Neuigkeiten aus der Provinz Ordoreum
Verhaftungen in Ahami-Táheken
Nach einem neuerlichen Überfall auf eine Gruppe von Reisenden durch Unbekannte gab es unter der Bevölkerung einen Aufschrei. Schnell waren die Waldmenschen in Verdacht und von der Bevölkerung bereits schuldig gesprochen. Wieder fanden sich Rädelsführer, die sich die Ängste der breiten Masse zunutze machten, um auf den Marktplätzen, feurige Reden gegen die Waldmenschen zu halten.
Auf Anordnung von Akîb Menadis Mezkarai hin wurden alle Rädelsführer an Ort und Stelle festgesetzt und in die örtlichen Garnisonen oder in die Keller der Dorfvögte gesperrt. Die Gardisten und Büttel mussten allerlei Beschimpfungen über sich ergehen lassen und in einigen Orten konnten handgreifliche Auseinandersetzungen gerade noch verhindert werden.
Ahami-Táheken hat sich innerhalb weniger Wochen verwandelt von einer ruhigen, beschaulichen Provinz zu einem kleinen Unruheherd.
(CST)
Kirche in Ahet eingetroffen
Nachdem am Morgen des zweiten Tages des Freimondes Phex der Akîb Ni Yunisa, Saajd ibn Erkhaban, zusammen mit dem Sah Ni Saba, Alrik Delazar und einem auffälligen Leibwächter aus dem Volke der Waldmenschen eingetroffen waren, hat sich die Runde gegen Mittag um den Mehib Ni Ordoreum, Ather Mezkarai, der in Begleitung eines finster dreinblickenden Laguana-Kriegers reiste, erweitert. Über Sinn und Zweck dieses Treffens können wir nur mutmaßen, daher werden wir uns nicht weiter darüber äußern. Mehr zu diesem Treffen in Ahami-Táheken zu gegebener Zeit.
(CST)
Gruppe um Akîb Menadis Mezkarai auf dem Weg zur Tanrat
Nachdem die Gruppe, die sich in Ahami-Táheken versammelt hatte bis spät in den Abend hinein diskutiert hatte, machten sich die Anwesenden am nächsten Morgen frühzeitig auf den Weg zur Tanrat, dem Stammsitz der Familie Mezkarai. Die Absichten des Besuches auf der Tanrat sind ungeklärt.
(CST)
Überfall auf Reisende
Auf eine kleine Gruppe von reisenden Handwerker und Händlern, die sich zum Schutze vor Gefahren zusammen auf die Reise machten, wurde vor einigen Tagen ein schrecklicher Überfall verübt.
Die Angreifer gingen äußerst hinterhältig und brutal vor. Zwei der Reisende kamen bei dem Überfall ums Leben, den restlichen gelang es mit dem Leben zu entkommen.Ein Bericht eines Augenzeugen, ein reisender Forscher:
"Plötzlich schnellten Bolzen aus dem linkerhand gelegenen Dickicht, zwei unserer Gefährten wurden getroffen [...] sie wanden sich vor Krämpfen auf dem Boden [...] verschwanden im Dickicht [...] wir konnten ihre Schreie hören. Sie klingen mir immer noch in den Ohren, schrecklich. [...]
Ich floh, in Panik [...] ich bin froh mit dem Leben davon gekommen zu sein. [...]
Nein ich konnte keinen der Angreifer sehen. [...]"
Sofort war ein Schuldiger gefunden, zumindest für den überwiegenden Teil der Bevölkerung. Einen Angriff aus dem Dschungel, ohne gesehen zu werden, konnten nur die Waldmenschen zustande bringen.
Als einer Aussprach, was alle dachten, ging ein Raunen durch die versammelte Menge. Und sofort fanden sich Rädelsführer, die die Menge weiter aufhetzten.
Nun steht zu befürchten, dass der Ruf der Bevölkerung bald das Blut von Eingeborenen fordern wird. Wenn es nicht gelingt, der Bevölkerung bald die Täter zu zeigen, sofern es sich nicht wirklich um Menschen des Waldvolkes handelt.
(CST)
Fischsterben in Ordoreum?
