1. Spieltag
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2. Spieltag
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3. Spieltag
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4. Spieltag
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5. Spieltag
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6. Spieltag
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7. Spieltag
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8. Spieltag
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9. Spieltag
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10. Spieltag
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11. Spieltag
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12. Spieltag
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13. Spieltag
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14. Spieltag
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15. Spieltag
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16. Spieltag
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17. Spieltag
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18. Spieltag
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19. Spieltag
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20. Spieltag
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21. Spieltag
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22. Spieltag
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| Platz | Auswahl |
Sp. |
Pkt. |
Tore |
| 1. | Neseru Stut-Ymi'keku (M,P) | 22 |
54 |
445:236 |
| 2. | Luchse Táyârret | 22 |
46 |
419:244 |
| 3. | Rekmehi Merkem | 22 |
42 |
267:249 |
| 4. | Krokodil Quinsay (N) | 22 |
33 |
293:291 |
| 5. | Mantikor Tásebá | 22 |
33 |
288:339 |
| 6. | T.I.H. Yret Nimaat | 22 |
32 |
333:294 |
| 7. | Moral Zását (N) | 22 |
31 |
304:343 |
| 8. | Baumdrachen Thergas | 22 |
30 |
287:270 |
| 9. | Sjepengurker Elche | 22 |
27 |
279:373 |
10. | Haie Táîmen | 22 |
27 |
246:312 |
| 11. | Perlbeißer Plâne | 22 |
21 |
274:362 |
| 12. | N.I.B. Áchesa Khefu | 22 |
20 |
193:315 |
(Durch die Auflösung der Perlbeißer erreicht Áchesa Khefu das Relegationsspiel gegen den Zweiten der 2. Liga)
Luchse Táyarret - Neseru Stut-Ymi'keku 17:26
Durch einige Erkrankungen bei den Luchsen an Sumpffieber war deren Kader auf zwölf spielfähige Spielerinnen und Spieler zusammengeschrumpft. Neseru, die in einem solchen Fall rondrianisch einen Aufschub anboten, kamen nun, da das Spielzeitende einen späteren Spieltermin nicht mehr zuließ, in moralische Entscheidungsnöte. Doch Kapitänin Dimona ter Orijens schlug statt der üblichen Handhabung vor, daß Neseru dann eben auch nur mit zwölf Spielerinnen und Spielern antreten werde. Wer von den aufgestellten Neserus den Platz verlassen sollte, wurde durch das Los bestimmt. So bewiesen in einem ausgeglichenen Spiel die tapferen Flammen, daß sie wahrlich die Meisterinnen dieser Spielzeit sind. Insbesondere die sturmstarke Elfe Elandriel Morgenwind gab wieder einmal ihr bestes.
Krokodil Quinsay - Mantikor Tásebá 26:1
O weh und ach, wie hatte E'anst Hoffner bereits vor der Begegnung gejammert, daß der einstige Meister Mantikor in dieser Spielzeit nur noch Mittelmaß brachte. Auch der Betreuer der Krokodile, Pedresco Gredo, bekundete sein Mitgefühl für Mantikor, denn auch seine Fünfzehn hatte in den vergangenen Spielen mit hohen Personalausfällen zu kämpfen. Nur mit Mühe brachte der neue Neset Ni Djerres, Angil Phexhilf von Aralzin-Estrimanza, die heimischen Favoriten mit Elfenzunge noch einmal dazu, nach Yunisa zu reisen, um Djerres in der KIL zu vertreten. Doch hatten die Tásebáner ihre Herzen wohl zuhause gelassen, denn keinen Blumentopf konnten sie in Kwinsay mehr gewinnen.
Die Ordoreer freute es, und Fagis Marginnen konnte beweisen, wie sehr er sich in der Rückrunde technisch verbessert hatte. Anschließend wurde im "Haifisch" der gelungene Einstand in der 1. Liga gefeiert, zu dem auch die Mantikor-Spieler herzlich eingeladen waren.
N.I.B. Áchesa Khefu - Rekmehi Merkem 0:11
Ihre endgültige Niederlage erlitten die Phantome zuhause, und ausgerechnet gegen die unberechenbaren "Wachteln", die sich in einem Spiel tief in ihre Nester einmauern, um im nächsten dann wild flatternd das gegnerische Tor zu erstürmen. Doch obwohl Áchesa nun auf dem letzten Tabellenplatz gelandet ist, wird ihnen die definitive Auflösung und mögliche Neugründung der Perlbeißer noch die mögliche Rettung über das Relegationsspiel offenhalten. Konsequenz dieser letzten Blamage war die Niederlegung des Kapitänsamtes von Alicia Borg. Für die nächste Spielzeit muß Omar Heißacker wohl einen neuen Kapitän finden. Waleran Raiger, der bereits als Nachfolger für Alicia gehandelt wurde, hat bereits offiziell seinen Verzicht erklärt.
Nach dem Spiel jedenfalls gab Rekmehi noch eine große Feier in der Kemi-Hauptstadt, wo bei Ochs am Grill, Selemferkelbraten, Bier (aber keines vom Bartelbaum), Wein und Musikanten alle Imman-Begeisterten, ob nun Spieler, Anhänger oder Gegner, noch einmal ausgelassen feiern durften. Gerüchte, daß diese Feier vom Neset Ni Terkum finanziert worden war, wurden von diesem heftigst dementiert.
Haie Táîmen - Moral Zását 7:20
Die Haie, mental wohl schon bei der Vorbereitung auf das Ehret-die-Nisut-Pokal-Turnier, mühten sich nicht sonderlich gegen den Gegner aus Mer'imen auf ihrem Strandplatz. Das Spielfeld selbst, aufgeweicht durch den letzten Monsun-Regen, machte die Begegnung zu einem Kraftakt für die Zásáter. Doch die Mühen wurden belohnt, denn Moral konnte wie die ebenfalls in der letzten Spielzeit aufgestiegenen Krokodile stolz auf den erreichten Tabellenplatz sein. Die Haie dürften dagegen in der nächsten Spielzeit wieder als Abstiegskandidat gelten.
T.I.H. Yret Nimaat - Sjepengurker Elche 17:18
Durch eine Verletzung beim Holzhacken war die Elche-Spielerin Yanhilde Klopfbüttel bei diesem Spiel in Yret Nimaat leider nicht dabei. Dank der großzügigen Spende eines örtlichen Gastwirtes konnte sich die Begegnung jedoch einer großen Besucherzahl erfreuen. Und sicherlich war es auch eines der spannendsten Spiele der letzten Spieltage, bei dem die Elche eher durch Glück als durch technische Überlegenheit am Ende als Sieger hervorgingen. Wie dem auch sei, die chaotischen Sjepengurker sind und bleiben eine wahre Bereicherung für die 1. Liga.
Baumdrachen Thergas - T.I.H. Yret Nimaat 15:12
Sehr spannend entwickelte sich die Begegnung in Wachtelfels, bei der die Gäste aus Mer'imen über weite Strecken des Spieles klar in Führung lagen. Es schien fast, als trüge die gesamte Fünfzehn der Hornissen einzig gegen den Tormann Wulf Nordström ein Duell aus, der mit eleganten Sprüngen die meisten der gegnerischen Angriffe stoppen konnte. Gegen Ende des Spieles gelang es den Baumdrachen aber doch noch, den Spielvorteil auf ihre Seite zu bringen.
Am Rande des Spieles ereignete sich für die Hornissen Unangenehmes. Falkor Säbelzahn, der einzige Ersatzspieler, den die Nimaater mitgebracht hatten, wurde von einer giftigen Schlange gebissen. Zwar konnte der Feldmedicus ihm rechtzeitig zu Hilfe eilen, doch wird seine Fünfzehn im letzten Spiel der Spielzeit wohl auf ihn verzichten müssen.
Sjepengurker Elche - Haie Táîmen 24:12
"Daheim spielt sich's halt am besten", soll Bert von Greuelfingen nach diesem überraschenden Sieg der Elche verkündet haben. Und diese Begegnung gegen die Haie, die allesamt nach hartem Übungsprogramm ein wenig ermüdet und kraftlos wirkten, konnte den Sjepengurkern denn auch den Verbleib in der 1. Liga sichern. Groß war die Freude, als das in der "Lieblichen Frau Königin" gefeiert wurde.
Moral Zását - N.I.B. Áchesa Khefu 16:11
Weniger Phex hatten die Phantome. Kaum eine Fünfzehn hatte in dieser Spielzeit so viele Totalausfälle wie sie, und nicht eine hat sich so sehr und so vergeblich verausgabt wie das N.I.B. Und schien es auch zunächst, als würde Áchesa noch einmal all seine Kraft zusammennehmen, um sich doch noch aus dem Abstiegsfeld herauszuarbeiten, So zeigte sich doch bald, daß Moral das heimische Feld beherrschte. So bleibt nur noch die Frage: Wer schafft es auf die Relegations-Position, die Phantome oder die Perlbeißer?
Rekmehi Merkem - Krokodil Quinsay 20:22
Locker gingen die Krokodile die Begegnung in Terkum an, denn gegen den Favoriten Rekmehi rechnete man nicht mit einem Sieg. So war also auch die einzige Forderung von Betreuer Pedresco Gredo an seine Jungs und Mädels, dem Publikum ein ordentliches und spannendes Spiel zu bieten. Das unbeschwerte Flankenspiel der Krokodile, die gänzlich ohne Druck spielten, sorgte dafür, daß sich das Spiel nahezu über seine gesamte Dauer hinweg ausgewogen hielt. Als kurz vor Spielende Ho-Yaya-Schi den entscheidenden Dreier verwandelte, der für die Krokodile den Sieg bedeutete, war das Immanfeld von freudigem Gröhlen eingerahmt, denn Yuniser wie Rekmehi bedankten sich beim Sympathiesieger Quinsay für das spannende Spiel ausgelassen.
Rekmehi wurde nach dem Spiel von einer freudigen Nachricht überrascht, denn ein fahrender Druide konnte ihrem Langzeitverletzten Tomiran Froberg endlich die Genesung bringen.
Neseru Stut-Ymi'keku - Perlbeißer Plâne 18:4
Kein Risiko wollte Neseru eingehen. Übungen wurden im Morax-Stadion unter fast jeder denkbaren Bodenbedingung durchgeführt, ein Medicus wurde angestellt, um Verletzungen schnellstmöglich zu heilen und den Spielern und Spielerinnen einen kräftigenden Trank braut. Teilnahme an Feiern war der Fünfzehn untersagt und sie durften nur ausgesuchten Speisen und Getränke zu sich nehmen. Wie zum Beweis, daß man nie an alles denken kann, zeigten sich die Neserus nach den sorgfältigen Vorbereitungen ein wenig unbeweglich. Offenbar hatten die strengen Vorkehrungen doch sehr an ihren Nerven gezehrt. Die Perlbeißer, die mit einem aufgelesenen al'anfanischen Schiffsjungen namens Alridio Alvarez einen zusätzlichen Spieler auf der Ersatzbank hatten, waren den alten und nach diesem Spiel eindeutig auch den neuen Meistern aus Stut-Ymi'keku dennoch nicht gewachsen.
Perlbeißer Plâne - T.I.H. Yret Nimaat 16:19
Obwohl die Hornissen sich kaum von ihren Krankheitsausfällen erholen konnten - Sabatha al Sahani merkte man deutliche Einbußen ihrer Spielqualitäten an - zeigten sie auf den Inseln, daß sie auch als Gäste das Spielfeld beherrschen können. Trotz der Niederlage konnten sich auch die Perlbeißer freuen, denn die Imman-Verantwortlichen haben entschieden, daß die Spielzeit-Sperre von Stürmer Canuka vorzeitig aufgehoben wurde.
Neseru Stut-Ymi'keku - Mantikor Tásebá 25:3
Neseru zeigte sich ein weiteres Mal siegessicher und überlegen. Noch ein Sieg trennt sie nun von der sicheren Meisterschaft. Ein spezielles Übungsprogramm für Torfrau Hildelind ya Kaîryka und Ersatz-Tormann Arnold van Essen zeigte Wirkung, wie die schwache Punktausbeute von Mantikor bewies.
Luchse Táyarret - Rekmehi Merkem 18:7
Kein Zweifel, die Luchse waren mal wieder die Überlegenen auf dem eigenen Platz. Zwar schied die Torfrau Jenna Klopfbüttel aus der Fünfzehn aus, weil sie zur Korporalin befördert worden war und ihre Pflichten in Djáset ihr fürderhin keine Zeit mehr für Imman ließen, doch mit Narina Kalpun hatte sie bereits eine würdige Nachfolgerin gefunden. Auch Francesca dell'Aquina spielte wieder einmal für die Luchse, und wie üblich führte sie den Haufen in den Sieg. Bei Rekmehi fiel ein besonders ehrgeiziger Tua-Manar auf, der jedoch die Merkemer nicht vor der Niederlage bewahren konnte.
Krokodil Quinsay - Moral Zását 12:16
Pedresco Gredo war vor dem Spiel recht glücklich darüber, wieder über ausreichend Spieler zu verfügen, um alle Positionen angemessen zu besetzen. Seine Taktik war es, über Flankenangriffe bei den verteidigungsschwachen Zásátern möglichst viele Tore zu erzielen. Da insbesondere Reo Ludebold sich als besonders spielstark erwies, schien diese Taktik zunächst auch aufzugehen. Aber am Ende brach Moral dann doch noch ein paarmal durch die Mitte und konnte das Spiel so für sich entscheiden.
