Kemi-Imman-Liga - 2.LIGA

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(Schiedsrichter/eMail-Adressen)< /div>

1. Spieltag

Golgaris Schwingen Setepen Weiße Raben Yleha
9:22
Schwarze Drachen Váhyt N.I.B. Áchesa Khefu
8:16
Wahnwitz Shîlaya Mantikor Tásebá
16:22
Sicheln Mergyan Raben Laguana
12:16

2. Spieltag

Weiße Raben Yleha Sicheln Mergyan
10:9
Mantikor Tásebá Golgaris Schwingen Setepen
18:20
N.I.B. Áchesa Khefu Wahnwitz Shîlaya
25:21
Raben Laguana Schwarze Drachen Váhyt
17:20

3. Spieltag

Weiße Raben Yleha Mantikor Tásebá
16:19
Golgaris Schwingen Setepen N.I.B. Áchesa Khefu
21:13
Wahnwitz Shîlaya Raben Laguana
12:7
Sicheln Mergyan Schwarze Drachen Váhyt
2:17

4. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu Weiße Raben Yleha
23:2
Mantikor Tásebá Sicheln Mergyan
20:10
Schwarze Drachen Váhyt Wahnwitz Shîlaya
10:9
Raben Laguana Golgaris Schwingen Setepen
9:14

5. Spieltag

Mantikor Tásebá N.I.B. Áchesa Khefu
18:27
Golgaris Schwingen Setepen Schwarze Drachen Váhyt
23:15
Weiße Raben Yleha Raben Laguana
24:14
Sicheln Mergyan Wahnwitz Shîlaya
6:16

6. Spieltag

Sicheln Mergyan N.I.B. Áchesa Khefu
4:16
Raben Laguana Mantikor Tásebá
21:17
Schwarze Drachen Váhyt Weiße Raben Yleha
9:13
Wahnwitz Shîlaya Golgaris Schwingen Setepen
18:19

7. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu Raben Laguana
11:3
Weiße Raben Yleha Wahnwitz Shîlaya
2:15
Mantikor Tásebá Schwarze Drachen Váhyt
24:21 GT
Golgaris Schwingen Setepen Sicheln Mergyan
20:0

8. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu Schwarze Drachen Váhyt
21:24
Raben Laguana Sicheln Mergyan
2:16
Weiße Raben Yleha Golgaris Schwingen Setepen
10:5
Mantikor Tásebá Wahnwitz Shîlaya
14:4

9. Spieltag

Wahnwitz Shîlaya N.I.B. Áchesa Khefu
5:9
Sicheln Mergyan Weiße Raben Yleha
13:14
Schwarze Drachen Váhyt Raben Laguana
21:14
Golgaris Schwingen Setepen Mantikor Tásebá
15:18

10. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu Golgaris Schwingen Setepen
31:23
Schwarze Drachen Váhyt Sicheln Mergyan
7:5
Mantikor Tásebá Weiße Raben Yleha
7:6
Raben Laguana Wahnwitz Shîlaya
20:19 GT

11. Spieltag

Weiße Raben Yleha N.I.B. Áchesa Khefu
11:12
Sicheln Mergyan Mantikor Tásebá
13:6
Wahnwitz Shîlaya Schwarze Drachen Váhyt
13:12
Golgaris Schwingen Setepen Raben Laguana
27:5

12. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu Mantikor Tásebá
10:13
Schwarze Drachen Váhyt Golgaris Schwingen Setepen
10:9 GT
Raben Laguana Weiße Raben Yleha
7:32
Wahnwitz Shîlaya Sicheln Mergyan
7:8

13. Spieltag

Weiße Raben Yleha Schwarze Drachen Váhyt
15:9
Mantikor Tásebá Raben Laguana
38:9
N.I.B. Áchesa Khefu Sicheln Mergyan
21:4
Golgaris Schwingen Setepen Wahnwitz Shîlaya
15:17

14. Spieltag

Sicheln Mergyan Golgaris Schwingen Setepen
19:20
Schwarze Drachen Váhyt Mantikor Tásebá
8:17
Wahnwitz Shîlaya Weiße Raben Yleha
16:15
Raben Laguana N.I.B. Áchesa Khefu
2:23


Die Tabelle

Platz
Auswahl
Sp.
Pkt.
Tore
1. N.I.B. Áchesa Khefu (A)
14
33
258:159
2. Mantikor Tásebá (A)
14
29
251:196
3. Golgaris Schwingen Setepen (N)
14
25
240:205
4. Weiße Raben Yleha
14
24
192:167
5. Schwarze Drachen Váhyt
14
21
191:198
6. Wahnwitz Shîlaya
14
19
188:184
7. Sicheln Mergyan
13
9
102:172
8. Raben Laguana
14
8
146:286


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 1. Spieltag

Golgaris Schwingen Setepen - Weiße Raben Yleha 9:22
In Setepen konnten Golgaris Schwingen erstmals ihr Können unter Beweis stellen. Die Ausgangsbedingungen waren gut, die heimische Castanyeda Arena ein vertrauter Boden und die Gegner aus Yleha hatten kaum Anhänger mit nach Tárethon gebracht. Eine steife Brise von der Küste machte die Spielbedingungen anstrengend, wovon sich die Schwingen allerdings kaum beeindruckt zeigten. Eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse jedoch ließen das Spiel zu einer ganz außergewöhnlichen Begegnung werden. So stolperten einige Spieler ungeschickt über ihre eigenen Schnürsenkel, der Kautschuk prallte gelegentlich von scheinbar unsichtbaren Hindernissen ab, und einmal verlor der Torjäger und Geldgeber der Schwingen Aodh Galciano Castanyeda im entscheidenden Moment vor dem gegnerischen Tor unter begeistertem Gejohle der Zuschauer die Hosen. Nachdem einige Mohagonischläger aus den Händen der Spieler geglitten waren und zwei Feldspieler dabei verletzt wurden, ließen Ordnungskräfte die Zuschauerreihen räumen und vorübergehend in Gewahrsam nehmen. Eine Untersuchung durch Laguanerritter brachte hervor, daß ein Schelm namens Helix Hexenfels unter dem Publikum war, der sich das Spiel ein wenig interessanter gestalten wollte. Der Koboldsbalg wurde festgenommen und für eine eingehendere Befragung an die Boroninquisition übergeben. Doch die Spieler und Spielerinnen aus Setepen zeigten sich von dem Vorfall so erschüttert, daß ihnen die Weißen Raben noch einige zusätzliche Tore verpaßten.

Schwarze Drachen Váhyt - N.I.B. Áchesa Khefu 8:16
Seltsam zurückhaltend traten die Schwarzen Drachen gegen einen der Aufstiegsfavoriten an. Während die Phantome mit hohem Einsatz und sehr offensiv agierten, zogen die Spielerinnen und Spieler aus Váhyt im Zweifelsfall schon einmal den Schläger oder das Bein zurück. So wurde die Heimauswahl von der Anfangsoffensive der Phantome überrascht und lag schnell mit 2:7 zurück. Nach der Pause verzögerte ein heftiger Regenfall das Weiterspielen um einige Zeit, danach, in der dampfenden Feuchtigkeit, schienen die Schwarzen Drachen noch gehemmter zu werden. Nachdem die Spielzeit zu einem Dreiviertel verbraucht war, stand es 4:15 für die Phantome. Die Drachen kamen nach zwei Sperren zurück ins Spiel, zunächst schlug Dina Dhroy den Váhyter Derwell nieder, der die Gelegenheit nutzte, die Sache schlimmer aussehen zu lassen als es war. Als Schiedsrichter Frank N. Stein die Täterin des Feldes verwiesen hatte und Derwell feixend wieder aufstand, drosch ihm von hinten der Zwerg Wosch mit den Worten "ehrloser P'Tak" der Schläger auf das Haupt - er wird den Áchesas zwei Spiele fehlen. Trotz der Überzahl gelang den Váhytern aber nur noch die Ergebnisverkürzung, zumindest aber können sie das nächste Spiel ausgeruht und vollzählig bestreiten.

Wahnwitz Shîlaya - Mantikor Tásebá 16:22
Auf dem Affenfelsen in Shilaya lastete eine bedrückende Hitze, die allen Anwesenden an diesem Tage zu schaffen machte. Die Zuschauer brachten behelfsmäßig hergebrachte Palmwedel mit sich, um es sich beim ersten Saisonspiel der hiesigen Immanauswahl wenigstens ein wenig angenehmer zu machen. Das Feld war recht gut besucht, nachdem die Heimauswahl in der vergangenen Saison ihre Stärken gezeigt hatte. Die Spieler und Spielerinnen der beiden Kontrahenten hatten es da nicht so gut und so lastete während der gesamten Spielzeit immerzu ein gewisser Hauch der Belastung auf den Angetretenen, der über das übliche Maß eines Immanspiels hinausging.
Dennoch bekamen die Zuschauer über weite Strecken ein sehr interessantes, doch auch übermäßig hartes Spiel zu sehen. Der Schiedsrichter Thorbald Hensson hatte alle Hände zu tun, vor allem die Spieler und Spielerinnen der Wahnwitzigen, die sehr brutal zu Werke gingen, im Zaum zu halten. Es gab sage und schreibe sechs Platzverweise allein auf der Seite der Gastgeber, während sich der Traditionsverein aus Taseba stark zurückhielt und in aller Seelenruhe ihre Erfahrung gegen die hitzköpfigen Gegner anbrachte und Shilaya ein ums andere Mal gekonnt ausspielte und auskonterte. Warum der Schiedsrichter das Spiel nicht abbrach, das mehr als einmal außer Kontrolle zu geraten schien, sei dahingestellt, doch eines steht fest: Kaltblütige Erfahrung ist weitaus wertvoller als brutales Gedresche, das gilt im Krieg ebenso wie im Immansport. Insofern war dies ein Spiel Garderegiment (Taseba) gegen Piratenhaufen (Shilaya) und endete mit einem verdienten 16:22 für die Angereisten, die noch längst nicht alles zeigten, was wirklich möglich ist.

Sicheln Mergyan - Raben Laguana 12:16
Die Strandarena in Peri war wirklich überlaufen, soviel Volk war herbeigeströmt, um das Spiel der heimischen Sicheln gegen die Raben aus Laguana zu verfolgen. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt und nachdem beide Auswahlen Schiedsrichter Loidri Golina, einen nüchternen Finanzbeamten, nach einiger Zeit schliesslich davon überzeugt hatten, dass kleine basaltene Rabenköpfchen als Spielfeldbegrenzung und die Gestaltung der Torpfosten als drei Schritt hohe Raben den Immanauswahlen Tarethons erlaubt waren, konnte die Begegnung nach der traditionelen borongefälligen Schweigeminute denn auch beginnen.
Fast vierhundert Schaulustige bekamen in der ersten Hälfte eine unterhaltsame, aber wenig spannende Partie geboten. Einem Tor auf der einen Seite folgte gleich der Ausgleich auf der anderen. Es war wirklich eher ein taktisches Geplänkel beider Mannschaften zum Auftakt, als ein spannendes Spiel, denn die Raben waren wahrhaft in mieser Form und die Sicheln kaum besser. Vielleicht hätte man halt doch nicht am Abend zuvor zusammen auf die neue Saison anstossen sollen.
Nach dem Seitenwechsel begann ging die Begegnung zunächst genauso weiter wie vorher, ehe sich dann die offensiver spielenden Raben doch etwas absetzen konnten und schliesslich mit vier Punkten Vorsprung schon fast zu hoch gewannen, waren die Sicheln doch zumindest ebenbürtig gewesen. Die Raben verabschiedeten sich also als Sieger aus Peri und zogen heim nach Laguana um die plötzliche Übelkeit auszukurieren, die die Spieler nach Spielschluss befallen hatte. Vielleicht war diese geheimnisvolle Mixtur unmittelbar vor Spielbeginn doch nicht das Wahre gewesen...


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 2. Spieltag

Weiße Raben Yleha - Sicheln Mergyan 10:9
Ein Spiel, wie man es spannender sich nicht hätte wünschen können. Die Zuschauerinnen und Zuschauer drängten sich schon Stunden vor dem Spiel am Eingang zum zweiten Festungshof Ylehas. Nach dem letzten Sieg setzten sie große Erwartungen in ihre Helden und diese waren sich dessen wohl bewusst. Der Druck, der dadurch auf den weißen Raben lastete, muss wohl etwas groß gewesen sein, und so kam es, daß sie recht schnell durch zwei Dreier in den Rückstand gerieten. Dies schien die Raben nur noch in eine tiefere Krise zu stürzen. Das Spiel fand fast ausschließlich in der Hälfte der Raben statt, welche durch eine recht zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung dann auch noch einen ihrer Spieler verloren. Doch Tschu-Thakka, der mohische Schiedsrichter, ließ nicht mit sich reden, im Gegenteil, als sich dann auch noch seine beiden Gehilfen neben ihm aufbauten schien es einen kurzen Moment, als ob das Spiel in Handgreiflichkeiten enden sollte. Nur der Besonnenheit einiger Spielerinnen und Spieler beider Auswahlen ist es zu verdanken, das dem nicht so war. So endete die erste Halbzeit für die Raben enttäuschend mit 8:0. In der Pause konnte man sehen, wie die Hátyat peresönlich zur Auswahl sprach. Sicher erinnerte Sie die Truppe an das Motto "Lieber ein schöner, theatralischer Tod als ein unauffälliges Leben!" Und so sah man in der zweiten Halbzeit eine völlig ausgewechselte ylehische Auswahl. Die Raben stürmten ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit, und so nimmt es verwunderlich aus, daß es zunächst ohne schwerere Verletzungen abging. Doch auch hier waren die Götter den Raben zunächst nicht hold. Aus einem Konter heraus erzielten die Sicheln das 9:0 Aber das schien die Raben nicht zu beeindrucken, denn das sind wohl die Situationen, in denen Helden geboren werden. Und die Helden dieses Spiels sind eindeutig die Reservespieler der Raben. Es begann mit einem Dreier, den M'herén Ptâh erzielte... Sturm folgte auf Sturm, Punkt auf Punkt, und kurz vor dem Ende des Spieles stand es 9:9. Alle erwarteten, daß das Spiel durch ein goldenes Tor erzielt wurde. Der mohische Schiedsrichter hob schon seinen Arm, um das Ende der Spielzeit anzuzeigen, als Topa Mehe'h, die Bunt bemalte Tschopu, mit einem gewaltigen Satz nach dem Ball hechtete. Man hörte den Schläger gegen den Ball krachen. Man hörte die Knochen der Spielerin krachen, als sie sich überschlug... und als sich der Staub gelegt hatte, sah man den Ball hinter der Torlinie liegen... 10:9... Sieg für die Raben! Die Spielerin, die diesen Sieg errang, musste bewusstlos vom Platz getragen werden, verletzt, aber nicht geschlagen.

