Ourtco und die Inseln

Tién-Gebiet AntienMarét Balîno Neu-Wolldorf Ruinen von Shilaya Insel Elastrand Insel Ményêt Insel Palegina Inseln Shîntar und Tyanyât Insel Ámarîm und die Ámarîmen Protas-Sandbänke

[Lage] [Tiéngebiet] [Antien'Marét] [Balîno] [Neu-Wolldorf][Shilaya] [Die Inseln]

Lage

Ganz im Norden, wo Winde das Land erfrischen und die feuchte, heiße Luft des Dschungels vertreiben, wo schroffe Klippen die Küste bilden und einsame Inseln ins Meer führen, dort liegt Ourtco. Mit seinen drei Fischerdörfern Antien'Maret, Neu Wolldorf und Balîno, seinen reichen Fischfanggründen und der Plantaga Tién am Fluß Tién sowie der Nisut Peri III-Küstenstraße die Handelskaravanen und Reisende aus Yunisa bringt, ist es eine verhältnismäßig reiche Region, die größtenteils unbewaldet, direkt an den tiefen Dschungel von Catco'Ourtco grenzt.

Das Tién-Gebiet

Der Tién ist ein kleiner, beschaulicher Bach, der aus den Regenwäldern des Nordwestens heraus in Richtung Meer fließt, um bei Antien'Marét darin zu münden. Außer seiner malerischen und gleichzeitig strategisch sehr vorteilhaften Mündung hat der Tién nicht viel zu bieten - abgesehen von den Massen von Krokodilen und Alligatoren, die sich an seinen mangrovenbestandenen Gestaden tummeln.
Im Tal des Tiéns, an den sanften Hängen des Bachs und vor allem an einem kleinen See, der vom Tién gespeißt und durchflossen wird, liegt Plantaga Tién.Diese Plantage ist die jüngste und kleinste Ylehas, denn erst seit etwa 10 Jahren arbeiten hier nie mehr als zwei dutzend Arbeiterinnen und Arbeiter für Geld in zwei kleinen Bananenhainen, auf den kunstvoll am See angelegten Reisfeldern und in den drei Gärten, die vor allem die Versorgung der Plantage und Ourtcos mit dem benötigten Obst, Gemüsen und Sako-Wurzeln sichern.
Das schlichte Haupthaus, die Speicher, die Strohhütten der Arbeiter, die Reismühle und die Viehställe, in denen Wasserbüffel für die Arbeit, Ponys und Maultiere für den Transport und zwei Schweine leben, stehen unscheinbar am Ufer des Tiéns, der auch die Mühle antreibt.

Antien'Marét

An der Mündung des Tién, genau gegenüber der Insel Ményêt, liegt das junge Dorf Antien'Marét. Gut versteckt an der durch eine felsige Land- und Inselzunge gebildeten Lagune von Antien'Marét - die direkt in die malerische, aber durch Krokodile, Alligatoren und andere Raubechsen sehr gefährliche Tién-Mündung übergeht - gelegen, von einigen hoch aufragenden Felsen flankiert und somit von Land und von See aus nur schwer angreifbar, ist Antien'Marét Produkt einer Katastrophe:
Begründet haben es Flüchtlinge, die während der jüngsten Besatzung durch Al'Anfa Haus und Hof verloren hatten. Ohne auch nur die geringsten Habseligkeiten beschlossen sie, unweit der Furt über den Tién einen gut versteckten Ort als Flüchtlingslager und Nachschubposten für den Widerstand zu begründen - Antien'Marét...
Schnell wuchs die Zahl der Einwohner auf über 60, ja sogar zeitweilig auf über 100 Menschen an, denn Antien'Marét schaffte es während der gesamten Besatzungszeit unentdeckt zu bleiben, obwohl al'anfaner Truppen in einigen Hundert Schritt an der Siedlung vorbeizogen.Der bereits in der Besatzungszeit in seinen Ansätzen gebaute Hafen wurde vor einigen Jahren fertiggestellt und besitzt - obwohl er kaum mehr als ein Kai ist - Freihafenrechte.Aber auch ohne den Hafen kann das Dorf gut überleben, denn etliche Fischer, einige Bauern, ein guter Bootsbauer und ein Netzknüpfer sorgen neben dem Gasthaus und der Schenke, die die Reisenden der Küstenstraße versorgen, für regelmäßige Einnahmen. Antien'Marét hat ein seltsam kühles, ja, gemäßigtes Klima, das sich mit einer frischen Brise vom Meer vermischt und malerische Szenerien produziert, wenn die Sonne auf- oder untergeht oder die Nebl am Abend über die Klippen fallen.
Geschützt wird Antien'Marét von einer teilweise aus Stein, teilweise aus Holzpalisaden bestehenden Wallanlage und einem kleinen "Fort", das sich bei näherer Betrachtung als mit Steinmauern verstärktes "normales" Haus erweist, sowie ein paar unscheinbaren Holzschuppen mit steinverstärkten Dächern - den "Artillerieschuppen": Hier lagern die paar Schiffsgeschütze, die den Ort gegen Land- und Seeangriffe schützen sollen.
Sowohl "Fort" als auch "Artillerieschuppen" sind auf den Felsen der Umgebung positioniert und besitzen daher gute Festungsqualitäten. Da die Nahrungsreserven und die Felder Antien'Maréts auch auf den Felsen liegen (zumindest größtenteils) werden diese in Krisenfällen zu den "Trutzburgen" für ihre Einwohner.

