Neuigkeiten aus der Provinz Tárethon

Akîb ni Djerniako nimmt Amtsgeschäfte wieder auf

Nach wochenlanger religiöser Einkehr zu Laguana nahm der Akîb ni Djerniako, Djezeron Paestumai, dieser Tage seine Arbeitsgeschäfte wieder auf, nachdem er diese kommissarisch in die Hände seines getreuen Schreibers Shêp'seth'Kah Morganor-Paestumai gelegt hatte.
Eine tiefgreifende Sorge und Verunsicherung angesichts der verheerenden Geschehnisse sowohl im Norden des Kontinents, wie auch die poltischen Querelen in Kemi sollen den Akîb zu diesem Entschluss veranlasst haben.
Spekulationen, dass der Aufenthalt zu Laguana mit verunglückten Artefakt-Experimenten oder mit dem spektakulären Fund in Grünbruch zu tun hatte, wurden bislang von Seiten der Familie Paestumai rigoros ins Reich der Phantasie zurückgewiesen.
Wen're H'Anch
(BPO)

Hátyat versammelt Verwaltung um sich

Die frisch gebackene Hátyat Ni Tárethon, Rabana Pâestumai, hat die höheren und mittleren Verwaltungsbeamten der Provinz nach Djett in den momentan von ihrer beanspruchten, alten Gouverneurspalast bestellt. Gemäß den zugänglichen Informationen ist bekannt, dass die Hátyat wohl neben einem allgemeinen Kennenlernen der ihr unterstehenden Verwaltungsbeamten auch die Absicht hegt, die neuerliche Reichsstrukturreform in allen Belangen in ihrer Provinz durchzusetzen gewillt ist und dabei den nur noch verbeamteten Verwaltern der Territorien dies vor Augen führen will.   Ein Gerücht innerhalb der Táhátyat spricht indes auch schon von einem möglichen Provinzrat, wozu sich die Hátyat allerdings gänzlich ausschweigt. Eine Klärung der zukünftigen Zusammenarbeit der Territorien untereinander, wohl gerade auch in wirtschaftlichen Belangen, wird wohl genau so auf der Tagesordnung zu finden sein, wie den vermeintlichen Statusbericht hinsichtlich des neuen Territoriums Djerniako, welches als einziges in Tárethon einen größeren geographischen Umbruch erfahren hatte. Nicht umsonst hat anscheind Hátyat Pâestumai gerade Djett - einstiger Hauptort des aufgelösten Territoriums Laratusaî - als Versammlungsort ausgewählt.
(RTR)

Randale in Khefu nach Immanspiel

Khefu - Nach dem unerwarteten Ausscheiden gegen die nunmehrige Freizeittruppe von KIS Khefu lieferten sich gestern abend in Khefu Anhänger der Sendsh'gehri Tiger Strassenschlachten mit der Stadtgarde und sogar mit herbeigeeilten regulären Armeeeinheiten. Boron sei Dank gab es dabei ausser beträchtlichem Sachschaden auf beiden Seiten nur Beulen, Blaue Flecken und andere kleinere Verletzungen da sich das ganze Geschehen eher wie eine riesige Kneipenschlägerei denn einem richtigen Kampf abspielte. Insgesamt zählten die Medici 47 Verletzte beider Seiten, 38 Anhänger der Tiger wurden eine Nacht über in Haft gehalten. Der angerichtete Sachschaden vor allem an und in Gebäuden der Hauptstadt war beträchtlich, konnte aber durch den Inhalt einer vorsorglich für solche Fälle vorhandenen "Schwarzen Kasse" der Tiger-Anhänger weitgehend beglichen werden, was dazu führte dass die Verhafteten denn auch am nächsten Tag bereits wieder entlassen wurden und sich gegen Süden hin aus der Stadt trollten.
Die Folgen solchen Verhaltens sollte trotz eigentlich glimpflichen Ausgangs für Sendsh'gehri strenge Konsequenzen mit sich bringen:
KIL-Vorsitzender Lorian Ts'embb, der sich dieses bisher spannendste Immanspiel des Pokalwettbewerbs angeschaut hatte sprach denn auch umgehend eine Strafe aus, wie sie wohl nur noch mit der Zwangsauflösung der Seedrachen Semjet vor einigen Götterläufen übertroffen worden war: Die Tiger werden für ihre nächsten drei Pokal- und Liga-Spiele gesperrt und verlieren diese damit automatisch mit 0 zu 10. Da die Spieler der Truppe aber an jenem Abend selber aktiv dazu beigetragen hätten ihre aufgebrachten Anhänger zu beruhigen, würde als Strafmilderung die dabei anfallenden Punkteabzüge entfallen. Dieser Entscheid sei unanfechtbar, sollte sich in der kommenden Saison nochmals entfernt ein solcher Zwischenfall eintreten drohte Ts'embb den Verantwortlichen der Tiger mit Zwangsabstieg und sogar der Auflösung. "Sollen doch selber eine Immantruppe aufstellen, dann können sie sich auf dem Spielfeld prügeln so viel sie wollen", wie sich der KIL-Vorsitzende ausdrückte.
Hari H'Yrsch
(FZE)

