Schwarze Drachen Váhyt - Luchse Tâyarret 2:0
Über der Spielwiese in Menev hatte sich zum Auftaktspiel eine enorme Hitze aufgestaut, ein unerträgliches Wetter. Dementsprechend langsam, müde und langweilig war die Partie, doch ob die Zuschauer allerdings überhaupt in der Lage waren das zu erkennen bleibt fraglich, denn auch auf den Bänken übermannte die Müdigkeit manchen.
Die Hitze erdrückte jeden Spieler und so machte keiner das Spiel, allerdings steckten die Drachen die Hitze wohl doch etwas besser weg - vermutlich ist man als Drache einfach eher an Hitze gewöhnt. Allerdings unternahmen die Mannen und Frauen aus Váhyt auch nichts, um das Spiel interessant zu gestalten, sondern stellten sich mit aller Macht hinten rein, die Luchse versuchten hingegen wenigstens ansprechend zu spielen, auch wenn sie kläglich scheiterten. Es gelang ihnen nicht ein einziges Mal, auch nur in Tornähe zu kommen. So stand es am Ende der ersten Halbzeit noch immer 0:0 und es bestand wenig Hoffnung auf Änderung.
Zwar wurde das Spiel nicht besser, allerdings kam es zu einer umstrittenen Szene, als Harleff ibn Mebhan laut dem Urteil des Unparteiischen eindeutig von Sigline Bornwald ungeziemlich gerammt wurde und er darauf den Drachen einen Strafstoß zusprach, den Harleff glatt in einen Punkt verwandelte. Nicht nur Siglinde regte sich ganz zurecht auf, auch die jetzt endlich aufwachende Zuschauerschaft empörten sich über die krasse Fehlentscheidung und die hinterlistige Schauspieleinlage Harleffs.
Damit war das Spiel so gut wie entschieden, gelang es den Luchsen doch nicht mehr auch nur den Hauch einer Gefahr darzustellen, so war es dann nur folgerichtig, das den Drachen noch ein weiter, äußerst unspektakulärer Punktgewinn gelang. So gewannen die Drachen eher unverdient, in einem lahmen Spiel und die Luchse hatte der Hitze ihren Tribut gezollt.
Diskus Menev - N.I.B. Áchesa Khefu 4:5
An diesem Nachmittag zog ein eisiger Wind über das Meer und ließ die Spieler beider Banner zittern und bibberten, aber man schenkte sich dennoch nichts. Es war ein verdammt hartes Spiel, keiner von beiden wollte auch nur einen Deut zurückstecken und so kämpfte man verbissen um jeden noch so kleinen Punktgewinn. Dabei fielen die Diskusse durch ihre offensive Spielweise auf und schafften es so in der ersten Hälfte gar in Führung zu gehen - durch einen wunderbaren Dreier von Regas Mintal.
Die Zuschauer feierten begeistert und so als hätten sie schon gewonnen. Doch Diskus stürmte weiter beherzt und brachte die Bremser der Gegner noch manchensmal in arge Bedrängnis, konnte aber keine Punkte mehr holen. Nach der Pause waren die Phantome pötzlich wie verwandelt, offenbar hatte der Betreuer Algerîan Klopfbüttel scharfe Worte fallen lassen, jedenfalls stand er noch immer grimmig am Spielfeldrand.
Khefu spielte jetzt noch kompomißloser und härter als zuvor, und auch wenn die Diskusse kräftig dagegenhielten, hatten die Phantome nun das Spiel in der Hand und ließen nicht mehr locker. Als schließlich bei einer kräftigen aber durchaus sportlichen Rempelei, Idar Aldoberadried ausgewechselt werden mußte, wendete sich das Blatt - auch punktemäßig, denn Alicia Borg glich mit einem Dreier aus, und setzte nur einen Spielzug später noch einen Punkt drauf. Jetzt brannte die Volkseele und die Anfeuerungsrufe für Menev steigerten sich in wilde Beschimpfungen gegen die Gäste aus Khefu. Diese ließen sich aber davon nicht beeindrucken und setzten durch ihren Capitän noch einen Punkt drauf. Zwar bäumte sich Diskus noch einmal gegen die Niederlage und man konnte gar einen weitern Punkt machen, aber verloren haben sie dann trotzdem.
Schwarze Drachen Váhyt - N.I.B. Áchesa Khefu 13:9
Finale in Menev und endlich gab es bei richtig gutem Imanwetter auch ein gutes Spiel zu sehen, etwas was man bei der Vorrundenspielen eher vermißt hatte. Khefu spürte von Anfang an starken Gegenwind, weniger von den Drachen, sondern vor allem von den Zuschauern. Ganz Menev war auf den Beinen und wirklich jede Aktion der Phantome wurde mit lautem Lärm, Geschrei und Buhrufen quitiert, es war eine Mordstimmung, die den Phantomen aber nichts auszumachen schien.
Die Führung wechselte munter hin und her, zur Halbzeit führte Khefu knapp mit 9 zu 8 Punkten. Nach der Pause hatte der Betreuer den Drachen allerdings eingehämmert, das die Verteidigung und nicht der Angriff entscheiden und so machten die Drachen mit aller Gewalt zu und stoppten einfach jeden Sturmlauf der Phantome, im Gegenzug allerdings gelang es ihnen noch ganze 6 Punkte zu holen, so daß sie schließlich das Spiel für sich entscheiden konnten. Die Phantome schlichen vom Platz und bemühten sich, so schnell als möglich davonzukommen. Die Anhänger von Diskus Menev allerdings freuten sich mit den Drachen, als diesem vom Akîb ni Zenach der kleine silberne Wanderpokal übergeben wurde.