
"Wir, Torben Jandarason,
vor den Augen der Zwölf und von der Nisut Gnaden
Fürst von Neu-Prêm
thun hiermit durch die Hand Unseres getreuen Schreibers Kanderman Sordenbrack Unseren Willen kund, welcher verkuendet ward am 12. Tage des Freimondes Tsa im 28. Jahre nach der Gründung des Reiches der Kemi in Unserer Hauptstadt Re' Cha in der Tarepa Neu-Prêm.
Höret, Euer Hochgeboren Mahmut ben Abdallah, Akîb Ni Mekábtá!
Wir erhielten per Bote Eure Stellungnahme zu Ereignissen im Norden, in welchen von Greultaten und Kampfhandlungen die Rede ist, die sich im Horas-Reich, dem Reich Unserer Verbündeten, zutrugen. Wisset, daß wir derartige Handlungsweisen, wo auch immer sie vorkommen, niemals gutheißen können und wollen. Es ist nach unserer tiefsten Überzeugung ein Frevel wider Götter und Menschen derartige Dinge zu tun oder auch nur geschehen zu lassen. Wir verabscheuen zu tiefst, was Ihr in Eurer gerechten Empörung geiselt und stimmen Euch aus vollem Herzen zu, daß solch ruchlose Taten,
wer auch immer sie begangen hat, schärfstens geahnded werden müssen.
Leider können Wir zu den von Euch genannten Vorfällen keine Stellung beziehen. Zu weit ist der Weg ins Liebliche Feld, um sich die nötige Kenntnis von den Vorfällen zu verschaffen, um dann ein angemessenes Urteil zu fällen. Sollten bei diesen Übergriffen Angehörige von Euch zu schaden gekommen sein oder gar getötet worden, so möchten Wir hiermit Euch Unser tiefes Mitgefühl aussprechen.
Aber vernehmt nun die Worte Eures Lehnsherren:
Wir sind nicht glücklich, wenn ein Konflikt außerhalb unserer Grenzen, mit dem Wir zur Zeit nichts zu schaffen haben, Unruhe und Haß im Lande schürt. Wir alle von adeligem Stand, vom Repa bis zum Sah, von der Hekátet bis zur Akîbet, die Wir im Angesicht der Nisut, heilig, heilig, heilig, und vor Rabe und Reich den Lehnseid geschworen haben, sind durch diesen Eid
verpflichtet, zu erst immer an das Wohl des Kahet ni Kemi zu denken und als Einheit, als Kemi, zu handeln. Wir haben Unsere Geburtsorte, Verwandte und Freunde, machmal sogar Unsere Familien verlassen, um hier den Willen Ihrer Königlichen Majestät, Peri III Setepen, zu erfüllen. Wir sind nicht länger an die Vergangenheit gebunden, sondern haben uns dieser hohen Sache verschrieben und so wollen Wir nichts höher stellen als Nisut, Rabe und Reich.
So soll es also dann sein: Wen Ihre Königliche Majestät, die Nisut, heilig, heilig, heilig in Ihrer Weisheit zum Verbündeten erwählt, der sei auch Unser aller Verbündeter, wen die Nisut aber zum Feinde erklärt, der wird von Uns unbarmherzig verfolgt und bekämpft. Das und nur das ist die Ordnung der Dinge. Wehe dem, der dagegen aufbegehrt!
Möge der Segen unseres Herren Boron Euch auf Euren Wegen begleiten, mögen die Augen der Herren Efferd und Swafnir gnädig auf Euch ruhen.
Lang lebe die Nisut!
Ecce Signum
T. J.
Repa Ni Neu-Prêm
Mahmut ben Abdallah
Akîb Ni Mekábtá
an
Torben Jandarason
Repa Ni Neu-Prêm
Lehnsherr!
Angesichts Eurer Depesche können Wir nicht umhin, einige der von Euch aufgeworfenen Fragen und Denkanstöße wiederum anzusprechen und zu diskutieren. Lasst Euch zunächst sagen, dass Wir in keinster Weise vor hatten, die Ordnung des Kemi-Reiches in Frage zu stellen. Hiermit entschuldigen wir Uns für die wohl in Rage ausgesrochenen unangemessenen Verallgemeinerungen über das Volk Thorwals, zumal wir feststellen müssen, dass keineswegs alle Angehörigen Eures Volkes Barbaren sind, auch wenn die meisten von ihnen niemals von dem einen Gott, dem herrlichen, dem
prächtigen, dem strafenden und gütigen Vater Unseres Volkes gehört haben.