Balîno

"Oh wie schön ist mein kleines Balîno. Am Meer gelegen, unter den großen Felsen, von der Gischt umbrandet, von der Sonne gesegnet, vom Wald umrahmt, von lauer Brise überstrichen, von der Isinya sanft umspielt. Kleine Boote liegen im Hafen, an den uralten Kais, von großer Glorie und großem Mut berichten die Chroniken ... von Blut, dasz für den Göttlichen Raben und Ylehen floß - in Strömen. Wo heute nit arme, aber auch nit reiche Fischer leben, da war einst eins der Herzen der Provinca. Handel, Commercien, Freibeuterei ... all dies und mehr - Gewerbe Balînos. Doch was Tar'Chîn nicht schaffte, das schafften die Jahre ... Balîno - der Ort der neben Yleha die Blüte des Westens war; wichtiger noch als Zirmo oder Anûr - ist heuer nicht mehr als ein kleines, schmuckes Dorf. Von der alten Pracht ist wenig geblieben, alter Reichtum ist in den Schlünden der Zeiten verschwunden und die altvorderen Familien - jene Abkömmlinge der ersten Siedler - sind einziges Zeichen für Alter, ehemalige Macht und ehemaligen Einfluß auf die Geschicke Ylehens unt der Freibeuter...."
(Aus den Briefen des Bezirksadministrators von Balîno,Thièn Dscher'yîn'h an einen entfernten Verwandten; 1009 n. BF)