Attentat auf Chem'ra Veseria Pâestumai-Morganor!!!

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte das Redaktionshaus der Rabenschwinge Aktuell noch eine Eilmeldung. Wie gemeldet wird, wurde Ihre Erlaucht Chem'ra Pâestumai-Morganor, Hemet-Hátyá Ni Tárethon Opfer eines heimtückischen Anschlages!
Wie genau das Attentat vor sich gegangen ist, ob der Täter bekannt oder gar schon gefasst ist, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Einzig, dass das Attentat misslang und ihre Erlaucht nicht um ihr Leben ringt ist bestätigt worden.
Mittlerweile wurden auch schon die zuständigen Stellen informiert.
Salas R'yall, Berichterstatter der RS aktuell
(NME)

Gipfel der Dreistigkeit: Einbruch im Setepener Tempel der Leuin!
Diebstahl auf heiligem Boden

Setepen. Im Schutze der Nacht gelang es unbekannten Gaunern vergangenen Windstag, über ein Seitenfenster unbemerkt in den Setepener Tempel der Leuin einzudringen, wo sie die gesamten Monatseinnahmen aus dem Opferstock entwanden. Obwohl ein solches Unterfangen selbstredend den höchsterdenklichen Frevel für einen jeden rechtschaffenen und götterfürchtigen Bürger Deres bedeuten sollte, scheint dieser Überfall allerdings auf keinem ketzerischen Motiv zu basieren, denn außer jener horrenden Geldsumme wurde kein weiterer Schaden angerichtet. Natürlich ist und bleibt eine solche Hoffart trotzdem die übelste Gräueltat der letzten Jahre in Setepen, weshalb sich bereits etliche Mutmaßungen und Gerüchte in der Stadt verbreiteten. Die Stadtgarde und die hiesigen Laguaner sind derzeit mit der Aufklärung des scheußlichen Verbrechens beschäftigt und vermuten derzeit, dass eine kurzentschlossene, unüberlegte Aktion aus reiner Geldnot hinter der Tat steckt. Bisher haben sich jedoch keine aufschlussreichen Hinweise auf den oder die Missetäter ergeben. Sicher ist jedoch, dass bei der dessen oder deren Bestrafung das Höchstmaß für ein solches Delikt auf vielfachen Wunsch aus der Bevölkerung gilt. Die in ein schlechtes Licht gerückte Bürgerwehr des Stadtteils Klein Khefu, in welchem sich auch der Rondratempel befindet, versucht momentan das sich in hellem Aufruhr befindliche Bürgertum zu beruhigen und ihren guten Ruf wieder herzustellen, da sie die impertinente Schurkerei nicht zu verhindern WUSsten.
(DDK)

Durchschnittliche Ernte: Okloger Bauern fürchten Defizite in den nächsten Jahren

Setepen/Oklog. Trotz der verheerenden Dürrephase diesen Sommer verkündete nahezu die gesamte Bauernschaft Sarslunds diesen Mond, dass der erwartete Ertrag durchaus eingebracht werden könne. So wurden die schlechten Bedingungen also vor allem dank der an die Flüsse Bat'hôr, Tirob und Achnimut angeschlossenen Bewässerungsanlagen doch noch in eine akzeptable Ernte umgemünzt. Allerdings hat diese unverhoffte Meldung einen bitteren Beigeschmack: Sollten im nächsten Götterlauf ähnliche Trockenphasen wie in diesem einsetzen, so befürchten die Reisbauern Oklogs, dass selbst die modernen Bewässerungseinrichtungen nicht mehr ausreichen könnten, um die Ernte zu retten. Aus diesem Grunde sprachen letzte Woche Dorfvorsteher Erneb Báer und die Okloger Perainegeweihte Peraidjed Wedsh'menech bei Akîb Aramon Seth'ashár vor und baten ihn darum, etwas gegen die bevorstehenden Rückgänge zu unternehmen, da diese auf Dauer womöglich den Untergang des gesamten Dorfes bedeuten könnten, zumal die Landwirtschaft hier bekanntermaßen einzige Lebensgrundlage der Bevölkerung ist. Der Akîb handelte sofort und sandte einige Gutachter aus dem Setepener Bauernviertel Kornkammer gen Oklog, welche ihm den Ernst der Lage in den nächsten Wochen darlegen sollen.
(DDK)

Sensationeller Fund in den Minen Grünbruchs: legendäre Obsidian-Bibliothek wieder entdeckt?