Mantikor Tásebá - Golgaris Schwingen Setepen 18:20
Das Spiel Mantikor Tásebá gegen Golgaris Schwingen Setepen wurde von den Schwingen von Anfang an offensiv geführt und auch spielte der Haufen einen "robusten" Stil, was der Partie einige Spannung verlieh, den Schiedsrichter allerdings zwang, einen setepener Spieler vom Platz zu stellen und zwei weitere verletzt abtransportieren zu lassen. Die Schwingen erzielten Punkt um Punkt gegen den eigentlich übermächtigen Gegner, die kontrolliert und gut spielten und immer an den Schwingen dranblieben. Dann sah es lange Zeit sah so aus als sollten die Mantikore, knapp, aber doch gewinnen, doch einen Wimpernschlag bevor der Feldrichter die Partie beendete gelang dem Stürmer Aodh G. Castanyeda ein Dreier, womit er die Schwingen mit zwei Punkten in Führung brachte, die diese hochspannende Partie somit gewannen und damit die favorisierten Mantikore schlugen.

N.I.B. Áchesa Khefu - Wahnwitz Shîlaya 25:21
Die Zuschauer in Khefu hatten sich eingefunden, um einen klaren Sieg der Heimfünfzehn zu beobachten. Achesa Khefu ging in dieses Spiel als klarer Favorit, schließlich will die Fünfzehn von Betreuer Algerîan Klopfbüttel um den Aufstieg mitspielen. Doch die lustige Truppe aus Shilaya konnte von Anfang an erstaunlich gut mithalten. Lediglich in der Schlussphase der hart aber fair geführten Partie hatten die "Wahnwitzigen" aus Shilaya der Auswahl aus Khefu nichts mehr entgegenzusetzen. Ausnahmespieler "Zach" krönte seine gute Leistung und bescherte mit seinem Dreier kurz vor Schluss seinen Achesas den Sieg.

Raben Laguana - Schwarze Drachen Váhyt 17:20
Wieder einmal war es soweit, die Immanbegeisterten hatten sich um den Acker in Dju´neb versammelt, um dem Spiel ihrer Mannschaft gegen die Drachen aus Vahyt beizuwohnen. Trotz des ziemlich schwülen Wetters war das Interesse groß und vorerst schien es auch recht gut zu laufen für die Raben, gingen diese nach kurzer Spielzeit bereits in Führung. Scheinbar ging die gute Stimmung des Publikums, welches durch eine zufällig anwesende Bardengruppe aufs Beste unterhalten wurde, auch auf die Auwahl über, und so sah es eine ganze Weile danach aus, als ob ein Heimsieg anstehen würde. Doch mit der Zeit setzten die Drachen den Raben immer mehr zu, konnten diese der brutalen Spielweise der Gäste bald nichts mehr entgegensetzen - zumal der Schiedsrichter wohl auch nicht seinen besten Tag zu haben schien. So kam es wie es kommen musste, die Drachen siegten knapp und ob der Leistung des Schiedsrichters blieb ein bitterer Nachgeschmack zurück.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 3. Spieltag

Weiße Raben Yleha - Mantikor Tásebá 16:19
Ein interessantres Spiel, welches vor allem durch zwei Spieler geprägt war: Shzy'Ch'Zzzz von den Mantikoren und Ricardo Bartelbaum aus Yleha. Gerade der letztere überraschte, zählte er doch bisher zur Reserveauswahl der Raben. Ich denke, daß der Betreuer der Ylehi gerade darüber noch einmal nachdenken sollte, zeigte doch jener Spieler gerade in diesem Spiel, daß sich seine Technik wesentlich verbessert hatte ... und das verdeutlicht sich in zwei eindrucksvollen Dreiern. Einen davon erzielte er nach einem Solo-Sturmlauf über fast die gesamte Spielfeldlänge. Ricardo Bartelbaum war in diesem Spiel fast unaufhaltbar. Der Achaz der Mantikore war der einzige Spieler, der dem Yleher Raben vergleichbar war, auch er erzielte zwei eindrucksvolle Dreier, auch wenn seine kampfbetonte Spielweise zumindest mittelbar Anlass zu zwei Verletzungen unter den Raben war ... und ihm Pfiffe und Buhrufe der Zuschauer eintrug. Das Publikum war wohl der Meinung, daß der Schiedsrichter hier hätte eingreifen müssen. Überhaupt schien Phex heute nicht auf der Seite der Raben gewesen zu sein. Drei Sperren und drei Verletzungen, das kann man bei der eher zurückhaltenden Spielweise der Raben eigentlich nur als Pech bezeichnen. Trotzdem zeigten die Lokalhelden, was in ihnen steckte, denn bei diesen Voraussetzungen nur mit einem Dreier Rückstand zu verlieren, das kann man durchaus als eine Leistung bezeichnen. Dies soll den Sieg der Mantikore nicht schmälern, denn sie waren sowohl technisch als auch kraftmässig die bessere Auswahl.

Golgaris Schwingen Setepen - N.I.B. Áchesa Khefu 21:13
Unter klarem Himmel empfing der Gastgeber Setepen, wieder im gewohnten rotem Hemd mit schwarzen Hosen spielend, den Traditionsverein aus Khefu. Die schwüle Hitze lastete auf den Häuptern der Spieler und Spielerinnen, als der Gong zum Spielbeginn ertönte. Mit einem furiosen Start ging der Gast schnell durch die Treffer von Dina "Heulsuse" Droy (zwei mal) und Zach (drei mal) mit 9:0 in Führung. Irgendwie schien sich nicht nur das Wetter gegen die Gastgeber verschworen zu haben, wurde doch nach nur dem vierten Teil einer Stunde bereits Jandara Tulasdottir, die Tochter des Betreuers der Schwingen, des Feldes verwiesen. Sie gab der Achesa-Bremserin Yana Quirk nach einer kleineren Rangelei eine harte Kopfnuß, so daß diese mit einer Platzwunde an der Augenbraue ausgewechselt werden mußte. Während Quirk das nächste Spiel wieder bestreiten kann, wird Tulasdottir die nächsten zwei Begegnungen von außen anschauen müssen. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit ging es dann aber Schlag auf Schlag. Aus dem mittlerweile 2:9-Rückstand machten die sich aufbäumenden Schwingen Setepen noch ein 12:10, bevor es in die Pause ging. Besonders erwähnenswert ist hier der Name Valeia Jacobella, die mit zwei virtuösen Alleingängen die gegnerische Abwehr schwindlig spielte und jeweils mit einem Dreier abschloß. Beinahe wäre ihr ein weiterer Treffer geglückt, doch warf hier in einem spannungsgeladenen Moment der Torhüter der Achesas, Krr'Op, seinen Schläger hoch in die Luft und streifte den Ball tatsächlich derart, daß dieser neben das Tor gelenkt wurde.
Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel recht ausgeglichen, es stand nun 14:12. Der Schiedsrichter drückte bei Augusto Rivito (Schwingen Setepen) nach einem eigentlich etwas zu hartem Rempler beide Augen zu, verwies den besagten Spieler aber wenig später doch des Feldes, als dieser erneut die Regeln arg strapazierte und einem Achesa-Stürmer ein Beinchen stellte. Alles in allem noch ein ziemlich guter Tag für Rivito, der eine härtere Bestrafung allemal verdient hätte.
Im letzten Viertel der Spielzeit zeigte sich aber nun deutlich die bessere Kondition der Schwingen, die den Achesas ein ums andere Mal den Ball abwieselte und kaltblütig Zuspielfehler in Tore verwandelte. Andersherum vermochte es der Gast aus Khefu nicht mehr, gegen die stark spielende Abwehr anzukämpfen und mußte sich am Ende mit einem 13:21 geschlagen geben. Die Zuschauer, die vorher frenetisch ihre Auswahl angefeuert hatten, erwiesen sich als sehr anständig und so gab es gegen Ende des Spiels - als der Sieg der Heimauswahl unausweichlich war - immer wieder aufmunternden Beifall für die beherzten und zugleich verzweifelt wirkenden Versuche der Achesas, den Ball irgendwie zu versenken.

Sicheln Mergyan - Schwarze Drachen Váyht 2:17
Und wieder war dem Khefuer Beamten Golina ein Spiel in Mergyan zu leiten aufgetragen worden. Wenigstens diesmal war der Gegner nicht ähnlich boronisch eingestellt; mit den Schwarzen Drachen aus Vahyt war aber der Nachbar von jenseits der Berge zu Gast, was ebenfalls wieder für Zuschauer Stimmung auf den Rängen sorgte. Allerdings war die Stimmung zumeist auf die Ränge der Vahyter beschränkt, da die einheimischen Zuschauer sich auch im Immansport boronsgefällig zurückhaltend sind.
Äusserst zurückhaltend präsentierten sich an diesem herrlichen Praiostagnachmittag auch die Sicheln. Der Gast aus Vahyt konnte nämlich schalten und walten wie er wollte und bereits zur Halbzeit lag die Djunizer Fünfzehn mit acht zu einem Zähler vorne, Lim Dar'Dul hatte für den Gastgeber den vorerst einzigen Treffer erzielt. Der zweite Durchgang verlief kaum anders. Die Schwarzen Drachen spielten zur Freude ihrer Anhänger weiter munter nach vorne und erzielten Punkt für Punkt, während die pomadigen Sicheln kaum einmal in die Nähe des Vahyter Schlussmans Nebulla kamen, eine dieser wenigen Gelegenheiten verwandelte wiederum Dar'Dul zum Mergyaner Ehrenpunkt der zweiten Halbzeit. Spielerin des Tages war auf Seiten der Gäste die Stürmerin Thargelia von Teremon mit ihren fünf erzielten Punkten, weiter stach Hakon Derwell hervor, nicht weil er besonders gut spielte, im Gegenteil: Erst unmittelbar vor dem Anstoss kam heraus, dass der Verteidiger für die Partie eigentlich gesperrt war, sodass er kurzerhand durch Gittje Thoradottir ersetzt werden musste, die ihn aber gut vertrat und sogar ein Tor erzielen konnte. Auf Seiten der Sicheln dagegen brachte mit der Ausnahme des zweifachen Torschützen Lim Dar'Dul vielleicht kein Spieler ein Bein auf den Boden. Es bleibt zu hoffen dass sich die Sicheln in den nächsten Spieltagen wieder auffangen und wieder spielen wie es sich für eine Traditionsmannschaft gehört.

Wahnwitz Shîlaya - Raben Laguana 12:7
War Wahnwitz Shilaya in den vorangegangenen Spielen auch eher durch unkonventionelle denn erfolgreiche Spielweise aufgefallen, so hatten sie sich diesmal doch deutlich besser auf ihren Gegner vorbereitet. Der Affenfelsen erlebte eine Begegnung, die der Heimfünfzehn würdig war. Dies verdankten die Wahnwitzigen aus Shilaya nicht zuletzt einer besonderen Kraftbrühe, die sie von ihrem Betreuer Coca-Peyote verabreicht bekamen. Die Raben aus Laguana, die sich auf eine offensive Spieltaktik eingestellt hatten, schienen bei ihrem Sturm jedes Mal wie gegen eine menschliche Wand zu laufen, und für Shilaya verwandelte sich so mancher Konter fast von selbst. So gab es bei dem Spiel zwar wenig Tore, aber dafür umso härtere Kämpfe um den Kork, bei dem beide Fünfzehnen nicht ohne erhebliche Blessuren davon kamen.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 4. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu - Weiße Raben Yleha 23:2
Einseitig. Das ist wohl das einzige was man besonderes über dieses Spiel sagen kann. Trotz zurückhaltender Spielweise auf beiden Seiten, war das Spiel doch eine einzige Paradeleistung des Haufens aus Khefu. Sie dominierten die Raben als wäre es ein Übungsspiel. Die Leistung der Raben kann man kaum mehr als schlecht bezeichnen, sie war einfach einer Immanliga nicht würdig. Obwohl sie vorsichtig spielten, hatten die Raben wohl viel Pech, hatten sie doch drei Verletzungen, davon der Bremser Zrr'raaszh wohl am meisten, ist er doch mit einem gebrochenen Bein und einem Armbruch für die nächsten 5 Spiele außer Gefecht gesetzt worden, und dabei sogar nur über den Schläger eines Spielers des eigenen Banners gestolpert. Auch fiel der Feldrichter Angarton Leiffson auf, der in diesem spiel gleich zwei Spieler wegen geringer vergehen vom Platz stellte - auf beiden Seiten. Das Spiel war davor ja schon mal verschoben worden, hatte doch eine Spielerin der Khefuer versucht, den Feldrichter zu bestechen. Diese wird wohl so schnell nicht mehr spielen, hat doch der Feldrichter sogar den Khefuern eine Disqualifikation angedroht und der Spielerin fast mit einem Schlag den Kiefer gebrochen. Die Spielerin namens Katty Dshein-Ouay hat den Khefuern wohl fast den Sieg gekostet, war der Feldrichter doch nur mit den vereinten Kräften der beiden Spielfüher davon abzubringen, die Khefuer ohne Spiel wieder nach Hause zu schicken - für die Ylehi wäre es besser gewesen.