Balîno ist eine der ältesten Siedlungen Ylehas - begründet wurde es angeblich noch in der Zeit in der auch Syllina (Yleha) und Shilina entstanden. Von den Hochblüten in der Zeit der Könige von Syllina und später im freien Yleha - nach dem heldenhaften und blutigen Kampf in den Zeiten Tar'Chîns - ist heute nur noch der verblaßende Glanz einstiger Macht geblieben: Die meisten der prächtigen Häuser stehen leer, andere sind bereits bis zur Unkenntlichkeit verfallen und nur einige wenige beherbergen noch Bewohner - vor allem Fischerfamilien und Bauern. Nur der recht große, aber wegen vorgelagerten Klippen und Riffen gefährliche, ja eigentlich nur für Schiffe mit wenig Tiefgang geeignete Hafen, ist den Bewohnern Balînos als Zeichen alten Ruhmes und als Lebensunterhalt geblieben. Handel gibt es kaum noch, und wenn, dann nicht über den Hafen, sondern über die Küstenstraße und die mächtigen Familien sind zum Teil ausgerottet, zum Teil einfach weggezogen.
Berühmt ist Balîno für seine vielen Blumen: Fast der ganze Ort und die dahinter liegenden Felsen erblühen ganzjährig in einer unglaublichen Farbenpracht. Von den seltenen Purpurrosen über Schlangenorchideen bis hin zu Schwarzen Rabenkelchen und bunten Paradiesblumen kann man in und um Balîno eigentlich die gesamte blühende Flora Ylehas und ganz Südaventuriens finden. Angeblich waren es die ersten Siedler, die um den Tempel der echsischen Dienerschwester von Jugend, Vielfalt und Geburt herum mit Anpflanzungen aller zu ergatternden Arten ylehischer und sonstiger südaventurischer Flora begannen - sie schufen damit ein Erbe, das wohl niemals vergehen wird, denn wer Balîno betritt, der hat unweigerlich das Gefühl, daß er das Paradiesauf Deren gefunden hat.
Es sind es wohl weniger die militärischen Feinde, die Balîno fürchten muß, denn die Isinya, die zwischen den Felsen hindurch - entlang der Passage zu der nahen Straße - in einem engen Flußbett verläuft, ist bekannt für ihre Überschwemmungskatastrophen, die früher einmal durch wirkungsvolle Stauwälle gemindert werden konnten - heute aber, weil diese Stauwälle leider Vergangenheit sind, ungehindert im Hafen Balînos wüten können. So hat es sich bei den Bewohnern der Siedlung eingebürgert, daß man die Fischerboote und anderen Seefahrzeuge der Stadt immer "zur Sicherheit" an Land zieht, wenn man von See heimkommt. Daß die schlammigen Fluten sich durch das Hafenbecken wälzen und Boote zermalmen ist dabei gar nicht das größte Problem, denn viel größer ist das Problem, daß mit jeder Überschwemmung der Hafen ein wenig flacher wird...
Ohne genügend Gold und Silber sowie vor allem die nötigen Arbeitskräfte, ist die seit ein paarJahrhunderten drohende, schleichende Versandungskatastrophe wohl nicht aufzuhalten.

Neu-Wolldorf

An einer geschützten Bucht das Ruinenfeld, das einst einmal Wolldorf war und in Neu-Wolldorf, nur einen Katzensprung weit entfernt, wiederbegründet wurde. Hier wüteten die Al'Anfaner am wildesten, als sie Yleha zum erneuten Male eroberten.
Unvorbereitet und wehrlos mußten die arbeitsamen Wolldorfer von den Feldern aus zusehen wie die Söldner der Schwarzen Perle in ihrer Siedlung einmarschierten und sogleich damit begannen sie auszuplündern, zu brandschatzen und die verbliebenen Dorfbewohner in die Sklaverei zu führen. Als einen Tag später der Heerhaufen der Al'Anfaner weiterzog, war von Wolldorf nichts mehr geblieben.
Die Wolldorfer strebten in alle Himmelsrichtungen davon, die einen gingen nach Yleha/Stadt und anderen zogen nach Westen und siedelten sich in Antien'Marét an. Doch einige Wenige blieben und gründeten Neu-Wolldorf, das bis heute nicht mehr ist, als eine kleine Ansammlung von Hütten ist, in dem eine Hand voll Fischerinnen und Bauern leben. Mittelpunkt des Dörfleins ist eine kleine Schenke, in dem sich die Bewohner des Dorfes treffen und Reisende auf der Küstenstraße ab und an etwas Geld lassen.

Die Inseln

Verlassen ragen die vielen, felsigen Inseln aus dem schäumenden Meer, denn schon seit langem sind die alten Siedlungen auf den grösten der Inseln aufgegeben worden. Die Inseln werden nur noch von Fischern und Abenteuern angesteuert, die die reichen Fischgründe ansteuern oder die Geheimnisse ergründen wollen.

Elastrand

Die Insel Elastrand vor der Nordwestküste Ylehas ist ein wildes und verlassenes Eiland, das nur durch einen größeren Fanggrund für Heringe und ihren eigentümlichen Namen auffällt.Ob die Kronprinzessin es als Ehre empfindet, daß eine sumpfige und morastige Insel mit viel Mangrovenwald und wenig Strand nach ihr benannt wurde, steht auf einem anderen Blatt.

