| Platz | Auswahl |
Sp. |
Pkt. |
Tore |
| 1. | Neseru Stut-Ymi'keku (M) | 14 |
36 |
257:114 |
| 2. | Luchse Táyârret | 14 |
30 |
206:176 |
| 3. | N.I.B. Áchesa Khefu (N) | 14 |
23 |
232:204 |
| 4. | Mantikor Tásebá (N,P)* | 14 |
19 |
179:207 |
| 5. | Tiger Sendsh'gerhi | 14 |
18 |
164:163 |
| 6. | Haie Táîmen | 14 |
16 |
174:205 |
| 7. | Tsantsa Chrysemis* | 14 |
14 |
141:191 |
| 8. | Noionitensturm Morek | 14 |
12 |
156:249 |
*) Mantikor Tásebá und Tsantsa Chrysemis treten zur nächsten Saison unter dem Namen Azata Rechyt Niju Re'cha mit einer gemeinsamen Auswahl an. Damit entfällt das Relegationsspiel von Tsantsa Chrysemis gegen die Perlbeißer Plâne. Letztere steigen kampflos in die erste Liga auf.
Neseru Stut-Ymi'keku - Tsantsa Chrysemis 31:1
Meisterin gegen Vize-Meisterin, das Spiel der Neserus gegen die Tsantsas war das Spitzespiel des ersten Spieltags der diesjährigen Erstligasaison - doch niemand hatte rwartet, daß die Männer und Frauen von der Insel ein derartiges Debakel erleben würden. Es war klar, daß den Tsantsas die weite Morax-Arena in Stut-Ymi'keku nicht lag, 6:30 hatte man letzte Saison dort verloren, aber durch den hervorragenden zweiten Platz letztes Jahr und den 12:11-Revanchsieg in der Rückrunde gegen die junge Neseru-Auswahl war man doch zumindest sicher, der Meisterin hier eine gleichwertige Gegnerin zu sein.
Doch weit gefehlt - die Heimauswahl veranstaltete eine Demonstration modernen, offensiven Immans, die schon binnen des ersten Spielviertels zu einer kapitalen Demütigung der Insulaner und Insulanerinnen ausartete. Diese wirkten auf dem Platz von Anfang an geistig völlig unbeweglich, einige der Spielerinnen und Spieler schienen auf der Saisonbeginnsfeier am Abend vorher auch zu tief in den Bierkrug geschaut zu haben. Es schien fast so, als ob die fehlende, eiserne Faust des krankheitsbedingt fehlenden Háyta Rodrigo Ni Chrysemis den Neserus den entscheidenden Vorteil verschaffte. Ohne die straffen Zügel ihres Landesherrn wirkte Tsantsa wie eine disziplinlose Bande von ungeschickten Raufbolden, die es auch nur in den seltensten Fällen vermochten, ihre flinken und hellwachen Gegnerinnen durch unritterliche Methoden aufzuhalten.
So bewiesen die Neserus gleich im Auftaktspiel ihre herausragende Klasse, und es wäre ungerecht, einzelne Spielerinnen und Spieler herauszuheben - obwohl es nun so scheint, als habe Sturmtalent Fran Schneider endlich den Durchbruch geschafft. Betreuerin Elandriel Morgenwind war jedoch sichtlich zufrieden und verspricht ihr Möglichstes, das Leistungsvermögen un die attraktive Spielweise ihres Haufens in den letzten Spielen zu bewahren - auch wenn bekannt ist, daß das große Manko der jungen Auswahl die Konstanz ist. Einziger Wermutstropfen für die Neserus in diesem Spiel ist der Ausfall des Bremsers Khemat'amun im nächsten Spiel; er leidet unter einer Entzündung einer offenen Wunde am Bein, hervorgerufen durch die unsaubere Arbeit des Feldmedicus.
Luchse Táyârret - Haie Táîmen 15:0
Willkommen beim ersten Aufeinandertreffen der Haie Táîmen und der Luchse Táyârret in der neuen Spielzeit. Es herrscht wolkenloser Himmel und prächtiges Wetter, was für ein Immanspiel eigentlich ausgezeichnet wäre, würde die Praiosscheibe nicht so auf das Spielfeld herunterstrahlen, dass es wirklich nicht mehr angenehm ist. Vielleicht ist dies auch der Grund, dass das eigentliche Spielfeld die Pjásob-Kampfbahn, aufgrund einer ziemlich wütenden Tiermeute unbenutzbar ist, so dass das Spiel an einen anderen Ort verlegt werden musste, nachdem zahlreiche Versuche die Eindringlinge vom Spielfeld zu scheuchen kläglich gescheitert sind. Ah, gerade betritt Gordiane Vehey, die Feldrichterin, das Spielfeld. Die gute Frau betrachtet das Spielfeld noch einmal eingehend, im Vorfeld hatte sie zwei Ausweichplätze wegen eines leichten Gefälles abgelehnt, doch jetzt scheint sie zufrieden und winkt die beiden Immanauswahlen aufs Feld. Die Anhänger der Luchse und der Haie beginnen sofort mit lautem Jubel, die Verlagerung des Spielortes hat der bisher guten Stimmung also keinen Abbruch getan. Ein kurzes Gespräch der Feldrichterin mit den beiden Kapitänen und schon zieht sie den Korkball aus ihrer Umhängetasche und jetzt ist es passiert, das Spiel läuft. Die Luchse als Gastgeber legen gleich mal richtig los, weiter Pass nach vorne auf Victor Mulker, aber die Abwehr der Haie steht perfekt und das Spiel geht in die andere Richtung weiter. Alles in Allem zeigen sich die Luchse in diesem ersten Spielabschnitt weitaus überlegen und jetzt könnte dies auch mit den ersten Punkten gekrönt werden. Mulker, der wirklich eine glänzende Leistung zeigt auf Ranulf Sturmfels und der schiebt den Ball gekonnt zwischen den Beinen Narif ter Halachs hindurch. Ja da schaut er zu recht etwas verdutzt aus der Wäsche der Tormann der Haie, damit hat er wohl nicht gerechnet. Zur Halbzeitpause steht es 7:0 für die Gastgeber und alles in allem war es bisher ein schönes und vor allem friedliches Immanspiel. Ein Einstellung die in der zweiten Hälfte jedoch nicht fortgesetzt wurde. Die Luchse in einer wahren Euphorie, Spielstand momentan 12:0, gehen zunehmend zur Sache. Yassafer Klopfbüttel in einem weiteren Sturmlauf auf das Tor der Haie, nachdem er vorhin schon einen Dreier verwandelt hatte und Elran Sindler, der Kapitän der Haie stellt sich ihm mit brutalem Schlägereinsatz in den Weg. Das ist man von dem Taktiker Sfindler nicht gewöhnt, das er so zur Sache geht. Kurzer Aufruhr unter den Spielern als man Klopfbüttel auf einer Bahre vom Feld trägt und Gordiane Vehey ist nicht zimperlich und schickt Sfindler gleich hinterher vom Platz. Ob die Aktion der Tormfrau der Luchse gut 10 Minuten später eine Racheaktion sein sollte weiß man nicht so recht, aber mit voller Absicht dem Gegenspieler den Schläger ins Gesicht zu schlagen ist wahrlich nicht die feine Art, nur gut, dass Conair Alskomar keine größeren Verletzungen davongetragen hat und sogleich weiterspielen konnte. Ein Umstand der auf Narina Kalpun nicht zutraf, den wiederum fackelte die Feldrichterin Gordiane Vehey nicht lange und stellte die Torfrau gleich für mehrer Spiele vom Platz. Die Luchse gewinnen dieses Spiel zwar absolut souverän mit 15:0 dennoch bleibt ein bittere Beigeschmack, denn im nächsten Spiel werden die Gastgeber auf drei ihrer Spieler und Spielerinnen verzichten müssen. Die Haie wurde zwar absolut deklassiert, jedoch gehen sie mit geringen Verlusten aus diesem Zusammentreffen hervor, was für die weitere Spielzeit nur von Vorteil sein kann.
Mantikor Tásebá - Tiger Sendsh'gerhi 0:18
Es ist heiß in Taseba dieser Tage. So heiß, das das Leben über Mittag fast zum erliegen kommt. So heiß, das man auf den steinernen Stufen der Treppen des Immanstadions Eier braten könnte.
Und so gibt es dieser Tage in Tásebá wenig Bewegung. Das hat Auswirkungen auf das gesamte Leben des Ortes. Die Handwerkerinnen klagen über zurückgehende Umsätze, die Bauern über ausbleibenden Regen, die Freudenmädchen über ZU viel Hitze und recht träge Kundschaft. Und so ist Tásebá zur Zeit einer der ruhigsten Orte im Káhet.
Achja .. Imman wurde ja jetzt auch gespielt. Naja, ein Spiel ohne große Höhepunkte. Die Sendsh'gerhi Tiger waren den Gastgebern haushoch überlegen, und selbige schlichen sich nach dem Spiel aus dem ob der Hitze kaum gefüllten Stadion.
Naja .. ein paar Konsequenzen hatte das Spiel doch .. aber die haben nichts mit Imman zu tun:
Einer der Mantikore, Mikahalia ben Suleyman, wurde noch während des Spiels Vater ... er war der erste, der nach dem Abpfiff vom Feld stürmte. Wir wünschen alles Gute und den Segen des Raben für das neue Räblein! Der Spieler kündigte schon an, daß er jetzt erst einmal seiner Frau helfen wolle...
Auf der Rückreise nach Sendsh'gerhi erkrankten fünf Spieler an der blauen Keuche und werden wohl für die nächste Spiele nicht zur Verfügung stehen.
N.I.B. Áchesa Khefu - Noionitensturm Morek 26:30
An einem wundervollen Imman-Tag trafen die Auswahlen des Aufsteigers Áchesa Khefu und des etwas unberechenbaren Noionitensturms aus dem Kloster Morek aufeinander. Nach einer kleinen Predigt Logorans von Selem, dem Betreuer der Moreker, begann das Spiel. Zu Beginn schienen die Áchesas etwas von den Abstiegsbefürchtungen des Betreuers verunsichert und so spielten sie sehr zurückhaltend und pomadig. Die Fehlpässe häuften sich und so war es nur eine frage der zeit bis das erste Gegentor fiel: Bruder Boronlieb durchbrach mit einem furiosen Solo die Abwehrreihen von Khefu und hob den Ball gekonnt über den überraschten Krr'op, 3:0 für den Noionitensturm. So ging es dann bis zum 8:1 weiter, bis sich die Spieler Áchesas nach einigen harten Worten ihres Betreuers wieder etwas fingen. Leunam Teger nahm die Aufforderung: "etwas härter rannehmen" wohl etwas zu wörtlich, nach einer brutalen "Esche", bei der sich Gegenspielerin Het'mamanoch'ene schlimme Schürfwunden zuzog, musste er das Spiel vorzeitig verlassen. Jedenfalls ging das Spiel danach deutlich kampfbetonter weiter, um jeden Ball wurde gekämpft und die Sturmreihen der beiden Haufen erzielten Tor um Tor. Für die außergewöhnlich vielen Zuschauer war es geradezu ein Immanfest, dass sie da zu sehen bekamen. Innerhalb dieser umkämpften Phase vielen keine Spieler besonders auf, bis auf den Torhüter der Gastgeber Krr'op, welcher wohl einen sehr schlechten Tag hatte: mehrere Male konnte er Schüsse nicht aufhalten, welche wohl selbst ein kleines Kind sicher gefangen hätte. Kurz vor dem Ende, als die Kräfte der Spieler zusehends nachließen stand es 27:26 für den Noionitensturm. Die Áchesas versuchten nun noch einmal alles und scheiterten mehrere Male nur knapp am Torhüter der Gäste. Als selbst Krr'Op mit aufgerückt war und mit einem strammen Schuss am rechten Pfosten scheiterte, kam es zu einem Tumult vor dem Gäste-Tor, es wurde wild mit Schlägern um sich geschlagen, mit Füssen getreten und mit Fäusten geboxt um an den Ball zu kommen (dabei verletzten sich drei Spieler/innen beider Seiten zum Teil schwer), dadurch ergab sich für Ignatius den Reisenden die Gelegenheit zum schnellen Gegenstoß, welchen er mühelos zum 30:26 für Morek abschloss. Nun war die Moral der Áchesas gebrochen und das Spiel klang relativ ruhig und ohne weitere Treffer aus.
Tsantsa Chrysemis - N.I.B. Áchesa Khefu 7:16
Pünktlich um 4 Uhr wurde das Spiel zwischen Tsantsa Chrysemis und N.I.B. Áchesa Khefu von Schiedsrichter Riff Raff angepfiffen. Während die Gäste bei enormer Hitze mit Starschwierigkeiten zu kämpfen hatten, ging die Heimmannschaft schnell durch einen Doppelschlag mit 6:0 in Führung. Erst jetzt bemerkte Áchesa- Betreuer Algerîan Klopfbüttel, dass er nur 14 Spieler mit der Anfangsformation aufs Feld geschickt hatte und korrigierte diesen Fehler durch Hereinnahme von Nerra Khirra. Wer jedoch geglaubt hatte, die Hauptstädter würden sich durch diesen unglücklichen Beginn entmutigen lassen, musste sich in der Folgezeit eines besseren belehren lassen denn Áchesa zeigte in der ersten Hälfte des Spiels eine großartige kämpferische Leistung und fand so über den Kampf zum Spiel.
Tor um Tor wurde aufgeholt, und so konnte die Fünfzehn aus Khefu mit einer 8:7 - Führung in die Pause gehen. Nach der Pause setzte sich das überlegene Spiel der glänzend aufgelegten Phantome fort und es zeigt sich schnell, dass die pomadig wirkende Heimauswahl nichts mehr der Spielfreude der Gäste entgegenzusetzen hatte. Nur noch ein Treffer gelang Tsantsa nach der Pause und die heimische Fünfzehn konnte sich glücklich schätzen, das sie mit nicht noch mehr Gegentreffern nach Hause geschickt wurden, denn die mangelnde Chancenverwertung und der Fehler von Khefus Betreuer Klopfbüttel waren heute die einzigen Kritikpunkte die man am Auftritt der Gäste anbringen konnte. Dass die Gästeauswahl wie zu Beginn mit 14 Spielern vom Feld ging war indes Schiedsrichterneuling Riff Raff zu verdanken der zwar eine Große Sense durch Khefu- Spielerin Dina Dhroy richtig mit einem Platzverweis ahndete, jedoch großzügigerweise eine brutale Doppelramme durch Tamara Perkan und Zela Romol übersah, so dass das Spiel mit Pfiffen und Unmutsäußerungen der Zuschaer gegen den Schiedsrichter endete.
Tiger Sendsh'gerhi - Neseru Stut-Ymi'keku 22:24
Es war beileibe kein schönes Spiel, was die zahlreich erschienenen Zuschauerinnen und Zuschauer in Sendsh'gerhi zu sehen bekamen. Schuld daran war eindeutig die doch arg robuste Spielweise der Heimauswahl, die der spielstarken Meisterin mit allen nur möglichen Mitteln den Schneid abzukaufen versuchte. So entwickelte sich das Spiel zu einem üblen Geholze, und Schiedsrichter Shepes'arût hatte alle Hände voll zu tun, die sich immer mehr aufschaukelnden Emotionen zu beherrschen. Anfangs schien die Taktik der Tiger aufzugehen, ihren wilden Schlägen und Unritterlichkeiten fiel das schöne und feine Kombinationsspiel der Meisterin in der ersten Hälfte zum Opfer. Die Neserus hatten mehr damit zu tun, auf ihre Knochen zu achten denn auf die Unversehrtheit ihres Tores, und so erschlägerte sich die Militärauswahl einen deutlichen 14:2-Vorsprung zur Pause. Während der Unterbrechung flogen die Schimpfworte nur so hin und her, doch offenbar entschlossen sich die Neserus, sich die Angriffe der Tiger nicht länger gefallen zu lassen. Furios begannen sie in der zweiten Hälfte, kamen Punkt um Punkt heran und stellten sich immer besser auf die bösartigen Aktionen der Tiger ein. Gewandtheit und Ballkontrolle schien sich mehr und mehr gegen plumpe Holzerei durchzusetzen, und Mitte der zweiten Hälfte lag Neseru erstmals mit 16:17 in Front. Die Tiger reagierten darauf mit noch mehr gesteigerter Härte, ehe dem Unparteiischen endlich der Gduldsfaden riß. Hatte er bis dahin versucht, die Streitigkeiten einigermaßen zu schlichten, griff er nun wieder zur harten Regelauslegung zurück. So dezimierten sich die Tiger selbst und gerieten so mehr und mehr ins Hintertreffen - Neseru zog unaufhaltsam davon. Kurz vor dem Ende der Partie stand es 19:24 für Neseru, und alle Spielerinnen und Spieler der Gäste waren vor dem Tor der Tiger (von denen sich nur noch elf Spielerinnen und Spieler auf dem Platz fanden) versammelt, um diesen ihre Grobheiten heimzuzahlen, doch der Kautschuk mochte einfach nicht ins Tor - im Gegenteil: ein unglücklicher Abpraller führte noch zu einem Konter der Heimauswahl, den Raul Strähner mit einem Dreier abschloß. Während nach dem Schlußgong die Siegerinnen und Sieger hochzufrieden schienen, muß man sich bei den Tigern nach der Sinnhaftigkeit ihrer Spielweise fragen - vielleicht hätten sie mehr erreicht, hätten sie sich ein wenig mehr auf das Spiel anstatt auf tätliche Angriffe konzentriert. Die Quittung wird vielleicht schon im nächsten Spiel ausgestellt werden: Die zahlreichen Ausfälle und der unglückliche Unfall von Yupa-Tecu (der Waldmensch stürzte am Tag nach dem Spiel unglücklich über eine Baumwurzel und brach sich das Bein) werden es den Tigern unmöglich machen, fünfzehn Spielerinnen und Spieler auf das Feld zu bringen.
