Kemi-Imman-Liga - 1.LIGA

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(Schiedsrichter/eMail-Adressen)

1. Spieltag

Luchse Táyârret Rekmehi Merkem
11:15
Noionitensturm Morek Tsantsa Chrysemis
27:30
Tiger Sendsh'gerhi Haie Táîmen
18:15
Neseru Stut-Ymi'keku T.I.H.Yret Nimaat
13:15

2. Spieltag

Rekmehi Merkem Neseru Stut-Ymi'keku
11:26
Haie Táîmen Luchse Táyârret
12:6
Tsantsa Chrysemis Tiger Sendsh'gerhi
19:9
T.I.H. Yret Nimaat Noionitensturm Morek
17:16 GT

3. Spieltag

Luchse Táyârret Tsantsa Chrysemis
16:14
Neseru Stut-Ymi'keku Noionitensturm Morek
21:16
Tiger Sendsh'gerhi T.I.H.Yret Nimaat
5:0
Rekmehi Merkem Haie Táîmen
14:20

4. Spieltag

T.I.H. Yret Nimaat Luchse Táyârret
21:20
Haie Táîmen Neseru Stut-Ymi'keku
13:20
Tsantsa Chrysemis Rekmehi Merkem
17:10
Noionitensturm Morek Tiger Sendsh'gerhi
42:26

5. Spieltag

Haie Táîmen Tsantsa Chrysemis
9:25
Neseru Stut-Ymi'keku Tiger Sendsh'gerhi
24:0
Luchse Táyârret Noionitensturm Morek
22:26
Rekmehi Merkem T.I.H.Yret Nimaat
9:16

6. Spieltag

T.I.H. Yret Nimaat Haie Táîmen
11:12
Neseru Stut-Ymi'keku Tsantsa Chrysemis
30:6
Noionitensturm Morek Rekmehi Merkem
22:47
Tiger Sendsh'gerhi Luchse Táyârret
12:0

7. Spieltag

Tsantsa Chrysemis T.I.H. Yret Nimaat
31:0
Rekmehi Merkem Tiger Sendsh'gerhi
11:15
Haie Táîmen Noionitensturm Morek
23:27
Luchse Táyârret Neseru Stut-Ymi'keku
8:11

8. Spieltag

Rekmehi Merkem Luchse Táyârret
1:3
Tsantsa Chrysemis Noionitensturm Morek
24:17
Haie Táîmen Tiger Sendsh'gerhi
24:17
T.I.H.Yret Nimaat Neseru Stut-Ymi'keku
8:19

9. Spieltag

Tiger Sendsh'gerhi Tsantsa Chrysemis
8:12
Neseru Stut-Ymi'keku Rekmehi Merkem
19:7
Noionitensturm Morek T.I.H. Yret Nimaat
9:10
Luchse Táyârret Haie Táîmen
17:12

10. Spieltag

Haie Táîmen Rekmehi Merkem
32:12
Tsantsa Chrysemis Luchse Táyârret
21:0
Noionitensturm Morek Neseru Stut-Ymi'keku
14:18
T.I.H.Yret Nimaat Tiger Sendsh'gerhi
18:20

11. Spieltag

Tiger Sendsh'gerhi Noionitensturm Morek
24:16
Rekmehi Merkem Tsantsa Chrysemis
8:25
Luchse Táyârret T.I.H. Yret Nimaat
10:14
Neseru Stut-Ymi'keku Haie Táîmen
26:9

12. Spieltag

Tsantsa Chrysemis Haie Táîmen
4:9
Noionitensturm Morek Luchse Táyârret
19:14
Tiger Sendsh'gerhi Neseru Stut-Ymi'keku
13:36
T.I.H.Yret Nimaat Rekmehi Merkem
1:14

13. Spieltag

Luchse Táyârret Tiger Sendsh'gerhi
23:17
Rekmehi Merkem Noionitensturm Morek
15:17
Haie Táîmen T.I.H. Yret Nimaat
21:20 GT
Tsantsa Chrysemis Neseru Stut-Ymi'keku
12:11 GT

14. Spieltag

Noionitensturm Morek Haie Táîmen
34:11
Neseru Stut-Ymi'keku Luchse Táyârret
19:10
Tiger Sendsh'gerhi Rekmehi Merkem
11:0
T.I.H.Yret Nimaat Tsantsa Chrysemis
2:16


Die Tabelle

Platz
Auswahl
Sp.
Pkt.
Tore
1. Neseru Stut-Ymi'keku (M)
14
37
293:142
2. Tsantsa Chrysemis
14
32
256:156
3. Sendsh'gerhi Tiger
14
21
195:240
4. Haie Tàîmen
14
20
222:251
5. Noionitensturm Morek (N)
14
19
302:302
6. Luchse Táyârret (P)
14
12
160:214
7. Rekmehi Merkem
14
9
174:235
8. T.I.H. Yret Nimaat
14
0*
153:215

(*: Yret Nimaat zieht sich aus der Liga zurück, die erzielten 18 Punkte werden nicht gewertet)


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 1. Spieltag:

Luchse Táyârret - Rekmehi Merkem 11:15
Schon am ersten Spieltag ein Spitzenspiel! Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer waren zum Immanfeld bei Djáset zu kommen, um ihre die letzten beiden Jahren nur Knapp an der Meisterschaft gescheiterten Luchse zu sehen, die heute den Nachbarn aus Rekmehi, den ewigen Meisterschaftsmitfavoriten, empfingen. Doch unverrichterdinge mußte man gleich wieder umkehren, denn ein Sturm, der über Djáset fegte, machte eine Verlegung des Spieles auf den nächsten Tag nötig. Da aber legten die Wachteln aus Merkem los wie wenn es um ihr Leben ginge: ein Sturmlauf brandete über die Luchse herein, dem sie zunächst nicht gewachsen waren. Tor um Tor erzielten die Rekmehis, bald stand es gar 0:8. Dann aber wurden die heimischen Luchse sicherer, vielleicht auch begünstigt durch ein paar Störer hinter dem Tor der Wachteln, die den armen Torhüter Alrik Roi unaufhörlich mit Bananen bewarfen, ohne daß der Schiedsrichter eingriff. So kamen die Luchse zurück ins Spiel, Mitte der zweiten Hälfte gelang sogar der 8:8-Ausgleich. Das empörte die mitgereisten Anhänger und Anhängerinnen der Kirchenfünfzehn derart, daß sie begannen, Gleiches mit Gleichem heimzuzahlen: hinter dem Luchse-Tor waren fortan laute Schmähungen, Schreie und Pfiffe zu hören, was den Luchse-Torhüter derart aus der Fassung brachte, daß er einige Male höchst unglücklich aussah. Dennoch, es war ein schönes Spiel mit zahlreichen Kabinettstückchen, Tricks und herrlichen Toren - am Ende hatten die Wachteln Dank ihrer Anfangsoffensive die Nase vorn.

Noionitensturm Morek - Tsantsa Chrysemis 27:30
Heftiger Wind umfing die Zuschauer und Zuschauerinnen am Kloster Morek zur Partie des heimischen Immanhaufens gegen Tsantsa Chrysemis. Die Stimmung unter den Zuschauer war gut, auch wenn es gegen den Erzrivalen ging. Dem Spiel merkte man vom ersten Augenblick den Biss an mit dem Morek zur Sache ging, so lies sich das Spiel sehr schnell an und zur Freude der Zuschauer ging der Noionitensturm auch sogleich durch "Der-immer-in-den-Wald-läuft" in Führung, als dieser einen Gewaltschuss im gegnerischen Gehäuse platzierte. Das Spiel blieb weiter spannend, denn weder Tsantsa noch der Noionitensturm konnten eine sichere Vorsprung aufbauen und die Führung wechselte mehrere Male hin und her. Kurz nach der Halbzeitpause, musste Boronia Targa, als erste Verletzte das Feld verlassen, nachdem sie in einem Zweikampf mit Szztirrr´iszsz etwas die Übersicht verlor und ins Straucheln geriet. Doch dem Spiel tat dies keinen Abbruch, vielmehr schienen die Stürmer nach diesem Zwischenfall noch mehr angespornt.
Kurz vor Schluss der Begegnung, der Spielstand betrug 27 zu 27 und die Zuschauer glaubten schon an eine Entscheidung durch ein Goldenes Tor, befand sich der Kapitän von Tsantsa, Serpo Lassan, plötzlich allein mit dem Ball vor dem gegnerischen Gestänge. Das beherzte Eingreifen des moreker Tormannes verhinderte zwar ein weiteres Tor durch Lassan, jedoch gingen beide Spieler zu Boden und mussten im Anschluss verletzt die Spielfläche verlassen. Mintio Krawallo, der in dieser Partie erfolgreichste Spieler, nutze das momentane Durcheinander und hob den Ball über die Querlatte zum 27 zu 30 Endstand. Da halfen auch die Proteste der moreker Spieler und Zuschauer bei der Feldrichterin Gordiane Vehey nichts, der 3er zählte und Tsantsa ging als Sieger vom Platz.

Tiger Sendsh'gerhi - Haie Táîmen 18:15
Bereits vor dem Spiel kam es zu echter Aufregung. Schiedsrichter Shepses'arût bestand nämlich darauf, sehr sorgfältig die Regelkonformität der Ausrüstung zu prüfen und maß so Schläger um Schläger exakt mit einem Maßband aus. Aber nicht nur, daß die Zuschauer und Zuschauerinnen darob mehr und mehr entnervt wurden, nach über einer Stunde Arbeit verkündete der kleine, graue Mann, daß die Ausrüstung der Tiger nicht regelkonform sei, alle Schläger seien einen halben Fingerbreit zu kurz - und kein noch so lautstark vorgebrachter Protest, kein noch so schmeichlerisches Gehabe konnte ihn dazu bewegen, ein Auge zuzudrücken. So mußten die Tiger auf die Schnelle neue Schläger besorgen und hatten sichtlich Mühe, mit diesen zurechtzukommen. Doch auch die Haie hatten so ihre Probleme: Zwei Spieler erkrankten unmittelbar vor dem Gong an Flinkem Difar, und unter den Haien wurde der Verdacht sogleich auf den Willkommenstrunk gelenkt, der verdächtig wie Bartelbaum-Dschungeltrunk aussah und auch so roch... das Spiel selber war ein munteres Hin- und Her ohne größere Höhepunkte, was sicherlich auch am extrem rutschigen Boden lag - an diesem Tag wollte es in Sendsh'gerhi gar nicht aufhören zu regnen.. Die Tiger lagen immer in Front, richtig absetzen konnten sie sich nie. Gegen Ende wirkten die Haie mutlos und erschöpft, und so konnten sie sich nicht einmal zu einer entschlossenen Schlußoffensive aufraffen, um das Blatt noch einmal zu wenden.

Neseru Stut-Ymi'keku - T.I.H. Yret Nimaat 13:15
Bei schwül-heißem Wetter haben sich die Mannschaften aus Stut-Ymi'keku und Yret Nimaat in der Morax-Arena zusammengefunden um ihr jeweils erstes Saisonspiel zu absolvieren. Die Neserus legten gewohnt offensiv los, während TIH verhalten begann und sich zuerst auf die Defensive konzentrierte. Schon nach nur drei Minuten wurde das erste Tor erzielt: nach einem Rückspielfehler von Molpert Winger kam Selessia Imaniario an den Ball und erzielte das 3:0 für die Neserus. Gleich darauf konnte Há'kem Ni'hên einen furiosen Alleingang mit dem 4:0 abschließen. Die Spieler aus Yret Nimaat fielen bis zu diesem Zeitpunkt nur durch ihre ungestümen Verteidigungsversuche auf. Als die Neserus schließlich in kurzer Folge auf 10:0 erhöhten schien Yret Nimaat schon so gut wie geschlagen. Sprechchöre der Neseru-Anhänger hallten durch die Arena: "TIH...TIH...zweite Liga nächstes Jahr!". Doch dann sehen die Zuschauer einen Spieler von Yret Nimaat, der unerreichbar durch die Reihen der Neserus tanzt und den Ball im Tor versenkt. Quadus Sandweg erzielt völlig überraschend das 1:10. Damit ist das Eis gebrochen und TIH findet über den Kampf den Weg zurück ins Spiel. In regelmäßigen Abständen verkürzen die Spieler von Yret Nimaat den Rückstand auf die Neserus. So stand es kurz vor Ende der Spielzeit 10:9.
Die Neserus versuchten ihren Gegner in dessen eigener Spielhälfte zu binden um den Vorsprung über die Zeit zu retten und dabei gelingt Há'kem Ni'hên ein sehr glücklicher Dreier, der die Führung der Neserus auf 13:9 erhöht. Doch die Spieler von Betreuer Yussuf ibn Halmar stecken nicht auf und bahnen sich brutal den Weg in die gegnerische Hälfte. Nachdem ihm die Stürmerkollegen den Weg zum Tor "freigeräumt" haben ist es Tonkowan ein leichtes das 12:13 zu erzielen. Der Schiedrichter zeigt an: noch 2 Minuten zu spielen. Unheimliche Stille liegt über der Morax-Arena, während Neseru verzweifelt versucht den Sieg zu retten. Die Zeit rennt Yret Nimaat davon, doch dann kann sich Karon Redo im Getümmel den Ball erkämpfen und versucht einen Weitschuss auf das Tor der Neserus, doch Si'á Semet-rê wirft sich mutig in den Schuss und der Ball prallt mit voller Wucht gegen seine Nase (die dabei bricht) und springt zu Karon Redo zurück, der den Ball direkt aus Luft nimmt und in Richtung Neseru-Tor drischt. Der Ball fliegt und fliegt und trifft die Querlatte des Torgestänge, springt davon hoch und landet hinter der Linie! Tor für Yret Nimaat! 15:13 Nach dem nun folgenden Anspiel erklärt der Schiedsrichter das Spiel für beendet und in der Arena mischen sich Protestrufe der Neseru-Anhänger, Jubel der TIH-Spieler und der wenigen mitgereisten Anhänger und ungläubiges Staunen der Neseru-Spieler, die sich ihres Sieges anscheinend doch zu sicher gewesen sind.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 2. Spieltag

Rekmehi Merkem - Neseru Stut-Ymi'keku 11:26
Als die Neserus in Merkem eintrafen, da wirkten die Spielerinnen und Spieler nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Yret Nimaat gedrückt und nervös, doch das sollte sich bald ändern: den gastfreundlichen Merkemis gelang es, durch ein spontan ausgerichtetes Fest die Sorgen und Ängste des Gastes unbedeutend zu machen, und so begann auch am nächsten Tag das Spiel: zwar schienen die Neserus ein wenig müde und übernächtigt und gingen so wohl weniger energisch zu Gange wie geplant, aber die Lockerheit und die Spielfreude waren wiedergekehrt. Dazu hatte auch vermutlich der ehemalige KIL-Leiter Danilo Reisnagel Anteil, denn im Auftrag seines neue Arbeitgebers Aki Dast verehrte er den Neserus als "Glückwunsch zur letztjährigen Meisterschaft" eine komplett neue Ausrüstung. So hatten die Wachteln alle Hände voll zu tun, den schönen Kombinationen und feinen Tricks der Gäste etwas entgegenzusetzen - meist vergeblich. Schnell gingen die Neserus deutlich in Führung, auch begünstigt dadurch, daß für den ausgefallenen Wachtel-Tormann Alrik Roi die Feldspielerin Anjuri das Gehäuse hüten mußte. Eine eindrucksvolle Leistung bot neben dem wie ausgewechselt aufspielenden Neseru-Ersatztorhüter Bronjev (der im Publikum zwei besonders ihm zugetane Anhängerinnen hatte) der Neseru-Achaz Krsh'Rysh Zssrkh, der nicht nur reihenweise seine Gegnerinnen und Gegner schwindelig spielte, sondern auch als Ideengeber im Mittelfeld und als Torschütze restlos zu überzeugen wußte. Nach dem Ende des Spieles war Wachtel-Kapitän Aduros Tebora derart frustriert, daß er als Kapitän der Auswahl zurücktrat und sich von diesem Entschluß auch nicht mehr abbringen ließ.