N.I.B. Áchesa Khefu - Sjepengurker Elche 5:14
Das Spiel der Absteiger-Kandidaten in Khefu erlebte eine Überraschung, als die ansonsten spielschwachen Elche gegen die vom Pech verfolgten Phantome gewannen. Wie Karilja Sjepengurken nach der Begegnung versicherte, lag dies einzig und allein an dem kräftigenden Kräutertee, den sie wegen des Unwetters, das kurz vor dem Spiel über Khefu hinweggezogen war, für ihre Elche gebraut hatte.
Rekmehi Merkem - Neseru Stut-Ymi'keku 11:8
Durch besondere taktische Finesse gelang es Rekmehi, der Legende von der schieren Unbezwingbarkeit der tapferen Flammen aus Stut-Ymi'keku etwas ihren Glanz zu nehmen. Zwar war Neseru bestens vorbereitet auf die sandigen Bedingungen des Merkemer Immanfeldes, doch die Beharrlichkeit, mit der die Gastgeber gegen ihren Sturm anging, zehrte sehr an der Ausdauer der Tárethoner Fünfzehn. Einen Tag vor dem Spiel war die Rekmehi-Bremserin Melina Korotok bei einem Gardeeinsatz verletzt worden, doch hatte Betreuer Corvan Algridson ohnehin nicht vorgesehen, sie einzusetzen.
T.I.H. Yret Nimaat - Haie Táîmen 6:17
Ein peinlicher Sieg für die Fünfzehn aus Djunizes, wenn man bedenkt, daß die Hornissen nur vier Spieler auf den heimischen Platz brachten. Durch flinken Difar war fast der komplette Haufen ausgefallen. Und die vier verbliebenen wehrten sich auf verlorenem Posten besonders verbissen. Zwar zeigten sich die Haie in der Begegnung nicht sonderlich überanstrengt, das Ergebnis jedoch läßt einigen Zweifel an der vorgeführten Hochform.
Baumdrachen Thergas - N.I.B. Áchesa Khefu 27:8
War von den Phantomen auch kaum mehr anderes zu erwarten, so schien doch zumindest ihr Kampfgeist noch immer ungebrochen. Fast verzweifelt wirkten die kraftlosen Sturmangriffe auf das Tor der Baumdrachen, und viel zu einfach schien der Sieg einer mittelmäßigen Fünfzehn über die ehemaligen Kemi-Meister. Doch das geübte Auge konnte erkennen, daß bei Áchesa kein harmonisches Zusammenspiel zwischen Sturm und Abwehr zustande kam, und sich einzelne Phantom-Spieler gar gegenseitig behinderten. Die Nerven der Khefuer lagen offensichtlich kurz vor Spielzeitende blank, und heftige Empörungsrufe aus dem Publikum schienen die Spieler noch reizbarer zu machen.
Sjepengurker Elche - Krokodil Quinsay 13:20
In Sjepenhusen wollten die Elche ihre jüngsten Niederlagen bewältigen, hatten deswegen eifrig geübt und luden sich die Krokodile ein. Doch die Kwinsayer hatten nicht vor, den Gastgeber einen leichten Sieg zu schenken. Deren Betreuer Pedresco Gredo war auch nach der unschönen letzten Begegnung mit den Baumdrachen höchst ungehalten und hatte seinen Jungs und Mädels den Besuch ihrer Stammschenke "Tigerhai" bis auf weiteres untersagt. Vor dem Spiel appellierte er noch einmal an das Ehrgefühl seiner Krokodile, und siehe da, sie konnten sich tatsächlich in einer weitgehend friedlichen Begegnung einen klaren Sieg erkämpfen. Der verletzte Kroko-Stürmer Cankuna-Ko ließ seinen Betreuer nach dem Spiel wissen, daß er künftig lieber in der Abwehr spielen möchte, sobald seine Verletzungen verheilt wären.
Mantikor Tásebá - Perlbeißer Plâne 25:14
Eine reine Djerres-Begegnung fand in Sefechnu Sebá statt, wo äußerst ehrgeizige Mantikore auf sehr demotivierte Perlbeißer trafen. Die Plâner hatten sich wohl schon in ihr beschlossenes Schicksal ergeben, daß die Fünfzehn nach Beendigung der Spielzeit aufgelöst würde, und so mühten sich nur noch diejenigen unter ihnen, die Hoffnung hatten, anschließend bei den Phantomen weiterspielen zu dürfen, allen voran ihr Kapitän Hahatonwan. Seltsame Vorfälle wie von Geisterhand geschwungene Mohagoni-Schläger und im Zickzack fliegende Kautschuk-Bälle, bei denen auch einige Spieler zu Schaden kamen, legten die Vermutung nahe, daß ein Kobold sein Unwesen auf dem Immanfelde trieb. Ein Inspector des KKAB, der gerade zugegen war, begann noch während des Spieles mit einigen Untersuchungen. Mantikor konnte die Begegnung schließlich klar für sich entscheiden und so konnte im Anschluß noch die gesamte Fünfzehn bei einer Utulu-Hochzeit mitfeiern, mit welcher ihr Ersatzstürmer Takwa-Ha seinen Abschied vom Imman nahm.
N.I.B. Áchesa Khefu - T.I.H. Yret Nimaat 0:23
Im Buch von Glanz und Niedergang einer der besten Fünfzehnen der Kemi-Imman-Liga dürfte klar sein, welchem Kapitel dieses Spiel der Phantome zuzuordnen war. Die Khefuer, noch in Trauer über den überraschenden Tod ihres Kameraden Tscha-Ko-Teh, der einem kleinen Ausbruch von Zorgan-Pocken in seinem Heimatdorf zum Opfer fiel, hatten den spielstarken Mer'imenern ohnehin nicht viel entgegenzusetzen. Als sie wenigstens einmal den Kautschuk in die Nähe des Hornissentores brachten, war es eine Horde wilder Affen, die beim dreisten Spiel auf dem Immanplatz den Ball an sich brachten und an die Gegner weitergaben. Algerian Klopfbüttel soll daraufhin bei der Khefuer Stadtgarde den Antrag eingebracht haben, daß Affen, die sich in der Umgebung Khefus aufhalten und nicht ordnungsgemäß ausweisen können, umgehend in Gewahrsam zu nehmen seien.
Perlbeißer Plâne - Haie Táîmen 13:15
Viele hatten sie schon aufgegeben, die Fünfzehn aus Djunizes. Aber auf Cháset bewiesen sie, daß sie noch längst nicht abgestiegen sind. Aber ob dieses Aufbäumen wohl vorhalten wird? Die Perlbeißer jedenfalls, obgleich sie sich durch einen geheimisvollen Kräutertrunk, den sie einigen Utulus abgekauft hatten, geradezu unerschöpfliche Ausdauer bewiesen, hatten am Ende dank eines finalen Dreiers durch Haie-Spieler Kasach Phaolo doch noch das Nachsehen.
Mantikor Tásebá - Rekmehi Merkem 22:25
Wie die Phantome hatten auch die Mantikore einen überraschenden Verlust zu betrauern, denn ihr Bremser Rangold Westfal war unglücklicherweise bei seinem Freund Tscha-Ko-Teh zu Besuch, als die Pocken dort ausbrachen. So waren sie denn in Sefechnu-Sebá nicht recht bei der Sache, und die "Wachteln" gewannen schließlich die Oberhand. Die Merkemer hätten vermutlich noch deutlicher gewonnen, wenn nicht ihr Tormann Godulun Tassaro über weite Strecken des Spiels äußerst unkonzentriert gewirkt hätte. Wir werden sehen, ob demnächst wieder Ersatz-Tormann Alrik Roi für Rekmehi streitet.
Neseru Stut-Ymi'keku - Moral Zását 25:10
Das Spiel war quasi Pflichtübung für die tapferen Flammen in ihrer Heimarena, hatten sie doch seit ihrer Niederlage gegen die Baumdrachen einiges bei ihren Anhängern gutzumachen. Dank eines besonders straffen Übungsplanes für die Stürmer zeigten diese Bestform, insbesondere der Spitzenstürmer Elandriel Morgenwind lief zu Höchstleistungen auf. Zudem wurde in der Spielpause das Publikum bestens unterhalten durch die Bardengruppe "Des Raben schwarze Scharen".
Luchse Táyarret - Sjepengurker Elche 35:0
Vermutlich das Rekordspiel der Spielzeit erzielten die Luchse im heimischen Djaset. Kein Elch bekam bei der Begegnung den Kautschuk vor seinen Mohagoni, und ihr Kapitän Bert von Greuelfingen soll mitten im Spiel gesagt haben: "Die Luchse sind ja gar nicht nett, die lassen uns nicht mal mitspielen tun. Da macht Kapitän-Sein gar keinen Spaß mehr, das kann auch jemand anderes machen." Daraufhin warf er seinen Schläger weg, verließ das Spielfeld und setzte sich auf die Ersatzbank. Vorläufig übernahm daraufhin Bodar Swanson die Führung, eine endgültige Entscheidung durch Betreuer Nils Arnoldson steht jedoch noch aus.
Sjepengurker Elche - Neseru Stut-Ymi'keku 1:25
War nun auch der Strand von Sjepenhusen nicht gerade der bevorzugte Spielgrund für die Nisutlichen, so bewiesen sie diesen trotzdem bei der Begegnung, daß sie mindestens zwei Klassen besser spielten als die heimischen Elche. Das mußte Karilja Sjepengurken, die Ersatzkapitänin der Sjepengurkener seit Berts Verletzung beim Spiel gegen Rekmehi, den Gästen neidlos zugestehen, wenn sie auch von den Elchen ("Also den Zweibeinigen, nicht die, auf denen man reiten tut, aber das macht ja auch nur der Zwergan Bartab, und überhaupt..." - Zitat Kariljas) etwas mehr erwartet hätte, nachdem sie am Abend zuvor doch noch so nett in der "Lieben Frau Königin" gefeiert hatten, weil der Bert sie doch eingeladen hatte. Dabei hatten die Neserus bei ihrer Anreise nach Sjepengurken-Süd noch das Pech, von Piraten aus Charypso geentert worden zu sein. Doch wie berichtet wurde, zückte Sira Nurgheim ihr Florett und trieb die Angreifer mit horasischer Eleganz wieder auf ihr Schiff zurück. Unglücklicherweise zog sie sich dabei eine leichte Stichwunde zu, so daß sie für das Spiel gegen die Elche pausieren mußte.
Moral Zását - Mantikor Tásebá 6:3
Kaum einmal bewegte sich das Spiel zwischen den beiden Kontrahenten aus Mer'imen und Djerres in der Nähe der Torräume, so verbissen standen sich die Stürmerinnen und Stürmer gegenüber, so ehrgeizig wurde der Kautschukball über die gesamte Spielzeit hinweg umkämpft. Mag es sein, daß Mantikor ein wenig zu starrsinnig versuchte, das Spiel an sich zu reißen, mag auch sein, daß ein sehr zahlreiches Publikum insbesondere aus Mer'imen die Zásáter begeistert anfeuerte, doch letztlich ging der Sieg an die Heimfünfzehn - obgleich der Berichterstatter der Ansicht ist, es hätte auch anders herum ausgehen können, so sehr hatten beide Haufen gekämpft.
Haie Táîmen - N.I.B. Áchesa Khefu 0:3 GT
Wahrlich ein Fiasko gab es am Strand von Porto-de-Cavazo zu sehen. Da standen sich zwei Fünfzehnen gegenüber, die scheinbar kein Interesse hatten, den Ball überhaupt nur in die Nähe eines Tores zu bringen, so oft wurde dieser von den Mohagoni-Schlägern verfehlt. Statt dessen wurden Kniekehlen, Nasenbeine, Magengruben und Schädeldecken getroffen, daß es nur so krachte. Vermutlich hätten die beiden Haufen sich gegenseitig vollständig außer Gefecht gesetzt, bevor auch nur ein Schuß auf ein Tor stattgefunden hätte, wenn nicht Feldrichter Eslam Faßbinder ganz energisch durchzugreifen versucht hätte. Freilich wäre es ihm besser bekommen, wenn er sich herausgehalten hätte, denn so wurde letztlich er das Ziel der Attacken von beiden Seiten. Nachdem Eslam vom Feldmedicus und seinen Helfern vom Spielfeld getragen wurde und damit das Spiel dem Reglement zufolge torlos abgebrochen worden wäre, einigten sich die Betreuer Omar Heißacker und Bores Paapow darauf, wenigstens zum goldenen Entscheidungstor weiterspielen zu lassen. Djordya La Vordjsh war es, die den Ehrentreffer für die Phantome erzielen konnte, kurz bevor sie unter den heranstürmenden Haie-Bremsern begraben wurde. Traurige Bilanz der Begegnung: Sechs Verletzte und vier Sperren bei einer Spielzeit von nur einer halben Sanduhr.
