Die Kemi-Imman-Liga (K.I.L.) 25/26 S.G.


Meisterschafts-Endrunde Ergebnisse Süd/Inseln Ergebnisse Nord/West
BILD-Berichte Spielberichte Süd/Inseln Anmeldung Pokal

Inseln/Süd

Der 1.Spieltag

Schwarze Drachen Váhyt Sjepengurker Elche 20:12
Luchse Táyarret Krokodile Quinsay 18:11
Kobras Hôt-Alem Mantikor Tásebá 16:0
Perlbeißer Plâne Haie Táîmen 12:11

Der 2.Spieltag

Sjepengurker Elche Kobras Hôt-Alem 7:18
Haie Táîmen Mantikor Tásebá 18:14
Luchse Táyarret Perlbeißer Plâne 15:8
Krokodile Quinsay Schwarze Drachen Váhyt 13:14

Der 3.Spieltag

Perlbeißer Plâne Sjepengurker Elche 12:20
Kobras Hôt-Alem Luchse Táyarret 15:2
Mantikor Tásebá Schwarze Drachen Váhyt 16:18
Krokodile Quinsay Haie Táîmen 16:7

Der 4.Spieltag

Sjepengurker Elche Mantikor Tásebá 19:15
Luchse Táyarret Haie Táîmen 15:17
Schwarze Drachen Váhyt Kobras Hôt-Alem 3:32/TD>
Perlbeißer Plâne Krokodile Quinsay 28:14

Der 5.Spieltag

Haie Táîmen Sjepengurker Elche 18:30
Mantikor Tásebá Luchse Táyarret 28:12
Krokodile Quinsay Kobras Hôt-Alem 13:29
Schwarze Drachen Váhyt Perlbeißer Plâne 10:0

Der 6.Spieltag

Kobras Hôt-Alem Haie Táîmen 33:2
Perlbeißer Plâne Mantikor Tásebá 17:20
Sjepengurker Elche Krokodile Quinsay 24:14
Luchse Táyarret Schwarze Drachen Váhyt 6:13

Der 7.Spieltag

Kobras Hôt-Alem Perlbeißer Plâne 20:13
Krokodile Quinsay Mantikor Tásebá 18:9
Sjepengurker Elche Luchse Táyarret 17:14
Haie Táîmen Schwarze Drachen Váhyt 9:4

Der 8.Spieltag

Perlbeißer Plâne Haie Táîmen 9:13
Kobras Hôt-Alem Mantikor Tásebá 1:0
Luchse Táyarret Krokodile Quinsay 10:13
Schwarze Drachen Váhyt Sjepengurker Elche 7:6

Der 9.Spieltag

Haie Táîmen Mantikor Tásebá 16:20
Sjepengurker Elche Kobras Hôt-Alem 0:10
Luchse Táyarret Perlbeißer Plâne 10:5
Krokodile Quinsay Schwarze Drachen Váhyt 11:10

Der 10.Spieltag

Krokodile Quinsay Haie Táîmen 11:14
Kobras Hôt-Alem Luchse Táyarret 16:8
Perlbeißer Plâne Sjepengurker Elche 18:14
Mantikor Tásebá Schwarze Drachen Váhyt 10:0

Der 11.Spieltag

Luchse Táyarret Haie Táîmen 12:31
Schwarze Drachen Váhyt Kobras Hôt-Alem 5:18
Perlbeißer Plâne Krokodile Quinsay 10:0
Sjepengurker Elche Mantikor Tásebá 15:13

Der 12.Spieltag

Mantikor Tásebá Luchse Táyarret 13:8
Schwarze Drachen Váhyt Perlbeißer Plâne 0:10
Krokodile Quinsay Kobras Hôt-Alem 5:14
Haie Táîmen Sjepengurker Elche 14:16

Der 13.Spieltag

Luchse Táyarret Schwarze Drachen Váhyt 18:15
Kobras Hôt-Alem Haie Táîmen 2:1
Sjepengurker Elche Krokodile Quinsay 27:26 GT
Perlbeißer Plâne Mantikor Tásebá 35:23

Der 14. Spieltag

Haie Táîmen Schwarze Drachen Váhyt 14:11
Kobras Hôt-Alem Perlbeißer Plâne 26:13
Krokodile Quinsay Mantikor Tásebá 7:19
Sjepengurker Elche Luchse Táyarret 13:26

(Die Kobras Hôt-Alem verzichten auf die Endrundenteilnahme)

Die Tabelle

Platz Auswahl Sp. Pkt. Tore
1. Kobras Hôt-Alem 14 42 250:72
2. Sjepengurker Elche 14 23 220:225
3. Haie Táîmen 14 21 197:201
4. Mantikor Tásebá 14 18 200:200
5. Perlbeißer Plâne 14 18 190:196
6. Schwarze Drachen Váhyt 14 18 130:175
7. Luchse Táyarret 14 15 174:215
8. Krokodil Quinsay 14 12 160:237

Der 1.Spieltag

Nord/West

Neseru Stut-Ymi'keku N.I.B. Áchesa Khefu 16:15 GT
Greifen Irakema Rekmehi Merkem 23:12
Sicheln Mergyan Schlangen Wrama 6:9
K.I.S. Khefu Freibeuter Sarslund 19:14
Baumdrachen Thergas TIH Yret Nimaat 9:6

Der 2.Spieltag

Freibeuter Sarslund Neseru Stut-Ymi'keku 13:11
N.I.B. Áchesa Khefu Baumdrachen Thergas 15:10
Rekmehi Merkem Sicheln Mergyan 12:6
Schlangen Wrama Greifen Irakema 14:17
T.I.H. Yret Nimaat K.I.S. Khefu 21:13

Der 3.Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku Rekmehi Merkem 23:6
Greifen Irakema N.I.B. Áchesa Khefu 10:12
Baumdrachen Thergas Freibeuter Sarslund 27:15
K.I.S. Khefu Schlangen Wrama 6:8
Sicheln Mergyan T.I.H. Yret Nimaat 0:10

Der 4.Spieltag

T.I.H. Yret Nimaat Neseru Stut-Ymi'keku 15:22
N.I.B. Áchesa Khefu Rekmehi Merkem 8:12
Greifen Irakema Baumdrachen Thergas 20:23
Freibeuter Sarslund Schlangen Wrama 11:3
K.I.S. Khefu Sicheln Mergyan 0:11

Der 5.Spieltag

Schlangen Wrama T.I.H. Yret Nimaat 3:12
Rekmehi Merkem K.I.S. Khefu 18:15 GT
Neseru Stut-Ymi'keku Baumdrachen Thergas 27:14
Freibeuter Sarslund Greifen Irakema 24:11
Sicheln Mergyan N.I.B. Áchesa Khefu 8:1

Der 6.Spieltag

Baumdrachen Thergas Schlangen Wrama 10:0
T.I.H. Yret Nimaat Rekmehi Merkem 25:22
K.I.S. Khefu Neseru Stut-Ymi'keku 17:23
N.I.B. Áchesa Khefu Freibeuter Sarslund 17:14
Greifen Irakema Sicheln Mergyan 0:10

Der 7.Spieltag

Freibeuter Sarslund Rekmehi Merkem 14:9
T.I.H. Yret Nimaat Greifen Irakema 26:15
Baumdrachen Thergas K.I.S. Khefu 13:17
Schlangen Wrama N.I.B. Áchesa Khefu 24:6
Neseru Stut-Ymi'keku Sicheln Mergyan 10:0

Der 8.Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu T.I.H. Yret Nimaat 7:9
K.I.S. Khefu Greifen Irakema 17:18
Rekmehi Merkem Baumdrachen Thergas 12:14
Neseru Stut-Ymi'keku Schlangen Wrama 10:0
Sicheln Mergyan Freibeuter Sarslund 9:4

Der 9.Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu K.I.S. Khefu 11:8
Greifen Irakema Neseru Stut-Ymi'keku 16:17 GT
Schlangen Wrama Rekmehi Merkem 0:10
Baumdrachen Thergas Sicheln Mergyan 0:12
T.I.H. Yret Nimaat Freibeuter Sarslund 10:0

Der 10.Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu Neseru Stut-Ymi'keku 0:10
Greifen Irakema Rekmehi Merkem 17:13
Freibeuter Sarslund K.I.S. Khefu 0:13
T.I.H. Yret Nimaat Baumdrachen Thergas 8:17
Schlangen Wrama Sicheln Mergyan 10:0

Der 11.Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku Freibeuter Sarslund 19:3
Greifen Irakema Schlangen Wrama 10:0
K.I.S. Khefu T.I.H. Yret Nimaat 12:13 GT
Baumdrachen Thergas N.I.B. Áchesa Khefu 1:10
Sicheln Mergyan Rekmehi Merkem 7:19

Der 12.Spieltag

Rekmehi Merkem Neseru Stut-Ymi'keku 18:21 GT
N.I.B. Áchesa Khefu Greifen Irakema 19:9
Schlangen Wrama K.I.S. Khefu 4:10
Freibeuter Sarslund Baumdrachen Thergas 10:12
T.I.H. Yret Nimaat Sicheln Mergyan 23:17

Der 13.Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku T.I.H. Yret Nimaat 10:0
Baumdrachen Thergas Greifen Irakema 6:3
Schlangen Wrama Freibeuter Sarslund 0:10
Rekmehi Merkem N.I.B. Áchesa Khefu 12:11 GT
Sicheln Mergyan K.I.S. Khefu 0:10

Der 14.Spieltag

Baumdrachen Thergas Neseru Stut-Ymi'keku 20:21
Greifen Irakema Freibeuter Sarslund 11:13
T.I.H. Yret Nimaat Schlangen Wrama 10:0
K.I.S. Khefu Rekmehi Merkem 1:10
N.I.B. Áchesa Khefu Sicheln Mergyan 11:16

Der 15.Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku K.I.S. Khefu 9:8 GT
Freibeuter Sarslund N.I.B. Áchesa Khefu 4:18
Schlangen Wrama Baumdrachen Thergas 0:10
Sicheln Mergyan Greifen Irakema 14:0
Rekmehi Merkem T.I.H. Yret Nimaat 20:16

Der 16.Spieltag

Sicheln Mergyan Neseru Stut-Ymi'keku 0:10
Rekmehi Merkem Freibeuter Sarslund 13:3
Greifen Irakema T.I.H. Yret Nimaat 13:9
K.I.S. Khefu Baumdrachen Thergas 14:19
N.I.B. Áchesa Khefu Schlangen Wrama 5:2

Der 17.Spieltag

Schlangen Wrama Neseru Stut-Ymi'keku 0:10
Freibeuter Sarslund Sicheln Mergyan 10:0
Greifen Irakema K.I.S. Khefu 6:0
Baumdrachen Thergas Rekmehi Merkem 4:9
T.I.H. Yret Nimaat N.I.B. Áchesa Khefu 9:8

Der 18.Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku Greifen Irakema 22:18
Sicheln Mergyan Baumdrachen Thergas 0:10
K.I.S. Khefu N.I.B. Áchesa Khefu 14:7
Rekmehi Merkem Schlangen Wrama 10:0
Freibeuter Sarslund T.I.H. Yret Nimaat 12:4

Die Tabelle

Platz Auswahl Sp. Pkt. Tore
1. Neseru Stut-Ymi'keku 18 47 291:163
2. Rekmehi Merkem 18 35 241:204
3. Baumdrachen Thergas 18 33 219:199
4. T.I.H. Yret Nimaat 18 32 226:200
5. N.I.B. Áchesa Khefu 18 26 181:188
6. Sicheln Mergyan 18 24 126:139
7. Freibeuter Sarslund 18 24 174:206
8. K.I.S. Khefu 18 21 194:205
9. Greifen Irakema 18 19 213:255
10. Schlangen Wrama 18 9 67:173


Die Meisterschafts-Endrunde

VIERTELFINALE

Neseru Stut-Ymi'keku - Perlbeißer Plâne 29:14
Sjepengurker Elche - TIH Yret Nimaat 18:4
Baumdrachen Thergas - Haie Táîmen 6:13
Mantikor Tásebá - Rekmehi Merkem 4:20

HALBFINALE

Sjepengurker Elche - Rekmehi Merkem 17:21
Haie Táîmen - Neseru Stut-Ymi'keku 16:15

FINALE

Haie Táîmen - Rekmehi Merkem

21:15


Die K.I.L. im BILD

Unabhängiges, nisuttreues und kostenloses Nachrichtenblatt für alle Vereine der Kemi-Imman-Liga
und für die Kemi-Imman-Reichs-Auswahl Verantwortliche Redakteure: Danilo Reisnagel und Miguel Legetz

Stimmen zur Meisterschaft:"ES MUß SICH ETWAS ÄNDERN!"
Neseru-Betreuer Sherman Anandus im Gespräch mit der KIL im Bild.

