon seit hunderten von Jahren durch den Dschungel führt, sind Landmarken selten. Es gibt einige wenige erwähnenswerte Seen, eine Handvoll größerer Lichtungen und die fast vollständig überwucherten Ruinen einer alten, kleinen echsischen Stadt.
Die Ufergebiete der Flüsse sind überwiegend Sumpfgebiet oder dicht mit Mangroven bewachsen. Die großen Lichtungen haben sich als sehr fruchtbar erwiesen, so daß die Siedlerinnen keine Veranlassung haben, sich tiefer in den Dschungel vorzuarbeiten.
Der überwiegende Landschaftsanteil aber besteht natürlich aus Dschungel, der hier stellenweise so dicht ist, daß man selbst mit großen Haumessern nicht so recht vorankommen will, während die hier lebenden Waldmenschen ohne größere Probleme durch dieses Dickicht zu huschen scheinen.
Das derographische Bild des Territoriums ist recht einförmig: Zu einem Großteil besteht es aus flachem, stellenweise sumpfigem, dschungelbedeckten Flachland. Nur westlich in der Gegend von Fort Fran ist Gebirgsland zu finden. Um die vereinzelten Siedlungen herum wurde der Dschungel gerodet, um landwirtschaftliche Nutzflächen zu gewinnen.
Die einzelnen Dörfer sind mit Pfaden verbunden, die von jeglichem Bewuchs frei gehalten werden. Besonders zwischen Sechen und Al'Haranija legt die Akîbet auch größten Wert darauf, denn dort wird das Nutzholz transportiert, die - neben Gestein und Vanille - einzige nennenswerte Einnahmequelle des Territoriums.
Es gibt, neben einer Vielzahl kleinerer Bäche, in Yret Nimaat zwei Flüsse: Zum einen den Taco, der weit im Norden im Regengebirge entspringt und die Hauptverbindungsstraße nach Irakema ist, zum anderen den Nên und die Niká, die in der westlichen Támenev entspringen. Das einzige andere nennenswerte Gewässer ist der Nyth-See, welcher im Süden von Al'Haranija liegt.
Die wirtschaftliche "Macht" Sechem Dewas ist ziemlich zu vernachlässigen. Die Bewohner sind im allgemeinen froh, dass sie sich selbst versorgen können, und die Akîbet ist froh, immerhin ein gewisses Steueraufkommen verzeichnen zu können. Die wichtigsten Exportgüter des Territoriums ist tropisches Holz und Bruchgestein, welche über die Route Fort Fran-Sechen-Al'Haranija-Mysob transportiert und verkauft werden. Zum Teil wird das Holz auch schon in Sechem Dewa weiterverarbeitet - sogar einige wenige Kunsthandwerker gibt es in Sechen. Natürlich ist die Akîbet mehr als nur interessiert daran, den Holz- und Steinexport auszuweiten, um ihre Einnahmen zu erhöhen und eine florierende Wirtschaft aufbauen zu können, doch sie ist Realistin genug, um zu wissen, dass dafür eine bedeutend höhere Bevölkerungszahl vonnöten ist.
Lukrativster Exportartikel ist Vanille, die große Plantage Al'Haranija ist jedoch in Privatbesitz der Hekátet Chanya Al'Plâne.
|
Allgemein: Einwohner/innen: 302 (59 Bürger/innen) Garnision: 10 Stadtgardistinnen des LI. Banners Befestigungen: Palisadenwall
Tempel: |
Handwerker/innen und Läden: 1. Gasthaus (gut, sauber) 2. Bäcker (solide Handwerksarbeiten) 3. Sägemühle 4. Akîbetliche Residenz 5. Krämer- & Lebensmittelladen (Gute Auswahl) 6. Schuster/Schneider (solide/mittelmäßig) 7. Bootsbauer ( mittelmäßige Qualität) 8. Zimmermann (solide Arbeiten) 9. Hebamme (erfahren, gute Heilerin) 9. Medicus (bewanderter, guter Heiler) 10. Niederlassung des MDBD 11. Kontor Chanya Al'Plâne |
Sechen ist ein Streudorf, mit vielleicht 250 Einwohnerinnen und Einwohnern, die zu großen Teilen in Gehöften im Umkreis von einer Wegstunde um den Stadtkern leben. Dieser besteht hauptsächlich aus den Wohnungen der reichern Bewohner und Bewohnerinnen Sechens, die sich alle um den Borontempel gruppieren. Neben der Schänke 'zur Maraske', dem Schmied und dem Krämerladen ist sicher die Sägemühle mit dem großen Lagerhaus die größte Sehenswürdigkeit Sechens.
