Thalarion-Mondglanz-Gruppe:
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Garion-Eisenfaust-Gruppe:
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Releghîn-von-Fasar-Gruppe:
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Shila-de-Dragoncourt-Gruppe:
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Pasqua-Pâestumai-Gruppe:
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Ranec-Al’Mahr-Gruppe:
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Thalarion-Mondglanz-Gruppe
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Garion-Eisenfaust-Gruppe
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Releghîn-von-Fasar-Gruppe
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Shila-de-Dragoncourt-Gruppe
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Pasqua-Pâestumai-Gruppe
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Ranec-Al'Mahr-Gruppe
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Luchse Táyârret - Moral Zását 13:13
Das erste Auftreten des Geheimfavoriten aus Táyârret gegen den Überraschungsaufsteiger aus Mer'imen begann zwar als munteres Spiel mit zahlreichen Tormöglichkeiten hüben und drüben, aber die Zuseherinnen und Zuseher waren von der langweiligen Spielweise beider Auswahlen doch sehr enttäuscht. Fast schien es so, als wolle man sich hier gütlich einigen, und die vorsichtige, wenig riskante Spielweise beider Haufen trug nicht dazu bei, den Eindruck zu zerstreuen. So lag mal die eine, mal die andere Auswahl in Front, doch einen entscheidenen Vorsprung konnte sich kein Haufen herausspielen. Bezeichnenderweise fiel der Ausgleich zum 13:13 für Moral durch Moringer geschlagene zwanzig Sandkörnlein vor Schluß.
Moral Zását - Perlbeißer Cháset 21:0
Eine einseitige Angelegenheit war das Spiel zwischen den neugegründeten Perlbeißern und Erstligaaufsteiger Zását. Ein heftiger Wolkenbruch hatte das Spielfeld unmittelbar vor Beginn des Spiels in eine schlammige Pfütze verwandelt, mit der die sowieso schon hoffnungslos unterlegenen Perlbeißer überhaupt nicht klarkamen. Moral mußte sich nicht sonderlich verausgaben, um einen Kantersieg einzufahren. Bezeichnenderweise brachten die Spielerinnen und Spieler von der Insel nicht einen Torschuß zustande.
Sicheln Mergyan - Luchse Táyârret 5:4
Nach der Niederlage von Mantikor Tásebá gegen die Drolle aus Démyúnem waren es die Sicheln, die als nächster Zweitligist einen großen, höherklassigen Favoriten demütigten. Niemand hätte gedacht, daß die Mergyaner gegen die Vizemeisterin auch nur eine minimale Chance haben könnte! Doch die Sicheln konnten ihre gute Form aus dem ersten Spiel bewahren und zeigten wie in glorreichen, alten Zeiten wieder eine konzentrierte Verteidigungsleistung. Der berühmte "Mergyaner Riegel" war für die Luchse, die auf der ganzen Linie enttäuschten, kaum zu überwinden, und mit den Kontern blieben die Tárethoner immer gefährlich. Letztlich konnten sich die Luchse bei ihrer Torhüterin bedanken, daß die Sicheln nicht noch höher gewannen. Und so haben wir in dieser Gruppe die überraschende Situation, daß die Sicheln den Einzug in die Endrunde geschafft haben, während die Luchse wohl auf die Zwischenrunde hoffen müssen.
Luchse Táyârret - Perlbeißer Cháset 11:10
Die Zuschauerinnen und Zuschauer konnten erneut nicht fassen, daß mit den Luchsen die Vizemeisterin hier auf dem Platz stand. Auch gegen die neufromierten Perlbeißer aus Cháset stolperte man dort in eine Verlegenheit nach der anderen, so daß der doch eher bemühte als befähigte Gegner schließlich Morgenluft witterte und aufgebaut wurde. Näher und näher kamen die Perlbeißer an die Luchse heran, doch diese zitterten (!!!) sich dann doch noch glücklich in die Qualifikationsrunde. Es ist unerklärlich, wie die Táyarreter und Táyarreterinnen in so kurzer Zeit derart massiv abbauen konnten... möglicherweise trug zur Verunsicherung auch bei, daß Erstaztormann Kim Klopfbüttel schwer an den Pocken erkrankte und das Imman aufgeben muß.