Desweiteren vermuten Wir, dass Unser Schreiber Unsere Stellungnahme nicht korrekt an die Redaktion der Rabenschwinge weitergegeben hat. Keineswegs forderten Wir eine Entschuldigung von allen Angehörigen des Thorwal'schen "Volkes", sondern von denen, die sich auf den vom Eurem obersten Hetmann ausgerufenen "Staat Thorwal" berufen.
Doch müssen Wir auch mit vollem Nachdruck betonen, und Wir hoffen, Ihr verzeiht Uns Unsere direkten Worte, dass Wir die Vermutung haben, Ihr würdet mit Eurem doch sehr verharmlosenden Text die grausamen Taten Eures Volkes verschleiern wollen. Eure Worte darüber, dass Ihr Gewalt in jeder Art missbilligt, sind für Unseren Geschmack sehr, ja zu allgemein gehalten. Desweiteren scheint Ihr Unserem lieben Freund, dem ehrenwerten Cavalliere Bosper ter Sindarjan zum Weidengrund seine Schilderung der Dinge nicht zu glauben. Ist das Wort eines Edelmanns nicht Beweis genug dafür, dass sich der feige Überfall tatsächlich so abgespielt hat?
Zuletzt möchten Wir noch auf Eure Äußerung eingehen, dass die Nisut alleine unsere Verbündeten wählt. Dazu nur so viel: Ist das Horasreich nun unser Verbündeter oder nicht...
Mit Hochachtung,
Mahmut ben Abdallah
Akîb Ni Mekábtá
Wir, Torben Jandarason,
vor dem Heiligen Raben und von der Nisut Gnaden
Fürst von Neu Prêm
>
thun hiermit durch die Hand Unseres getreuen Schreibers Kanderman Sordenbrack Unseren Willen kund, welcher verkündet ward am 15. Tage des Freimondes Tsa im 28. Jahre nach der Gruendung des Reiches der Kemi in Unserer Hauptstadt Re' Cha in der Tarepa Neu-Prêm.
Höret, Euer Hochgeboren Mahmut ben Abdallah, Akîb Ni Mekábtá!
Lehnsmann, Eure Äußerungen haben Uns äußerst erzürnt und aus diesem Grunde befehlen Wir Euch unverzüglich gen Re'Cha aufzubrechen und vor Unserm Angesicht zu erscheinen. Es scheinen da ein paar Wissenslücken gefüllt werden zu müssen, und Wir sind Uns nicht zu schade dies selbstselbstens zu tun. Legt also Eure Lehensgeschäfte in die treuen Hände eines tüchtigen
Sers und eilt Euch unserem Ruf zu folgen.
So viel sei gesagt:
Ad Primum: Wir unterstehen keinem "obersten Hetmann", denn Unser einziger Herr ist neben dem Heiligen Raben Ihre Königliche Majestät, Peri III. Setepen, heilig, heilig, heilig, Nisut des Kahet ni Kemi. Ihr haben Wir geschworen zu dienen bis zu Unserem Tode und Wir stehen mit Unserm Leben und Unserem Seelenheil für diesen Schwur. Wagt nicht nocheinmal Unsere absolute Loyalität gegenüber Rabe, Reich und Nisut anzuzweifeln. Darüber hinaus: "Unser Vok" hat niemandem grausame Taten angetan, denn Unser Volk ist das Volk der Kemi. Höret: Wir, Euch eingeschlossen, sind Kemi! Wir, Euch eingeschlossen, sind eine Nation! Wir, Euch eingeschlossen, haben die Brücken zu unsere Vergangenheit abgebrochen! Leider bin ich gezwungen zu wiederholen, was sich in Euer Herz gebrannt haben sollte, als ihr bei Eurem Leben den Lehnseid geschworen habt: 'Denn siehe, ich habe erkannt: Dies ist Sein Heiliges Land, das es zu verteidigen gilt mit meinem Seelenheil.
Mein Sinnen und Trachten seien von nun an stets darauf gerichtet, den Wohlstand des Reiches zu mehren, sein Gesetz zu achten und Schaden von ihm abzuwenden'. Nach so einem Eid gibt es keinen Platz mehr für kleingeistigen Geburtsort-Patriotismus!