|
Allgemein: Einwohner/innen: 108 (20 Bürger/innen) bis 50 Sträflinge (Straflager) Garnisionen: 4 Stadtgardistinnen des LI. Banners 20 Wachleute (Straflager) 1 Hornisse (Straflager) Befestigungen: Palisadenwall
Tempel: |
|
Handwerker/innen und Läden: 1. Gasthaus (gut, sauber) 2. Taverne (einfache Hafenschenke) 3. Krämerladen 4. Zimmermann 5. Heiler 6. Schneider 7. Sattler 8. Schmied 9. Ausrüstungsladen 10. Kontor Chanya Al'Plâne 11. Bäcker / Fleischer 12. Handelkontor 13. Schnapsbrenner |
|
Einrichtungen im Straflager: S1. Kommandantur S2. Kaserne S3. Baracken der Sträflinge S4. Apellplatz S5. Steinbruch S6. Innere Palisade S7. Äußere Palisade mit Wachtürmen S8. Turm mit Hornisse, freies Schußfeld in alle Richtungen |

Das kleine Garnsonsstädtchen Fort Fran, am Niká-Fluß gelegen, hat als einziger Gebirgsort der Tá'akîb mehr "Geschäftsleute" als Bauern unter der Bevölkerung, was man auch am Phex-Tempel erkennen kann. Die Menschen leben vor allem vom Verkauf von allerlei notwendigen und unötigen Dingen an die Soldaten des Grenzpostens und des Straflagers.
Das gemeinschaftliche Straflager ist für alle Verbrecherinnen und Verbrecher aus ganz Mer'imen der Aufenthaltsort für die nächsten Monde oder Jahre. Durch den Arbeitsdienst im Steinbruch leisten sie ihre Strafe ab und produzieren dabei Baumaterial für das ganze Reich.

|
Allgemein: Einwohner/innen: 142 (29 Bürger/innen) Garnisionen: 3 Stadtgardistinnen des LI. Banners Befestigungen: Palisadenwall
Tempel: |
Handwerker/innen und Läden: 1. Gasthaus (gut, sauber) 2. Taverne (üble Kaschemme) 3. Ausrüstungsladen (gute Auswahl, auch Nahrungsmittel) 4. Heilerin (weitgereist, erfahren) 5. Netzknüpferin/Seilerin (sehr gute Qualität) 6. Schneider (mäßig) 7. Schmiedin (solide Arbeit) 8. Bootsbauerin (erfahrene Handwerkerin) 9. Lebensmittelladen (schlechte Auswahl) 10. Residenz Chanya Al'Plâne |
Al'Haranija ist zudem als Wegpunkt für den Transport der in Sechem Dewa gewonnenen und evtl. bereits bearbeiteten Hölzer und dem Bruchgestein aus Fort Fran von Bedeutung. Deswegen gibt es hier, neben den bescheidenen Häusern der Landarbeiterinnen, eine recht große Herberge, eine Schmiedin, einen Wagner und mehrere Holzschuppen, welche als Lager für zu transportierendes Holz und Steine dienen.
| Allgemein: Einwohner/innen: 50 Achaz Garnison: ca. 20 Wehrfähige
Tempel: |
Handwerker/innen und Läden: 1. Versammlungshaus 2. Alchimistin (für Menschen teuer) 3. Heiler (keine Erfahrung mit Menschen) |
Über die in den Dschungeln Sechem Dewas lebenden Waldmenschen ist so gut wie gar nichts bekannt, und der Akîbet sind sie auch reichlich egal, solange sie keine Schwierigkeiten machen. Kontakte zwischen den Waldmenschen und den Kemi sind hier äußerst selten und beschränken sich auf kurze Sichtungen im Dschungel. Bisher hat es keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben, doch nach dem Ansteigen der Einwohnerzahl des Territoriums nach der Evakuierung Ost-Mer'imens und damit auch der "Nutzung" des Dschungels, dürfte es mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann zu Konflikten kommen. Die Akîbet vertraut darauf, dass sich solche Konflikte auf für sie positive Weise regeln lassen werden - zur Not auch mit Waffengewalt.