T.I.H. Yret Nimaat - Krokodil Quinsay 9:16
In Nechet erwartete man eigentlich einen Sieg gegen die Ordoreer, weshalb Besitzer Jassafer Al'Mansour seine Jungs und Mädels vor dem Spiel noch persönlich aufsuchte, um ihnen sein Vertrauen zu versichern. Die Krokodile, deren Personalnöte durch eine unglückliche Verletzung ihres zweitbesten Stürmers Kaloor Gerenophis am letzten Übungstag noch verstärkt worden waren, vertrauten ganz auf die Erfahrung ihres Betreuers Pedresco Gredo. Der setzte auf Spielwitz und Kampfgeist, hieß seine Spielerinnen und Spieler eine stabile Abwehr aufzustellen und trieb sie zu schnellen Kontern an. Diese Taktik machte sich schließlich auch bezahlt. Jassafer Al'Mansour soll seinen Tribünenplatz gerüchteweise unplanmäßig verfrüht verlassen haben.
Rekmehi Merkem - Perlbeißer Plâne 17:2
In Merkem machte man den Insulanern aus Plâne klar, wie Imman gespielt wird. Wenig war hier von der berüchtigten "Wachtel"-Taktik der Heimfünfzehn zu entdecken, ganz offen und besonnen gingen sie gegen ihre Gäste vor, die mit der bedachten Spielstrategie ihrer Gegner nicht klar zu kommen schienen. So versuchten sie denn auch zu retten, was zu retten war, doch geschickt umgingen die Merkemer immer wieder die Abwehr der Perlbeißer. Letztlich war es ein glorreicher Sieg für die Terkumer, nur schade, daß kaum jemand sich für dieses Spiel interessiert hatte und die Publikumsränge leer geblieben waren.
Luchse Táyarret - T.I.H. Yret Nimaat 24:13
Die härtesten Konkurrenten für den Meisterschaftstitel sind in dieser Spielzeit die Luchse. So rechnete auch kaum jemand damit, daß sie die Hornissen auf dem Heimfeld nicht bezwingen würden. Die Mer'imener aber waren fest entschlossen, ihren Gegner zu schlagen, und so legten sie die Tage zuvor freiwillige Zusatzübungen ein. Die Luchse dagegen ließen die Vorbereitung eher ruhig angehen. Und wie bei den Übungen zeigte sich schließlich auch in der Begegnung, daß die Hornissen zwar verbissen kämpften, gegen die überlegene Kondition der Táyarreter jedoch nicht über das ganze Spiel hinweg ankamen.
Krokodil Quinsay - Haie Táîmen 16:19
Ein spannendes Spiel bot sich den Zuschauern in Kwinsay, wo sich die Heim-Fünfzehn mit den Nachbarn aus Táîmen traf. Niemand, der eine der beiden Gruppen favorisierte, mochte sich die Begegnung entgehen lassen und gar aus Sylla kamen einige begeisterte Imman-Anhänger angereist. Bores Paapow, Betreuer der Haie, hatte seine Jungs und Mädels vor dem Spiel noch einmal besonders hart herangenommen, was zwar bei deren Kondition einige Defizite hervorgebracht, die Spieltechnik jedoch deutlich verbessert hatte. Die Quinsayer dagegen hatten schwere Personalnöte und konnten nur mit zwölf Spielern und Spielerinnen aufwarten - die Haie brachten es immerhin auf vierzehn. Wenn es auch für die Krokodile bitter war, auf dem eigenen Platz zu verlieren, so zeigte das Spiel doch, daß der Letztplatzierte aus Djunizes noch nicht völlig aufgegeben hat.
Perlbeißer Plâne - N.I.B. Áchesa Khefu 12:19
Wenig zu verlieren hatten die Phantome in Plâne, denn es galt inzwischen als sicher, daß zum Ende der Spielzeit eine der beiden Al'Plâne-Fünfzehnen zugunsten der anderen aufgelöst würde. So würden die Spielerinnen und Spieler entweder ihre alte oder ihre neue Gruppe beim Klassenerhalt unterstützen. Und wenn auch die Phantome der renommiertere Haufen waren, so hatten sich die Perlbeißer im Laufe der Spielzeit doch wieder deutlich von dem Abstiegsplatz entfernt, den sie anfangs noch hielten. Schlechtes Omen für Áchesa war, daß bei den Aufwärmübungen der Phantom-Spieler Otu ausfiel, der sich in vergangenen Spielen fast immer als Trumpf erwiesen hatte. Trotz des schlechten Vorzeichens legten sich die Khefuer mächtig ins Zeug, und so wurde die Begegnung schließlich deutlich für die Gäste entschieden.
Rekmehi Merkem - Moral Zását 22:4
Wie erwartet, fand sich zum Spiel des Terkumer Favoriten mal wieder eine große Zahl an Zuschauern in Merkem ein, um ihrer Fünfzehn beim Siegen zuzusehen. Die Merkemer hatten auch nicht vor, ihre Anhänger zu enttäuschen, und zeigten schon von Spielbeginn an ihre deutliche Überlegenheit gegenüber dem Erstliga-Neuling Moral Zását. Die Zásáter, die wie manch andere Gruppe der Liga mit Personalengpässen zu kämpfen hatte, resignierten schon vor der Halbzeitpause, so daß die Merkemer kaum Mühe hatten, ihre Führung deutlich auszubauen.
Mantikor Tásebá - Sjepengurker Elche 15:16
Besonders schlecht begann dieser Spieltag für die Mantikore, denn nachdem die Fünfzehn ein Faß Dschungeltrunk spendiert bekam und dieses sogleich leerte, fielen für das Spiel gleich sechs Spieler und Spielerinnen wegen heftiger Magenverstimmung aus. Mit nur neun Spielern stellte sich Gastgeber Mantikor den Inselrivalen aus Sjepengurken-Süd. Dank Export-Meskinnes aus dem Bornland, mit dem die Elche (entgegen der Anweisungen von Betreuer Nils Arnoldson) zuvor noch den Tsatag eines Kameraden feierten, war die Kondition der Gäste ebenfalls nicht gerade auf einem Hochpunkt, und so entwickelte sich das Spiel zu einem planlosen "Herumgegurke" (um hier einmal trefflich einen Imman-Fachbegriff aus Ostsewerien anzubringen), aus dem die Elche knapp als Sieger hervorgingen.
T.I.H. Yret Nimaat - Neseru Stut-Ymi'keku 17:22
Zweifellos eine harte Begegnung fand hier in Mer'imen statt. Nicht nur, daß Jassafer Al'Mansour seinen Frauen und Mannen unmißverständlich klar machte, daß diese gerade gegen die Tabellenführenden momentan keinen Schnitzer erlauben durften, wenn die Hornissen den Anschluß an die Spitze nicht verlieren wollten. Auch die tapferen Flammen standen unter Druck, gab sich doch ein weiteres Mal ihre nisutliche Majestät persönlich die Ehre, ihre Favoriten bei einem Spiel durch ihre Anwesenheit anzufeuern. Die schmähliche Niederlage vor der Nisut bei der Begegnung mit den Perlbeißern durfte in Nechet nicht wiederholt werden. Zugute kam Neseru schließlich, daß einige Hornissen-Spieler Kritik an ihrem Kapitän Yussuf ibn Halmar äußersten und seine Absetzung forderten - die Uneinigkeit in der Truppe schwächte deren Kampfgeist nicht unerheblich.
Baumdrachen Thergas - Mantikor Tásebá 3:11
In Wachtelfels konnten die Insulaner aus Tásebá sichere Punkte einfahren, denn die Baumdrachen bemühten sich mehr darum, keine weiteren Ausfälle zu provozieren, anstatt auf einen Heimsieg zu setzten. So zeigten sich die Gastgeber äußerst rücksichtsvoll, und die Mantikore ihrerseits zeigten keine Scham, die Vorsicht ihrer Gegner auszunutzen. So hatten letztlich beide Seiten ihre Ziele erreicht, wenn auch zweifellos Tásebá dabei die bessere Figur machte.
Sjepengurker Elche - Rekmehi Merkem 16:23
Besonders rabiat zeigten sich die "Wachteln" in Sjepengarten auf dem Spielfeld. Wiewohl die Elche ihr Heimspiel durchaus beherrschten, die Rekmehi-Fünfzehn kämpfte verbissen um jeden Punkt. Und so hatten die Elche, obwohl ihre Sturmtaktik perfekt war, durch eine Vernachlässigung ihrer Abwehr schließlich mehr Tore kassiert als erzielt. Wen wundert es bei diesem Kampfgeist noch, daß von diesen beiden Abstiegskandidaten der ersten Spielzeit-Hälfte die Merkemer inzwischen zu den Favoriten der 1. Liga zählen, während die Elche noch immer gegen den Abstieg kämpfen.
N.I.B. Áchesa Khefu - Krokodil Quinsay 18:2
Mit nur neun Spielern nach Khefu, da mußte sich Betreuer Pedresco Gredo eine ganz neue Taktik einfallen lassen. Indem er fast gänzlich auf eine Sturmspitze verzichtete und seine Fünfzehn hieß, zunächst das eigene Tor zu schützen, und Angriffe nur aus sicheren Kontergelegenheiten zu starten. Es schien auch so, als meine es Phex gut mit den Krokodilen, denn in der ersten Spielhälfte konnten die Phantome nicht einen Punkt machen, während den Yunisern wenigstens ein Konterpunkt gelang. In der zweiten Spielhälfte wartete Áchesa jedoch mit phänomenalen Angriffen auf, welche die Krokodil-Abwehr nur noch durcheinanderwirbelte. Mit diesem herausragenden Sieg ehrten die Phantome ihren Kameraden Elim Dhu'khât, der nach vielen Götterläufen nun aus der Fünfzehn austritt, um in Brabak eine Schneiderei zu eröffnen.
Moral Zását - Perlbeißer Plâne 16:23
Weit interessanter als die durchaus torreiche Begegnung von Moral und Perlbeißern, die zudem die Insulaner überraschend für sich entscheiden konnten, waren die Querelen, welche in beiden Haufen unter den eigenen Kameraden über das gesamte Spiel hinweg herrschten. Da stritten sich Zásáter Stürmer mit ihren Bremsern wegen der mangelhaften Abwehr, während Plâne-Torechs Krr'Op seine gesamte Fünfzehn gegen sich hatte. Feldrichterin Arelia Nanninger mühte sich sehr, die Streitigkeiten zu schlichten, aber ein geordneter Spielverlauf stellte sich erst wieder ein, nachdem sie mit Alrik Bjaldorner und Tors Bender zwei Streithähne von Moral vom Platz stellte.
Mantikor Tásebá - T.I.H. Yret Nimaat 8:6
Wohl klar war es den Insulanern aus Tásebá, daß der Weg an die Tabellenspitze nur über einen Sieg gegen die erfolgreichen Hornissen zu schaffen sei. Dementsprechend mühte sich E'anst Hoffner auch, bei seinen Spielerinnen und Spielern den dazu erforderlichen Kampfgeist zu wecken. Eine glückliche Fügung kam ihm dabei entgegen, denn aufgrund einer Sturmwarnung war ein horasischer Schiffskonvoi nach Neu-Bosparan gezwungen, über Aaresy auszuweichen und vor der Inselgruppe mehrere Tage zu ankern. So fand sich denn in Sefechnu Sebá zahlreich immanbegeistertes Publikum ein, das selbstredend die horasisch-protegierte Heim-Fünfzehn eifrig gegen die novadischen Gäste unterstützte. Wenn auch die Torausbeute dürftig blieb, gelang es den Mantikoren doch, ihrem Publikum ein spannendes Spiel und einen glorreichen Sieg zu bieten.
Neseru Stut-Ymi'keku - Haie Táîmen 20:11
Wenn die Tabellenersten gegen die Tabellenletzten in der Morax-Arena antreten, dann lockt das nur die hartgesottensten Imman-Anhänger nach Stut-Ymi'keku. Für Sherman Anandus, den Neseru-Betreuer, galt diese Begegnung als reine Routine. Mit Sonderübungen wurde das Offensivspiel verbessert, sowie Präzision und Geschwindigkeit beim Zuspiel erhöht. Anandus erwartete, daß seine Spielerinnen und Spieler sich auf dem Feld blind verstehen. Das taten sie dann auch und beschlossen, sehr zum Mißfallen ihres Betreuers, daß gegen den schwachen Gegner aus Djunizes eine defensive Spielweise genügen sollte. Die Haie kämpften verbissen wie immer, schienen anfangs gar den Neserus die Stirn bieten zu können, doch gegen die disziplinierten Flammen gerieten die Táîmener mehr und mehr in Unordnung, und als schließlich auch noch Deredon Hexander mit einem unglücklichen Eigentor-Dreier die Führung der Gegner sicherte, brach die Ordnung unter den Haien restlos auf. Fazit: Ein schönes Spiel, aber eine mehr als unglückliche Niederlage für die Haie.
Luchse Táyarret - N.I.B. Áchesa Khefu 27:11
Noch immer höchst schwach auf den Beinen stellten sich die Phantome den Ordoreer Favoriten, die sich nach wie vor in Bestform zeigten. Áchesa vertraute in diesem Spiel auf einen besonderen Trunk, den Koch Kaijan aus dem Yah Khefu eigens gebraut hatte. Jenna Klopfbüttel, Torfrau der Luchse, verließ sich statt dessen auf ihren eigenen "Zaubertrank", das Premer Feuer. Obgleich die Sturmangriffe der Khefuer eher Verzweiflungsakten denn besonnener Spieltaktik glichen, zeigten sie sich zäh, und die Luchse hatten einige Mühe, sich durchzusetzen. Aber schon in der zweiten Halbzeit ließ bei den Phantomen die Wirkung des Trunkes nach, so daß es den Táyarretern nicht schwer viel, noch ein paar leichte Tore zu erzielen. Für eine Fünfzehn, die gleichzeitig mit einer betrunkenen Torfrau und einem durch Krafttrunk gestärkten Gegner zu kämpfen hatte, schlugen sich die Luchse wahrhaft wacker.