Haie Táîmen - Mantikor Tásebá 24:19
Bei schönem Imman-Wetter trafen sich die Auswahlen der Haie Táîmen und der Mantikore aus Tásebá auf dem Strandfeld von Porto-de-Cavazo. Das von beiden Seiten engagiert begonnene Spiel bescherte den Zuschauern schon nach nur 30 Sekunden den ersten Treffer: Ein 3er von Raute Dragenstein beglückte das Heimpublikum. Bis zur Halbzeit wurde schnell gespielt und einige schöne Tore erzielt. Aufgrund der technischen Überlegenheit führten die Mantikore zur Pause verdient mit 10:7. Trotz aller guten Vorsätze der Haie das Spiel umzudrehen hatte man das Gefühl die Mantikore hätten heute Phexens besonderes Wohlwollen erregt, denn was da für Tore erzielt wurde war mehr als kurios: Einmal prallte der Ball von einem Pfosten an den Anderen um schließlich hinter der Linie zu landen, ein anderes Mal wurde der Ball von zwei (!) Spielern nacheinander so abgefälscht, das der unglückliche Torhüter Narif ter halcha mit der Verzweiflung rang. Mit solchen glücklichen Toren erhöhten die Mantikore auf 14: 10. Doch die Haie stemmten sich mit aller, und das ist wörtlich zu nehmen, Gewalt gegen die drohende Niederlage und überrollten die Montikor-Abwehr ein ums andere mal. Das es dabei zwangsläufig zu Verletzungen auf beiden Seiten kommen musste, störte die Haie herzlich wenig, solange der Ball im Tor landete. Am schlimmsten erwischte es den Mantikor-Bremser Sumudan, Sohn des Sagurd, der mit schweren Quetschungen sofort zum örtlichen Medicus gebracht wurde. Trotz dieser plötzlichen Härte verhängte der Schiedsrichter Refer Rhy unverständlicherweise nicht eine einzige Sperre und tat auch sonst nichts um die harten Attacken der haie zu unterbinden. Jedenfalls holten die Haie auf und gingen sogar mit 17:16 in Führung. Da kochte der wütende Mantikor-Torhüter Ator Blitzgeschwind über, schnappte sich den Ball und machte seinem Namen alle Ehre, indem den Ball über das ganze Spielfeld trieb um ihn anschließend mit aller vor Wut aufgebrachten Wucht gegen die Torlatte zu knallen, von wo der Ball unten über die Linie sprang. In Rage darüber, dass er keinen 3er erzielt hatte zerbrach er seinen Schläger über dem Knie. Vor dem Anspiel der Haie bekam er jedoch den Schläger eines Ersatzspielers gereicht. Nach dem 17:17 durch den Torhüter der Mantikore spielten zu dessen Leidwesen weiterhin nur die körperlich überlegenen Haie und erzielte 7 weitere Punkte, während die Mantikore nur noch zwei magere 1er auf ihrem Konto verbuchen konnten.
Noionitensturm Morek - Luchse Táyârret 19:20
Der trübe Himmel über dem Kloster Morek ließ schlimmes Wetter befürchten, und in der Tat, beinahe wäre dieses Erstligaspiel ausgefallen. Der Regen wollte nicht aufhören zu fallen, Feldrichter Skardek wollte bereits absagen, doch konnten ihn Spieler, Betreuer und Immananhänger eines besseren belehren. Diese Entscheidung sollte niemand bereuen, denn es folgte ein äußerst spannugsgeladenes Spiel auf dem Feld vor dem Kloster. Die Heimmanschaft präsentierte sich trotz der widrigen Bedingungen als Einheit und verbuchten mit Aleta Deworan den ersten Treffer der Partie. Als dann Ighistan Güldenländer nach einem gelungenen Alleingang den Vorsprung auf 4:0 erhöhte meldete sich der táyârreter Betreuer und Spieler Elgolf Klopfbüttel lautstark zu Wort, schienen sich doch seine schlechten Befürchtungen zu bestätigen. Immer wieder feuerte er seine Spieler zu mehr Offensivleistung an. Dieses zeigten die Luchse dann auch, und mit einem schönen Heber katapultierte Freiya Jandrasdottir den Kork unter die Stange. Zwei weitere Treffer durch Sigline Bornwald und Betreuer Knopfbüttel verkürzten auf 4:3, bevor nach einem Steilpass der Elfin Sibilia die moreker Stürmerin Deworan einen weiteren Dreier für ihre Mannschaft erzielte. Doch die Luchse hatten das Tor des Gegners gewittert und ließen nicht davon ab. Immer wieder stürmten sie nach vorne, und mit einem Treffer von Chschy'Atzz und einem Dreier von Niwi-Da nach dem kraftvollen Vorstoß von Kapitän Mulker kamen sie auf 8:7 dran, den Halbzeitstand.
Inzwischen fanden sich mehr Zuschauer am Feld ein-scheinbar hatte der Regen ihr Kommen nur verzögert, nicht aber gehindert. Die zweite Spielhälfte begann fulminant mit zwei Dreiern durch Victor Mulker, beide nach schweren Abwehrfehlern durch die Moreker. Die Zuschauer quittierten diese unglückliche Wendung mit Bananenwürfen und einigen Beschipmfungen. Obwohl weiterhin dominierend, spielten die Luchse nun etwas unsicherer, und ein völlig unnötiges Beinstellen, das den Torhüter zu Fall brachte, musste den Platz mit einer Sperre für das nächste Spiel verlassen. Inzwischen gelang es Morek mit zwei Treffern und vier Punkten auf 12:13 heranzukommen. Das Spiel wurde nun ruppiger, niemand wollte dem Gegner ein Durchkommen erlauben. Die schlechten Sichtverhältnisse trugen nicht viel zum Ablauf der Spiels bei, und die nächsten beiden Treffer gelangen den Morekern, als die Abwehr der Luchse mit dem Schlamm zu kämpfen hatte. 14:13 für die Heimmanschaft stand es nun, aber direkt im Anschluß war es der Achaz Chschy'Atzz, dem der Regen nicht viel ausmachte, der mit zwei Treffern wieder die Luchse in Siegesposition brachte. Diese hatten einen weiteren Verlust zu verzeichnen, als Niwi-Da sich nach einem Fall schwere Prellungen zuzog. Trotz Unterzahl stürmten die Luchse weiter nach vorn, und zwei Treffer von Drago und Freiya erhöhten auf 14:17. Dies schien den Morekern wiederum nicht zu gefallen, die nun alles daran setzten, das Spiel doch noch zu gewinnen. Und beinahe gelang es ihnen auch. Kurz vor Schluß lagen sie nach einige mäßigen, aber trefferreichen Spielzügen 19:17 vorne. Doch der Kapitän der Luchse, Victor Mulker, sorgte mit einem Dreier für die Entscheidung direkt vor dem Ende. Kein Zuschauer glaubte noch an einen Wende, als er mit einem Verzweiflungsstoß den Kork hoch über den Köpfen der Moreker Abwehr über die Torstange katapultierte. Die Luchse hatten einen knappen, aber nicht unverdienten Auswärtssieg erreicht, während der Noinitensturm sich fragen musste, wie so eine Niederlage zugelassen werden konnte.
Neseru Stut-Ymi'keku - Haie Táîmen 10:3
Neseru gegen die Haie, dieses Spiel sorgt normalerweise für erheblichen Zündstoff, seit es den Haien vor einigen Jahren einmal gelungen ist, durch ihre rustikale und wenig ansehnliche Spielweise die sich selbst als so glorreich und unbesiegbar eingeschätzten, großen Neserus vom Meisterinnenthron zu stoßen und diesen - welch' Schmach für Stut-Ymi'keku! - selbst einzunehmen. So gewöhnten sich die Neserus in der Folgezeit mehr oder weniger geistreiche Sticheleien und Spötterein in Richtung der Haie an, was selbige aber nur dazu veranlaßte, auf dem Immanacker noch gnadenloser aufzutreten. Und eben so, nahm man an, würde auch in diesem Jahr nicht anders sein.
Doch weit gefehlt - die zahlreich erschienenen Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten ein Spiel, dessen Ritterlichkeit nur noch von der Langeweile überboten wurde, welche die beiden Auswahlen auf dem Spielfeld zelebrierten. Fast schon konnte man von einem Nichtangriffspakt sprechen, Zweikämpfe wurden weder gesucht noch angenommen. Ob es an der ungewöhnlichen Kühle in der tárethoner Hafenstadt lag oder an etwas anderem - man wird es wohl nie erfahren. So plätscherte das Spiel vor sich hin, und Emotionen wurden auf keiner Seite beobachtbar, auch nicht, wenn eines der seltenen Tore fiel. Die Haie hatten sich offenbar im Vorfeld schon mit ihrer Niederlage abgefunden, taten aber im Gegenteil zu den Neserus wenigstens etwas für die Offensive, wenngleich ihnen nicht mehr als ein Dreier in der Schlußphase gelang. Die Heimauswahl spielte uninspiriert und unmotiviert ihr Pensum herunter, sichtlich noch unter dem Eindruck der Jagdszenen, die die Spielerinnen und Spieler der Tiger Sendsh'gerhi am letzten Spieltag gegen die Neserus veranstaltet hatten. Aufgrund der größeren individuellen Klasse der Einzelspielerinnen und -spieler kam die Haimauswahl so fast zwangsläufig zu einigen Punkten, doch dabei ließ sie es auch bewenden.
Als Fazit sei dieses Spiel das bisher schwächste und unaufregendste Aufeinandertreffen dieser beiden Erzfeinde, was auch die Zuschauerinnen und Zuschauer so sahen, die schon bald in Scharen abwanderten. So versäumten sie jedoch den Höhepunkt des Spiels: Unzufrieden mit dem Einsatz seines Bremsers Melcher Olgor, kam es zu einem Wortgefecht zwischem diesem und Haie-Betreuer Paapow, in dessen Verlauf der jähzornige Betreuer seinen Spieler mit einem rechten Schwinger von den Beinen holte. Wieder zu sich gekommen, erklärte Olgor flugs seinen Rücktritt aus seiner "Scheißtruppe" und schwor "diesem inkompetenten Brüllaffen von einem Betreuer" ein unerfreuliches Widersehen - ob er damit eine Begegnung auf dem Immanfeld oder in einer dunklen Gasse meinte, ließ der Bremser offen.
N.I.B. Áchesa Khefu - Luchse Táyârret 17:23
Das Kemireich, unendliche Weiten. Dies sind Abenteuer der NIB Achesa Khefu, welche ausgezogen waren, um neue Stadien zu entdecken, neue Taktiken und unbekannte Mannschaften. Welche dorthin gehen wollten, wo nie zuvor Imman gespielt wurde.
Es hätte so schön sein können ... Khefu als strahlende Sieger, die den Luchsen beibringen, wie man Imman spielt. Alles sprach dafür ... doch es sollte anders kommen. Wir sahen ein schönes Spiel, spannend, mit vielen guten Kämpfen und dabei doch ritterlich. Die Feldrichter hatten herzlich wenig zu tun, es gab keine Sperren. Vielleicht mag ds daran liegen, daß sie häufig gar nicht erkennen konnten, wen sie bestrafen sollten. Das selbe Problem hatten wir auch. Es fielen viele schöne Tore, darunter einige wirklich wunder bare Dreier, aber leider können wir dem geschätzten Leser nicht verraten, wer die Helden des Spieles waren.
Warum? Nun - die Antwort ist so simpel wie schmutzig. Unmittelbar vor dem Spiel hatte einer der echten kemschen Regengüsse das Spielfeld so weit aufgeweicht, daß es eher einem Sumpf denn einem Immanfeld glich. Schon nach wenigen spielzügen konnte man nicht mehr erkennen, welcher Spieler welches Trikot trug. Nicht viel später konnte man nicht einmal mehr die Spielerinnen und Spieler erkennen. Alle waren überzogen von dem einheitlich grau-braunem Schlammmasse, so daß man beim besten Willen nicht mehr sagen konnte, wer wer war. Auch in den Auswahlen musste es einige Verwechslungen und Missverständnisse gegeben haben. Daß ein Tor fiel, konnte man erkennen. Welcher Haufen das Tor erzielte, erkannte man daran, in welches Tor der Ball getrieben wurde. Aber wer das Tor erzielte, da war unmöglich zu erkennen. Letzendlich siegte aber nicht Achesa, sondern Táyâret ... 17:23.
Mantikor Tásebá - Noionitensturm Morek 14:13
Es war ein durchaus spannendes Spiel was den Zuschauern und Zuschauerrinnen hier geboten wurden. Ein fast epischer Kampf zwischen dem Noionitensturm und den Mantikoren. Auch wenn das Spiel auf Seiten der Mantikore unter scheinbar schwarzen Vorzeichen zu stehen schien, es entwickelte sich durchaus exzellent.
Gleich von Beginn an spielten beide Auswahlen wahrlich großartiges Imman, die Stürmer gingen scheinbar ohne große Sorgen auf das Tor des jeweils anderen los und schob bald fielen die ersten Treffer. Dabei zeigte sich, dass die Taktik der Heimauswahl nahezu perfekt auf die Verhältnisse in der Sebá-Arena ausgelegt war, so dass man schon früh in Führung gehen konnte. Aber der Noionitensturm, in absoluter Hochform, bereits so früh in der Saison, zog konsequent nach und verkürzte den geringen Vorsprung immer weiter. Zur Halbzeitpause kochte die Stimmung unter den Zuschauern, die sich langsam aber sicher heiser gebrüllt hatten, auch wenn sich das Spiel zusehends in das Mittelfeld verlagerte. Mit 8:7 ging es dann ans Verschnaufen, was bei der ungeheuren Hitze, die über dem Spielfeld lag, nicht allzu einfach war. Ein Umstand der in der zweiten Hälfte noch wichtig werden würde, den obwohl die Moral auf keiner Seite auch nur einen Kratzer zeigte, sorgte die Temperatur doch immer wieder für Fehler die mehr als einmal schlimm endetet. Den Auftakt bildete Bran Feuerstein, der sich mehr oder weniger selbst ein Bein stellte und verletzt ausscheiden musste, bis hin zu Perainian Termoil die sich bei Versuch einem gegnerischen Stürmer auszuweichen schlimm verletzte. Insgesamt forderte die Hitze 5 Opfer aus den beiden Auswahlhaufen. Keine gute Bilanz, auch wenn das Spiel durchweg ritterlich verlief und die Feldrichterin kein einziges Mal einschriten musste.