Bild: "Herr Ananadus, wieder einmal hat es für Eure Auswahl nicht gereicht. Trotz einer excellenten Vorrunde habt Ihr im Halbfinale den Haien klein beigeben müssen."
A.: "In der Tat. Nicht, daß ich den Haien den Titel mißgönnen würde, aber ehrlich gesagt: Das ist ein Witz!"
Bild: "Nun, dieser 'Witz' hat es Euch aber tüchtig gegeben! Ihr seid ein schlechter Verlierer!"
A.: "Darauf kommt es aber nicht an. Ich will jetzt hier nicht wie Mantikor den guten Verlierer spielen und Glückwünsche heucheln. Solche Peinlichkeiten mögen Tásebá gut anstehen, uns aber nicht. Ich habe schon immer eine klare Sprache bevorzugt."
Bild: "Wollt Ihr nun erneut die Schuld auf die Feldrichter abwälzen?"
A. "Nein, nein, das Ausscheiden war klar unsere eigene Schuld. Wir haben gegen die Haie das schlechteste Spiel der Spielzeit absolviert, sieht man mal vom Auswärtsspiel gegen Sarslund ab. Aber eben das ist das Problem: Der Modus."
Bild: "Könnt Ihr das präzisieren?"
A.: "Ihr spracht es doch an. Wir haben uns über einen Götterlauf als die klar dominierende Auswahl der Liga präsentiert, nur ein Spiel verloren und auch starke Gegner wie die Wachteln oder Yret Nimaat mühelos auf Distanz gehalten. Aber dann zählt das alles plötzlich nicht mehr: ein schlechter Tag, und plötzlich sind die Haie Meister. Man muß sich doch nur die Ergebnisse des 'Meisters' ansehen um zu wissen, was in Táîmen für Spielkunst vorherrscht."
Bild: "So ist aber nunmal Imman."
A.: "Das sagt sich leicht, in der Tat. Aber ich will hier nicht wegen der Enttäsuchung meiner Mädels und Jungs jammern, sie haben sich die Misere ja selbst eingebrockt. Es geht aber um mehr, nämlich über das Ansehen des Kemi-Imman an sich."
Bild: "Worüber Ihr als ehemaliger Betreuer einer bosparaner Auswahl sicherlich viel berichten könnt..."
A.: "Um es freundlich zu sagen: In klassischen Imman-Nationen wie dem Horasiat oder dem Mittelreich hält man recht wenig vom Kemi-Imman. Und das doch durchaus mit Recht. Die einheimischen Auswahlen mögen sich bei der letzten AIM tapfer geschlagen haben, das wird auch mit Respekt belohnt. Aber seien wir doch ehrlich: Erntshafte Konkurrenten der Alteingesessenen sind wir noch lange nicht. Hier bei Neseru hat man die richtigen Schritte in die richtige Richtung unternommen, und seit den deftigen Niederlagen bei den ersten AIM-Auftritten hat sich vieles verbessert. Aber nun wird diese kontinuierliche Arbeit durch einen Modus zunichte gemacht, der die Gunst der Minute über die Arbeit eines langen Götterlaufs stellt. Ich glaube nicht ernsthaft, daß der neue Meister bei der AIM mehr sein wird als eine komische Unterhaltung des Publikums. Der Schaden für das Kemi-Imman wird enorm sein; mühsam erworbener Respekt wird wieder gegen mitleidig-gönnerhaftes Lächeln eingetauscht werden. Das können wir alle nicht wollen."
Bild: "Aber wie stellt Ihr Euch Abhilfe vor? Schimpfen kann hinterher jeder!"
A.: "Es muß sich auf alle Fälle etwas ändern, so kommen wir nicht weiter: im ersten KIL-Jahr ein gekaufter Titel und nun ein Meister von allerfragwürdigstem Potential. Ich kann gut verstehen, weshalb die Kobras diese Farce Jahr für Jahr boykottieren. Soweit ich weiß, haben die Verantwortlichen von Neseru schon vor dieser Spielzeit eine Änderung des Modus vorgeschlagen. Warum dieser Vorschlag von Herrn Reisnagel und Herrn Schwarmsky nicht aufgenommen wurde, weiß ich nicht. Ich finde es sehr, sehr wichtig, das Zufallselement etwas weniger in den Vordergrund zu stellen, um wirklich die konstanteste und beste Auswahl zur Repräsentation Kemis zur AIM schicken zu können. Am idealsten wäre der gänzliche Verzicht auf die Endrunde. Auch wenn sich die Spielzeit dadurch auf zwei Jahre verlängert, wäre ich persönlich für eine integrierte Runde aller zwanzig Auswahlen, wobei die, die am Ende ganz oben steht, sich wahrlich AIM-würdig zeigen würde. Man könnte dann ja nach dem ersten Jahr die letzten zehn in eine zweite Staffel abstufen und entsprechende Auf- und Abstiegsregelungen treffen. Es wären aber auch - wie von Neseru letztes Jahr vorgeschlagen - Rückspiele in der Endrunde denkbar, aber ich bevorzuge eindeutig die Abschaffung der Endrunde. Ich hoffe sehr, daß ich in dieser Angelgenheit vom KIRA-Betreuer Rückendeckung erhalte, denn ich kann mir gut vorstellen, daß auch Mohammed Al'Nawanha brennend daran interessiert ist, daß das Niveau des Kemi-Immans auf Dauer steigt anstatt zu sinken."
Bild: "Sprechen wir doch nun über die Zukunft Eurer Auswahl. Werdet Ihr Konsequenzen aus dem Ausscheiden ziehen?"
A.: "Nein, warum auch. Wir werden uns nun ganz auf das Pokalfinale gegen die Wachteln konzentrieren, um so doch noch die AIM-Qualifikation zu schaffen. Ich werde auf alle Fälle meine Arbeit bei Neseru fortsetzen, denn ich sehe hier ein gutes Potential, das es zu fördern gilt."
Bild: "Umfangreiche Veränderungen sind demnach nicht zu erwarten?"
A.: "Nein. Ich bin froh zu sagen, daß Alara Heissendorff nun bei uns bleiben wird und nicht ins Feld abwandert. Ich habe auch die Zusage unseres Sponsors zur Finanzierung eines routinierten Spielers, denn darin liegt das größte Manko unserer Auswahl: Wenn wir einen schlechten Tag haben, dann gibt es niemanden, der mal richtig zupackt und das Spiel herumreißen kann. Haben wir einen guten Tag - und die meisten Tage der vergangenen Spielzeit waren gut -, dann sind wir nicht aufzuhalten."
Bild: "Herr Anandus, wir danken Euch für das Gespräch."
ARA

HAI, EI, EI! RIESENÜBERRASCHUNG IN DER ÁCHESA-ARENA!

Haie Táîmen nach drei Siegen bei der Endrunde erstmals KIL-Meister!

Drei Tage lang sollte das Áchesa-Stadion in Khefu Schauplatz sein, für einen grandiosen Immanendkampf, für den sich acht der 18 Mannschaften aus der Punkterunde qualifizieren konnten. Nach dem frühzeitig bekanntgegebenen Rückzug des ungeschlagenen Tabellenführers der Süd/Inseln-Staffel, den Kobras aus Hôt-Alem (bzw. Dreiwegen, denn dort wurden die Heimspiele ausgetragen), schafften auch die Perlbeißer aus Plâne als Tabellenfünfter den Sprung nach Khefu. Und dies erwies sich als glücklicher Umstand, denn nach einem bis in die frühen Morgenstunden dauernden Fest, bestiegen auf der Insel bei Sonnenaufgang mehr als hundert Anhänger eine Potte, um die Fünfzehn zur Endrunde zu begleiten. Die Potte und auch das Schiff der Mannschaft waren über und über in blau, weiß und schwarz geschmückt, mit unzähligen Fähnchen und Wimpeln verziert und sahen aus wie zur Festumer Flottenparade. So stellte die bunte Schar schon Tage vor den ersten Spielen die Innenstadt auf den Kopf, und nicht nur die bekannten Brüder Reggi verbreiteten mit ihren heiteren Liedern eine ausgelassene Stimmung.
Die wurde dann aber schon im ersten Spiel gedämpft, als die Perlbeißer auf den hohen Favoriten Neseru Stut-Ymi'keku trafen. Wie zu erwarten war riß der Tabellenerste der Nordwest-Staffel das Spiel sofort an sich, und schon bald war die kleine Gruppe aus Stut-Ymi'keku auf den Rängen lauter zu vernehmen als die große Schar von der Insel. 14:29 hieß es am Ende vernichtend für Neseru, die allerdings eine Verletzung von Torjägerkönigin Alara Heissendorff zu beklagen hatten, die zwar nur einen Dreier zum munteren Torreigen beisteuerte, mit 33 Punkten in der Vorrunde aber ihre Gefährlichkeit unter Beweis stellte. Daneben wurde Carax, die Tapfere des Feldes verwiesen, weil sie sich allzu heftig beim Feldrichter beklagte. Manch einer behauptete sogar anschließend, sie habe ihm ins Gesicht gespuckt, doch das scheint eher unwahrscheinlich. Beide werden jedenfalls im Halbfinale fehlen. Ebenso wie Larossal Grakko bei den Haien aus Táîmen , die anschließend gegen die Baumdrachen aus Thergas mit 13:6 überraschend gewinnen konnten. Recht unspektakulär verlief die Partie, doch so recht wollten die Baumdrachen nie ins Spiel kommen, den Stürmern klebte dann auch noch das Pech an den Keulen, und schon war Habenot Dschjkaar der vielumjubelte Held, der mit seinen sieben Punkten den Erfolg der Haie ermöglichte.Nach der Mittagsstunde stand dann die zweite hochkarätige Partie des Tages auf dem Programm, der amtierende KIL-Meister Mantikor Tásebá sollte sich mit Rekmehi Merkem messen, die ja bereits bei der Endrunde der AIM das Achtelfinale erreichen konnten, und außerdem im Ehret-die-Nisut-Pokalfinale gegen Neseru stehen. Eine ganz schwere Aufgabe also für Mantikor auf dem Weg zur Titelverteidigung, der dann schnell sein Ende fand, denn die reichlich unterstützten Merkemer hatten einen glänzenden Tag erwischt, die Mantikore hingegen waren wohl dem selbst aufgestauten Druck nicht gewachsen, und so schlichen sie schließlich mit 4:20 verprügelt vom Platz. Nach diesem erneuten Paukenschlag mochte man schon fast vermuten, daß die Sjepengurker Elche um Karilja Sjepengurken und Bert von Greuelfingen die ebenfalls schon bei der AIM-Endrunde vertretenen Spieler vom T.I.H. Yret Nimaat schlagen würden, und tatsächlich: mit 18:4 ging der T.I.H. ähnlich deutlich baden wie zuvor die Mantikore, was einzig und allein an der Nervosität gelegen haben kann. Ihre hochtrabenden Pläne jedenfalls mußten auch die Mer'imer früh begraben, während für den morgigen Halbfinaltag alle Neseru als großen, verbliebenen Favoriten sehen.
Die Erste Begegnung war wieder eine Immanüberraschung ohne Gleichen. Mit letzter Kraft gelang es den Haien , den ungleich stärkeren Gegner Neseru mit nur einem Kork Vorsprung zu besiegen! Mit 16:15 nach dem Schlußgong standen die Haie Taimen als Sieger auf dem Platz. War das ein Jubel und Trubel! Die Sjepengurker Elche wollten es den Haien nachmachen, scheiterten aber an der entschlossenen Abwehr von Rekmehi , die in dieser Begegnung alles gab, und sich den Sieg mit 17:21 sicherten.
Im großen Finale standen sich also überraschend die Haie Táîmen und Rekmehi Merkem gegenüber. Beide Mannschaften hatten schwere Spiele hinter sich, mußten einige Leute auswechseln, die verletzt waren. Dennoch entwickelte sich sofort ein packendes und spannendes Immanspiel. Herrliche Spielzüge, Korkabgaben, Weitschüsse, Sturmläufe und vieles mehr wurde gezeigt. Man wollte nicht nur gewinnen, sondern den vielen Immananhänger auch ein schönes Spiel zeigen. Die Haie, in einem wahren Spielrausch, konnten Rekmehi in der zweiten Spielhälfte immer mehr in deren eigenen Platzhälfte einschnüren, und sich einen leichten Torvorsprung erarbeiten. 12:10, 15:10, 16:13, 17:13, 20:13 und 21:14, mit letzter Kraft stürmten die Merkemer nun, doch es half nichts, mit 21:15 mußten sie sich den wackeren Haien geschlagen geben! Die Haie Táîmen waren der neue KIL-Meister! Daß anschließend unter den Zuschauern noch eine kleine Schlägerei, wohl durch rabiate Merkem Anhänger, ausgelöst wurde, fiel nicht weiter ins Gewicht. Die vielzählige Feldgarde konnte die Streithähne rasch trennen, und so wanderten die gut 20 Beteiligten erstmal in den Bau zu Khefu. Nach einer Geldstrafe durften die Hitzköpfe nach einem Tag wieder von dannen ziehen, mit gesenkten Köpfen wie all jene, die den Haien auf ihrem Weg zur ersten Meisterschaft unterlegen waren.
(Danilo Reisnagel und Reinaldo Schwarmsky)
DRE, RSC

PHANTOME SCHEIDEN AUS - UND FEIERN!

Fast hätte es doch noch gereicht für die altehrwürdige Auswahl der Áchesas aus Khefu. Nur denkbar knapp hatte man das entscheidende Spiel gegen die hohen Favoriten aus Yret Nimaat mit 8:9 - und damit alle Endrundenträume - verloren geben müssen. Aber das tat der Stimmung ebenso wenig Abbruch wie die Niederlage am letzten Spieltag gegen den Lokalrivalen KIS Khefu, die die Mehrheit der Spielerinnen und Spieler ob des reichlichen Alkoholzuspruchs wohl kaum noch registriert hat.
Geführt vo Kapitänin Alicia Borg, Pechvogel der letzten Spielzeit (sie war fast die komplette Vorrunde verletzt), gönnte sich die muntere Truppe ein mehrtägiges Gelage im khefuer Yah, dem besten Haus am Platz und zugleich Sponsor der Áchesas.
"Wir haben 'ne gute Leissdung gebodn, die Leute gönn' ssufrieden ssein," so die lallende Alicia zu unserem Korrespondeten. "Unn ausserdem sinn wir vor den blöden Kislern inns Sssiel gegommn. Das isses, was man von uns erwarddet."
Und der in ihren Armen liegende Torsteher Algerian Klopfbüttel, das unverzichtbare gute Herz der Auswahl, bekräftigte nach einem Ellbogenstoß seiner Kameradin: "Jawolll. Nexdes Jahr da greifn wir wieder voll an. Unn das gann ich versprechn. Ich werd mehr Kugln halddn als diessmal."
ARA

DRACHEN ERLEGEN SÄBELZAHNTIGER!