Mantikor Tásebá - Sicheln Mergyan 20:10
In einem Nachholspiel zum 4. Spieltag empfingen die soeben durch Achesa Khefu (s. 5. Spieltag) arg gebeutelten Mantikore das Tabellenschlußlicht aus Mergyan, das bislang noch keinen einzigen Punkt für sich sichern konnte. Und die zahlreichen Zuschauer konnten auch schnell feststellen, warum. Die Sicheln agierten harmlos und ohne jeglichen Druck, so daß die Mantikore schnell auf 11:1 vorlegen konnten, wobei das Gegentor der Sicheln durch einen groben Abwehrfehler begünstigt wurde. Bester Spieler auf dem Platz war Mantikor-Stürmer Haschnabah Al-Plaschah, der, aufgedreht durch eine neue Liebe, im Vorfeld der Partie geübt hatte wie noch nie, und deshalb seine Liebste nicht nur durch eine blendende körperliche Verfassung, sondern auch durch elegantes und effektives Spiel beeindrucken konnte. In der zweiten Hälfte gingen es die Hausherren langsamer an und schonten sich offensichtlich für das nächste Spiel, dazu versuchten sie, durch besonders kunstvolles Spiel ihren Anhängern Wiedergutmachung für die Heimniederlage gegen Achesa Khefu zu leisten, was aber nur teilweise gelang. Zwar kamen die Mantikore noch zu weiteren acht höchst sehenswerten Punkten, doch führte die nachlassende Abwehrdisziplin das Manko der Insulaner deutlich vor Augen: die löchrige Abwehr mußte sich von den eher unbedarften Sicheln noch einige Tore zufügen lassen, so daß es am Ende zwar einen deutlichen Sieg der Mantikore gab, diese es aber nicht vermochten, ihre Tordifferenz gegen einen völlig überforderten Gegner deutlich aufzubessern. Unrühmlicher Höhepunkt war aber kurz vor Schluß die Tätlichkeit der Mantikor-Spielerin Jedwian Streckrecker-Riveling, die die Aberkennung ihres Dreiers in der Schlußsekunde nicht hinnehmen wollte, Anlauf nahm, und Schiedsrichter Frank N. Stein den Schläger mit aller Wucht auf die Schulter drosch. Obwohl der Schläger in tausend Stücke zerbarst, schien der Schiedsrichter wenig beeindruckt. Der narbige Hüne wandte sich um, streckte die Angreiferin mit einem Fausthieb zu Boden und sprach eine Sperre von fünf Spielen Dauer aus. Es bleibt zu hoffen, daß Jedwian Streckrecker-Riveling bis dahin aus der Bewußtlosigkeit erwacht ist.

Raben Laguana - Golgaris Schwingen Setepen 9:14
Am 4. Spieltag trafen nun die Raben Laguana auf Golgaris Schwingen Setepen und obwohl klar war, dass die Gastgeber in diesem Spiel Außenseiter waren, war der Andrang der Immanbegeistern so groß wie schon lange nicht. Die Raben können sich wahrlich nicht über mangelndes Interesse oder Treue ihres Publikums beklagen. Und dementsprechend motiviert legten sie auch los. Doch bei allem Eifer und bei aller Freude sah man bald, woran es mangelte, ein Spielmacher fehlte an allen Ecken und Enden. Es gelang einfach nicht, den Abwehrriegel der klug defensiv spielenden Gäste entscheidend zu durchbrechen und so gelang auch diesmal kein Sieg auf heimischen Boden.

Schwarze Drachen Váyht - Wahnwitz Shîlaya 10:9
Mit viel Glück gelang es den Schwarzen Drachen in diesem Spiel, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Die Gäste aus Shîlaya, obschon nur mit 14 Spielern aufgelaufen, machten mit ihrer starken und konsequenten Defensive dem Favoriten das Leben erdenkbar schwer. Auch war bei den Drachen, die auf Hato-Patta, der nach dem Genuß von Obst schwer erkrankte verzichten mußten, erneut die eher von Vorsicht und Zurückhaltung geprägte Spielweise zu sehen, die vielleicht für die Spielerinnen und Spieler schonend sein mag, jedoch dem Gegner das eine oder andere Tor ermöglicht. Auch Shîlaya erkannte das bald, und setzte der Heimauswahl mächtig zu, insbesondere Bremser Moskito war für manchen Glanzpunkt verantwortlich. Dennoch fehlte den Gästen am Ende ein Quentchen Kraft, der fehlende Spieler und die harte Feier am Vorabend - kurzerhand als "Übungsprogramm" deklariert - verfehlten ihre Wirkung nicht. So wurde es nichts mit einem weiteren Kantersieg der Schwarzen Drachen, die ihre treuen Anhänger und Anhängerinnen bis zum Schluß zittern ließen. Spielentscheidend war die letzte Szene des Spiels, als Vauländser beim Stande von 10:8 einen Treffer für Shîlaya markierte, der Wahnwitz-Spieler Utka-No-tokko jedoch nicht wahrhaben wollte, daß Schiedsrichter Frank N. Stein nur auf einen Einer und damit den glücklichen Sieg der Váhyter erkannte. Zunächst schien der Unparteiische die Fäuste des Wahnwitzigen nicht zu spüren, doch schließlich wandte sich der ungelenke, über zwei Schritt große Hüne einfach um, packte den Shîlayer mit einer Hand am Kragen, hob ihn hoch in die Lüfte und sprach mit einem Lächeln im arg vernarbten Gesicht eine Sperre für den Angreifer aus - gnädigerweise jedoch nur für das nur noch wenige Augenblicke andauernde Spiel.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 5. Spieltag

Golgaris Schwingen Setepen - Schwarze Drachen Váyht 23:15
Und wieder waren die Schwarzen Drachen zu Gast im schönen Tarethon. Diesmal ging es nach Setepen, wo Golgaris Schwingen schon begierig darauf warteten, den Drachen die Schuppen zu bürsten. Einfach sollte dies allerdings nicht werden, hatten die Drachen doch in jenen Gefilden bereits zweimal als Sieger das Spielfeld verlassen. Doch nun wartete ein Gegner von anderem Kaliber als Sicheln oder Raben es gewesen waren. Dadurch, dass beide Auswahlen ihre letzten drei Spiele in Folge gewonnen hatten, stand vor rund 200 Schaulustigen sogar ein Spitzenkampf in der 2. Liga an, in dem der dritte, die Schwingen, den zweiten, die Drachen, empfingen. Nachdem ein Schamane aus der Gegend das Spielfeld von bösen Geistern gereinigt hatte, begann das Spiel denn auch gleich mit einem Paukenschlag. Kapitän Bordoc der Bär schnappte sich den Kork, war bis vor das Tor Swanda Waskirsdotters von keinem Gegenspieler aufzuhalten und erzielte mit einem schönen Lob auch sogleich die 3 zu 0 Führung für die Gäste. Die geschlagene Waskirsdotter stauchte ihre Vorderleute denn auch gehörig zusammen. Dies schien den setepener Bremsern nur gut zu tun, denn schliesslich waren sie es, die über das nun rasant hin und her wogende Spiel über die Tore für ihre Fünfzehn schossen. Lediglich der ansonsten blasse Asleif Frenjarsson und Tito Lupinez, der aber nach einem Stockschlag das Spiel vorzeitig beenden musste, konnten sich als Stürmer in die Torschützenliste der Schwingen eintragen lassen. Die Gäste präsentierten sich da schon anders und erzielten nicht weniger als 12 ihrer 15 Punkte durch Dreier, die sie auch dringend benötigten, spielte die Mannschaft doch entgegen der vorgegebenen Taktik ungewöhnlich freundlich, was Betreuer Solwes, der lieber eine gesunde Härte gesehen hätte, zu ausgelassenen Schimpftiraden verleitete. Doch nichts war zu machen, die Schwingen gewannen den Spitzenkampf gegen die Drachen von jenseits der Berge durch eine Spitzenleistung ihrer Hintermannschaft, die von den Zuschauern nach dem Abpfiff denn auch verdient gefeiert wurde. Mit diesem Sieg überholt Setepen nun Vahyt und belegt mit drei Punkten Vorsprung auf die Drachen einen Aufstiegsplatz. Nebenbei bemerkt, hatte der Geistertanz des Schamanen vor Spielbeginn offenbar umwerfende Wirkung auf die Spieler mohischer Abstammung beider Truppen erzielten zusammen immerhin acht Punkte, für Bremser für gewöhnlich nicht selbstverständlich.

Mantikor Tásebá - N.I.B. Áchesa Khefu 18:27
Als sich die Phantome gegen die Mantikore auf Aaresy trafen, blies ein heftiger Wind von Efferd her über das Spielfeld der Sebá-Arena. Feldrichterin Mira Nattinger überlegte schon, das Spiel zu verschieben, doch die Heim-Fünfzehn bestand auf der Austragung, da ihnen bereits das Spiel gegen die Sicheln Mergyan ausstand. Dennoch, recht wohl schien es den Insulanern nicht zu gehen, denn den meisten war eine grünliche Gesichtsfarbe anzusehen und immer wieder suchte einer von ihnen einen stillen Platz hinter einem der Büsche am Spielfeldrand. Der starke Wind zwang die Spielerinnen und Spieler zu tiefen Ballwechseln, so daß auch die meisten Tore eher auf kurze Distanz gelegt denn über große Strecke geschossen wurden. Manches Mal schien der Kautschukball mehr von der Windstärke als von den Mohagonischlägern gelenkt zu werden, denn oftmals machte er während des Fluges kehrt, um mit voller Wucht denjenigen zu treffen, der ihn abgeschlagen hatte. Als jedoch nach dem Halbzeitwechsel noch immer vorwiegend die Gastgeber von dem Phänomen betroffen waren, obgleich sie nun mit dem Wind spielten, wurden nicht nur die Spieler, sondern auch die Zuschauer stutzig. Nachdem er sich offenkundig enttarnt fühlte, sprang ein Zuschauer von der Tribüne auf, warf den schweren Kaputzenmantel ab und enttarnte sich als der immanbegeisterte Schelm Helix Hexenfels. Sofort stürzte sich eine Traube Mantikor-Anhänger auf den Übeltäter, dem jedoch in dem Gewühl die Flucht gelang. Weshalb der Koboldsbalg trotz eingehender Befragung durch die Heilige Boroninquisition noch immer sein Unwesen treiben konnte, wird zur Stunde noch geprüft.

Weiße Raben Yleha - Raben Laguana 24:14
Müde und abgekämpft sahen sie aus, die Ylehis, die zum heutigen Spiel die Raben aus Laguana empfingen. Der Regen hatte eben eingesetzt und schickte sich an, das Feld in einen Ozean zu verwandeln, so schien es, doch die Angetretenen ließen sich davon nicht beeindrucken. Schon bevor der Gong ertönte, standen alle Zeichen auf Kampf, es würde ein zähes Ringen geben, so viel stand fest. Und schon im ersten Angriff nach dem Gong schienen die Befürchtungen sich zu bestätigen. R'yân C'hâsonez'h zeigte mit den Waldmenschen Tuka Tuka und Kal Kal Utu-Utu ein perfektes Doppelpaßspiel. Die wenigen Zuschauer, die es bei dem Platzregen noch ausgehalten haben, hielten die Luft an. Ein Abschluß wie aus dem Lehrbuch stand am Ende dieses Spielzuges und die Weißen Raben gingen mit 1:0 in Führung, nachdem R'yân C'hâsonez'h mit einer letzten Rechts-Links-Finte den gegnerischen Torhüter ausgetrickst hatte. Zwei Tore von T'himeon H'et'rién für Yleha und eines von Eligobard Cerili für Laguana folgten. Es stand nun 3:1 und das Spiel schien sein Feuer verloren zu haben. Der Kork plätscherte von Pfütze zu Pfütze, Wurfpässe verfehlten ihr Ziel und die Gegner verlegten sich darauf, sich gegenseitig jeden Rechtschritt des Feldes abzukämpfen. Trerikor Treaaan, der Laguana-Torhüter schickte den Stürmer Visznario'h Het'nâr'h derart brutal zu Boden, daß dieser für die nächsten zwei Spiele ausfällt, während der Torhüter das nächste Spiel auf der Strafbank sitzen wird. Das 15:8 für Yleha deutete bereits einen deutlichen Sieg an, als es endlich in die Pause ging. Ein Dutzend hartgesottene Zuschauer sahen eine zweite Halbzeit, die sich von der ersten grundlegend unterschied. Immer noch waren die Ylehis gewohnt kampfbetont, immer noch schenkten sich die Gegner keinen freien Atemzug, aber anders als in der ersten Halbzeit war die Qualität weitaus höher. Die einstudierten Spielzüge der Ylehis machten Freude, allen voran die von T'himeon H'et'rién, der heute ein fabelhaftes Spiel abgab. Auf der Gegenseite waren es der Stürmer Severith Jererin, der am Ende mit vier Einern vom Platz ging, und Sevauri Aden, der sich durch einen überragenden Überblick auszeichnete und immer wieder schöne Päße spielte, womit er die Angriffe seiner Raben einleitete. Die Zuschauer konnten am Ende zufrieden sein, alles in allem war es ein gutes Spiel, wenn auch das Wetter zunächst einen Strich durch die Rechnung machen wollte.