Perlbeißer Plâne - Krokodil Quinsay 17:10
Im Vorfeld des Spieles auf Cháset ereignete sich ein mysteriöses Attentat auf den Feldrichter Fran Illminger, der des Nächtens von unbekannten Tätern in einen Sack gesteckt und dergestalt verprügelt worden war, daß es ihm nicht möglich war, seine Pflicht bei der Begegnung wahrnehmen zu können. Eilends mußte ein Ersatz gefunden werden, wobei sich mit Jannik Bartelbaum glücklicherweise ein Imman-Veteran sogleich bereit erklärte einzuspringen. Die Perlbeißer, offensichtlich bemüht, diversen Auflösungsgerüchten durch Eifer entgegenzuwirken, zeigten sich in Höchstform und ließen ihre Gegner bei nahezu jedem Angriff stehen. Die Yuniser hatten wahrhaft Mühe, gegen die difargleichen Gastgeber standzuhalten und erlitten eine Niederlage, mit der sie wohl kaum gerechnet hatten.
Moral Zását - Sjepengurker Elche 9:25
Einen weiten Weg nahmen die Elche auf sich, um in Mer'imen gegen die spielstarken Aufsteiger aus Zását anzutreten. Dort wurde mit Freibier bereits Stimmung für die Heimfavoriten gemacht. Doch vielleicht war das Bier nicht richtig gelagert worden, denn bei den ohnehin unterbesetzten Zásátern fielen kurz vor Spielbeginn noch drei Spieler krankheitsbedingt aus. Die Elche indes verstanden es, ihren zahlenmäßigen Vorteil trefflich zu nutzen, und gingen gleich in der ersten Halbzeit in Führung. Ob es nun am Bier oder an der bedrängten Situation lag, welche die Gemüter der Mer'imener erhitzte, jedenfalls eskalierte in der zweiten Halbzeit eine Regelverletzung zu einer Massenschlägerei, die zu einem hohen Ausfall an Spielerinnen und Spielern in beiden Gruppen führte. Immerhin konnten die Elche ihren ersten hohen Sieg in dieser Spielzeit verzeichnen.
N.I.B. Áchesa Khefu - Neseru Stut-Ymi'keku 17:19
Ein leichtes Spiel sollte es sein, wird sich Neseru-Betreuer Sherman Anandus wohl gedacht haben. Mit bewährter Taktik schickte er seine Jungs und Mädels in die Offensive. Doch böse ließen die Phantome den Neseru-Sturm immer wieder auflaufen und verstanden es außerdem, nahezu jeden Konter in ein Tor zu verwandeln. Nur knapp war der Sieg der Neserus in Khefu, doch konnte man den Favoriten nicht einmal rechte Spielfehler vorwerfen - die Phantome waren ihnen einfach stets einen Schritt voraus. Immerhin haben die Titelverteidiger dank ihrer leistungsfähigen Sturmspitze, Dimona ter Orijens und Dorian Graih, die drei Punkte für Neseru gerettet.
Haie Táîmen - Mantikor Tásebá 11:25
In Porto-de-Cavazo wartete man schon lange darauf, daß die heimischen Haie wieder einmal einen Sieg einfahren. Die Mantikore, zu denen die Haie schon immer freundschaftliche Kontakte pflegten, hätten diesen Wunsch erfüllen können. Jedoch schienen die Insulaner nach ihrem letzten Sieg wieder genug an Mut gefunden zu haben, um den Haien auf ihrem Heimfeld die Stirn zu bieten. Und obwohl zwei Mantikor-Spieler wegen Flinkem Difar die Reise nicht antreten konnten, außerdem ein Schelm, der sich in die Reihen der Zuschauer geschlichen hatte, die Spielerinnen und Spieler auf dem Feld narrte, präsentierten die Gäste den Gastgebern am Ende der Begegnung die Rechnung.
T.I.H. Yret Nimaat - Rekmehi Merkem 7:10
Verletzungsbedingt konnte der Hornissen-Stürmer Karon Redo an dem Spiel nicht teilnehmen, was Rekmehi nur zugute kam. Die waren denn auch, bedingt durch eine ausgelassene Vortags-Übungsrunde und einen abendlichen Umtrunk, zu welchem Betreuer Corvan Algridson seine taktische Besprechung ansetzte, sehr motiviert. Auch wenn die Hornissen spielerisch eigentlich die bessere Truppe waren, so waren ihnen bei dieser Begegnung die Rekmehis doch an Raffinesse und Ausdauer überlegen.
Baumdrachen Thergas - Moral Zását 19:7
In Thergas zeigten sich die Baumdrachen gegen ihren Gegner aus Mer'imen sehr spielstark und konnten Moral Zását auch deutlich beeindrucken. Bedauerlicherweise konnte kaum jemand das Spiel beobachten, da in der Nähe des Immanfeldes ein Jaguar gesichtet wurde, was viele davon abhielt, sich angesichts der Gefahr zu der Spielstätte zu gehen. Nach Ende der Begegnung wurde aber auch bei Moral noch viel gefeiert, um den wegen beruflicher Gründe ausscheidenden Wart Schmiedsbaum zu verabschieden.
Perlbeißer Plâne - Sjepengurker Elche 23:16
Mit einem Sieg der Perlbeißer hatte in dieser Spielzeit wohl niemand mehr so recht gerechnet. Daß sie das Unerwartete dann auch noch gegen die Sympathieträger aus Neu-Sjepengurken schaffen, war denn auch eine große Überraschung. Nichtsdestotrotz hatten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer ihre helle Freude an dem Spiel, das gleichermaßen spannend wie unterhaltsam war.
Moral Zását - T.I.H. Yret Nimaat 18:23
Die spannendste Begegnung dieses Spieltages fand in Zását statt, wo das Mer'imen-Duell zwischen den Hornissen und Moral ausgetragen wurde. Der Haufen von Jassafer Al'Mansour schien in hervorragender Form zu sein, nachdem die Spielerinnen und Spieler von ihrem Geldgeber einen besonders kräftigenden Trunk erhalten hatten. Bei Moral gab es einige Unruhe, weil Feldrichter Kalle Jagodin die Sperre von Tormann Arn Helmbacher nach dessen wüsten Beschimpfungen über die Veranstalter der KIL vom Spielfeldrand aus um weitere zwei Spiele verlängerte. Das Spiel war über weite Strecken sehr ausgeglichen, erst gegen Ende konnten die Hornissen dank längerer Ausdauer ihre Führung behaupten.
Rekmehi Merkem - Haie Táîmen 23:14
Kaum ein Zuschauer fand sich auf dem Merkemer Immanfeld ein, um dem Spiel der Heimtruppe gegen den Verlierer aus Djunizes zuzusehen. Offensichtlich war die Maisernte wichtiger als die Begegnung, doch sollte sich zeigen, daß die wenigen Zuschauer mit einem spannenden Duell belohnt wurden. 11:6 führten die Gäste nach der Halbzeit, und es schien, als wäre Phex mit ihnen. Doch gegen Ende des Spiels zeigte sich, daß die Merkemer den längeren Atem hatten. Aus ihrer Deckungstaktik heraus wagten sie einen Vorsturm nach dem anderen und wurden mit reichlich Toren und einem hervorragenden Heimsieg belohnt.
Mantikor Tásebá - N.I.B. Áchesa Khefu 15:0
Das Fischerdorf Sefechnu Sebá gab zu dieser Jahreszeit eine beschauliche Kulisse ab für das Zusammentreffen zweier ehemaliger KIL-Meister. Beide Haufen wiesen in der Bilanz ihrer letzten Spiele zahlreiche Niederlagen auf und das Publikum war gespannt, welche Gruppe ihrer Pechsträhne ein Ende setzen würde. Spieltechnisch zeigten sich die Phantome von Spielbeginn an überlegen, doch konnten sie damit ihre kraftlose mauernde Spielweise nicht gegen das frische Angriffspiel der Insulaner durchsetzen. Und während Tormann Algerian Klopfbüttel durch einige Waldaffen behindert wurde, die ihn vom nahen Bananenhain mit frischem Obst bewarfen, lief sein Gegenspieler Ator Blitzgeschwind zu Höchstformen auf, beteiligte sich ausgiebig am Sturmangriff und erzielte gar selbst einen spektakulären Dreier. Am Randes des Spieles kursierten Gerüchte über ein Zusammentreffen zwischen Leyla Al'Plane und ihrer Tochter Chanya auf Plâne, in welchem unter anderem auch die Auflösung der Perlbeißer zum Spielzeit-Ende und die Anstellung einiger Spieler im neuen Kontor der Familie zu Khefu - und damit zweifellos die Fortsetzung ihrer Imman-Karriere bei den Phantomen. Perlbeißer-Torjäger Alrik Firunjasson gilt als aussichtsreicher Kandidat für eine Versetzung nach Khefu.
Luchse Táyarret - Perlbeißer Plâne 13:5
Wenig Begeisterung schienen die Perlbeißer für die Gerüchte aus Plâne aufbringen zu können, denn so motivationslos wie bei der Begegnung in Djaset hatte man die Insulaner selten gesehen. Ob nun aus purem Mitleid, oder um sich für die bevorstehende Begegnung mit den Krokodilen zu schonen, auf der Seite der Luchse war über die gesamte Spielzeit nur die Hälfte des Haufens in Bewegung. So kam denn der relativ knappe Sieg der Gastgeber mehr einem Gnadenstoß denn einem glorreichen Triumph gleich. Damit übernahmen die Plâner Insulaner die "rote Laterne" des Abstiegsplatzes von den Insulanern aus Áresy.
Neseru Stut-Ymi'keku - Krokodil Quinsay 11:5
Verlieren die Flammen ihr Feuer? Zwar mag dem Optimisten genügen, daß Neseru gegen die Krokodile einen sicheren Heimsieg eingefahren hat, aber der Pessimist kann darüber das schwache Ergebnis nicht übersehen. Vielleicht lag es daran, daß die Spielerinnen und Spieler zwei Tage auf Kosten der Krone im Yah Khefu verwöhnt und betreut worden sind, daß sie nicht mehr so recht in Fahrt kamen. Vielleicht war aber auch die maximale Defensiv-Offensiv-Taktik, die Sherman Anandus entwickelt hatte, zuviel für die armen Jungs und Mädels - gelaufen sind sie ja viel in diesem Spiel, aber das ging offensichtlich auf Kosten der Treffsicherheit. Die Krokodile hatten sich mit dem letzten Zwischenergebnis sehr zufrieden gezeigt und so wurde vor Beginn der zweiten Spielzeit-Hälfte ordentlich gefeiert. Den nächsten Gegner wollte Pedresco Gredo jedoch nicht unterschätzen, und so setzte er auf eine Überraschungstaktik: Neseru sollte mit seiner eigenen Waffe, der bedingungslosen Offensive, bezwungen werden. Vielleicht wäre die Taktik aufgegangen, doch wenigstens hier hatte Shermans Richtungswechsel überzeugt - gegen die Neseru-Defensive liefen die Krokodile wie gegen eine Mauer.
Neseru Stut-Ymi'keku - Luchse Táyarret 27:22
Von den KIL-Veranstaltern längst als Geheimtipp dieser Spielzeit gehandelt, zog die Begegnung zwischen Flammen und Luchsen in der Morax-Arena Imman-Begeisterte des ganzen Landes an, und die Arena war restlos ausverkauft. Vor Spielbeginn gab es einiges Aufsehen um den für das Spiel vorgesehenen Feldrichter Geron Grubenbauer, der den Luchsen angeboten hatte, gegen eine Spende zugunsten der Táyarreter einige Augen zuzudrücken. Betreuerin Nori Klopfbüttel und Kapitän Ergolf Klopfbüttel reagierten äußerst empört über diese Offerte des fünffachen und erwerbslosen Familienvaters, führten ihn dem nisutlichen Imman-Beauftragten Danilo Reisnagel vor und berichteten diesem von dem schändlichen Angebot. Reisnagel enthob den Feldrichter unverzüglich seiner Dienste und stellte Fran Deckenbauer als unparteiischen Feldrichter auf. Da half es auch nicht, daß Grubenbauer beteuerte, seine finanzielle Situation träfe auf viele andere Feldrichter der KIL ebenso zu.
So zeigten in einem ehrlichen Spiel zwei Spitzen-Fünfzehnen der Liga ihr Können, und es schien so, als wäre allein Phexens Gunst das Zünglein auf der Waage, das Neseru letztlich den Sieg brachte. Dennoch waren die Luchse, allen voran die Klopfbüttels, zweifellos stolzer auf diese ehrliche Niederlage als wenn sie einen unehrlichen Sieg errungen hätten.