Seltene Gäste durften KIRA-Betreuer Sah Mohamed Al'Mercha und Kanzleirat Danilo Reisnagel im altehrwürdigen Áchesa-Stadion begrüßen: Die berühmte Mannschaft der Vinsalter Drachen war zu Besuch, um sich mit einem freundschaftlichen Vergleich gegen die ansäßige Fünfzehn von K.I.S. auf ein Immanturnier in Brabak vorzubereiten, an dem Mannschaften der Nationen des Südmeervertrages teilnehmen werden. Die etwa dreimal Hundert Zuschauer bekamen ein Spiel auf leider nur mäßigem Niveau geboten, bei dem schnell klar wurde, daß keine der beiden Fünfzehnen das Risiko einer Verletzung eingehen wollte. Ebenso war recht deutlich zu sehen, daß das Spielverständnis von Horasmannschaften deutlich über dem der kem'schen liegt. Der sichtbar knappe Sieg der Drachen gegen eine desolat spielende und wohl von der langen Saison erschöpfte Armeemannschaft von 15:12 soll nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Sieg für die Horasier in keiner Phase der Partie gefährdet war, was er allerdings wirklich wert war, konnte man nach dem Schlußsignal sehen, denn es war der erste seit langem für die Vinsalter, die jubelnd die Arme in die Höhe rissen. Man wird eben bescheiden.
Am Rande des Spiels sollen sich die Betreuer von Vinsalt und von Neseru Stut-Ymi'keku übrigens getroffen haben. Um was es genau ging, blieb hinter den verschlossenen Türen verborgen, da aber der neue Betreuer der "Nisutlichen" bekanntlich aus dem Horasreich kam, können es nur gute Kontakte sein, und vielleicht wird man entgegen anderslautenden Gerüchten doch bald wieder einen Horasspieler in der KIL bewundern können. Bisher ging das ja selten gut, aber eine Fünfzehn wie die von Neseru dürfte selbst für erfahrene Spieler und Spielerinnen aus dem Horasreich interessant sein. Warten wir mal den Start zur dritten Spielzeit der KIL ab, man darf gespannt sein.

Bartelbaums Dschungeltrunk
der Saft, aus dem der KIL-Meister seine Kraft schöpft!
Mantikor Tásebá schwört auf ihn!

SONDERSCHICHT BEI DEN "WACHTELN"!

Die Fünfzehn von Rekmehi Merkem bereitet sich auf das große Duell gegen die Baumdrachen mit ein paar Sondereinheiten vor. Betreuer Corvan Algridson hat dafür einige neue Spielzüge entwickelt, die er seinen "Jungs" und "Mädels" nun näher bringt. Begriffe wie "Boronsmauer", "Ogerschelle" oder "Sichelbogen" werden den SpielerInnen eingetrichtert, was auch immer damit in Verbindung zu setzen ist. Etliche Übungsstunden lang werden sich die "Wachteln" auf diese vorentscheidende Partie im Kampf um die Endrundenplätze vorbereiten. KIRA-Stürmer Rudolfo Marakora meinte dazu: "Wir müssen nun die letzten beiden Spiele gewinnen, vor allem aber das gegen die Baumdrachen! Und danach wird dann endlich richtig um den Meistertitel gekämpft!"

SCHWERER RÜCKSCHLAG FÜR K.I.S.!

Da hatte sich die Mannschaft der Schwarzen Armee gerade an die Spielweise in der KIL gewöhnt und es geschafft, den letzten Platz hinter sich zu lassen, da setzte es einen schweren Genickschlag im Spiel gegen den T.I.H.: Torben "Pottwal" Torbenson prallte kurz vor Ende der regulären Spielzeit so unglücklich mit einem Gegenspieler zusammen, daß er sich einige Knochen brach und somit den Rest der Spielzeit seine Mannschaft vom Spielfeldrand aus betrachten muß. Doch die Khefuer zeigten auch ohne ihren Betreuer, Kapitän und ersten Torsteher Charakter und gewannen im Spiel gegen die Schlangen aus Wrama sogar mit 10:4. "Das waren wir unserem Pottwal schuldig", so die Aussage von Jasuar Hacklinser, "den Rest der Spielzeit kämpfen wir für ihn!"

MANTIKOR: LAND IN SICHT?

Aufatmen in Sefechnu Sebá: Mantikor Tásebá hat nach einer völlig in den Sand gesetzten Hinrunde wieder Hoffnung auf das Erreichen der Finalrunde. Grund dafür scheint die konstante Arbeit des neuen Übungsleiters zu sein. E'anst Hoffner hierzu: "Als ich nach Sefechnu Sebá kam, war die Mannschaft unheimlich schlecht zu motivieren und auch körperlich in einem desolaten Zustand. Doch jetzt scheint die alte Ruhe wieder eingekehrt, der Meister ist wieder eine feste Größe im Kemi-Imman". Dies unterstreichen auch die Ergebnisse dreier Freundschaftsspiele:
Mantikor Tásebá : Noionitensturm Morek 28 : 9
Die Platzherren waren über die gesamte Spiellänge drückend überlegen und konnten durch eine sehr gute Chancenauswertung einen leichten Sieg einfahren. Beste Spielerin auf dem Platz war Anni Roc, die durch ihre blitzschnell eingeleiteten Konter zwei Tore vorbereitete und selber einen Dreier erzielte.
Mantikor Tásebá : Immanfreunde Farindelwald 25 : 12
Auch gegen die Gäste aus dem Mittelreich konnte man gewinnen, was jedoch nur mit einer großen Nervenanstrengung möglich war, denn die Gegner setzten allerhand verbotene Mittel - wie zum Beispiel Juckpulver - ein, sehr zur Freude der etwa 150 Zuschauerinnen und Zuschauer.
Purpurblitz Pertakis : Mantikor Tásebá 21: 24 GT
Die wohl größte Überraschung gelang Mantikor gegen die Purpurblitze aus dem Alten Reich. Das Spiel wurde auf neutralem Boden in Brabak ausgetragen und war von einem hohen Spielniveau geprägt. Den entscheidenden Treffer landete Tapo-Tapo durch einen Dreier aus etwa 15 Metern Entfernung. Allen Gerüchten zum Trotz wird dieser in der nächsten Saison nicht das Trikot von Neseru überstreifen. Die Verhandlungen wurden abrupt abgebrochen, als man dem Waldmensch Bartelbaum Bier als Lohn anbot. Dieser Vorfall wurde inzwischen von den Verantwortlichen aus Stut-Ymi'keku als "übliche Mantikor-Fantasie" dementiert.
Es bleibt also abzuwarten, inwieweit dieser Ergebnisse den Aufwärtstrend Tásebás bestätigen. Ein erster Rückschlag ist jedoch zu bezeichnen: Die Angstgegner aus Sjepengurken entführten beim 15:13-Sieg drei wichtige Punkte aus Sefechnu Sebá.

DIE KIRA RÜSTET SICH

Vorbereitungen zur AIM laufen - Rabenschwingen-Berichterstatter Thaniel H'reiz-Hinker berichtet vom letzten Übungstreffen der Auswahl

"Spiel doch 'rüber, verdammt nochmal! Bei Euch in Tásebá habt ihr ja wirklich alle das Spielen verlernt!" "Was heißt da verlernt, die haben es doch noch nie gekonnt!" "Haltet doch einfach euren Rand und konzentriert Euch auf das Spiel, ja?" Und von einem wilden Fluch begleitet krachte der Kautschukball gegen einen der Torpfosten. "Hervorragend. Ganz ausgezeichnet. Nur das Zielen müssen wir noch etwas üben, wie? Aber gut. Für heute machen wir Schluß, vergeßt aber nicht, die verschossenen Bälle einzusammeln, bevor ihr zum Umziehen geht. Und jetzt ab mit Euch!"
Und wie durch ein Wunder herrschte plötzlich eitel Einigkeit, wahrscheinlich waren alle nur froh, daß die Übungsstunden für heute beendet waren. Sah Mohamed al'Mercha, Betreuer der KIRA Rabenschwinge, hatte die endgültige und neue Besetzung für die Nationalmannschaft zum ersten Mal komplett in Khefu um sich versammelt, um den "Alten" die "Neuen" vorzustellen, und zu sehen, ob er bei seinen wochenlang vorausgegangenen Sichtungen auch wirklich die richtigen Spieler und Spielerinnen ausgewählt hatte. "Ja, das war mal wieder was. Die können alle noch eine Menge lernen. Aber die Neuen, die haben mir echt gut gefallen. Obwohl sie noch so nervös sind."
"Das wird sich legen! Schon am Ende der Woche sind die soweit, daß sie alle Scheu ablegen, da bin ich mir sicher!" Und Aduros Teboran nickte mit dem Kopf, um diese These noch zu unterstützen. Er muß es ja wissen, ist er doch der Kapitän von Rekmehi Merkem, und auch dort wurden zu Beginn der Spielzeit ein paar neue Spieler eingebaut. Außerdem war er bei der letzten Endrunde in Nostria dabei, wo er allerdings nicht für die KIRA einsatzberechtigt war, weil er für Rekmehi spielen mußte. Eines der großen Probleme für Betreuer Al'Mercha. "Euer Neuer, der Rudolfo, also der hat mich wirklich beeindruckt. Und das, obwohl er ja angeblich in Merkem noch nicht so recht in Schuß kommt. Ihr müßt ihn einfach direkter anspielen, er ist ja nicht der schnellste..."
"Nein, aber sehr gewandt. Der dreht sich um einen Gegenspieler herum wie nichts, und hat dann noch genug Kraft für einen mächtigen Schlagschuß!" "Und die anderen? Was sagst Du zu denen? Über die Neseru-Spieler brauchen wir ja nicht zu reden, da könnte ich ohne schlechtes Gewissen auch die ganze Mannschaft in die KIRA berufen. Aber die von den neuen Mannschaften?" Sie gingen gemächlichen Schritts in Richtung Katakomben, von wo lautes Glächter zu ihnen heraufdrang. Die Stimmung war trotz der harten Übungseinheit offenbar blendend. Zu blendend für den Betreuer: "Mir scheint, ich habe sie nicht genug gefordert. Ein bißchen mehr wäre aus dem Haufen schon noch herauszuholen. Und die anderen schlafen bestimmt nicht..." Nachdenklich fuhr er sich durch den inzwischen leicht grauen Bart. "Oh nein, neben den schwarzen Brüdern [gemeint waren wohl die Mannschaften aus Al'Anfa] haben uns auch die Brabakcudas den Kampf angesagt. Und schlecht waren die nicht!"
"Nein. Aber wenn sie mit soviel Wut gegen uns antreten, müssen wir diszipliniert sein. Das ist die stärkste Waffe..."
"He, gibt mir das zurück, sag' ich!" Der Lärm aus den Katakomben wurde wieder lauter. "Sofort, sonst gibt's was auf Deine Nuß!" Und ehe man eine entsprechende Antwort vernehmen konnte, gab es einen dumpfen Knall. "He, Du spinnst wohl! Na warte, wenn ich mit Dir fertig bin..." Und schnaufend kam ein Thorwaler aus den Gängen gerannt, geradewegs an den beiden Philosophierenden vorbei. Erstaunt konnten sie ihm nur nachblicken, ehe jammernd ein zweiter Spieler heranstürmte. Es war ein Zwerg. "Das mache ich nicht mehr mit, mit diesem Barbaren spiele ich nicht mehr länger zusammen. Nicht nur, daß sie auf unserer schlechten Bilanz herumtrampeln, jetzt bekommt man schon Hiebe. Na warte, dem werde ich morgen mächtig die Keule zwischen die Rippen jagen!" und während er sich den Hinterkopf rieb, stampfte er zurück in die Kabine.
"He, Alrik, komm mal her!" Erstaunlicherweise gehorchte der Hühne auf's Wort, und mit einer Handbewegung signalisierte Mohamed Aduros, derweil auch den Weg in die Umkleide zu nehmen. "So geht das aber nicht weiter. Gerade war hier von Disziplin die Rede, aber wenn ihr Eure gegenseitigen Sticheleien aus der Liga nicht lassen könnt, können wir die Endrunde vergessen. Und dabei trifft es natülrich zuerst die Neuen!"
"Ja, stimmt schon, aber die tun immer noch so, als wären sie die Größten, dabei zählt doch der Titel gar nichts mehr. Jetzt ist eine neue Spielzeit, und die Mantikore sind wirklich total schlecht!"
So oder so ähnlich ging es sieben Tage lang, im Anschluß an den Ehret-die-Nisut-Pokal, der ja ebenfalls wie diese Übungseinheiten im Áchesa-Stadion zu Khefu abgehalten wurde. Und damit hatte man gleich eines der Hauptprobleme der Spieler, das ständige Herumreisen, ausgestochen. Am Ende dieser Immanwochen zeigten sich alle zufrieden, Betreuer Al'Mercha ebenso wie die beiden Kanzleiräte Danilo Reisnagel und der eben aus dem Kerker entlassene Reinaldo Schwarmsky. Mit dem Pokalsieger wird bald der erste Teilnehmer für die Endrunde der AIM 27/28 S.G. (29/30 Hal) in Nostria bereits feststehen, der KIL-Meister wird, und die KIRA soll folgen. Sollte übrigens der Pokalsieger auch noch die Meisterschaft gewinnen, rückt dafür der unterlegene Meisterschaftsfinalist nach. Die KIRA muß sich dann Ende diesen, bzw. Anfang nächsten Jahres wieder in der Südgruppe messen, wo man unvermeidlich auf Gegner aus Al'Anfa und Brabak trifft.
Das ist eine Gratwanderung nicht nur für die Spieler, auch der Betreuer muß sich in Zaum halten: "Gegen Al'Anfa... da muß ich mich schon immer besonders zusammennehmen, daß ich meine Jungs und Mädels zu keinen Regelwidrigkeiten verleite. Vielmehr wollen wir versuchen, die einfach an die Wand zu spielen, daß ihnen Hören und Sehen vergeht!" Damit die KIRA gut in Schuß ist, wenn es um alles geht, will Mohamed Al'Mercha alle Spieler nach dem Meisterschaftsfinale noch einmal um sich scharen, damit in Übungen und einiges Testspielen, unter anderem gegen die Kobras Hôt-Alem, Greifen Irakema, Baumdrachen Thergas und Moral Zasat, von denen jeweils kein Spieler in der Aufstellung der KIRA zu finden ist, der letzte Schliff erlangt wird. Schließlich gilt es ja auch, die gute Leistung der letzten Meisterschaft zu bestätigen, als man ebenfalls in Nostria bis ins Achtelfinale vordringen konnte.
Das Aufgebot:
Tor: Hildelind ya Kaîryka (Neseru), Krr'Op (Plâne), Godulun Tassaro (Rekmehi).
Bremser: Mikail Haidt (Kapitän), Carax, die Tapfere, Alara Heissendorff, Suleyman der Prächtige (alle Neseru), Radok Skrälingsson (Sarslund), Sira Nurgheim (Táîmen), Anni Roc, Sumudan Sohn des Sagurd (beide Tásebá), Golan der Schmiedehammer (Váhyt), Coragon Santana (Plâne), Malpora Lorimonow (Yret Nimaat).
Sturm: Elandriel Morgenwind, Krsh'Ryshzssrkh (beide Neseru), Aduros Teboran, Rudolfo Marakora, Vanehra Phagos (alle Rekmehi), Alrik Firunjasson (Plâne), Karon Redo (Yret Nimaat), Tilia Fetladral (Tásebá), Fafnir Swanson (Sjepengurken), Dabbert Murnion (Táyarret), Reo Ludebold (Kwinsay).