- von unserem Korrespondenten Kemet'máat:( Ahet/ Tns. Ordoreum ) -
Ein seltsames Ereignis verheert die ordoreer Landeund sorgt für aufgeregte Gemüter. Kundschafter, Fischer und Dorfbewohner berichten einhellig von einem gehäuften Fischsterben in den Flüssen Ordoreums, insbesondere an Tirob und Ahet in Ahami und am Seneb und seinen Nebeflüssen, der Torine und dem Merit. Andere Regionen wie Semjet,Yunisa oder Tayarrét scheinen nicht betroffen zu sein.
An den Ufern der genannten Flüsse, sowie an dem Seneb-See, am Kalten See und am K'ssar häufen sich die Leichen der Fische und anderer Wasserbewohner. Die Einfuhren der Fischer wurden von Woche zu Woche geringer und es konnte kein Grund dafür gefunden werden.
(NME)
Versammlung in Ordoreum
Wie uns aus zuverlässigen Quellen berichtet wurde, haben sich vor kurzem erst alle Adligen Ordoreums in Ahami zu einem geheimen Treffen zusammengefunden. Leider konnten wir bisher nicht in Erfahrung bringen worüber man sich so eilig zu beraten hatten. Ob es sich um die aktuellen
Geschehnisse an der Ostfront, die nicht unweit einiger Ta'akibs Ordoreums liegt, ist sicherlich denkbar. Wir können uns zu diesem Zeitpunkt aber nur Spekulationen anstellen. Jedoch sind wir guter Dinge dem Leser und der Leserin demnächst mehr verraten zu können. Vielleicht ist es uns auch möglich eine Unterredung bei der Nesetet zu erwirken.
shepses nebîb
(CST)
Akîb stellt Kundschafter in seine Dienste
Der Akîb Ni Táheken und Ser-Neset Ni Ordoreum, Antaris Mezkarai, hat vor einigen Tagen mehrere Waldläufer in seine Dienste genommen. Nach eigenen Angaben setzt er diese als Späher und Kundschafter für Táheken und Ordoreum ein. Die Waldläufer scheinen allerdings eher von zweifelhafter Integrität zu sein. Was sich nicht nur aus ihrem rüpelhaften Benehmen schließen läßt, sondern auch aus dem Wiedererkennungswert mit einigen Steckbriefen. Dennoch ist sich Hochwohlgeboren Antaris seiner Sache sicher und hat schon die meisten in die Dschungel Ordoreums entsandt.
Angesprochen auf das Söldnerverbot für Adlige reagierte Ihre Hochwohlgeboren eher abweisend und kühl: "Es handelt sich lediglich um ein paar Kundschafter und diese arbeiten ohne Bezahlung für das Wohl Ordoreums. Es handelt sich nicht um bezahltes Söldnerpack! Auch sind keine gesuchten Straftäter unter ihnen! Und jetzt verschont mich mit Eurer nervenden Fragerei."
shepses nebîb
(CST)
Stellungnahme aus Biazzan
Nach veröffentlichung unseres Artikel über die geheime Versammlung in Ahami, kam nun eine offizielle Stellungnahme aus Biazzan von Ser-Nesetet Antaris Mezkarai. "Es handelte sich keinesfalls um eine geheime Verbrüderung der Adligen Ordoreums. Nur weil wir nicht jedes unserer
Treffen vorher veröffentlichen, hat das mir geheim rein gar nichts zu tun." Auf die Frage warum sich denn die Adligen Ordoreums trafen: "Ein allgemeines Treffen. Wir sind sehr stolz auf die enge Zusammenarbeit und diese bleibt nur eng, wenn wir uns hin wieder zusammen an einen Tisch setzen." Als ich anfing näher auf die Ostfront einzugehen und ob auch dies Thema der Versammlung gewesen sei: "Ja auch darüber haben wir uns unterhalten. Es bestand, noch besteht Gefahr für Ordoreum zu diesem Zeitpunkt!" Leider war es mir nicht möglich noch mehr in Erfahrung zu bringen. Ser-Nesetet Antaris Mezkarai verwies mich wegen weiterer Fragen auf die bald folgende öffentliche Bekanntmachung. Auch wegen der vor kurzem in Dienst gestellten "Kundschafter" wurde ich auf die Bekanntmachung verwiesen.
shepses nebîb
(CST)
Akîb Menadis Ni Ahami: Solidarität mit Yleha!