T.I.H. Yret Nimaat - Noionitensturm Morek 17:16 GT
Was für ein Spiel! Hier, im abgelegenen Norden des Reiches, wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer Zeuge eines Kampfes auf Biegen und Brechens, der Überraschungssieger aus dem ersten Spiel in Stut-Ymi'keku, T.I.H. Yret Nimaat, hatte fest vor, seinen guten Start mit einem zweiten Sieg fortzusetzen und der Außenseiter, der Aufsteiger aus Morek, schien dazu gerade recht. Doch die Moreker und Morekerinnen hatten nicht vor, als williges Schlachtopfer zu dienen, und so spielten sie aufopferungsvoll unter den begeisterten Rufen ihres Betreuers, des Abtes Logoran, auf. Das Spiel war jederzeit offen, auch wenn die Heimauswahl meist leicht im Vorteil war, hauptsächlich das Verdienst ihrer doch recht rustikalen Spielweise, die recht häufig die Grenzen des Erlaubten überschritt. Gegen Ende des Spieles mußten die ‚Hornissen' ihrer Spielweise sichtbar Tribut zollen, und so hatten sie alle Hände voll zu tun, ihren 16:12-Vorsprung zu verteidigen. Immer müder wurden die Mer'imeni, immer zuversichtlicher die Gäste von den Inseln, die nun alles nach vorn warfen. Kaum vier Sandkörnlein vor Schluß war es ausgerechnet Torhüter Boronmir Tar'antula, der, mit nach vorne geeilt, mit einem Gewaltschuß das 13:16 erzielte. Doch das war noch nicht alles: Sofort nach Wiederanpfiff erhielt der Tormann ein Anspiel in der Mitte des Feldes, tanzte fünf Gegner aus und setzte mit einem plazierten Schuß in den Winkel das Glanzzeichen dieses Spiels: 16:16 - das "Goldene Tor" mußte entscheiden!
In der Verlängerung nahmen die Hornissen noch einmal alle Kräfte zusammen und konnten so das Spiel gegen die immer noch frischen Insulaner und Insulanerinnen wieder ausgeglichen gestalten. Die besten Chancen hatten in der Verlängerung der T.I.H-Kapitän Larimonow, der alleine vor dem Torhüter des Noionitensturms scheiterte, sowie Ighistan Güldenländer von der Inselauswahl, der mit einem angeschnittenen Ball nur den Außenpfosten des T.I.H-Tores traf. Die Entscheidung erzielte schließlich aus dem Gewühl heraus die T.I.H. -Ersatzspielerin Ulla Assenbrick, die an diesem Tag die Beste ihrer Auswahl gewesen war. Eine freudige Nachricht am Rande des Spieles gab die Morek-Spielerin Het'mamanoch'ene bekannt: Sie erwartet Nachwuchs! Und obwohl sie aus diesem Grund für die nächsten beiden Spiele nicht zur Verfügung steht, war dem Imát Logoran von Selem die Freude darüber unübersehbar ins Gesicht geschrieben.

Haie Táîmen - Luchse Táyârret 12:6
Eigentlich hatte doch alles so gut für die Luchse angefangen: Man reiste in Ruhe per Schiff gen Djunizes und da man schon einen Tag vor dem eigentlichen Spiel in Porto de Cavazo eingetroffen war, wollte man mit etwas Laufübung den Körper trimmen. Doch am Tag des Spiels sah alles ganz anders aus: Die Ausrüstung war abhanden gekommen und das klägliche Material, das als Reserve mitgenommen, versprach nichts Gutes. So kam es wie es kommen musste: Die Luchse gaben auf dem Platz ein recht erbärmliches Bild ab, während die Haie in aller Ruhe Zähler um Zähler mit einem durchschnittlich starken Spiel über die Flügel zu einem nie gefährdeten Sieg einfahren konnten. Einziger Wehrmutstropfen für die Haie war die Verletzung von Tormann Narif ter Halcha der wohl im nächsten Spiel passieren muß!

Tsantsa Chrysemis - Tiger Sendsh'gerhi 19:9
Trotz der sengenden Hitze hatte sich eine große Zahl von Zuschauern eingefunden, um dem Spiel der Sendsh'gehri Tiger gegen Tsantsa Chrysemis beizuwohnen. Auf den dicht gedrängten Zuschauerrängen des Immanfelds Benbukkula herrschte ausgelassene Jahrmarktstimmung. Die Anwesenheit des Hátya verlieh dem ganzen einen feierlichen Glanz. Feldrichter Leff Duttie, oftmals nur als "der griesgrämige Kauz" bezeichnet, gab das Signal zum Spielbeginn. Binnen kürzester Zeit legten die Tiger stark vor, was die bedeutend größere Anhängerschaft von Chrysemis mit einem frenetischen Pfeifkonzert und Buhrufen quittierte. Dann jedoch kam die überraschende Wendung. Boromil Fernandez, Mittfeldspieler der Tiger, war im Ballbesitz und hatte sich weit in die gegnerische Defensive vorgearbeitet. Er lieferte sich einen spannenden Zweikampf mit Bremserin Larona Marnion. Er versuchte über die linke Flanke einzubrechen und stürmte am Spielfeldrand entlang. Wie ein Schatten blieb Marnion an seiner Seite und hinderte ihn daran eine günstige Schussposition einzunehmen.. So geschah dann auch das Unglück. Beide Spieler hatten ihre volle Aufmerksamkeit auf den Ball gerichtet. Deshalb übersahen sie den am Rand stehenden Schiedsrichter und trampelten über ihn hinweg. Leff Duttie wurde mit schweren Prellungen vom Platz getragen. Das Spiel musste abgebrochen werden. Dennoch konnte das Spiel bald wieder aufgenommen werden, da der Ersatzschiedsrichter eintraf. Dieser annullierte den bisherigen Spielstand und belegte die beiden unachtsamen Spieler mit einer längeren Sperre. Seine gerechte Entscheidung fiel eindeutig zu ungunsten der Tiger aus, welche deutlich vorne gelegen hatten. Anscheinend hatten sie sich zuvor gänzlich verausgabt. Im neuen Spiel konnte Tsantsa Chrysemis glänzen und führte souveräne Attacken auf das gegnerische Tor aus. Für das schwitzende Publikum war die Welt wieder in Ordnung und belohnte jeden Treffer mit fröhlichem Jubel. Nur einmal kam es zu einem Zwischenfall, als ein kleines Grüppchen von Tiger Anhängern den Spielverlauf zu ihren Gunsten verändern wollten und das Tor von Chrysemis zu stürmen versuchten. Es begann eine größere Auseinandersetzung, als Anhänger der Heimauswahl einschritten und trotz ihrer Überzahl Schwierigkeiten mit den für ihre Aggressivität bekannten Tiger-Anhängern hatten. Die Sendsh'gehri Tiger nutzten die allgemeine Verwirrung, um den Ball über die Latte zu legen. Trotzdem konnte dies das Endergebnis kaum beeinflussen. Ein gloreicher 19:9 Sieg auf heimischen Boden für Tsantsa Chrysemis.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 3. Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku - Noionitensturm Morek 21:16
Spannung lag in der Luft bei diesem Spiel, denn Neseru wollte unbedingt seine Niederlage gegen T.I.H. im ersten Heimspiel des noch jungen Immanjahres vergessen machen. Doch zunächst sah es leider gar nicht danach aus, denn der moreker Stürmer Ighistan Güldenländer eröffnete das Spiel gekonnt mit einem 3er, der für Ivan Bronjev einfach unhaltbar war. Ein ziemlicher Schock für die Neserus, vor allem als der Noionitensturm gleich noch einmal nachlegte und mit vier Punkten in Führung ging. Doch dann zeigte sich die Klasse von Neseru, die binnen kürzester Zeit aufholten und durch den Gewaltschlag von Perainian Hemmer in Führung gingen. Der Junge Mann aus Festum konnte es selbst nicht fassen, dass er getroffen hatte, und stand erst einmal eine Zeitlang bewegungslos auf dem Feld, während die Zuschauer in anfeuerten. Für den Rest der ersten Halbzeit war das Tor der moreker Auswahl als Zielscheibe freigegeben und der Noionitensturm schien schon aufgegeben zu haben als man mit 15 zu 6 in die Pause ging. Deutlich konnte man die unschönen Worte hören die, die Spieler über ihren Tormann Boronmir Tar'antula verloren, der bisher wahrlich keine gute Figur abgegeben hatte.
Kaum zurück auf dem Feld ging es in dem schweißtreibenden Wetter auch schon weiter mit dem ersten und einzigen Treffer von Elandriel Morgenwind, der Kapitänin der Neserus. Jedoch, plötzlich schien es fast so als habe Logoran von Selem, der Betreuer des Noionitensturms ein kleines Wunder vollbracht denn die Moreker bäumten sich noch einmal auf und wollten nicht in dem Sturm untergehen den die Auswahl aus Stut-Ymi'keku um sie entfesselte und man schien die zurückhaltende Spielweise aufzugeben, was sich vor allem bei Dariana Fürchtnix zeigte, die ihren Gegenspieler gar von hinten Ansprang um diesen am Schuß auf das Gestänge zu hindern. Genützt hat es zwar nichts, der Korkball flog durch die Beine des Tormannes und zählte, doch darf Dariana auch das nächste Spiel noch aussetzen. Zum Ende hin wurde das Spiel jedoch wieder klar von Neseru Stut-Ymi'keku dominiert. Als der Schlußgong ertönte und Gordiane Vehey das Spiel beendete war der Spielstand 21 zu 16 und unter den wenigen anwesenden Anhängern des Noionitensturms war die Meinung einhellig, dieses Spiel hatte man nur aufgrund der desolaten Leistung des eigenen Tormannes verloren. Traurig aber wahr!

Tiger Sendsh'gerhi - T.I.H. Yret Nimaat 5:0
Langweilig. Mit diesem Wort ist eigentlich alles Nennenswerte gesagt. Die Spieler des TIH stellten sich in ihren Teil des Feldes und bremsten mit einer brutalen Spielweise die deutlich besser, und vor allem nicht so hart spielenden Tiger, die allerdings die Fünfzehn aus Yret Nimaat überhaupt nicht ins Spiel kommen ließen, während die Tiger mit fünf Punkten zu keinem Treffer gewannen. Für einige negative Höhepunkte sorgten nur die Spieler des TIH, von denen der Feldrichter drei vom Platz schickte, auch ist bei ihnen der Verlust von Karon Redo zu beklagen, der nach dem Spiel umgehend den Traviabund schloß und seine Imman-Laufbahn beendete. Die Tiger überstanden das Spiel mit einem Ausfall relativ glimpflich, nur ein Spieler musste das Feld verletzt verlassen.

Luchse Táyârret - Tsantsa Chrysemis 16:14
Vor den Augen Ihrer Hoheit Chanya Al'Plâne, die zwar als bekennende Anhängerin von Tsantsa Chrysemis bekannt ist, als Lokalpatriotin allerdings auch den Luchsen die Daumen drückte, ging es in diesem Spiel für die Vizemeisterin des letzten Jahres bereits um fast alles. Sollten die Djáseterinnen und Djáseter gegen den Überraschungstabellenführer von den Inseln erneut verlieren, dann wären sie in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Doch nichts dergleichen war der Fall. Die Luchse gingen in einem von beiden Seiten offensiv und hart geführtem Spiel energisch zu Werke und waren fast über die gesamte Spielzeit die dominierende Auswahl. Besonders das thorwal'sche Sturmduo Freiya Jandrasdottir und Torgul Finwald beeindruckten die Zuschauerinnen und Zuschauer durch ein fast blindes Verständnis. Bereits zur Halbzeit lagen die Luchse mit 10:5 vorn, und nach der Pause setzen sie noch ein wenig zu, so daß es kurz vor Schluß klar 16:8 für die heimische Auswahl stand. Durch zwei Dreier kurz vor Ende gelang den Tsantsas zwar noch eine Ergebniskorrektur, odch nach dem 16:14 ließ der Schiedsrichter das Spiel erst gar nicht mehr aufnehmen. Schiedsrichter Shepses'arût sorgte auch als einziger für negative "Höhepunkte" in diesem Spiel, denn seine kleinliche und besserwisserische Art hemmte nicht nur den Spielfluß sondern wirkte auch erheblich provozierend auf Spieler und Spielerinnen. So verwundert es nicht, daß trotz der auf beiden Seiten ritterlichen Spielweise einige Sperren ausgesprochen wurden. Der Pechvogel des Spieles war ohne Zweifel Luchse-Spieler Karim Halim, der bei einer Heringabe ohne Einwirkung des Gegners böse umknickte und längere Zeit ausfallen wird. Während der Höhenflug der Insulanerinnen und Insulaner vorerst gebremst ist, scheinen die Luchse wieder auf bestem Wege, die Immanfreunde und -freundinnen mit ihrer in den letzen beiden Spielzeiten gezeigten Spielkunst zu erfreuen.

Rekmehi Merkem - Haie Táîmen 14:20
Bei drückender Schwüle (die den Spielern der Haie besonders zu schaffen machte) trafen auf dem Immanfeld von Merkem die Auswahlen von Rekmehi Merkem und den Haien Táîmen aufeinander. Es sollte von Anfang an einigen ungewöhnlichen Ereignissen unterworfen sein. So wurde die gesamte Auswahl der Haie kurz nach Betreten des Spielfeldes von heftigen Juckreizen geplagt, so dass die Vermutung einer Manipulation nahe lag. So sahen das auch die wenigen mitgereisten Anhänger der Haie und protestierten gegen einen Anpfiff. Jedenfalls wurden die Haie dadurch erheblich in ihren spielerischen Möglichkeiten eingeschränkt und lagen zur Pause mit 2:10 zurück. Sie hätten sogar noch wesentlich mehr Gegentore kassieren können, wenn sich die Rekmehis vor dem Tor nicht so unglücklich angestellt hätten. Der Juckreiz, dem die Haie nun seit Spielbeginn ausgesetzt waren, hatte zur Pause seinen Höhepunkt erreicht und schien nicht mehr auszuhalten, bis Betreuer Bores Paapov alle Spieler mit mehreren Eimern kaltem Wasser übergießen ließ um den Juckreiz einzudämmen. Diese Maßnahme zeigte auch Erfolg. Die Haie waren nun zwar klitschnass, aber der Juckreiz war verschwunden. So sahen die Zuschauer in der zweiten Hälfte ein absolut anderes Auftreten der Haie, die sich nun Punkt für Punkt an die etwas überforderten Rekmehis herankämpften, so stand es kurz vor Schluss 14:14. Mehrere Tore gingen dabei auf das Konto von Alrik Roi, der anscheinend noch nicht von seiner Verletzung genesen war. So wurde er auch andauernd von den eigenen Spielern beschimpft und die Zuschauer buhten ihn aus. Als schließlich die Haie ihre Angriffsbemühungen verstärkten und das Spiel nur noch vor dem Tor der Rekmehis stattfand konnte auch Alrik Roi nicht mehr viel tun und so erzielten die Haie noch mehrere Tore und erhöhten auf den Endstand von 20:14. Die Auswahl von Betreuerin Han s'Olo bekam sich nach dem Spiel derartig in die Haare, dass einige Spieler mit blauen Flecken vom Platz gingen. Als letztes gibt es noch ein Ereignis aus dem Vorfeld des Spiels zu vermelden: Xaafer Al'Abbas von den Haien wurde von einer Giftschlange gebissen und überlebte die Vergiftung nur knapp. Er wird für mindestens drei weitere Spiele ausfallen.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 4. Spieltag

Tsantsa Chrysemis - Rekmehi Merkem 17:10
Was für ein Spiel! Alles fing damit an, dass die Potte mit der Rekmehi Merkem nach Benbukkula zum Auswärtsspiel gegen Tsantsa Chrysemis Gegenwind hatte und man sage und schreibe erst eine Woche zu spät auf der Waldinsel ankam. Das machte aber nichts, das Spiel konnte ordnungsgemäß nachgeholt werden. Die Hausherren legten auch zu Spielbeginn druckvoll los und nach dem der stark außer Form spielende Tormann der Wachteln Alrik Roi eine Banane an den Kopf geworfen bekam, brach die Abwehr ein und Tsantsa wollte ein Tor nach dem anderen gelingen. Zu allem Überfluss für Rekmehi wurde eine grobe Attacke des Angreifers Mintio Krawallo nicht mit einem Platzverweis geahndet. So mussten man sich 10:17 geschlagen geben. Am auffälligsten bei Tsantsa Chrysemis spielte der erst 22jährige Siebbo Acht, der sein erstes Spiel bestritt und dank seines Talentes das er an der Tag legte gleich einen Einer und einen Dreier zum Erfolg seiner Auwahl beisteuerte.