Mantikor Tásebá - Krokodil Quinsay 4:22
Ein Heimspiel für den ehemaligen Meister aus Tásebá, dazu gegen einen Neuling aus der 2. Liga, die Ausgangssituation war zweifellos günstig für Mantikor. Zudem konnten zwei Krokodil-Spieler wegen akutem Flinken Difar die Reise nach Áresy nicht antreten. Blickte man jedoch vor Spielbeginn in die Gesichter der Spieler und Spielerinnen aus der Lieblings-Immantruppe von Nesetet Akíljá Algerín-de Cavazo, konnte man deutlich daraus lesen, wie verzweifelt diese dank der Niederlagen-Serie waren, die sie in den letzten Wochen einstecken mußte. Und so verzweifelt spielten die Mantikore denn auch, daß es für die Yuniser ein Leichtes war, die Begegnung für sich zu entscheiden. Zwar wurde der Tormann Ator Blitzgeschwind von den Mantikoren während des Spieles des Öfteren mit faulem Obst beworfen, doch hätte sich wohl auch ohne diese Behinderung nichts Entscheidendes an dem Ergebnis geändert.
Rekmehi Merkem - N.I.B. Áchesa Khefu 10:0
In Merkem wollten die Phantome gegen den schwachen "Wachtelhaufen aus Terkum" siegen und setzten alles auf eine extreme Angriffstaktik. Daß Rekmehi mit Saronian Derit, der sich bei einer Übung leicht verletzt hatte, auf einen seiner besten Stürmer verzichten mußte, konnte dieses Vorhaben nur begünstigen. Omar Heißacker trieb seine Mannen und Frauen vom Spielfeldrand aus stetig an, auf Sturm zu spielen, auch wenn es den Merkemern trotz ihrer Wachteltaktik überraschend häufig gelang, diese Sturmfront zu umschiffen und ein Kontertor zu erzielen. Áchesa hingegen wollte nicht ein Angriff gelingen und fast schien es, als wären in Khefu die Tore größer als in Merkem, so deutlich verfehlten die Stürmer und Stürmerinnen der Phantome jedes Mal das gegnerische Tor. Und so zeigte sich, daß auch eine angriffsstarke Fünfzehn mitunter unterliegen kann, ohne ein einziges Tor zu erzielen.
Moral Zását - Haie Táîmen 15:5
Wegen einiger Waldmenschen, die das Spielfeld in Zását besetzt hielten, mußte das Spiel um einige Tage verlegt werden. Und so war auch kaum ein Djunizer Imman-Anhänger nach Mer'imen gereist, um die zu erwartende weitere Niederlage der Haie mitzuerleben. Einzig ein paar Schlachtenbummler aus Semjet kamen, um ihre ehemaligen Seedrachen-Spieler unter den Haien anzufeuern. Zudem war Sel Thomack, einer der Haie-Stürmer, dank einer mißglückten Behandlung durch Imman-Medicus Togal Zoßinger, für dieses Spiel nicht einsatzfähig. Moral Zását zeigte sich jedoch auch von Anfang an als die taktisch überlegene Fünfzehn, so daß im Laufe des Spiels kaum Spannung aufkam. Zweifellos konnte damit die Djunizer Fünfzehn, ebenso wie die übrigen drei Tabellenletzten, als eindeutiger Abstiegskandidat dieser Spielzeit gelten - bedauerlich, daß mit Haien und Phantomen damit gleich zwei ehemalige Meister vom Abstieg bedroht wären.
Sjepengurker Elche - T.I.H. Yret Nimaat 16:19
Ein Heimsieg in Sjepengarten wäre den entmutigten Elchen nicht unrecht gewesen, denn die Zuversicht, die man aus dem knappen Sieg gegen die Haie ziehen konnte, stand auf wackeligen Beinen. Und bei den Hornissen als Gegner konnte man nur hoffen, daß die Mer'imener extrem seekrank sind, wenn man als Tabellenletzter punkten möchte. So zeigten die Elche schließlich einen ihrer härtesten Kämpfe in dieser Spielzeit, und lange Zeit schien es, als würden sie sich auf ihrem eigenen Spielfeld behaupten können. Letztlich war es jedoch Hornissen-Spielerin He-Sche, die kurz vor Ende dem regulären Spielende mit einem Dreier ihre Fünfzehn vor einem nervenzerreißenden Kampf um das Goldene Tor bewahrte.
T.I.H. Yret Nimaat - Baumdrachen Thergas 19:0
Lange ließ der Gastgeber auf sich warten, und die Wachtelfelser machten sich schon Hoffnung, einen kampflosen Sieg einzufahren. Doch bei der Merimener Fünfzehn war mit allem zu rechnen, und so tauchten sie auch auf, kurz bevor der Feldrichter das Spiel für die Baumdrachen wertete. Einige Waldmenschen hatten nämlich das Nasared-Jesuson-Stadion belagert, um sich auf ihren Neset aufmerksam zu machen. Doch He-Sche und Tonkowan von den Hornissen konnten ihre "Stammesbrüder und -schwestern" beruhigen und versprachen, sich bei Neset Rhuawn Al'Mansour für sie einzusetzen. Und so souverän sie aufs Spielfeld marschierte, so überlegen gewann die Hornissen-Fünfzehn. Karon Redo widmete gar einen Dreier durch Ankündigung seinem Hornissen-Kameraden Yako, der derzeit bei seiner Frau weilte, da diese in den nächsten Wochen ein Kind erwartete.
Haie Táîmen - Sjepengurker Elche 12:13
Mit einem spannenden Spiel hatte man am Strand von Porto-de-Cavazo wohl gerechnet, denn die Haie brauchten dringend mal wieder einen Sieg und die Gäste aus Sjepengurken-Süd erst recht. Besonders bewegend waren die Auftritte Ihrer Hoheit Chanya al'Mout'pekeret und Seiner Exzellenz Zir, die den abstiegsbedrohten Elchen durch ihre Beteiligung am Spiel ordentlich auf die Beine helfen wollten. Hart standen die Haie gegen diese starke Brandung, während Angriffe und Konter das Spiel ausgeglichen hielten. Letztlich war es ihre Hoheit Chanya, die kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit das Siegestor für die Elche erzielte, obwohl sie dabei von Odo Whaddi regelwidrig angegangen wurde. Da sich die Fedaykim-Gardekriegsherrin eine solche Unbotmäßigkeit unter keinen Umständen gefallen ließ, hatte der Haie-Spieler unverzüglich die Konsequenzen seines Vergehens zu spüren bekommen. Damit wäre der Spielfehler bereinigt gewesen, wenn nicht Odos Kameraden Kasach Phaolo und Duras Nakaj das Bedürftnis verspürt hätten, sich zwischen ihren Mitspieler und die Hoheit zu stellen. Chanya kam diese kleine Aufwärm-Übung gerade recht, und edelmütig stürzte sich auch Kapitän Bert von Greuelfingen in die Schlacht. Ihm folgte Gemahlin Karilja Sjepengurken auf dem Fuße und so hatte der Feldrichter seine liebe Mühe, die entbrannte Rauferei wieder zu beenden. So endete die Begegnung damit, daß die Verantwortlichen der Schlägerei auf beiden Seiten für das nächste Spiel gesperrt wurden - Ihre Hoheit freilich wurde höflichst gefragt, ob ihr jene Strafe genehm sei, doch Chanya hatte ohnehin nicht vor, "wegen dem Spiel gegen die Teppichklopfer eigens auf die Inseln zu reisen" und willigte ein.
N.I.B. Áchesa Khefu - Moral Zását 8:12
Da die Khefuer Imman-Anhänger für dieses Heimspiel ihrer Phantome keinen Obulus zu zahlen brauchten, war das Áchesa-Stadion gut besucht. Auch die Phantome waren aufs Höchste motiviert, da das Yah Khefu ihnen eine große Feier versprochen hatte, würden sie einen glorreichen Heimsieg einfahren. Und so zeigte Áchesa auch ein hervorragendes Angriffsspiel, ließ den Zásátern kaum eine Kontermöglichkeit, so daß sie zur Halbzeit mit 7:1 in Führung lagen. Doch hatten sie sich in der Tageshitze so sehr verausgabt, daß der Haufen aus Káni Rechtu in der zweiten Spielhälfte mit einer frischen Brise im Rücken den erschöpften Khefuern eine lange Nase nach der anderen drehte. Und da tags zuvor Algerian Klopfbüttel, der Tormann der Phantome, von einer Schlange gebissen worden war und sich noch während des Spieles in Behandlung eines Medicus befand, zudem seine Ersatzfrau Varana ter Huijsdoorp noch für zwei Spiele gesperrt war, konnte das Áchesa-Tor nur ein Feldspieler hüten. So waren es denn die Gäste, die im Anschluß an das Spiel im Yah feierten (und seiner Besitzerin, Hoheit Chanya al'Mout'pekeret, damit zumindest einen ordentlichen Profit einbrachten).
Krokodil Quinsay - Rekmehi Merkem 0:2
Praios brannte an diesem Tag auf Yunisa hernieder, daß die Reisfelder verdorrten. Kein Fischer hatte Lust, unter dieser Hitze aufs Meer hinauszufahren. Doch die Begegnung der Krokodile und der Merkemer wurde nicht abgesagt, naßverschwitzt standen die Männer und Frauen auf dem Spielfeld, noch bevor das Spiel überhaupt begonnen hatte. Träge bewegten sich Spieler und Spielerinnen über das Feld, gerade so, als wäre dieses zuvor mit Kleister bestrichen worden. Die wenigen Zuschauer, die überhaupt zu dem Spiel erschienen waren, suchten schon bald Schutz und Erfrischung in der nächsten Taverne, und so bekam es kaum jemand mit, wie Rekmehi noch in der zweiten Spielhälfte zwei magere Möglichkeiten auf das gegnerische Tor verwandelte (angeblich soll der Wasserträger der Merkemer dem Yuniser Tormann Yaku des öfteren eine Erfrischung gebracht und ihn so vom Spielgeschehen abgelenkt haben). Offensichtlich war man doch an der Küste zum Südmeer das heiße Klima noch mehr gewohnt als an der Charyptik-Küste.
Perlbeißer Plâne - Neseru Stut-Ymi'keku 6:22
Die Flammen aus Stut-Ymi'keku waren fest überzeugt, auf Plâne einen eindeutigen Sieg abzuholen, um ihren Tabellenplatz zu sichern. So verließen sie sich erneut auf ihre starke Angriffstaktik, der die Al'Plâne-Truppe kaum etwas entgegenzustellen hatte. Keine Überraschung war deshalb auch das Ergebnis, wenn eine Meisterin gegen einen deutlichen Abstiegskandidaten antritt. Interessanter mag für das Publikum deshalb der Auftritt der mit Neseru angereisten Bardentruppe Ahaya aus den Salamandersteinen, die mit ihrer Ballade "Sommer ging weiter" in der Halbzeitpause unterhalten wollte (und die Perlbeißer vor dem von den Zuschauern mitgebrachten faulen Obst durch dessen vorzeitige Entsorgung verschonten).
T.I.H. Yret Nimaat - Perlbeißer Plâne 18:7
Die Partie in der ›Nasared Jesuson‹-Arena zu Nechet zeigte von Anfang an einen überlegenen Sieger, denn den Insulanern aus Plâne wollte so gar kein Angriff gelingen. Stets bremste der Feldrichter Alrik von Hasenhausen ihre Sturmversuche ab, verwarnte die Spieler wegen der geringsten Tätlichkeit gegen die Hornissen. Fast mochte man meinen, der Khefuer Feldrichter war nicht ganz so unparteiisch, wie er sein sollte. Zweifellos war es aber die Anwesenheit ihres Besitzers Jassafer Al'Mansour, welche die Heimtruppe zu Bestleistungen anspornte. Und diesem Eifer waren die Perlbeißer einfach nicht gewachsen.
Mantikor Tásebá - Neseru Stut-Ymi'keku 17:27
Das Duell der Giganten sollte viele Imman-Anhänger nach Tásebá locken, denn Meisterin und Herausfordererin der ersten Liga hatten hier die erste Begegnung dieser Spielzeit, und so konnte man sich selbst ein Bild machen, welche Fünfzehn den Titel verdiente. Und Neseru zeigte sofort, daß sie ihren Titel zurecht trug. Mit bewährter Taktik wurde das Tor der Mantikore unter Beschuß genommen, und so blieben den Insulanern wenig Kontermöglichkeiten. Möglicherweise hätte Betreuer E'anst Hoffner den Bremser Libertar Efferdas, dessen Sperre vorzeitig aufgehoben wurde, doch ins Spiel bringen sollen, wahrscheinlich aber konnten sich die Mantikore auf dem Platz in Morek nicht so gut einstellen wie Neseru - der Strand von Sefechnu Sebá war nach der letzten Flut nicht bespielbar gewesen, so mußte die Begegnung auf die Firunseite von Aaresy verlegt werden.
Rekmehi Merkem - Luchse Táyarret 7:6
In Merkem traf der heimliche Favorit der ersten Liga auf den heimischen Abstiegskandidaten, und alle Zuschauer (die vorwiegend aus Táyarret angereist waren) zeigten sich einig darüber, daß die Begegnung viele schöne Tore für die Luchse bringen würde. Überraschend erschien vor Spielbeginn dann Neset Ricardo von Grauenberg auf der Ehrentribüne, der sich, wie er sagte, »vom borongefälligen Eifer der Untertanen seiner Lehenslande zu Rekmehi« überzeugen wolle. Es ist jedoch weitläufig bekannt, daß der Neset vor seinem Eintritt in den borongefälligen Orden des Heiligen Laguan als feuriger Anhänger des Immanspieles galt. Wie dem auch sei, von Eifer im Sinne eines überzeugenden Spieles war weder von Merkem noch von Táyarret etwas zu bemerken. Fast schien es, als hätten die Luchse freiwillig das Spiel verloren, um die Merkemer nicht vor ihrem Neset bloßzustellen. Borongefällig an dieser Begegnung war jedenfalls einzig der Umstand, daß die Hälfte der Zuschauer nach dem Ende des Spieles wachgerüttelt werden mußten.