Ad Secundum: Wir wiederholen ergimmt Unsere Worte und versteigen uns trotz deren absoluten Klarheit zu einer völlig überflüssigen Erläuterung: 'So soll es also dann sein: Wen Ihre Königliche Majestät, die Nisut, heilig, heilig, heilig in Ihrer Weisheit zum Verbündeten erwählt, der sei auch Unser aller Verbündeter, wen die Nisut aber zum Feinde erklärt, der wird von Uns unbarmherzig verfolgt und bekämpft.' Die Nisut hat das Horasreich zum Verbündeten erkoren, also ist das Horasreich Unser Verbündeter! Was gibt da noch zu deuteln? Hat Euch die Disputierlust gepackt? Sprecht Ihr gar Ihrer Königlichen Majestät, Peri III. Setepen die Fähigkeit ab, nach
Ihrem Ratschluß Bündnisse einzugehen, die einzig dem Wohle des Káhet dienen?
Ad Tertium: Wir wiederholen uns abermals: Wir werden nicht dulden, daß der Konflikt zwischen dem Horasreich und Thorwal, egal in welcher Konstitution, Unruhe und Hader ins Káhet ni Kemi und in die Tarepa Neu-Prêm trägt. Laßt Euch gesagt sein, was Ihre Cronprinzessliche Hoheit,
Ela XV. Setepen, welche zur Zeit unter anderem zusammen mit dem Neset ni Djerres als hochgeehrter Gast in Unserer Residenz weilt, vor wenigen Augenblicken in Ihrer Weisheit gesagt hat: 'So geloben Wir hier und jetzt, dass Wir niemanden dulden werden, der diesem grossen Ziel [...die
Einigkeit Kemis...] entgegensteht, sei es, weil sein Herkunftsland im Streit mit einem anderen liegt, sei es, weil seine Familie mit einer anderen verfeindet wird. Wir sind alle Kemis, keine Horasier, keine Thorwaler.' Dies sind die Worte derer, die nach dem Willen Ihrer Königlichen Majestät, Peri III. Setepen, heilig, heilig, heilig, unsere nächste, geliebte Nisut sein wird.
Ad Quartum et finitum: Wir dulden keinerlei Diskussion Unserer Äusserungen.
Wir erwarten Euch unverzüglich, wagt nicht zu säumen. Gehorcht!
Lang lebe die Nisut!
Ecce Signum
T. J.
Repa Ni Neu-Prêm
Mahmut ben Abdallah
Akîb Ni Mekábtá
an Torben Jandarason
Repa Ni Neu Prêm
Lehnsherr!
Abermals müssen Wir untertänigst um Verzeihung flehen und betonen, dass Uns keinerlei umstürzlerische Gedanken inne wohnen. Uns scheint, als hättet Ihr Unsere, im Nachhinein gesehen, möglicherweise doch recht harschen Worte leider in einer Weise interpretiert, die niemals, und das können Wir nur immer wieder betonen, in Unserer Absicht lag! Lasst Euch zunächst gesagt sein, dass wir, wenn Ihr diese Zeilen lest, schon längst auf einem Schiff in Richtung Re'Cha unterwegs sind! Selbstverständlich beugen Wir Uns dem Willen unseres Lehensherrn und ohne Frage halten Wir
Uns an Unseren heiligen Lehenseid, auch wenn Ihr verstehen werdet, dass Uns alleine der Schwur auf Unseren Herrn Rastullah, neben dem auf unsere verehrte Nisut, als Blutschwur gilt!
Nun kommen Wir untertänigst zu Euren weiteren Äußerungen. Für die Bemerkung, Ihr würdet einem "obersten Hetmann" unterstehen, entschuldigen Wir Uns in aller Form. Jedoch müssen Wir verneinen, dass auch Wir alle Bindungen zu Unserer Heimat abgebrochen haben. Wie schon immer sehen Wir
es als großes von Rastullah gegebenes Privileg, auf einer Pilgerfahrt Unseres hochverehrten Vaters nach Keft sowohl gezeugt als auch geboren worden zu sein. Niemals, niemals werden Wir unsere Herkunft verleumden, die gleichbedeutend mit der Nähe zum gütigen und stafenden Gott ist!
Wir hoffen deshalb, Ihr versteht, dass Wir nicht sehr glücklich über Eure Worte von "kleingeistigen Geburtsort-Patriotismus" sind. Ihr schmäht damit Unsere Wurzeln!