Tsantsa Chrysemis - Tiger Sendsh'gerhi 13:16
Bei ungewöhnlich heißen Temperaturen trafen sich die Auswahlen der Schrumpfköpfe aus Chrysemis und der Tiger aus Sendsh'gerhi zu einem Anfangs ritterlichen Spiel, welches aber schon nach kurzer Zeit ungewöhnlich emotional wurde, als der Tiger Thiamon Jeccaraldo mit den Bremsern Tsantsas aneinander geriet, weil er angeblich einen Stock zwischen die Beine bekommen hätte. Trotz der Beruhigungsversuche des Feldrichters Refer Rhy konnten die erhitzten Gemüter nicht beruhigt werden und eine wüste Schlägerei brach aus. Als schließlich die Feldgarde die Streitparteien getrennt hatte verteilte der Feldrichter großzügig Sperren: Auf Seiten der Tiger müssen der Streithahn Jeccaraldo nun 5 Spiele und seine eifrigste Mitkämpferin Zephira Ulano unfreiwillig pausieren, während die Schrumpfköpfe 4 Sperren zu beklagen haben. Nach einer kurzen Besinnungspause konnte das Spiel fortgesetzt werden und es vielen einige schöne Tore, die aus einem hart geführten Spiel heraus entstanden. Aufgrund der personellen Überlegenheit hatten schlussendlich auch die Tiger das Glück mehr auf ihrer Seite und konnten mit 3 Punkten Unterschied zurecht gewinnen. Die Schrumpfköpfe konnten es kaum glauben, dass sie zum dritten mal in Folge verloren hatten und müssen sich wohl dieses Jahr mehr mit der Abstiegsfrage als mit der Meisterschaft beschäftigten...sofern sie sich nicht um einige Klassen steigern.
Luchse Táyârret - Mantikor Tásebá 18:17
Ein sehr enges und Kampfbetontes Spiel lieferten sich die Luchse und ihre Erzfeinde, die Mantikore bei ihrem direkten Duell. Allerdings war der schlussendlich sehr knappe, wohl aber verdiente Sieg teuer erkauft: 3 Spieler der Luchse sind durch Verletzung oder Sperre beim nächsten Spiel (oder noch mehr Spielen) verhindert. Besonders hart traf es den Luchse-Spieler
Brandor Sekulan, der nach einer wütenden Faust-Attacke auf den Schiedsrichter Refer Rhy, abgesehen von eineigen Blauen Flecken durch die Feldgarde, eine Sperre von 5 Spielen zu erdulden hat. Ansonsten hatte Phex seinen Segen an diesem tag einfach eher den luchsen zu teil werden lassen, den einen Sieg hätte beide Haufen verdient gehabt.
Ansonsten ist nur noch zu erwähnen, dass die Atmosphäre zwar angespannt und motiviert war, aber keineswegs kampfeslustig oder gar gewalttätig. Die Mantikore fügten sich ritterlich in ihr Schicksal, aber nicht ohne lauthals zu verkünden, das man die Luchse nach diesem gar so "glücklichen" Sieg demnächst zu hause mit Null Gegentoren vom Platz fegen würde.
Tiger Sendsh'gerhi - N.I.B. Áchesa Khefu 4:27
Ein munteres Spiel der Tiger gegen die N.I.B. Achesa aus Khefu, welches die Gäste klar für sich entscheiden konnten. Sehr zurückhaltend agierten die Gastgeber, die sichtlich erschöpft von den letzten Begegnungen waren. Die Khefuer hingegen stürmten wie sie nur konnten, und ohne größere Mühen lagen sie zur Halbzeit 1:13 in Führung. Ein ähnliches Bild auch in der zweiten Hälfte: die Tiger hatten wohl eingesehen, daß dieser ihr Tag nicht war, und begnügten sich mit ein paar Halbherzigen Konteraktionen. Zwar gab es so manche Chance, aber an diesem Tag gab es kein Vorbeikommen an Krr'Op, dem echsischer Torhüter der Achesas. Gegen Ende verlor die Begegnung ihren Reiz, als auch die Gäste ihre Angriffsbemühungen zurücknahmen, nun da der Sieg sichergestellt war.
Noionitensturm Morek - Neseru Stut-Ymi'keku 8:13
Es war ein schwieriges Stück Arbeit, das die Favoritin aus Stut-Ymi'keku hier auf dem windigen Áaresy-Eiland zu verrichten hatte. Vor dem Spiel hatte man bei Neseru den Noionitensturm wohl arg auf die leichte Schulter genommen, denn als Taktik war seitens der Meisterin ganz klar Schonung für das übernächste, schwere Spiel gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Luchse ausgegeben. So traten die Neserus nicht wie gewohnt offensiv an, auch zogen sie in vielen Zweikämpfen eher zurück, als Blessuren zu verhindern. Ganz anders der Noionitensturm, der sich auch vor dieser Gegnerin nicht versteckte, sondern seine Möglichkeiten suchte und auch fand. So bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer in der ersten Hälfte ein recht ausgeglichenes Spiel zu sehen, das sich jedoch vom starken Wind arg beeinträchtigt sah - hohe Zuspiele und Schüße waren mehr ein Glücksspiel als taktisches Mittel. Mit einem 6:6 ging es also in die Pause, und bei der Meisterin sorgte mehr noch die doch arg rustikale Spielweise des Sturms als das Ergebnis für Ärger.
Die zweite Hälfte sah zunächst das gleiche Bild, doch schwächten sich die Morekerinnen und Moreker mit dem Verlauf des Spieles durch diverse Sperren selbst, denn die Geduld des Unparteiischen hatte nun endlich ein Ende, und so erarbeitete sich die Meisterin mehr und mehr Vorteile, was Morek mit noch bösartigeren Attacken versuchte zu kontern. Knackpunkt im Spiel war schließlich die brutale Unsportlichkeit Answin von Selems an Neseru Torfrau Alisha Men'kare, die von einem absichtlichen Keulenschlag getroffen für einige Augenblick bewußtlos zu Boden sank. Das war zwar Answins letzte Aktion, nicht aber Alishas. Wieder zu sich gekommen, schnappte sie sich vor Wut kochend bei nächster Gelegenheit den Ball, stürmte über das Feld, wobei sie vier oder fünf Moreker schlecht aussehen ließ und verwandelte zum vorentscheidenden 8:11. Morek hatte nun nichts mehr weiter entgegenzusetzen und ergab sich in die Niederlage. Während Neseru knapp an der Blamage vorbeischrammte, aber ausgeruht und fast vollzählig ins Spitzenspiel gegen die Luchse gehen kann, muß Morek mit zahlreichen Ausfällen den Preis für die achtbare Niederlage zahlen. Die Zukunft wird zeigen, ob sich dieser Preis gelohnt hat.
Haie Táîmen - Tsantsa Chrysemis 12:8
Die Krise bei Vizemeisterin Tsantsa Chrysemis setzte sich auch im Spiel gegen die Haie fort. Auch wenn es das Ergebnis nicht so ausdrücken mag, die Haie waren in diesem Spiel den Gästen in allen Belangen überlegen und nur ein gewisser Schlendrian und einiges Pech verhinderten einen Kantersieg.
Begonnen hatte das Spiel mit einem kleinen Grillfest, die Haie spendierten ihren Anhängerinnen und Anhängern unmittelbar und nach intensiver Rücksprache mit dem Schiedsrichter ein ganzes Netz von Grillfisch, offenbar wollte man sich so das Publikum gewogen machen. Das gelang aber auch vom Gong weg durch gutes und schnelles Immanspiel, das die Tsantsas ein ums andere Mal düpierte. Fast nach Belieben waltete die Heimauswahl auf dem Feld, kam jedoch nur sproadisch zu Punkten, mehrmals rette das Gestänge oder der Schlendrian beim Abschluß die Mannen und Frauen von den Inseln. Diese gingen gar mit 1:6 in Führung, ein schneller Konter und ein Befreiungsschlag überraschten den ansonsten beschäftigungslosen Haie-Tormann Halcha.
Doch die Überlegenheit der Heimauswahl war zu deutlich, und so kam es vor der Pause noch zwangsläufig zur 7:6-Führung der Haie. Auch die zweite Hälfte hatte kein anderes Bild zu bieten, drückend überlegene Heimische drängten auf Tore, die jedoch nur sporadisch fielen. Letztlich aber gewannen die Haie ungefährdet mit 12:8, was das Publikum mindestens ebenso erfreute, wie die gelunge Darbietung der Heimfünfzehn in spielerischer und kämpferischer Hinsicht.
Tsantsa aber steckt nun bis zum Hals im Abstiegssumpf, und wenn nicht bald ein Ruck durch den Haufen geht und man sich auf die Tugenden des Vorjahres besinnt, dann kann die Vizemeisterin den direkten Absturz von Platz 2 der 1. Liga in die Niederungen der 2. Liga wohl nicht vermeiden.
Neseru Stut-Ymi'keku - Luchse Táyârret 29:0
Was für eine Schlacht! Das bei fast unerträglicher Hitze ausgetragene Spitzenspiel der ersten Kemi-Imman-Liga hielt alles, was es vorher versprochen hatte. Kampf bis aufs Messer, sehenswerte Spielzüge und eine Siegerin, die die Herausforderin mehr als nur deutlich in die Schranken verweisen konnte. Das Spiel begann mit einiger Verzögerung, da eine Gruppe von Waldmenschen die Ansammlung von Bleichhäuten dazu nutzen wollte, auf ihre bedauernswerte Lage aufmerksam zu machen und das Spiel erst wieder räumten, als der Luchse-Bremser Ni Wi Da mit den Eingeborenen palavert hatte. Er hätte es besser lassen sollen, denn die folgenden Stunden werden die Luchse wohl schnell wieder vergessen wollen. Verärgert war man bei Neseru im Vorfeld, hauptsächlich wegen der bisherigen unerwartet schweren Kämpfe, was vor allem daran lag, daß die unterlegenen Gegner die Neserus als "Freiwild" betrachteten und mehr auf Verletzungen bei den gegnerischen Spielern und Spielerinnen als auf eigene Tore aus waren. Im Vorfeld der Partie hatten die Neserus angedroht, ab sofort mit gleichen Mitteln zurückzuschlagen, und das taten sie auch, nachdem bereits in den ersten Minuten klar wurde, daß auch die Luche ein eher rustikales Spiel aufzuziehen gedachten. Nur kurz waren die Neserus verunsichert, und Torfrau Alisha Men'kare (die im Verlaufe des Spieles beoi den seltenen Angriffen der Luchse unüberwindlich war) mußte mit zwei Glanzparaden einen Rückstand verhindern, dann jedoch spielte nur noch eine Auswahl: Neseru. Und wie! Nach Belieben nahm die Tabellenführerin ihre Verfolgerin auseinander, aufkommende Härten seizens der Luchse wurden ebenso rasch wie gnadenlos vergolten, so daß es während des Spieles einige Hinausstellungen auf beiden Seiten gab.
Doch auch das Toreschießen vergaßen die Neserus nicht, angetrieben vom derzeit wohl besten Immanspieler Kemis, dem Achaz Krsh'Rysh Zssrkh zauberten die Tárethoner und Tárethoner, daß es eine wahre Freude war. Immer wieder tauchten die Neserus nach blitzartig ausgeführten Kombinationen, präzisen Pässen und verwirrenden Dribblings alleine vor dem Luchse-Tor auf, und kaum einmal versagten sie dann beim Torschuß. Überragend, wie bereits erwähnt, Krsh'Rysh Zssrkh, der alleine 10 Punkte erzielen konnten, doch auch die blutjungen Stürmer Fran Schneider und Igor Hochwinkel wußten zu gefallen, auch die eigentlich nur als Ersatz aufgebotene Merit'rê Káhetep stach an diesem Tage wieder einmal hervor. So können sich die Luchse am Ende auch über die Höhe der Niederlage nicht beklagen. Während Neseru einmal mehr Nervenstärke in Spitzenspielen bewies, dürften die Luchse nun wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet sein - zumal sie sich mit ihrer rustikalen Taktik keinen Gefallen getan haben: abgesehen vom Kräfteschwund, sind vier weitere Ausfälle aufgrund von Verletzungen und Sperren zu beklagen.
N.I.B. Áchesa Khefu - Mantikor Tásebá 5:6
Ein katastrophales Spiel, dies war die einhellige Meinung aller Zuschauer, egal welcher Auswahl sie auch zugejubelt haben mögen. Zunächst sein angeführt, dass es die Gastgeber auch diesmal nicht geschafft haben ihren Heimkomplex zu überwinden und knapp den Gästen unterlagen. Nun aber zum Spiel, beide Auswahlen wollten einfach nicht so recht ins Spiel finden und begnügten sich damit den Ball im Mittelfeld hin und her zu schlagen. Ein langweiliger und ermüdender Auftritt für die angereisten Zuschauer. Bis zum Halbzeitgong änderte sich nicht viel daran, so das es bei einem unentschiedenen 0:0 blieb. Kaum waren die Spieler und Spielerinnen wieder auf dem Platz sah die Sache jedoch schon ganz anders aus, offenbar hatten die Betreuer ein Machtwort gesprochen und beide Haufen zeigten nun ein wesentlich agileres Spiel. Als jedoch die Gastgeber, durch einen Dreier von Benji Zisco, in Fhrung gingen und dieser Vorsprung dann auch noch durch einen Treffer von Djamil Al'Bashar ausgebaut wurde, entlud sich die angestaute Spannung spontan. In einem wahrlich unwürdigen Verhalten, gingen Spieler und Spielerinnen der beiden Auswahlen aufeinander los und liesen die Fäuste sprechen. Gordiane Vehey, die Feldrichterin wirkte in diesem Augenblick eindeutig überfordert und musste diesen wüsten Akt geschehen lassen, nicht jedoch ohne sich eine genaue Liste der Hauptbeteiligten zu machen. Kaum das die Gewalt ein Ende gefunden hatte, mussten 5 Spieler den Platz verlassen. Am schlimmsten traf es dabei Marhod vom Bast, den Bremser von Mantikor, der offensichtlich mit der Prügelei begonnen hatte, er darf den Platz bei den nächsten 5 Spielen nicht mehr betreten.
Ein Gutes hatte das ganze jedoch, mit wesentlich weniger Spielern auf dem Platz wurde das Spiel um einiges laufintensiver und wirkte frischer auf die noch immer entsetzte Zuschauer. Und als die Gäste dann noch mit zwei Dreiern hintereinander in Führung gingen steigerte sich das Entsetzen auf Seiten der Khefuer Anhänger zusehends, da half auch der Anschlusstreffer der Kapitänin Hahatonwan "Capitan" nicht mehr weiter, die Gäste gewinnen dieses gewaltgeladene, über weite Strecken schlicht und ergreifend langweilige Spiel mit einem Punkt Vorsprung.
Tiger Sendsh'gerhi - Haie Táîmen 19:13
An einem sonnigen Tag trafen sich die zwei "härtesten" Auswahlen der 1. KIL in Sendsh'gerhi um den Sieger untereinander auszumachen. Die Gastgeber von Beginn an sehr defensiv eingestellt gingen forsch zu Werke und ließen die offensiveren Gäste immer wieder gegen ihr Abwehrbollwerk anlaufen, was wiederum zu guten Konterchancen führte. So führten die Tiger durch einige schnelle Gegenschläge zur Halbzeit Verdient mit 9: 6. In der zweiten Halbzeit rannten die Haie immer wieder sinnlos gegen die tapfer verteidigenden Tiger an ohne daraus Kapital zu schlagen. So kam es wie es kommen musste: Die schnellen Sturmspitzen der Tiger verwandelten eine Kontermöglichkeit nach der anderen und gewannen am Ende nach einem kraftraubenden Kampf verdient mit 19:13 gegen die ganze Spielzeit über hilflose Haie.
Tsantsa Chrysemis - Noionitensturm Morek 10:7
Willkommen auf dem Spielfeld mag man an diesem Tag den Zuschauern entgegenrufen, ein anständiger Wind sorgt für angenehmes Klima und auch ansonsten scheint alles perfekt beim aufeinandertreffen der Nummer 6. und der Nummer 8. der Liga. Die Fünfzehn aus Morek hat dabei jedoch die eindeutig schlechtere Ausgangssituation, da sie durch fünf Sperren geplagt keinen vollständigen Haufen aufstellen kann. Somit muss der Noionitensturm mit nur 13. Spielern und Spielerinnen gegen das Tabellenschlusslicht ran. Zunächst gelingt dies auch recht gut, denn ein fulminanter Schlag von Grax, Sohn des Grux eröffnet die Partie gleich mit einem drei Punkte Vorsprung für die Gäste. Ein Ereignis das den Anhängern von Tsantsa so gar nicht gefallen will, scheinen doch die ersehnten Punkte wieder in weite ferne zu rücken. Doch diesmal wollte Chrysemis nicht so einfach aufgeben und schickte sich zur Gegenwehr an. Ein Vorhaben das mit zwei Anschlusstreffern auch gelang. Zu diesem Zeitpunkt jedoch begann der Noionitensturm bereits mit dem Mauern. Egal was ihnen ihr Betreuer auch gesagt hatte, von Angriff war kaum noch etwas zu spüren in dieser Partie und so scheint es schon ein Wunder zu sein, das die Gastgeber noch vor der Halbzeitpause zum 3:3 Unentschieden kamen. In der zweiten Hälfte machte sich dann jedoch die zahlenmäßige Überlegenheit von Chrysemis zusehends bemerkbar und die 15 ging unaufhaltsam in Führung. Doch Morek wollte die Partie noch nicht geschlagen geben und wollte sich noch einmal aufbäumen. Ein Umstand der die letzten Minuten dieses Spieles zu dessen besten machten, jedoch schlug das Pech unwiederbringlich zu und führte zu zwei Verletzten beim Noionitensturm, die dieser so gar nicht gebrauchen kann. Zum Schluß standen so nur noch 11. Spieler aus Morek auf dem Platz und mussten sich trotz all ihres Einsatzes 10:7 geschlagen geben. Der Noionitensturm also weiterhin im Pech und Chrysemis, mit den ersten Punkten diese Saison im Glück, so kann man diese schwache Partie zwischen den Kellerkindern der Tabelle wohl am besten umschreiben.