NEUER VEREIN IN KÁNI RECHTU

Der Akîb Ni Káni Rechtu, Valar de Sakour, veranstaltet ein Immanturnier anläßlich der Gründung des Immanvereins Moral Zasat in Káni Rechtu. Die Auswahl will zur nächsten Spielzeit auch in der Nordwest-Staffel der KIL antreten, wie Betreuer Valar de Sakour selbstbewußt verkündete. Alle Mannschaften der KIL sind herzlich eingeladen, nach Zasat in Káni Rechtu/Mer'imen zu kommen, und um den Káni-Rechtu-Pokal zu spielen! Dem Sieger winkt eine Trophäe und ein Geldpreis. Mit dieser Veranstaltung soll wohl auch ein erster Einblick in das Leistungsvermögen von Moral erzielt werden
(Anmeldung bei: Jens Fleischhauer, Starenstr. 29, 42389 Wuppertal. 1,10 DM Rückporto erwünscht. Anmeldeschluß ist der 15.03.1998)

Bartelbaums Immantrunk Dunkel
Das Bier für den Immananhänger in Kemi!
Bartelbaumbier - flüssig wie ein Spielzug der KIRA Rabenschwinge!

TREFFSICHERE NESERUS

In ihrer Staffel sind die Spielerinnen und Spieler von Neseru mit Abstand am treffsichersten. Die aktuelle Rangliste führt jedenfalls der Bremser Suleyman, der Prächtige, mit 18 Punkten (3 Einer/5 Dreier) an. Es folgen mit Rank Hochadel 17 (5/4) und Alara Heissendorff 15 (6/3) zwei weitere Nisutliche. Auf den weiteren Plätzen folgen Alrik Steinbeißer (Sarslund) 15 (6/3), Rumpo Güldenstein (Thergas) 15 (3/4), Gérard Hérin 15 (9/2), Gerbad Eisenfaust (beide Irakema) 14 (5/3), Karon Redo und Yali Al'Ghosmherwed (beide Yret Nimaat) beide 13 (4/3). Die besten Torschützen der vergangenen Spielzeit wie Malpora Lorimonow oder Vanhera Phagos sind noch nicht so recht in Schuß gekommen.

AL'ANFANISCHE METHODEN BEIM T.I.H.

Harsche Kritik an Sah Jassafer Al Mansour Ni Karadagh!

Kaum zu glauben aber wahr: Der ehemalige Hátyá von Mer'imen kann es immer noch nicht lassen und versucht weiterhin, mit allen Mitteln Immanspielerinnen nach Yret Nimaat zu locken. So geschehen bei Anni Roc und Tilia Fetladral von Mantikor Tásebá, die beide zum Aufgebot der KIRA zählen. Deren Aussage zufolge wurde Mantikor Tásebá als "verzogener Haufen der dämlichen XXX" [dieser unzüchtige Begriff wurde aus Gründen der guten Sitte gestrichen] bezeichnet, weiterhin sollten sie "doch lieber zu den wahren Helden des kem'schen Immanspieles wechseln, zum T.I.H." Doch die beiden Frauen haben alles andere als die Absicht, aus Tásebá in die sumpfigen Einöden von Mer'imen direkt in den Harem des gierigen Teppichhändlers zu ziehen, wo sie wie Sklavinnen gehalten werden. Da sich beide belästigt fühlten, wandten sie sich vertrauensvoll an Akîb Istérien Ni Tásebá, der ihnen Schutz vor weiteren Belästigungen zusicherte. Müssen erst höhere Institutionen eingreifen, um das schmutzige Treiben des alten Novadis zu unterbinden?

BAUMDRACHEN DECKEN SKANDAL AUF

Glücklich lagen sich die Greifen in den Armen, glücklich über den ersten Sieg nach drei Niederlagen. Mit 10:6 hatte man denkbar knapp gegen die Sicheln gewonnen, aber was zählte war einzig und allein der Sieg. Doch wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist der nicht auf die gute Leistung der Greifen zurückzuführen, sondern auf die Gunst des Feldrichters, der stichhaltigen Informationen zurfolge bestochen war!
Diese Informationen kamen aus dem Lager der Baumdrachen Thergas, die offensichtliche Beweise vorlegten, daß der Feldrichter Siggi Nicks, der das Spiel zwischen Irakema und Mergyan leitete, von sich aus auf den Betreuer der Greifen zugegangen war und ihm anbot, gegen eine nicht genannte Summe von Suvaren dem Glück der Mannschaft im folgenden Spiel ein wenig unter die Arme zu greifen, und ihnen mittels falscher Entscheidungen auf dem Spielfeld den Sieg zu erleichtern! Schlimm genug dieser Versuch, doch nicht weniger schwer lastet die Handlung des Betreuers, der diesen Zwischenfall nicht zur Anzeige brachte, sondern nach kurzer Überlegung auf das Angebot einwilligte! Mildernd für ihn mag einzig und allein die Tatsache sein, daß ihm nur das Wohl des Vereins am Herzen lag, der nach einem fulminaten Start (zwei Siege und Tabellenführung) schon hochgelobt wurde, höher als es die Mannschaft verkraften konnte. So kam der Fall für einige Zuschauer und Spieler zu schnell, und ein Sieg tat bitter Not, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Das umstrittene Spiel wurde bereits in einen 10:0-Sieg für die Sicheln umgewandelt, da es sich in Irakema aber um das erste Vergehen solcher Art handelt, will man fortan den Spielbetrieb geregelt fortsetzen. Der Feldrichter wurde bereits seines Amtes enthoben, das Bestechungsgeld soll der Reparatur des Nasared-Jesuson-Stadions (siehe unten) zugute kommen. Zur weiteren Zukunft des Betreuers wollte Kanzleirat Danilo Reisnagel keine Stellungnahme abgeben, ebensowenig dazu, wie die Verantwortlichen der Baumdrachen an die Informationen gekommen waren. Bleibt zu hoffen, daß die KIL weniger turbulenten und sportlich wertvollen Zeiten entgegensteuert!

BIER FÜR DIE WACHTELN

Wie nun bekannt wurde, hat die Mannschaft aus Rekmehi einen Vertrag mit einem großen kemischen Bierbrauer abgeschlossen. Erster Finanzier bleibt zwar Neset Ricardo von Grauenberg, aber der unverhoffte Suvar-Segen von Brauereiseite wird umgehend in die Ausrüstung, das Spielfeld und auch in die Ausbildung der Spieler gesteckt. Im Gegenzug werden Werbetafeln, Hemdenaufnäher und anderes Material der Brauerei mit den zwei großen "B" bei den Spielen gezeigt. Der Betreuer der Mannschaft dementierte aber vehement, daß der Name von "Rekmehi Merkem" in "Bartelbaum Merkem" geändert werden soll. Wollen wir hoffen, daß nicht noch zu vergünstigten Preisen Fässer mit Bier eingekauft werden, um das Mannschaftsgefühl zu steigern!

AUSSCHREITUNGEN NACH NIEDERLAGE

Ob die Ausschreitungen einiger dummer "Anhänger" der Wachteln mit dem Sponsorvertrag einer großen Brauerei (siehe Bier für die Wachteln) in Zusammenhang steht, ist noch nicht ganz geklärt, sicher ist aber, daß sich die fast 20 Schlachtenbummler in angetrunkenem Zustand befanden, als sie erhebliche Schäden im erst kürzlich eingeweihten Nasared-Jesuson-Stadion anrichteten. Als Schuldige wurden bereits die Verantwortlichen von Rekmehi ausgemacht, die an ihre mitgereisten Anhänger vor dem Spiel gegen den T.I.H. Freibier ausschenkten. Die knappe Niederlage der Gastfünfzehn tat dann ihr übriges, daß die Zuschauer die Fassung verloren und den Rasen stürmten, auf die Tribüne einschlugen oder die Tore mit den Füßen traktierten. Als Entschädigung soll nun entweder der neue Finanzier von Merkem den Schaden in Suvarenhöhe begleichen, oder aber die Spieler von Merkem in Eigenarbeit den alten (und weitaus besseren) Zustand des neuen Stadions wieder herstellen.

IMMAN GANZ ANDERS: GLÜCKLICHES ÁCHESA...

Trotz einer weiteren Niederlage gegen die schwachen Sicheln aus Mergyan bleibt die fröhliche Stimmung bei Áchesa Khefu unbelastet. "Was soll auch das Geschreie dieser ganzen Imman-Experten,", so die derzeit verletzte Alicia Borg. "Die haben sowieso keine Ahnung - und außerdem sehen die das ganze KIL-Zeugs viel zu verbissen! Wir spielen nicht um zu gewinnen, sondern um Spaß zu haben!" Sprach's und stichelte den derzeit etwas außer Form spielenden unumstrittenen Kapitän und Torhüter Klopfbüttel, Wiedergründer und guter Geist der Auswahl: "Auch wenn der gute Algerian uns nun die Dinger selbst ins Netz legt: Uns geht es um die Sympathien Khefus und um die Wahrung des Andenkens an unsere Vorgängerinnen und Vorgänger. Wen schert's, ob wir am Ende der Spielzeit Erster sind, oder bei unseren paar Pünktlein bleiben: Hauptsache ist, daß Khefu wieder seine Phantome hat." In diesem Zusammenhang wird auch klar, warum Gerüchte über Pöbeleien von Anhängern des K.I.S. Khefu absoluter Blödsinn sind: Es gibt kaum solche, Khefu ist vollständig in der Hand der fröhlichen Phantome...

EHRUNG IN YRET NIMAAT!

Pünktlich zum ersten Duell der beiden Lokalrivalen T.I.H. Yret Nimaat und Schlangen Wrama im Nasared-Jesuson-Stadion zu Nechet, bestreitet Stürmer Yali Al'Ghosmherwed sein 25tes Spiel für den T.I.H.. Der Sohn von Betreuer Hachman gilt als eine der großen Stützen der Mannschaft und als verlängerter Arm seines Vaters auf dem Feld. Der 29-jährige hat zwar bis jetzt noch nicht den Sprung in die KIRA geschafft, aber dennoch wird auch KIRA-Betreuer Mohamed Al'Mercha dem Spiel beiwohnen und dem Jubilar vor dem Spiel seine Glückwünsche aussprechen. In der laufenden Spielzeit hat es Yali auf erst 3 Treffer gebracht, aber er hat fest versprochen, schon in seinem Jubiläumsspiel ein paar Punkte draufzulegen und auch im Laufe der weiteren Saison. Bleibt abzuwarten, ob er doch nochmal für die KIRA auflaufen wird, Betreuer Al'Mercha hüllte sich dazu jedoch mehr oder weniger in Schweigen: "Schaun 'mer mal!" war das einzige, was er dazu äußern wollte.

NEUER BETREUER FÜR NESERU?

Bei Neseru halten sich hartnäckig die Gerüchte, daß man an der Verpflichtung eines neuen Betreuers interessiert sei. Aufgekommen waren diese Spekulationen nach dem katastrophalen Start des Favoriten in die zweite KIL-Spielzeit (nur 2 Punkte aus 2 Spielen). Es hieß, Elandriel Morgenwind (die ja selbst erst seit letzter Saison als Betreuerin arbeitet) könne die Posten einer Betreuerin und einer Spielerin unmöglich weiterhin gleichzeitig erfüllen. Da die Auswahl aber natürlich nicht auf die Ausnahmespielerin verzichten will, die ja außerdem auch noch im Aufgebot der KIRA steht, muß nun wohl doch ein neuer Betreuer, oder eine Betreuerin her. Dabei will man sich nicht auf das Königinnenreich beschränken, "ein erfahrener Betreuer aus dem Horasreich dürfte es schon sein" konnte man aus dem Neseru-Lager vernehmen. Doch da kämen einige in Frage, denn auch dort scheint das Entlassen von Betreuern zu einer Art Volkssport verkommen zu sein und reihenweise werden die Posten neu besetzt. Mannschaften wie die der Vinsalter Drachen, Adler von Grangor oder Meeresreiter von Neetha haben in letzter Zeit einen neuen Betreuer bekommen. Nach Tásebá wäre Neseru also in dieser Spielzeit schon die zweite Mannschaft mit einem neuen Übungsleiter, aber wenn Elandriel dann wieder besser spielt...