Sicheln Mergyan - Wahnwitz Shîlaya 6:16
Auch gegen die Wahnwitzigen aus dem ylehischen Shilaya bekamen die wenigen Zuschauer und Zuschauerinnen in Mergyan eine völlig einseitige Vorstellung der heimischen Sicheln geboten - jedoch ausschließlich im negativen Sinne. Völlig unbedarft, uninspiriert und unbeholfen versuchte der desolate Heimhaufen gegen die Ylehis zu bestehen, denen ihre kleine Privatfeier am Vorabend sichtlich gut getan hatte, auch wenn die Auswahl komplett verkatert war. Mühelos erzielten die Gäste ihre Punkte und fanden zudem noch Gelegenheit, ihre neuen, etwas absonderlichen Spieltaktiken zu verfeinern. Mit Erfolg: dem Torkeltanz und dem Pokokreis waren einige sehenswerte Punkte zu verdanken. Besonders sehenswert war auch der sogenannte "fhadiff", der Schamane aus Shîlaya, der düster bemalt und nicht weniger interessant ausstaffiert die gesamte Spieldauer am Rande des mergyaner Ackers mit Rasseln und Fetischen zugange war. Ob es daran lag, daß beiden Auswahlen merkwürdige Dinge zustießen - einmal flog ein von Stürmer Hamster abgeschossener Ball definitiv einen Halbkreis ins mergyaner Tor, ist unbekannt. Wenn ja, so bemühte sich Coca-Peyote durchaus um Gerechtigkeit, denn mit der göttlichen Ordnung der Natur waren fünf der sechs mergyaner Punkte nicht zu erklären. Ob Magie oder gar der schon in Setepen sein Unwesen treibende Schelm Helix Hexenfels hinter den seltsamen Vorfällen steckte, konnte nicht ermittelt werden.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 6. Spieltag

Schwarze Drachen Váyht - Weiße Raben Yleha 9:13

Wahnwitz Shîlaya - Golgaris Schwingen Setepen 18:19
Die spannendste Partie des sechsten Spieltags lieferten sich mit Sicherheit im Ylehischen die Wahnwitzigen aus Shilaya und die Schwingen aus Setepen. Vor ansprechender Zuschauerkulisse jagten die Wahnwitzigen dem Schwingentor entgegen als ob es eine Al'Anfaner Galeere zu entern gäbe und erzielten im ersten Abschnitt auch klar die höhere Punktzahl gegen die nur unwesentlich weniger offensiv eingestellten Gäste, sodass der muntere Torreigen die Zuschauer besonders erfreute. Nachdem sie bei Seitenwechsel noch klar mit 15 zu 4 Punkten in Front gelegen hatten, mussten die Wahnwitzigen im zweiten Durchgang ihrer ebenso chaotischen wie kräftezehrendem Spielweise schliesslich Tribut zollen und die Schwingen, die etwas besser mit ihren Kräften haushalteten, kamen Punkt für Punkt näher. Nachdem schliesslich die Kapitänin und beste Spielerin der Wahnwitzigen, Lasmiranda den Si'villja, nach einem Misstritt mit einem verdrehten Bein ausfiel - boronseidank war die Gute ohnmächtig, ihr und den Ohren aller Anwesenden zuliebe. Der eilends herbei gerufene Feldscher der Garnison ging davon aus, dass Wahnwitz Shilaya die nächsten fünf Partien wohl ohne ihre Kapitänin spielen muss. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an die Unglückliche. Dieser kapitale Schock ihrer Abwehrchefin und der weitere Ausfall von drei Stürmern mit mehr oder weniger schweren Blessuren warf die Wahnwitzigen endgültig aus der Bahn, auch ein Tor ihres Torwarts Messer-Jockel konnte nicht mehr verhindern, dass die Schwingen die Gelegenheit nutzten und trotz des Ausfalls ihres Spassvogels Salpicon Santana in einem fulminanten Endspurt den Wahnwitzigen den schon sicher geglaubten Sieg doch noch entrissen. Im Nachhinein muss man sagen: Selber schuld, das Torschussverhältnis lautete nämlich 16 zu 11 zugunsten der Wahnwitzigen, aber wer den Dreier halt nicht macht... Besonders erwähnenswert ist deshalb die Leistung der Wahnwitzigen Ruugrach und Irrer Drongo, die zusammen nicht weniger als die Hälfte der Punkte für ihren Haufen erzielten, notabene alles Einer. Auf Seiten der Schwingen fiel in einem guten Kollektiv noch am ehesten der 17 Lenze junge Boronsnovize Augusto Rivito auf, der den ersten Dreier seiner noch jungen Karriere feiern konnte.

Raben Laguana - Mantikor Tásebá 21:17
So viele Immanbegeisterte hatte man selten in Laguana gesehen und die Begeisterung schien auf die Auswahl überzugehen. Flüssige Spielzüge, gute Kombinationen wie man sie bei den Raben selten sah, waren diesmal an der Tagesordnung. Und so blieb auch der Torerfolg nicht aus. Mantikor, der haushohe Favorit, wurde langsam nervös und es kam zu kleineren Streitigkeiten innerhalb des Haufens. Lautstark forderten die Bremser die Stürmer auf endlich ihrer Aufgabe nachzukommen und Tore zu schießen, diese wiederum ließen dies nicht auf sich sitzen und führten an, dass man längst bequem führen würde wenn die Bremser ihrem Namen gerecht würden. Diese Querelen nutzen die cleveren Raben aus um letztendlich den an diesem Tage durchaus verdienten Sieg einzufahren. Der Jubel war grenzenlos unter den Anhängern der Raben, während die Spieler und Spielerinnen Mantikors sich eilten vom Platz zu kommen.

Sicheln Mergyan - N.I.B. Áchesa Khefu 4:16
Ohne viel Mühe schlug der Tabellenführer der zweiten Liga das Schlußlicht aus Mergyan. Vor dem Beginn des Spieles besuchte Hoheit Chanya Al'Mout'pekeret die von ihr unterstützte Auswahl um ihrer Unzufriedenheit mit der khefuer Abwehrleistung am letzten Spieltag gegen Mantikor Ausdruck zu geben. Die Áchesas hatten sich die strengen Worte Ihrer Hoheit dann aber wohl zu sehr zu Herzen genommen, denn im ersten Abschnitt spielten sie gegen die sturmschwachen Sicheln mit einer dicht gestaffelten Abwehr und vernachlässigten so das Spiel nach vorn komplett. So stand es zur Pause gerade einmal 0:1 für den Tabellenführer. Während Áchesa durch Firunjasson per Fernschuß punktete, hatten es die Sicheln nicht einmal geschafft, auch nur in die Nähe des Áchesa-Tores zu kommen, was deren Bremser mit lautstarken Schimpfkanonaden an den eigenen Stürmern ausließen. In der Halbzeit stürmte Hoheit Chanya dann auch mit hochrotem Gesicht auf das Spielfeld, nahm sich den Betreuer Algerîan Klopfbüttel zur Seite und zog sich mit ihm zu einem "Gespräch" zurück. Es wurde nicht berichtet, was Ihre Hoheit dem Betreuer riet, doch nach der Pause spielte der Tabellenführer unter einem wie aufgedreht spielenden Algerîan Klopbüttel endlich schönes Imman, arbeitete Tor um Tor heraus und wußte endlich zu überzeugen. So schnell und aufopfernd legten die Áchesas los, daß ihnen gegen Ende des Spiels langsam die Puste ausging und die Sicheln sogar durch zwei Tore noch zu den vier Ehrenpunkten kamen. Algerîan Klopfbüttel wird den Áchesas aber die nächsten beiden Spiele fehlen. Er hatte sich im zweiten Abschnitt so verausgabt, daß er mit dem Schlußgong völlig entkräftet zusammenbrach und von einem Medicus angeraten bekam, die nächsten Wochen jegliche Anstrengung zu vermeiden. Ihre Hoheit versteht sich wahrlich auf die Motivationskunst!


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 7. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu - Raben Laguana 11:3
Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer wurden von diesem Spiel über weite Strecken maßlos enttäuscht. Lethargisch und zäh zog sich das Geschehen in der Gluthitze des Mittags hin; die Raben beschränkten sich auf die absolute Defensive und Khefu fand nie ein Mittel, diesen Block sehenswert auszuspielen. Dennoch war der Tabellenführer über die gesamte Spielzeit hochüberlegen und kam so zu einem weiteren ungefährdeten Sieg. Immerhin konnte man positiv vermerken, dass die Áchesas ihre seltenen Torchancen zu nutzen wussten. Die Raben wagten sich gerade viermal vor das Tor des Gegners und trafen bei jedem dieser seltenen Angriffe - Phex war wahrlich auf ihrer Seite! Unangenehm fiel auch die etwas ruppige Spielweise der Raben auf, die einige Sperren und auch eine Verletzung zu verzeichnen hatten. So kam es auch schon Mitte der zweiten Hälfte zu einer massenhaften Abwanderung aus der Áchesa-Arena, und die Zuschauerinnen und Zuschauer mussten es kaum bereuen, bot das Leben in der Hauptstadt an diesem Tage auf alle Fälle wesentlich aufregendere Unterhaltung als dieses lahme Immanspiel. Während nach den Niederlagen von Mantikor und den Schwarzen Drachen nun nur noch die Überraschungsauswahl aus Setepen den Áchesas auf dem Rückweg in die 1.Liga ein Bein stellen könnte, haben die Raben mit dieser neuerlichen Niederlage ihre letzte auch nur hauchdünne Chance zum Aufschließen an die Spitzengruppe vergeben.

Golgaris Schwingen Setepen - Sicheln Mergyan 20:0
Selten war eine Fünfzehn so vorgeführt worden wie die in diesem Götterlauf ohnehin schon überragend schlechten Sicheln Mergyan. Obwohl die Schwingen zunächst Probleme mit den Spielvorbereitungen hatten, weil ihre Helfer nicht auftauchten und so die Ersatzspieler selbst Hand anlegen mussten, zeigten sich die Feldspieler doch erfrischend ausgeruht und taktisch überlegen. Kaum Gelegenheit ließen sie den Sicheln, wenigstens einmal in Besitz des Kautschukballs zu kommen. Zudem hatten die Sicheln auch noch das Pech, dass sechs ihrer Feldspieler wegen einer grassierenden Blauen Keuche nicht antreten konnten. Aber dass sie weitgehend mit zweiter Besetzung spielten, ist keine Entschuldigung für die Sicheln, deren Glanzzeiten wohl schon lange zurückliegen, sich solchermaßen unterkriegen zu lassen. Es wundert deshalb wohl kaum, dass die Besucherzahlen sehr gering waren und die Ränge vor allem mit Einheimischen besetzt waren, die ihren Heimfavoriten für diesen grandiosen Sieg natürlich ausgiebig bejubelten.

Mantikor Tásebá - Schwarze Drachen Váyht 24:21 GT
Es herrschte unbehagliche Stille zwischen dem Betreuer der angereisten Drachen und seinen Schützlingen. Verzweifelt suchten diese nach einem Ausweg aus ihrer Misere, und das bedeutete, daß sie auf das zurück griffen, was sie von Harkon Solwes gelernt hatten: Kämpfen, Kontern, Gegenhalten. Zwei Offensivauswahlen trafen in diesem letzten Spiel der Vorrunde hart aufeinander und schon wenige Minuten nach dem Spielbeginn gab es auf beiden Seiten die ersten Verletzungen und Sperren. Mit jeweils dreizehn verbliebenen Spielern und Spielerinnen zeigten dann die Mantikore von der Insel zuerst, wer auf dem Platz das Sagen hat und gingen sehr schnell mit 13:6 in Führung. Dies war auch der Halbzeitstand. Auch die zweite Hälfte zeigte sich unter einem kämpferischen (Taseba) bis brutalen (Vahyt) Stern, in der jedoch diesmal die Schwarzen Drachen offensichtlich die Nase vorn hatten. Mehr und mehr drängten sie die Gegner in die eigene Hälfte zurück und gaben nur selten den Ball verloren. Herausragender Spieler bei den Gästen war Grusel aus dem Wald, der ebenso wie der Mantikor-Spieler Mickahalia ben Suleyman zwei Einer und einen Dreier für sich verbuchen konnte. Unrühmlich dagegen Gofanor Hendersson von den Schwarzen Drachen, welcher seinen Schlagstock nach dem Kopf des Taseba-Spielers Ramirez von Brabak warf, diesen nur knapp verfehlte und dafür (für das Werfen, nicht das Verfehlen...) mit drei Tribünenkarten belohnt wurde. Ramirez von Brabak war es denn auch, der nach einem 21:21 Endstand mit einem Dreier das Goldene Tor für Mantikor Taseba erzielte und den Festland-Drachen eine weitere Niederlage zufügte.

Weiße Raben Yleha - Wahnwitz Shîlaya 2:15
Obwohl dichte Regenwolken über Yleha hingen, waren doch zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer erschienen die es sich nicht nehmen lassen wollten, die beiden chaotischsten Immantruppen des Kemireiches beim Spielen zu bewundern. Beide Seiten legten denn auch sogleich los was das Zeugs hielt, doch schon bald zeigte sich dass es für die Weissen Raben an diesem Tag nicht viel zu gewinnen gab: Beide versuchten vehement nach vorne zu spielen, aber gegen die harte Gangart der Gäste standen die zurückhaltenden Ylehis schon früh auf verlorenem Posten, spätestens nach dem Seitenwechsel, als die Spieler der Raben geradezu freundlich und ohne sich weiter gross zu wehren die Wahnwitzigen zum Toreschiessen geradezu einluden. Zudem erwischte Feldrichter Golina einen eher durchschnittlichen Tag: Immerhin schickte er T'himeôn H'et'rién und Furunkel nach üblen Tätlichkeiten an Fünkchen respektive Tuka-Tuka vom Feld, übersah aber weitere Nickeligkeiten der Wahnwitzigen, denen auf Yleher Seite Res'câyá von Kanthep und Â'ravé Menen'dhez zu Opfer fielen sodass die Ylehis das Spiel mit elf gegen dreizehn (Unheilig!) Spieler beendeten. Mit dieser unerwarteten Niederlage hat Yleha nun den Anschluss an die Spitzengruppe verloren, während die Wahnwitzigen nach den letzten Niederlagen nun wieder einen Erfolg verbuchen und sich im Mittelfeld weiter vorarbeiten konnten.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 8. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu - Schwarze Drachen Váyht 21:24
An einem wunderschönen Nachmittag traf man sich am Immanfeld zu Khefu zu diesem Spiel. Die Stimmung war gut und alle freuten sich auf das Spiel. Die Auswahlen spielten ritterlich und so gab es lediglich zwei Verletzte an jenem Tag und dies aus eigenem Verschulden. Dennoch stellte sich bei den Zusehern und Zuseherinnen aus Khefu bald ein wenig der Frust ein, denn die Drachen taten alles um ihnen diesen herrlichen Tag zu vermiesen. Beherzt und voller Elan erkämpften sie Kork um Kork und setzten so der Heimauswahl enorm zu. Diese wieder schienen heute nicht das rechte Mittel gegen die freche Spielweise der Gäste zu finden und so kam es zu dem wohlverdienten knappen Sieg der Drachen, den diese noch nach dem Schlusspfiff ausgelassen feierten.