Ményêt

Die Insel Ményêt ist ein hügeliges, das ganze Jahr über von filigranen, hauchdünnen Nebelschwaden umringtes, dicht bewaldetes und unbewohntes Eiland mit vielen mystischen Sagen, die sich um die Insel drehen. So sollen auf der Insel Feen und Kobolde hausen, ein Bach soll den Berg hinauf fließen und dämonische Tore zu anderen Welten sollen sich plötzlich vor Besuchern öffnen.
Die augenscheinlich relativ unwirtlichen Atmosphäre auf der Insel scheint die Fischer Antien'Maréts wenig zu stören, denn Ményêt bietet hervorragende Fischgründe (auch wenn einige der Fischarten sich als ungenießbar erwiesen haben - nicht wegen eines Giftes oder hres Geschmackes, sondern vielmehr wegen ihren fünf Augen, ihren zwei Köpfen oder ihren Tentakeln ...).
So blicken die Bewohnerinnen und Bewohner Antien'Maréts mit sehr gemischten Gefühlen auf das Eiland, das jeden Tag, wie ein Tor zu einer anderen Welt wirkend, aus den Nebeln emporragt, denn irgendwie hat jeder das Gefühl, daß Ményêt mehr in seinem Schleier aus feinem Nebel verbirgt, als den Menschen lieb ist oder lieb sein kann ...

Palegina

Die Insel Palegina ist nach ihren langjährigen Herren benannt - den in Yleha verhaßten Paligans.
Was Palegina so interessant macht, ist weniger eine größere Villa der Paligans, die heute allerdings größtenteils unbewohnbar und überwuchert sein dürfte, als der Umstand, daß das ganze Eiland ein einziger Park war, in dem die Paligans sich in "besseren" Zeiten eine ganze Menagerie der prächtigsten und schönsten Tiere aufbauten. Nachdem die Insel verlassen wurde, begannen Zierbäume, -blumen, -sträucher und auch -tiere sich in großem Maße zu vermehren. So ist Palegina heute das, was man am ehesten unter dem Begriff Paradies verstehen würde - eine Wildnis, die das ganze Jahr über in den buntesten Farben und den verschiedensten Formen erblüht, eine Wildnis, die wahrlich prunkvoll schön ist. Doch auch für dieses Paradies gilt der alte ylehische Spruch "In jedem schönen Hain lauert ein Tiger", denn natürlich hielten sich die Paligans auch eine Reihe von Raubtieren in ihrer Menagerie. Auch sie sind prächtig gediehen und sind inzwischen die ungekrönten Herren der Insel, bereit jederzeit über menschliche Eindringlinge herzufallen.

Shîntár und T'yanyât

Tosend brechen sich die Wellen des Perlenmeeres an den Felsen und Klippen Shîntárs. Wie eine trutzige Feste erhebt sich die Insel aus dem Meer, sicherlich zehn Meilen von jeder anderen Insel und wohl über zwanzig Meilen vom Festland entfernt.
Shîntár (Syllinto bzw. Ylehi für "Zorniger/ Unbarmherziger/ Zerstörerischer/ Böser/... Geist/ Djinn/ Elementargeist/...") hat seinen Namen fürwahr verdient, denn hier scheinen sich die Elemente Feuer, Luft und Wasser einen stetigen Kampf zu liefern: Aus Dutzenden Geysiren, Vulkanschlünden und -kratern heraus brodelt, dampft und spritzt es, riesige Schlamm- und Wasserfontänen erheben sich am einen Ende der Insel blitzartig aus zischenden, kochenden Löchern im Boden, während derweil am anderen Ende Shîntárs einer der beiden großen Krater der Insel Asche und Lava in das Meer spuckt.
Leben findet man nur schwer auf der felsigen Insel, vor allem einige Gräser und Kräuter und eine Anzahl von dürren, verwilderten Ziegen und Schafen, deren Ahnen vor Jahrhunderten als Nutztiere ihren Weg nach Shîntár fanden und in auffallend großen Herden gehalten wurden, lassen sich finden.
Bereits an den Klippen Shîntárs ist es auch einem geologisch und mineralogisch Ungebildeten möglich, die eine oder andere Erzader in dem Basalt der Felsen auszumachen.