Nach Bekanntwerden der Ereignisse in Yleha wandte sich Akîb Menadis Djeser Mezkarai an die Bevölkerung Ahamis. Vor der versammelten Bevölkerung Ahets beschwor er die Einheit des Káhets. Es gebe in Kemi nur eine Nisut und das sei Ihre ehrwürdige keminisutliche Majestät Peri III. Dies sei eine unumstößliche, borongewollte Tatsache. Zugleich verurteilte er alle Versuche, an den Grundfesten des Kahets zu rütteln: "Es wird Zeit, dass wir jedes Unkraut wie die Neo-Corvikaner oder die Iri-Maat mit Stumpf und Stiel ausreißen und auf einem großen Haufen verbrennen!" Er drohte jedem Unterstützer oder Symphatisanten solcher Gruppen an, mit der vollen Härte des Gesetzes zurückzuschlagen. "Und wenn ich persönlich alle Hütten in Ahami duchsuchen müsste, wir werden Jeden bekommen, der sich mit solchem Gedankengut auch nur im Ansatz beschäftigt!"
Kurz vor seiner Abreise zum 'Ehret-die-Nisut-Pokal' in Khefu kündigte der Akîb an, dass das Militär mit der vollen Unterstützung der Tá'akîb Ahami im Kampf gegen die Neo-Corvikaner in Yleha rechnen könne. "Was getan werden kann, wird getan werden" rief er der Bevölkerung zu. Gleichzeitig rief er die Bevölkerung dazu auf, aktiv bei der Bekämpfung aller un-kem'schen Umtriebe mitzuhelfen. "Jeder muss zuerst vor seiner eigenen Haustüre kehren" schloss der Akib seine Rede.
(SBR)
Neuer Ser-Nesetet für Ordoreum!
So manchen Mond führte seine Exzellenz Charîm Veset Mezkarai die Amtsgeschäfte für seine nesetetliche Schwester. Charîm Mezkarai, Magister der Magie und Ser-Nesetet Ni Ordoreum war der Verwalter der Tánesetet in der Zeit der Abwesenheit seiner Schwester Rhonda Setchet'chá Mezkarai, die als Hemet-Hátyá in Mer'imen weilen musste. Wie dreist und ungerecht mochte es manchem erschienen sein, als Gerüchte über die Absetzung seiner Exzellenz die Runde machten. Ein Rauswurf? Doch einen Mezkarai aus Ordoreum zu verdrängen war schon an sich ein unmögliches Unterfangen.
Überdies kamen niemandem Informationen über irgendwelche Zwiste oder Unstimmigkeiten zwischen Ser und Nesetet zu ohren, die als Begründung dienen mochten. Im Gegenteil: Ihre Hochwoglgeboren Rhonda Mezkarai selbst lobte ihren Bruder und bestätigte, dass sie sich in jeder Hinsicht auf ihn verlassen könne. Nach offiziellen Angaben sind es private und forschungsbedingte Gründe, derentwegen sich Magister Charîm Mezkarai aus dem Ser-Amte zurückzieht. Die nun entstehende Lücke füllt Ihre Hochwohlgeboren nach den gleichen offiziellen Angaben mit ihrem Vetter Antaris Tasmenep Mezkarai, dem Akîb Ni Táheken. Akîb Mezkarai zeigte sich in den vergangenen Monden als Vertrauter der Nesetet, den sie oft mit Besuchen beehrte. Früher ein Rebell in der Familie Mezkarai, erwies sich Seine Hochgeboren nach seiner Bestallung zum Akîb Ni Táheken als stolzes, wenngleich rätselhaftes Mitglied des Hauses von der Tanrát. Wie sich seine hochgeborene Exzellenz nun mit den Aufgaben des Ser-Nesetet beweisen wird, ist nicht abzusehen. Doch kann man Ihrer Hochwohlgeboren Rhonda Mezkarai nachsagen, ihre Entscheidungen bezüglich Lehenspolitik sehr sorgfältig zu
treffen.
Meister Kemet'máat
(NME)
Viehdiebe oder Raubtiere?
Diese Frage beschäftigt zur Zeit die Einwohner von Táheken. In den letzten zwei Monden sind in den Tá'akîb Táheken auffällig viele Rinder verschwunden. Es kommt des öfteren einmal vor, dass sich ein Raubtier ein Rind aus einer Herde reißt. Aber dies sind normalerweise seltene Einzelfälle. In der letzten Zeit jedoch häuften sich die Verluste von Rindern. Da keinerlei Spuren gefunden wurden, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um Diebe handelt. Diese dreisten Viehdiebe verwischen ihre Spuren sorgfältigst. So war es bisher auch nicht möglich Anhaltspunkte, die auf die Täter hindeuten könnten zu finden. Die größten Händler mit Rindern, die Familie Ni Biazzan, lässt nun ihre Herden auch nachts bewachen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahme zum Erfolg führt und die Täter gestellt werden können.