Weiße Raben Yleha - Golgaris Schwingen Setepen 10:5
Unterschiedlicher haetten die Voraussetzungen kaum sein können: die Setepener voller Selbstbewusstsein ob eines triumphalen 20:0-Sieges im Rücken, die Weißen Raben gedrückt durch ein 2:15-Debakel gegen die doch spielerisch arg limitierten Wahnwitzigen aus Shilaya. Doch die Raben wären keine Ylehis, hätten sie diese Niedergeschlagenheit einfach hingenommen. Bereits im Vorfeld der anstehenden Partie wuchs in Yleha die Hysterie, und von Tag zu Tag wurde die Begegnung gegen den Aufstiegsaspiranten aus dem kem'schen Kernland mehr und mehr zu einer Frage der Ehre, zu einer Auseinandersetzung auf Leben und Tod, zu einem Duell des kleinen Außenseiters aus Yleha gegen das arrogant-mächtige und - eigentlich - unbesiegbare Spitzenensemble aus dem Kemi-Reich. Und die Raben wussten diese Hysterie für sich zu nutzen. Allüberall erinnerten Ausrufer daran, dass kein Ylehi abseits stehen dürfe, wenn die Weißen Raben sich nun anschickten, die ylehische Ehre zu verteidigen. Wieder und wieder berichteten die Geschichtenerzähler, die sonst alte ylehische Sagen und Mythen zum Besten geben, vom 22:9-Hinspieltriumph auf "feindlichem" Boden, und vor dem Spiel hielt gar das Oberhaupt des ylehischen Visznar-Ritus, Ilyar Ilyàr Réasciya Bôronyá'h Dscher'yîn'h auf dem Feld einen Boronsdienst ab, in dessen Zentrum die siebte Prophezeiung des ylehischen Sehers Z'Hîs'cô'h stand, der vor 500 Jahren in vier Kapiteln über den Existenzkampf des ylehischen Volkes berichtete. Und es gab noch eine weitere gute Neuigkeiten für die Weißen Raben: Setepen-Spieler Leomar Alfaran war kurz vor der Abreise seiner Auswahl auf dem Feld von einer Schlange gebissen worden und würde somit für dieses und die beiden folgenden Spiele ausfallen. Dermaßen begünstigt legten die Weißen Raben voller Selbstvertrauen los und drängten die selbstgefällig auftretenden Setepener in ihre eigene Hälfte, die, ehe sie überhaupt bemerkt hatten, dass die Ylehis nicht mit den Sicheln zu vergleichen waren, mit 6:0 in Rückstand lagen. Zwar verkürzten die Gäste zur Pause durch einen Dreier noch auf 6:3, doch die aufopferungsvoll kämpfende Heimauswahl verausgabte sich nach dem Wiederbeginn vor den frenetisch anfeuernden Zusehermassen vollständig und zog auf 9:4 davon. Überragend spielte in dieser Phase der ylehische Stürmer R'yân C'hâsonez'h, der immwer wieder mit klugen Pässen zu gefallen wusste, sowie Suleyman ibn Kahlid, der von der setepener Abwehr nie zu kontrollieren war und alleine für fünf Punkte verantwortlich zeichnete. Mitte der zweiten Hälfte ging den Ylehis die Luft aus, doch die konsternierten Schwingen konnten daraus kein Kapital mehr schlagen.

Mantikor Tásebá - Wahnwitz Shîlaya 14:4
Es gibt sicher einige Gründe, die man anführen kann um den deutlichen Sieg Mantikors zu begründen, der hervorstechendste ist vielleicht der Rücktritt des Kapitäns Sumudan, Sohn des Sagurd, der zwei Tage vor dem Spiel seine Verantwortung mit den Worten aufgab, er habe darin versagt, "die Auswahl zu einer Einheit zusammenzubringen". Und in der Tat, bisher fiel der krisengeschüttelte ehemalige Immanmeister, dessen Spieler aufgrund ihrer individuellen Fähigkeiten eigentlich ohne Probleme an der Spitze der ersten Liga mitspielen könnten, bisher eher durch ständiges internes Gezänk als durch feines Imman auf; die Auswahl war in mehrere Grüppchen zerfallen, die sich allesamt spinnefeind waren. So nimmt es nicht Wunder, daß Mantikor auch in dieser Spielzeit bisher den Erwartungen in keiner Weise gerecht wurde und gar um den sichergeglaubten Aufstieg bangen muß. Der souveräne und überlegene Sieg gegen die - durch Ausfälle stark behinderten - Wahnwitzigen könnte jedoch ein Wendepunkt sein. Ohne Kapitän lief es plötzlich besser, zeigte sich Mantikor endlich als Einheit und brachte mehrmals sein wahres Können in schnellen und sauberen Spielzügen zum Vorschein. Shilaya versuchte zwar, aus allen Lagen dagegenzuhalten, doch in Unterzahl und mit Erstaztorfrau Piratya als Not-Bremserin hatten die Mannen und Frauen aus Yleha nie den Hauch einer Chance. Von Beginn an, ging Mantikor offensiv zu Werke und drängte die Gäste in deren eigene Hälfte. Diese wehrten sich mit einer betont defensiven Taktik, doch schon bald führte die Heimauswahl mit 5:0 und machte nicht den Anschein, in es gemächlicher anzugehen., im Gegenteil: diesmal rannte jeder für jeden und spielte auch gerne die Kugel einem besser postierten Kameraden zu, anstatt eigensinnig den eigen Ruhm zu suchen. Ein besonders erfreuliches Bild boten die Mantikor-Ersatzspieler XXsr-Chs'Chsy und Olberg, die sich beide als Torschützen verewigen und auch sonst die Ausfälle bei der Inselmannschaft ohne Probleme kompensieren konnten. Durch diesen Sieg werden die Aufstiegshoffnungen der Mantikore wieder angefacht, denn nun steht man lediglich vier Punkte hinter Setepen, die den Relegationsplatz innehaben. Und eben diese Setepener sind am nächsten Spieltag der Gegner der Mantikore. Auf dem Papier eine klare Sache für Tásebá - falls es seine neue Einheit bewahren kann. Wahnwitz Shîlaya verdient Anerkennung für die tapfere Gegenwehr und dafür, daß sich die fröhliche und unkonventionelle Horde einmal mehr als Bereicherung der Liga erwiesen hat.

Raben Laguana - Sicheln Mergyan 2:16
In einem erschreckend schwachen Spiel gelang den Sicheln aus Mergyan im 8. Spiel der Saison endlich der erste Sieg! Während die desolaten Raben anfänglich sogar ein wenig Imman zeigten, wirkten die Sicheln völlig hilflos und überfordert - eine nahtlose Fortsetzung der erschreckenden Leistung beim 0:20 gegen Setepen. Schnell führten die Raben also mit 2:0, doch dann geschah etwas, womit niemand rechnen konnte: die Raben sanken im Niveau noch tiefer als ihre schlichtweg lächerlich auftretende Gegnerin. Nach einem erschreckenden Fehlpaß vor dem Tor der Sicheln und einem horrend dilettantischen Abwehrversuch im Mittelfeld kam der Ball zufällig vor das Tor der Raben und dort, weit und breit war kein Gegner und keine Gegnerin zu sehen, fabrizierten zwei gleichzeitig zum Ball stürmende Bremser ein sehenswertes Eigentor, das der schlafmützige Raben-Tormann zudem noch über die Querlatte passieren ließ: 2:3 für die Sicheln! Über den Rest der ersten Hälfte deckt man besser den Mantel des Schweigens: unbedarfte Sicheln wehrten mit mehr Glück als Verstand die kläglichen Angriffe der Raben ab, die sich mit zunehmender Spieldauer sowieso lieber mit internen Streitigkeiten die Zeit vertrieben. So konnten es die Sicheln kaum glauben, als Feldrichter Angathornsson zur Pause gongen ließ - erstmals lagen sie zur Halbzeit nicht nur nicht haushoch zurück, sondern führten sogar! Diese Tatsache hob die Moral der Sicheln immerhin derart an, daß sie in der zweiten Hälfte gegen die indiskutabel auftretende Heimauswahl sogar einige Spielzüge zeigten und zu weiteren Toren kamen. Obwohl ihr spielerisches Niveau immer noch erbärmlich war und die Raben an mindestens der Hälfte ihrer 16 Gegentore tatkräftig mithalfen, stürmte nach dem Schlußgong ein begeisterter Moha in vollem Federornat das Spielfeld und deklamierte laut eine Prohpezeiung: die Geister hätten ihm versprochen, die Sicheln Mergyan binnen dreier Jahre zum unbesiegten Immanmeister des Káhet Ni Kemi zu machen. Uns bleibt hier nur als Fazit: die Geister schätzen offenbar von Zeit zu Zeit einen guten Scherz.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 9. Spieltag

Golgaris Schwingen Setepen - Mantikor Tásebá 15:18
Daß es bei diesem Spiel für Mantikor in erster Linie darum ging, die letzte Aufstiegschance noch zu ergreifen, war allen Spielerinnen und Spielern aus Tásebá klar. Man hatte keine Kosten und Mühen gescheut, sich auf dieses entscheidende Spiel vorzubereiten; sogar ein nach altem Waldmenschen-Geheimrezepot gebrauter Tee wurde unmittelbar vor dem Anfangsgong zubereitet. Und offenbar nutzte das Gebräu: Die favoriserten Mantikore legten einen fulminanten Start hin, beeindruckten durch eine enorme Laufarbeit und einige sehr schön anzusehende Spielzüge, die immer wieder den Spieler des Tages, Tapo-Tapo, fanden, der schnell für seine Auswahl auf 0:5 vorlegte. Danach aber fingen sich die Schwingen aus Setepen und trotzem dem Favoriten durch beherzten Einsatz und großen Kampf. Da beide Auswahlen offensiv antraten, wogte das Spiel hin und her, und zur Pause war mit dem 6:8 noch lange keine Entscheidung gefallen. Zu Beginn der zweiten Hälfte aber sah man das gleiche Bild wie am Anfang: Die spielerisch stärkeren Mantikore versuchten, das Spiel frühzeitig zu entscheiden und verstärkten erfolgreich die Offensive, so daß sie sich etwas absetzen konnten. Doch dann schien ihnen der Sieg wohl zu sicher, und die unermüdlich rackernden Außenseiter aus Setepen kamen Tor m Tor heran. Daß es letztendlich nicht mehr zur Wende gegen nun immer nervöser werdende Insulaner reichte, verdankten diese in erster Linie Ersatzbremser Barudon, der sich kurz vor Ende dem einschußbereiten Schwingen-Stürmer Tannhaus in den Weg warf und so ein sicheres Tor verhinderte. Der Preis war allerdings hoch: Barudon wurde bei dieser Rettungsaktion vom Gegner mit der Keule am Kopf getroffen und mußte besinnungslos vom Feld getragen werden. Zwar wird er nun einige Zeit verletzungsbedingt fehlen, aber Mantikor wird es verschmerzen können, denn nun liegt Tásebá nur noch einen Punkt hinter den Aufstiegsplätzen.

Schwarze Drachen Váyht - Raben Laguana 21:14
Trotz Regenzeit pilgerten viele Tarethoner nach Seku Kesen, um in Váhyt ihre Laguaner Raben anzufeuern. Im Gegenzug schien halb Djunizes versammelt, um die Schwarzen Drachen mal wieder siegen zu sehen. Beide Fünfzehnen zeigten sich sehr begeistert von diesem Zuspruch und konnten trotz der Widernisse, die das regendurchweichte Immanfeld bot, weitestgehend mit Stammspielerinnen und -spielern aufwarten. Das Spiel selbst geriet zu einer heftigen Schlammschlacht, bei der die Gäste zunächst leicht Überhand hatten. In der zweiten Halbzeit konnten die Drachen jedoch das Ruder herumreißen, um schließlich einen glanzvollen Sieg zu präsentieren. Keine Frage, ihren eigenen Platz beherrschen die Váhyter sehr souverän.

Wahnwitz Shîlaya - N.I.B. Áchesa Khefu 5:9
Zu einer Schlacht verkam die angepriesene Spitzenpartie zwischen den Wahnwitzigen und den Achesas bereits nach kurzer Zeit. Die Gastgeber, für einmal wieder mit 15 einsatzfähigen Spielern angetreten waren, wirkten wirklich mies drauf und waren von Beginn an darauf bedacht, den Gästen mangels Spielstärke mit besonderer Härte den Schneid abzukaufen. Jene liessen sich auch nicht lange bitten und zahlten mit gleicher Münze zurück, obwohl den Spielern die letzte Übungsstunde noch in den Knochen zu stecken schien. Die Konsequenz war, dass bereits bei Halbzeit beide Mannschaften nur noch je dreizehn (Unheilig!) Spieler auf dem Feld stehen hatten, und deren Zahl nachm auch in der zweiten Spielstunde ab, ohne dass jemand Feldrichter Golina gross Vorwürfe machen konnte. Ach ja, Imman wurde nebenbei auch noch gespielt, obwohl das Ergebnis, Achesa gewann schliesslich mit elf zu zehn Spielern und Neun zu Fünf Punkten, eigentlich niemanden gross interessierte, denn die meisten Schaulustigen hatten der Massenprügelei, anders konnte man das Geschehen kaum kommentieren, bereits vorzeitig den Rücken gekehrt.