Luchse Táyârret - Tsantsa Chrysemis 12:10
Es war ungewöhnlich kühl an diesem Spieltag in Djáset; eine steife, kühle Brise aus Nordnordost brachte zudem Dunst und Niederschlag vom Regengebirge. Doch nicht nur deshalb war beiden Auswahlen in diesem Spiel die Verunsicherung deutlich anzumerken. Während Vizemeisterin Tsantsa zwar am letzten Spieltag das Kellerduell gegen Morek gewonnen hatte, hatten die vorher so ambitionierten und selbsternannten Neseru-Jäger aus Djáset beim 0:29 gegen eben diese eine wahre Lehrstunde erhalten. Die Ziele konnten auf der einen Seite also nur sein, den Aufwärtstrend zu stabilisieren und auf der anderen, die Demütigung durch die Meisterin so schnell wie möglich zu vergessen und weiter am Kork zu bleiben.
So entwickelte sich ein wenig ansehnliches Spiel mit hoher Fehlerquote. Die Luchse paßten sich dem schwachen Niveau der Gäste nahtlos an, und man mußte sich schon die Augen reiben, wenn man das schöne und gepflegte Spiel der Heimfünfzehn vom vorletzten Spieltag noch in Erinnerung hatte. Tsantsa ging in Führung, doch bald schon glichen die Luchse aus und konnten ihrerseits vorlegen, was in einer seltsam emotionslosen Art geschah, daß auch beim Publikum die Flamme der Begeisterung nie entfacht werden konnte. Das ausgeglichene Spiel ging mit einem 8:7 in die Pause, in der viele Zuschauerinnen und Zuschauer das windige Areal lieber verließen, um anstatt des unengagierten Geplänkels lieber in der Taverne der Hafenstadt den Nachmittag zu genießen. Nach der Pause legten die Luchse einen Zahn zu, doch bewirkte dies keinesfalls eine Besserung des Spiels, sondern noch mehr Fehler durch überhastete Zuspiele und unkonzentrierte Schüsse - fast fühlte man sich an die letztjährige Spielweise erinnert. Glück für die Heimauswahl nur, daß die Gäste nach dem unglücklichen 11:7 völlig den Faden verloren und noch schlechter spielten. So wurde der Schlußgong vom verbleibenden Publikum als Erlösung hingenommen und beide Auswahlen mit Pfiffen verabschiedet.
So kann man aus diesem Spiel kaum Schlüsse auf die Zukunft ziehen. Zwar haben die Luchse gewonnen, doch war die Leistung derart schwach, daß man froh sein mußte, gegen eine noch schwächere, völlig verunsicherte Gegnerin angetreten zu sein. Der neben dem Sieg einzig positve Aspekt des Ganzen für die Luchse: Stürmer Torgul Finwald ist früher als erwartet von seiner Krankheit genesen und steht im nächsten Spiel wieder zur Verfügung.
N.I.B. Áchesa Khefu - Haie Táîmen 14:5
In einer eher langweiligen Partie trennten sich die Achesa und Taimen 14:5. Die Bedingungen waren gut, viele Immananhänger hatten sich in der Hauptstadt versammelt, und beide Auswahlen gingen beherzt ans Werk. Die Achesa setzte dabei auf eine brutale Vorgehensweise, was sich auch bezahlt machte: sobald die Haie sich in Tornähe wagten, wurden sie auf sehr abrupte Weise gestoppt. Die wenigen Angriffstaffeten der Khefuer sorgten fast immer zum Torerfolg, während die Auswahl aus Taimen zunehmend lustlos spielte und sich kaum noch vorwagte. Bester Spieler war noch Pedras al'Maskara, der heute besonders positiv auffiel, engagiert ans Werk ging und sich auch nicht durch das ruppige Spiel der Achesas stören ließ. Bei denen brillierte heute kein Spieler technisch, hier darf aber nicht die Sperre von Torhüter Kr'opp unerwähnt bleiben, der so im nächsten Spiel ausfällt.
Mantikor Tásebá - Neseru Stut-Ymi'keku 10:20
Nichts zu gewinnen gab es bei starkem Regen für Mantior Tásebá im Spiel gegen die Tabellenführerin aus Stut-Ymi'keku. Auch gegen die Erzrivalin von den Inseln zeigte sich die Meisterin in bestechender Form und demonstrierte trotz der widrigen Wetterumstände Imman in Vollendung. Angereist war man mit Sorge ob der dohc oft sehr rustikalen Spielweise der Mantikore, aber die hatten, vielleicht abgeschreckt durch das äußerst effiziente Zurückschlagen der Neserus gegen die brutal auftretenden Luchse im letzten Spiel, doch eine etwas knochenschonendere Spielweise gewählt.
Dies veranlaßte Neseru jedoch in keiner Weise zur Dankbarkeit, schließlich war noch die Schmach des letztjährigen Ausscheidens im Halbfinale des EdN-Pokals zu rächen. So entwickelten die Gäste einen enormen Druck auf das Tor der Heimfünfzehn, der der Ausfall Marhod vom Basts deutlich anzumerken war; die Defensive offenbarte einige Male bedenkliche Schwächen, die von der Meisterin zumeist eiskalt ausgenutzt wurden. Zur Pause stand es bereits 3:9, und das Spiel schien entschieden. Doch Mantikor kam noch einmal zurück, schnell kam man auf 7:9 heran. Dann aber machten die Neserus Ernst, und wieder einmal war es der Ausnahmestürmer Krsh'Rysh Zssrkh der die den Weg zum Sieg wies. Kein Mantikor war in der Lage, dem Achaz Paroli zu bieten, der sowohl als Torschütze als auch als kongenialer Vorbereiter und Anspielpartner des jungen Fran Schneider agierte. Zwar kam der Echs nicht, wie im letzten Spiel gegen die Luchse, auf 10 Punkte, doch verzeichnete er mit 7 Zählern immerhin insgesamt schon 30 Punkte in dieser noch jungen Saison. So stand es Mitte der zweiten Hälfte klar und deutlich 7:19, ehe es die Gäste dann lockerer angehen ließen.
Als fazit muß man konstatieren, daß Neseru dieses jahr noch stärker spielt als in der letzten Saison und sich wohl wieder die Meisterschaft sichern wird. Mantikor hingegen ist noch immer im Abstiegskampf verstrickt, aber auch das in diesem Spiel gegen eine übermächtige Gegnerin gezeigte Potential sollte ausreichen, um bald in höhere Regionen der Tabelle aufzusteigen.
Noionitensturm Morek - Tiger Sendsh'gerhi 15:12
An einem enorm heißen Tag trafen sich die Auswahlen von Morek und Sendsh'gehri auf dem Moreker Imman-Spielfeld. Trotz der drückenden Hitz entwickelte sich ein über weite Strecken temporeiches Spiel, welches so gut wie immer vom Noionitensturm dominiert wurde. Den Tigern dagegen merkte man überhaupt nicht an, dass sie mit einer nagelneuen Ausrüstung von Aki Dast angetreten waren, während die Gastgeber es verstanden ihr Publikum durch Mohatänzer in der Halbzeit zu unterhalten und anzuheizen. Als herausragend stellte sich einmal wieder der Moreker Kapitän Gellibert Tadsch'daun dar, welcher alleine drei Tore zum zum Sieg seiner Truppe beitrug. Die Tiger spielten größtenteils pomadig und lustlos und auch die Anfeuerungen durch den eigenen Kapitän blieben fruchtlos. Nach einem Halbzeitstand von 8:5 für Morek verstanden es die Tiger nicht sich zu irgendeinem Zeitpunkt in Führung zu bringen und so geht dieser Sieg für Morek absolut in Ordnung. Die wenigen mitgereisten Anhänger der Tiger schlichen enttäuscht von dannen, während die Tiger noch erregt über die eigenen Fehlleistungen disskutierten.
Neseru Stut-Ymi'keku - N.I.B. Áchesa Khefu 35:22
Bereits vor dem Spiel kam es zu einem Ereigniss, das sich nachhaltig auf das gesamte Spiel auswirken sollte. Hahatonwan "Capitan" der langjährige Kapitän von N.I.B. Áchesa Khefu legte vollkommen überraschend und ohne für die Öffentlichkeit ersichtlichen Grund sein Amt nieder. Hinter den Kulissen murmelte man aber etwas über schlechte Omen für die Rückrunde und ähnlichem. Für dieses Spiel wurde provisorisch Alrik Firunjasson zum neuen Kapitän bestimmt. Ob sich die dadurch entstandene Disharmonie in der Auswahl beheben lässt, oder ob Hahatonwan "Capitan" sich durch einige Gespräche zur Rückkehr in sein wichtiges Amt überzeugen lässt, dass wird sich erst in Zukunft zeigen.
Das Spiel begann wie erwartet mit einem wahren Wirbelsturm der Gastgeber. Neseru ließ kaum eine Chance aus, den Ball durch das gegnerische Gestänge zu befördern und zeigte dabei wirkliche spielerische Brillanz. Besonders zu erwähnen ist am Anfang des Spieles Bét'ankh Renen, der es trotz der widrigen Umstände, der Wind hatte die Neigung hohe Bälle abzutreiben, gelang den ersten Dreier des Spieles für Neseru zu sichern. Doch die Phantome, die sich ganz auf ein offensives Spiel eingestellt hatten, dachten nicht daran aufzugeben und konnten zahlreiche Stellungsfehler in der Abwehr von Neseru ausnutzen, die sich ergeben hatten, nachdem sich der sonst eher ruhige und nicht zu Kapriolen neigende Khemat'amun entschlossen hatte von nun an im Sturm zu spielen. Eine Entscheidung die genauso wie der Rücktritt von Hahatonwan "Capitan" noch für einigen Diskussionsstoff in den Auswahlen sorgen wird. Der Halbzeitstand jedenfalls war unmissverständlich mit 17 zu 12 auf der Seite von Neseru Stut-Ymi'keku. Auch in der zweiten Halbzeit zeigten beide Seiten ein aufregendes und torreiches Offensivspiel und zur ungekrönten König des Spieles wurde Listhelm Kural der gleich fünf mal für seine Auswahl traf. Die zweite Halbzeit hatte nur eine kleine Schwäche, das Ergebnis schien wie zementiert, kaum hatten die Phantome auch nur halbwegs den Anschluss gefunden, da zog Neseru auch schon wieder weg und dann in der Endphase verlies N.I.B. der letzte Mut und sie ergaben sich in Ihr Schicksal. 35 zu 22 der Endstand, ein bereits im Vorfeld erwarteter Ausgang, bei dem die Phantome sich aber teuer verkauft haben.
Tiger Sendsh'gerhi - Luchse Táyârret 17:21
An einem idealen Imman-Tag trafen die beiden Raubkatzen-Auswahlen des Kemi-Reiches in einem "vorentscheidenden" Spiel um den 2. Platz hinter den unüberwindbaren Neserus in Sendsh'gerhi aufeinander. Während die Tiger eher einer moderaten kraftsparenden Taktik folgten, spielten die Luchse defensiv und warteten auf Kontergelegenheiten. Dies schien sich schnell auszuzahlen, da außer dem Tiger-Stürmer Raul Strähner, der einen phexgesegneten Tag hatte und 11 Punkte erzielte, kaum ein Spieler der Tiger in der Lage war, das Abwehrbollwerk der Luchse zu durchbrechen. So rannten die Tiger verzweifelt an und mussten immer wieder Gegentore durch schnelle Gegenangriffe hinnehmen, wenn sie gerade erst mühevoll den Kork durch das Torgestänge bugsiert hatten. Schlussendlich siegten die Luchse dank ihrer guten Abwehrarbeit verdient mit 21:17 und können so weiterhin den 2. Platz behaupten und sogar wieder einen Blick auf den 1. Platz werfen.
Haie Táîmen - Noionitensturm Morek 16:14
Oh war das ein schöner Immantag am Strand von Porto de Cavazo, einfach wunderbares Wetter, allein von der Tabellenplatzierung der beiden Haufen handelte es sich nun nicht unbedingt um das wichtigste Spiel dieses Spieltages, aber wer eine langweilige und schlechte Partie erwartet hatte, der wurde überrascht. Sowohl Gastgeber als auch Gäste begannen ein munteres und reges Spielchen, auch wenn die Haie etwas müder als der Noionitensturm wirkten. Die Klosterbrüder hatte dabei das besondere Glück erst vor dem Spiel eine komplette neue Ausrüstung von einem grosszügigen Sponsoren erhalten zu haben und so zeigten sie sich immer im besten Licht. In der ersten Hälfte ging es für die Haie ungewöhnlich, recht fair zu, es gab zumindest keine groben Tätlichkeiten und so lag Morek dann zur Pause auch leicht in Führung mit 8 zu 4 Punkten. In der Pause war Bores Paapow, der Betreuer der Haie offenbar stinksauer und trieb seine Jungs und Mädels an. Die legten dann auch entsprechend zu und holzten was das Zeug hielt, reihenweise gingen die Noioniten zu Boden. Besonders zeichneten sich dabei Kasach Phaolo und Arvon Bartelbaum aus, aber der Schiedsrichter Phrap, der übrigens sein erstes Spiel in der 1. KIL pfiff war nicht nur blind nein, er war auch taub. Als sich besagter Kasach schließlich nach einer winzigen Berührung theatralisch vor Schmerzen krümmte, stellte dieser Blindfisch sogar einen Spieler der Noioniten vom Platz. Das blieb trotz der Spielweise der Haie völlig unverständlicherweise der einzige Platzverweis. Obwohl die Haie nun deutlich besser waren und auch das ganze Spiel über in Führung lagen, steckte der Noionitensturm nicht auf und hielt tatkräftig dagegen, und so musste der Betreuer der Haie mitansehen, wie einer nach dem anderen der seinen vom Platz humpelte oder gar getragen werden musste. Das Spiel endete schließlich knapp, aber nicht unverdient mit dem Sieg der Haie.
Tsantsa Chrysemis - Mantikor Tásebá 7:6 n.V.
Das Aufeinandertreffen der beiden Inselauswahlen hielt trotz widriger Umstände das, was es versprochen hatte. Zunächst jedoch taten Herr Efferd und Frau Rondra ihr Bestes, um das mit Spannung erwartete Spiel der beiden kriselnden Auswahlen zu verhindern und schickten Regenschauer, Sturm, Blitz und Donner über Aeltikan, so daß Schiedsrichter Shepses'arût besorgt bei einem Priester nachfragte, ob diese Ereignisse den Unwillen der Götter über den anberaumten Vergleich ausdrückten. Erst als Hochwürden verneinte, entschied der Unparteiische darauf, das Spiel durchführen zu lassen, was aufgrund der Verhältnisse nicht nur zu einer Schlammschlacht mutierte, auch waren die meisten Immaninteressierten ob der Gewitter lieber im Schutze ihrer Hütten geblieben. Diejenigen, die den Weg doch gewagt hatten, mußten dies jedoch nicht bereuen: Die beiden Auswahlen lieferten sich einen packenden Schlagabtausch, kein Fingerbreit des matschigen Bodens wurde kampflos preisgegeben und trotz des nahezu unbespielbaren Untergrund blitze mehr als einmal hohes technisches Können auf beiden Seiten auf - so muß sich weder Mantikor noch Tsantsa Sorgen um den Klassenverbleib machen!