T.I.H. Yret Nimaat - Luchse Táyârret 21:20
Was für ein Spiel! Die zahlreichen Zuschauer und Zuschauerinnen in Mer'imen sahen ein Kräftemessen, das keine Siegerin verdient gehabt hätte und eines Spitzenspiels würdig war. Von Anfang an suchten beide Auswahlen ihr Heil in der Offensive und sogar die derzeit sehr wegen ihrer arg rustikalen Spielweise gescholtenen Mer'imener gaben sich alle Mühe, dieses Spiel nicht mit unritterlichen Aktionen und bösen Attacken zu entwürdigen. Der offene Schlagabtausch zeigte, daß beide Auswahlen auf höchstem Niveau zu spielen vermochten und manch ein Spielzug, erfolgreich oder nicht, animierte die Zuschauerinnen und Zuschauer zu Szenenapplaus. Waren die Mer'imener und Mer'imenerinnen zu Anfang noch sichtlich bemüht, den Ausfall ihres besten Stürmers Redo, der seit seinem Traviabund dem Imman entsagt hat, zu kompensieren, war den Luchsen spätestens nach der ersten Führung der Hornissen beim 8:7 die Nervosität ob ihres schwachen Starts in die Liga anzumerken. Doch beide Auswahlen überwanden ihre Probleme schnell, so daß es keiner gelingen mochte, entscheidend in Führung zu gehen. Auf Seiten der Hornissen übernahm das Trio Faran Halan, Tonkowan und Swangard Thorkillsdottir mehr und mehr kollektiv die Rolle des ausgeschiedenen Redo und sorgte für Brandgefahr vor dem Tor der Luchse, auf deren Seite der überragende Bremser Cuano Moarghain nicht nur oft in höchster Gefahr rettete, sondern dazu auch noch die Zeit zu schnellen und gefährlichen Vorstößen fand. Auch nach der Pause - Spielstand 10:10 - ging der Kampf mit offenem Visier weiter, doch mehr und mehr machte sich das einzige Hemmnis dieses Spiels bemerkbar. Schiedsrichter Shepses'arût verstand es zunehmend, mit seiner allzu pedantischen Regelauslegung viel Schwung aus dem offenen Schlagabtausch zu nehmen - auch wenn er diesmal glücklicherweise auf seine sonst so exzessiv ausgesprochenen Sperren verzichtete. Den Ausschlag in diesem Spiel gab schließlich eine Sanduhrumdrehung vor Schluß der überragende Hornissen-Stürmer Halan, dessen wundervoller Heber sich über den verzweifelt herangeeilten Luchse-Verteidiger Moarghain ins Tor zum 21:20 senkte. Fazit: Die Hornissen sind weiter ein heißer Kandidat für den Titelgewinn, die Luchse verlieren einmal mehr sehr unglücklich nach einer guten Leistung das Spiel und den Anschluß an die Tabellenspitze.

Haie Táîmen - Neseru Stut-Ymi'keku 13:20
Eine steife Brise wehte vom Meer her über den Strand bei Porto de Cavazo. Die Zuschauerränge waren gut gefüllt, denn niemand wollte sich das Spiel der heimischen Haie Táimen gegen die Tabellenersten Neseru Stut-Ymi`keku entgehen lassen. Es könnte kaum unterschiedliche Auswahlen geben. Auf der einen Seite die edlen, nisutlichen Neserus und auf der anderen die volksnahen Haie. So wurde auch das Spiel auf beiden Seiten mit Einsatz und Offensivkraft geführt. Von Anfang an zahlte sich das neue Übungsprogramm der Neserus aus und sie konnten in der ersten Halbzeit gewaltig vorlegen. In der zweiten Halbzeit konnten die unerfahreneren Haie wieder ein wenig aufholen. Sie schossen einige umstrittene Tore, von denen böse Zungen behaupten, daß es dabei nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Feldrichter Leff Duttie fiel jedoch nichts dergleichen auf. Insgesamt verlief das Spiel trotz der ineressanten Paarung wenig ereignisreich, abgesehen von jeweils einem Schwerverletzten auf beiden Seiten. Es endete mit einem 20:13-Sieg für Neseru.

Noionitensturm Morek - Tiger Sendsh'gerhi 42:26
Bei stürmischen Windverhältnissen trafen sich die Auswahlen des Noionitensturms Morek und der Tiger aus Sendsh'gerhi auf dem Immanfeld des Klosters Morek zu einem denkwürdigen Spiel. Obwohl beide Betreuer den Schiedsrichter Refer Rhy darauf hinwiesen, daß das Spiel durch die starken Windböen mehr als nur erschwert werden würde, wurde das Spiel angepfiffen. Beide Auswahlen gingen von Beginn an sehr offensiv zu Werke, die Tiger unterstützten ihre Offensivbemühungen durch ein brutales Auftreten, das zwei Spielern von Morek schwere Verletzungen einbrachte. So war es auch nicht verwunderlich, daß beide Auswahlen innerhalb kürzester Zeit jede Menge Tore erzielen konnten... und das trotz der schlechten Windbedingungen (die aber auch wenige Dreier zuließen). So stand es zur Halbzeit 23:18 für den Noionitensturm und die Zuschauer und Zuschauerinnen beider Seiten waren hellauf begeistert, da sich die Haufen einen offenen Schlagabtausch lieferten und viele schöne Tore erzielten. Besonders herausragend war hierbei der Morek-Stürmer Bruder Boronian al'Hedeswar, der 6 Tore am Stück erzielte! Sogar der Torhüter Moreks hatte ein Tor erzielt. Bei den Tigern hatte Raul Strähner von sich reden gemacht, indem er zwei Einer und einen Dreier erzielte. So ging es gutgelaunt in die zweite Hälfte und der Torregen ging weiter...
Gleich nach Beginn der zweiten Hälfte brüllte der Moreker Bran Feuerstein seinem Ball führenden Kollegen ‚Der-immer-in-den-Wald-läuft' zu: "Lauf Waldmann... lauf!" Er tat wie ihm geheißen, doch nicht ohne den Ball mitzunehmen und auf dem Weg zum Wald mit dem Ball durch das Torgestänge zu rennen und so ein Tor zu erzielen. So ging es weiter Schlag auf Schlag, aber die druckvoll agierenden Moreker hatten die größere Ausdauer und gewannen so dieses unterhaltsame und rekordverdächtige Spiel verdientermaßen mit 42 : 26.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 5. Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku - Tiger Sendsh'gerhi 24:0
Wäre nicht das Drumherum gewesen, so hätte man das Spiel der Neserus gegen die Tiger als einseitige, fast langweilige Angelegenheit abhaken können. Die Gäste aus dem Flottenhafen hatten nie auch nur den Hauch einer Chance und wurden von den Neserus nach allen Regeln der Kunst vorgeführt. Diese erzielten unter dem Jubel ihrer Anhängerinnen und Anhänger die Punkte fast nach Belieben, besonders hervor tat sich diesmal der junge Stürmer Djer'kem Ách'ah. der alleine acht Punkte erzielte. Die Tiger wurden ob ihrer fruchtlosen Bemühungen mehr und mehr unleidlich. Zunächst bekam der eigene Torhüter dies zu spüren; ab Beginn der zweiten Hälfte beim Stand von 10:0 wurde er immer wieder von den eigenen Spielerinnen und Spielern angeschrien und beschimpft, was ihn noch mehr als die zahlreichen Gegentore verunsicherte. Schließlich wurde auch die Spielweise der Tiger immer ruppiger und mündete in eine Schlägerei Mitte der zweiten Hälfte, die von Schiedsrichter Shepses'arût in Ruhe betrachtet und geahndet wurde. Trotz des Nachteils einiger verletzungs- und sperrenbedingter Ausfälle trumpften die Neserus im Anschluß weiter auf, während die Tiger ihre eigenen Angriffsbemühungen offenbar einstellten. Kurz vor Schluß, beim Stand von 20:0 kam es dann zum Höhepunkt des Spiels: Mitten auf dem Feld erschien der Geist des kürzlich verstorbenen Oberhauptes der Familie Pâestumai. In der unheimlichen und angsterfüllten Stille wandte sich die fast durchsichtige Erscheinung Tanith Pâestumais mit verzweifelt ausgetreckten Händen in den Rund der Zuseherinnen und Zuseher und klagte: "Mein Gold? Wo ist mein Gold? Oh weh, mein Gold..." Glücklicherweise behielt Schiedsrichter Shepses'arût die Nerven. Der kleine, graugekleidete Mann trat beherzt auf die Erscheinung zu und gab ihr zu verstehen, daß es den Regeln nach auch Geistern nicht gestattet sei, während eines laufenden Spiels auf das Spielfeld zu treten. Tanith Pâestumai möge sich also bitte entfernen, damit das Spiel wiederaufgenommen werden könne. Und erstaunlicherweise wirkte es. Noch bevor der eilig herbeigerufene Borongeweihte dem Geist gegenübertreten konnte, löste sich das Schemen auf und ward nicht mehr gesehen. Schiedsrichter Shepses'arût bestand anschließend darauf, die vier Sandkörnlein, die zur vollen Spielzeit noch fehlten, auszuspielen, und so kamen die etwas weniger verunsichert erscheinenden Neserus gegen die nun völlig von der Rolle spielenden Tiger noch zu weiteren vier Punkten.

Haie Táîmen - Tsantsa Chrysemis 9:25
Ein relativ ereignisloses Spiel, könnte man annehmen, wenn man sich das Ergebnis anschaut, doch weit gefehlt - das Spiel war von geprägt von hochkarätigem Imman auf beiden Seiten, bis gegen Mitte der zweiten Halbzeit. Die Haie wurden als Heimmanschaft dann noch zusätzlich angetrieben: Die Mannschaft von zwei brabaker Schiffen, die im Hafen von Taimen vertäut lagen, hatten beschlossen, geschlossen das Spiel zu besuchen - und sich, wenngleich auch sie nichts über die Haufen wussen, zur Unterstützung der Heimatmannschaft eingefunden. Der nagative Höhepunkt des Spiels war wohl eine Tätlichkeit des chrysemer Spieler Kashban ben Nebahath Mitte der zweiten Halbzeit. Der Spieler hatte seinen Schläger nach dem Taimer Spieler Duras Nakrai geworfen und diesen für den Rest des Spieles außer Gefecht gesetzt, bevor der Feldrichter Angatorn Leifsson eingriff, den Spieler vom Platz stellte und "vorsorglich" mit einer Sperre für acht Spiele belegte. Daraufhin drehte ben Nebathath wohl durch und versuchte den Schiedsrichter tätlich anzugreifen - der stämmige Thorwaler konterte mit einem Fausschlag, der den Spieler in boronseligen Schlaf beförderte, ihm mehrere gebrochene Rippen beibrachte und den sonst relativ ausgewogenen Thorwaler dazu bewog, die Sperre um weitere zwei Spiele auf sage und schreibe zehn Spiele zu verlängern "um eine Schande für alle Immanspieler vom Platz fernzuhalten" wie er das danach wütend kommentierte. Als dann auch noch der törichte Chrysemier Larosall Grakko sich zum Feldrichter begab, um sich zu beschweren und mit einer Sperre für das aktuelle und das nächste Spiel vom Platz zu gehen, war Tsantsa endgültig ruhiggestellt - die Haie ebenfalls. Das Spiel lief danach gehemmt und absolut spannungs- und Emotionslos ab, und die Haie wagten es nicht, irgendwie emotional gegen die hohe Führung des Banners aus Chrysemis anzukämpfen, und somit gewann Tsantsa - und behält sicherlich einen unangenehme Erinnerung an Angartorn Leiffson zurück.

Luchse Táyârret - Noionitensturm Morek 22:26
Bei schwül-heißem Wetter trafen sich die Auswahlen von Táyârret und Morek auf dem Immanfeld von Djasét. Vor Spielbeginn überreichte ein reicher Kaufmann aus Djasét den Luchsen einen neuen Satz Schläger, den er zum Wohle des Vereins gestiftet hatte. Nachdem Schiedsrichter Refer Rhy das Zeichen zum Beginn gegeben hatte, legte der Noionitensturm los... während die Luchse es eher gemächlich angehen ließen. Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Punkte für die offensiven Moreker erzielt und es stand 6:0. Dann rief Nori Klopfbüttel, der Betreuer der Luchse, den Kapitän der Auswahl zu sich heran und gab ihm taktische Anweisungen mit auf den Weg. Anscheinend wurden diese auch befolgt, denn die Luchse kamen besser ins Spiel und so stand es zur Pause 14:11 für die Luchse. Doch der Noionitensturm erwies sich wieder einmal als unberechnenbar und steckte nicht auf... im Gegenteil - sie drängten die Luchse in deren Hälfte und kamen zur Mitte der zweiten Hälfte auf 17:18 heran. Auf Anweisung ihres Betreuers Logoran von Selem erhöhten sie den Druck sogar noch. Die Folge war schliesslich der verdiente Endstand von 26:22 für den Noionitensturm, der wieder einmal bewies, dass er immer für eine torreiche Begegnung zu haben ist. In diesem unterhaltsamen Spiel taten sich auf Seiten von Morek besonders hervor: Gellibert Tadsch'daun mit 6 Treffern und Het'mamanoch'ene mit 5 Treffern. Bei den Luchsen bewies Freiya Jandrasdottir mit insgesamt 7 Punkten ihre Fähigkeiten. Noch zu erwähnen ist ein Neuzugang bei Morek: Nach Spielende sprach ein Fremder in abgerissener Kleidung und einem Immanschläger im Rucksack den Betreuer des Noionitensturm an. Er stellte sich als Ignatius der Reisende vor und bot seine Dienste als Bremser an, sofern er dafür Unterkunft und regelmäßige Mahlzeiten erhalten würde. Logoran von Selem willigte ein und der fremde Landstreicher reiste mit dem Noionitensturm ab.