Shepses nebîb
(CST)
Hoher Besuch in Táheken
Wie aus der Ta'Akîb Táheken zu vernehmen ist, verweilte Ihre Hochwohlgeboren Nesetet Rhonda Mezkarai von Ordoreum einige Tage bei ihrem Vetter Hochgeboren Antaris Mezkarai dem Akîb ni Táheken. Der Besuch kam überraschend und recht kurzfristig, denn weder gab es vorher Gerüchte, die von Ihrer Ankunft berichteten, noch war etwas von Vorbereitungen zu bemerken. Auch Seine Hochgeboren, der Akîb selbst, verweilte am Tage der Ankunft seiner Base nicht in Biazzan, doch kehrte er wohl am gleichen Abend noch zurück.
Erst nach der Ankunft Ihrer Hochwohlgeboren Rhonda Mezkarais machten einige Gerüchte die Runde in Biazzan und Umland, die meisten davon wohl völliger Humbug. Was aus sicherer Quelle zu vermelden ist, ist dass die Gesandte des Akibs bei den Ordoru zu der Unterredung hinzugezogen wurde. Welche Themen im einzelnen besprochen wurden drang bisher nicht nach außen. Aber es steht zu vermuten, dass es kein reiner Höflichkeitsbesuch war. Auch soll der Akîb nach der Abreise seiner Base noch tagelang zerstreut und sehr angespannt gewesen sein!
Shepses nebîb
(CST)
Vorbereitungen zu Seefest: Seneb-Seefest in Biazzan!
Wie aus Táheken zu vernehmen ist, sind gerade die Vorbereitungen für das jährliche Seneb-Seefest in Biazzan in vollem Gange. Am ersten Tag findet ein Wettschwimmen statt, der Gewinner oder die Gewinnerin wird zum Schirmherr/in des Festes ernannt - was keine weiteren Auswirkungen hat, außer das man trinkfest sein sollte und das Fest offiziell eröffnen darf. Auch der Akîb selbst wird eine kleine Eröffnungsrede halten, ebenso wie der Dorfvogt Biazzans. Am zweiten Tag findet ein Angelwettbewerb statt, dem Sieger winkt ein kleines Fässchen Bier, welches freundlicherweise von Akîb Antaris zur Verfügung gestellt wird. Am dritten und letzten Tag wird nach dem Boronsdienst am morgen, ein reichliches Essen serviert. Danach kann man noch einige gemütliche Stunden verbringen, bevor das Fest offiziell beendet wird. In diesem Jahr ist erstmalig auch der Akîb Ni Tayarret, ein Freund des Akîbs Antaris eingeladen.
Shepses'tarek
(CST)
Siechenhaus eröffnet
Im Rahmen einer bescheidenen aber nicht weniger feierlichen Zeremonie wurde von Repat Algerin-de Cavazo das Siechenhaus zu Djáset eröffnet. Das Projekt wurde unter persönlicher Leitung der Hochadeligen verwirklicht und ist zu sehen im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung von Djáset, soll aber weit über die Grenzen der Tá'akîb für die leibliche Pflege und die Linderung von Leid unter der Bevölkerung Kemis dienen. Die Verwaltung und Unterhaltung der Heilanstalt wird vom Kloster Ujak aus organisiert werden. So war auch Imát Caja Sa'kurath mit einigen Schwestern und Brüdern des Laguana-Ordens bei der Einweihung anwesend. Die Äbtissin hielt einen Boronsdienst ab und predigte dabei flammend gegen Dekadenz, Prunksucht, Verschwendung und persönlichen Reichtum und forderte die anwesenden Bürgerinnen und Bürger als auch Repat Akilja Algerîn "um ihr Seelenheil Willen" auf, ihr Leben fortan mehr dem Dienst am Raben sowie den Armen und Bedürftigen zu widmen - die Worte der Imát mochten gewirkt haben, denn noch am Abend machten sich unter frommen Gesängen nicht wenige Freiwillige auf den Weg nach Ujak, umd dort unentgeldlich beim Bau des dortigen Klosters mitzuhelfen.