Wie Ihr auf die Idee kommt, Wir würden unserer Nisut die Fähigkeit absprechen, Bündnisse richtig zu wählen, ist Uns schleierhaft und wir hoffen, dass es sich dabei lediglich um ein Komunikationsproblem zwischen Euch und Uns handelt!
Lasst Euch desweiteren gesagt sein, dass Wir keinesfalles wünschen, dass der Konflikt zwischen dem Horasreich und den Barbaren im Kemi-Reich ausgetragen werde! Dies schrieben Wir Euch ja bereits in der letzten Depesche ausführlich!
Wir hoffen, die Differenzen bald persönlich mit Euch besprechen und aus der Welt schaffen zu können. Schon bald werden Wir in Re'Cha einreffen.
Mit Hochachtung,
Mahmut ben Abdallah
Akîb Ni Mekabta"
Man darf gespannt sein, wie die Audienz des Akîb beim Repa verläuft...
(MIK,MRA)
Mit großer Traurigkeit vernahm ich die Kunde von dem feigen Überfall auf ein horaskaiserliches Schiff nahe der mir anvertrauten Tá'akîb Mergyan.
Es ist mir unverständlich wie Menschen, Leute mit denen wir tagtäglich zu tun haben und schon seit Jahren kennen, auf einmal anfangen alles zu zerstören wofür das Reich und seine Bewohner lange und auch blutig gekämpft haben. Was bringt diese Leute dazu mit Gewalt gegen ehemalige Freunde und Verbündete vorzugehen?
Ich muss mich an dieser Stelle noch einmal bei der Familie ya Strozza entschuldigen, daß diese Tat in Mergyan stattfand. Auch bei dem Kapitän und der Mannschaft des Schiffes für die Grausamkeiten die ihnen angetan wurden.
Wir sind ein stolzes Reich, ein Reich, dessen Glaube an den Herrn stark ist und auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Wir haben es nicht nötig zu solch feigen Angriffen zu greifen. Jeder, der mit dieser "Befreiungsfront" sympathisiert, tritt das Reich und diejenigen die vor fast 15 Jahren dafür gekämpft haben mit Füßen. Es ist eine Freveltat wenn sich diese "Befreiungsfront" mit dem stilisiertem Symbol Rethons schmückt. Niemals würde Boron solch eine Tat gutheißen. Wer sind wir denn, daß wir uns einbilden, über andere richten und urteilen zu können? Steht nicht geschrieben:
"Nur Seiner Worte Weisheit wird die Ungläubigen zu ihm führen!"
Doch was heißen diese Worte nun für uns? Sie bedeuten Toleranz anderen gegenüber und die Anweisung, mit gutem Beispiel voranzugehen. Mutig zu zeigen, wie ein borongefälliges Leben zu führen ist und anderen Seine Weisheit zu lehren. Doch niemals sagen uns diese Worte, daß wir zu den Waffen greifen sollen, um radikal gegen Dinge vorzugehen. Borons Gnade äußert sich nicht in derartigen Ausfällen.
Es ist eine Schande, daß für diese Aktion der Name Borons verwendet wurde. Wie kommen diese armen Menschen nur dazu, solch ehrbare Bürger des Reiches wie unseren Cancellarius, die beschuldigten Familien und Ricardo vom Grauenberg anzugreifen? Erst recht ziemt es sich absolut nicht, eine Frau wie die geschätzte Amene Horas derart zu bezeichnen. Eine Dame wie sie derart ehrlos darzustellen, hat nichts mehr mit dem Erreichen irgendwelcher Ziele zu tun sondern ist schlicht und einfach pöbelhaft und wirft ein ganz und gar schlechtes Licht auf unser aller Reich - das Reich, für das auch diese Separatisten kämpfen. Solch eine armselige Beleidigung kann und wird von uns nicht geduldet.
Doch was ist dies überhaupt für eine "Befreiungsfront" die sich anschickt, mit Gewalt und Angst das Reich zu "befreien"? Warum zeigen sich diese "Kämpfer für das Reich" nicht? Haben sie keine besseren Argumente als Gewalt und Terror? Wie können sie dann nur glauben, ernsthaft etwas bewegen zu können? Und was wollen sie überhaupt mit ihren Aktionen erreichen? Was führt sie zu der doch recht vagen Annahme, wir würden durch das Horasiat abhängig werden, um nicht den Begriff Sklaverei zu verwenden? Dies sind alles Fragen die sich schlecht mit einem Überfall und einem Steinwurf klären lassen.