Rekmehi Merkem - T.I.H. Yret Nimaat 9:16
Willkommen am Immanfeld Merkem! Der Tag war heiß, aber die Gastgeber hatten keine Kosten und Mühen gescheut das Umfeld noch heißer zu gestalten, denn nicht umsonst spielte vor dem Spiel und in der Halbzeit eine Bardengruppe auf, um den Zuschauern das Spiel erst so richtig schmackhaft zu machen. Die Stimmung war so gut, daß sich sogar die Gäste von TIH Yret Nimaat davon anstecken ließen, wobei dies sowohl für die Spieler und Spielerinnen der Auswahl als auch für die mitgereisten Anhänger galt. Gleich zu Beginn wurden die Gäste auch für ihre positive Einstellung belohnt, als Hamar Al`Mansour zu einem überraschenden Sturmlauf ansetzte und die gegnerischen Bremser einfach über den Haufen lief, 3 zu 0 für TIH. Ein gehöriger Schrecken für die Gastgeber, die mit solch einem rasanten Start der Partie offensichtlich nicht gerechnet hatten. Rekmehi lies sich solch ein Vorgehen natürlich nicht gefallen und versuchte durch ein offensives aber kräfteschonendes Spiel in Führung zu gehen, wobei sich hier die Zuschauer deutlich bemerkbar machten und den Auswahl aus Merkem vorantrieben. Allerdings schien TIH Yret Nimaat heute ein glückliches Händchen zu haben, was allein schon der sensationelle Treffer von Marbak Canan, TIHs Tormann, beweist. Gerade hatte er einen Angriff von Aduros Tebora erfolgreich abgewehrt als er einen weiten, kraftvollen Abschlag tief in die gegnerische Hälfte vollführte und der Ball kullerte, von Alrik Roi - der offensichtlich schon in der Pause war - unbemerkt, ins gegnerische Tor. Da halfen auch die lautstarken Proteste von Tarid ibn Bashan nichts mehr, der aufgrund dieses Wutausbruches vom Platz verwiesen wurde. Halbzeitstand 8 zu 10! Die zweite Hälfte begann schleppend, bei vielen Spielern machte sich die drückende Hitze jetzt deutlicher bemerkbar und es wollte keine rechte Freude mehr am Spiel aufkommen. Erwähnenswert eigentlich nur noch der sinnlose Streit zwischen Vitus Datur und Anjuri, der auf Seiten TIHs mit einer Sperre und auf Seiten Rekmehis mit einer Verletzungspause endete. Alles in allem ein Spiel das frisch und gelöst begonnen hatte und in der zweiten Hälfte durch die gnadenlose kemsche Sonne zusehends zum erliegen kam. Trotzdem ein verdienter Sieg für die Gäste, die mit zahlreichen 3ern die Zuschauer begeisterten.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 6. Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku - Tsantsa Chrysemis 30:6
Das kurioseste Ereignis dieses Spiels fand noch vor dem Anfangsgong statt: Kapitänin Elandriel Morgenwind von Neseru und Kapitän Serpo Lassan von Tsantsa trafen noch vor der Ankunt Scheidsrichter Shepeses'arûts an der Mittellinie und kamen ins Plaudern. Was so besprochen wurde, ist nicht bekannt, jedoch schienen sich die Elfe und der rauhe Söldling blendend zu verstehen - kurzerhand einigte man sich per Handschlag darauf, in diesem Spiel jede Härte zu vermeiden und den Wettstreit in Freundschaft auszutragen. So konzentrierten sich beide Auswahlen also hauptsächlich auf eine zurückhaltende Spielweise, was der Tabellenführerin wohl mehr zugute kam - Neseru dominierte ihren schärfsten Verfolger in allen Belangen und erteilte den bisher so starken Insulanerinnen und Insulanern eine Lektion. Wie schon in den Spielen zuvor, begeisterte die Heimauswahl durch ein gepflegtes Kurzspaßspiel, aus dem Mittelfeld kamen überraschende Ideen, die Zuspiele in den Sturm waren überaus präzise und die Abwehr unüberwindbar wie eine Mauer. Tsantsa fand nie ein Mittel gegen die wie entfesselnd aufspielende Heimauswahl und fügte sich schließlich in die Niederlage - in einer überaus ritterlichen Weise, denn kein Schimpfen war aus den Reihen der Chrysemer zu hören, kein Spieler und keine Spielerin vergaß sich und griff zu unlauteren Mitteln. So hat der Aufsteiger eine bittere Lehre annehmen müssen, drei Punkte verloren - aber wohl auch neue Freunde gewonnen: die Anhängerinnen und Anhänger der Heimauswahl feierten nach dem Spiel auch die ritterlichen Gäste, die zusammen mit den Neseru-Spielerinnen und -Spielern die folgende Nacht auf fröhlich durchzechten.

Noionitensturm Morek - Rekmehi Merkem 22:47
Ein Skandalspiel ohnegleichen sahen die immanbegeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer am Kloster Morek, wo die Heimauswahl nicht zuletzt dank zahlreicher skandalöser Schiedsrichterentscheidungen gegen das Tabellenschlußlicht aus Merkem mit dem Rekordergebnis von 22:47 baden ging. Schon von Anfang an zeigte Schiedsrichter Cato, ein Waldmensch aus Rekáchet, seine Vorliebe mehr als deutlich. Ständig unterbrach er - unbeeindruckt von den wütenden Protesten der Zuschauerinnen und Zuschauer, Angriffe der Heimauswahl, während er den Wachteln fast alles durchgehen ließ. Schuß um Schuß brandete so auf das Tor der Moreker - in dem Torhüter Boronmir Tar'antula zugegebenermaßen einen schwarzen Tag erwischt hatte -, und Punkt um Punkt wurde ihnen gutgeschrieben - kurioserweise entschied der Schiedsrichter in jeder unübersichtliche Situation auf Tor, und dann zumeist gar auf einen Dreier, so daß die Wachteln bis zur Pause schon uneinholbar 36:2 führten. Mit einiger Verspätung konnte das Spiel dann fortgesetzt werden, denn es bedurfte des Einsatzes von Ordensleuten, das Spielfeld von wütenden Anhängerinnen und Anhängern des Noionitensturm zu befreien, letztere beschränkten sich fortan darauf, lautstark und unablässig den Schiedsrichter zu beschimpfen. Der bemühte sich schließlich, zumindest den Schein der Unparteilichkeit wieder aufzubauen - so kam es zu einer ausgeglicheneren zweiten Halbzeit, in der Morek sich ein wenig den Zorn vom Leibe spielen und noch verkürzen konnte. Gleich nach dem Spiel legte Betreuer Logoran einen förmlichen Protest gegen den Schiedsrichter ein, der jedoch umgehend zurückgewiesen wurde - offensichtliche Regelverletzungen waren nicht nachweisbar, alle Entscheidungen Catos lägen im "Bereich des Ermessensspielraums". Damit ist der Aufwärtstrend des Noionitensturm erst einmal gestoppt; die Wachteln können sich vom Tabellenende lösen. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt jedoch.

Tiger Sendsh'gerhi - Luchse Táyârret 12:0
Das ist das endgültige Aus für die Luchse. Dies stand nach dem letzten Spiel, in dem die Tiger ihnen ordentlich die Krallen zeigten, fest. Bereits demotiviert erschienen die Luchse auf dem Feld und stellten sämtliche Spieler vor ihr Tor. Es erscheint nur logisch, dass sie keinen einzigen Punkt erlangten- man schießt eben auf diese Distanz nur sehr schlecht Tore. Die Tiger hingegen rannten ein um das andere mal gegen die lebende Mauer an. Mit Erfolg. Sogar zwei dreier konnten sie für sich verbuchen. Eine grandiose Leistung der eifrigen Spieler. Den Luchsen hingegen muss man zugestehen, dass sie wirklich vom Unglück verfolgt waren. Die Fünfzehn hatten vor dem Spiel keinerlei Gelegenheit gehabt sich von der Anreise zu erholen. Doch dem nicht genug. Es gehen Gerüchte um, dass einer ihrer Ersatzspieler schwer erkrankt ist und womöglich nie wieder den Rasen betreten wird. Mannschaftskapitän Klopfbüttel wollte sich bislang nicht dazu äußern, versprach BILD jedoch demnächst Rede und Antwort zu stehen.
Der führende Feldrichter Leff Duttie brach in diesem Spiel sämtliche Rekorde. Der griesgrämige Kauz verteilte insgesamt sechs Sperren wegen Aufruhr und diverser Tätlichkeiten, da auf beiden Seiten die Emotionen hochkochten und hart ausgeteilt wurde. So mancher fand das Vorgehen des Feldrichters übermäßig streng, aber es ist durchaus verständlich, dass selbst bei diesem erfahrenen Mann einmal die Nerven durchgehen. Denn spätestens in der zweiten Halbzeit verwandelte sich die Arena in einen tobenden Hexenkessel. Die Anhänger der Tiger, sowieso für ihre Aggressivität bekannt und aufgestachelt durch den Punktestand, schmissen Unmengen von Wurfgeschossen nach den geknickten Luchsen und versuchten ein um das andere mal auf den Rasen zu stürmen. Das niemand ernstlich verletzt wurde grenzt an ein Wunder. Die Feldgarde war ständig im Einsatz und konnte dennoch die meisten Vorfälle nicht verhindern. Wenigstens gelang es ihnen, wenn auch mit sichtlichem Widerwillen, die verängstigte Anhängerschaft der Luchse leidlich vor Übergriffen zu schützen.
Während die Tiger sich feiern ließen, krochen die kleineren Katzen vom Platz, um sich die Wunden zu lecken. Viele Immanfreunde sprachen von "einer der größten Peinlichkeiten in der kem`schen Immangeschichte". Für die meisten steht schon jetzt, am Ende der Hinrunde, fest, dass die Luchse in die zweite Liga absteigen werden. Der Neset von Terkum, Tiàmar Tem'kat'nafe'phi liess den Luchsen jedoch Worte des Trosts überstellen.

T.I.H. Yret Nimaat - Haie Táîmen (verlegt)


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 7. Spieltag

Tsantsa Chrysemis - T.I.H. Yret Nimaat (verlegt)

Rekmehi Merkem - Tiger Sendsh'gerhi 11:15
Caljinia Han s'Olo hatte es mit ihrer Auswahl in der letzten Woche etwas zu gut gemeint, so das vielen der Spieler und Spielerinnen bereits in der ersten Hälfte die Luft ausging. Auch die Tiger hatten Probleme, denn Ragnid Salavas hatte sich während der Überfahrt schwer verletzt und muß für die nächste Zeit aussetzen. Doch zunächst zeigten sich beide Auswahlen von ihrer besten Seite. Kurz nachdem Gordiane Vehey das Spiel freigegeben hatte, hatten auch schon beide Truppen je einen Ball unter der Querlatte hindurchgetrieben. Bomil Boschor traf für Merkem und Hallar Deorsson für die Tiger. Doch schon nach kurzer Zeit, gewannen die Tiger die Oberhand im Spiel. Ein wahrer Ballhagel wurde auf das Tor des Merkemer Tormannes Alrik Roi abgeschossen und egal wie flink sich der Sohn eines Reisbauern auch bewegte, den Gewaltschüssen der Tiger hatte er nichts entgegenzusetzen. Doch auch die Tiger bekamen Probleme, denn noch kurz vor der Halbzeitpause befanden sich die Gäste plötzlich in einer mehr als mißlichen Situation, Ingrimon Riemer mußte den Platz nach einer brutalen Sense gegen einen von Rekmehis Stürmern verlassen, doch kurz darauf passierte das wirkliche Unglück, Zorin Marello der Bremser der Gastgeber, der gerade zu einem furiosen Sturmlauf angesetzt hatte, wurde vom Tormann der Tiger geblockt, beide Spieler gingen zu Boden und mußten vom Feld getragen werden. Den Gastgebern viel das ersetzen eines Bremsers nicht allzu schwer, doch leider verbüsst die Ersatztorfrau der Tiger noch immer eine Strafe und konnte so nicht zum Einsatz kommen. Da war es ein Glück das die Feldrichterin Vehey die Halbzeitpause einläutete. Der Zwischenstand Merkem 5, die Tiger 11.
Nach langem Überlegen schickte Hela Marnion dann ter Maus, den Bremser, als Ersatz ins Tor, doch Rekmehi hatte bereits Aufwind gespürt und wollte nun die Unerfahrenheit des Tormannes ausnutzen. Ein Sturmlauf auf das Tor der Tiger nach dem anderen und diese wußten sich teilweise nur noch durch verzweifelte Aktionen zu verteidigen. Rahjano da Silna, verletzt nachdem er einen Dreier in letzter Sekunde verhindert hatte, Hallar Deorsson, der Stürmer der in der Abwehr aushalf, verletzt nachdem er von einem merkemer Spieler einfach überrannt wurde und dann waren da auch noch einige Sperren für die Tiger, alles in allem kein gutes Spiel für die Flottenauswahl, doch am Ende hatte der Vorsprung aus der ersten Hälfte doch noch gereicht und die Tiger können sich über einen hart erkämpften 11:15 Sieg freuen, auch wenn diese Freude durch die vielen Ausfälle getrübt werden dürfte.

Haie Táîmen - Noionitensturm Morek 23:27
Wieder mal lieferte der Noionitensturm ein spannendes Spiel mit vielen Toren, die schon ihr Markenzeichen zu sein scheinen. Doch auch die heimischen Haie ließen sich nicht lumpen und erzielten viele Tore. So begann das Spiel zwar druckvoll von beiden Seiten, aber besonders Vorsichtig spielten beide Haufen auch wieder nicht. So kam es dazu, dass schon nach kürzester Zeit Verletzungen auf beiden Seiten zu vermelden waren und auch einige Spieler des Feldes verwiesen wurden. Trotzdem wurde die Spiellaune nicht gebremst und so stand es zur Halbzeit 10:14 für Morek. Auch in der zweiten hälfte der Partie dominierten die Moreker, aber die Haie kamen immer wieder durch gefährliche Kontor zu Toren. Am Ende stand es schließlich 27:23 für Morek, deren Sieg nie ernsthaft in Gefahr zu sein schien.

Luchse Táyârret - Neseru Stut-Ymi'keku 8:11
In einem packenden Spitzenspiel war über weite Strecken kein Unterschied im Niveau beider Auswahlen zu erkennen. Es ist schlichtweg nur schwer verständlich, weshalb die Luchse in der Tabelle derart schlecht stehenm waren sie diese Spielzeit bislang die einzige Auswahl, die mit den Neserus auch in spielerischer Hinsicht mithalten konnten. Auf beiden Seiten gab es feine Technik und wunderschöne Spielzüge zu sehen, wobei die Neserus mit einem überragenden 30:6-Triumph gegen die starken Chrysemer und Chrysemerinnen im Rücken zunächst den besseren Auftakt hatten. Elandriel Morgenwind, die elfische Kapitänin, legte durch zwei Dreier schnell ein 6:0 vor, doch wer gedacht hatte, dass die Luchse resignieren würden, sah sich bitter getäuscht. Der neuerliche Rückstand mobilisierte bei der Heimauswahl neue Reserven und es gelang ihr, die Gäste in der eigenen Hälft förmlich einzuschnüren - mit Erfolg: bis zur Paus schafften die Luchse nicht nur den Ausgeleich, sondern gingen sogar mit 7:6 in Führung. Auf Seiten der Tabellenführerin kam es daraufhin zu handfesten Auseinandersetzungen, da die Sturmreihe mit den oft in Unsicherheit verfallenenden Bremserinnen und Bremser in Streit geriet. Das spannende Spiel setzte sich in der zweiten Hälfte nahtlos fort, wobei die Luchse zu Beginn einige klare Tormöglichkeiten verschmähten. Dann jedoch steigerten sich die Neserus immer mehr, gingen konzentrierter und engagierter zu Werke und konnten durch einige überraschende Spielzüge wieder klar in Führung gehen. Diese Spielweise forderte gegen Ende konditionellen Tribut, so dass die Luchse wieder offensiver werden konnten, doch mehr als das 11:8 gelang den wackeren Táyârretern und Táyârreterinnen nicht. Löblich hervorzuheben ist die Ritterlichkeit der Begegnung, keine der beiden Auswahlen griff zu unschönen Mitteln und Schiedsrichter Shepses'arût konnte trotz des rasanten Spiels einen ruhigen Nachmittag verbringen.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 8. Spieltag

Tsantsa Chrysemis - Noionitensturm Morek 24:17
Wieder einmal hat sich im Imman gezeigt: Man spielt nicht nur mit dem Mohagoni sondern auch mit dem Kopf! Da hatte man auf Seiten von Tsantsa einen klaren Vorteil und konnte anhand eines geschickt aufgebauten Spiels über die Flügel die Moreker ein ums andere mal jn Verlegenheit bringen. Dabei hatte für die Auswahl aus Áaresy eigentlich alles gut angefangen und war durch einen Dreier von Gellibert Tadsch'daun früh in Führung gegangen. Wo wir gerade beim Riesentalent von Morek sind: Gerüchten zufolge liegt ihm ein unterschriftsreifes Angebot von Neseru vor. Hiernach solle er noch eine Saison in der KIL spielen und anschließend in das Horasreich wechseln. Ob es ihn lockt wird man sehen, verwirrt zu haben scheint es ihn in jedem Fall. Nach dem Führungstreffer ging bei Gellibert Tadsch'daun nichts mehr zusammen, wirkte er stark abwesend.