WAS IST NUR MIT DEM KIL-MEISTER LOS?

Vergangen scheinen die Zeiten, als Mantikor Tásebá sich zu den stärksten Mannschaften Kemis zählte, einen Sieg nach dem anderen auf die Große Insel brachte und schließlich als Krönung der ersten KIL-Saison den Meisterschaftstitel sich sicherte. Doch seit Nesetet Ágerîn-de Cavazo in ihrer freien Zeit sich lieber der musischen Poesie hingibt, als sich um das Wohl ihrer Fünfzehn zu kümmern geht's bergab. "Die Zeit war reif die Mannschaft auf die eigenen Beine zu stellen. Nun hat sie es in der Hand weiter Immangeschichte zu schreiben oder aber unterzugehen. Meine Amtsgeschäfte sind viel zu wichtig, als daß ich mich weiterhin mit Leibesübungen abgeben werde".
Allerdings sieht es nach dem dritten Spieltag eher so aus, als ob letzteres eintreten sollte: Dabbert Murnion verließ die Mannschaft, angeblich könne man mit ihr keinen Blumentopf mehr gewinnen, und auch Igisthan Isfan Isterien schied aus Gründen des Alters aus. Das Ende des Wirrwarrs sollte die Entlassung von Zarlak Dorc und die Neueinstellung von E'anst Hoffner, früher Meister und Ehret-die-Nisut-Pokalsieger mit Neseru Stut-Ymi'keku, als Übungsleiter sein, doch weit gefehlt. Rasant geht die Talfahrt weiter: mit einer 15:19 Niederlage bei den Sjepengurkener Elchen. Ob Mador Goldwein von Purpurblitz Pertakis etwas ändern kann ist mehr als fraglich: Dieser zählt nämlich schon 36 Sommer und wird sich hauptsächlich um die Immankneipe in Sefechnu Sebá kümmern. Nur der Mannschaftsgeist kann diesen trostlosen Haufen wieder auf die Beine bringen und der war eigentlich noch nie so recht vorhanden. Mag es tatsächlich sein, daß das einstmals so hoch gelobte Immanprojekt Mantikor Tásebá, die Nachfolgemannschaft von Achdju Tásebá, schon bald ein Ende finden wird?

HELDEN VON NOSTRIA KEHREN HEIM

Unsere Endrundenteilnehmer sind alle gesund wiedergekommen. Freudig strahlende "Wachteln" und von dieser Freude ließen sich dann auch die Spieler vom T.I.H. anstecken. Obwohl PHEx uns in Nostria das größte Übel bescherte: Gleich in der ersten Runde mußte der T.I.H. gegen Merkem ran! Die KIRA bekam es mit den Purpurblitzen aus dem Horasreich zu tun, und meisterte diese Aufgabe vorzüglich.
In Nostria fand vor wenigen Tagen die Endrunde der Allaventurischen Immanmeisterschaft statt, und neben Rekmehi Merkem und dem T.I.H. Yret Nimaat, hatte sich auch unsere KIRA Rabenschwinge für die Endrunde qualifiziert. So zog man denn gemeinsam gen Norden, um Kemis Imman würdig zu vertreten. Doch PHEx hatte kein Einsehen, und brachte den T.I.H. und die "Wachteln" schon in der ersten Runde zueinander. Da sich beide Mannschaften aus der KIL natürlich bestens bekannt sind, gab es ein Spiel mit viel taktischem Geschick, und schließlich konnte Merkem mit 12:9 obsiegen. Die KIRA hingegen hatte mit Purpurblitz Pertakis wenig Mühe, und schickte sie mit 26:17 nach Hause! In der Runde der besten 16 Auswahlen mußten sich unsere Streiter mit Rommilys messen - die KIRA gegen Darpatia und Merkem gegen die Falken. Trotz aufopferungsvollem Kampf bis zum Letzten war die Übermacht der sehr erfahrenen Mannschaften aus Rommilys zu groß, und man mußte sich schließlich ganz knapp mit 11:13 bzw. 24:26 geschlagen geben. Somit konnte man wenigstens gemeinsam die Heimreise antreten.
Nachdem sich Rekmehi Merkem so gut in Nostria geschlagen hatte, gab es bei der Heimkehr der Mannschaft kein Halten der Bevölkerung mehr. Jubelnde Massen standen bereit, "ihre" Spieler zu empfangen. Fähnchen, Bier und Wein, Blumen und ein Festmahl, alles war für die Merkemer Spieler bereitet. In Terkum wird also gefeiert, und auch befreundete Mannschaften wie Neseru oder die Baumdrachen sind herzlich eingeladen. Neset Ricardo von Grauenberg war ebenfalls sehr zufrieden mit seinen wackeren Spielerinnen und Spielern.

N I K E - Nur Imman Kann Erfreuen!
Wer bei aki dast kauft, ist selber schuld!

DIE SICHELN IM NEUEN GEWAND

Gelb-Schwarz löst Schwarz-Rot ab

Bei den Sicheln Mergyan hat sich in der Spielpause einiges getan. Die Auswahl hat jetzt endlich einen neuen Besitzer gefunden, nachdem es in der letzten Saison ständig Probleme in punkto Übernahme durch den Akîb Ni Mergyan, Sondobar Boronsbart, gab.
Nun ist das Handelshaus Birkenstock aus Peri Eigentümer der Mannschaft, und Besitzer Thjador Birkenstock ist für die kommende Saison sehr zuversichtlich. Auch der Betreuer, Valium vom linken Ufer, teilt diese Auffassung: "Die Jungs und Mädels haben fleißig geübt und es ist uns auch gelungen, einige vielversprechende Neuzugänge anzuwerben. Bei unserem ersten Spiel gegen die Schlangen werden wir natürlich gleich versuchen, der KIL zu zeigen, daß die Sicheln diese Saison keineswegs mehr die belächelte Bananenmannschaft sind!"
Dieses Vorhaben ging leider gleich mal daneben, aber man hat gesehen, daß sich die Sicheln um ein vielfaches verbessern konnten. Nur die Abstimmung war noch recht dürftig, was wohl an der völlig neu zusammengestellten Mannschaft liegt. Gegen die Schlangen ist man zum ersten Mal in den Farben gelb und schwarz aufgetreten und wurde vom neuen Kapitän, Stürmer Malzan Hollerow, angeführt.

NEUE BESETZUNG FÜR DIE KIRA?

Nach den Erfolgen der letzten Zeit, denkt KIRA-Betreuer Akîb Al'Mercha keineswegs daran, sich auf ihnen auszuruhen. Ganz im Gegenteil, er plant bereits für die nächste Qualifikation. Und dafür will er rechtzeitig eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen, denn in ein paar Hinsichten scheint die KIRA noch verbesserungsfähig. So hält er zwei Sichtungsübungen ab, eine im Nasared-Jesuson-Stadion in Yret Nimaat für die Nordwest-Staffel, und eine im Áchesa-Stadion zu Khefu für die Mannschaften aus dem Süden und von den Inseln. Nach den beiden Übungseinheiten will er dann seine Aufstellung für die kommende Qualifikation bekanntgeben. Aus dem Nordwesten sind folgende Spieler und Spielerinnen für die Sichtung geladen: Hildelind ya Kaîryka, Godulun Tassaro, Mikail Haidt, Carax die Tapfere, Alara Heissendorff, Radok Skälingsson, Marwan al Dakkur, Mala die Kahle, Malpora Lorimonow, Charis Mikolidos, Sabatha al Sahani, Suleyman der Prächtige, Elandriel Morgenwind, Krsh'Rysh Zssrkh, Karon Redo, Rudolfo Marakora, Aduros Teboran, Vitus Datur, Franja Thuresdottir, Vanehra Phagos, Dimona ter Orijens, Sayah Remeth.

DIE PHANTOME SPUKEN WIEDER

Jubelstimmung in Khefu! Das Traditionsreichste, was das Kemi-Imman zu bieten hat, Achesa N.I.B. Khefu, ist wieder da. Gegründet wurde der N.I.B. während der brabaker Besatzungszeit vor nunmehr genau 105 Jahren als versteckter Protest gegen die Unterdrückung der Kemi-Identität duch die Besatzer. Seit dieser Zeit sind die Spiele der Phantome (Achesa) immer eine nationale Demonstration für ein starkes, unabhängiges Kemi-Reich geworden. Und so verwundert es kaum, daß die gutinformierten Besatzer aus Al Anfa vor 14 Jahren bei der Verheerung unseres Reiches alle Spielerinnen und Spieler der Auswahl festgenommen und deportiert haben. Dies war das vorläufige Ende der Auswahl, denn die Spielerinnen und Spieler sollten niemals wieder heimkehren; ihr Schicksal ist bis heute ungeklärt.
Und so hatte der N.I.B. aufgehört zu existieren, bis Büttel Klopfbüttel, dessen Vater seinerzeit unter den Deportierten war, nicht nur eine neue Auswahl aufbaute, sondern auch mit dem Ihrer Hoheit gehörenden Vergnügungshaus YAH einen potenten Sponsor fand. Und so haben eine ganze Anzahl von begeisterten Anhängerinnen und Anhängern ihre Auswahl nach Stut-Ymi'keku begleitet, wo man den großen Favoriten an den Rand einer Niederlage brachte. Zwar bietet Áchesa sicher kein Imman vom Feinsten, aber an Beliebtheit, Begeisterung, Kampfeslust und Einsatzfreude kommt ihnen keine andere Auswahl nach. Sollte es dann in der herrlichen Achesa-Arena dereinst gar einen Sieg über den verhaßten Militärhaufen K.I.S. Säbelzahntiger geben, so wird sich ganz Khefu wieder in den Armen liegen.


Reinaldo Schwarmsky präsentiert:
Kurzberichte der Gruppe Inseln/Süd

+++ 14. Spieltag +++

Kobras Hôt-Alem gegen die Perlbeißer Plâne 26:13
Gewohnt spielstark zeigten sich die Kobras. Die Spieler aus Plâne hatten große Mühe, ihre Abwehr zu formieren, und konnten kaum einmal einen Gegenangriff wagen. Waren die Perlbeißer zu leichtsinnig und unbedarft hier angetreten? Fast schien es so...

Krokodil Kwinsay gegen Mantikor Tásebá 7:19
Eine weitere, und letzte Niederlage in dieser KIL-Runde für die Krokodile, die wirklich keine Phexsträhne in der letzten Zeit hatten. Der KIL-Meister trumpfte auf, zeigte etliche schöne Spielzüge, und hätte leicht noch einen höheren Sieg errungen, wen man die vielen Tormöglichkeiten alle umgewandelt hätte.

Sjepengurker Elche gegen die Luchse Táyarret 13:26
Dieses Spiel entwickelte sich schon im Vorfeld zu einem Immanschlager. Wie schon öfters in der letzten Zeit waren zahlreiche Gäste aus Sjepenhusen, Sjepengarten und anderen nahen Inseln angereist, wie meistens herrschte also eine regelrechte Feststimmung. Als Gast konnte man den Sah Ni Sjepengarten, Anshag Bartelbaum sehen, der sich dieses nette Spiel einmal ansehen wollte. Das Spiel selbst entwickelte sich zu einer ansehnlichen Begegnung, in der viele schöne Aktionen, Zweikämpfe und Torschüsse gezeigt wurden. Die Luchse waren es, die in der zweiten Spielhälfte nochmal alles gaben, die Elche stoppten, und Tor für Tor den Vorsprung ausbauten. Dabei zeigte sich die klasse Kondition der Luchse, die bis zum Ende dieser Begegnung rannten, liefen, alles gaben, und auch zum Leidwesen der Elche verdient den Sieg errangen.

Haie Táîmen gegen die Schwarzen Drachen Váhyt 14:11
Diese Begegnung war eine der härtesten, die es in der Südgruppe jemals gab. Die Drachen zeigten schon bald, das sie dieses Spiel mit aller Härte gewinnen wollten, und so zogen auch die Haie nach. Beide Mannschaften hatten somit einige Verletzte, und der Feldrichter mußte auch mehrere Sperren aussprechen. Da sich auch die Zuschauerinnen und Zuschauer mehr und mehr von der Brutalität anstecken ließen, gab es auch am Spielfeldrand einige Handgreiflichkeiten, Schlägereien, und andere Ausschreitungen. Das Spiel stand somit mehrmals kurz vor dem Abbruch, und die Feldgarde konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen.

+++ 13.Spieltag +++

Perlbeißer Plâne gegen Mantikor Tásebá 35:23
Rennen bis zum umfallen, so war die Taktik der Perlbeißer bei diesem Spiel. Eine Deckungslücke in den eigenen Reihen? Egal! Der Kork mußte in das Tor der Mantikore, das Gegentor konnte man schon wieder ausgleichen, egal wie. Mit dieser Einstellung überzeugten die Perlbeißer, spielten sich eine Chance nach der anderen heraus, und hielten auch bis zum Spielende damit durch. Mantikor Tásebá gab ebenso alles, nur war deren Torfrau Ola Reguth etwas behäbig auf den Beinen. So mancher Kork landete dadurch unnötigerweise im Tor, der eigentlich gehalten werde mußte.