Natürlich war die Torausbeute niedrig, aber dies ist mehr den irregulären Bedingungen denn dem Unvermögen der Spielerinnen und Spieler zuzuschreiben. 3:3 stand es zur Pause, zweimal führte Tsantsa, einmal Mantikor, und mit offenem Visier ging es auch durch die zweite Hälfte, in der Mantikor bereits mit 4:6 führte, ehe Tsantsa mit einem Kraftakt doch noch den Ausgleich schaffte.
Obschon dieses Spiel keinen Verlierer verdient gehabt hätte, mußte eine Verlängerung entscheiden. In dieser suchten beide Kontrahenten offensiv die Entscheidung, die letztendlich für Tsantsa getroffen wurde: Der deutlich verbesserte und im Spiel überragende Mantikor-Spieler Ramirez von Brabak verwechselte aufgrund der über und über mit Schlamm bespritzen Leibchen den Schrumpfkopf-Stürmer Samir Sabongo mit einem eigenen Mann und spielte ihm vor dem eigenen Tor den Kautschuk zu. Sabongo ließ sich nicht zweimal bitten und schloß trocken zum entscheidenden 7:6 ab. Ramierez war über seinen fatalen Fehler so bestürzt, daß er unmittelbar nach dem Spiel seinen Rücktritt vom Imman erklärte, doch schließlich gelang es seinem Betreuer und den Kameradinnen und Kameraden, ihn doch noch von seinem Entschluß abzubringen.
Haie Táîmen - Luchse Táyârret 17:15
Im strömenden Regen sahen die Zuschauer ein zuerst äußerst langweiliges Spiel. Die Haie gingen beherzt ins Spiel, konnten aber kaum eine Aktion zum Abschluß bringen, während die Táyârreter wenig Einsatz zeigten und sich darauf beschränkten, ihren Gegner nicht vors Tor kommen zu lassen. So plätscherte das Spiel in der ersten Hälfte dahin, viele Zuschauer suchten sich unter Bäumen Unterschlupf vor dem stetigen Regenguss, und zur Pause stand es gerade einmal 4:3. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte gab es keinen Grund zu Begeisterungsstürmen, es schien beinahe so, als wolle niemand etwas riskieren. Dann aber sorgte der Achaz K'hsz Chrsz mit zwei Treffern über der Stange dafür, daß endlich Bewegung ins Spiel kam. Die Luchse, nun sieben Punkte zurückliegend, gingen nun ruppiger ins Spiel und wagten sogar ein paar Angriffe. Eirik Harkonsson gelang das gleiche Kunststück, ein Dreier und gleich darauf ein weiterer, alles war wieder offen. Kurz vor Schluß wagte der Táyârreter Viktor Mulker einen Alleingang, um seine Mannschaft doch noch in Führung zu bringen, wurde aber mit einer harten Sense von Tormann Narif ter Halcha zu Fall gebracht. Nun lagen die Nerven blank, Ranulf Sturmfels schlug ter Halcha zu Boden, ein Taîmener daraufhin ihn, eine Massenschlägerei war die Folge, bei der niemand unbeteiligt bliebt. Selbst einige Zuschauer liefen aufs Feld, um die Haie schlagkräftig zu unterstützen. Es dauerte eine Weile, bis alle sich beruhigt hatten, es blieben viele Schrammen und zwei längere Sperren. Doch gelang es den Luchsen in den letzten Spielmomenten nicht, das Ergebnis zu drehen, so daß die Aktion des Táîmener Tormannes in der Tat ein Erfolg war: die Haie hatten gesiegt!
Noionitensturm Morek - N.I.B. Áchesa Khefu 2:17
Keine Mühe hatte der N.I.B. Áchesa Khefu bei seinem Auswärtsspiel beim Noionitensturm aus Morek. Das Hinspiel hatten die Hauptstädter noch verloren, danach jedoch durch einige gute Ergebnisse überzeugen können. Dennoch war das Spiel eine wichtige Standortbestimmung: Hätte Khefu hier verloren, so wäre der Abstiegskampf unvermeidbar gewesen, während Morek den Anschluß an die Tabelle wieder gefunden hätte. Dieser Tatsache schienen sich aber nur die Áchesas bewusst, die von Anfang an konzentriert und engagiert auftraten. Hatte man im letzten Spiel gegen Neseru noch voll auf Offensive gesetzt und war ins offene Messer gelaufen, wurde vor diesem Spiel eine defensivere Taktik ausgegeben. Und diese bewährte sich von Anfang an. Kaum einmal kam Morek zu Abschlussszenen, geschweige denn in die Nähe des Áchesa-Tores. Die Abwehrreihe der Hauptstädter stand sicher und zeigte eine ausgezeichnete Kollektivleistung. So war bald der erste Ansturm des Noionitensturms gebrochen, und Khefu zog sein Spiel auf. Immer wieder setzen Abwehr und Mittelfeld den Sturm gut ein, so dass man schließlich bis Mitte der zweiten Hälfte ein klares 1:15 herausspielen konnte. Danach ließ Khefu es etwas ruhiger angehen, ohne jedoch die Konzentration zu verlieren. Morek fiel nichts ein, um das Bollwerk der Gäste zu knacken, was man auch versuchte, immer war eine Keule oder ein Bein dazwischen. So spielte Áchesa einen lockeren und ungefährdeten Sieg heraus und wahrt weiter einen beruhigenden Abstand zu den Abstiegsplätzen. Für Morek hingegen wird die Luft immer dünner, und die wenig überzeugende Art zu spielen, lässt tiefe Sorgenfalten in Abt Logorans Gesicht auftreten.
Tiger Sendsh'gerhi - Mantikor Tásebá 17:10
An einem regnerischen Tag trafen die Auswahlen von Sendsh'gerhi und Tásebá aufeinander. Nachdem ein Wolkenbruch das Spielfeld in eine Schlammpfütze verwandelt hatte, sahen die die Zuschauer ein eher schlechtes Immanspiel, dass hauptsächlich vom Kampf dominiert wurde. Außerdem taten sich die Insulaner gegen die eisenharte Abwehr der Seekrieger sichtlich schwer und wurden ein ums andere Mal ausgekontert. So stand es schon zu Halbzeit 12:4 für die Tiger. In der zweiten Hälfte konnten die Mantikore das Spiel ausgeglichener gestalten, aber schlussendlich war der Rüststand der ersten Hälfte doch zu groß und so konnten sich die Tiger für die Niederlage aus dem letzten Spiel vor Heimkulisse eindeutig rehabilitieren.
Tsantsa Chrysemis - Neseru Stut-Ymi'keku
Die nicht gerade zahlreich erschienenen Zuschauer und Zuschauerinnen am Strand von Chrysemis hätten bei diesem vermeinltichen Spitzenspiel besser daran getan, zuhause zu bleiben. Beide Haufen boten eine eher schwache Leistung, was nicht nur an der brütenden Hitze lag, die jede körperliche Aktion zur Qual werden ließ. Dabei war die Ausgangslage klar: Tsantsa musste alles rsikieren, um den Anschluß an die Nichtabstiegsplätze zu halten, Neseru hingegen konnte mit einem Sieg auch den hartnäckigsten Konkurrenten in der Meisterschaft - die Luchse Táyârret - abschütteln. Doch das Spiel begann müde und schleppend, Chrysemis entwickelte nach vorn so gut wie keine Gefahr, und immer wieder wurden vielversprechende Ansätze durch technische Unzulänglichkeiten zunichte gemacht. Die Tabellenfühererin dagegen beschränkte sich auf das absolut Notwendigste, kein Schritt wurde zuviel gemacht, kein besonderes Nachsetzen bei guten Tormöglichkeiten war gegeben. So plätscherte das Spiel langweilig vor sich hin, hie und da machten die Neseru einen Punkt, während die Tsantsas wieder und wieder sichere Bälle verstolperten oder haarsträubende Fehlpässe spielten.
0:5 stand es zur Pause, und die zweite Hälfte war dann auch ein exaktes Spiegelbild des ersten Abschnitts, so dass das Publikum bald schon auf interessantere Tätigkeiten auswich: Muschelsammeln am Strand, anregende Getränke und Gespräche in der Dorfschänke oder ein kurzes Bad im kristallklaren Wasser der Lagune. Auch dem Unparteiischen, Shepses'arût, schien es bald zu langweilig zu werden, und so sprach er gegen Ende mehrere übertrieben harte Sperren gegen die Gastgeberin aus - offenbar schien er sie damit für ihre Leistungsverweigerung strafen zu wollen. Doch auch das sorgte nicht für Aufregung, die Apathie bei Tsantsa blieb erhalten, und fast schien es, als wären die feldverwiesenen Spieler froh, sich endlich vom Ort des Geschehens entfernen zu können. Erbost von der schwachen Leistung seines Haufens gab Spielerbetreuer Serpo Lassan nach dem Schlussgong sogar sein Kapitänsamt hin: "Sollen sie doch sehen, wer sie in Zukunft auf dem Feld führt! Ich tue mir das nicht mehr an..." Doch außer dem Chronisten bekam niemand diesen Ausbruch mehr mit...
Neseru Stut-Ymi'keku - Tiger Sendsh'gerhi 16:1
"Wir hauen die Tiger weg!" Optimismus pur war bei den Neserus angesagt, vor dem wichtigen Spiel gegen die Tiger aus Sendsh'gerhi, denn es war nicht nur irgendein Spiel, es ging um Revanche für die unerwartete Niederlage, die die Neserus bei der AIM-Qualifikation auf heimischem Platz gegen die Tiger einstecken mussten. Und so war schon die Vorbereitung auf dieses Spiel von allergrößter Ernsthaftigkeit geprägt, galt es doch, die Schmach wieder gut zu machen. Und da man nichts dem Zufall überlassen wollte, lockte man die Zuschauerinnen und Zuschauer mit kostenlosem Spies und Trank in die Arena - ein guter Schachzug, denn diesmal konnten sich die Anhängerinnen und Anhänger der Gäste mit ihren Anfeuerungen und Gesängen gegen das sonst eher zurückhaltende Publikum in Stut-Ymi'keku durchsetzen.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Gleich, nachdem die Tiger angestoßen hatten, unterbrach Schiedsrichter Shepses'arût das Spiel und verwies den "Tiger" da Silna wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz. Allerorts rätselte man über den Grund, hatte Kapitän Rahjano da Silna doch noch überhaupt kein Wort an den Unparteiischen gerichtet, doch wie sich hinterher klärte, war eine Aussage da Silnas in der "Rabenschwinge" über die Parteilichkeit Shepses'arûts für den Feldverweis ausschlaggebend. Während seitens der Tiger die Erregung hochschlug und man der Ansicht des Schiedsrichters, wonach auch Äußerungen vor und nach dem Spiel für selbiges relevant sind, nicht folgen mochte, ließen sich die Gastgeber nicht aus ihrer Konzentration reißen. Sofort nach Wiederbeginn legten sie los, als wäre dies hier ein Finale und spielten die Tiger regelrecht an die Wand. Zu keinem Zeitpunkt waren die Gäste in der Lage, entgegenzuhalten - auch, was die Härte anging, entpuppten sich die Neserus keinesfalls als den Tigern unterlegen. So stand es bereits zur Halbzeit 7:0, und damit waren die Tiger noch gut bedient. Zur Pause dann die nächste Überraschung: Die Mout'nisut Peri III., eine bekennende Anhängerin der Neseru, erhob sich von der Tribüne und trat unter dem begeisterten Jubel der Bevölkerung auf das Feld, um eine kurze Boronsehrung vorzunehmen. Beflügelt von dieser Unterstützung legten die Neserus im zweiten Abschnitt noch einen Zahn zu und kamen so ohne Mühe zu einem klaren 16:1-Sieg, wobei sie - zur Schmach der Tiger - den Ehrentreffer im letzen Augenblick absichtlich zuließen. Einen harmlosen Schuß von Zephira Ulano ließ Neseru-Torfrau Men'kare absichtlich passieren. Das Spiel hatte bei den Tigern den ohnehin sehr selten eingesetzten Tuetan Durro wohl so frustriert, dass er seinen sofortigen Rückzug aus dem Haufen erklärte.
Luchse Táyârret - Noionitensturm Morek 16:17
Die Pjásob-Kampfbahn war bei diesem Erstligaspiel gut besetzt, Neseru in der Tabelle zwar davongezogen, aber dennoch ein Ansporn, auch wenn einige der Schlachtenbummler das nicht ganz so sehen mochten und auch in der Auswahl hatte es einigen Diskussionsbedarf zu diesem Thema gegeben. Die Gegner aus Morek, gewohnt froh gelaunt, überraschten bei diesem Spiel durch das etwas forschere Auftreten, dass die Luchse wohl an die Niederlage im letzten Spiel erinnerte, anders ist es wohl nicht zu erklären, dass bei den Männern und Frauen derselben Auswahl gegen Morek zunächst so gar nichts klappen wollte. Einzig rühmliche Ausnahme Yassafer Klopfbüttel der es zumindest versuchte. Wie man es auch drehen und wenden wollte, die erste Hälfte wurde von den Gästen aus Morek dominiert, die den Spielaufbau nach belieben gestalteten. Fast wären sie mit einem 8 zu 0 in die Pause gegangen, aber der bereits löblich erwähnte Yassafer Klopfbüttel rettete die Ehre der Luchse und hievte voller Elan einen Dreier über die Stange. Die zweite Hälfte wurde dann zusehends besser für die Gastgeber, deren Spieler nun zunhemend dem Beispiel von Klopfbüttel folgten, vielleicht gab es auch in der Pause ein Donnerwetter, wie manch einer der Zuschauer behauptete, der nah an der Kabine vorbeiging. Wie dem auch sei, das bisher langweilige Spiel gewann zusehends an Dynamik, und die Luchse gingen tatsächlich durch einen weiteren Dreier von Klopfbüttel in Führung. Doch dann das große Unglück, Drago Coin der bereits zwei Treffer erzielt hatte, mit einer wirklich unglücklichen Verteidigung. Bei solch einem ungebührlichen Einsatz des Eschenschlägers blieb der Feldrichterin keine andere Wahl, zwei Spiele Sperre für Coin, der sichtlich geknickt vom Platzt trottete. Dieses Ereignis im letzten Abschnitt des Spiels gab Morek noch einmal auftrieb. Mit einem wirklich gekonnten Kombinationsspiel, mit Pässen über bisweilen drei oder vier Stationen brachten sie die Luchse in arge Bedrängnis und zu allem Unglück gleich dazu - der Ausgleichstreffer! Doch mit einem Unentschieden und einem Goldenen Tor wollte sich der Noionitensturm nicht zufrieden geben und so knallten sie, den zum Ende des Spiel auf dem Zahnfleisch kriechenden Luchsen noch ein Tor ins Gestänge. 16 : 17 der Endstand und für die Luchse scheint es Abwärts zu gehen.
N.I.B. Áchesa Khefu - Tsantsa Chrysemis 20:19 GT
An einem regnerischen Tag trafen die Auswahlen der ambitionierten Áchesas auf die potentiellen Abstiegskandidaten von den Inseln - Tsantsa Chrysemis. Die Wetten für die Insulaner standen nicht gut, kein Wunder schließlich hatte man eine beeindruckende Negativserie aufzuweisen. So erwartete fast jeder der wenigen Zuschauer einen deutlichen Sieg der Heimfünfzehn. Doch meistens kommt es anders und noch öfter als man denkt! Engagiert gingen die Gäste von Beginn an zu Werke und lieferten eines ihrer besten Spiele seit langem, während die Gastgeber noch konsterniert ihre Ordnung wieder zu finden versuchten. Zur Halbzeitpause stand es so 12:7 für die abschlussstarken Schrumpfköpfe. Erst zu beginn der zweiten Hälfte fanden die Áchesas zu ihrem Spiel und konnten über gelungene Einzelaktionen herankommen. So entwickelte sich ein munteres und spannendes Offensivspiel, dass schliesslich durch ein Goldenes Tor von Achesa-Stürmerin Dina Dhroy entschieden wurde. Trotzdem hatten sich die Tsantsas ihren Punkt redlich verdient und können so wieder positiv in die Zukunft blicken.