T.I.H. Yret Nimaat - Neseru Stut-Ymi'keku (verlegt)

Haie Táîmen - Tiger Sendsh'gerhi 24:17
Aufgerüttelt durch die immer brisanter werdende Tabellensituation hatten sich die Haie entschlossen, das wichtige Spiel gegen die Tiger mit noch mehr Ernst als sonst anzugehen. So hatte Betreuer Paapow nicht nur ein höchst rustikales Vorgehen angeordnet, auch rief er seine Bremserinnen und Bremser am Tag vor dem Spiel zu Sonderübungseinheiten zusammen, um ihr Zusammenspiel zu stärken. Abgesehen von der verbesserten Kondition der Haie hatte diese Maßnahme jedoch wenig Wirkung, was jedoch alleine Herrn Efferds Schuld war: ungewöhnlich heftige Regenfälle verwandelten den Strandplatz von Porto de Cavazo in eine wahre Rutschbahn und öffnete dem Zufall Tür und Tor. Das Spiel entwickelte sich für die Tiger von Anfang an ungünstig, was auch daran lag, daß die durch zahlreiche Ausfälle geschwächten Tárethonerinnen und Tárethoner nur mit 14 Leuten antreten konnten; auch fielen beide Torwächter aus, so daß die Feldspielerin Hesindiane ter Maus das Gehäuse hüten mußte. Die Ersatzfrau schlug sich durchaus wacker, doch zu einer vorsichtigen Spielweise gezwungen (weiter Ausfälle konnten sich die Tiger nun wahrlich nicht mehr leisten), kam Sendsh'gerhi gegen die oftmals brutal vorgehenden Haie von Anfang an ins Hintertreffen. So war der Erfolg der Haie niemals ernsthaft in Gefahr, auch wenn die Gäste teilweise schönes Imman zeigten und auch reichlich zu Torerfolgen kamen. Der auffälligste Spieler des Spieles war der Haie-Ersatzstürmer Sel Thomack, der, sturzbetrunken über das Feld wankend, Mitte der zweiten Hälfte beim Stand von 24:11 den Kork annahm, vier ihn angreifende Spieler aussteigen ließ und satt ins rechte untere Eck vollendete - allerdings ins eigene Tor! Daraufhin stürzten sich zehn Haie-Spielerinnen und -Spieler auf den eigenen Mann, der jubelnd seine Runde drehte. Schiedsrichter Shepses'arût griff jedoch nicht ein, sondern sah sich zusammen mit den unbeteiligten Tiger-Spielerinnen und -Spielern ungerührt die interne Haie-Boxmeisterschaft an, ließ danach sechs verletzte Haie - darunter der lallende Eigentorschütze - vom Feld schaffen und sprach zu guter Letzt für den Haie-Bremser H'Khar noch eine Sperre für den entscheidenden K.O.-Schlag gegen den eigenen Stürmer aus. Die nun plötzlich in Überzahl stürmenden Tiger nutzen die Gunst der Stunde und drängten die Haie in die eigene Hälfte, aber der sturzbachartige Regen und die Kürze der Zeit machten es ihnen unmöglich, mehr als nur Ergebniskosmetik zu erreichen.

Rekmehi Merkem - Luchse Táyârret 1:3
Tja, was soll man bei diesem Ergebnis sagen? Auf dem Immanfeld von Merkem lieferten sich die zwei Immanhaufen das wohl langweiligste Spiel der bisherigen Saison. Es gab jede Menge Verletzungen und Sperren und ganze zwei Tore (!), ein Einer Merkems in der ersten Hälfte und ein Dreier der Luchse kurz vor Spielende. Der schon sicher geglaubte Sieg Merkems wurde also doch noch zur Niederlage. Dan war Schluss und die Luchse jubelten über drei glückliche Punkte. Die Rekmehis fügten sich in ihr Schiccksal und verschwanden so schnell es geht vom Feld. Das wäre aber auch gar nicht nötig gewesen... die meisten der Zuschauer und Zuschauerinnen waren ohnehin schon Mitte der zweiten Hälfte gegangen.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: Nachholspiele

T.I.H. Yret Nimaat - Neseru Stut-Ymi'keku 8:19
Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch reisten die Neserus ins ferne Mer'imen hatte doch der T.I.H. das Hinspiel in Tárethon Dank des Schiedsrichters und einer arg rustikalen Spielweise knapp gewonnen. So trafen sich die Bremser und Brmeserinnen der Neserus Tage vorher zu gesonderten Übungseinheiten, galt es doch, sich auf die gefährliche Offensive der Mer'imeni einzustellen - mit Erfolg, wie sich herausstellen sollte. Und Neseru hatte zudem Glück: Sage und schreibe sechs T.I.H.-Spieler verletzten sich auf der Anreise zu diesem Spiel, als eine Hängebrücke unter ihnen wegbrach, so daß die Heimauswahl stark ersatzgeschwächt antreten mußte. Im Spiel selbst übernahm die Tabellenführerin von Anfang an die Initative, und wie es schien hatte die lange Pause - angeblich aufgrund schlechter Wetterbedingungen sagte der T.I.H. die letzen beiden Spiele ab - den Heimischen nicht den erhofften Vorteil gebracht: Die Hornissen wirkten durch ihre kraftzehrende brutale Spielweise in den ersten Spielen nach wie vor ausgezehrt, mutlos und schwach. So entlud sich der Zorn der Neserus in einer wahren Demütigung des Mitfavoriten, der kein Bein auf den Boden brachte. Immer wieder brandeten Angriffe auf das Tor der Heimauswahl, meist ausgehend vom überragenden Bremser Henem'iwen, der sich in den letzten Wochen auch technisch enorm verbessert hat. 1:11 lag Yret Nimaat zur Pause zurück und die Mer'imeni konnten sich darüber wahrlich nicht beklagen. Die zweite Hälfte verlief nicht weniger einseitig, auch wenn die Heimischen diese vom Ergebnis etwas ausgeglichener gestalten konnten, wozu der Schiedsrichter erheblich beitrug. Shepses'arût stellte nämlich nach einer harmlosen Rangelei gleich drei Neserus vom Feld, weswegen, mag sich alleine ihm selbst erschlossen haben. Yret Nimaat konnte die Überzahl nutzen, da die Gäste nun die Abwehr völlig aufgaben, um sich ihre Rache an der "Holzertruppe" zu nehmen. Daß ihnen dies in beindruckender Manier gelang spiegelt sich nur deswegen im Ergebnis nicht wieder, weil Schiedsrichter Shepses'arût und das Schicksal den Gästen in dieser Spielhälfte nur noch Einer gönnen mochten. So bleibt festzuhalten, daß Yret Nimaat am Saisonanfang mit seiner Spielweise wohl über seine Verhältnisse gelebt hat und in dieser Verfassung kaum mehr für den Titel in Frage kommt, während die Neserus von Spiel zu Spiel mehr zu einer Einheit zusammenfinden und phasenweise hochklassiges Imman bieten können.

T.I.H. Yret Nimaat - Haie Táîmen 11:12
Nur einen Tag nach der desolaten Vorstellung des T.I.H. gegen Neseru Stut-Ymi'keku mußten die Mer'imeni schon wieder auf's Feld: die KIL-Leitung zeigte sich unbarmherzig und bestand trotz Protesten aus Mer'imen darauf, das Spiel so knapp nach dem ersten Nachholspiel anzusetzen. Hätten die Hornissen die Ausfälle vermieden, so die Spielleitung, dann hätten sie nun eben nicht die angesprochenen Probleme. Und ebenso wie gegen die Neserus lief das Spiel dann auch ab. Die mit dem letzten Aufgebot antretenden Haie hatten den Favoriten jederzeit fest im Griff und legten sich ganz besonders ins Zeug - was auch daran mochte, daß der Akîb Kemet'amûn Ni Táîmen dem Spiel die Ehre gab. So schnürten die Haie die Hornissen in deren Hälfte ein und erzielten Tor um Tor. Und als gäbe es nicht Parallelen genug zum Neseru-Spiel, so zeigte sich auch an diesem Tag Schiedsrichter Shepses'arût als bekennender Gegner von Dreiern und widmete den Haien gleich drei zwei dieser Treffer umstrittenerweise zu Einern um. So ging es mit einem knappen 5:6 in die Pause - Yret Nimaat hatte jedoch nur zweimal, die Haie sechsmal ins Tor getroffen. Zu Beginn der zweiten Hälfte flog dann auch noch der gerade von einer Verletzung genesene Haie-Spieler Deredon Hexander vom Platz, als er sich darüber erregte, daß der nächste Treffer der Djunizer und Djunizerinnen nicht auf 5:9 sondern nur auf 5:7 erhöhte. Dennoch verloren die Haie nicht die Kontrolle über das Spiel; die Hornissen wirkten völlig kraftlos und vermochten es bis kurz vor Schluß nicht, das Tor der Gäste zu gefährden, die unterdessen auf 5:12 davongeeilt waren. Als dann jedoch Al'Mansour mit einem Glücksschuß aus der eigenen Hälfte auf 8:12 verkürzte, wurden die Haie unerklärlicherweise nervös und zogen sich in die eigene Hälfte zurück. Bei den Hornissen wurden noch einmal letzte Kräfte frei, und mit dem Schlußgong kam es durch eine Regelwidrigkeit an Al'Mansour noch zu einem Strafstoß, den dieser zum 11:12 verwandelte. Schiedsrichter Shepses'arût ließ jedoch erst gar nicht mehr weiterspielen, schnappte sich den Ball und verließ das Spielfeld. Zurück blieben völlig entkräftet am Boden liegende Mer'imeni und verwundert über die Launen des Unparteiischen den Kopf schüttelnde Haie...

Tsantsa Chrysemis - T.I.H. Yret Nimaat 31:0

Was für ein Desaster für den vor einigen Wochen noch hoch gehandelten Meisterschaftsfavoriten TIH Yret Nimmat! Mit einem 31: gingen die Mer'imeni auf den Inseln gegen den Aufsteiger von Tsnatsa Chrysemis im wahrsten Sinne des Wortes Baden. Wie schon bei den beiden vorangegangenen Niederlagen in den Nachholspielen gegen Neseru und die Haie begannen die Hornissen merkwürdig uninspiriert und müde, und das gegen eine Gegnerin, die hochmotiviert ihre Chancen auf die Meisterschaft zu wahren versuchte. Zwar machte die außergewöhnliche Hitze beiden Auswahlen sehr zu schaffen, doch die Chrysemer und Chrysemerinnen hatten im Vorfeld dieses Spiel ihr Übungsprogramm komplett umgestellt, und konnten so diese Behinderung mehr als wett machen. Von Beginn an nahmen sie das Heft in die Hand und schossen aus allen Lagen. Dazu zeigten sie elegante und schöne Spielzüge, geschickte Tricks und Tempowechsel, eine Art des Spiels, wie man sie sonst nur noch von den Neserus kennt. Die Gäste versuchten spätestens nach dem 10:0 mit rustikaler Brutalität dagegenzuhalten, was Tsantsa aber nur noch mehr das Tempo verschärfen ließ und letztendlich zum 17:0-Pausenstand führte. Die Zuschauerinnen und Zuschauer begeisterten sich in erster Linie an Sah Serpo Lassan, der nicht nur als unermüdlicher Antreiber glänzte, sondern auch fünf Punkte markieren konnte. Im zweiten Abschnitt gaben sich die Gäste schließlich komplett auf und beschränkten sich nur noch auf Regelverstöße, die schließlich im verletzungsbedingten Ausfall des Tsantsa-Bremsers Muselken führte. Über diese Attacke erregte sich Minito Krawallo bei Schiedsrichter Shepses'arût so sehr, daß letzterer den Tsantsa-Stürmer postwendend vom Platz stellte. Doch auch in Unterzahl spielte die Heimauswahl Katz und Maus mit den Gästen, auch wenn nach dem 28:0 Mitte des zweiten Abschnitts die Kraft bei den Insulanern und Insulanerinnen nachließ. Spielerin des zweiten Abschnitts war auf deren Seite sicherlich die Ersatzbremserin Bjarnilda Estorik, die mangels Auslastung in der eigenen Hälfte lieber als zweite Mittelstürmerin agierte und fünf Punkte markieren konnte. Am sehenswertesten war allerdings der Treffer zum 31:0-Endstand. Torhüter Balduiso Zappata war es wohl in seinem verwaisten Tor zu langweilig geworden, so stürmte er kurz vor dem Ende mit nach vorn, nahm die Kugel an, spielte vier Hornissen aus und zog vom rechten Eckpunkt, fast schon an der Torauslinie, ab. Als die Kugel am verdutzen Hornissen-Torhüter hoch oben im Gehäuse einschlug kannte der Jubel der Zuschauerinnen und Zuschauer keine Grenzen mehr.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 9. Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku - Rekmehi Merkem 19:7
Zu einem nie gefährdeten Sieg kam die Tabellenfüherin gegen den einstmals so hoch gewetteten Haufen aus Merkem, der in dieser Saison so gar nicht in Tritt kommen mag und - wohl vergeblich - gegen den Abstieg kämpft. Die Neserus gingen das Spiel ruhig an, jedoch ohne dabei das Spiel zu vernachlässigen. Die Heimauswahl spielte unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer ihr technisch sehr schönes Imman und kam folglicherweise gegen die doch recht unbedarft zu Werke gehende Wachtel-Verteidigung zu regelmäßigen Torerfolgen. Zur Pause stand es dabei 9:3, und einzige Auffälligkeit war erneut Schiedsrichter Shepses'arût, der den Neserus erneut zwei Dreier versagte, um im Gegenzug den klaren Einer der Wachteln zu einem Dreier umzudeuten. Allein dem klaren Ergebnis war es zu verdanken, daß die Neserus den Unparteiischen vorerst nur mit resigniertem Kopfschütteln bedachten. Doch die zweite Hälfte sollte mit einem Paukenschlag beginnen: Schiedsrichter Shepses'arût befand bei einem harmlosen Rempler vor dem Neseru-Tor auf Strafstoß, der die Wachteln dann auch prompt auf 9:6 herankommen ließ. Bei der folgenden Diskussion ließ sich die Nersu-Spielerin Per'iná Nynen'rêm dann dazu hinreißen, dem Schiedsrichter mit einem Tritt in den Allerwertesten die Meinung zu sagen, was dazu führte, daß Neseru fortan in Unterzahl auskommen mußte. Dessen ungeachtet beruhigte Kapitänin Morgenwind ihre Spielerinnen und Spieler schnell wieder und gab die Antwort auf dem Spielfeld: Stut-Ymi'keku zog nun gewaltig an und schoß aus allen Lagen auf das Wachtel-Tor, mit durchschlagendem Erfolg. Gegen Ende des Spiels ließ der Torhunger der Heimauswahl etwas nach, da eine beachtliche Wanderameisenkolonie gedachte das Feld zu überqueren und das Spiel zu behindern. Am Ende des sehr ritterlich geführten Spiels hatten sich dann aber doch alle Neseru-Stürmerinnen und -Stürmer in die Torschützenliste eingetragen und auch die Bremserinnen und Bremser standen kaum zurück. Neseru gewinnt also das achte Spiel in Folge und nun kann wohl nur noch Tsantsa Chrysemis den erneuten Durchmarsch der Nisutlichen verhindern.