Es ist uns allen sehr gut bekannt, daß das Reich nur durch sein Festhalten an den althergebrachten Traditionen die langen Zeiten der Besetzungen überleben konnte. Nun muss jedoch ein Umdenken stattfinden. Wenn wir unser geliebtes Káhet nun sicher in die Zukunft führen wollen, müssen uns öffnen und unsere Traditionen mit den besten Eigenschaften der restliche Welt verbinden.
Ich fordere deshalb die Schuldigen auf, sich zu bekennen und offen ihre Absichten darzulegen. Nur dann wird ihnen Gehör geschenkt und wir können gemeinsam nach einer Lösung suchen. Ein Reich, in dem Terror und Gewalt dazu eingesetzt werden, um irgendwelche nicht begründeten und illegitimen Forderungen durchzusetzen, ist nicht das Káhet, für das wir alle gekämpft haben und oftmals unsere Leben einsetzten.
Boraidan ibn Saîd,
Akîb Ni Mergyan,
Mesutép des Zer'Nimut-Ordens
Möge der Herr uns in diesen Zeiten der Unsicherheit beistehen und uns Seine Gnade erweisen, uns schützen vor Seinen und unseren Feinden, möge er Seine schützenden Schwingen über uns ausbreiten, uns lehren was zu lehren ist und über unsere Wege wachen.
(JAK)
bekennen und tun kund und zu wissen, vor sich, ihren Häusern, ihren seligen Ahnen, ihren Erben und Nachkommen, dem Adel des Reiches und sonst vor jederfrau und jedem Manne, welchselbige dies sehen, hören oder lesen mögen, daß dem Heiligen Raben zu Lob und Ehren und zu mehren die Verbundenheit und Freundschaft zwischen den Provinzen Mer'imen und Ordoreum, sie versprochen und gelobet haben, zu schließen den Traviabund zwischen dem altehrwürdigem novadischem Hause Al'Mansour und dem altehrwürdigem kem'schen Hause Mezkarai. Dies darzubringen, versprechen und geloben Dero Erlaucht und Ihro Hochwohlgeboren bei den Werten und Schwüren des Adel des Reiches und in Kraft und Macht Ihrer Siegel.
Die sich Bindenden bekennen, daß sie hochbetrachtet und zu Sinnen gefasset haben, welch großer Nutz und Frume ungezweifelt dem Káhet ni Kemi daraus wachset, wo guter Wille, Freundschaft und Einigkeit zwischen den Häusern Al'Mansour und Mezkarai gehalten, gemehret und gefestigt werden, wo Ehre und Pflicht Altes und Neues zusammenfügen mag, um daraus in den Traditionen des Káhets zu bewahren und zu schöpfen. Darumb und auf daß solch Verbundenheit, Einigkeit und Freundschaft von nun an zwischen den Familien als merklichen Stützen des Reiches sei, darumb und auf daß die neue Ordnung des Káhet gestärket werde und des gemeynen Nutzes willen wird der Traviabund beschlossen, abgeredet und beeidet zwischen Dero Erlaucht Rhuawn Hakeem Al'Mansour Ni Mer'imen und Ihro Hochwohlgeboren Rhonda Setchet'chá Mezkarai Ni Ordoreum.
Um so zuvorzukommen, daß Zwietracht und mancherlei Unrechtfertigkeit in diesen Landen entstehe und zum allgemeynen Nutz und Friede und zur Stärke und Stütze des Thrones des Káhets Ni Kemi und zur Stärkung der Tahátya Mer'imen und der Tanesetet Ordoreum.
Auf daß Wir und Unsere Lande und somit das Káhet in zukünftigen Zeiten davon gebessert und gemehrt mochten werden, und so versichern Wir, daß durch dieses Bündnis Wir die verwandtschaftliche Beziehungen aufrecht halten und als wichtig erachten wollen.
Der Bund werde geschlossen vor dem heiligen Raben am ersten Praioslaufe des Freien Mondes der Herrin Travia im Jahre 28 Sa Gereh, zu Tanrát, dem Stammsitz des Hauses Mezkarai in Ahami, Ordoreum.
Dem heiligen Raben zu Lob und Ehren.
Lang lebe die Nisut!
| Rhuawn Hakeem Al'Mansour | Rhonda Setchet'chá Mezkarai | |
| Hátya Ni Mer'imen | Nesetet Ni Ordoreum |