(MAT, ARA)
Hochzeit in Táyârret
Wie vor kurzem aus dem persönlichen Stab des Fédàykîm-Gardemilizmarschalls in Djáset verlautete, wird demnächst der Akîb ni Táyârret und Fédàykîm-Gardemilizmarschall des Reiches, Hochgeboren Abdul ibn Meheb ni Táyârret, die im Horasreich ausgebildete Archäologin und Tochter des Rabenabts Boromil Mezkarai, Diriara Mezkarai, ehelichen und damit ein Bündnis mit dem Hause Mezkarai begründen.
Laut vertraulichen Informationen aus dem persönlichen Umfeld des Akîbs wird von einem Geheimtreffen des Akîbs mit seiner zukünftigen Gemahlin und dem Oberhaupt der Familie auf dem Stammsitz der Mezkarai in Tánrat gesprochen, bei dem sich der Akîb und der Rabenabt über die Heirat verständigt haben sollen. Diriara Mezkarai und der Akîb ni Táyârret kennen sich schon seit den Ausgrabungsarbeiten an den Ruinen in Djáset, bei denen sich der Akîb und die Gelehrte und Forscherin kennen und lieben gelernt haben sollen, allerdings konnten wir darüber keine näheren Informationen erlangen, da die Kanzlei der Tá'akîb keine persönlichen Informationen weiter gibt.
Die Vermählung wird am ersten Tage des Phexmondes 29 Sá Gereh im Borontempel zu Djáset stattfinden, zelebriert vom Rabenabt höchstpersönlich, sowie auf Wunsch Seiner Hochgeborenen Exzellenz einer Geweihten der Rondra, angeblich in einem exklusiven Kreis geladener Gäste, die alle Freunde und Bekannten der Familie Mezkarai, des Akîbs oder seiner zukünftigen Gemahlin sind, darunter angeblich auch Ihre Hoheit Hekátet Chanya al'Moutpekeret, Ihre prinzeßlichste Hoheit, Cronprinceß Ela XV. Setepen und Seine Durchlaucht der Canzelarius Repa Dio Cardassion de Cavazo mit seiner Gemahlin, Ihrer durchlauchten Excellence Akilja Algerin-de Cavazo, Ihre Hochwohlgeboren, Nesetet Rhonda Mezkarai samt ihres Sers, Magister Charîm Veset Mezkarai, Gardegeneralin Quenadya Mezkarai samt ihres Gemahls Hochgeboren Tar'in Nâsar'h, Akîb Ni Antien'Maret, Seine wohlgeborene Exzellenz Fédaykîm-Gardemarschall Jassafer al Mansour, die hochgeborenen Antaris Mezkarai ni Táheken und Phatapi al'Menkhauhour ni Cabas, Wohlgeboren Nedjeset Alea von Zemesev, um nur einige geladene Gäste zu nennen.
(CAG)
Spektakuläre Funde zu Djáset
Bei Grabungsarbeiten im Zuge der Stadterweiterung im Nordosten der Stadt wurden bedeutsame Funde gemacht. Auf einem Feld, nicht unweit der neu entstehenden Umwallung, wurden Fundamente aus schwarzem Gestein sichergestellt, das quaderförmig behauen wurde. Die herangezogene Archäologa Diriara Mezkarai untersucht zur Zeit den Fund, wollte sich bis dato aber noch zu keiner genaueren Stellungsnahme hinreißen lassen. Das Gelände wurde weiträumig von der Stadtgarde eingezäumt um es vor etwaigen Plünderern zu schützen. In Djásets Kneipen vernimmt man Gerüchte, die von sagenhaften Funden aus der Gründungszeit Kemis sprechen. Einige Personen gehen noch weiter, insbesondere, wenn das Prêmer über den Durst getrunken wurde, und sprechen vom legendenumwobenen Grab des Hl. Kâcha daselbst.
(MAT)
Verlautbarung Ihrer Hochwohlgeboren,
Nesetet Rhonda Set'chet'chá Mezkarai Ni Ordoreum
Hiermit tue Ich - Rhonda Mezkarai Ni Ordoreum - kund, dass mit sofortiger Wirkung Seine Erlaucht Rhuawn Hakeem al'Mansour, Hátyá Ni Mer'imen, als Sah Ni Al'Candyia, gelegen in der Tá'akîb Táheken, eingesetzt wird.
Möge der Heilige Rabe dieser Brücke zwischen Mer'Imen und Ordoreum SEINEN Segen schenken.