Tiger Sendsh'gerhi - Tsantsa Chrysemis 8:12
Bei strahlendem Sonnenschein trafen die Tiger Sendsh'gerhis und die Schrumpfköpfevon den Inseln auf dem Immanfeld Sendsh'gerhi aufeinander. Es waren sehr viele Zuschauer gekommen, von denen die wenigsten gegen die Tiger waren. So entwickelte sich gleich zu Beginn eine Tsantsa-feindliche Stimmung, die auch auf die Spieler der Tiger übergriff.
So sind auch leicht die vielen Sperren zu erklären. Jedenfalls ließen sich die Schrumpfköpfe überhaupt nicht von den Tumulten beeindrucken und spielten ein sicheres Spiel. Zur Halbzeit stand es 7:3 für Tsantsa und die Zuschauer waren richtiggehend vor Wut und Enttäuschung außer sich. So kam es auch zu einer Schlägerei hinter dem Tor Tsantsas, die den Torwart ablenkte und zu einigen unverhofften Treffern der Tiger führten. Trotzdem war der Sieg nie gefährdet und am Ende gingen die Tiger enttäuscht vom Platz, während einige Anhänger loszogen die Tavernen der Stadt zu demolieren.

Noionitensturm Morek - T.I.H. Yret Nimaat 9:10
Für Morek begann das Spiel unter schlechten Vorzeichen: erstmals seit Beginn des Saison konnte Betreuer Logoran von Selem krankheitsbedingt keine seiner inzwischen so berühmten Ansprachen vor dem Spiel halten. Doch auch der Gast aus dem fernen Mer'imen hatte Sorgen, denn sämtliche Nachholspiele der Hornissen gingen samt und sonders verloren, und so mußte man hier gegen die starke Aufsteigerin von den Inseln mit 0 Punkten und 62 Gegentoren aus drei Spielen antreten. Das Spiel begann dann auch entsprechend zerfahren, die Mer'imeni igelten sich in ihrer Abwehr ein und spielten verunsichert und ungenau, während Morek zunächst nichts mit der ungewohnten Favoritenrolle anzufangen wußte. Das unansehnliche Spiel lieferte lange Zeit bis auf sechs Treffer zum 3:3-Zwischenstand keine erwähnenswerte Szene, dann jedoch kam es gegen Ende der ersten Hälfte endlich zu einem Ereignis, das dem Chronisten der Erwähnung wert ist - bezeichnenderweise jedoch nichts, was mit dem Spiel an sich zu tun hatte. Plötzlich nämlich sprang ein wild bemalter Waldmenschen auf das Feld, griff sich den Kork und riß sich die spärliche Kleidung vom Leib. Laut deklamierte er sodann eine von Kamaluq gesandte Vision, nach der der Noionitensturm die nächsten fünf Jahre Meisterin werden würde. Noch ehe die verdutzen Spielerinnen und Spieler eingreifen konnten, begann der Schamane, den Ball aufzuessen. Während des entstehenden Tumults übersah Schiedsrichter Shepses'arût eine klare Tätlichkeit des Mer'imeni Al'Mansour, der hinter dem Rücken des Unparteiischen der Morekerin Deworan derat heimtückisch den Stock in den Rücken stieß, daß diese für mehrere Wochen ausfallen wird. Aus dieser Szene entwicklete sich eine Rangelei, die schließlich damit endete, daß sowohl Al'Mansour als auch Gellibert Tadsch'daun vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen und für das nächste Spiel gesperrt wurden. Nachdem der Waldmensch von der Feldgarde in eine der Zellen des Kjlosters verbracht wurde, konnte das Spiel dann endlich fortgesetzt werden. Jedoch zeigte sich die Heimauswahl durch die Ausfälle so geschwächt, daß sie in der zweiten Hälfte den Riegel der Gäste nicht entscheidend zu durchbrechen vermochte, so daß diese letztendlich knapp als Siegerin das Feld verließen. Schade, daß die wackeren Morekerinnen und Moreker durch eine derart böse Tätlichkeit Al'Mansours des Sieges beraubt wurden und diese nicht einmal bemerkt wurde - außer von Abtprimus Logoran, der sich nämlich vom Krankenbett aufgequält und das Geschehen vom Fenster seiner Kammer aus verfolgt hatte...

Luchse Táyârret - Haie Táîmen 17:12
Bei starken Wind trafen sich heute die beiden Auswahlen der táyârreter Luchse und der Haie aus Táîmen. Das Spiel stand für die Gäste von Anfang an unter schlechten Vorzeichen, hatte doch kurz vor dem Spiel Per da Kartrachar verkündet, dass von nun an Imman in seinem Leben keine Rolle mehr spielen werden und dies sein letztes Spiel für die Haie wäre. Bis kurz vor Spielbeginn redeten seine Mitspieler und Mitspielerinnen noch auf ihn ein, doch wie es scheint ist sein Entschluß felsenfest. Heute also das Abschiedsspiel von da Kartrachar, mit sichtbar demotivierten Haien. Als hätte die schlechte Nachricht die Haie nicht schon genug erschüttert, wurde Arvon Bartelbaum auch schon nach wenigen Minuten von der Unparteiischen Gordiane Vehey wegen einer groben Regelmißachtung vom Platz gestellt. Die Haie also bereits in der Anfangsphase nur noch mit 14 auf dem Platz und die Luchse in sichtbar guter Laune. Schnelles Paßspiel kombiniert mit guten Chancen vor dem gegnerischen Gestänge ließen die Gastgeber schnell in Führung gehen, nicht umsonst war die Stimmung unter den heimischen Zuschauern durch eine wohltätige Freibiergabe angeheizt worden. Man brüllte die eigene Auswahl von Tor zu Tor, doch als in der zweiten Hälfte schon alles verloren schien, rafften sich die Haie noch einmal auf und gingen ihrerseits zum Angriff über. Nennen wir es Ironie des Schicksals, aber da Kartrachar, hatte heute sicherlich zahlreiche gute Möglichkeiten sich, bei seinem letzten Spiel, noch einmal in die Herzen der Immanfreunde aus Táîmen zu spielen, doch war er immer einen Tick zu langsam. Man muß den Gästen auch zugute halten, daß bei dieser Partie nichts so lief wie sie sich das vorgestellt hatten, gleich zu Beginn die Sperre und dann auch noch zwei Verletzte, aber so ist Imman halt. Am Ende gab es einen verdienten 17 zu 12 Sieg für die Gastgeber, die Gäste geschlagen und für die nächsten Spiele dezimiert traten die Heimreise in sichtbar schlechter Stimmung an.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 10. Spieltag

Tsantsa Chrysemis - Luchse Táyârret 21:0
Brillant! Mit keinem anderen Wort ist die Leistung der Schrumpfköpfe zu beschreiben! Dabei ging das Spiel für die Heimischen nicht gerade günstig los. Von Mitleid für die arg gebeutelten Luchse übermannt, hatte ihnen der in Djáset ansässige Händler Morghain eine neue, sehr gut gefertigte Spielausrüstung geschenkt, die auch in der ersten Phase des Spieles sehr zur Geltung kam. Die Luchse zeigten sich als der überlegen Haufen und brachten die Abwehr der Tsantsas ein ums andere Mal sehr in Verlegenheit - allein Tormann Zappata war es zu verdanken, daß es beim 0:0 blieb. Die Wende im Spiel kam, als nach einem kraftvollen Antritt Stürmer Serpo Lassan vor dem Tor der Gäste regelwidrig zu Fall gebracht wurde - empört verhängte Schiedsrichter Shepses'arût einen Strafstoß. Nachdem sich der übliche Schütze Serpo Lassan aber immer noch mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden wälzte, war guter Rat teuer. Nach kurzer Überlegung und unter den ob der Unterbrechung mißblilligenden Blicken des Unprateiischen faßte sich ausgerechnet Tormann Baldusio Zappata ein Herz, trat zum Strafstoß an und verwandelte eiskalt zum 1:0. Damit war der Bann gebrochen, und wie schon gegen Yret Nimaat spielten sich die Tsantsas in einen wahren Spielrausch. Aus einer unüberwindlich sicheren Abwehr und mit einem brandgefährliche Sturm, der traf wie er nur wollte, demonstrierten sie eine spielerische Glanzleistung. Die Luchse gaben zur Pause ihre Gegenwehr auf und liefen nur noch wie verstörte Wachteln über das Feld, nicht ein Angriff wollte ihnen mehr gelingen. Unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer und Zuschauerinnen brachten die Tsantsas das Spiel dann ohne Probleme nach Hause und gaben hernach noch einige Fässer an Gebrauten zur Feier des Tages aus. Allerdings gab es für die Heimauswahl noch zwei Wermutstropfen im süßen Wein des Sieges: Kapitän Serpo Lassan wird aufgrund seiner Verletzung auf jeden Fall das nächste Spiel ausfallen, ebenso der Achaz Szztirrr´iszsz Hrrrannnzzz, der nach dem Schlußgong Schiedsrichter Shepses'arût umrempelte - unabsichtlich, wie der Schuppige versicherte, absichtlich, wie der Unparteiische, der ein Spiel Sperre verhängte, bestimmte. Während Tsantsa also die Entdeckung der Saison und wohl die einzige Konkurrentin der Neserus ist - sowohl in der Meisterschaft als auch beim Spielvermögen -, setzt sich der Niedergang der Luchse unvermindert fort. Es ist schon traurig anzusehen, was aus der Auswahl wurde, die in den letzten beiden Jahren so nahe vor der Meisterschaft stand.

T.I.H. Yret Nimaat - Tiger Sendsh'gerhi 18:20
Es war eigentlich nicht der Tag der Tiger. Erst ging ein so starker Wind übers Land, dass man fast das Spiel absagen mussten und dann sorgte ein umherstreifender Jaguar auch noch dafür, dass das Spiel unter Aussschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden musste. Trotzdem holte man sich drei Punkte und dies Obwohl der T.I.H. auf dem Feld eigentlich eine solide Partie bot, stellenweise sogar überlegen agierte und in Führung ging. Dass die Punkte nicht nach Yret Nimaat geholt werden konnten lag vor allem an der Torfrau, die betrunken auf den Platz wankte und einem Korkball nach dem anderen mit glasigen Augen hinterher blinzelte wie er die Linie überquerte. In dieser jetzigen Situation ist der T.I.H. ein einziger Trauerfall und reif für den Abstieg.

Haie Táîmen - Rekmehi Merkem 32:12
Nahezu hasserfüllt wurde das Zusammentreffen der Haie gegen Rekmehi in Porto-di-Cavazo geführt. Doch zuerst musste das Spiel wegen eines schweren Unwetters um einige Stundengläser verschoben werden. Danach konnte das Spiel beginnen. Warmer Nieselregen kühlte die Mannschaften herrlich ab, so dass jeder zu seiner Höchstleistung auflaufen konnte. Gleichzeitig wurde der Untergrund jedoch dermaßen schlüpfrig, dass es mehrmals zu bösen Stürzen kam und es ist ein borongefälliges Wunder, dass es nicht zu schwereren Verletzungen kam. Von Anfang an zeigte sich im Spielverlauf, dass die Haie das Feld gut kannten und jede Unebenheit für ihren Vorteil zu nutzen wussten. Die Terkumer gaben alsbald kleinbei und fügten sich ihrem Schicksal. Für sie galt es in der zweiten Halbzeit nur noch zu retten, was noch zu retten war. So manch einer witzelte, dass das Wetter Ideal für die heimische Mannschaft sei: Schließlich ist für einen Raubfisch das Wasser das Element in dem er lebt und wie sich gezeigt hat, auch zu jagen versteht. Überraschend in diesem Spiel war vor allem, dass die Nachwuchs- und Ersatzspieler der Haie zu Glanzleistungen aufliefen. Unumstrittener Held dieses Zusammentreffens war der heißblütige Nino Andrasson, der den Kork gleich zweimal über die Latte schoss. Doch nicht nur ihm gelangen solche wunderbaren Schüsse: insgesamt punkteten die Haie 7 mal mit Dreiern und es wären achte gewesen, wäre der Glückstreffer von Bremser Pedras al´Maskasra nicht von der Latte abgefälscht worden. Ebenfalls überraschend war, dass trotz der spielerischen Härte kaum Verletzte vom Feld getragen wurden. Auch der ansonsten so strenge Feldrichter Leff Duttie schien einen guten Tag gehabt zu haben und verteilte so wenig Sperren wie noch nie zuvor. Ein gloreiches Spiel, wahrlich! Schade nur, dass kaum jemand diesem Ereignis beigewohnt hat, denn die meisten Zuschauer ließen sich von Efferds Wankelmütigkeit abhalten.