Sicheln Mergyan - Weiße Raben Yleha 13:14
Leichter, aber unablässiger Nieselregen machte den Acker glitschig und gefährlich, doch ein ausgeglichenes und schönes Spiel sorgte für Sonnenschein in den Häuptern der Zuschauer. Für die Halbzeit hatte man Mohatänzer angeheuert, die die Anwesenden bezauberten und für volle Ränge sorgten, so daß die Sicheln vor heimischer Kulisse befreit aufspielten. Zu verlieren hatten sie nichts mehr, wohl der Gast aus Yleha, der anfangs Probleme mit dem Spielaufbau der Mergyaner hatte. Erst der überragende Spieler des Tages, R'yan C'hâsonez von den Ylehis, sorgte mit seinen beiden platzierten Treffern über die Querlatte für einen Umschwung im Spiel der Raben. Die Sicheln steckten zu keinem Augenblick des Spiels die Köpfe in den Sand, doch mußten sie sich am Ende mit einem knappen Tor Unterschied geschlagen geben, den der schon erwähnte R'yan C'hâsonez mit einem schönen Schlenzer im Gestänge der Gastgeber versenkte. Es war ein ausgesprochen freundschaftliches und ausgeglichenes Spiel, nicht über die Maßen spektakulär, aber nett anzuschauen.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 10. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu - Golgaris Schwingen Setepen 31:23
Die Begegnung zwischen Áchesa Khefu und den Schwingen aus Setepen war in der Tat das von den Verantwortlichen der Áchesas im Vorfeld versprochene besondere Spiel, bei dem insbesondere bei den Gastgebern nichts dem Zufall überlassen wurde. Bereits eine Woche vor der vorentscheidenden Begegnung hatte Hoheit Chanya Al'Mout'pekeret, der der Haufen "gehört", alle Spielerinnen und Spieler zu einer "Milizübung" eingezogen und sie an unbekanntem Ort einer intensiven Vorbereitung unterzogen, die sichtlich Wirkung zeigte. Auch hatten die Áchesas durch Boten und Herolde alles getan, um unter der Bevölkerung der Hauptstadt die Anhängerschaft zu mobilisieren, man spricht gar davon, daß manch ein Zuschauer blinkende Münze für seine Anwesenheit erhalten habe. Auf alle Fälle war die Áchesa-Arena brechend voll, und noch bevor das Spiel begann, skandierte das Publikum lautstark wieder und wieder das Wort "Revanche", denn in der Hinrunde waren die Phantome in Setepen deutlich unterlegen. Aber auch die Gäste profitierten von einer günstigen Schicksalsfügung. Danilo Reisnagel, gewitzter Verkäufer der Immanmanufaktur Aki Dast beschenkte die Setepener vor dem Spiel mit einer sehr guten, neuen Ausrüstung, um deren bewundernswertes Auftreten in dieser Spielzeit zu würdigen. Zunächst war es jedoch die Vorbereitung und die lautstarke Unterstützung durch das Publikum, die sich auch auf das Spiel auswirkte, und die Heimauswahl konnte nach einem gelungenen Beginn deutlich in Vorsprung gehen und diesen mehr und mehr unter dem tosenden Jubel des Publikums ausbauen. Nach der Pause jedoch schien es fast so, daß sich jeder Áchesa-Spieler in die Torschützenliste eintragen wollte, die Heimauswahl gab die Defensive ganz auf und suchte ihr Heil nur noch in der Offensive. Ein zweischneidiges Schwert, denn obwohl den Áchesas (darunter gar Tormann Krr'op) weitere Punkte gelangen, wußten die nie aufgebenden Gäste die Freiräume zu nutzen und selbst wieder und wieder erfolgreich vor das Tor der Áchesas zu kommen. Letztlich jedoch gab der engagierte Beginn und die aggressivere Taktik der Heimauswahl (Setepen trat merkwürdig zurückhaltend für ein Spiel solcher Bedeutung auf) den Ausschlag in einem sehr ritterlich ausgetragenen Spiel.

Mantikor Tásebá - Weiße Raben Yleha 7:6
Die vielen anwesenden Zuschauer und Zuschauerinnen in Sefechnu Sebá sahen beim Auftritt der ylehischen Raben ein ganz besonderes Spiel. Nicht nur, daß die Ylehis sogar lautstarke Unterstützung aus ihrem Heimatland herangebracht hatten, sondern auch die Bedingungen des Spiels waren alles andere als gewöhnlich. Sturzbachartiger Regen hatte das Immanfeld in einen Sumpf verwandelt, und beide Auswahlen hatten schwer damit zu kämpfen. Ein geordneter Spielaufbau war unmöglich, was hauptsächlich den technisch eindeutig besseren Mantikoren zu Lasten ging. Die Gäste aus Yleha kämpften mit großem Herzen und dieser Einsatz wurde dadurch belohnt, daß es den favorisierten Mantikoren nicht recht gelingen wollte, entscheidend in Führung zu gehen, immer wieder kamen die Ylehis heran und erzielten sogar zwischenzeitlich den Ausgleich. Das unschöne Spiel wurde ungeachtet der Bedingungen fortgesetzt, und als die Ylehis nach dem 5:4 der Mantikore Mitte der zweiten Hälfte erneut zum Ausgleich kamen, verschafften sich einige Spieler Tásebás auf andere Weise Luft. Nach einer unglücklichen Regelwidrigkeit des ylehischen Bremsers Topa Mehe'h gingen ihn gleich fünf Mantikor-Spieler, darunter auch der nur als Zuschauer anwesende gesperrte ben Suleyman an, schubsten ihn zu Boden und wollten es offenbar auf eine Schlägerei ankommen lassen. Doch Schiedsrichter Frank N. Stein sah das ganz anders. Schnell hatte sich der narbige Hüne mit seinen riesigen Fäusten Respekt verschafft, vier Mantikore des Feldes verwiesen und ben Suleymans Sperre um ein Spiel verlängert. Das Spiel ging daraufhin weiter, aber Yleha konnte aus der Überzahl keinen Profit mehr schlagen, zu kräftezehrend war das Spiel der Raben auf diesem Untergrund, so daß Mantikor nach dem knappen Sieg nun erstmals in dieser Saison auf dem Relegationsplatz steht.

Schwarze Drachen Váyht - Sicheln Mergyan 7:5
Während eine Hitzewelle über Seku Kesen rollte, trafen die Schwarzen Drachen auf ihre Nachbarn aus Mergyan. Die Spielerinnen und Spieler der Sicheln schienen vor Spielbeginn von der anstrengenden Reise erschöpft, doch den Gastgebern ging es kaum besser. Harkon Solwes hatte ein hartes Übungsprogramm aufgestellt, das seine Jungs und Mädels trotz der Hitze auch unerbittlich durchgezogen hatten. Dieser Fleiß war zwar lobenswert, jedoch angesichts des Wetters recht unangebracht. Während also die Sonne vom Himmel brannte, wälzten die Gegner schwerfällig den Kautschukball über das Feld, jeden einzelnen der wenigen Punkte hart erkämpfend. Daß ein Schwarm Wanderameisen just zu dieser Zeit beschlossen hatte, ihre Straße über den Immanplatz zu verlegen, bremste den Spielfluß zusätzlich. Letztlich gewann verdient, aber mühsam, der Gastgeber diese Begegnung.


Raben Laguana - Wahnwitz Shîlaya 20:19 n.V.
Mit großer Erwartung fieberten die Raben diesem spiel entgegen. Wahnwitz Shilaya war nur mit 13 Spielern angetreten. Das Ganze schien eine einfache Sache für die Gastgeber zu werden. Doch kurz vor Beginn der erste Schock. Dreisten Dieben war es gelungen unbemerkt in die Mannschaftskabinen der Immanauswahl Laguanas einzudringen und dort die Gesamte Ausrüstung der Mannschaft zu stehlen. So musste man mit alten, teilweise nur noch im Training verwendeter Ausrüstung antreten. Ein Umstand der sich bald bemerkbar machte, denn den Raben gelang es nie die Gäste in den Griff zu bekommen. So blieb das Spiel lange auf des Messers Schneide, doch in der allerletzten Minute gelang den Raben doch noch das Siegestor.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 11. Spieltag

Golgaris Schwingen Setepen - Raben Laguana 27:5
"Aufstieg leichtgemacht": So oder so ähnlich muß man das Spiel des heutigen Tages nennen, aber langsam und eins nach dem anderen.
Das Spiel begann mit einem kuriosen Eigentor der Laguana-Bremserin Gralia Zadosa. Als Pjerow Walsjareff kurz nach dem ersten Gong den Ball kräftig auf das Tor der Raben schoß, jagte die Bremserin mit einem schnellen Satz dem fliegenden Objekt hinterher. Wohl wollte die Spielerin mit dem Kopf das Tor ihrer Auswahl sauber halten, doch o-weh: das Geschoß streifte ihren Kopf am Haaransatz, prallte von da gegen die Querlatte und landete im Matsch hinter der Torlinie. Damit stand es 1:0 für die Schwingen aus Setepen und es war nur der Beginn eines zumindest auf Setepener Seite sehr schnellen Spiels. Kombinationen wie aus dem Lehrbuch liessen die Raben ein ums andere Mal hinter sich greifen, es war zum verrückt werden. Zaghaft blieben die Versuche der Laguaner, während die Schwingen nichts versuchten, sondern gleich handelten - und zwar erfolgreich. Es lag wohl an der ausgelassenen Geburtstagsfeier am Abend zuvor, dass die Schwingen Golgaris so munter und beinahe unermüdlich ein Tor nach dem anderen schossen. Das Ergebnis geht so auch voll in Ordnung, jedoch müssen die Golgaris Schwingen Setepen für das nächste Spiel auf Zasz'ss Assz und Jandara Tulasdottir verzichten, die sich beide im Spiel verletzten. Ungerechtfertigt war die Sperre für Reo Pescator-Buchbek, der wegen rüden Spiels des Feldes verwiesen wurde. Glücklicherweise beläuft sich der Verweis nur auf das vergangene Spiel, so dass Reo im nächsten wieder voll einsatzfähig sein wird.

Weiße Raben Yleha - N.I.B. Áchesa Khefu 11:12
Was sich in Yleha bei der Begegnung der Weißen Raben gegen die Gäste aus Khefu zugetragen hatte, dürfte wohl als ein Meilenstein in der Geschichte des Kemi-Imman gelten. Höchst motiviert traten die gegnerischen Fünfzehnen an, ausgeschlafene Raben gegen gut vorbereitete Phantome. Beide hatten sich offensichtlich vorgenommen, dem anderen nichts zu schenken, und so jagten sich vom ersten Augenblick des Spiels Konter und Gegenkonter. Auch die Zuschauer ließen sich sehr schnell in den Bann ziehen und skandierten für beide Auswahlen gleichermaßen enthusiastisch. Bedauerlicherweise artete dieser Eifer bereits kurz nach der Hälfte der ersten Halbzeit dergestalt aus, daß einige besonders angeregte Ylehis bei dem ersten Führungstreffer der Phantome, die bis zu diesem Zeitpunkt stets nur ausgleichen konnten, deren Torfrau Djordya La Vordjsh auf das Heftigste mit altem Fisch zu bewerfen begannen. Während Djordya heftigste Schimpftriaden in das Publikum zurückwarf, eilte Feldrichterin Mira Nattinger hinzu, um den ins Stocken geratenen Spielfluß wieder zu beschleunigen. Dabei trat sie etwas ungeschickt hinter die Torfrau heran, welche just in diesem Moment beschlossen hatte, den Schläger hochzureißen, um einen faulen Fischkadaver zurückzuschlagen. Beim Ausholen traf sie die Feldrichterin überraschend so heftig ins Gesicht, daß diese mit einem Blutschwall, der ihr aus der Nase quoll, zusammensackte und liegenblieb. Sofort war der Feldmedicus herangeeilt, um die Kopfverletzung zu heilen, doch benötigte Feldrichterin Nattinger ob der Schwere der Verletzung mindestens einen Tag Bettruhe und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Gemäß den KIL-Regeln gilt bei einem Ausfall des Feldrichters ein Spiel als beendet mit dem derzeitigen Punktestand. So mußte sich nach nur gut einem Viertel der Spielzeit der Gastgeber knapp geschlagen geben, obwohl das Spiel eines der torreichsten und spannendsten des Jahres hätte werden können.