Rhonda Set'chet'chá Mezkarai
Nesetet Ni Ordoreum
Hemet-Hátyá Ni Mer'imen
(NME)
Bericht über die Ergebnisse der Gesandschaft bei den Tahé'Ka -
Vor kurzem ist Akîb Antaris Mezkarai mit seiner Gesandtschaft
aus dem Dschungel zurückgekehrt.
Es gibt einiges zu berichten. Im Großen und Ganzen, so ließ Seine Hochgeboren verlauten, sei das Treffen erfolgreich verlaufen. Und man könne mit dem Erreichten zufrieden sein.
Wie nicht anders zu erwarten, konnte man die Táhe'Ka nicht dazu bewegen, im Falle von Übergriffen Ruhe zu bewahren, sich friedlich zu verhalten und die Klärung der Angelegenheiten uns Kemi zu überlassen.
Trotz allem gibt es auch Positives zu berichten: Der Rat der Häuptlinge und Seine Hochgeboren sind einig darüber geworden, dass von beiden Seiten ein Gesandter dauerhaft zu der jeweiligen anderen Partei gesendet wird.
Dies soll der gegenseitigen, weiteren und intensiveren Annäherung dienen. Auch soll so die Möglichkeit gegeben werden, durch die Gesandten leichter und schneller miteinander in Verbindung treten zu können.
Vielleicht gelingt es ja doch noch einen dauerhaften Frieden mit den kriegerischen Táhe'Ka zu schließen.
"Der erste kleine Schritt zu einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen Kemi und Mohas Táhekens ist getan. Nun müssen wir nur noch weitergehen." (Zitat Akîb Antaris T. Mezkarai)
Die einzelnen Punkte der Absprache werden demnächst veröffentlicht.
(CST)
Pilgerfahrt nach Ne'charka'rê Ta?
Nachdem ihre Hochgeboren Phatapi al'Menkhauhour vor wenigen Tagen mit der Imachût die Residenz der Hékatet - Djasét - erreichte und dort nicht nur ihrer Schwester besuchte sondern auch die zufällig dort verweilende Hekatet, zog es sie weiter. Nach nur kurzer Zeit, in der die geringfügigen Schäden an der Imachût beseitigt wurde, hieß die Akîbet wieder Segel setzen, um weiter nach Südosten zu schiffen. Angeblich sei Laguana ihr Ziel!
Shêpses'ankh, freier Berichterstatter der RS aktuell
(NME)
Gesandschaft unterwegs zu den Ordoru
Wie man in den letzten Tagen auf den Strassen Biazzans aufschnappen konnte, trifft Akîb Antaris Tasmenep Mezkarai irgendwelche Reisevorbereitungen. Nun, in der Tat wird sich Akîb Antaris Tasmenep Mezkarai in den nächsten Tagen zusammen mit einer Gesandschaft zu den in Tahéken ansässigen Ordoru begeben. Doch der Anlass ist wahrlich nicht der Beste.
Da es in unserer Nachbarprovinz Sarslund zu Rassenunruhen gekommen ist, die offenbar von fehlgeleiteten falschen Predigern angefacht werden, wird Akîb Antaris Mezkarai mit den Häuptlingen der beiden Dörfer zusammentreffen um die Situation zu bereden.
Wir möchten hier alle Untertanen Táhekens darauf hinweisen, dass Gewalt gegen die Ordoru oder andere Waldmenschen nicht geduldet wird!
Jeder der falsche Reden wider die Waldmenschen im Namen unseres Herrn Boron hält ist unverzüglich dingfest zu machen und der nächsten Gardestation zu übergeben!
Shepses'tarek
(CST)
Erste Nachrichten vom Konvoi nach Dergelmund
Travia/Yunisa/Port Gorbal: Der Kontorverwalters des Handelspostens Ismeth&Cherek ließ
verlauten, daß der Konvoi wohlbehalten Khunchom erreicht habe, Wasser und Proviant aufgefüllt und inzwischen aber wieder auf dem Weg nach Dergelmund sei. Schiffe wurden bislang keine verloren, im Gegenteil, die Flotte habe sich noch vergrößert.
Leider starben einige mutige Männer an einer bislang unbekannten Krankheit, deren man jedoch Herr werden konnte. Auch alle anderen Gefahren konnte man gemeinsam und mit Hilfe der Götter Herr werden.