T'yanyât ist das flache, nur von einem mit Wasser gefüllten und schon seit Menschengedenken nicht mehr aktiven Vulkankegel im Südteil dominierte Eiland.
Erste Siedlungen wurden bereits früh auf T'yanyât begründet, weil die rund fünfzehn Meilen nördlich von Antien'Marét gelegene Insel für Yleha den Schlüssel zu den anderen Eilanden der nordwestlich von Yleha gelegenen Inselgruppe darstellte und für die vielen Freibeuter Ylehas ein idealer Stützpunkt auf dem direkten Seeweg nach Al'Anfa war. Doch nun lebt kein Mensch mehr auf der Insel. Von der alten Zeit ist auf T'yanyât, wo es seit Jahrhunderten keine gefährlichen Wildtiere, sondern nur noch Haus- und Nutztiere beziehungsweise deren verwilderte Nachfahren gibt, heute nur noch wenig zu sehen, denn die dichte, wenn auch nicht unbedingt bedrohliche Flora hat es zusammen mit dem gemäßigten, aber feuchten Klima geschafft den größten Teil menschlicher Spuren zu verbergen oder gar von Sumus Antlitz zu tilgen. Geblieben ist allein ein einsamer, verrotteter und von Satinavs Hörnern gnadenlos geschleifter Anleger aus basaltenem Bruchstein.

Ámarîm und die Ámarîmen

Die abgelegene Insel Ámarîm wurde ähnlich wie Süd-Deylan und die Protas-Sandbänke im Zuge der Spaltung Ylehas während einer inoffiziellen Kommandoaktion für West-Yleha als Besitz gesichert. Durch die Ansiedlung einer kleinen Gruppe von Freiwilligen und die Begründung des Forts Àmarîm sicherte sich Antien'Marét wichtige Fischgründe vor der Küste Ost-Ylehas und stellte somit seine Versorgung sicher.
Ámarîm selber ist eine rund eine Meile lange und etwas weniger als eine halbe Meile breite, von einer mächtigen Klippe abgesehen, flache Koralleninsel mit weißen Stränden, die die Insel dominieren - nur ein größerer Palmenhain im Inneren der Insel verheißt durch fruchtbares Grün und lautes Geschrei der vielen Vögel, das Ámarîm eine Vielzahl von "Bewohnern" hat, von denen allerdings keine nachgewiesen sind, die einem Menschen gefährlich werden könnten - selbst Moskitos gibt es auf Ámarîm nicht. Im Schutz der von Höhlen durchzogenen Felsenklippe steht das hölzerne Fort Ámarîm, bewacht den natürlichen Hafen der Insel und überwacht die Schiffahrtsrouten, die hinter der Grenze auf hoher See verlaufen.Einzige weitere Sehenswürdigkeit ist das Wrack einer gestrandeten Bireme, von der die Männer und Frauen des Forts behaupten, sie hätten sie abgeschossen - dabei stammen die einzigen Geschütze des Forts von eben jener Bireme...
Neben der Hauptinsel existieren wohl über zwei Dutzend größerer und kleinerer Inseln, eineUnzahl Sandbänke sowie einige Riffplateaus in der Umgebung - die Ámarîmen. Die dicht bewaldeten, versumpften und doch bisweilen vor unheimlichen, merkwürdigen Felsformationen strotzenden Eilande um Ámarîm sind teilweise noch nie von Menschen betreten worden - geschweige denn, daß man sie kartographiert hätte. Die weitaus meisten der Inseln und Inselchen sind derart feucht, unwegsam und ungastlich, daß man in der Regierung Ylehas gerne darauf verzichtet, sie zu besiedeln.

Protas-Sandbänke

Diese flachen, aber weitläufigen Sandbänke vor Ost-Yleha sind für den Fischfang Ylehas äußerst wichtig, denn in ihrer Umgebung liegen die ergiebigsten Fischgründe der Bucht von Yleha. So kam es nach der offiziell gemachten Spaltung Ylehas zu einer regelrechten Seeschlacht (nach yleh'schen Maßstäben) um die Sandbänke und die zugehörigen Fischgründe.

von T. W., Bettina "Pony" Wiese und Nils Hüttinger

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