Wahnwitz Shîlaya - Schwarze Drachen Váyht 13:12
Es ist nur noch wenig Zeit verblieben im Spiel unter dem Affenfelsen von Shîlaya, wo die chaotische Heimauswahl heute gegen die Schwarzen Drachen aus Váhyt anzutreten hatte. Der fhadiff der illustren Gemeinschaft hatte vor dem Spiel schwere Zeiten für die Seinen prophezeit, kein Wunder, denn nicht nur konditionell wirkten die Ana R. Chiesten ausgelaugt, auch von Sperren und Verletzungen waren sie so geplagt, daß sie mit einem Spieler weniger als die Gäste antreten konnten. Nun also führen die Spielerinnen und Spieler aus Djunizes kurz vor dem Ende mit 6:12 Punkten, die gesamte Spielzeit zeigten sie das gefälligere und bessere Spiel, während bei Wahnwitz wenig zusammenlief und auch die absonderlichen taktischen Varianten nicht so recht greifen wollten. Doch Shîlaya ist im Angriff über den rechten Flügel, ein Verzweiflungspaß bringt die Kugel halbhoch vor das Tor der Drachen und tatsächlich, Ruugrach, der Ork, steht völlig frei, nimmt den Ball direkt über die Latte: 9:12! Verwundert blickt Torhüter Yussuf ibn Hilan seine Bremser und Bremserinnen an, die ihn so schmählich im Stich gelassen haben. Während inzwischen das Spiel im Mittelfeld wieder eröffnet wird, deuten diese auf eine bunt bemalte Zuschauerin mit mächtiger Igelfrisur, neben sich ein stattlicher Hüne, behängt mit Ringen und einer Tätowierung auf dem kahlen Schädel, die beide unmittelbar vor dem entscheidenden Abspiel vor das Drachen-Tor alle Hüllen fallen ließen und sich den Anwesenden lasziv präsentierten. Während sich die Drachen-Bremserinnen und Bremser inzwischen vom ungewohnten Anblick losreißen und wieder auf das Spiel konzentrieren können, starrt Torhüter ibn Hilan mit großen Augen auf die Igeldame, die nun, gerade als Tijmor aus der Distanz abzieht, ihm nicht nur freundlich zuwinkt sondern ihm auch noch einen Kuß entgegenhaucht. Ibn Hilal macht keinerlei Regung, den Schuß auf sein Tor abzuwehren und so kullert der Ball zum 10:12 über die Linie! Entsetzen macht sich bei Váhyt breit, der Tormann wird ausgeschimpft, Betreuer Solwes' Kopf wird röter und röter, während die Wahnwitzigen die Kugel schon wieder im Mittelfeld plaziert haben; es sind nur noch wenige Sandkörnlein zu spielen. Anstoß für die Drachen, der Ball wird sicher zurückgespielt, Biloff sucht nach einerm freien Mitspieler, da spritzt Tijmor dazwischen, hält die Keule voll auf den Ball. Die Kugel steigt in den Himmel, der springt vor dem Drachentor auf und im hohen Bogen über den Tormann und die Latte des Tores. Shîlaya führt mit 13:12! Schiedsrichter Frank N. Stein läßt gar nicht erst wieder beginnen, und der Schlußgong sieht neben fassungslosen Drachen ein gewaltiges Knäuel von jubelnden Spielerinnen, Spielern, Zuschauerinnen und Zuschauern aus Shîlaya.

Sicheln Mergyan - Mantikor Tásebá 13:6
Eine Immanpartie nicht nur Boron, Rondra und Phex, sondern auch Efferd zum Gefallen boten die Sicheln und Manitkore im strömenden Regen auf dem "Rabenplatz" zu Peri. Obwohl es zuerst ausgesehen hatte, als ob das Spiel mangels Gastmannschaft gar nicht stattfinden könnte, war dann doch kurz bevor Schiedsrichter Golina entnervt den Ort verlassen wollte noch ein Schiff aufgetaucht und hatte die längst erwarteten Manikore von Taseba an Bord gehabt. So begann die Partie mit wesentlicher Verspätung dann doch noch. Beide Mannschaften waren in Hochform und die Zuschauer kam voll auf ihre Kosten. Doch es zeigte sich schnell dass die lange Überfahrt von Taseba den Mantikoren offenbar doch etwas zugesetzt hatten denn der Aussenseiter aus Mergyan kam auf dem schlüpfrigen Boden einfach besser zurecht und haderten zusätzlich mit dem Feldrichter der ihrer Meinung nach den Aussenseiter bevorzugte. Als sich Thordin Olson deswegen gar zu laut aufregte, wurde er vom schlecht aufgelegten Golina prompt vom Platz gestellt und sogar mit einer zusätzlichen Spielsperre belegt. Eigentlich absolut unnötig, denn die Unterlegenheit gegenüber den Sicheln hatten sich die Mantikore an diesem tag eindeutig selber zuzuschreiben. Als dann Mitte des zweiten Durchgangs die Bremser sich auch noch lautstark über das Unvermögen ihrer Stürmer zu äussern begannen, war der Tag endgültig verloren. Die Mantikore schlugen sichgegen einen an und für sich harmlosen Gegner selber und werden diesen verlorenen drei Punkten im Rennen um den Aufstieg noch lange nachtrauern. Ein Nachspiel könnte die Partie allerdings doch noch haben: Nachdem sich vier Spieler beider Mannschaften auf dem rutschigen und schlammigen Boden an den Rabenköpfchen die in Peri das Spielfeld begrenzen, verletzt hatten, verlangte Schiedsrichter Loirdri Golina von den Verantwortlichen der KIL in Zukunft bei Regenwetter in Mergyan keine Spiele mehr austragen zu lassen…


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 12. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu - Mantikor Tásebá 10:13
Voller Spannung erwarteten die Immanfreunde und -freundinnen in Khefu das Spiel der heimischen Tabellenführerin gegen die direkte Verfolgerin aus Tásebá. Aufgrund der besonderen Situation - für Mantikor war es die letzte Möglichkeit, den direkten Aufstieg noch zu erreichen, für die Phantome hätte ein Sieg den Aufstieg sichergestellt - war die Stadtgarde ob der besonderen Fanatismus der Áchesa-Anhängerinnen und -Anhänger in höchster Bereitschaft. So knisterte die Spannung förmlich in der Luft, als die beiden Auswahlen in der Áchesa-Arena aufliefen, wobei die Mantikore mit allerlei Wurfgeschossen in Form von faulem Obst und stinkendem Fisch nicht gerade gastfreundlich empfangen wurde. Diese Beeinträchtigung für die Gäste hielt die gesamte Spielzeit an, auch wurde jede Aktion derselben mit gellenden Pfiffen bedacht. Beide Auswahlen lieferten sich aber dennoch einen schön anzusehenden, offenen Kampf, wobei die Mantikore zweifellos die besseren Einzelspielerinnen und -spieler aufzubieten hatten, die Phantome allerdings durch die bedingungslose Unterstützung des Publikums ungeahnte Kräfte freimachen konnten. Das Spiel stand über die ganze Spielzeit auf des Messers Schneide; keiner Auswahl mochte es gelingen, einen entscheidenden Vorteil auf dem Punktekonto zu verbuchen. Die Entscheidung fiel erst wenige Augenblicke vor Schluß, als Mantikor-Bremser Yendan Tannhaus, klug freigespielt vom überragenden Ramirez von Brabak am linken Flügel durchging, Yana Quirk (deren Bluse dabei zerriß) im Zweikampf ausspielte und mit einem Dreier vollendete. Zwar wurde das Spiel noch einmal aufgenommen, aber der letzte verzweifelte Schuß von Áchesa-Stürmerin Borg ging am Mantikor-Tor vorbei, so daß sich die Gäste unter den gellenden Pfiffen des Publikums wenige Augenblicke später jubelnd in den Armen liegen konnten. Die Phantome dagegen beschlossen, ihre Enttäuschung in Selbstgebranntem zu ertränken: Kurzerhand wurden die für die Meisterschaftsfeier bereitgestellten Fässer geöffnet und unter Ausschluß des Publikums restlos geleert. Es bleibt abzuwarten, ob das der Leistung im nächsten Spiel - der zweiten Chance, den Aufstieg sicherzustellen - zuträglich sein wird.
Zwei Anmerkungen sind zum Schluß noch zu tätigen: Der umsichtigen Schiedsrichterin gebührt ein großes Lob, war es doch hauptsächlich ihr Verdienst, daß trotz der aufgeheizten Stimmung, des offnen Spielverlaufs und der teilweise harten Spielweise beider Auswahlen die Begegnung mit nur wenigen Sperren und Ausfällen auskam. Weniger Lob hingegen gebührt dem Mantikor-Medicus, dessen Behandlungs"künste" dafür sorgten, daß sich die leichte Prellung des Stürmers Haschnabah Al-Plaschah derart auswuchs, daß er für das nächste Spiel ausfallen wird.

Schwarze Drachen Váyht - Golgaris Schwingen Setepen 10:9 GT
Eine Vorentscheidung sollte im Spiel der Drachen gegen die Überraschungsauswahl der Schwingen aus Setepen fallen. Beide Auswahlen hatten noch große Chancen, zumindest den zweiten Platz in der 2. Liga einzunehmen, der zur Aufstiegsrelegation berechtigen würde. Sowohl Váhyt als auch Setepen wußten um den Ernst der Lage, und beide Betreuer hatten vor dem Spiel versucht, ihre Spieler gut auf die Begegnung vorzubereiten. Jedoch schien man bei Setepen etwas zu viel des Guten getan haben, denn vom Anfangsgong an zeigten die Schwingen unerwartete Konditionsschwierigkeiten, die auf das harte Übungsprogramm zurückzuführen waren.
Beide Auswahlen versuchten es zunächst mit Offensive, doch die Abwehrreihen waren aufmerksam und konnten die meisten Angriffe abblocken, auch, weil weder Váhyt noch Setepen dem Gegner ins offene Messer laufen wollte. Das Spiel wogte hin und her, keine Seite konnte entscheidend in Führung gehen. Gleichwohl schien Mitte der zweiten Hälfte die Schwingen die Entscheidung zu erzwingen, nach einigen seltsamen Stolpereinlagen des Drachen-Tormannes ging man erstmals mit vier Punkten in Führung. Doch postwendend kam der Ausgleich, denn als würde Phex seine Gunst plötzlich umverteilen, glitt bei einem eher schwachen Schuß der Váhyter ein Schwingen-Bremser derart unglücklich aus, daß er die Kugel unhaltbar abfälschte und die Drachen zurück ins Spiel brachte. Der Ausgleich war danach nur eine Frage der Zeit, denn die Heimauswahl machte nun viel Druck, und mit Glück konnten die Schwingen ein 9:9 bis zum Schlußgong retten. Danach schienen beide Haufen mit den Kräften am Ende, die Verlängerung zeigte ein fahriges Spiel ohne große Höhepunkte, so daß ein Boronstagsschuß von Bordoc dem Bär die Entscheidung brachte. Mit diesem Ergebnis ist die Entscheidung um den Aufstieg weiter vertagt, immer noch kämpfen fünf Auswahlen um die ersten beiden Plätze. Der Liga steht ein Herzschlagfinale bevor.

Wahnwitz Shîlaya - Sicheln Mergyan 7:8
Ein plätschernder Regen weicht das Spielfeld auf, als die beiden Auswahlen von der Schiedsrichterin zur Spielfeldmitte gebeten werden. Der Spielbeginn ist dem Wetter entsprechend behäbig und leicht feucht. Den wenigen Zuschauern, die sich bei diesem Wetter zum Spielfeld gewagt haben, bietet sich eine durchaus schmutzige Partie, zum Einen durch zwei grobe Regelverstöße seitens Shilaya, zum Anderen durch die zahlreichen Pfützen auf dem Feld. Es hat sich heute gezeigt, das auch die sonst so frisch spielende Auswahl aus Shilaya ein durchweg schwarzes Herz haben kann, oder sind die beiden, fast schon tätlichen, Angriffe auf die Gegner das Werk des Betreuers, wir wissen es nicht, was wir wissen ist, daß die Partie mit einem überraschenden Auswärtssieg der Sicheln endete, die ihr Glück kaum fassen konnten. Einzig herausragender Spieler Wahnwitzes heute Tijmor, der alle Tore seiner Auswahl erzielte.

Raben Laguana - Weiße Raben Yleha 7:32
Eine einseitige Begegnung war es, die die wenigen Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Immanfeld der Raben Laguana zu sehen bekamen. Die Heimauswahl hatte sich gegen die Anweisung ihres Betreuers entschieden, freundlich zu spielen, da für sie die Saison gelaufen war. Ganz anders die Gäste aus Yleha, die sich mit aller Kraft die letzte Möglichkeit zum Aufstieg offenhielten. Von Anfang an gingen sie energisch zu Werke und zeigten einmal mehr, wie gut sich spielerische Defizite durch unbändigen Kampfgeist aufwiegen ließen. Zur Pause stand es 1:19, und manch ein Zuschauer rieb sich die Augen ob des Wirbelwindes, der die heimischen Raben einfach vom Feld gefegt hatte. In der zweiten Hälfte verlief das Spiel etwas ruhiger, denn auch die Ylehis mußten mehr und mehr dem Kräfteverlust Tribut zollen. Dennoch gelang den Weißen Raben der höchste Sieg in dieser Immanspielzeit, ein Rekord, auf den die wackeren Ylehis mit Recht stolz sein können. Mit diesem Sieg halten sie zudem Anschluß an die Spitze und können zumindest noch vom zweiten Platz träumen. Hervorzuheben ist aus der ylehischen Auswahl niemand, durch die Bank zeigten alle Spielerinnen und Spieler bestechende Form.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 13. Spieltag

N.I.B. Áchesa Khefu - Sicheln Mergyan 21:4
Das entscheidende Spiel um den Aufstieg fand für die Áchesas ausgerechnet gegen die Sicheln Mergyan statt, in dieser Spielzeit sicherlich zusammen mit den laguanischen Raben die schwächste Immantruppe des gesamten Königreiches. Was also sollte schon schiefgehen? Doch so sicher wie der Blick auf die Tabelle glauben machte, so sicher waren sich die Spielerinnen und Spieler der Áchesas wohl nicht, denn unübersehbar stand ihnen zu Beginn des Spieles die Nervösität zu Gesichte, sicher ein "Verdienst" der 10:13-Heimniederlage im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten von Mantikor Tásebá. Wenn man hier und heute wieder verlieren würde, könnten die Insulaner vor dem letzten Spieltag bis auf einen Punkt herankommen.
Bei brennender Hitze begann das Spiel dementsprechend auch seitens der Heimauswahl sehr vorsichtig, und das Unglück schien seinen Lauf zu nehmen. Bereits nach dem ersten Angriff gingen die Sicheln mit 0:3 in Führung und sie setzten mit einem Konterangriff wenige Augenblicke sogar das 0:4 obenauf. Die Áchesas schienen nun zu zerfallen, die Fehlabspiele häuften sich ebenso wie die lauten Worte, und nur viel Glück und einmal der Pfosten verhüteten Schlimmeres. Dies aber war nun die Stunde des Publikums, das heute so zahlreich wie nie zuvor erschienen war. Wie ein sechzehnter Mann unterstütze die Masse fortan die Heimauswahl, die durch die Jubelgesänge und das Handgeklapper zunehmend an Sicherheit uns Spielstärke gewann. Bis zur Pause lag Áchesa dann auch mit 6:4 in Führung, und tosender Applaus begrüßte die Spielerinnen und Spieler dann zur zweiten Hälfte. Und die hatte es wahrlich in sich: den Aufstieg vor Augen spielten sich die Heimischen in einen wahren Spielrausch und erzielten Tor um Tor, teilweise durch schöne Kombinationen herausgestellt. Die Sicheln gaben zwar nie auf, doch waren sie fortan auf eine Statistenrolle festgelegt. Nach dem Schlußgong strömten zahllose Menschen auf das Spielfeld, um mit ihren Heldinnen und Helden den Sieg und die Rückkehr in die Erste Liga mit kostenlosen Spezereien und Getränken bis früh am Morgen zu feiern. Áchesa Khefu hat somit nach nur einer Spielzeit in der Zweiten Liga verdient den Aufstieg geschafft und wird nächstes Jahr gegen schwierigere Gegner beweisen müssen, wie stark die Auswahl wirklich ist.