Kobras Hôt-Alem gegen die Haie Táîmen 2:1
Auf dem KKAB-Übungsfeld bei Dreiwegen traten nun die Kobras gegen die Haie an. Der Herr Efferd meinte es dabei an diesem Tage recht gut mit dem Land, und ein andauernder kem`scher Bindfadenregen erschwerte dieses Spiel um einiges. Nach einigem akrobatischen Einlagen der Auswahlen erzielte endlich Sandor Ostenstein für Hôt-Alem den ersten Treffer. Er war mitsamt dem Kork an dem ausgerutschten Tormann der Haie in den Kasten gerutscht. Bald danach schlitterte Habenot Dschjkaar, ein Stürmer der Haie in einen Weitschuß von Ugor Bronitzki, der beim Abziehen der Esche ausgerutscht war und den Kork mehr nach oben als nach vorne drosch. Habenot riß seine Esche hoch, der Kork prallte ab, und flog unhaltbar in das Tor der Kobras. Am Ende der zweiten Spielzeit gelang es Marschall Zar mit einem wuchtigen Schwanzschlag den Kork nochmals im Haietor zu versenken. Somit hatten die Kobras diese Schlammschlacht glücklich gewonnen.

Sjepengurker Elche gegen die Krokodile Kwinsay 27:26 GT
Ein Heimspiel der Elche stand an, die sich auf ihren Gegner gut vorbereitet hatten. Als besonderer Gast weilte zu diesem Spiel sogar Reinaldo Schwarmsky unter den Zuschauerinnen und Zuschauern, denn diese Begegnung wollte er sich nicht entgehen lassen. Wild wurde der Kork von beiden Mannschaften gedroschen, die Bremser leisteten schwere Arbeit. Tor für Tor wurde abwechselnd von beiden Seiten gemacht, keine Auswahl konnte sich einen Vorsprung erarbeiten. So stand es am Ende der zweiten Spielhälfte 26:26. Nun mußte das gefürchtete Goldene Tor entscheiden, wer Sieger in diesem Spiel wurde. In wenigen Augenblicken schnappte sich Bert.R. von Greuelfingen den Kork, umspielte zunächst Brodrosch, und danach Fagris Marginnen, trickste ebenso Nene-Tonku, täuschte einen Flachschuß an, zirkelte den Kork aber elegant nach rechts oben unhaltbar an Yaku ins Tor der Krokodile. Den Siegesjubel der Elche und ihrer Anhängerinnen und Anhänger sowie die lange Feier danach braucht nicht extra beschrieben werden.

Luchse Tayarret gegen die Schwarzen Drachen Váhyt 18:15
Ganz Djáset glich einem Noionitenkloster, was war geschehen? Die Luchse hatten die Drachen besiegt. Aber nicht nur das! In der zweiten Spielhälfte wurde eine Spielerin eingewechselt, die fast alle Zuschauer zu wahren Freudenausbrüchen brachte. Rufe wie: "Franzi, Franzi..." oder auch "Franzi vor, noch ein Tor", hallten über den Spielplatz. Wirklich, die Frau Nesetet höchstselbst schwang nach langer Zeit wieder die Esche, und... sie hatte nichts verlernt, ein unberechenbar ins Tor der Drachen segelnder Einer und kurz vor Ende der Partie der alles entscheidende Dreier waren der Lohn ihres Spieleinsatzes. Kein Wunder, daß die Frau Nesetet so beliebt in Táyarret ist. Die Worte von Yassafer Klopfbüttel, einem recht jungen Stürmer der Luchse, zeigten genau, wie die Auswahl zu ihrer Lehnsherrin: "Ohne die Franzi hätten wir die Drachen nie besiegt!"

+++ 12.Spieltag +++

Schwarze Drachen Váhyt gegen die Perlbeißer Plâne 0:10
Schon wieder mußten die Perlbeißer eine Enttäuschung hinnehmen. War man nun ausgeruht nach Váhyt gereist, um sich gegen die Schwarzen Drachen zu messen, mußte man nach zwei Tagen schon wieder abreisen. Die Immanauswahl aus Seku Kesen war nicht angetreten, kein Verantwortlicher konnte den Spielerinnen und Spielern aus Plâne sagen, was geschehen war. So wurde dieses Spiel 0:10 für die Perlbeißer gewertet.

Krokodil Kwinsay gegen die Kobras Hôt-Alem 5:14
Die Spieler der Krokos hatten sich gut vorbereitet, und auch einige Anhängerinnen und andere Immanfreunde standen zu ihrer Unterstützung bereit, nur auch das half gegen den Ersten der KIL-Südgruppe nichts. Die Kobras spielten locker auf, und schon bald zeigte es sich, daß die Krokodile mit dem Angriffsdruck des Gegners nicht mithalten konnten. So bauten die Kobras ihren Vorsprung zum Tabellenzweiten weiter aus, und nur mit viel Glück konnten die Krokos eine höhere Niederlage verhindern.

Haie Táîmen gegen die Sjepengurker Elche 14:16
Dieses Schlagerspiel in Táîmen war prächtig besucht. Mit den Elchen erschienen jede Menge Schlachtenbummler, wobei sich eine große Gruppe bunt gewandteter Personen besonders hervortat. Diese lustigen, zu allerlei Späßen aufgelegten Immananhänger bildeten hier auch den Kern der Sprechchöre. Aus Nah und Fern strömten die Zuschauer zum Spielplatz, der gute Bartelbaum Dschungeltrunk wurde in großen Mengen verkauft, und so mancher Immananhänger deckte sich mit Wimpeln, Hemden, Stirnbändern und anderen Artikeln ein. Das Spiel selbst begann mit einer Serie von Toren. Nach der Halbzeitpause wurde wieder von beiden Auswahlen Druck gemacht, und so konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer ein spannendes Spiel sehen. Mit viel Phex auf ihrer Seite konnten die Elche diese Begegnung gewinnen.

Mantikor Tásebá gegen die Luchse Táyarret 13:8
Bei einem mäßig besuchten Heimspiel erlangten die Mantikore sogleich eine 8:2 Führung bis zur Halbzeitpause. Die Luchse zeigten wieder einmal einige Schwächen in der Abwehr, was die gegnerischen Stürmer natürlich ausnützten, keine Frage. Auch in der zweiten Spielhälfte gelangten die Luchse nicht mehr zu einer besseren Form. Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Anni Roc mußte Pilan na`Suwos mit einem gebrochenen Bein vom Platze getragen werden. Das dürfte für die nächsten Spiele das Aus für diesen Stürmer aus Táyarret bedeuten. Nun, die Luchse mußten ohne Punkte heimreisen, und bleiben auf dem letzten Tabellenplatz der Südgruppe. Der Herr Phex ist wahrlich nicht mit den Spielerinnen und Spielern aus Djáset und Umgebung.

+++ 11.Spieltag +++

Sjepengurker Elche gegen Mantikor Tásebá 15:13
Und wieder mußten sich die Mantikore geschlagen geben. Frisch und eifrig zeigten die Elche wieder ein spannendes Spiel, gaben keinen Schritt des Spielfeldes preis, und zeigten den Mantikoren mit gewagten Kontern wo in Sjepengurken die Rettiche wachsen. Daß bei diesem - zum Teil auch kämpferischen - Spiel drei Elche und sechs Mantikorspieler verletzt oder gesperrt vom Platz mußten, zeigt den Kampfgeist beider Auswahlen recht deutlich.

Perlbeißer Plâne gegen Krokodil Kwinsay 10:0
Was war in Kwinsay wohl geschehen? Ausgeruht und gestärkt warteten die Perlbeißer auf den Gegner; nur der erschien leider nicht. Fast schon enttäuscht machten sich die Plâner wieder an ihr Tagwerk.

Schwarze Drachen Váhyt gegen die Kobras Hôt-Alem 5:18
Wie sich die Drachen auch abmühten, gegen die spielstarken, aber recht fair spielenden Kobras, die nur mit 12 Spielern antreten konnten, war einfach kein Sieg zu erringen. Phex sei Dank waren auch die Kobras nicht so wuchtig im Spiel wie bei manch anderen Begegnungen, so war die Niederlage nicht so hoch für die Gastgeber in Váhyt.

Luchse Táyarret gegen die Haie Táîmen 12:31
Ein neuer, schwarzer Tag für die Luchse. Auf heimischen Boden mußten sie wieder eine hohe Niederlage einstecken. Nun, bis zur Halbzeitpause stand es erst 11 zu 12 für die Haie, eigentlich ein Zwischenstand der noch nichts aussagte. Gleich darauf, in der zweiten Spielhälfte, mußte Ergolf Klopfbüttel verletzt vom Platz. Ihres Kapitäns beraubt, brach nun das Spiel der Luchse einfach zusammen, und auch der Feldrichter hatte einige Mühe, die Haietreffer alle richtig zu werten, so schnell fielen diese nun. Mit hängenden Köpfen zogen die Gastgeber vom Platz, und auch die Anhängerinnen und Anhänger dieser Auswahl zeigten deutlich ihren Unmut über ihre Luchse, die in diesem Spieljahr erst dreimal gewonnen haben.

+++ 10.Spieltag +++

Perlbeißer Plâne gegen die Sjepengurker Elche 18:14
Dieses Spiel hatte schon mal schlechte Vorzeichen für die Perlbeißer gehabt. Jassafer ibn Ahmed mußte die Mannschaft verlassen, da ihn Familienangelegenheiten zurück in die Khom reisen ließen. Ob der junge Stürmer jemals wieder nach Plâne zurückkommt ist recht fraglich. Nun, das Spiel selbst wurde von beiden Auswahlen recht offensiv geführt, und dabei zeigte es sich, daß die Elche heute recht zweikampfstark waren. Es mag auch sein, daß der Ruf der Akîbet Ni Sjepengurken "Kinder, zeigt ihnen mal die Rettich!" falsch verstanden wurde. Die Perlbeißer gewannen zwar das Spiel, aber deren Betreuer Moryzis Delazar war mehr als verzweifelt, als er sechs verletzte oder gesperrte Spieler zu beklagen hatte. Auf der Seite der Elche gab es nur zwei Ausfälle zu ersetzen.

Mantikor Tásebá gegen die Schwarzen Drachen Váhyt 10:0
Die Spieler der Mantikore waren optimal vorbereitet. Den Drachen würde man ein heißes Spiel liefern, so war überall die Meinung der Spielerinnen und Spieler. Nur, wo blieben die Váhyter nur? Als nach drei Tagen Wartezeit noch immer kein Gegner erschien, wurde dieses Spiel von der KIL-Leitung mit 10:0 Toren für den KIL-Meister Mantikor Tásebá gewertet.

Krokodil Kwinsay gegen die Haie Táîmen 11:14
Nur 30 Zuschauer wollten sich diese Begegnung im Stadion zu Kwinsay ansehen, ob das ein schlechtes Vorzeichen war? Beide Auswahlen ließen es ersteinmal gemütlich und freundlich angehen und steigerten das Spieltempo nur unmerklich. Nach einem Rondrawetter des Krokodilebetreuers Pedresco Gredo besann sich dessen Team endlich, konnte aber gegen die ebenso gut ausgeruhten Haie nicht mehr punkten. Ein klassischer Dreier von Placko H`Khar brachte den Haien den Sieg.

Kobras Hôt-Alem gegen die Luchse Táyarret 16:8
Wieder einmal zeigten die Immanspielerinnen und -spieler unter General Szschrszar, das sie nicht umsonst Tabellenerster waren. Die Auswahl aus Táyarret mühte sich zwar tapfer ab, konnte aber nur wenige Tormöglichkeiten geschickt umsetzen. Das Spiel selber war recht fair, und Nori Klopfbüttel, der Betreuer der Luchse, war mit der nicht zu hohen Niederlage halbwegs zufrieden.

+++ 9.Spieltag +++

Krokodile Kwinsay gegen die Schwarzen Drachen Váhyt 11:10
Betreuer Pedresco Gredo hatte seinen Spielern eingebleut, daß es nun um alles gehen würde. Eine weitere Niederlage war nicht akzeptabel. Diese Worte hatten sich nun alle zu Herzen genommen, und in einem langen, schweren Spiel konnten die Drachen aus Váhyt mit nur einem Tor Vorsprung besiegt werden. Die Váhyter Immanspieler waren wohl etwas zu siegessicher in diese Partie gegangen und leisteten sich auch ein zwei schwere Abwehrfehler, die von den Krokodilen sogleich ausgenutzt und mit jeweils einem Tor bestraft wurden. Die Zuschauer waren sicherlich mit dem Sieg ihrer Heimauswahl zufrieden.

Sjepengurker Elche gegen die Kobras Hôt-Alem 0:10
Kurz vor der Abreise nach Sjepenhusen wurde dem Kapitän der Kobras, Marschall Zar, eine Botschaft überreicht. Den Elchen war es nicht möglich, das angesetzte Spiel zu bestreiten, da bei der zu erwartenden Rekordernte der bekannten Sjepengurkschen Gurken jede Hand benötigt wurde. Diese Ernte war nun mal wichtiger als das durchaus beliebte Immanspiel. Nach den Regeln der KIL wurde dieses Spiel nun mit drei Punkten und 0:10 Toren für die Kobras gewertet.

Luchse Táyarret gegen die Perlbeißer Plâne 10:5
Auch nach einigen Niederlagen in Folge war halb Táyarret in Djáset versammelt, um dieses Heimspiel ihrer Luchse sehen zu können. Alle waren nun gespannt, ob Ergolf Klopfbüttel seine Jungs und Mädels noch motivieren konnte, oder ob die Auswahl nun wirklich vor ihrem spielerischen Ende stand. Verschiedentlich wurden auch Stimmen laut, die hofften, das die Akîbet bald wieder für die Luchse spielen würde. Ein gestandener Seesöldner brachte es dabei einfach und kurz auf den Punkt: "Ja, die Franzi fehlt uns halt auf dem Spielfeld. Wenn die wieder spielt, geht es mit der Auswahl wieder aufwärts!"
Nun, die Perlbeißer bemühten sich sogleich einen Vorsprung zu erspielen, was ihnen aber gegen die abwehrstarken Luchse nicht gelang. Mehr und mehr gelangten diese nun in Führung. Das Spiel selbst war recht fair und nur selten mußte der Feldrichter Murgosch, Sohn des Girrabosch einschreiten. Freiya Jandrasdottir, eine Stürmerin der Luchse, war die einzige, gegen die der Feldrichter eine Sperre verhängen mußte, beschimpfte diese doch den Zwergen als "kleinen Stinker, Minenschleimlig, und verwanzten Bartträger", als dieser einmal ein angebliches Foul der Perlbeißer nicht bemerkte. Als Freiya auch noch ihre Fäuste erhob, war Murgosch einfach schneller, und sprach danach für die bewußtlos am Boden liegende Spielerin auch noch eine Sperre für das nächste Spiel aus.