Vor wenigen Tagen begab es sich, dass bei Schürfarbeiten in einer der Pâestumai-Mine in Grünbruch ein alter verschütteter Gang geöffnet wurde, den man bis dato für eine "tote" will heißen, ertraglose Seitenader gehalten hatte. Doch nachdem die Arbeiter die dicke Geröllwand abgetragen hatten, erblicken sie dahinter, nicht wie sie es annahmen in einen leeren, ausgehöhlten Stollen, nein, sie erblickten einen mehrere hundert Rechtschritt großen Raum in dem unzählige obsidianernde Schrifttafeln lagerten. Sofort veranlaßte der glücklicherweise zur Prüfung der Rechnungsbücher anwesende Pasqua Tanith d.J. Pâestumai, Sah ni Zut´hedsch und ehemaliger Sah ni Grünbruch, die Bergung und Überstellung des sensationellen Fundes nach Zut´Hedsch, da begründeter Verdacht bestand, dass es sich hierbei um die legendäre Obsidian-Bibliothek der Pâestumai handelt, die in der Garether Kolonialzeit spurlos verschwand. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen und die Schrifttafeln wirklich Jahrhunderte alte Informationen des Kahet beinhalten, müßte vielleicht die Geschichte des Reiches neu geschrieben werden.
(SLI)

Bringt der drohende Untergang die Sékêmat wieder enger zusammen?

Vom Stammsitz der Sékemat, der inzwischen wieder halbwegs von den Spuren des Brandes befreit worden ist erreichen uns bemerkenswerte Neuigkeiten.
Angeblich soll in diesem Monat ein vertrauliches Gespräch zwischen Sá'hotep Sékêmat und, Si'ábik dem Sohn des Aufrührers Bà'amûn, der jetzt auf seinen Prozeß vor dem Crongericht und seine gerechte Strafe wartet, stattgefunden haben. In diesem Gespräch soll es um die Zukunft der Familie gegangen sein. Was im einzelnen besprochen wurde ist unklar, nur soviel ist uns bekannt. Der Sohn des Verräters soll nun wohl die Verwaltung des Stammsitzes für den Administrator in die Hand nehmen und zudem die finanziellen Angelegenheiten mitverwalten. Si'ábik wird ein besonderes Geschick im Umgang mit Finanzen zugeschrieben. Der Administrator will damit wohl den ständig schwelenden Familienkrieg beenden, und zudem hofft er wohl durch die Berufung des anscheinend fähigen jungen Mannes, das finanzielle Desaster der Familie zu mildern.
Fraglich bleibt, ob dies wirklich hilft, die beinahe schon kriegsähnlichen Zustände der letzten Zeit zu überwinden. Zudem ist doch davon auszugehen, daß der Sohn des Bà'amûn auf Rache schwören könnte. Ist der Administrator so leichtgläubig? Sicher, solange die Lage der Familie weiter so bedenklich ist könnte das interne Bündnis halten, aber wie lange?
Wie auch immer, jedoch erscheint es höchst unwahrscheinlich, daß sich die Sékêmat noch am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen, zu laut sind die Gerüchte von der drohenden Pleite geworden.
(PCZ)

Grausige Funde in Mergyan!

Erschreckendes wurde uns aus der tárethoner Tá'akîb Mergyan gemeldet. Offensichtlich scheint sich ein bisher unbekanntes Raubttier im Dschungel der bisher als friedlich geltenden Region aufzuhalten. So wurden inzwischen wiederholt tote Tiere aller Art gefunden. Das Besondere an den Kadavern waren jeweils einige der folgenden Merkmale: Da der Akîb diese Grausamkeiten nicht weiter geheimhalten kann, wird nun darum gebeten, alle Hinweise zur Identifizierung des Raubtieres an die zuständigen Behörden zu leiten.
(JKR)