Mantikor Tásebá - Haie Táîmen 22:8
Vor Beginn des Spiels war viel über den Schiedsrichter dieser Partie diskutiert worden, hatte sich Phaolo Phrap doch bei seinem letzten Auftreten nicht gerade mit Ruhm bekleckert, er hatte sich herbe Vorwürfe seitens der Liga eingehandelt, dass er viel zu zahm agiert hätte. Offenbar wollte dies der Unparteiische nicht auf sich sitzen lassen und zog die Zügel diesmal deutlich fester an, was von Anfang an zu spüren war. Der kräftige Wind auf Taseba behinderte das Spiel zwar etwas, konnte aber nicht verhindern, dass sich ein munteres Spiel der Inselfühnzehn entwickelte. Denn die Maniktore legten von Anfang an, wie vom Wahnsinn gebissen los, erkämpften sich ständig den Kork und agierten dermaßen motiviert und körperbetont, dass selbst dem Betreuer der Maniktore ganz anders wurde. Offenbar wollte die Truppe ein Bekenntnis für ihren stark in die Kritik geratenen Betreuer ablegen, und verausgabte sich dementsprechend. Gegen solchen Elan hatten die teils zaghaft, teils pomadig agierenden Haie nicht den Hauch einer Chance, schon zur Halbzeit stand es 12 zu 5, und ein Aufbäumen der Gäste war nicht zu erkennen. Nach der Pause kam es dann zu einer folgenschweren Situation, ausgerechnet der Kapitän der Haie Elran Sfindler schoß ein Eigentor, damit war die Moral völlig zerbrochen und die Maniktore spielten mit ihrem Gegner Katz und Maus. Allerdings waren die Maniktore derart übermotiviert, dass sie sich einige wirklich unnötige Sperren einhandelten, die brutalste Aktion, eine gewaltige Doppelesche von Haschnabah Al-Plaschah und Tapo-Tapo wurde mit einer völlig korrekten Sperre beider Spieler geahndet. Doch auch die Sperre von insgesamt 3 Spielern auf Seiten der Maniktore konnte von den Haien nicht zu ihrem Vorteil genutzt werden, die sich längst in ihr Schicksal ergeben hatten. So stand es schließlich kurz vor Ende der Partie 22:5, doch im letzten Angriff fasste ein Hai sich ein Herz und so brachte Deredon Hexander den Gästen noch den ersten Dreier, der jedoch am Ergebnis nichts wesentliches mehr änderte. Zwar hat Maniktor, mit einer sonst eher von den Haien bekannten Holzertatik einen hohen Sieg eingefahren, aber ob sich das auf lange Sicht rechnet ist sehr fraglich.
Luchse Táyârret - N.I.B. Áchesa Khefu 24:9
Angespannte Gesichter vor dem Spiel bei den Luchsen aus Táyârret: dieses Spiel stellte eine Revanche für die verpasste AIM-Qualifikation dar, zugleich waren die Khefuer auch ein direkter Kontrahent in der Tabellenspitze. Deren Spieler zeigten sich entspannter, das letzte Spiel hatten - wenn auch knapp - gewonnen, und mit ein wenig Glück würde man auch dem Tabellenzweiten wieder bezwingen können.
So gingen sie denn auch entschlossen, aber nicht übermäßig aggresiv ins Spiel, während die Táyârret sich trotz eher defensiver Taktik äußerst verbissen zeigten und immer wieder vor das gegnerische Tor kamen. Unter heißer Südlandsonne wurden sie dabei immer wieder von den Zuschauern unterstützt, die sich an diesem Tag äußerst gut aufgelegt waren. ‚Die Meisterschaft den Luchsen!', so feuerten die Anhänger ihre Mannschaft immer wieder an. Die zeigte sich dann auch äußerst erfolgreich in der Torausbeute, schon zur Halbzeit lag man mit 16:5 vor den Áchesas. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel, angesichts der Führung spielte Táyârret nun lockerer, während Khefu ein ums andere Mal seine Angriffe nicht in Treffer umwandeln konnte. Insgesamt war es eine muntere Partie, die nur die Frage offen lässt, wie beide Mannschaften aus den nächsten Spielen hervorgehen werden.
Tiger Sendsh'gerhi - Tsantsa Chrysemis 8:10
Was für ein Spiel! Erneut haben sich die Tiger ihres Rufes als schlechte Verlierer wert erwiesen. Nicht nur, daß sie bei der Heimniederlage gegen das Tabellenschlußlicht aus Chrysemis nahtlos an die schlechte Leistung gegen die Neserus anknüpften, auch fielen diesmal einmal mehr die Spieler der Gastgeber mehr durch oft unnötig brutale Aktionen gegen ihre Gegnerinnen und Gegner als durch spielerische Finesse auf. Doch der Reihe nach. Schon vor dem Spiel wuchs die Verärgerung der Tiger, als man dort erfuhr, daß ausgerechnet wieder Schiedsrichter Shepses'arût die Begegnung leiten würde, eben jener Schiedsrichter, der am letzten Spieltag bereits nach wenigen Augenblicken einen Tiger-Spieler des Feldes verwiesen hatte - aufgrund dessen im Vorfeld in der BILD geäußerten Bestechungsvorwürfen. Nun also leitete der umstrittene Unparteiische erneut ein Tiger-Spiel und dazu noch eines, das für beide Haufen richtungsweisend war. Siegten die Tiger, so konnten sie sich aller Abstiegssorgen als ledig betrachten, während Tsantsa kaum noch zu retten gewesen wäre. Siegte Tsantsa, so hätten diese den direkten Anschluß an das Mittelfeld - und die Tiger - geschafft...
So begann das Spiel hektisch, und vor allem die Tiger suchten ihr Heil in überhartem Spiel. Schiedsrichter Shepses'arût drückte mehrmals beide Augen großzügig zu, offenbar hatte ihm die extrem feindselige Atmosphäre gehörigen Respekt eingeflößt. Dumm nur, daß die Tiger über ihre Holzerei das Immanspielen vergaßen; das besorgte Tsantsa dagegen recht gut: In Anknüpfung an die letztjährigen guten Leistungen hielt man der Brutalität Spielkunst entgegen und ging schnell mit 0:6 in Führung. Bis zur Pause konnten die Tiger jedoch auf 4:7 verkürzen, was aber eher das Verdienst des konsequent jeden Verstoß übersehenden Schiedsrichters denn ihre Spielkunst war. In der zweiten Hälfte ließ Tsantsa dann weiter nach, doch die Tiger vermochten es nicht, ihre rustikale Spielweise umzustellen, so daß der Abstand immer gewahrt blieb. Kurz vor dem Ende dann der Eklat: Beim Stande von 8:10 wehrte der Tsantsa-Tormann einen Schuß von Hesindiane ter Maus eindeutig vor der Linie ab, was die Tiger jedoch nicht davon abhielt, lautstark einen Dreier und somit den Sieg zu fordern. Die Schrumpfköpfe hielten zunächst verbal, dann auch handgreiflich dagegen, so daß es zu einer Keilerei kam, an der alle anwesenden Spieler und Spielerinnen beteiligt waren. Dank der massiven Präsenz der Stadtgarde konnten die Zuschauer an der Teilnahme an dieser "Diskussion" abgehalten werden, so daß Schiedsrichter Shepses'arût nach deren Beendigung sich nicht länger verweigern konnte, die notwendigen Sperren auszusprechen.
Haie Táîmen - Neseru Stut-Ymi'keku 7:23
Eine der traditionsreichsten kem´schen Partien stand an, und in Porto de Cavazo wollten beide Truppen punkten, auf der einen Seite, die bislang ungeschlagenen und hochfavorisierten Gäste, auf der anderen die kampfbereiten heimischen Haie, und mittendrin wieder einmal der Unparteische Phrap. Beide Seiten gaben von Anfang an alles, so konnte man zurecht von Holzertatik auf Seiten der Haie sprechen, nunja, aber was Neseru da zeigte war jedenfalls auch keine ritterliche Spielweise, man glich sich dem Niveau des Gegner sehr schnell an. Besonders tat sich auf seiten der Haie Conair Alskomar hervor, der allerdings ein hervoragendes Spiel zeigte, und dessen Talent deutlich sichtbar aufblitzte. Es wurde regelrecht ein niveaulose Getrampel, nicht etwa weil die beiden Haufen es nicht verstanden hätten Punkte zu holen, nein immerhin stand es zur Hälfte 5 zu 7 für die Heimauswahl, die Haie hielten gut dagegen, und Neseru war ziemlich unter Druck, aber wegen der ständigen Tätlichkeiten konnte man von einem geordneten Spiel nicht mehr sprechen, das hatte seine Folgen, schon zur Pause mussten insgesamt 4 Spieler verletzungsbedingt den Platz verlassen, eine Sperre hatte es bis dato nicht gegeben, der Feldrichter Phrap hatte dieses Spiel keineswegs unter Kontrolle, und das änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht. Es stand gerade 7:8, als der Kapitän der Haie Elfran Sfindler zu einem unglaublichen Sturmlauf ansetzte, alle überwand und schon zum Dreier ansetzte, als ihm die Torfrau der Neserus gerade noch den Kork wegschnappte. Stinksauer holte Elfran mit der Faust aus, und traff die Torfrau Alisha Men'kare so unglücklich, daß diese sofort bewusstlos zusammensank und vom Spielfeld getragen werden musste, der anwesende Feldscher gab als erste Prognose an, daß sie wohl eine ganze Weile nicht wieder spielen können werde. Dem Übeltäter war der Wutausbruch sichtlich peinlich, natürlich wurde er vom Schiedsrichter Phrap sofort vom Platz gestellt und auch noch für das nächste Spiel gesperrt. Diese ihrer Ansicht nach viel zu milde Strafe erzürnte wiederum Selessia Imaniario so sehr, daß sie begann Phaolo Phrap übelst zu beschimpfen, es war nur der Mithilfe und der vereinten Kräfte der eigenen Mitspieler zu verdanken, daß sie nicht auch noch ihren Schläger einsetzte, um ihren Argumenten Nachdruck zu verleihen, der Feldrichter ließ sich solche verbalen Ausfälle aber nicht bieten und stellte die Dame vom Platz. Als die Situation endlich geklärt war, machte der Feldrichter beiden Seiten deutlich, daß er nun nicht mehr gewillt sei, auch nur die geringsten Regelverstöße hinzunehmen, und zur Not auch alle Spieler vom Platz stellen werde. Das half und beseitigte wenigstens die schlimmsten Auswüchse. Nach dem denkwürdigen Zwischenfall zeigte sich allerdings wiederum, wie wichtig der Kapitän der Haie für die Mannschaft ist, denn ohne das Gehirn der Truppe erstickten alle weitern Angriffe im Keim und Neseru konnte langsam, aber sicher davon ziehen. Und so stand es am Ende 7:23.
Noionitensturm Morek - Mantikor Tásebá 19:17
An einem überaus schwülen und heißen Tag trafen sich die Auswahlen der Moreker und der Mantikore aus Tásebá auf dem Immanfeld von Morek zu einem unterhaltsamen und spannenden Erstligaspiel. Von Beginn an spielten beide Haufen sehr offensiv und suchten den Torabschluss, was ihnen auch oft gelang. Besoonders zeichnete sich im Laufe des Spiels Ramirez von Brabak (Mantikore) aus, welcher zwei 3er und drei normale Tore erzielte. Vor dem Spiel allerdings hatte sich noch eine kleine Krise bei den Morekern angedeutet, als der aktuelle Kapitän sein Amt niederlegte und es niemand übernehmen wollte… doch der Haufen zeigte sich davon unbeeindruckt und zeigte Offensivimman, wie zu alten Zeiten. Diesem Ansturm und der von der mohischen Tanzgruppe anheizten Stimmung konnten die Mantikore wenig entgegensetzen und mussten eine knappe aber verdiente 17:19 Niederlage hinnehmen.
Neseru Stut-Ymi'keku - Noionitensturm Morek 19:4
Mit einem mühelos herausgespielten 19:4-Erfolg über die abstiegsbedrohten Noioniten aus Morek hat Neseru Stut-Ymi'keku die Meisterschaft in der KIL nach nur 11 Spielen sichergemacht. Mit nunmehr mindestens 9 Punkten und über 100 Toren in der Differenz Vorsprung gibt es für die Verfolgerin aus Táyârret nur noch eine irreale Chance, die Neserus abzufangen. Das Spiel selbst stand ganz im Blickfeld dieser Situation, doch wer geglaubt hat, Neseru würde den Maximaleinsatz bringen, sah sich getäuscht. Betreuerin Morgendwind setzte im Gegenteil dazu ganz auf Schonung, und brachte alle Spielerinnen und Spieler, die bislang nicht oder nur wenig zum Einsatz gekommen waren und auch das Spiel der Gastgeberin war ganz auf die Vermeidung allzu großer Anstrengung ausgerichtet. "Wir müssen das Spiel auch mit unserer zweiten Garnitur gewinnen, auch wenn wir uns zurückhalten", so die selbstbewußte Aussage von Elandriel Morgenwind. "Ich möchte gerne die Saison ungeschlagen überstehen, und deshalb werden wir uns heute nicht verausgaben".
So spielten sie Morekerinnen und Moreker eifrig mit und gingen sogar mit 0:3 in Führung, was die Neserus jedoch postwendend ausglichen, begünstigt auch dadurch, daß auch der Noinitensturm mit der zweiten Garnitur antreten mußten: Acht Spieler und Spielerinnen hatten sich am Abend zuvor den Magen so verdorben, daß sie wegen Flinken Difars ausfielen. Mit zunehmender Spielzeit erzielten die Gastgeberinnen in regelmäßigen Abständen Punkt um Punkt, was der Feierlaune im Publikum gut tat. "Wir sind Meisterin, und Mantikor und die Haie steigen ab" oder "Auf Wiedersehen, ihr Luchse, wo seid ihr bloß?" , so die ab dem 9:3 immer lauter gesungene Schlager.
In der zweiten Halbzeit ergaben sich die Gäste in ihr Schicksal, die Neserus waren für sie mehrere Nummern zu groß. Die jedoch ließen mehr und mehr den nötigen Ernst vermissen und zeigten dem Publikum zu dessen Freude immer wieder artistische Kunststücke oder versuchten den Torerfolg aus den unmöglichsten Situationen. Der ein oder andere Spieler legte bisweilen gar eine kleine Pause ein, um mit den Anhängerinnen und Anhängern zu plaudern oder sich einen Krug Bier zu gönnen. Die Männer und Frauen von Abt Logoran mochten dann natürlich auch keine Spielverderber sein, besannen sich darauf, die nötigen Punkte gegen den Abstieg gegen andere Gegnerinnen zu holen und beteiligten sich an den fröhlichen Feiern. Es ist sicher, daß am Ende einzig und allein der immer gewissenhaft und jeglichen Ablenkungen widerstehende Unparteiische Shepses'arût das Endergebnis von 19:4 zu benennen wußte.
N.I.B. Áchesa Khefu - Tiger Sendsh'gerhi 7:0
Beide Auswahlen haben erst kürzlich furchtbares einstecken müssen, während Áchesa seinen Anhängern Besserung gelobt hat, haben die Tiger im Vorfeld des Spieles nur mit unklaren Äußerungen gekämpft. So prallten heute zwei gänzlich unterschiedliche Spielsysteme aufeinander. N.I.B. die durch konsequentes und mit aller Härte vorgetragenes Offensivspiel punkten wollten und die Tiger, die ein harmloses Defensivspiel aufziehen wollten. Ein Unterfangen, dass selbst die eigenen Schlachtenbummler vollkommen entsetzte, wie sich später zeigen sollte. Im ersten Abschnitt verlief das Spiel auch noch relativ ausgeglichen und die Tiger konnten sich durch hervorragende Defensivarbeit sogar einige Möglichkeiten herausspielen, die sie aber leider nicht verwirklichten. Doch dann ging es wirklich abwärts. Achesa konnte sich plötzlich im Mittelfeld völlig frei Entfalten, ein Zustand, der sich bis zum Ende des Spieles nicht mehr ändern sollte und die Tiger versuchten zwar einen Abwehrriegel aufzubauen, was aber an der offensichtlichen Weigerung der Spieler härtere Bandagen anzulegen immer wieder scheiterte. Ein Tontaubenschießen wurde es dennoch nicht, den auch wenn der Riegel versagte, all zu oft tat er das nicht. Dennoch, Mêrhe'hel Mër'ot einer der Schlachtenbummler der Tiger hielt es nicht mehr auf seinem Platz und er begann sich wie Toll an der Seitenlinie zu benehmen. Ein Umstand der gleich dazu führte das sich die Tiger einen Dreier einfingen, übrigens den einzigen im ganzen Spiel. Aber noch schlimmer, abgelenkt von dem ganzen Unsinn, verdrehte sich Adran Kippwer der Torwächter der Tiger auch noch das Bein. Zusammenfassend kann man eigentlich nur sagen ein grauenhaftes Spiel, dass den Namen Imman nicht wirklich verdient hat. In der Nachbetrachtung kann man nur hoffen das sich die Tiger von dieser Niederlage erhohlen um sich wieder fassen. Die Auswahl aus Khefu sollte sich ernsthafte Gedanken über ihr Offensivspiel machen, das so oft an dem freundlich lächelnden Riegel der Tiger zerschellte. Beide Auswahlen haben sich sicherlich heute nicht mit Ruhm bekleckert.