Haie Táîmen gegen Mantikor Tásebá 16:20
In diesem Heimspiel der Haie gegen die Mantikore zeigte es sich schon bald, daß es dabei zu einer regelrechten Immanschlacht kommen würde. Hier schenkte keiner dem anderen auch nur einen Rechtsschritt Boden. Zweikämpfe, harte Schüsse, Körpereinsatz bis zur Grenze des legalen Spiels, alles wurde hier geboten. So gab es auch auf beiden Seiten einige Ausfälle durch Verletzungen, sowie ein - zwei Sperren. Die Mantikore gaben hier alles, um endlich ihre Aufholjagd zu starten, was ihnen nun auch letztendlich gelang. Mantikor Betreuer E`anst Hoffner war sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Truppe: "Nun schaffen wir es noch, unter den ersten vier in der Tabelle zu landen, keine Frage!" So waren zumindest seine Worte nach dem Spiel zu den umstehenden Spielern und Anhängern

+++ 8.Spieltag +++

Perlbeißer Plâne gegen die Haie Táîmen 9:13
Dabei hatte Moryzis Delazar alles so schön vorbereitet. Die Spieler brannten darauf, vor heimischem Publikum ihr Können zu zeigen, alle waren sich einig, das die Haie besiegt werden konnten. Nur, die Mannschaft aus Plâne hatte wieder mal zuwenig auf ihren Betreuer gehört. Nach einer langen, feuchten Nacht vor dem Spiel wollte der Haufen nicht so recht agieren, Spielfehler wurden mit harten Aktionen ausgebügelt, und schon bald griff der Feldrichter ebenso durch. Der Beinbruch von Gaiomo Pirinez gab den Perlbeißern den Rest, und den Haien den Sieg. Abgekämpft, aber als glückliche Sieger lagen sich diese in den Armen.

Kobras Hôt-Alem gegen Mantikor Tásebá 1:0
Hier standen sich zwei ausgeruhte, starke Auswahlen gegenüber! Herrliche Angriffe wechselten mit geschickten Abwehraktionen, Eschenstafetten und wunderschöne Einzelaktionen wurden auf beiden Seiten gezeigt. Die Zuschauer waren begeistert. Dabei spielten beide Vereine ausgesprochen fair und freundlich. Hier zählten nicht die Tore, sondern das einmalig schöne Spiel dieser zwei Gegner. Der unparteiische, laufstarke Feldrichter Alfonso "Phexauge" de Murono hatte das Spiel immer im Griff, und war mehr als zufrieden mit dieser Partie, die wohl als spannendste der KIL-Süd-Gruppe in die Immangeschichte eingehen wird. Marschall Zar war es letztendlich, der die fiebernden Zuschauer mit einem gewaltigen Korkweitschuß erlöste, der Kork landete unhaltbar im Tor der Mantikore. Die kleine Feier, die nach dem Spiel abgehalten wurde, war des Tages Lohn für beide Spielparteien und so manchen Anhänger der Kobras und der Mantikore.

Luchse Táyarret gegen die Krokodile Kwinsay 10:13
Wieder mußten die Luchse eine Niederlage einstecken, wieder war vor heimischem Publikum kein Sieg möglich. Erschwerend kam noch eine gewisse Unruhe der Spieler dazu, die auf ihre Torhüterin Jenna Klopfbüttel recht schlecht zu sprechen waren. Gerüchte kamen auf, daß diese in der letzten Zeit keine Trainingsstunde absolviert hätte, und nur noch zum Kokosnußpflücken tauge. Die geschickt spielenden Krokodile gelangten so gegen die nervösen und unsicher spielenden Luchse zu einem verdienten Sieg.

Schwarze Drachen Váhyt gegen die Sjepengurker Elche 7:6
Nun war es soweit, die Siegesserie der Elche riß ab. Ausgerechnet gegen die Drachen, auf die die Auswahl aus Sjepengurken eh nicht so gut zu sprechen war, mußte man sich geschlagen geben. Immer wieder rannten die Elche gegen die ungemein stark auftretenden Drachen an, Schuß auf Schuß deckte das Tor von Mebulla ein, der für Yussuf ibn Hilan eingewechselt im Váhyter Kasten stand, und wie eine Krake fast alles hielt. Im Gegenzug mußte Bosman te Sheglung auch Schwerstarbeit leisten. Die Schüsse von Beron Stronzoff, Tarnus Mauerbrecher, Bordoc der Bär, und Grusel aus dem Wald waren nicht von schlechten Eltern. Nun, Phex war auf der Seite der Schwarzen Drachen, und die Elche dürfen sich dafür ab dem nächsten Spiel über einen neuen Spieler freuen. Bordar Swanson, ein junger Fischer aus dem Küstenort Sjepengarten, wird die Elche in einer Stürmerposition verstärken.

+++ 7.Spieltag +++

Kobras Hôt-Alem gegen Perlbeißer Plâne 20:13
Das war nun fast die erste Überraschung des siebten Spieltages. Der Tabellenführer hatte ein Heimspiel gegen die Mannschaft aus Plâne, die als nicht besonders stark eingeschätzt wurde. Aus dem Grund waren auch nur um die 80 Zuschauer mit am Spielfeldrand zu sehen, die den Sieg ihrer Kobras sehen wollten. Nun, zuerst schmauchten die zwei Mannschaften noch ein Pfeifchen miteinander, wünschten sich gegenseitig noch viel Phex, und das Spiel wurde begonnen. Daß ein paar Kobra-Spieler diese Partie zu leicht nahmen, machten sich die Perlbeißer zu Nutze, konterten, und lieferten den wenigen Immanfreunden ein spannendes Spiel. Kapitän Zar stellte seinen Haufen für die zweite Spielhälfte etwas um, berannte das Abwehrbollwerk der Gegner, und erreichte damit noch den verdienten Sieg der Kobras gegen die Perlbeißer.

Krokodil Kwinsay gegen Mantikor Tásebá 18:9
Bei diesem Spiel war eine richtige Tempelfeststimmung angesagt. Über 250 Immananhänger, die zum Teil tagelang unterwegs waren, wollten sich dieses Spiel nicht entgehen lassen. Hatte sich der KIL-Meister nun endlich erholt? Würden die Krokodile nun endgültig am Ende sein? Dieses Spiel versprach viele Antworten. Ein Zwischenfall überschattete das Spiel. Nur eine halbe Sanduhr vor dem Angong wurde Quendan Korber, ein Bremser der Krokodile von einer Giftschlange gebissen. Dank eines erfahrenen Waldmenschenschamanen ist Quendan nun wieder auf dem Weg der Besserung. Das Spiel selbst war eine spannende Sache. Kwinsay stürmte, gab keinen Schritt Boden an die Mantikore ab, und überraschte den Meister mit einigen herrlichen Korkstafetten, die meistens mit einem Tor endeten. Tásebá bemühte sich zwar, das Spiel noch einmal zu kippen, zeigte aber zum Ende der zweiten Spielzeit einige Konditionsmängel.

Sjepengurker Elche gegen Luchse Táyarret 17:14
Táyarret hatte mit einigen Problemen zu kämpfen. Zuerst mußten erstmal drei seekranke Spieler versorgt werden, die nach der langen, teils recht stürmischen Überfahrt nicht spielen konnten, danach mußte gemeinsam mit den Elchen noch der Spielplatz gegen eine Horde Affen verteidigt werden, die unbedingt den Kork als Beute erspäht hatten. Als nun endlich die Ruhe - und auch die Zuschauermenge - wieder einkehrte, konnte das Spiel beginnen. Dieses wurde nun fair, freundlich, und recht ansehnlich geführt, und die Elche konnten zum fünften Male hintereinander einen Sieg erringen, was die Mannschaft nun auf den zweiten Tabellenplatz bringt.

Haie Táîmen gegen Schwarze Drachen Váhyt 9:4
Mauern und hart an den Gegner gehen, das ist der Haie neue Taktik. Das mußten nun die Schwarzen Drachen erleben, die bei den Haien zu Gast waren. Zu einem kleinen Tumult kam es außerdem, als vor dem Hafen von Porto de Cavazo zwei al'anfanische Galeeren gesichtet wurden -augenscheinlich bereit zum anlegen! Doch es waren nur gut 120 immanbegeisterte Schlachtenbummler aus Sylla, die hier angekommen waren. Die zwei Galeeren hatten sie sich erst neulich zugelegt, wie einer von ihnen kund tat. Das Spiel konnte beginnen, und die Haie legten sich mächtig ins Zeug. Mauern und Kontern, dieses Mittel half gegen die doch recht stark anrennenden Drachen, die einfach keine Taktik fanden, die Spieler aus Táîmen zu bezwingen.

+++ 6.Spieltag +++

Perlbeißer Plâne gegen Mantikor Tásebá 17:20
Der Mantikore zweiter Streich! Mit viel Ausdauer, Körpereinsatz, und einem Quentchen Phex gewann der KIL-Meister dieses Spiel. Dank Mador Goldwein und Xxsr-Chs`Chsy, die beide einen Einer und einen Dreier machten, konnten die Mantikore mit einem hauchdünnen Vorsprung gewinnen. Skandalös an diesem Spiel war der brutale Angriff von Rangold Westfal auf den Feldrichter Lupoldo Marween. Rangold war über eine Feldrichterentscheidung des Unparteiischen gegen Jedwina Strecktrekker-Riveling so erbost, das er dem armen Lupoldo den Schläger um die Ohren schlug, ein paar Fausthiebe als Dreingabe ablieferte und erst von fünf Mann Feldgarde vom Platz gebracht werden konnte. Nun, für Rangold ist diese Saison der KIL gelaufen.

Kobras Hôt-Alem gegen die Haie Táîmen 33:2
War das ein Andrang am Immanfeld zu Dreiwegen: Über 200 Immananhängerinnen und -anhänger wollten sich dieses Spiel nicht entgehen lassen. Nun, die Kobras enttäuschten ihre Zuschauer nicht, sorgten für ein freundliches, faires Spiel, zeigten viele Aktionen und natürlich auch Treffer in jeder Menge. Die Haie waren an diesem Spieltag in einer schlechten Verfassung und versuchten wenigstens ein brauchbares Bild abzugeben, wenngleich es nur für nur zwei Tore reichte.

Sjepengurker Elche gegen die Krokodile Kwinsay 24:14
"So, Leute, heute wollen wir mal den Korkodilos zeigen, wie wir auf Sjepengurken Imman spielen, nicht? Und wir können auch gewinnen, weil ja die ja auch nicht besser sind als wir, nicht?" So waren die Worte der Elch-Bremserin Rhina Al'Mahr zu den Spielerinnen und Spielern ihrer Auswahl. Daß diese Worte süße Früchte trugen, war schon bald zu sehen. Wo die Spieler der Krokodile taktierten, spielten die Elche munter drauf los. Weite Schüsse der Elche brachten den Kwinsayer Torhüter Yaku recht in Bedrängnis. Ein gewaltiger Korktreffer des gerade mal 14 Götterläufe alten Elche-Spielers Eljuscha Khan in das Tor der Gäste brachte wahre Jubelstürme der Zuschauerinnen und Zuschauer hervor, und auch so manch anderer Spielzug der zwei Auswahlen wurde mit viel Beifall honoriert. Die Krokodile hatten auch in Sjepengurken/Süd kein Glück; ein Sieg war auch hier nicht möglich. So wurde schon bald in Sjepenhusen der vierte Sieg in Folge für die Elche gefeiert.

Luchse Tayarret gegen die Schwarzen Drachen Váhyt 6:13
Das Heimspiel in Djáset war gut besucht, und einige Gerüchte waren im Umlauf, das selbst die Akîbet Ni Táyarret heute wieder spielen würde. Hier wurden die erwartungsvollen Leute enttäuscht, und auch das Spiel lief nicht sonderlich gut für die Luchse, da die Drachen bis zur Halbzeitpause mächtig Druck machten, was ihnen einen Torstand von 4 zu 10 einbrachte. Nach der Pause mauerten die Drachen wie die Zwerge, und gaben den Luchsen fast keine Tormöglichkeit mehr. Gegen dieses Granitbollwerk aus Váhyt gab es einfach kein Mittel für die tapferen Luchse, und so wurde dieses Spiel leider verloren.

+++ 5.Spieltag +++

Schwarze Drachen Váhyt gegen Perlbeißer Plâne 10:0
Harkon Solwes hatte seine Spieler optimal vorbereitet. Die Perlbeißer sollten etwas erleben... Nur, wo blieb die Auswahl aus Plâne nur? Wie sich herausstellte, geriet das Schiff auf dem die Perlbeißer unterwegs waren auf halber Strecke in einen heftigen Sturm und mußte recht beschädigt wieder umkehren. Über Verletzte oder Schlimmeres ist der KIL Leitung noch nichts näheres bekannt.