Am Rande bemerkt sei ein Nachwuchs-Zugang bei den Luchsen, denen sich nach dem Spiel ein junger Matrose aus Perricum namens Ranulf Sturmfels anschloß.
Moral Zását - Krokodil Quinsay 19:22
In Zását fand die erste Auseinandersetzung der beiden jüngsten Aufsteiger in die erste Liga statt. Überschattet wurde dieser von einer heftigen Auseinandersetzung des Haufens von Zását, dessen Spieler Uneinigkeiten mit ihrem Kapitän Alrik Baiters zeigten. Es mochte ein fataler Fehler von Betreuer Valar de Sakour, dem Akîb von Káni Rechtu, gewesen sein, die Entscheidung über eine mögliche neue Führung in der Fünfzehn bis nach dem Spiel zu verschieben, doch war kurzfristig wohl ohnehin nicht mit einer reibungslosen Zusammenarbeit bei Moral Zását zu rechnen. Die Fünfzehn aus Yunisa hatte dagegen durch die jüngsten Erfolge deutliche Motivation, die die Reihen der Tabellenspitze vorzustoßen. Das Ergebnis war demnach abzusehen und wäre wohl noch deutlicher ausgefallen, hätten nicht einige aufgebrachte Zásáter den Tormann Yaku von den Krokodilen über die zweite Spielhälfte hinweg andauernd mit Bananen beworfen (die dieser als ordentlicher Waldmensch dann immer anstandslos verspeiste).
Sjepengurker Elche - N.I.B. Áchesa Khefu 11:9
Bei den angeschlagenen Elchen ließ es sich Ihre Hoheit Chanya al'Mout'pekeret persönlich nicht nehmen, ihre tatkräftige Unterstützung in das Spiel einzubringen, denn sie meinte, »den laschen Phantomen müßte mal wieder jemand ordentlich in die [zensiert] treten«. Und das tat sie dann auch, unter heftigsten Ermahnungen des Feldrichters Ingalf Zorninger. So kam es denn auch zu der mehr als ungewöhnlichen und in der Imman-Geschichte hoffentlich einmaligen Situation, daß ein Feldrichter von einer Spielerin wegen Behinderung des Spieles vom Platz gestellt wurde - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zwar wurde die Begegnung von einem Schwarm fliegender Fische behindert, die während der ersten Spielhälfte das Strandfeld bei Sjepenhusen heimsuchten, doch konnten letztlich die Elche einen überraschenden Sieg einholen. Zwar hatte Betreuer Omar Heißacker von Áchesa am Vortag mit seinen Bremsern noch einige Sonderübungen eingelegt, was jedoch nicht den Umstand ausgleichen konnte, daß auf Khefuer Seite nur dreizehn Mannen und Frauen auf dem Platz standen.
Neseru Stut-Ymi'keku - Rekmehi Merkem 22:0
»Wir sind wieder da!« schallte es aus den Mündern vieler in grün-weiß gekleideter Zuschauer, die nach dem glorreichen Sieg Neserus gegen die Merkemer über den Markt von Stut-Ymi'keku zogen. Nachdem ›aki dast‹ vor dem Spiel kostenlos mit neuer Ausrüstung versorgte, machte sich diese Werbung bezahlt und der Lieferant für Immanwaren aus Khefu konnte an die Neseru-Anhänger einiges aus seinem mitgebrachten Sortiment verkaufen. Und wer mag es den Freunden der erfahrenen Heimfünfzehn verübeln, daß sie nach den peinlichen Niederlagen gegen die Haie aus Táîmen und den Aufsteiger Moral Zását - die beide nicht gerade als Favoriten der ersten Liga gelten - nunmehr nach dem überragenden zu-Null-Sieg gegen die Gäste aus Terkum ein besonderes Freudenfest für ihre Heldinnen und Helden feierten. Die Taktik von Betreuer Sherman Anandus ging auf, der seine Neserus vollständig in den Sturm schickte. Nicht zuletzt war das Debakel der Merkemer jedoch dessen Kapitän Aduras Teboran zu verdanken, der einmal mehr - und vielleicht einmal zu oft - auf jene passive Taktik vertraute, die der Fünfzehn schon mehrfach den Spitznamen "Wachteln Merkem" einbrachte. Da die Nisutlichen jede günstige Gelegenheit zum Schuß nutzten, war Tormann Alrik Roi mit der Situation völlig überfordert. Und da half es auch nichts, die Horde Wanderameisen verantwortlich zu machen, die zu Beginn der zweiten Halbzeit die Morax-Arena in Stut-Ymi'keku blockierten.
Haie Táîmen - T.I.H. Yret Nimaat 1:12
Es scheint so, als hätten die Haie ihre gesamten Kraftvorräte bereits beim Sieg gegen die Meisterin Neseru Stut-Ymi'keku verbraucht, denn außer gegen die noch spielschwächeren Perlbeißer konnte seither kein Sieg mehr errungen werden. Die deutliche Niederlage gegen die Hornissen, welche am Strand von Porto-de-Cavazo auch nicht gerade durch Bestleistungen glänzen konnten, machte Betreuer Bores Paapow hoffentlich klar, daß in der Taktik ein radikaler Kurswechsel stattfinden muß, wenn man wenigstens in der Rückrunde einige der bisherigen groben Schnitzer auskurieren möchte. Die T.I.H. konnten sich dagegen über einen leicht erkauften Sieg und damit eine erholsame Etappe dieser Spielzeit freuen. Einzige Aufregung des Spieles war es denn, daß ein Schelm namens Salix vom kunterbunten Ordensband des eiligen Karabustel sich aus Langeweile den Spaß erlaubte, das Spielfeld durch herbeifliegende Äste in einen Hindernisparcours zu verwandeln. Besonders bedauerlich war dies für Swangard Thorkillsdottir, die von einem Holzscheit am Kopf getroffen wurde, und Ruportian Lechoff, der sich eine schwere Zerrung holte, als er über eines dieser Hindernisse stolperte. Einer Festnahme durch zufällig anwesende KKAB'ler konnte der Schelm sich bedauerlicherweise entziehen.
N.I.B. Áchesa Khefu - Baumdrachen Thergas 15:13
Dank einer Runde Freibier, die das Yah an die Zuschauer ausschenkte, war die Stimmung allgemein ausgelassen. Da auch die beiden Fünfzehnen dem Freibier eifrig zusprachen, kam es des öfteren zu kleinen Handgemengen auf dem Feld, was sich gegen Ende der ersten Spielhälfte in eine heftige Schlägerei ausweitete. Nachdem Feldrichter Lasse Bjørnson jedoch durchgriff und aus beiden Haufen je fünf Spieler bzw. Spielerinnen vom Platz stellte, konnte die Partie doch noch bis zum Ende ausgetragen werden. Im Anschluß an die Begegnung waren Wachtelfelser und Nisutliche jedenfalls wieder ein Herz und eine Seele und zogen gemeinsam ins Yah, um den gerechten Sieg von Áchesa zu feiern.
Krokodil Quinsay - Sjepengurker Elche 8:3
Von dieser Begegnung konnte man getrost behaupten, hier spielte Not gegen Elend. Obwohl der Aufsteiger aus Ordoreum eine der hoffnungsvollsten Fünfzehnen dieser ersten Liga sind, konnten sie gegen die abstiegsbedrohten Elche nur knapp punkten. Ob das nun daran lag, daß die Krokodile anläßlich eines Yuniser Feiertages am Vortag äußerst angeschlagen und mit einem dicken Wolf im Nacken auf dem Feld antraten, daß Pedresco Gredo seine Spitzenspieler schonte und die vollständige Ersatzbank dafür einsetzte oder daß auf Seiten der Elche überraschend motivierte Karilja Sjepengurken auf dem Platz stand, die sich offensichtlich in den letzten Tagen einige besondere Imman-Kniffe beibringen lassen konnte, war nicht zu beurteilen. Vergeblich versuchten die Krokodile, Druck nach vorn zu machen, zahlreiche Angriffe verebbten noch vor der Mittelfeldmarke. Letztlich reichte es für die Krokodile dennoch zu einem Heimsieg, von dem man allerdings gerechtfertigt bezweifeln mag, daß er verdient gewesen wäre. Dementsprechend mißmutig war die Stimmung des Publikums, das aus weiten Teilen Yunisas angereist war, um ein Erfolgsspiel der heimischen Fünfzehn zu sehen.
Perlbeißer Plâne - Mantikor Tásebá 14:11
Gespannt war die gesamte Liga auf den Ausgang dieses Inselduells, denn einerseits waren die Perlbeißer weit entfernt von ihrer Bestform, andererseits sollte sich der Titelanwärter Mantikor möglichst nicht so schnell von seiner Schlappe gegen Merkem erholen. Den Plânern merkte man jedenfalls vor dem Spiel den Druck an, der auf ihnen lastete, denn ein Utulu-Schamane hatte ihnen eine schwere Zukunft prophezeit. Schlechtes Vorzeichen war ein Rondrikan, der Plâne einen Tag vor Spielbeginn streifte und auf der Al'Plâne Kampfbahn eine deutliche Verwüstung anrichtete, die beide Spieltrupps zunächst einmal gemeinsam beseitigen mußten, bevor man sich der Begegnung widmen konnte. Trotz der Erschöpfung, die dieser Aufwand beiden Haufen einbrachte, zeigten sich die Perlbeißer äußerst spielgewandt, während der Fünfzehn aus Tásebá Phex kaum eine Gelegenheit gönnte. So hätte die Begegnung mit 12:2 für Plâne enden können. Kurz vor Spielende bekam E'anst Hoffner, der Betreuer von Mantikor, jedoch einen Hinweis darauf, daß der Feldrichter Ares Yasmir von Grordijian von Tuzak, dem Betreuer der Perlbeißer, bestochen worden war. So mußte das gesamte Spiel unter einem neuen Feldrichter wiederholt werden, was für die Perlbeißer besonders bitter war, da sie dank einer Sperre nun nur noch über vierzehn Spieler und Spielerinnen verfügten. Bei den Mantikoren mußte derweil Ola Reguth ausgewechselt werden, die wegen zu lascher Aufwärmübungen einen schweren Wadenkrampf erlitt, dessen Folgen ihre Kräfte wohl nach Auskunft des Medicus der Tásebáer noch über viele Monde hinweg schwächen wird. Schließlich gelang den Perlbeißern auch ohne das Wohlwollen des Feldrichters der Sieg, woraus man schließen mag, daß der Herr PHEx bei der Frau RONdra noch ein gutes Wörtchen für den Haufen aus Plâne übrig hatte.
T.I.H. Yret Nimaat - N.I.B. Áchesa Khefu 21:10
Man will raus aus dem Mittelmaß in Yret Nimaat, und um dahingehend einen ersten Schritt zu tun, wollte man die Phantome schlagen. Vor heimischer Kulisse mußte das eine Selbstverständlichkeit sein. Trotzdem wollte man sich der Unterstützung durch die Zuschauer sicher sein, und beauftragte eine Bardengruppe, in der Pause und auch am Rande des Spiels für zusätzlichen Frohsinn zu sorgen.
Das gelang - und es gelang nicht nur der Musikertruppe, sondern auch den einheimischen Spielern, die klar überlegen waren und mit dieser Leistung, solten sie daran anknüpfen, tatsächlich den Sprung in die Spitzengruppe der Liga schaffen können. Für die Phantome bleibt zu resümieren, dass sie ihre Punkte gegen den Abstieg wohl zu Hause holen müssen. Allerdings ist die Stimmung weiterhin gut, und der Kokurrenzkampf belegt das Geschäft, denn nicht nur Stürmerin Djordya La Vordjsh hat sich offensichtlich in technischer Hinsicht weiterentwickelt.
Haie Táîmen - Perlbeißer Plâne 8:6
Ein Unglück kommt selten allein, und so hatte sich die Überfahrt ans Festland für die Perlbeißer einmal mehr in zweierlei Hinsicht nicht gelohnt. Die Mannschaft kehrt mit null Punkten nach Plâne zurück, und Ersatztorfrau Zepheriña Ulan mit einem Schlangenbiß, der sie mehrere Wochen quälen wird.
Der Grund für die Niederlage war schnell gefunden, denn die Stürmer offenbarten wieder einmal ärgste Ladehemmung, und mit 6 Toren kann man nur allzuselten ein Spiel gewinnen. So gereichten den Haien schließlich deren 8 zum Sieg - bester Spieler war Larosall Grakko, der in den Tagen vor der Begegnung auch einige Sonderübungen absolviert hatte. Der Fleiß zahlte sich aus.