Tsantsa Chrysemis - Haie Táîmen 16:13 G.T.
In einem wegweisenden Spiel gelang dem Vizemeister Tstantsa Chrysemis ein glücklicher 16:13-Sieg nach Goldenem Tor gegen die verbissen kämpfenden Haie aus Táîmen. Es stand sehr viel auf dem Spiel, denn bei einer Niederlage wäre Tsantsa wohl nicht mehr zu retten gewesen, während die Haie nicht verlieren durften, wenn sie nicht von Tsantsa eingeholt werden wollten. So entwickelte sich ein sehr intensives Spiel, in dem die Haie - überraschenderweise - auf ihre übliche, brutale Spielweise verzichteten. Im Tor der Gäste war entgegen der Absicht Betreuer Paapows wieder Narif ter Halcha, da sein geplanter Vertreter Tissack Jaboskal sich am Vorabend des Spiels beim Genuß eines Fischgerichts so sehr vergiftet hatte, daß stundenweise nicht klar war, ob er die Speise überleben würde. Nun aber ist er außer Lebensgefahr, wird den Haien aber für den Rest der Spielzeit nicht mehr helfen können.
Dennoch hatten die Haie die Anfangsphase für sich und drängten die sichtlich nervösen Gastgeber weit in deren Hälfte zurück. So fielen die Tore fast zwangsläufig, und schnell führten die Haie mit 0:5. Dann aber brachte der erste Konter der Schrumpfköpfe gleich das 3:5 und damit kippte das Spiel. Tsantsa fand sich immer besser zurecht, und bei den Haien häuften sich nun die Fehlpässe. Immer wieder kam Tsantsa gefährlich vor das Tor der Táîmener, und alleine Torhüter ter Halche war es zu verdanken, daß es zur Pause nur 10:6 für Tsantsa stand. Nach dem Wechsel änderte sich das Spiel erneut komplett, die Halbzeitansprache Betreuer Paapows hatte wohl gefruchtet: Nur noch die Haie spielten, und hätte es nicht eine Unaufmerksamkeit in deren Abwehr gegeben, die den Schrumpfköpfen unmittelbar vor dem Schlußgong einen Dreier zum 13:13 gestattete, dann wären sie wohl der Abstiegssorgen ledig gewesen. So kam es zur Verlängerung, in der sich beide Haufen lange zeit nur vorsichtig belauerten, ehe schließlich Serpo Lassan mit einer Energieleistung nach einem schönen Solo das Spiel entschied - der Abstiegskampf bleibt weiter offen.
Mantikor Tásebá - Luchse Táyârret 13:12
Bei strömendem Regen trafen die Auswahlen von Mantikor Tásebá und dem momentanen Tabellenzweiten Táyârett aufeinander. Beide Haufen begannen eher verhalten und ließen jeweils viele Chancen ungenutzt. Außerdem trug das matschige Spielfeld nicht gerade zu einem flüssigen Spiel bei, so dass die Tore meist aus guten Einzelleistungen oder Zufällen resultierten. So erhöhten beide Auswahlen ihr Punktekonto bis zur Pause regelmäßig, aber jederzeit ausgeglichen, so dass es zur Halbzeit 7:7 stand. Auch in der zweiten Hälfte sahen die wenigen Zuseher eher eine Schlammschlacht mit vielen Fouls als ein technisch versiertes Spiel, jedoch entlohnten einige sehenswerte Tore die wenigen trotzigen Zuschauer, die sich vom Regen durchweichen ließen um ihre Haufen zu sehen. Gegen Ende des Spiels stand es 12:12 unentschieden, ehe kurz vor dem Abpfiff Mantikorstürmer Cosham durch die Reihen der Luchse stürmte den Kork im Tor zum letztlich verdienten Sieg versenkte.
Luchse Táyârret - Neseru Stut-Ymi'keku 10:1
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, so auch in diesem Spiel. Und so war ein torreiches und spannendes Spiel erwartet worden, das aber natürlich Neseru am Ende Sieger bleibt. Zwar konnte der Spitzenreiter sich bereits die Meisterschaft sichern, aber dennoch wollte man gegen die Luchse, wie man schon in Vorfeld ankündigte, unbedingt gewinnen, zum einen um die schöne Serie nicht platzen zu lassen und vor allem die Luchse zweimal in dieser Spielzeit zu schlagen. Und die Luchse wollten, wenn schon nicht mehr um den Titel, so doch wenigstens um die eigene Ehre kämpfen. Doch bei beiden Haufen führte diese enorme Übermotivation und der starke Offensivdrang zunächst nicht zu Toren, die Angriffe beider Mannschaften wurden schon weit im Vorfeld abgefangen, so dass sich ein grausames, langweiliges, kopflastiges und unglaublich ödes Spiel entwickelte. Als von den Rängen bereits die ersten Rufe des Ungemachs in immer größerer Lautstärke herunterdrangen, ließ Schiedsrichter Phrap die erste Halbzeit etwas verfrüht beenden, um die Gemüter der Zuschauer wieder etwas zu besänftigen. In der zweiten Hälfte, kam es zu einer kuriosen Situation, als Chá-râ Veser'hotep in einer unglücklichen Situation einen der Luchse verletzte, und daraufhin vom Unparteiischen sofort vom Platze gestellt wurde. In dem darauf folgenden Freistoß gelang es Victor Mulker mit einem Fernschuß einen Punkt zu erzielen. Das schlimme war aber nicht, daß die Luchse nun mit einem lächerlichen Punkt vorne lagen, sondern daß sich ein kräftiger Streit zwischen dem Ersatztormann Neseru´s und der Bremserabteilung entzündete, wobei sich beide die Schuld an dem Treffer zuschoben und in der Folge mehr schlecht als recht zusammenarbeiten. Die Eintracht, die Neseru die ganze Spielzeit so ausgezeichnet hatte, war mit einem Schlag dahin, und die Luchse konnten nun langsam Boden gewinnen, auch wenn bisweilen die Klasse Neserus´s aufblitzte. Auf Seiten der Luchse war es vor allem Tuanijian zu verdanken, daß diese schließlich kurz vor Ende mit 10:0 vorne lagen. Im Rund herrschte nun eine unglaubliche Stille, denn das Publikum erwarte einen unglaublichen und völlig verdienten zu Null Sieg ihrer Truppe, aber Neseru warf noch mal alles nach vorne, scheute auch vor schweren Tätlichkeiten nicht zurück, so daß Maren Klopfbüttel mit einer schweren Kopfwunde den Platz verlassen musste, aber wenigstens gelang noch der eine Trostpunkt zum Endstand. Dennoch war es erschreckend zu sehen, wie deutlich sich die sichere Meisterin hier hat abwatschen lassen. In Táyârret hingegen wurde noch stundenlang ausgelassen gefeiert, am meisten freute sich wohl Karim Halim, der übermorgen noch in den Traviabund treten will, und daher der Auswahl erst mal nicht mehr zur Verfügung steht.
Mantikor Tásebá - N.I.B. Áchesa Khefu 12:21
Mit mehr als der üblichen Entschlossenheit waren die Phantome aus Khefu darauf aus, bei den Insulanern aus Tásebá den Klassenerhalt zu sichern. Ein Sieg hierzu würde reichen und zudem noch die vollmundige Ankündigungen der Mantikore, diese Spielzeit nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben, Lügen strafen. Diese schienen sich ein wenig zu sicher zu fühlen, und obschon sie den üblichen, rustikalen Stil an den Tag legten, wurden sie in der Anfangsphase von den Áchesas förmlich überrollt. Diese gingen zur Sache, als käme es gäbe es für verletzte Gegner und Hinausstellungen Wertungen und nicht für Punkte. Dennoch, die Taktik der Gäste ging auf, Mantikor geriet zunehmend von der Rolle und fand kein Mittel, dem überharten Spiel der Phantome Widerstand entgegenzusetzen. So lag die Heimfünfzeh bereits zur Mitte der ersten Hälfte mit 3:12 in Rückstand, und ein Debakel schien sich anzubahnen. Dann jedoch zeigte die konsequente Leitung des Schiedsrichters Frank N. Stein endlich Wirkung, und die mit zwei Spielern in Überzahl agierenden Mantikore konnten das Spiel wieder offen gestalten. Áchesa reagierte prompt, nahm etwas Härte aus dem Spiel und setzte auf Konter aus einer verstärkten Offensive, eine Taktik, die sich als recht erfolgreich erwies. Kurz nach dem Wiederbeginn hatte Mantikor seine beste Phase und warf alles nach vorn, um wieder in Reichweite zu kommen. Die Phantome hatten nun viel Glück bei zwei Pfostenschüssen, mussten aber dennoch die Treffer zum 8:15 hinnehmen. Dann aber fiel die Entschdung im Spiel, als Alicia Borg zwei blitzsaubere Konter zum 8:18 abschließen konnte; eine Aktion, die die gesperrte aber dennoch bei ihrem Haufen weilende Mantikor-Spielerin Yoralla Sturmfels so erregte, dass sie den Schiedsrichter ungebührlich beschimpfte und sich so nicht nur ein paar gehörigen Backpfeifen einhandelte, sondern auch noch die nächsten beiden Spiele fehlen wird. Damit war den Mantikoren der Zahn gezogen, und Áchesa nahm nun völlig das Tempo aus dem Spiel, zu sehr hatten sich die Spielerinnen und Spieler aus Khefu bis dahin verausgabt. 12:21 hieß es am Ende, und nach dem Schlussgong lagen sich die Phantome jubelnd in den Armen: wann hatte es das schon gegeben, dass man bereits zwei Spiele vor dem Abschluß der Runde aller Abstiegssorgen ledig war? Da fällt es auch kaum mehr als Nachteil ins Gewicht, dass die Áchesa-Stümerin Gaurona Krunuz diese Spiele nicht bestreiten können wird: Sie befindet sich in anderen Umständen. Mantikor hingegen muß wieder bangen, die letzten beiden Plätze sind nicht weit entfernt.
Haie Táîmen - Tiger Sendsh'gerhi 0:10
Mit einem glanzlosen Sieg konnten die Tiger aus Sendsh'gerhi an ihren Kontrahenten aus Táîimen vorbeiziehen. Diese zeigten sich in der Hitze des Tages und Spieles von Beginn an verunsichert, was auch daran gelegen haben könnte dass sie auf Ersatzausrüstung zurückgreifen mussten. So kam es kaum zu koordinierten Aktionen, und viele Zuschauer schüttelten nur gelangweilt den Kopf. Zur Halbzeit lag Sendsh'gerhi mit 0:4 vorne, ohne dabei viel getan zu haben. Auch in der zweiten Hälfte plätscherte das Spiel dahin, wurde ein wenig ruppiger, aber kaum ansehnlicher. Noch immer gelang es Táîmen nicht, in irgendeiner Weise dem Gegner gefährlich zu werden, der sich auch gar nicht erst anstrengte. So blieben die Tiger Sieger, ohne sich sonderlich verausgabt zu haben.
Noionitensturm Morek - Tsantsa Chrysemis 4:13
Ein langweiliges Spiel hatte man zuletzt erwartet, ging es hier doch darum, welcher Haufen seine wohl letzte Möglichkeit auf den Klassenerhalt verspielt. Aber nichtsdestotrotz gab es genau dies zu sehen und beide Auswahlen schienen bemüht zu zeigen, daß sie zurecht unten in der Tabelle stehen. Das Tsantsa letztendlich das bessere Ende für sich hatte, war einzig und allein der erschreckenden Harmlosigkeit des Moreker Sturms zuzuschreiben und weniger den durchdachten Angriffsbemühungen der Vizemeisterin. So geht wohl die präsenz des Noionitensturms in der 1.Liga sang- und klanglos zuende, während Tsantsa noch alle Chancen hat, nächstes Jahr die gegenwärtige, so schlecht verlaufende Saison auszubügeln.
Neseru Stut-Ymi'keku - Mantikor Tásebá 8:10
Auch im zweiten Spiel nach der feststehenden Meisterschaft blamierte sich die frischgebackene Titelgewinnerin aus Stut-Ymi'keku. Nach dem 1:10 in Táyârret setzte es nun eine 8:10-Heimpleite gegen die Erzfeinde aus Tásebá. Die Niederlage war verdient, obschon das Spiel nur eine Hälfte dauerte. Kurz vor dem Seitenwechsel verletzte sich nämlich Schiedsrichter Cato so schwer, daß er nicht mehr in der Lage war, das Spiel weiterzuleiten. Ein kräftig geschlagener Befreiungsball von Mantikor-Tormann Biltzgeschwind traf ihn direkt im Gesicht, so daß die heftige Blutung aus der Nase vom herbegeilten Medicus nur mühsam gestillt werden konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden den Anhängerinnen und Anhängern beider Haufen ein Wechselbad der Gefühle zugemutet. Zunächst sah das Spiel eine Gastauswahl, die aggressiv, kompromißlos und sehr kombinationssicher den Willen zeigte, den man aufbringen muß, um ein entscheidendes Spiel für sich zu entscheiden.
Dem gegenüber spielten die Neserus teils lustlos, teils pomadig-verspielt, einzig Torjäger Krsh'Rysh Zssrkh hielt dagegen. So mußte die fassunglose Neseru-Betreuerin Morgenwind eine frühe 0:7-Führung-Mantikors verkraften, ehe ihre Auswahl endlich zum ersten Punkt kam. Mantikor legte aber sofort nach und führte Mitte der 1. Halbzeit schließlich mit 1:10, ehe der Auftritt des Achaz Krsh'Rysh Zssrkh kam: Binnen weniger Augenblicke erzielte er fünf Tore und 7 Punkte, und es war beeindruckend zu sehen, wie er wieder und wieder seine Gegenspieler regelrecht vorführte. Dann aber kam der entscheidende Moment, denn ein kräftiger Fernschuß des Achaz konnte von Mantikor-Tormann Blitzgeschwind mit einer Glanztat abgewehrt und schließlich befreit werden - direkt auf die Nase des Unparteiischen. So hatten die Götter in dieser Szene gegen die Neserus entschieden und ihnen statt der Führung die Niederlage beschert. Während in Stut-Ymi'keku der Jammer ebenso groß war, wie die Überzeugung, das Spiel in der zweiten Hälfte noch sicher noch gedreht zu haben, da feierten die Mantikore diesen entscheidenden Sieg, der ihnen ein weiteres Jahr in der ersten Kemi-Imman-Liga schenkte.
Neseru-Betreuerin Morgenwind erwies sich als gute Verliererin und machte dem Schiedsrichter wegen des Spielabbruchs keine Vorwürfe, im Gegenteil, ebenso wie sie den Mantikoren zum "hochverdienten Sieg" gratulierte, so beglückwünschte sie den Unparteiischen zu einer sehr guten Leistung. Ihren Spielerinnen und Spielern aber kündigte sie harte Konsequenzen an.
Tiger Sendsh'gerhi - Noionitensturm Morek 19:4
Keine Mühe hatten die Tiger aus Sendsh'gerhi gegen den harmlosen Noionitensturm aus Morek. Obwohl die Gäste hier die allerletzte Chance hatten, dem drohenden Abstieg zu entgehen, schienen sie den Ernst der Lage nicht erkannt zu haben. Für die Gastgeber galt das im Gegenzug nicht, vom ersten bis zum letzten Augenblick waren die Tiger aufmerksam, einsatzfreudig und kampfeslustig. Schnell lagen sie uneinholbar mit 8:0 in Front, und schon zu diesem Zeitpunkt Mitte der ersten Halbzeit war klar, dass die Moreker nicht mehr gegenhalten können. Und so ergaben sich diese wehrlos in ihr Schicksal, während die Tiger im Wissen, dass auch die Tordifferenz entscheidend sein kann, weiterhin nach vorn spielten. Gegen Ende der ersten Halbzeit fiel dann auch das schönste Tor des Spiels: Tiger-Tormann Adran Kippwer schlug einen Kork mit gewaltiger Kraft vor einem anstürmenden Moreker fort und traf so genau, dass der Kautschuk vor dem Torraum der Gäste nochmals aufsetzte und dann unhaltbar über den Querbalken ins Tor traf. Mit diesem 11:3 ging es dann in die Pause.