(GDR)
Großer Markt in Kwinsay
Schon Tage vorher verbreitete sich die Nachricht. Der "Esquirio" bietet zum nächsten Markttag edle Ware feil. Feine Stoffe, Gewürze und andere Ware mehr. So kam es daß jeder der gerade Zeit hatte sich zum Markt einfand. Das angekündigte
trat ein. Selten wurde so viel gehandelt und verkauft. Viele Dinge die man sonst nur in größeren Städten findet wurden feilgeboten und rege gekauft. Und mancher redete davon, daß dies einer der besten Markttage war den man in Yunisa gesehen
hat.
(GDR)
Piratenüberfall auf Kusco
Wohl zwei Dutzend Piratengesindel fiel am Tage Efferds in Kusco ein. Da man das Gesindel recht früh bemerkte hielt sich der Schaden der geraubten Dinge in Grenzen. In dem darauffolgenden
Kampf wurden jedoch drei Personen verletzt und ein Reisbauer ging ein in Borons Hallen. Nachdem die Insel Saba besiedelt wurde und der Seefalke des "Esquirio" dort ankert ist zwar die
Gegend um Kwinsay sicherer geworden doch verlagern die Piraten nun wohl ihre Raubzüge mehr gen Kusco.
(GDR)
Boot verliert komplette Ladung
Efferd-Yunisa/Medinna: Der Anguka holte sich eine ganze Bootsladung Papayas und Bananen
als ein Boot in den Sog der Stromschnellen kurz vor Kwinsay geriet und kenterte. Ramon Velas konnte sich selbst und das Boot ans rettende Ufer bringen doch die Ladung war verloren.
(GDR)
Jungenstreich bringt Leben eines Händlers in Gefahr
Praios-Yunisa/Kusco: In Kusco erschreckten Jugendliche ein Pferd, das daraufhin durchging.
Auch der Lenker des Fuhrwerks konnte das aufgeschreckte Pferd nicht mehr halten und so kippte der Wagen mitsammt Ladung um. Etliche Tonkrüge mit Öl gingen zu Bruch, doch Boron
sei's gedankt blieb der Händler unverletzt.
(GDR)
Spontanes Fest - Spanferkel, Gaukler und Musikanten erfreuen Bewohner Kwinsays
Ingerim-Yunisa/Kwinsay: Für die schnelle Hilfe der Kwinsayer Bürger beim Anschlag auf
sein Kontor zu Beginn des Mondes gab sich Kasim ibn Ismeth großzügig und ließ vor seinem Kontor drei Spanferkel grillen und freies Bier ausschenken. So kam es in Kwinsay zu einer größeren Feier zumal sich spontan auch einige Gaukler und Musikanten einfanden
und ihr Können zeigten.
(GDR)
Piratengesindel überfällt Kusco
Firun-Yunisa/Kusco: Dreister Überfall: Am Erdstag Kurz vor Sonnenaufgang landeten etwa zwei Dutzend Piratengesindel in der Nähe von Kusco. Im Morgendunst plünderten sie
den örtlichen Ausrüstungsladen. Das Geschehen blieb nicht lange unbemerkt und so rotten sich binnen kurzer Zeit eine Schaar beherzter Bürger, mit Knüppeln, Forken und Messern
bewaffnet zusammen und konnten die Räuber in die Flucht schlagen. Bedauerlicherweise müßten 12 der mutigen Männer und Frauen mehr oder minder schwer verletzt zum Heiler gebracht.
(GDR)
Wird Akib Saajd ibn Erkhaban erpresst? Akîb hüllt sich in Schweigen
Firun-Yunisa/Kwinsay: Wie aus nicht benannten Quellen zu erfahren war, wurde dem Akib wohl ein
Schreiben mit einem dreisten Erpessungsversuch zugestellt. Auf unsere Anfrage bezüglich des Schreibens hüllte sich der Akib in Schweigen.
(GDR)
Brandanschlag auf Handelskontor in Kwinsay - Schaden hält sich in Grenzen
Ingerim-Yunisa/Kwinsay: Bislang unbekannte Täter verübten vor kurzem in der späten
Abenddämmerung einen Brandanschlag auf das kürzlich in Kwinsay eingerichtete Kontor der Khunchomer Händler Ismeth&Cherek. Zwei Maskierte schlugen den Schreiber nieder, warfen zwei Öllampen in den Lagerraum und ergriffen die Flucht. Der Schreiber der nur kurz Besinnungslos war konnte Hilfe herbeirufen und den Band schnell löschen, so daß kein größerer Sachschaden entstehen konnte.