Rekmehi Merkem - Mantikor Tásebá 19:13
Die größte Überraschung des Spieltags ereignete sich in Merkem, wo die desolaten Wachteln gegen die Überflieger aus Tásebá siegten. Damit hatte zuvor keiner gerechnet, zumal die Heimfünfzehn trotz der Drohung des Betreuers, einige Akteuere rauszuwerfen, nur mäßig geübt hatte. Petar Jarauken zum Beispiel scheint hüftsteif wie nie zuvor. Er allerdings konnte nicht mitwirken, und so spielten dann alle, die einigermaßen in der Lage schienen, dem Tabellenführer etwas entgegenzusetzen. Das gelang von Anfang an erstaunlich gut, und da die Mantikore (endlich!) einmal einen schlechten Tag erwischt hatten, gab es in Rekmehi eine spontane Jubelfeier. Man hält dies für das Ende der Leidenszeit - und den Anfang für erfolgreichere Tage.
Moral Zását - Neseru Stut-Ymi'keku 22:14
Nicht minder groß war die Überraschung in Zását, wo der Aufsteiger sensationell die amtierende Meisterin und Pokalsiegerin bezwingen konnte. Allerdings muß man erwähnen, dass die Gäste lediglich 12 Spieler und Spielerinnen aufbieten konnte, da acht Mann und Frau aus dem Kader vom flinken Difar befallen wurden, und einige andere noch durch Verletzungen oder Sperren ausfielen.
Trotzdem konnte Neseru lange Zeit mithalten, und sogar das sehr offensiv ausgerichtete Spiel durchsetzen, aber im Laufe der Partie schwanden auch den Kräftigsten unter ihnen die Sinne, und Moral konnte unter dem Jubel der Zuschauer das Spiel gewinnen. Allerdings wußten die Glücklichen, dass sie gegen einen Meister in voller Stärke nie hätten bestehen können, und so kam der Trost für die Unterlegenen fast einer Entschuldigung gleich.
Sjepengurker Elche - Luchse Táyarret 10:18
Für die Überraschung in Sjepenhusen sorgte Luchse-Spieler Charon Breitgel, der verkündete, er wolle nicht länger Stürmer, sondern fortan als Bremser spielen. So oder so spielte er aber überhaupt nicht, denn er zählt weder in der einen noch in der anderen Position zur Stammfünfzehn.
Die machte dann auch alles so, wie man sich das vorgestellt hatte, obwohl die Elche vor der Begegnung einen Kräutertee brauten, der ihnen Löwenkräfte verleihen sollte. Er hatte seine Wirkung nicht verfehlt, doch den Sturm der Luchse auf Platz 3 der Tabelle konnten die so aufgeputschten Elche nicht verhindern. Sie werden noch so manches Wundermittelchen benötigen, wollen sie am Ende nicht da stehen, wo sie jetzt sind: auf dem Abstiegsplatz.
Neseru Stut-Ymi'keku - Sjepengurker Elche 32:4
Es war wie so oft, wenn diese beiden Fünfzehnen aufeinandertreffen: Neseru stürmte, und die Elche versuchten mehr schlecht als recht, das eigene Tor zu hüten. Am Ende gab es den höchsten Sieg dieser Spielzeit und die Quittung für die schlechte Leistung der Elche: Platz 12, und Unruhe in den eigenen Reihen, weil die Bremser meinten, die Stürmer wären nur an der Mittellinie gestanden und hätten nicht mitgeholfen, das eigene Tor zu verteidigen. Man fragt sich nur, ob die Elche wirklich gedacht hatten, 4 Tore würden zum Sieg reichen. Neseru jedenfalls strebt in dieser Form der Titelverteidigung entgegen, und man darf sich freuen, wenn sie gegen Mantikor zum ersten und wahrscheinlich einzigen Mal in dieser Saison richtig gefordert werden.
Mantikor Tásebá - Moral Zását 24:20
Der Tabellenführer gab sich auch gegen die Überraschungsmannschaft aus Mer'imen keine Blöße, und gewann wie so oft im Endspurt recht knapp das Duell. Dabei fiel auf, dass erneut kein Spieler besonders herausragte, und eigentlich auch kein Feldvorteil zu erkennen war, aber irgendwie machten die Hausherren eben ihre Punkte und am Ende reichte es wieder zum Sieg - dem sechsten im sechsten Spiel. Negativ aufgefallen ist nur Kapitän Tapo-Tapo, der wesentlicher steifer als sonst in seinen Bewegungen wirkte. Immerhin war er schoneinmal KIRA-Spieler, aber so wie er sich präsentierte, wird er das so schnell nicht mehr werden. Aber solange er seine Mannschaft weiterhin von Sieg zu Sieg führt, wird ihm das auf Tásebá bestimmt keiner verübeln.
Die Gäste aus Zását zeigten wieder eine solide spielerische Leistung, legten aber eine etwas übertriebene kämpferische Linie an den Tag, in einigen Situationen kann man ihnen sogar eine gewisse Brutalität attestieren. Soetwas wollen wir auf dem Immanfeld - bei allem Kampf und Einsatz - nicht sehen!
N.I.B. Áchesa Khefu - Haie Táîmen 16:5
Ein gelungenes Immanfest gab es einmal wieder im Áchesa-Stadion zu feiern, nicht nur nach dem Spiel, sondern auch schon davor hat man die Mannschaften in trauter Zweisamkeit in den Kneipen der Innenstadt gesehen. Im Spiel selber zeigten die Phantome dann, wozu sie besonders daheim fähig sind, die Haie leider auch, wozu sie auswärts fähig sind. Deren Talfahrt nach dem Sieg gegen Neseru ging ungebremst weiter, die dritte klare Niederlage in Serie setzte es gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner. Sollte es dem ehemaligen Meister gar an der nötigen Motivation für solche Aufgaben fehlen? Die Phantome haben sich jedenfalls nach ihrem dritten Heimsieg erstmal aus der Gefahrenzone der Tabelle gespielt, nun müssen sie auch einmal auf des Gegners Platz beweisen, dass sie zurecht in der ersten Liga spielen.
Krokodil Quinsay - T.I.H. Yret Nimaat 14:12
Im Lager der Krokodile freute man sie riesig über die beiden letzten gewonnenen Spiele. Die Taverne "Tigerhai" war am folgenden Tag verriegelt, da Sergej Lopez, seines Zeichens Wirt und Besitzer der Lokalitat, noch einen kräftigen Brummschädel hatte. Doch trotz der Euphorie wurde man nicht überschwenglich und war darauf erpicht, den Abstand zu den Verfolgern zumindest beizubehalten.
Dazu wurde Tormann Wulf Korninger besonders eingestimmt, da man gegen den offensiven T.I.H. viele Tormöglichkeiten für die Gäste erwartete (zumal man selbst offensiv auftreten wollte). So kam es dann auch, und Wulf Korninger sicherte den Krokodilen den Sieg, denn hätte er nicht einige Male glänzend pariert, hätte der T.I.H. zumindest einen Dreier mehr erzielt, und das hätte den Mer'imern dann zum Sieg gereicht. Doch so konnten die Quinsayer ihren Siegeszug fortsetzen, und sind nun drei Spiele in Serie ungeschlagen.
Perlbeißer Plâne - Rekmehi Merkem 22:14
Nach dem fünften Spieltag, und dem noch immer anhaltenden Pech der "Wachteln", war deren Betreuer Corvan Algridson mehr als verstimmt: "Leut, so geht's net weider! Ihr schpielt wie die Letzt'n! Und wenn i mehr die Dabelln anseh, so seid ihr's ja a! Was denkt ihr euch dabei? Nix, wie? Also, morg'n wird a Sonderübung angsetzt, und zwar von früh bis Nachmittach, ist des klar? No was! Wer meckert, der fliecht aus der Truppn raus, und zwar ganz fix! Im next'n Spiel will ich Leistung sehn, Tore, und an Sieg für uns, ich hab ka Lust, im nächsten Götterlauf in der zweiten Liga rumzukaschpern, klar? Und jetzt gehts ham, schlafts euch aus, des werd ihr morg'n brauchen."
Sprachs und hoffte, dass die seinen ihn erhören würden. Doch die Heimmannschaft schoß sich erstmal aus der Krise, in einem Spiel, dem mit "Not gegen Elend" noch geschmeichelt war. Die vielen Tore waren einzig und allein den desolaten Hintermannschaften zuzuschreiben, und die Anhänger der Perlbeißer hatten den treffenden Kommentar schon vor der Partie akustisch formuliert: "Kemi-Liga zwei, die Wachteln sind dabei!" Schwere Zeiten in Merkem.
T.I.H. Yret Nimaat - Luchse Táyarret 26:19
Einen Torreigen allererster Güte gab es im Nasared-Jesuson-Stadion zu bestaunen, beide Mannschaften legten schnell sämtliche taktische Zwänge ab (wenn es denn solche gab) und stürmten munter drauf los. Das bunte Treiben schien auch einer Horde Urwaldaffen zu gefallen, die sich einmal den Kautschuk schnappte, ihn bald aber wieder frei gab und sich trollte. Der Offensivdrang der Mer'imener wurde noch durch die schwache Leistung von Luchse -Torfrau Jenna Klopfbüttel unterstützt, was schließlich den Ausschlag für den furiosen Heimsieg gab. Weiter so, T.I.H. und Luchse!
Haie Táîmen - Krokodil Quinsay 7:18
Faul war so einiges im Spiel der Haie, nichts wollte so recht klappen. Faul waren auch die Bananen, die Elran Sfindler vor dem Spiel zu sich genommen hatte, jedenfalls fiel der Bremser kurzfristig aus. Bei den Krokodilen stand wieder Wulf Korninger zwischen den Pfosten, und in seinem zweiten Spiel durfte er den zweiten Sieg feiern. Doch trotz des klaren Auswärtserfolgs des Aufsteigers lief nicht alles glatt, laute Streitigkeiten untereinander verwirrten aber scheinbar mehr den Gegner. Die Haie müssen sich steigern, wollen sie nicht in den Abstiegssog geraten, die Krokodile scheinen diesem momentan zu entrinnen.
N.I.B. Áchesa Khefu - Perlbeißer Plâne 15:10
Das alte Lied der Phantome: sehr gut besuchtes Heimspiel, trotz diverser Unzulänglichkeiten ein flottes Spiel, und ein Tormann, der immer wieder Freude auslöst - beim Gegner. Algerian Klopfbüttel machte wiedereinmal eine äußerst unglückliche Figur in seinem Gestänge, doch diesmal kostete es die Hauptstädter nicht den Sieg, denn der Gegner von der Insel steckt in einer tiefen Krise. Die Perlbeißer waren verunsichert wie selten zuvor, und so konnten sie nichteinmal den zittrigen Algerian in Verlegenheit bringen. 5 KIRA-Spieler sind in Plâne beschäftigt, doch auch sie können das Boot momentan scheints nicht in ruhigeres Fahrwasser steuern.
Moral Zását - Rekmehi Merkem 18:11
Das zweite Sorgenkind der Liga kommt aus Merkem, und immer, wenn die "Wachteln" auf Reisen gehen, sind sie gern gesehene Gäste. Denn sie lassen die Punkte da. So auch in Zását, wo der Aufsteiger wieder eine gute Leistung bot, und sich auch nicht durch Tumulte (offenbar durch Anhänger aus Rekmehi verursacht) hinter dem eigenen Tor aus der Ruhe bringen ließ. Vielleicht kommt beim Tabellenletzten mit der Rückehr der Stürmer Ha-Sche-Towa und KIRA-Spieler Rudolfo Marakora ja die Wende, die im ersten Spiel wegen böser Doppelesche für 4 Spiele gesperrt wurden. Falls nicht, wird sich Betreuer Corvan Algridson wohl wieder eine seiner ungewöhnlichen Motivationseinheiten einfallen lassen müssen, um die als Meisterschaftskandidat angetretenen Merkemer aufzuwecken.
Sjepengurker Elche - Mantikor Tásebá 12:15
Das hätte wirklich niemand erwartet, daß die Mantikore trotz der schmerzlichen Abgänge der letzten Spielzeit so beeindruckend in diese Saison starten würde. Die Siegesserie der Insulaner jedenfalls riß auch bei den benachbarten Elchen nicht ab, obwohl die lange mithalten konnten und sich erst kurz vor Schluß geschlagen geben mußten. Beeindruckend bei Mantikor ist vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, und seitdem die Fünfzehn nicht mehr durch dubiose Transfers oder markige Sprüche gegen die Konkurrenz auffällt, kann sie sich ganz auf den Sport konzentrieren. Das zahlt sich momentan 100-prozentig aus.
Neseru Stut-Ymi'keku - T.I.H. Yret Nimaat 17:10
Der T.I.H. erwies sich als der erwartet schwere Gegner, doch da die Mer'imener nur zu dreizehnt, darunter Ersatztormann Bantu-Sola als Feldspieler, antreten konnten, schwanden am Ende die Kräfte und die Nisutlichen konnten den Sieg einfahren. 3 Spieler der Gäste waren vor der Partie mit Magengrimmen ausgefallen, laut Betreuer Hachman Al'Ghosmherwed wegen des Dschungeltrunks, den sie spendiert bekommen hatten. Sicher war er nur enttäuscht, daß es trotz einer guten Leistung nicht zu Punkten gereicht hatte.
Mantikor Tásebá - Baumdrachen Thergas 21:18
Das Spitzenspiel des 4ten Spieltages hielt letztlich, was es versprochen hatte, doch erst das letzte Viertel der Begegnung war wirklich hochklassig. Dabei war im Vorfeld Unruhe bei den Mantikoren aufgekommen, da sich einige Ersatzspieler benachteiligt fühlten, doch am Ende zogen alle an einem Strang und bejubelten nach dem Schlußsignal die Tabellenführung. Hängende Köpfe bei den Baumdrachen, die durch ihre stürmischen Attacken immer wieder zum Erfolg kamen. Stordan Molgert wurde am Rande des Feldes offenbar von einer Giftschlange gebissen, das zunächst vermutete Attentat konnte zum Glück ins Reich der Fabeln verbannt werden.