Gesteigertes Briefaufkommen in Mergyan

Wie wir aus informierter Quelle erfahren haben, ist das Briefaufkommen des Akkîb Ni Mergyan in den vergangenen zwei Wochen enorm in die Höhe gegangen. Was der Akîb vorhat und ob die Vielschreiberei etwas mit der derzeit aktuellen Affäre um den Hátya Ni Mer'imen zu tun hat, ist nicht bekannt. Zu erfahren war dies durch den Kurier, welcher die Post von Peri gen Khefu bringt. Wir bleiben am Ball und berichten den Leserinnen und Lesern, was die Schreibwut auslöste.
(JKR)

Treffen in Mergyan

Gestern lud der Mehib ni Tarethon in seiner Tá'akîb Mergyan zu einem formlosen Treffen der táarethoner Adligen. Anwesend waren nicht nur die Akîbs und Sahs, sondern auch Vertreter der Familien Pâestumai und Morganor. Besprochen wurden verschiedene markgräfliche Angelegenheiten, sowie alles worüber die Adligen reden wollten. Was jedoch im Vordergrund stand, war ein einfaches gegenseitiges "Kennenlernen". Grund hierfür ist die Auffassung des Mehibs, dass die Kommunikation innerhalb der Grenzen Tárethons dringend der Überholung bedürfe. Nach einem amüsanten Abend, welcher erst in den frühen Morgenstunden endete, begaben sich die Gäste wieder auf den Heimweg.
(JKR)

Raben fliegen hoch!

Erst jüngst wurde beobachtet wie die Raben um das Orakel am Záw höher als gewöhnlich fliegen. Dies kann laut offizieller Quelle entweder auf einen stark negativen (Namenlosen oder Dämonischen) Einfluss zurückgehen oder darauf, daß die Bewohnerinnen und Bewohner des Reiches nicht mehr mit voller Inbrunst glauben. Letzteres wurde jedoch für unwahrscheinlich erklärt. Hoffen wir nur, daß uns kein zweites Ujak bevorsteht.
-Tija´rêl Shed-si´a, Korrespondentin der Rabenschwinge in Mergyan
(JKR)

Diebstahl in Khefu

Ein gar dreister Überfall fand in der Hauptstadt Khefu statt. Die Einnahmen des Schauspielhauses wurden nach der Aufführung von "Die Geister von Ujak" gestohlen. Der Aussage der Kassiererin zufolge sei der Geist des verstorbenen Tanith Pâestumais erschienen und habe sich mit den Worten: "Geld, Geld!" die Kasse geschnappt und sei dann ebenso wie er aufgetaucht ist wieder verschwunden. Gegen die offensichtlich falsch Aussagende Kassiererin wird derzeit ermittelt.
(JKR)

Trauer im Hause Pâestumai - Sah ni Zut'hedsch in Borons Hallen eingekehrt

Kurz vor Redaktionsschluß erfuhren wir, daß vor zwei Nächten das Familienoberhaupt des angesehenen Hauses Pâestumai, Tanîth Pâestumai, verstorben ist. Tanîth Pâestumai, der viele Jahre die Geschicke der Familie leitete und der wahrlich als einer der erfolgreichsten Händler des Reiches bezeichnet werden kann, wurde am Morgen von einem Diener tot im Bett aufgefunden. Offensichtlich hat Golgari ihn im seligen Schlaf zu seinem Herrn geholt.
Von Seiten der Familie gibt es noch keine Stellungnahme, jedoch war zu vernehmen, daß alle Familienmitglieder benachrichtigt wurden und sich auf den Weg zum Stammsitz gemacht haben. Es scheint, daß der verstorbene Sah ni Zut'hedsch ein Testament hinterlassen hat, in dem er niederschrieben ließ, wie die Zukunft dieses altehrwürdigen Hauses auszusehen habe.
(SLI)

Straßenausbesserung in Djerniako

Wie Ende Firunmond 29 S.G. verlautet, wurde mit den Straßenausbesserung in Djerniako jüngst begonnen. Nach langer Planung wurde festgelegt, die Strecke zwischen Ireth und Grünbruch auszubessern, was nach vorsichtigen Schätzungen drei Monde dauern wird. Der jetzige Knüppeldamm wird verstärkt und ausgebessert. Die Arbeiter und Tagelöhner stammen aus Ireth und helfen das Projekt fertigzustellen. Es steht unter der Schirmherrschaft des hiesigen Akib Djezeron Pâestumai, der auch die Kosten trägt.
(MNO)