Die in Sechem Dewa lebenden Waldmenschen der Dewa-Oijaniha betrachten den Dschungel nördlich der alten Handelsstraße und östlich des Weges nach Dewa als ihr Territorium. Durch die Verhandlungen vom Dämmerungstor war dieses Gebiet für die Weißen tabu, auch wenn dadurch der Weg nach Irakema aufgegeben werden mußte. Doch obschon auch die alte Siedlerinnen-Weisheit sagt: 'Wenn Du einen Oijaniha neben einem Baum entdeckst, so kannst Du sicher sein, daß Du wenigsten zwei übersehen hast', hat das Militär nach dem blutigen Massaker von Sechen die Eröffnung der Verbindungswege wieder erzwungen. Die Verwaltung der Tá'akîbet geht davon aus, daß wenigstens weitere 200 Oijaniha in Famiienverbänden verteilt über ganz Sechem Dewa leben.
Dazu kommen zwei Großfamilien der befreundeten Yuna-Napewanha, die sich am Mysob niedergelassen haben und mit ihren großen Kanus einen Teil der 'Handelsflotte' Sechem Dewas bilden.
Obwohl im Süden Sechem Dewas noch keine Waldmenschen angetroffen wurden, halten sich Gerüchte über die Sippe der Sechem-Oijaniha, die dort angeblich ihre Jagdgebiete hat. Doch der Dschungel verbirgt viel...
Hrrz-Shri-Anch, Bewahrer der Achaz von Zz'ter Srrah
Der hochgewachsene, schlanke Achaz Hrrz-Shri-Anch lebt mit etwa 60 anderen Echsenmenschen in der kleinen Siedlung Zz'ter Srrah. Er wird, sowohl von den Achaz im Dorf als auch von den anderen Bewohnern, als "Hohepriester" bezeichnet, denn er ist es, der mehrmals im Jahr seine "Geschuppten Brüder" zur Tempelruine südlich des Dorfes führt, wo sie, wie das Volk munkelt, altechsische Rituale vollführen. Hrrz-Shri-Anch ist der einzige aus der kleinen Gruppe Achaz in Sechem Dewa, der die Sprache des Káhet spricht - wenn auch gebrochen und mit stark zischendem Akzent.
Er kleidet sich normalerweise in eine einfache Leinentunika und trägt mehrere, mit verschiedenen Knochen und Steinen versehene Halsketten und Armreife. Mit den Menschen pflegt er - und deshalb halten es die anderen Achaz wohl genauso - kaum Umgang, ist er doch das, was man einen "echsischen Patriot" nennen könnte. Als Angehöriger des wohl ältesten kulturschaffenden Volkes Aventuriens fühlt er sich den Menschen weit überlegen und verachtet ihre Zivilisation, auch wenn vom Glanz der Echsenreiche so gut wie nichts mehr übrig ist. Wer weiß aber schon, was im Kopf des unnahbar erscheinenden Achaz für Pläne reifen?
Hierin liegt wohl auch der Grund, warum die Akîbet dem kultischen Treiben Hrrz-Shri-Anchs und seinen Versuchen, die altechsischen Bräuche wiederzubeleben bzw. aufrechtzuerhalten, äußerst misstrauisch gegenüber steht. Zwar toleriert sie bisher, was immer die Achaz auch in der alten Tempelruine tun mögen, doch hat sie gegenüber dem "Hohepriester" schon deutlich gemacht, was geschehen würde, wenn ihm Klagen über Dämonenrituale o.ä. zu Ohren kämen.
Es herrscht also ein brüchiger Friede zwischen dem Anführer der Achaz in Yret Nimaat und der Lehnsfrau Ihrer keminisutlichen Majestät.
Peren-Bakhet, Rabendiener in Sechen
Der schweigsame und an den Abläufen des täglichen Lebens absolut nicht interessierte Rabendiener Peren-Bakhet verrichtet zurückgezogen seinen Gottesdienst in Sechen. Seine Predigten mahnen die Einwohner Sechens zu Demut vor dem Herrn und der alleinseligmachenden Staatskirche. Der alternde Priester ( er hat die 60 bereits überschritten ) lebt in einem kleinen Haus ( kaum ein Bürger Sechens hat es je betreten ) direkt am kleinen Borontempel des Dorfes. Selten sieht man ihn anderswo als im Tempel oder in seinem Haus - eine alte Frau, welche nahe seines Hauses wohnt, regelt seinen Haushalt.