Weiße Raben Yleha - Schwarze Drachen Váyht 15:9
Noch nichts von einem allfälligen Aufstieg in die Erste Liga wollten die Weissen Raben wissen. In der Tat will man anscheinend in Yleha wirklich nichts davon wissen, denn zur vorentscheidenden Partie gegen die Drachen aus Vahyt liessen sich auf dem zweiten Festungshof gerademal ein Dutzend Zuschauer und Zuschauerinn blicken. Zuwenig, um diesem wichtigen Spiel eine würdige Kulisse zu bereiten.
Trotzdem beide Auswahlen offensiv antraten, spielte eigentlich nur der Gastgeber. Die Gäste kämpften mit unerwarteten individuellen Fehlern und schienen durch die lange Anreise ermüdet, was es den Ylehis ermöglichte, noch vor Halbzeit spielentscheidend davonzuziehen. Trotzdem hielten die Drachen punktemässig lange Zeit wacker den Anschluss, denn im Gegensatz zu den Raben, die mit einer Ausnahme fast ausschliesslich Einer schossen erzielten die Drachen ohne Ausnahme deren Drei, so dass das Schuss-Punkt-Verhältnis die krasse Überlegenheit der Ylehis nur unzureichend ausdrückte.
Das Spiel war so einseitig wie arm an echten Höhepunkten. Als Höhepunkt des Tages kann man mit Fug und Recht folgende Szene betrachten: Bei einem der wenigen gefährlichen Angriffe Váhyts wurde der unermüdliche Ylehi-Bremser Bernfried Dunkelau, der an diesem Nachmittag alleine schon vier Punkte für seine Truppe erzielt hatte, von der Keule Bordocs des Bären so unglücklich am Kopf getroffen, so dass er den Rest der Spielzeit auf jeden Fall und sogar mit grosser Wahrscheinlichkeit auch den Ehret-die-Nisut-Pokal verpassen muss. An dieser Stelle jedenfalls die besten Genesungswünsche. Über diese Szene und da der "Übeltäter" offenbar sogar ungeschoren dvonkam, ereiferte sich Anksha Mezkarai, die Yleher Torfrau, so sehr dass sie statt Bordocs des Bären mit einer Sperre für das letzte Spiel bedacht wurde. Ein herber Verlust für die Weissen Raben, hatte ihre Kapitänin doch gerade heute einmal mehr ihre bestechende Form gezeigt und sogar mit einem Tor gekrönt, da sie es wie so mancher ylehischer Bremser vor Langeweile nicht mehr vor dem eigenen Kasten ausgehalten hatte.

Mantikor Tásebá - Raben Laguana 38:9
Ganz Erstaunliches wurde gezeigt von den Gastgebern in der heimatlichen Sebá-Arena auf Áresy. Keine Frage, Mantikor hatte seine Aufstiegschancen noch nicht in den Wind geschlagen und war fest entschlossen, diese noch zu verbessern. Nach dem vorangegangenen Sieg gegen die Phantome von Khefu scheint sogar der erste Platz in der zweiten Liga wieder greifbar zu sein. Und so wurden die tarethoner Gäste, die Raben Laguana, förmlich überrollt von den rotschwarzen "Chimären". Unter brütender Hitze mußten die Laguaner so manche Feder lassen und konnten nur sehr wenige Gegentreffer erzielen, und auch diese nur mit sehr viel Phex. Bei dem Übereifer der Mantikore wunderte es nicht, daß so mancher Schlag den Kautschuk abseits des Tores ins Publikum pfefferte, und die Zuschauer konnten von Glück reden, daß es in ihren Reihen nicht zu ernsthaften Verletzungen kam. Zwar nur auf der Ersatzbank, aber dank des Mantikor-Medicus überraschend schnell von seiner Krankheit kuriert, konnte man auch Haschnabah Al-Plaschah seine Kameraden und Kameradinnen anfeuern sehen, als diese einen Treffer nach dem anderen plazierten.

Golgaris Schwingen Setepen - Wahnwitz Shîlaya 15:17
Einen unglücklichen Tag erwischten die Gastgeber, die im vorletzten Spiel nur einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten stehen und damit einen Punkt von der Relegation entfernt. Trotz der Verletzungsserie in diesem Spiel - zeitweise standen gerade einmal elf Schwingen fünfzehn Schamanenschützlingen gegenüber - behaupteten sie sich tapfer und gaben keinen Ball verloren. So kam es auch, daß die Zuschauer ein über die Maßen ausgeglichenes Spiel sahen, mit leichten spielerischen Vorteilen auf der Seite der Gäste, aber mit großem Fleiß bei den Gastgebern. Keiner der Anwesenden hätte zu einem beliebigen Zeitpunkt der ersten Hälfte zu sagen gewagt, wer am Ende die Nase vorn haben würde. Zur Halbzeit stand es überraschend 8:7 für Shilaya, doch die Schützlinge Askir Walkirson's gingen mit einem grimmigen "Die packen wir noch" in die Kabine. Nach dem zweiten Gong stürmten dann jedoch die Gäste aus Shilaya und bauten ihre Führung schnell auf 15:9 aus. Die Schwingen hingegen taumelten mehr hilflos als zuversichtlich über den Acker und vergaben viele eigentlich sichere Chancen. Erst wenige Minuten vor dem Ende rotteten sie sich noch einmal zusammen, um etwas Ergebniskosmetik zu betreiben.. Tatsächlich wurde es beim Spielstand von 15:17 für Shilaya noch mal spannend, als Marno, der Kleine den Ball gegen die Querlatte hämmerte, doch war dies zugleich der Schlußgong. Etwas bedröppelt und ratlos verließen alle den Platz: Shilaya, weil sie selbst ihr unglaubliches Glück in vielen brenzligen Situationen nicht fassen konnten; Setepen, weil nun der Zweite Tabellenplatz im letzten Spiel nurmehr mit viel Glück zu erreichen ist, wenn die übrigen Parteien "mitspielen". Warten wir es ab, wie die anderen Begegnungen dieses und des nächsten Spieltages ausfallen.


Kurzberichte 2. KIL-Liga: 14. Spieltag

Schwarze Drachen Váyht - Mantikor Tásebá 8:17
Für Mantikor Tásebá könnte sich die Saison, die so schlecht begonnen hat, nun doch noch zu einem Erfolg mausern. Gegen lustlose und unmotivierte Váhyter schafften die Mantikore einen nie gefährdeten Sieg und sicherten sich so den zweiten Platz der Zweiten Liga, der zur Relegation berechtigt. Tásebá steht damit ein Jahr nach der nie erwarteten großen Schmach des Abstiegs nur noch einen Schritt vor der Rückkehr in den Elitekreis des kem'schen Imman.
Dabei hatte es für die Drachen recht furios begonnen, kaum waren drei Augenblicke gespielt, lagen sie schon mit 4:0 in Führung. Mantikor jedoch zeigte sich in keiner Weise geschockt oder nervös, sondern erhöhte aus einer sicheren Abwehr den Druck und schnürte die Heimauswahl in deren eigener Hälfte ein. Angriff auf Angriff brandete auf das Tor der Váyhter, und fast zwangsläufig fielen die Tore. Rasch lag Tásebá mit 4:5 in Führung, woraufhin die Schwarzen Drachen jeglichen Widerstand einstellten und nur noch lustlos nach dem Kautschuk stocherten. Das zur Schau gezeigte Desinteresse mißfiel den Zuschauern derart, daß sie ihre eigene Auswahl gnadenlos auspfiffen und sogar Obst und Äste nach den "faulen Säcken" warfen. So war sich Mantikor in der zweiten Hälfte gar der Unterstützung der Zuschauer sicher, die jedes Tor Tásebás beklatschten, während der Aktionen ihrer eigenen Auswahl aber in eisiges Schweigen verfielen. Alleine Dulacia Pthaôtt zeigte bei den Schwarzen Drachen noch Engagement, und nach dem Spiel bekannte sie, daß sie sich für ihre Mitspieler schäme, die den Zuschauern mit ihrer laschen Einstellung den Nachmittag gründlich verdorben hätten.
Bei Tásebá war man am Ende rundum zufrieden, auch wenn man vor der Relegation mit dem Feiern noch vorsichtig war. In der Tat war es heute auch schwer, sich ein objektives Bild vom Vermögen Mantikors zu machen, zu wenig hielten die Drachen dagegen. Übertrieben jedoch erscheint die Aussage von Betreuer Hoffner, der Mantikor unmittelbar nach dem Schlußgong im Überschwang bereits zum Aufsteiger und nächstjährigen Meister kürte.

Wahnwitz Shîlaya - Weiße Raben Yleha 16:15
Auf dem Affenfelsen traf zum letzten Mal in dieser Spielzeit die Heimfünfzehn auf einen Gegner. Das trieb trotz des anhaltenden Regens eine ganze Menge Anhänger auf den ungewöhnlichen Austragungsort. Zwar galten die Weißen Raben aus Yleha ganz klar als die Favoriten der Begegnung, doch wurde von Shilaya eine überragende Abschlußvorstellung ihrer äußerst überraschenden und unberechenbaren Kampfweise erwartet. Wie sich bald herausstellte, wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht enttäuscht. Ein wahrer Torkeltanz der gesamten Besatzung von Wahnwitz Shilaya ließ diese wie eine Meute betrunkener Affen wirken - man munkelte unter den Angereisten gar, daß der Name des Spielortes von ebendieser Spielweise kommen sollte. Und als zum Abschluß gar durch die pulkförmige Angriffsweise, Eingeweihte sprachen vom Pokokreis, der Siegdreier erzielt wurde, war die Freude übergroß. Die Raben indes, durch diese unerwartete Niederlage ihres möglichen Aufstieges beraubt, traten desillusioniert ihre Heimreise an.

Sicheln Mergyan - GolgarisSchwingen Setepen 19:20
Die Zahl der Besucherinnen und Besucher zu diesem Spiel hielt sich in Grenzen. Offenbar trauten die Mergyaner ihrer Auswahl nicht mehr allzu viel zu und so fanden nur wenig Immanbegeisterte diesmal den Weg auf das Immanfeld. Schade eigentlich, denn beide Mannschaften bemühten sich redlich und ließen sich auch durch den aufkommenden starken Wind nicht davon abhalten ein durchaus abwechslungsreiches und spannendes Spiel zu liefern. Die Entscheidung fiel auch buchstäblich in letzter Sekunde. Falk Pescator Buchbek, der an diesem Tage überhaupt in Hochform spielte, konnte knapp vor dem Ende das Spiel für die Gäste entscheiden. Am Rande des Spiels hätte sich fast eine Tragödie ereignet, als der Ersatztorhüter der Schwingen, Kasim ibn Rashman, von einer giftigen Schlange gebissen wurde. Glücklicherweise war ein Medicus anwesend, der sich sofort um den Verletzetn kümmerte und dadurch Schlimmeres verhindern konnte. Dennoch wird Kasim für längere Zeit ausfallen.

Raben Laguana - N.I.B. Áchesa Khefu 2:23
Ohne jede Bedeutung war das Spiel der Áchesas bei den Raben Laguana. Erstere standen bereits als Zweitligameister und Aufsteiger fest, letztere krönten eine wenig erfolgreiche Spielzeit mit dem letzten Platz. Und so nahmen es die Hauptstädter recht locker; unmittelbar vor dem Spiel verbrachte man zusammen mit der Unterstützerin der Auswahl, Hoheit Chanya Al'Mout'pekeret, einen feuchtfröhlichen geselligen Abend - was sich auch im Spiel auswirken sollte. Dieses nämlich sah von Anfang an eine hochüberlegene Gastauswahl und die Raben Laguana vermochten es in ihrem vorläufig letzten Spiel nicht, etwas zu ihrer Ehrenrettung beizutragen. So stürmten und schossen die Phantome nach Herzenslust gegen überforderte Raben, die zugleich einen höchst unsicheren Torhüter aufboten, und nicht unerfolgreich. Am spannendsten bei diesem Spiel war deshalb auch nur der interne Wettkampf um die Torschützenwertung zwischen Alicia Borg und Djamil Al'Bashar, das Alicia knapp mit einem Punkt Vorsprung für sich entschied. Vielleicht war dieser Wettbewerb auch der Grund, warum die Phantome in völlig unüblicher Weise äußerst rustikal zur Sache gingen. Die Sperren und Verletzungen dürften zwar keinerlei Auswirkungen haben, doch muß man fragen, ob eine derart brutale Spielweise wirklich nötig war. Sei's wie's sei, Áchesa Khefu ist ein würdiger Meister und muß nun im nächsten Jahr zeigen, daß die guten Leistungen gegen schwache Gegner auch gegen ganz andere Widersacher abzurufen sind. Vorerst jedoch wird in der Hauptstadt gefeiert, und das zu Recht.

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