(GDR)
Unterstützung für Yleha - Hilfe auch aus Ordoreum!
Auch die Tánesetet Ordoreum beteiligt sich an der Hilfeaktion, die unserer Nachbarprovinz gelten soll.
Nachdem der Hilferuf in der Tánesetet Ordoreum vernommen wurde, sagten die meisten Adligen der Grafschaft sofort ihre Unterstützung zu. Sie machten sich sofort daran, verschiedene Güter zusammenzustellen und Vorbereitungen zu treffen um die Güter mit dem Konvoi aus Terkum mitzusenden.
So werden die Adligen Ordoreums neben Lebensmitteln, vor allem Reis, Korn und gepökeltem Fleisch auch einige Kisten Heilkräuter und einen Medicus, mit dem Konvoi nach Yleha schicken um den dort auf Wacht befindlichen Truppen zu helfen.
Außerdem erklärten sich alle Akîbs, durch deren Lehen der Konvoi ziehen wird, dazu bereit Nachtlager und Verpflegung zur Verfügung zu stellen.
Shepses'tarek
(CST)
Anordnung der Nesetet ni Ordoreum
»Hiermit möchte ich, Rhonda Setchet'cha Mezkarai, meines Zeichens Nesetet ni Ordoreum, allen meinen Akîbs und Akîbets, Sahs und Sahets folgendes verkünden:
Auf meinen Wunsch hin möchte ich meinen Bruder Charîm Mezkarai, Magister der Akademie der Hohen Magie zu Punin und Sohn des altehrwürdigen Hauses Mezkarai, in den Dienst der Tánesetet Ordoreum bitten. Fürderhin soll er auf meinem Wunsch die Ämter des Sers und Kanzlers ordoreer Lande, des Hofmagus und des Hofalchemisten am nesetet'lichen Hofe zu Ahet und Tanrát, auf dass er mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehe und der Tánesetet Ordoreum nach besten Kräften diene.«
Rhonda Setchet'cha Mezkarai
Nesetet ni Ordoreum
(NME)
Das Magieverbot in Djasét:
Für das gesamte Gebiet der Tá'akîb Táyarret ergeht mit sofortiger Wirkung folgendes Dekret:
Wir verordnen, setzten und gebieten ernstlich, es sei in Städten, Flecken, Dörfen oder jeder anderen Ansiedlung, daß hinfüro niemand dem Gebrauch arcaner Kräfte in jedweder Form nachgehe.
Die Stadtgardisten und da, wo solche nicht sind, die Bürgermeister oder Räte sollen
achten auf die Einhaltung des Gebotes und jedem Reisigen, welche oder welcher die Lande oder Siedlungen der Tá'akîbet Táyarret betrete über dieses Dekret in Kenntnis setzen.
Wer aber arcane Kräfte wirkt, entgegen dieses Dekretes, soll an den nesetetlichen Hofe zu Djáset überführt werden und nach Maßgabe der Nesetet verwarnt oder bestraft werden.
Dieses Dekret ist unterm Glockenschlag öffentlich zu verkünden, desgleichen soll es angeschlagen werden.
Abschriften des Dekretes sind an die benachbarten Provinzen und an die Klosterfreiheit Ujak zu überbringen.
Francesca dell'Aquina
Nesetet ni Ordoreum
Ergänzt durch:
Chanya al'Mout'pekeret
Hekátet ni Chentasû
Fédáykhim-Gardekriegsherrin des Kahét ni Kemi
Die Delinquenten sind de facto mit Verkündung der Änderungen an den hekátetlichen Hofe zu Djáset zu bringen, damit sie dort nach Maßgabe der Hekátet gerichtet werden können.
Rhonda Setchet'cha Mezkarai
Nesetet ni Ordoreum
Hemet-Hátya ni Mer'imen
Diesen Verhandlungen soll zur Unterstützung und als Vertretung der Hekátet eine nesetetliche Gesandte als Beisitzerin beiwohnen, sofern die Nesetet ni Ordoreum nicht selbst anwesend ist. Als Beisitzer in diesem Gremium sollen nach nesetetlichem Wunsch und mit hekátet'licher Zustimmung Ihre Ehrwürden Khirva Tanoram für die Alleinseligmachende Staatskirche sowie der Magus Aramis Consarrió aus Punin als anerkannter Gelehrter fungieren.
(NME, PWI)