Die hagere, in eine schwarze Kutte gehüllte, asketische Gestalt genießt aber den absoluten Respekt der Einwohnerschaft, denn niemand würde es wagen, Zweifel daran zu äußern, dass Peren-Bakhet den Geboten seines Herrn und seiner Kirche vollkommen ergeben ist.
Khahotep, Erster Schreiber und Leiter der Plantage Al'Haranija
Der Schreiber Khahotep, aus Khefu gebürtig, leitet im Auftrag von Hekátet Chanya Al'Plâne die Plantagensiedlung Al'Haranija. Die Hekátet schätzt Khahoteps effiziente und penible Arbeitsweise sehr, da sie selber - ab und an - etwas faul für Bürokratie ist. Khahotep ist aber nicht einfach ein Bediensteter der Hekátet, sondern er ist auch deren persönlicher Ratgeber, der sie auch schon das eine oder andere Mal vor Fehltritten bewahrt hat. Eine persönliche Freundschaft existiert aber nicht wirklich; die Hekátet schätzt Khahotep, und dieser ist ihm treu ergeben.
Der kahlköpfige und 51 Götterläufe zählende Schreiber verfügt über eine stoische Gelassenheit - nie würde er aufbrausend oder laut werden, wie es Chanya nicht selten eigen ist. Khahotep überlegt grundsätzlich zweimal ( oder sogar dreimal ) bevor er etwas endgültig in die Tat umsetzt. Dies mag zwar manchmal die Arbeitsabläufe etwas verlangsamen, doch wird so garantiert, dass der Erste Schreiber Vor- und Nachteile einer Aktion gut bedacht hat.
Der alleinstehende Schreiber lebt in einer kleinen, spartanisch eingerichteten Kammer in der Residenz der Hekátet in Al'Haranija. Zwar würde er gerne seine Heimat Khefu wieder sehen, doch weiß er, wo seine Pflicht liegt: In Sechem Dewa.
Milizmajor Men'djedre Mes'kat, Kommandant der Stadtgarde
Fort Fran ist auch Stationierungsort von Men'djedre Mes'kat, Kommandant des Stadtgarde in Sechem Dewa. Der auf die 50 zugehende, etwas untersetzte ( da in Yret Nimaat nicht wirklich viel geschieht, hat er ein wenig zugenommen ) Soldat mit dem permanenten Stoppelbart ist mit seinem Posten nicht ganz zufrieden - zu sehr setzen ihm die Feuchtigkeit des Dschungels und die Moskitos zu. Da er den Zenit seiner Karriere bereits hinter sich und kaum Aufstiegschancen mehr vor sich weiß, erhofft er sich nichts mehr, als in die zivilisierteren südlichen Gebiete des Kahet versetzt zu werden. Zumindest ist Men'djedre froh, dass in seinem Zuständigkeitsbereich selten größere Schweierigkeiten zu bewältigen sind.
Men'djedre ist zufrieden, wenn man ihn mit den alltäglichen Kleinigkeiten Fort Frans in Ruhe lässt, er ist mit dem fortschreitenden Alter also durchaus behäbig geworden. Im Ernstfall stünde er natürlich loyal zur Nisut, nicht umsonst ist er zum Kommandeur eines Banners der Stadtmiliz aufgestiegen. Er versteht durchaus einiges von militärischer Taktik, und seinen Soldaten ist er ein guter, wenn auch häufig etwas mürrischer Vorgesetzter, der versucht, dass Beste aus dem Leben im dschungelbedeckten Sechem Dewa herauszuholen.
Weitere, nur namentlich genannte Perönlichkeiten:
| Akîb Ni Sechem Dewa: | Akîbet Shila Al'Mansour |
| Ortsvorsteher Sechen: | Taladur Schröter |
| Ortsvorsteher Fort Fran: | Shepses'veser Ni Menev |
| Ortsvorsteherin Al'Haranija: | Ake-Jandara Torbensdottir |
| Dorfältester Sechens: | Hachman al'Jussuf |
| Dorfälteste Fort Fran: | Dhana Nabi'Boré |
| Dorfältester Al'Haranija: | Darudan Hinen'Jardar |
| Vorsteher des Borontempels zu Fort Fran: | Mes'neb Oberdorf |
| Vorsteher des Perainetempels zu Sechen: | Chanya Dia Battaî |
von Marco Sänger, Oliver Barkhoff, Leon Stroß und Sebastian Anderka