Neues über die Aufrührer in Tárethon

In einer der letzen Ausgaben der "Rabenschwinge" berichteten wir über den Aufstand des Tárethon-Zweiges der Familie Sêkemát gegen seine Exzellenz, den Administrator der Dienststelle für innerkem'sche Angelegenheiten Sá'hotep Sêkemát. Aus wohlunterrichteten Kreisen haben wir nun Näheres über die Vorgänge erfahren. So soll es sich begeben haben, daß an jenem Tag ein Feuer die Wirtschaftsgebäude des Anwesens erfaßte, das schon seit Jahrhunderten der Familie Sêkemát als Familiensitz dient. Nur mit Mühe konnte das Feuer daran gehindert werden, auf das palastartige Hauptgebäude überzugreifen. Nachdem das Feuer also bekämpft werden konnte, verschaffte sich der wohlbekannte und von einem Großteil der Familie für den besseren Anführer gehaltenen Bá'amûn Gehör, und es gelang ihm, das Feuer, welches von unbekannter Ursache ist, als Zeichen des Allweisen zu deuten, sie sollten endlich das traditionswidrige und gottlose treiben von Sá'hotep beenden. Bewaffnet mit Schwertern und Speeren, die zum Großteil wohl schon seit unsichereren Zeiten auf dem Stammsitz lagerten, machte sich also die zornige und fanatische Meute auf, Sà'hotep abzusetzen: Sie erreichten nach einigen Stunden des Marsches das Haus seiner Exzellenz und richteten sowohl große Zerstörungen an, als sie jeden Bewohner dessen sie habhaft werden konnten grausam töteten, bis auf eine Zofe des Administrator die flüchten konnte und Kunde über die schrecklichen Vorfälle in die Hauptstadt trug.
Der Hátya reagierte sofort und mit einer Schar Bewaffneter machte er sich auf dem Treiben ein Ende zu setzten. Nach kurzem Kampf gelang es ihm, viele der Aufrührer gefangenzunehmen darunter auch Bá'amûn. Über die genaue Anzahl an Toten ist nichts bekannt. Zur gleichen Zeit aber wurde seine Exzellenz, der Administrator der Dienststelle für innerkem'sche Angelegenheiten, Opfer eines Attentates. Der Medicus Treles Dornenstein konnte seiner Exzellenz Leben zwar erhalten, doch scheint es, als sei Seine Exzellenz noch immer nicht ansprechbar. Wie es heißt, befasse sich der Cronanwalt mit diesem Fall um ihn zu prüfen, denn der Streit innerhalb der Familie Sêkemát, welcher auf solch brutale weise eskalierte, warf neue Fragen zur rechtlichen Stellungen der großen Familien auf. Wir werden auf jeden Fall die Entwicklungen weiter verfolgen.
(JCF)

PâestMorga-Handelskompanie kauft Bartelbaum-Brauerei in Khefu auf!

Wie uns ein Sprecher der PâestMorga berichtete, ist die Handelskompanie nun neuer Besitzer der berüchtigten Bartelbaum-Brauerei. Wie es zu diesem völlig überraschenden Handel kam und was die Familie Bartelbaum dazu bewegte, die gewinnbringende und lukrative Brauerei zu verkaufen, ist nicht bekannt. Gerüchte, wonach die Familie Bartelbaum dieses nur auf massiven Druck der Familien Pâestumai-Morganor tat, werden an dieser stelle auf das Schärfste zurückgewiesen. Doch allen Liebhabern des nicht nur im Káhet so geschätzten Dschungeltrunkes sei versichert, daß sich in Zukunft an der Palette des Angebotes nicht viel ändern wird. So wird weiterhin neben dem schmackhaften Exportbier und dem Starkbier auch der so berühmte Dschungeltrunk gebraut. Auch verzichtete die Handelskompanie darauf, das Bier und die Brauerei umzubenennen, es wird weiterhin beim Namen "Bartelbaum" bleiben.
(SLI)

PâestMorga-Handelskompanie legt Kakaoplantage in Djerniako an

Am gestrigen Tage bestätigte uns ein Sprecher der PâestMorga Handelskompanie, daß diese in der Tá'akîb Djerniako ein neues landwirtschaftliches Projekt in Angriff nimmt. Es handelt sich hierbei um den Aufbau einer Kakaoplantage. Zu diesem Zweck wurden eigens ein Dutzend Waldmenschen angeworben um bei dem Aufbau der Plantage mitzuwirken. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, soll die Plantage in Djerniako zunächst als "Probe- und Lernprojekt" dienen. Wenn die Aufzucht der Kakaopflanzen von Erfolg gekrönt sein sollte - und davon geht man allgemein aus - werden weitere Plantagen folgen.
(SLI)

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