Noionitensturm Morek - Neseru Stut-Ymi'keku 14:18
Wie bereits im Hinspiel gelange s den Morekern und Morkerinnen auch diesmal, der haushohen Favoritin aus Stut-Ymi'keku lange Zeit Paroli zu bieten. Trotz der zahlreichen Ausfälle auf Seiten der Klosterauswahl vermochte es Abt Logoran einmal mehr durch seine aufbauende und einfühlsame Art, aus seiner Verlegenheitsauswahl alles herauszuholen, was diese zu bieten hatte. Zwar war der Sieg der Neserus niemals ernsthaft in Gefahr, aber die Tabellenführerin hatte mehr Arbeit zu verrichten als ihr lieb war. Gäste lagen schnell mit 7:2 in Führung, nahmen dann aber das Tempo heraus, um sich für kommende Aufgaben zu schonen. Dies sollte sich bitter rächen, denn die aufopferungsvoll kämpfende Heimauswahl kam bis zum Halbzeitgong auf 8:6 heran. Besonders Sebilia von den Sternen ist dabei herauszuheben, die für mach überraschendes Zuspiel sorgte, das sogar die sonst so sicher stehende Abwehr der Neserus überraschte. Diese wiederum konterten in der zweiten Hälfte mit einem schnellen und sehr schön anzusehenden Kurzpaßspiel und verstärkter Offensive, bei der sich vor allem die brandgefährliche HorasierinSelessia Imaniario auszuzeichnen vermochte. Bester Spieler auf dem Platz war aber einmal mehr der junge Achaz Krsh'Rysh Zssrkh, der sich in dieser Spielzeit zum Herzen des Neseru-Spiels entwickelt hat. Er war auch von den Insulanern und Insulanerinnen nie unter Kontrolle zu bringen und brillierte mit punktgenauen, weiten Zuspielen und einer Spielgestaltung, die ihresgleichen sucht. So zog die Tabellenführerin dann auch schnell wieder auf 17:9 davon, um danach wieder etwas Tempo das dem Spiel zu nehmen, was die Noinitenzöglinge dazu nutzen, noch ein paar Punkte zu erzielen. Auch hervorzuheben ist die außergewöhnlich ritterliche Spielweise beider Auswahlen, nach dem Spiel nahm sich sogar der Neseru-Medicus des verletzten Morker Ighistan Güldenländers an, so daß dieser wider Erwarten der Klosterauswahl im nächsten Spiel wieder zur Verfügung stehen wird.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 11. Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku - Haie Táîmen 26:9
Kaum hatte die Nisut *heilig heilig heilig* ihren Boronsdienst beendet, begann auch schon das Spiel der Neserus gegen den Erzfein aus Táîmen. Ein recht heiser Tag erwartete die Spieler beider Auswahlen, ein Tag, der schon nach kurzer Zeit ganz im Zeichen Neserus stand. Selten hat man auf kemschen Immanfeldern so ein fehlerfreies Paßspiel gesehen, selten solch gekonnte Schläge auf das gegnerische Gestänge gesehen, wie heute von des Gastgebern. Blaß dagegen das Spiel der Gäste, die Haie aus Táîmen konnten an diesem Immantag nun gar nicht überzeugen, dieser Eindruck wurde sicherlich noch durch die absolut unnötige Sperre für K'hsz Chrsz verstärkt, der diesem ohnehin an Sperren reichen Spiel, selbst nach der Spielzeit noch die Krone aufsetzte. Alles in allem kein gutes Spiel für die Haie, zahlreiche Sperren auf beiden Seiten und die Haie auch noch im Verletzungspech. Zahlreiche Immanfreunde sprachen bereits von einem schwarzen Tag für den Sport insgesamt, auch wenn die Mehrzahl der Neseru-Anhänger sich dieser Meinung natürlich nicht anschließen mochte. Zum Abschluß noch zwei Nachrichten, Há'kem Ni'hên, der Stürmer Neserus hatte heute ein wirklich fabelhaftes Spiel gegeben und die Schiedsrichterin Gordiane Vehey wird sich wohl die Frage gefallen lassen müssen, ob sie dieses Spiel durch zu viele Sperren ruiniert hat. In diesem Sinne Hacketau!

Tiger Sendsh'gerhi - Noionitensturm Morek 24:16
Aufgrund der letzten Niederlagen der Tiger hatte die Nedjeset Alea von Zemesev gar vier zusätzliche Büttel aus Djerniako angefordert, doch die Vorsichtsmaßnahme zur Beruhigung der als rabiat bekannten Anhänger und Anhängerinnen der Tiger erwies sich als unnötig. Die zahlreichen Zuschauer und Zuschauerinnen auf dem Immanfeld des Flottenhafens Sendsh'gehri sahen nämlich eine höchst einseitige Begegnung, in der die Heimauswahl die Gäste von den Inseln beliebig dominierte. Letztere gaben sich zwar alle Mühe mitzuhalten, doch die Nervosität nach zuletzt drei Niederlagen in Folge war unübersehbar. Morek hatte viele Ballverluste und unnötige Fehler zu beklagen, die die aggressiv auftretenden Tiger meist auch bestraften. Während bei Morek nur Ignatius und Dorgilsdottir eine angemessene Leistung boten, ist bei den Tigern außer dem brandgefährlichen Boromil Fernandez kein Spieler und keine Spielerin besonders hervorzuheben. Doch nicht nur das Ergebnis war für die Tiger positiv, denn nach dem Spiel verkündete Immanherold Fran Semp die Aufhebung der Sperre gegen Xanjid Parchtjia, die somit im nächsten Spiel wieder zur Verfügung steht. Die KIL-Leitung war übereingekommen, daß dem Protest der Tiger gegen die unverhältnismäßig lange Sperre der Stürmerin stattzugeben sei. Während für die Tiger damit ein rundum positiver Nachmittag abgerundet wurde, kam es im Gegensatz dazu für die unterlegenen Gäste noch dicker: Schwester Gunhilde von Punin erklärte nach dem Spiel, daß sie fürderhin nicht mehr für die Auswahl antreten könne, da sie nach der Rückkehr nach Morek den Traviabund mit einem der neu auf die Inseln versetzten Ritter des Laguana-Ordens eingehen wird.

Luchse Táyârret - T.I.H. Yret Nimaat 10:14
In einem schwachen Spiel setzte sich die ausdauerndere Mannschaft schließlich durch, denn die Luchse ließen etwa gegen Mitte der zweiten Hälfte deutlich in ihren Angriffsbemühungen nach und verteidigten ihr Tor mit wenig Erfolg. So verspielten sie eine 8:7 Führung und verloren schließlich verdient mit 10:14. Der einzige Höhepunkt war die Halbzeitpausendarbietung einer wandernden Bardentruppe, die die Zuschauer für ein recht langweiliges Spiel entschädigten.

Rekmehi Merkem - Tsantsa Chrysemis 8:25
Bei schwülen Wetter trafen die bisher glücklosen Wachteln auf den momentan einzigen Ernsthaften Konkurrenten der Neserus um die Meisterschaft. Die Schrumpfköpfe von den inseln mussten hier gewinnen, soviel stand fest, während die Merkemer endlich ein paar punkte gegen den abstieg holen wollten. Doch wer auf eine Überraschung gehofft hatte, wurde enttäuscht, denn die Schrumpfköpfe wurden ihrer Favouritenrolle absolut gerecht und demontierten die Wachteln von beginn an. Zur Halbzeit stand es 16: 3 für Tsantsa und die wenigen treuen Anhänger Merkems machten Anstalten nach Hause zu gehen, doch die Wachteln kämpften um nicht ganz unter zu gehen und kamen noch einmal auf 8:16 heran, dann verließ sie jedoch die Kraft und die Schrumpfköpfe erhöhten schließlich noch problemlos auf 25:8 und haben ihre Chance auf den Titel gewahrt.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 12. Spieltag

Tsantsa Chrysemis - Haie Táîmen 4:9
Efferd bezwingt Chrysemis! So hörte man die Ausrufer auf dem Marktplatz die Nachricht von der tragischen Niederlage der Schrumpfköpfe gegen die Haie aus Táîmen künden. Und in der Tat: bereits am Tag vor dem Spiel prasselte unaufhörliche starker Regen auf die Plätze und Häuser der Inselprovinz nieder und das Spielfeld der Tsantsas wurde natürlich auch nicht verschont. Alles rechnete schon mit einer Verlegung des Spieles, doch Schiedsrichter Shepses'arût befand den Platz für bespielbar - man mag sich fragen, ob der Schiedsrichter das neue Spiel Wasser-Imman kreieren wollte! So konnten die Gäste aus Táîmen mit zweierlei Vorteil in das Spiel gehen: das eher als Seenplatte zu bezeichnende Spielfeld machte es den Heimischen schier unmöglich, das technisch feine Kombinationsspiel, das sie bisher von Triumph zu Triumph getragen hatte, aufzuziehen, zudem fehlte ihnen die Anfeuerung der Zuschauerinnen und Zuschauer, die bei diesem Wetter sicher auf eine Spielabsage setzten oder aber dazu noch wenig Verlangen verspürten, sich Stunde um Stunde vom strömenden Regen durchweichen zu lassen. Das Spiel selbst beruhte voll und ganz auf zufälligen Aktionen, keiner der wenigen Treffer war in irgendeiner Form herausgespielt. Zur Pause stand es noch 4:4 und niemand konnte voraussagen, wie die zweite Hälfte verlaufen würde. Schließlich aber verbuchten die Gäste dann einen glücklichen Sieg, nicht zuletzt, da sie wie immer äußerst rustikal zur Sache gingen und dies letztlich auch mit einigen Verletzungen und Sperren zu bezahlen hatte. Chrysemis spielte in diesem entscheidenden Spiel zu wenig körperlich, so daß es am Ende einen überraschenden Auswärtssieg der Haie in einem Spiel unter irregulären Bedingungen zu vermelden gab.

Tiger Sendsh'gerhi - Neseru Stut-Ymi'keku 13:36
Es war ein Debakel für die Tiger, das die Mannen und Frauen aus Sendsh'gehri wohl nie wieder in ihrem Leben vergessen werden. Angefangen hat es gleich mal mit einem geschickt platzierten Dreier für die Neseru. Der kam so schnell nach dem Anpfiff, dass der Schiedsrichter noch nicht einmal so recht seine Pfeife aus dem Mund nehmen konnte. Besonders die Elfe Morgenwind muss mit ihren satten 10 Treffern in dieser einseitigen Partie Erwähnung finden. Damit hatte sie alleine schon fast so viele Punkte zum Sieg ihrer Mannschaft beigesteuert wie die andere Fünfzehn zusammen zustande brachte! Für die Nisutlichen sollte dieser Sieg wohl endgültig die neuerliche Meisterschaft bedeuten. Sendsh'gerhi hingegen muss sehen, dass die Partie schnell abgehakt wird, will man im nächsten Spiel wieder offen und frei agieren.

T.I.H. Yret Nimaat - Rekmehi Merkem 1:14
Vor dem Spiel war allen Immenexpertinnen und -experten klar, daß dies die allerletzte Möglichkeit der Wachteln sein würde, sich die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechterhalten zu können. Wer jedoch die Leistungen der Terkumer und Terkumerinnen in den letzten Monden kritisch betrachtete, der konnte leicht ins Zweifeln geraten, ob diese Hoffnung überhaupt Berechtigung hat, zu desolat und motivationslos sind die Wachteln in den letzten Spielen aufgetreten. Doch auch die Hornissen, Gegner der Merkemer in diesem denkwürdigen Spiel, schienen nicht unbedingt als klarer Favorit in die Begegnung zu gehen. Zwar hatten die Heimauswahl in letzter Zeit nach desaströsen Niederlagen gegen Tsantsa und die Neserus wieder ein wenig Tritt gefaßt, doch von Konstanz und Stabilität sind die Hornissen noch meilenweit entfernt.
Das Spiel selbst interessierte im Gesamten gerade einmal vier Zuschauer, ein derart schlechter Besuch war in Mer'imen noch nie registriert worden. Ob es am unattraktiven Widerpart, der Adelskrise in Mer'imen oder am gewöhnlich unansehnlichen Imman der Heimauswahl lag - man wird es niemals erfahren. Das Spiel selbst verdient allein aufgrund der merkwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters Shepses'arût Erwähnung. Hatte der graue Mann im Spiel gegen die Neserus ein ums andere Mal Yret Nimaat bevorzugt, so schien er diesmal ausgleichend tätig sein zu wollen: drei strittigen Treffern der Wachteln standen zwei aberkannte Dreier der Hornissen gegenüber. Doch auch mit einem anderen Schiedsrichter wäre dem TIH an diesem Nachmittag wohl kein besseres Schicksal hold gewesen: nach dem schnellen 0:6 der Wachteln stellten die Hornissen-Spieler und -Spielerinnen das Spielen einfach ein und ließen sich ohne große Gegenwehr ausspielen. Schade, daß kaum jemand von dieser fast schon unverschämten Arbeitsverweigerung künden kann. Auch wenn es für eine Auswahl um nichts mehr geht, so ist es doch ein Gebot der Ritterlichkeit, immer alles zu geben. So können die direkten Konkurrenten der Wachteln um den Klassenerhalt, die Luchse aus Táyârret und der Noionitensturm Morek, nichts weiter tun als zu hoffen, daß Phex diesen unerwarteten Vorteil für die Wachteln an ihnen wieder gutmacht.

Noionitensturm Morek - Luchse Táyârret 19:14
Dass die Saison sich dem Ende entgegenneigt spiegelt sich in der Nervosität aller Spieler wieder. Denn jetzt zeigt sich endlich, was noch zu retten ist und was nicht, ob nun Ruhm oder Schmach, der Aufstieg oder Abstieg der Lohn aller Anstrengungen sein wird. Auch im Spiel Morek gegen die Luchse bemerkte man diese Anspannung. Vorsichtig umschlichen sich die Gegner, schlugen wohlüberlegte Taktiken an und versuchten sich keinerlei Blößen zu geben. Ein wahres Katz- und Mausspiel. Doch schon zu Beginn konnte der Noinitensturm einige Punkte mehr als die Luchse einheimsen, und das obwohl die Moral der Luchse bedeutend besser war. Immerhin musterten sich deren Spieler nicht ständig gegenseitig mit finsteren Blicken und es kam unter den Tayarreter Fünfzehn auch nicht zu Rempeleien untereinander. Bei den Morekern war dies jedoch der Fall und Feldrichter Leff Duttie, der seinem Ruf als grimmiger Kautz wieder einmal gerecht wurde, war mehr als einmal der Überlegung nahe, Sperren für Tätlichkeiten innerhalb der gleichen Mannschaft zu erteilen. Die Luchse waren dementsprechend verwirrt und verloren immer mehr an Boden. Was niemand gedacht hätte: die Moreker als Neulinge in der ersten Liga gewannen wieder einmal. 19 zu 14 war der Punktestand un der Rabe hat wieder einmal seine Schwingen über die seinen gebreitet.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 13. Spieltag

Tsantsa Chrysemis - Neseru Stut-Ymi'keku 12:11 GT
Das Spitzenspiel der Ersten Liga hielt in jedem Augenblick, was es von der Ausgangslage her versprach. Hier, auf dem Immanfeld der Tabellenzweiten Tsantsa Chrysemis, trafen die beiden besten Auswahlen Kemis aufeinander, und das unter pikanten Voraussetzungen. Tabellenführerin Neseru Stut-Ymi'keku konnte an der Meisterschaft nach der überraschenden Niederlage Tsantsas in einer irregulären Wasserschlacht gegen die Haie Táîmen zwar nur noch theoretisch am Titelgewinn gehindert werden (Tsantsa mußte hierzu dieses und das nächste Spiel hoch gewinnen und zudem noch auf einen Ausrutscher der Neseru am letzten Spieltag gegen den Tabellenvorletzten aus Táyârret hoffen), doch die Schrumpfköpfe brannten auf Revanche für die demütigende 30:6-Niederlage im Hinspiel. Neseru hingegen wollte mit einem Sieg alles klar machen und das Ziel, die Spielzeit mit nur einer (dazu noch fragwürdigen) Niederlage abgeschlossen zu haben, auch nicht aus den Augen verlieren. So bekamen die zahlreichen Zuschauer und Zuschauerinnen ein hochklassiges, temporeiches Immanspiel zu sehen, bei dem beide Auswahlen auf Offensive setzen. Für die heimischen Schrumpfköpfe machte sich die neue Ausrüstung bezahlt, die der Schulze von Re'cha Kapitän Serpo Lassan vor dem Spiel überreichte: allüberall in Chrysemis hatte die Bevölkerung mehr oder weniger für den Erwerb der Schläger und Kleidung gespendet. So gelang es der Heimauswahl, den Neserus nicht nur Paroli zu bieten, sondern sich auch ein leichtes Übergewicht zu erspielen. Neseru steigerte sich in der zweiten Hälfte mehr und mehr, doch auch Chrysemis wurde von Augenblick zu Augenblick besser, stellenweise überboten sich beide Auswahlen mit "Zaubertricks", schön herausgespielten Toren und waghalsigen Abwehrmanövern. Wenige Sekunden vor Schluß ging Tsantsa durch den überragenden Serpo Lassan einmal mehr in Führung und schien so bereits den 11:10-Sieg in der Tasche zu haben, doch Neseru warf nun noch einmal alles nach vorne, und in der Tat: Torfrau Alisha Men'kare schaffte mit einem brillanten Heber noch ein Tor, das nur um Haaresbreite nicht als Dreier gezählt werden konnte. Durch das 11:11 waren die Neserus nun zwar auch praktisch am Meisterschaftsziel, doch versuchten sie nun, den Sieg in der Verlängerung mit bedingungsloser Offensive zu erreichen. Vergeblich, denn es war der beste Spieler auf dem Platz, Serpo Lassan, der einen schnellen Konter über nur drei Stationen mit einem unhaltbaren Schuß ins linke untere Eck zum vielumjubelten Siegtreffer abschloß. Nach dem Spiel ließen es sich beide Auswahlen nicht nehmen, das ritterliche Spiel (es gab keinerlei Sperren oder Verletzungen) und ihre bisher so überragende Saison mit einer gemeinsamen Feier zu würdigen.