In der zweiten Halbzeit sahen die begeisterten Zuschauer kein anderes Spiel, nur schlichen sich bei den Tigern vermejrt Unkonzentriertheiten ein, so dass ein weitaus höherer Sieg vergeben wurde. Negativ anzumerken bleibt jedoch einmal mehr die übertriebene Brutalität, mit denen Sendsh'gerhi gegen einen ohnehin schon hoffnungslosen Gegner vorging: Alleine fünf Sperren musste Feldrichter Frank N. Stein für die Tiger aussprechen. Morek beging wohl im ganzen Spiel keine einzige Regelwidrigkeit - was zwar für ritterliches Verhalten spricht, aber sich in der 1. Liga nicht auszahlt.
Tsantsa Chrysemis - Luchse Táyârret 10:12
Es schüttet wie aus Kübeln hier beim Spiel von Tsantsa Chrysemis gegen die Luchse aus Táyârret. Der Spielausgang dieser doch sehr knappen Partie wurde nicht gerade in geringem Umfang von den Platzverhältnissen bestimmt. Wenn wir schon gerade bei Platz sind, so muss angemerkt werden, dass dieser gegen Ende des Spiels wohl mehr Ähnlichkeit mit einem Reisfeld als mit einem Immanfeld hatte. Doch dies nur nebenbei. Die Partie verlief friedlich und zunächst auch sehr Erfolgreich für die Heimauswahl, die durch den Besuch einiger Sponsoren und höherer Beamter, die diesen auch offiziell gemacht hatten, zusätzlich zur Leistung angespornt worden waren. Aber dieser Umstand erklärt mit Sicherheit nicht alleine den Fortgang der Partie. Gerade und schnelle Bälle durch die Gäste, eher ausgeglichenes Spiel bei den Gastgebern, es versprach eigentlich nicht das Spiel zu werden, was es sann geworden ist. Keine der beiden Auswahlen ließ die andere Punktetechnisch davonziehen. Es war ein wahrlich schön an zu sehener Schlagabtausch und auch die enorme Anzahl von 3ern hat sicherlich zu der Freude der Schlachtenbummler beigetragen. Denn selten sind bei solchen Windverhältnissen so viele von ihnen durch das Gestänge gegangen. Manch einer der Zuschauer murmelte etwas davon, dass Efferd selbst hier am Werk gewesen wäre. Einziger Unglücksrabe bei diesem Spiel war übrigens Eirik Harkonson, der es tatsächlich schaffte sich derart in einer Schlammpfütze zu verheddern, dass er sich wohl so schwer am Bein verletzt hat, das er den Rest der Saison zu Hause bleiben wird. Aber dieses Ereignis trübte das Spiel in keinster Weise, da dieses bis zum Ende spannend blieb, als der 3er von Victor Mulker die Entscheidung brachte. Die heimischen Zuschauer waren sichtlich entäuscht davon, dass die Luchse ihnen in letzter Sekunde den Sieg gestohlen hatten, aber daran konnte niemand etwas ändern. Allerdings gab es da ja noch immer die Efferd-Theorie, womit die Meisten das Spiel nach kurzem auf göttlichen Willen zurückführten und ebenfalls beruhigt nach Hause gehen konnten. Alles in allem also ein schönes und spannendes Spiel, das zahlreiche gute Aktionen im Mittelfeld gesehen hat, auch wenn es für ein Spiel dieser Güte etwas wenig Treffer gesehen hat, die die gefallen sind waren dafür mehr als nur schön anzusehen.
Haie Táîmen - N.I.B. Áchesa Khefu 19:20
In einem überaus harten und offensiven Spiel schenkten sich beide Haufen nichts. Dank einer Bardentruppe zur Unterhaltung waren sehr viele Zuschauer angereist und die Stimmung war jederzeit sehr gut. Tor um Tor erzielten die beiden Haufen und vergaben selten eine Chance…die beiden Torsteher konnten einem schon fast leid tun, da sie fast nur damit beschäftigt waren den Kork au dem Netz zu holen. Letztlich setzten sich die engagierter auftretenden Achesas verdient durch, während die Haie vor dem letzten Saisonspiel nun einige Verletzte und Gesperrte mehr zu beklagen haben.
14. Spieltag:
Luchse Táyârret - Tiger Sendsh'gerhi 8:1
An einem ungewöhnlich heißen Tag trafen sich die als Vizemeister feststehenden Luchse und die viertplatzierten Tiger aus Sendsh'gehri in Djáset um die diesjährige Saison gebührend abzuschliessen. Während die wie immer gut aufgelegten Luchse von vornherein als sehr offensiv eingestellt präsentierten, wollten die Tiger wohl eher den Schaden begrenzen und gingen sehr defensiv zu Werke. Trotz der Tatsache, dass es in diesem Spiel um nichts mehr ging, legten beide Haufen einen ungewöhnlich harten Spielstil an Tag und es dauerte nicht lange, da wurden die ersten Spieler vom Feld getragen und andere zurecht vom Spiel ausgeschlossen. Nachdem die Luchse aufgrund ihrer technischen Überlegenheit das Abwehrbollwerk der Tiger schnell knackten und in Führung gingen, kam es zu den ersten Streitigkeiten innerhalb der Tiger und so setzte es weitere Gegentore. Zur Halbzeit führten die locker und befreit aufspielenden Luchse deutlich, und ein Wende im Spiel war sehr unwahrscheinlich. Der einzige Lichtblick war der wie immer stark aufspielende Raul Strähner, der auch den Ehrentreffer (sein 30. Punkt in dieser Saison) für die Tiger erzielte. Zum Ende konnten die Tiger dem immerwährenden Sturmlauf der Luchse nichts mehr entgegen setzen und fügten sich in ihr Schicksal. Das Spiel endete mit einem absolut gerechten 8:1 für die Heimmannschaft, nachdem schon einige Spieler der Tiger kurz vor Ende das Feld freiwillig verlassen hatten um sich dem mitgebrachten Bier zu widmen.
N.I.B. Áchesa Khefu - Neseru Stut-Ymi'keku 16:18
Neseru Stut-Ymi'Keku stand bereits länger als Meisterin fest, und auch die Achesas aus Khefu hatten sich mit einem Sieg über Taimen einen beindruckenden 3.Platz sichern können, nachdem sie erst letzte Saison in die erste Liga aufgestiegen waren. Trotzdem waren beide Mannschaften vor der finalen Partie wild entschlossen, den Sieg davon zutragen. Für die Neseru galt es, die zwei letzten, wenig erfolgreiche Spiele vergessen zu machen, während Khefu alles daran setzten würde, vor heimischen Publikum über den Ligaersten zu triumphischer.
So strömten die Zuschauer denn auch in Strömen zum Immanfeld, das an diesem Tag den Mittelpunkt eines ausgelassenen Festes bildete. Bartelbaum-Bier wurde in Massen ausgeschenkt, Gaukler und Spielleute unterhielten die Zuschauer schon vor dem Spiel. Die Mannschaften zeigten sich kampfeslustig, ließen sich von ihren Anhängern feiern und stichelten mit manch einem neckischen Spruch gegeneinander. Unter fröhlichen Anfeuerungen gingen die Spieler von Anfang an energisch in die Partie - die Khefuer mit spontanem Aufbrausen und wilden Attacken, Ymi'keku abgeklärt, aber keineswegs starr, sondern mit wunderbaren Kombinationen, die ihren Gegner schnell in Bedrängnis brachten. Dabei zeigte Krsh'Rysh Zssrkh sein spielerisches Geschick, als er wie von Zauberhand durch die Reihen des Gegners tänzelte, eine blitzschnelle Bewegung seines Schwanzes den Ball in die Luft brachte und er diesen mit einem Wuchtschlag ins Ziel beförderte. Einschüchtern ließ sich Khefu trotzdem nicht, sondern legte mit einem wuchtigen Ansturm der Sturmspitzen nach, die Gaurona Krunuz unter massiven Körpereinsatz schließlich an Alisha Men'kare vorbei ins Tor brachte, und mit ihr den Kork. Ein schnelles Hin-und Her kennzeichnete die gesamte erste Halbzeit, das an Klasse und an Spielspaß nichts mangeln ließ. So stand es 10:10, als beide Mannschaften sich in die Pause begaben und die Zuschauer in Chören das Lied von Thorwulf dem Brecher sangen, der einst in Prem die Planken seines Schiffes beim Spiel durchbrach.
Die zweite Hälfte sah eine weniger temporeiches Aufeinandertreffen der beiden Auswahlen. Die lange Spielzeit und damit einhergehende Erschöpfung machte sich nun bemerkbar, trotzdem gab es einige Spielzüge zu sehen, die das Auge der Zuschauer erfreuten. So verwandelte der Ymi'Kekuer Fran Scheider eine weit gespielte Vorlage mit einem Rückwärtsschlag direkt zu einem Treffer, während auf Seite der Achesas Katty Dshein-Ouay das Kork auf ihrem Schläger an allen Verteidigern vorbei balancierte und schließlich auch die Torfrau Alisha Men'kare nur verdutzt da stehen ließ, als ihr das Kork über den Kopf buchsiert wurde.
Schlußendlich siegte Neseru Ymi'Keku in dieser ausgeglichenen, wohl anzuschauenden Partie, wenngleich der Ausgang bis zum Ende offen blieb. Ausgelassenes Feiern über den nunmehr offiziellen Meistertitel folgte am Abend im Yah Khefu, wo sich auch die Achesas blicken ließen, die ihrerseits trotz der Niederlage eine äußerst erfolgreiche Spielzeit beendeten. Auch die Anhänger beider Mannschaften machten bis in die Morgenstunden die Straßen der Hauptstadt unsicher und diskutierten lauthals über das vergangene Immanjahr, seine Höhepunkte, Skandale und Affären.
Mantikor Tásebá - Tsantsa Chrysemis 24:17
Das Spiel begann schleppend, waren sich doch beide Auswahlen nur zu gut bewusst, daß sie bei einer Niederlage in diesem Spiel möglicherweise noch auf dem Relegationstabellenplatz wiederfinden würden und das galt es naturgemäß durch einen eigenen Sieg zu verhindern. Vorsichtig und nur darauf bedacht keinen Fehler zu machen, der dem Gegner einen Sturmlauf ermöglichen könnte, schob man die Verantwortung immer hin und her. Nach ungefähr der Hälfte der ersten Halbzeit stand es demzufolge immer noch unentschieden, dann endlich fielen die ersten Punkte. Zunächst legte Maniktor kräftig los und setzte die vom Betreuer vorgegebene offensive Taktik um. Jetzt kam das Spiel richtig in Fahrt und auch Tsasanta nutzte seine Möglichkeiten, so daß es nach einer hart aber fair ausgetragenen Hälfte, 15 zu 7 stand, Maniktor sich seines Sieges also schon sicher glaubte. Auf Seiten der Maniktore zeichnete sich dabei besonders Amira Djaball'á aus, der in der ersten Hälfte hervorragende 8 Punkte erzielte.
Dann in der zweiten Hälfte geschah das völlig unerwartete, kaum hat Schiedsrichter Phaolo Phrap, der sich bislang auffällig zurückgehalten hatte, das Spiel wieder beginnen lassen, stürmten die Tsasantas als wäre der Namenlose hinter ihnen her. Maniktor war plötzlich völlig desorientiert und verstört, ein Sturmlauf folgte auf den anderen und wurde in Punkte auf Seiten der Tsasantas verwandelt. Wenig später stand es 15 zu 17, Tsasanta war in Führung gegangen und der Kampfgeist und Überlebenswille dieser Auswahl war dadurch nur noch gestärkt. Wieder setzte die Truppe aus Tsasanta zu einem beeindruckenden Sturmlauf an. Und jetzt kam es zum absoluten Höhepunkt des Spiels. Alrike Olberg wurde von einem Stürmer Tsasantas vor dem Gestänge Maniktors derb zu Boden gestoßen. Phaolo Phrap, aber zeigte sich mal wieder blind und ermahnte den Spieler nur kurz. Nur Augenblicke später kam es zwischen dem Ermahnten und einer Gruppe um Yenndan Tannhaus zu einer schweren Streiterei, die erst mit Beschimpfungen und üblen Gesten einherging bis schließlich zu Handfesten Argumenten gegriffen wurde. Dem von mehreren Maniktorspielern so in Bedrängnis gebrachte Stürmer erhielt alsbald Verstärkung aus den eigenen Reihen, was wiederum weitere Spieler und einiger treuer Anhänger auf Seiten Maniktors zum Eingreifen veranlasste und binnen kurzen war es eine echte Massenschlägerei. So eilte gar aus den Zuschauerreihen, die für dieses Spiel gesperrte Yoralla Sturmfels zu Hilfe und teilte die heftigsten Schläge aus. Der Schiedsrichter mühte sich verzweifelt wieder Ruhe in das Spiel zu bekommen, dies gelang ihm aber erst mit Unterstützung der Feldgarde, die alle Mühe hatte die Streitenden zu trennen. Das Spiel wurde zunächst unterbrochen, sogar über eine Verschieben der Partie nachgedacht. Erst nachdem sich die Gemüter einigermaßen beruhigt hatten ließ Phaolo Phrap wieder weiter spielen. Allerdings nicht ohne vorher sehr ernste Ermahnungen an beide Auswahlen zu richten. Gesperrt wurden zudem Marhod von Bast, Yenndan Tannhaus. Auch Yoralla Sturmfels wurde wegen unglaublicher Einmischung ins Immanspiel und wegen Anstachelung der Zuschauer zu Gewalt um weitere fünf Spiele gesperrt. Auf Seiten Tsasanta wurden 3 Spieler gesperrt.
Nachdem es nun also weiter ging, zeigte sich aber überdeutlich, daß Tsasanta diese Sperren sehr schlecht verkraftete, so schlecht gar, daß man selber keinen Punkt mehr machte, während Maniktor zwar auch nicht mehr überzeugend agierte, aber sich doch langsam dem Sieg entgegenspielte.
Noionitensturm Morek - Haie Táîmen 0:37
Mit einer furiosen Leistung retten sich die Haie aus Táîmen in einem Abstiegendspiel vor dem Sturz in die zweite Liga. War man vor dem Spiel noch sichtlich geschockt durch die unnötige und knappe 19:20-Heimniederlage gegen die Überraschungsauswahl aus Khefu, so nahm sich Betreuer Paapov vor dem Spiel eine geschlagene Stunde Zeit, um die geschundenen Seelen seiner Spielerinnen und Spieler vor diesem Schicksalsspiel wieder aufzurichten. Und der Appell an die Ehre hatte Erfolg, denn schon als die Haie auf das sandige Spielfeld liefen, war ihnen die Entschlossenheit, das Glück zu erzwingen, anzumerken. Von Vorteil war auch die großzügige Spende des Cancellarius der Kemi, der es sich nicht nehmen ließ, Schläger und Gewandung - natürlich im modischen, horasischen Stil - für die von ihm geschätzten Haie zu spenden. Der Noionitensturm dagegen trug seinen Teil zum nun folgenden Massaker bei: Entgegen den Anweisungen Abt Logorans weigerten sich die Spielerinnen und Spieler, mit der gebotenen Härte zu agieren. Das Wetter sei so schön und die Stimmung zu friedlich, auch seien die Gegner in der zweiten Liga viel angenehmer und freundlicher, so die Begründung der Spielerin Sibelia von den Sternen.
So blieb dem fassungslosen Abt neben dem Haareraufen nicht mehr als zuzusehen, wie die Spielerinnen und Spieler aus Morek dem entschlossenen Treiben der Haie nur zusahen und bisweilen sogar mit klugen Pässen vor das eigene Tor mithalfen, das Abstiegsgespenst aus Táîmen zu verbannen. Die Haie schossen Tore nach Belieben, und fast alle konnten sich in die Torschützenliste eintragen.
Damit war der Abstieg der Moreker als Tabellenletzter besiegelt, die Haie dagegen schaffen durch diesen Sieg sogar noch den Sprung vor Mantikor Tásebá und werden definitiv auch die nächste Spielzeit in der 1. Liga mitwirken. Man darf davon ausgehen, daß man bei den Mantikoren mehr als nur empört durch die Arbeitsverweigerung der Noionitenstürmerinnen ist, denn so wird es für die Mannen und Frauen aus Áaresy nochmals richtig eng.