
Die Djerbyunet Laguana ist das Herz des Káhet Ni Kemi. Gelegen auf einem Eiland vor der Küste Tárethons behrbergt sie den großen Tenpel von Ne-charka-re Tá, der vor über 2000 Götterläufen vom heiligen Laguan über den Gräbern der verschiedenen Könige und Königinnen Kemis errichtet wurde. Laguana ist der Mittelpunkt des religiösen Lebens eines jeden Kemis, einer jeden Ylehi. Die Djerbyunet darf nur von Angehörigen des kem'schen Boronsritus betreten werden, denn der "Atem der Ungläubigen" darf "die heilige Stätte niemals verunreinigen".

Der Tempel Ne'charka-re Tá auf der Insel Laguan ist zudem Stammburg und Hauptkloster des überaus einflußreichen Laguana-Ordens, dem es in den vergangenen Jahrhunderten bisher immer gelungen ist, den Tempel vor der Eroberung zu schützen, letztmalig in den Jahren 11 bis 14 S.G., als die al'anfanischen Invasoren vergeblich versuchten, das Heiligtum zu stürmen.
Die meisten der Inseln sind vollkommen unbewohnt und nur von dichtem Dschungel bewachsen. Als einzige Ausnahme, abgesehen vom Tempel Ne'charka-re Tá, ist die Insel Kem zu nennen, auf der sich das Dorf Dju'neb befindet. Gut zwanzig Minuten von dem Dorf entfernt, mitten im Dschungel befindet sich ein Fort.

von Michael Rapold und Moritz Böhm