Haie Táîmen - T.I.H. Yret Nimaat 21:20 G.T.
In einem von Kampf geprägten Spiel trafen die Haie Táîmen und T.I.H Yret Nimaat aufeinander. Bei beiden Truppen war klar, dass ein Sieg nicht viel bringen würde und eine Niederlage die Situation nicht allzu stark verschlechtern würde. Dennoch ließen beide Haufen keinen Zweifel daran, dass sie dieses Spiel gewinnen wollen. Etwas engagierter zeigten sich die Haie, die aber auch durch viele Regelwidrigkeiten auffielen. So stand es zum Pausengong 10:9 für die Haie. Mit dem Beginn der zweiten Hälfte lief der große Auftritt des Fandral Guddasunderman. Der Stürmer der Haie erzielte alleine in dieser Hälfte drei Dreier und einen Einer infolge. Yret Nimaat ließ jedoch nicht beeindrucken und glich immer wieder aus. So stand es zum Spielende 20:20 und eine Verlängerung musste her. Die entschieden die Haie knapp durch einen Strafstoß von Habenot Dschjkaar für sich.

Luchse Táyârret - Tiger Sendsh'gerhi 23:17
Welch eine Tragödie, hatten sich die Tiger doch nach der Niederlage gegen die Neserus auf fettere Weidegründe gefreut, doch bitterlich wurden alle Hoffnungen enttäuscht. Gleich nach wenigen Augenblicken schon lagen die Tiger mit einem Punkt hinten, einen Rückstand den sie die komplette äußerst spannende erste Hälfte nicht mehr aufholen konnten. Dabei sah es so oft so gut aus für die Tiger, Thorn Elikson und Hesindiane ter Maus sorgten mit ihren Dreiern dafür, daß sich der Abstand auch ja nicht vergrößerte, doch es half alles nichts, mit einem Punkt Rückstand hatte man das Spiel eingeleitet, mit einem Punkt Rückstand ging man in die Pause. Gordiane Vehey, sah sich mit einigen Buhrufen konfrontiert, als sie auf den Platz zurückkam, scheinbar hatten die Tiger einige Anhänger mitgebracht, denen das Ergebnis bisher gar nicht gefiel und der weitere Verlauf des Spiels wollte ihnen auch gar nicht gefallen, den die Luchse spielten genau so weiter wie in der ersten Hälfte. Man kann sagen was man will, aber leicht wollten die Luchse sich den Abstieg sicherlich nicht machen, sehr zum Leidwesen der Sendsh'gehri Tiger, deren Rückstand sich vergrößerte, da half auch der heldenhafte Einsatz von Hesindiane ter Maus nichts, die sich infolge dieses Sturmlaufes verletzt vom Platz verabschieden durfte, die Abwehr der Luchse stand im Schlußviertel wie eine Mauer, was man von den Tigern nicht behaupten konnte, 19:17 wäre der Endstand gewesen, wenn da nicht diese beiden Konter gewesen wären, die das Ergebnis noch zu Gunsten der Luchse ausbauten, als der Schlußgong ertönte konnte man den lautstarken frenetischen Jubel der Anhänger der Luchse aus Táyârret fast körperlich spüren, vielleicht war dies ja der entscheidende Sieg zum verbleib in der ersten Liga.

Rekmehi Merkem - Noionitensturm Morek 15:17
Trotz eines beständigen Dauerregens hatten sich am Immanfeld zu Merkem zahlreiche Zuschauer und Zuschauerinnen eingefunden, um Zeuge dieses Endspiels um den Verbleib in der ersten Kemi-Liga zu werden. Auf der einen Seite die heimischen Wachteln, vor der Spielzeit einer der Favoriten auf die Meisterschaft und nun mit lediglich drei Siegen aus zwölf Spielen mit nur noch geringen Hoffnungen auf den Klassenerhalt, auf der anderen Seite der Noionitensturm, der anfangs der Saison unerwartet aufgetrumpft nunmehr aber stark nachgelassen hatte. Mit einem Sieg wären die Wachteln bis auf einen Punkt an Morek heran, würden die Männer und Frauen von der Insel siegen, so wären sie dem Abstieg sicher entgangen.
Die Lehren aus dieser Situation hatten aber offenbar nur die Gäste verinnerlicht, denn so entschlossen und kämpferisch wie sie in das Spiel gingen, so pomadig und einfallslos agierte die Heimauswahl. Morek legte Punkt um Punkt vor und ließ den Wachteln keine Zeit, sich auf ihre alte, spielerische Stärke zu besinnen. Zur Pause stand es 3:10 für die Moreker und damit war Rekmehi noch gut bedient! Die zweite Hälfte sah zunächst das gleiche Bild: engagierte Moreker und Morekerinnen spielten mit den übeforderten Wachteln Katz und Maus, und so zogen sie bis auf 4:15 davon. Doch dann drehte sich das Spiel schlagartig. Mit einem harmlosen Verzweiflungsschuß kamen die Wachteln zum 7:15 und merkten, daß Morek-Tormann Gerbald heute nicht seinen besten Tag hatte. Gegen die kräftemässig stark nachlassenden Gäste machte Merkem nun viel Druck, und ein ums andere Mal sah Tormann Gerbald bei den Gegentreffern unglücklich aus. Morek verlegte sich jetzt auf die Defensive bei nur wenig Entlastungsangriffen und schaffte es so gerade noch, den Sieg knapp aber verdient über die Zeit zu retten.
Nach dem Schlußgong lagen sich die Spielerinnen und Spieler des Noionitensturms jubelnd in den Armen; sie würden auch nächstes Jahr noch in der ersten Liga vertreten sein. Für die Wachteln hingegen zeichnet sich das unerwartete immer mehr ab: anstatt als Meisterin in der nächsten Spielzeit Auswaheln wie Neseru Stut-Ymi'keku oder Tsantsa Chrysemis zu empfangen, scheinen Zweitligaspiele gegen Wahnwitz Shilaya oder Golgaris Schwingen Setepen wahrscheinlich.


Kurzberichte 1. KIL-Liga: 14. Spieltag

Neseru Stut-Ymi'keku - Luchse Táyârret 19:10
Als würdige Meisterin zeigte sich Neseru Stut-Ymi'keku auch im letzten Heimspiel der KIL-Saison gegen die Luchse Táyârret. Von Anfang an zeigte die Heimauswahl ihr feinstes Imman, fast, als wollte sie nochmals allen zeigen ,warum auch dieses Saison die Neserus die Ehre haben, sich als beste Auswahl Kemis bezeichnen zu dürfen. Die Morax-Arena war bis auf den letzten Platz gefüllt, selbst Nisut Peri III. die seit Jahren schon ein Faible für die Auswahl aus Tárethon hegt, gab sich die Ehre beim Saisonabschied anwesend zu sein. bei ausgelassener Feierstimmung legten die Neserus einen starken Beginn vor und schnürten die Gäste in ihrer eigenen Hälfte ein und gingen - auch begünstigt durch die Ablenkung des Luchse-Tormanns durch Wurfgeschosse - schnell mit 7:1 in Führung. Dann jedoch kamen die Luchse besser ins Spiel und riskierten nochmals alles, um den hier so wichtigen Punkt zu ergattern, der ihnen die Relegation gesichert hätte. Doch Neseru war an diesem Nachmittag einfach zu stark und konterte immer wieder brandgefährlich über die Außenpositionen. So wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer durch ein offensives und sehr gutes Immanspiel unterhalten, das am Ende mit der Meisterin eine verdiente Siegerin fand. Und auch Schiedsrichter Shepses'arût, ansonsten bekannt als extrem pingelig, hatte heute seinen großzügigen Tag. Eine vor seinen Augen erfolgte klare Tätlichkeit des hitzigen Neseru-Stürmers Fran Schneider ignorierte er zugunsten eines herrlichen Spielzuges der Heimauswahl, der dann auch mit dem Treffer zum 19:10 seinen Abschluß fand. Alle Proteste der Luchse waren vergeblich, der Dreier zählte unwiderruflich. Während die Neseru sich nach dem Schlußgong ausufernder Meisterinnenschaftsfeiern hingaben, werden die Luchse noch bangen müssen. Den Wachteln aus Merkem würde es mit einem Sieg gelingen, die Táyârreter und Táyârreterinnen vom vorletzten Platz - und somit in die 2. Liga - zu verdrängen.

Tiger Sendsh'gerhi - Rekmehi Merkem 11:0
Es sollte ein versöhnliches Immanfest zum Ausklang der Saison in Sendsh'gerhi werden. Eigens für das Immanspiel wurde eine Gruppe trommelnder Waldmenschen engagiert, die die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Paradeplatz beim Spiel der heimischen Tiger gegen Rekmehi Merkem in Stimmung bringen sollten. Der Gegner aus Merkem war schon vor dem Spiel in einer erschreckenden Verfassung. Von der einstigen vielgerühmten Moral war nichts mehr zu spüren. Stattdessen herrschte Uneinigkeit und Zwist in einer Auswahl, die auf dem Platz keinen einzigen Punkt zustande brachte und mit einer einfallslosen Mauertaktik agierte. Anders hingegen die Tiger. Auch sie agierten verhalten defensiv, konnte aber durch brilliante Distanzschüsse und schnell ausgeführte Konter das Spiel zu jedem Zeitpunkt kontrollieren und so zu einem gesicherten Sieg kommen. Abschließend gab es ein rauschendes Fest auf dem Marktplatz, bei dem das ordentliche Abschneiden in der diesjährigen KIL-Saison gefeiert wurde. Nicht zu sehen waren die Spielerinnen und Spieler aus Merkem. Ihnen war wohl nicht zum Feiern zumute, verständlich, sehen sie doch einer mehr als dunklen Immanzukunft entgegen!

Noionitensturm Morek - Haie Táîmen 34:11
Die Moreker Tormanufaktur hat erneut außergewöhnliche Produktivität bewiesen! 34 Punkte gelangen den Spielerinnen und Spielern der Auftsteigerin beim Saisonabschluß gegen die Haie aus Táîmen und können sich nach dieser Spielzeit nicht nur des verdienten Klassenerhalts sondern auch des besten Sturmes der Liga rühmen. Wie die Heimischen loslegten war schon beachtlich, und die Haie konnten einem fast leidtun. Bereits Mitte der ersten Hälfte lagen sie mit 0:12 zurück und hatten sogar noch Glück, daß starker Wind dazu zwang, den Kautschuk flachzuhalten und somit weitaus weniger Dreier zu verzeichnen waren als üblich. Vermutlich lag die desolate Anfangsleistung der Haie auch am Streit zwischen Betreuer und Auswahl. Diese hatte nämlich die Anweisungen Bores Paapows als "unsinnig und zu dezent" verworfen. "Gesunde Härte ist nichts für uns", so Spieler Hexander, und so legten die Haie in der Anfangsphase mehr Wert darauf, die Knochen der Gegenspieler und Gegenspielerinnen zu treffen als den Kautschukball. Erst als Schiedsrichter Shepeses'arût streng und kompromißlos durchgriff, beruhigten sich die außer Rand und Band geratenen Gäste. Morek spielte unbeeindruckt weiter und nutze nun die Überzahl gnadenlos und sehr geschickt aus, so daß schon zur Pause kein Zweifel daran bestehen konnte, daß die Heimauswahl hier letztendlich den Sieg davontragen wird.
Die zweite Hälfte sah dann folgerichtig recht lustlos agierende Haie, deren Betreuer mit eisigem Gesicht regungslos das Geschehen verfolgte, sowie eine Klosterauswahl, der mehr und mehr die Kraft ausging, was die Zuschauerinnen und Zuschauer jedoch in ihrer Feierlaune kaum beeinträchtigte. Schon Mitte der zweiten Hälfte, Morek führte bereits 30:5, begannen die Siegesgesänge der Einheimischen. Nach dem Schlußgong sah man - mit Ausnahme der Haie und ihres Betreuers - allüberall fröhliche Gesichter, inmitten der Menge der strahlende Abt Logoran, der aus dem Händeschütteln nicht mehr herauskam. Den Schlußpunkt der Saison setzte für Morek jedoch Sebelia von den Sternen, eine Noionitenpatientin, die dem Korrespondeten mit verklärtem Blick und ätherischer Stimme versicherte: "Nächstes Jahr, ja, nächstes Jahr, da wird uns der Abt und der Rabe auf den ersten Platz führen..."

T.I.H. Yret Nimaat - Tsantsa Chrysemis 2:16
Auch im letzten Spiel der Saison zeigte der Aufsteiger aus Chrysemis, weshalb er dieses Jahr mit Recht als die zweitbeste Auswahl des Káhet angesehen wird. Vor dem Spiel gegen Yret Nimaat hatte Hátya Rodrigo seinen Spielerinnen und Spielern noch aufmunternde Worte mit auf den Weg gegeben, glorreiche Zeiten hatte der Hátya versprochen, wenn auch weiterhin die Einigkeit innerhalb der Auswahl gefördert, dazu die ansehnliche Spielkunst und Ritterlichkeit des Haufens weiter entwickelt würde. Und so strotzen die Schrumpfköpfe vor dem Abschlußspiel noch einmal vor Ehrgeiz und Selbstvertrauen, obwohl weder nach oben noch nach unten in der Tabelle eine Veränderung möglich war.
Ganz anders dagegen die Spielerinnen und Spieler aus Yret Nimaat, die vor ihrem allerletzten Spiel freimütig zugaben, erstens wenig Lust auf das Spiel und zweitens sowieso keine Siegmöglichkeit gegen die Insulanerinnen und Insulaner zu haben - zu deutlich hatte man noch die 0:31-Rekordniederlage aus dem Hinspiel in Erinnerung. So setzte man sich am Abend vor dem Spiel lieber noch einmal zu einer kleinen Abschiedsfeier zusammen, was den Mer'imeni jedoch erstaunlicherweise ganz gut zu tun schien. Zwar hatte man wirklich nie den Hauch einer Siegchance gegen die vor Spielwitz und Entschlossenheit sprühenden Gäste, doch hielt man wacker und teilweise ansehnlich dagegen. Alleine die Stürmerinnen und Stürmer Yret Nimaats hatten einen furchtbar schlechten Tag erwischt und vergaben reihenweise gute Einschußmöglichkeiten.
Letztlich spiegelte das 2:16 jedoch recht gut den diesjährigen Unterschied zwischen der sich auf dem absteigenden Ast befindlichen Traditionsauswahl aus Mer'imen und den frischen, jungen Neulingen von den Inseln wieder - als Sinnbild, daß die alte unahnsehnliche rustikal-brutale Spielweise mehr und mehr durch schön anzusehendes spielerisch hochstehendes Imman abgelöst wird. Und so scheint niemand so recht traurig über den Rückzug der Mer'imeni aus der kem'schen Liga zu sein, während sich die Immanfreunde und -freundinnen landesweit darauf freuen, bald wieder Chrysemis in Aktion sehen zu können.

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