Rekmehi Merkem - Sjepengurker Elche 11:7
Die "Wachteln" können doch noch gewinnen, auch wenn der Höhepunkt des Spiels die Sippe Wanderameisen war, die Mitte der zweiten Hälfte über das Feld marschierte. Für einige Zeit wurde die Partie dehalb unterbrochen - und so manch' einer war den Insekten dafür dankbar. Eine schwache Vorstellung beider Fünfzehnen, die nach Ansicht dieser Begegnung zu Recht so weit unten in der Tabelle stehen.
Krokodil Quinsay - N.I.B. Áchesa Khefu 23:4
Schlechte Kunde schon vor dem Spiel für die Gastgeber: Bremser Isleif Thorhallson verletzte sich zu Hause bei der Arbeit und wird voraussichtlich für 5 Spiele ausfallen. Außerdem gönnte Betreuer Pedresco Gredo dem Torsteher "Nummer eins" eine Verschnaufpause und ließ Wulf Korninger, der mehr als nur Ersatzmann ist, Spielpraxis zukommen. Durch die Sperren einiger Stammspieler kam auch der ausgeruhte Rest zum Einsatz, was sich als siegbringend herausstellen sollte. Die eigentlich sehr offensiv ausgerichteten Phantome waren schnell platt, und so konnten die Krokodile mit dem gewohnten Flügelspiel aus einer stabilen Abwehr zum Erfolg kommen, und den letzten Tabellenplatz an Khefu abgeben.
Perlbeißer Plâne - Moral Zását 7:14
Allein KIRA-Tormann Krr'Op ist es zu verdanken, daß man noch glimpflich davon kam, denn mit sensationellen Paraden verhinderte er eine weit höhere Niederlage.
Mit Freibier wollte man sich bei den Anhängern für die bisherigen Vorstellungen entschuldigen und nahm somit sogar Konsequenzen Seitens der KIL-Leitung in Kauf (die es aber nicht geben wird, da alles äußerst friedlich blieb). Die Schlachtenbummler dankten das mit regem Erscheinen und trotz der Pleite mit Unterstützung bis zum Schluß. Doch so kann es beim Meisterschaftsaspiranten nicht weitergehen, gegen den sich der Aufsteiger aus Zását in bester Form präsentierte und nun im gesichterten Mittelfeld zu finden ist. Für die Perlbeißer aber zeigt die Formkurve weiter steil nach unten.
T.I.H. Yret Nimaat - Mantikor Tásebá 6:16
Die Mantikore waren dem T.I.H. in allen Belangen überlegen und präsentierten sich erneut in absoluter Meisterschaftsform. Die Gastgeber müssen sich dagegen damit abfinden, daß sie im Moment nicht mehr sind als in der Vorsaison: Eine Mannschaft im Mittelmaß. Dort herauszufinden und an die Spitze anzuknüpfen sollte möglich sein, dabei helfen wird Swangard Thorkillsdottir vorerst nicht können: Sie hat zu Hause einen Balken auf den Kopf bekommen und fällt voraussichtlich für 3 Spiele aus.
Haie Táîmen - Neseru Stut-Ymi'keku 22:11
Vielleicht war es ein Fehler von Betreuer Sherman Anandus, gegenüber den ersten beiden Spielen ein wenig Härte im Spiel abzulegen, um auf die gesamte Saison hin gesehen nicht zu viel Kraft zu verlieren. So hat man einzig und allein das Spiel bei den Haien verloren, denen die Meisterin als Fischfutter gerade recht zu kommen schien. Keiner mochte glauben, daß die Partie nicht 11:22 für die Nisutlichen endete, doch die Tabelle zeigt es deutlich: Stut-Ymi'keku und Táîmen trennt nicht mehr viel. Für den Augenblick jedenfalls.
N.I.B. Áchesa Khefu - Luchse Táyarret 17:3
Endlich durften die euphorischen Anhänger der Phantome richtig jubeln, der erste Schritt in Richtung Klassenerhalt ist getan. Im "Hexenkessel" von Khefu gingen die bis dato gut sortierten Luchse Sang- und Klanglos unter, und es kann gut sein, daß "Franzi" in einem der nächsten Spiele mal wieder selbst zur Keule greifen wird: Mit ihr hat die Mannschaft noch kein einziges Spiel verloren. Vielleicht sollte sie sich doch einmal dazu durchringen, auch bei Auswärtsspielen ihre Fünfzehn tatkräftig zu unterstützen, auch wenn nicht anzunehmen ist, daß sich so etwas am vielumjubelten Sieg der Áchesas etwas geändert hätte
Auffällig war nur, daß Kapitänin Alicia Borg einige unbekannte Fehler unterliefen. Sie scheint etwas von ihrer Gelenkigkeit eingebüßt zu haben. Der Freude tat dies allerdings keinen Abbruch.
Krokodil Quinsay - Perlbeißer Plâne 14:16
Es geht also doch noch. Auch wenn sich die Perlbeißer gegen den Aufsteiger aus Quinsay lange Zeit sehr schwer taten, konnten sie ihn schließlich in die Knie zwingen und damit endlich den ersten Saisonsieg feiern. Dabei hatten sich die Krokodile viel vorgenommen: Man wußte um deren (ehemals) gefährliches Flügelspiel und bot daher die beste Fünfzehn auf. Ziel war es, aus einer kompakten Abwehr unter schneller Überbrückung des Mittelfeldes einen schnellen und offensiven Kork zu spielen. Um den heimischen Zuschauern ein gutes Spiel zu zeigen, wollte man bis zum letzten Kork Einsatz zeigen. Hätte auch fast funktioniert, aber so müssen die Quinsayer bitteres Lehrgeld bezahlen und verweilen vorerst auf dem letzten Tabellenplatz. Bei man einem konnte man bereits jetzt dicke Krokodilstränen sehen.
Sjepengurker Elche - Moral Zását 6:20
Noch vor dem Spiel muß Tapo Take Wah eine schlimme Vorahnung gehabt haben: Schlimme Alpträume plagten den Spieler aus Zását, was ihn unruhig schlafen ließ. Ausgeschlafen hingegen präsentierte sich am Spieltag der Rest der Truppe, der ziemlich problemlos am Strand von Sjepenhusen mit 20:6 obsiegte. Dabei verwunderte die defensive Spielweise der Elche, die leider genau das Gegenteil dessen bewirkte, was sie sollte: Moral gelangte zu einigen sehenswerten Treffern. "Ich hab' denen ja gesacht: Haut se wech! Abba warum se sich dann so hint'n reingestellt hab'n, was weiß ech!" meinte Betreuer Nils Arnoldson zur Vorstellung seiner Elche. Das geplante Elchfest muß also verschoben werden...
Neseru Stut-Ymi'keku - N.I.B. Áchesa Khefu 25:9
Vor dem ersten Heimspiel der amtierenden Meisterin wurden die Feldrichter und alle gegnerischen Spieler zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Es wurde eine kleine Feier, um der neuen Saison Willen. Damit es kein Besäufnis wurde, hatte Betreuer Anandus eine verbindliche "Zu-Bett-geh-Zeit" ausgesprochen, an die sich auch alle hielten.
Tags darauf lief das Spiel dann so, wie man es erwarten durfte. Beide Seiten agierten äußerst offensiv, was dem Publikum gefiel, nicht aber dem Betreuer der Phantome, denn so wurden die Nisutlichen förmlich zum Toreschießen eingeladen. Ob man sich auf diese Weise für die Feier des Vorabends bedanken wollte, ist fraglich, gewinnen konnte man so jedenfalls nicht.
Mantikor Tásebá - Haie Táîmen 18:12
Dieses traditionell heiß umkämpfte Duell wollten beide Mannschaften offensiv führen, wobei die Haie etwas aggressiver zu Werke gingen als die Gastgeber. Die waren dafür spielerisch wie gewohnt überlegen, und obwohl die Gäste aus Táîmen das Spiel lange offen halten konnten, mußten sie gegen Ende ihrer harten Spielweise Tribut zollen, die Mantikore aber sind mit ihrer stark veränderten Truppe (einige LeistungsträgerInnen gingen ja am Ende der letzten Serie) wieder ein Anwärter auf den Meistertitel.
Rekmehi Merkem - T.I.H. Yret Nimaat 11:16
Bei den "Wachteln" läuft es noch nicht so recht rund, der Auftaktniederlage folgte nun auch zu Hause eine Schlappe gegen gut aufgelegte Mer'imer. Vielleicht war die Taktik, sich erstmal hinten reinzustellen, doch nicht so klug gegen die stets angriffslustigen Spieler vom T.I.H. Denn so konnten die einen beruhigenden Vorpsprung herausschießen, ehe sich Rekmehi selbst einmal ans Angreifen wagte. Wenigstens mußten die Zuschauer nicht verzagen, denn ein ansässiger Wirt hatte - nach dem Spiel - ein paar Fässer Freibier ausgegeben. So war die Stimmung in Merkem trotz Niederlage ausgelassen.
Moral Zását - Baumdrachen Thergas 4:22
Mit Taber Buter für Kaer Moringer und Wart Schmiedsbaum für Berth Schwingschlegel wollte der Aufsteiger gegen den Fastabsteiger der letzten Spielzeit den ersten Heimsieg landen. Doch die Baumdrachen präsentierten sich in ausgezeichneter Verfassung, was die Zásáter offenbar so sehr erstaunte, dass die sich gleich von Beginn an fast kampflos ergaben. Zudem setzte ihnen die harte Gangart der Thergaser mächtig zu. Denen merkte man an, dass sie diesmal nicht wieder etwas mit dem Abstieg zu tun haben wollen. Zását wird es da wohl leider anders gehen. Kurioserweise sorgte der Tormann für einen der wenigen Treffer der enttäuschenden Hausherren.
Sjepengurker Elche - Perlbeißer Plâne 17:16
Harte Arbeit schon vor dem Spiel für die Elche, denn ein Sturm hatte einiges Strandgut angespült, und das mußte vor der Partie beseitigt werden, schließlich dient der Strand von Sjepenhusen als Spielfeld.
Doch die Mühe sollte sich lohnen, denn nach einem harten und spannenden Kampf konnte man überraschend die favorisierten Perlbeißer hauchdünn bezwingen, was die überhaupt nicht freute. So wollten sie nach der Begegnung gar nicht mehr mit in die "Liebe Frau Königin", um den Erfolg der Elche zu feiern.
T.I.H. Yret Nimaat - Moral Zását 22:19 GT
Auch hier bauten beide Kontrahenten auf gesunde Härte und eine offensive Ausrichtung, wobei die bei den Gästen erst kurz vor Anstoß von den Spielern eigenhändig beschlossen wurde. Betreuer Valar de Sakour nahm es aber dann doch gelassen, als man sich gegen den Favoriten bis in die Verlängerung kämpfen konnte. Wermutstropfen in den doch noch errungen Sieg war beim T.I.H. der Abschied von Tormann Jobdan Boswitz, der aus Berufsgründen seine Karriere beendete.
Haie Táîmen - Rekmehi Merkem 23:7
Offensive war auch in Táîmen angesagt, wobei die Haie recht hart einstiegen. Offenbar genau das richtige Rezept gegen die müden "Wachteln", die nicht nur an den eigenen Nerven (eine gewisse Unruhe in der Mannschaft war nicht zu übersehen), sondern auch an Tormann Tarif ter Halcha scheiterten, der mit exzellenter Sprungkraft zu beeindrucken wußte.
N.I.B. Áchesa Khefu - Mantikor Tásebá 1:16
Das kennt man bereits in Khefu: Algerian Klopfbüttel, der Stammtormann, leistete sich einige vermeidbare Fehler, doch allein daran lag es nicht, dass Áchesa reichlich schlecht aussah: ein Tor ist einfach viel zu wenig. Dabei zeigten sich auch die Mantikore keineswegs in Höchstform, selbst für die wenigen Tásebá-Anhänger war das Spiel kein Augenschmaus.
Perlbeißer Plâne - Luchse Táyarret 10:22
Die Luchse scheinen dem Trend zur Offensive nicht zu folgen - und haben mit ihrem alten System Erfolg! Gegen die doch noch aufgetauchten Perlbeißer (die BILD berichtete) taten sie sich mit ihrer kontrollierten Spielweise unerwartet leicht, und nach dem Spiel meinte Luchse-Stürmer Victor Mulker mit einem Augenzwinkern: "Mir ham neue Schlächer. Die machen allet von allein, wir brauch'n se nur festzuhalten!"
Krokodil Quinsay - Neseru Stut-Ymi'keku 6:25
Erstaunlich defensiv trat die Meisterin an, defensiv gemessen am sonstigen Sturmwirbel, den die Nisutlichen sonst entfachen. Anscheinend wollte man gegen den Liganeuling die Kräfte schonen, und selbst so reichte es zu einem imposanten Triumph. Alles wie gehabt, und Kaloor Gerenophis schmerzte die Niederlage doppelt: Er mußte dem Spiel wegen Magenkrämpfen fern bleiben.