Krokodil Kwinsay gegen Kobras Hôt-Alem 13:29
Vor ihren heimischen Anhängern mußten die Krokodile eine deftige Niederlage einstecken, aber das war noch nicht schlimm genug. Ser-Neset Savertien C.H. Mierfink, der sich höchstpersönlich dieses Spiel ansah, wurde in der ersten Spielhälfte von einem recht wuchtigen Korkschuß am Kopf getroffen! Wer der Verursacher dieses unglücklichen Treffers war, konnte bis zur heutigen Stunde nicht ermittelt werden. Der Ser-Nesetet wurde sogleich von einem Medicus behandelt, und befindet sich nun schon wieder auf dem Wege der Besserung. Das Spiel selbst war von der Überlegenheit der Kobras geprägt, die dabei viel sportlichen Einsatz zeigten. Ansätze der Krokodile, das Spiel zu wenden, wurden sogleich unterbunden und mit starken Gegenangriffen beantwortet.

Haie Táîmen gegen die Sjepengurker Elche 18:29
Da lachte das Immanherz der Zuschauer: Die Elche jagten die Haie! Frisch und munter legten die Elche los, trieben die Haie aus ihrer Spielhälfte zurück, machten Kork nach Kork. Da es vor dem Spiel Freibier für alle gegeben hatte, wurde dieses Partie auch recht freundlich von beiden Auswahlen ausgetragen. Unglücklicherweise prallte Lechhof mit Al'Mhar zusammen, und Zir, der Echs, schlitterte nach einem unhaltbaren Korkschuß am Tor der Haie vorbei und wurde erst von einer Palme aufgehalten. Der Kokosnußregen setzte ihn ebenfalls etwas zu. Konter der Haie zeigten erst am Ende der zweiten Spielhälfte Erfolg, konnten aber die Niederlage nicht mehr verhindern.

Mantikor Tásebá gegen die Luchse Táyarret 28:13
Ja, nun war es endlich soweit! Der erste Sieg der Mantikore konnte gefeiert werden. Dank des neuen Betreuers und des horasischen Spitzenstürmers Mador Goldwein war der Bann gebrochen, und ein Sieg errungen worden. Takwa - Ha, Stürmer der Mantikore, zeigte dabei eine klasse Leistung, gelangen ihm doch zwei unhaltbare Korkweitschüße. Das Spiel selbst war von unzähligen Angriffen des KIL-Meisters geprägt, der bis zum Umfallen gegen das Tor der Luchse anstürmte. Nun, in Tásebá konnte nun endlich einmal gefeiert werden, jetzt war mit den Mantikoren endlich wieder zu rechnen!

+++ 4.Spieltag +++

Sjepengurker Elche gegen Mantikor Tásebá 19:15
Auch der Betreuerwechsel bei den Mantikoren brachte keinen Sieg. Tásebá zeigte zwar einige gute Aktionen, aber nachdem sich ihr Tormann Ator Blitzgeschwind auch noch verletzt hatte, war das Spiel nicht mehr zu gewinnen. Mit einem kleinen Vorsprung sicherten sich die stark spielenden Elche den Sieg. Daß die Elch-Bremserin Boronhilde Al`Mhar dabei auch noch ein Eigentor erzielte, war nicht so tragisch.

Perlbeißer Plâne gegen die Krokodile Kwinsay 28:14
Ein Schützenfest auf der Al`Plâne-Kampfbahn. Die Perlbeißer zeigten vom ersten Moment ein herrliches Flügelspiel, erstklassige Korkwechsel, und einen ungeheuren Siegeswillen. Die Bremserreihe stand wie ein Fels in der Brandung, und der Tormann Krr`Op war die Ruhe selbst. Die Krokodile hielten gut mit, konnten aber nur wenig ausrichten, Plâne war einfach zu stark. Bei einem unglücklichen Zusammenstoß von Yassaf al Khefu (Krokodile) und Enrisco Ulan (Perlbeißer) gab es den ersten ernsthaften Ausfall in dieser Liga. Yassaf brach sich das linke Bein, Enrisco den rechten Arm. Für die nächsten vier Spiele fallen beide nun aus. Am Rande des Spieles wurde noch bekannt, daß der Krokodil Spieler Alondro Lupinez schon vor dem Spiel gejammert hatte, daß dieses nicht zu gewinnen sein würde. Er wisse das sicher, und man hätte sowieso keine Chance. Woher hatte er nur diese Ahnung?

Schwarze Drachen Váhyt gegen Kobras Hôt-Alem 3:32
Beim Herrn Boron, was war das für ein Spiel! Der Tabellen-Erste mußte in Váhyt gegen den Zweiten, die Drachen, antreten, die als recht stark eingestuft wurden. Als Feldrichter fungierte der siebzig Götterläufe zählende Ugo Beerbaum, der das Spiel immer unter Kontrolle hatte. Zeigten beide Mannschaften am Anfang ein eher gemütliches, freundschaftliches Spiel, änderte sich das schon nach wenigen Momenten. Die Kobras erschossen buchstäblich die Drachen, die plötzlich keine Möglichkeit zum Kontern mehr sahen, und kein Mittel zur Hand hatten, das Spiel nochmals zu wenden. Recht beachtlich war dazu noch, daß die Kobras äußerst rücksichtsvoll spielten, und praktisch jeden Zweikampf aus dem Weg liefen. Auch die Drachen hielten sich an diese Taktik. Nun, die Zuschauer waren natürlich mit der Torausbeute der Kobras zufrieden. Weiter so!

Luchse Táyarret gegen die Haie Táîmen 15:17
Ein knapper Sieg der Haie, die hier in Djáset gegen die Luchse antreten mußten. Tor für Tor wurde von beiden Mannschaften immer wieder nachgezogen, und so stand es kurz vor dem Spielende 15 zu 14 für die Luchse, die den Sieg schon vor Augen hatten. Ein unhaltbarer Dreier von Kasach Phaolo, der in diesem Spiel recht stark wirkte, sorgte für den Sieg der Haie. Damit hatten wohl die wenigsten noch gerechnet.

+++ 3.Spieltag +++

Perlbeißer Plâne gegen Sjepengurker Elche 12:20
Dieses Spiel stand unter keinem guten Vorzeichen. Erst mußten die Elche zwei Tage in Plâne auf die Gastgebermannschaft warten, weil deren Betreuer den Spieltag verschoben hatte. Als nun endlich die Perlbeißer spielbereit waren, gab es einen richtigen Efferdbruch. Es goß wie aus Fässern, was das Spielfeld unberechenbar machte. Akîbet Karilja Ni Sjepengurken sagte dazu nur: 'Das ist ja wie daheim, das mit dem Regen und so. Das macht gar nichts. Jetzt haben wir so lange auf die Mehlschmeißer warten getan, also tun wir jetzt auch spielen tun, und deshalb.'
Nun, und wie die Elche spielten. Wie verzaubert jagten sie die Perlbeißer über den Platz, keine Abwehrreihe konnte die Gäste aufhalten. Als die Perlbeißer etwas ruppiger wurden, zeigte der Feldrichter sein Können, und es gab einige Sperren für die Spielerinnen und Spieler aus Plâne. Ein Schamane der Waldmenschen, der am Ende des Spieles für Aufsehen sorgte, prophezeite den Perlbeißern glorreiche Zeiten, eine Prophezeihung, die nach dieser Niederlage wieder Mut macht.

Mantikor Tásebá gegen Schwarze Drachen Váhyt 16:18
Dabei hatte alle so gut angefangen. Bis zur Halbzeitpause lief alles wie am Schnürchen für die Mantikore, die mit einem 12:8 Vorsprung vom Platz liefen. Ja, es schien so, als ob Tásebá endlich wieder seine alte Stärke gefunden hatte. Nach der Pause aber trauten die vielen Mantikoranhänger ihren Augen nicht. Die Drachen legten los, wirbelten den KIL-Meister regelrecht vom Platz, und machten ein Tor nach dem anderen. Besonders Tarnus Mauerbrecher war es, der mit drei Einern eine klasse Leistung zeigte. Belohnt wurden die Drachen dafür von ihren Anhängern die mit allerlei Schlachtgesängen wie: 'Drachen vor', 'Ihr seid soooo schlecht', 'Mantikor will Meister sein, Meister sein?' für Stimmung sorgten. Tapo-Tapo, einer der Mantikor-Stürmer sagte nach dem Spiel: 'Wir sein gut, aber Betreuer wollen zuviel von uns. Wir nix immer üben, wir auch mal Pause brauchen!'

Krokodil Quinsay gegen Haie Táîmen 16:7
Gegen die leicht geschwächten Haie rechneten sich die Krokodile gute Chancen aus. Eine Rechnung die auch aufging. Auch wenn die Haie noch so rannten, viele Tormöglichkeiten hatten sie nicht. Der Feldrichter Alrik Karbusum lies das Spiel auch locker laufen, und griff nur seltenst einmal ein. Für etwas Aufsehen sorgte ein bunt gekleideter junger Mann, der in der zweiten Spielhälfte gar lustige Dinge auf der Zuschauerbank anstellte. Ein kleiner Funkenregen hier, eine grüne Wolke Rosenduft dort, und so manches mehr lenkte die Spieler doch recht ab. Erst, als sich die Person recht schnell vom Spielort entfernte, konnten sich alle wieder auf den Immansport konzentrieren.

Kobras Hôt-Alem gegen Luchse Táyarret 15:2
Entschlossen und stark traten die Kobras zuhause gegen die Luchse an. Der Kapitän der Kobras, Marschall Zar, gab nur ein, zwei gezischelte Befehle, und schon entfaltete sich das Spiel nach seinen Wünschen. Die Luchse hatten kaum einmal die Möglichkeit bis zum Tor des Gegners zu gelangen, und mußten nach und nach vier Spieler auswechseln, die sich in Zweikämpfen mehr oder weniger verletzt hatten. Dank einer recht guten Bardengruppe von den Zyklopeninseln gab es während des Spieles und in der Halbzeitpause eine recht schöne musikalische Unterhaltung, was den Gästen aber auch keinen Sieg einbrachte.

+++ 2.Spieltag +++

Krokodile Kwinsay gegen Schwarze Drachen Váhyt 13:14
Dabei hatte das Spiel für die Krokodile so gut angefangen, nur, was war mit dem Torhüter Yaku los? Recht wackelig auf den Beinen kassierte er so manchen leichten Treffer, die er eigentlich halten mußte. Betreuer Gredo wechselte den besoffenen Waldmenschen schon bald aus, konnte aber die knappe Niederlage nicht mehr verhindern. Die Drachen waren einfach zu stark für die Krokodile.

Sjepengurker Elche gegen Kobras Hot Alem 7:18
Tapfer stemmten sich die Elche gegen die viel stärkeren Kobras. Die Gegner vom Festland zeigten einen wahren Sturmlauf, was die Elche auch noch zwei Verletzte kostete. Das einzige Trostpflaster für die Akîbet Ni Sjepengurken/Süd war, daß schon vor dem Spiel drei Kobra-Spieler wegen Flinkem Difar nicht auf den Platz einlaufen konnten.

Luchse Táyarret gegen Perlbeißer Plâne 15:8
Wieder war ein Heimspiel der Luchse in Djáset angesagt, und wie auch schon beim ersten Spiel war recht viel Volk dazu anwesend. Die Luchse zeigten ein recht ausgeglichenes Spiel, brachten so manchen Konterlauf ins rollen, und hatten schon bald das Spiel im Griff. Die Spieler aus Plâne hatten recht gut für dieses Spiel trainiert, hielten sich recht gut, mußten aber in der zweiten Spielhälfte einen Schritt langsamer spielen. War das Training vielleicht zu hart gewesen?

Haie Táîmen gegen Mantikor Tásebá 18:14
Ein schönes Spiel sollte es werden, da die Haie nicht sonderlich spielstark waren, so Zarlak Dorc, der die Mantikore betreut. Ganz anders war aber die Spieleinstellung der Haie. Mit dem Schlachtruf : Haie vor!, rannten diese was das Zeug hielt, gaben keinen Zweikampf auf, und zeigten durch ihren Sieg gegen Tásebá, das der KIL-Meister immer noch nicht zu seiner alten Form gefunden hatte.

+++ 1.Spieltag +++

Perlbeißer Plâne gegen die Haie Táîmen 12:11
Das Heimspiel war prächtig besucht, die Stimmung bestens, und das Spiel recht sehenswert. Die Perlbeißer rannten vom ersten Augenblick an wie der Difar selbst, gaben alles, und gewannen dieses Spiel mit nur einem Tor Vorsprung gegen die ebenso gut spielenden Haie. Canukas Treffer im wirklich letzten Spielzug war ausschlaggebend für den Sieg.

Kobras Hôt-Alem gegen Mantikor Tásebá 16:0
Das soll der KIL-Meister sein? Der recht nervös spielende Haufen aus Tásebá wirkte vom ersten Moment an eher wie eine Reservemannschaft, die nach langer Zeit wieder einmal spielen durfte. Die Kobras, die äußerst fair spielten, hatten kein Problem, einen leichten und einfachen Sieg einzufahren.

Luchse Táyarret gegen die Krokodile Quinsay 18:11
Das erste Spiel der Luchse fand in Djáset statt, ein Umstand den das Volk dieser Tá'akîbet reichlich ausnützte, um ihre Mannschaft anzufeuern. Als sogar noch die Akîbet mit auf das Spielfeld lief, war es um die Luchse geschehen. Die Anweisungen ihres Trainers nicht mehr befolgend, spielten sie was das Zeug hielt, und gewannen dieses Spiel recht verdient. Selbst die Akîbet erzielte dabei ein Tor, was eine Spielunterbrechung zur Folge hatte, wegen dem ungeheuren Jubel der Zuschauer.

Schwarze Drachen Váhyt gegen die Sjepengurker Elche 20:12
Hart war dieses Spiel, mit Verletzungen und Sperren für beide Seiten. Die Drachen legten gleich ein ruppiges Spiel vor, die Elche bemühten sich fair mitzuspielen. Als noch die Akîbet Karilja Sjepengurken vom Platz gestellt wurde, konnte man den Elchen ihre Wut auf die Drachen durchaus ansehen.


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