Sicheln Mergyan - Moral Zásat 10:12
Moral Zását nutzte im Spiel gegen die überraschend starken Sicheln aus Mergyan die große Chance, um sich den ersten Platz in dieser Vorrundengruppe zu sichern. Doch die Mer'imenerinnen und Mer'imener hatten ein schweres Stück Arbeit zu verrichten, und, wer weiß, ob nicht die Sicheln den Sieg davongetragen hätten, hätten sie sich diesmal nicht so sehr auf ihren berühmten Defensivriegel verlassen. Den Zuschauern und Zuschauerinnen hat es jedenfalls gefallen, und beide Auswahlen stehen verdient sicher im Achtelfinale.
Tsantsa Chrysemis - N.I.B. Áchesa Khefu 6:17
Man kann einige Gründe finden, die augenscheinlich dazu beitrugen, daß die Schrumpfköpfe in ihrem ersten Kräftemessen mit einem Erstligisten derart einbrachen. Zunächst war da einmal das fanatische Publikum in der Áchesa-Arena, daß ihre in der letzten Saison so gebeutelten Heldinnen und Helden frenetisch bejubelte, und so sicherlich dafür verantwortlich war, daß die Phantome endlich einmal wieder eine gute Leistung zeigten. Jede Aktion der Gegner wurde dagegen mit lauten Pfiffen kommentiert, was sicherlich zum Totalausfall der Stürmerinnen und Stürmer von den Inseln beitrug. Unübersehbar war bei Áchesa auch die Handschrift des ehemaligen Tormanns und neuen Betreuers, Algerîan Klopfbüttel, der die alte Defensivtaktik seines Vorgängers zugunsten einer offensiven Ausrichtung der Auswahl abgeändert hatte. Dazu überragten die vier Neuzugänge von den aufgelösten Perlbeißern, denen es gelang, das oftmals chaotische Spiel der letzten Spielzeit in geordnete Bahnen zu lenken. Aber die größte Schuld an der klaren Niederlage trägt sicherlich Tsantsa-Tormann Baldusio Zappata, dem man mindestens sechs bis zehn Tore ankreiden muß. Schon zu Beginn des Spiels torkelte er mehr über das Feld als daß er gerade lief, und man muß kein großer Seher sein, um zu bestätigen, daß der gute Baldusio sein Stehvermögen gegenüber Gebranntem deutlich überschätzt hatte...
N.I.B. Áchesa Khefu - Lobet den Herrn Porto Pâestumai 16:2
Keine Mühe hatten die Phantome mit ihren Gegnern aus Djerniako, die erneut versuchten, mit Brachialgewalt die Niederlage in Grenzen zu halten. Diese Spielweise führte völlig unnötigerweise zur Eskalation, als nämlich Áchesa-Torsteher La Vordjsh handgreiflich gegenüber der Feldrichterin wurde, die wieder und wieder tätliche Angriffe der Tárethoner gegen ihn übersehen hatte. Die Bilanz dieses Spieles spricht Bände: Zwei Verletzte und zwei gesperrte Spieler und Spielerinnen bei den Phantomen, vier Sperren bei Porto Pâestumai, die nun im letzten Spiel mit nur noch zehn Spielern und Spielerinnen auflaufen können. Überragend bei den Phantomen war erneut der von den Perlbeißern gekommene Hahatonwan, der bereits jetzt, in seinem zweiten Spiel für die Áchesas, der unbestrittene Kopf der Auswahl ist. Eine tolle Leistung zeigte endlich auch wieder die Ex-Kapitänin Alicia Borg, die leichtfüßig wieder und wieder die Pâestumai-Abwehr schwindelig spielte.
Rekmehi Merkem - Tsantsa Chrysemis 16:12
Die stark ersatzgeschwächten Wachteln - das Spiel gegen Porto Pâestumai hatte drastisch Tribut gefordert - hatten schwer zu kämpfen, den verbissenen Aufsteiger aus Chrysemis niederzuhalten. Ein überragender Bomil Boschor brachte die Terkumer aber letztendlich auf die Straße des Sieges. Der für den verletzten Ertoff Dilmas aufgebotene Bremser erzielte nacheinander zwei Dreier und einen Einer, und brachte die Wachteln nicht nur uneinholbar in Front, sondern die Chrysemer auch so auf die Palme, daß Peresen und Marnion dem Torschützen eine Abreibung verpaßten und so für das Turnier nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch für die beiden Torhüter war es kein gutes Spiel: während die Chrysemer immer noch auf den ihren schimpften, der durch seine Trunkenheit das erste Spiel maßgeblich zugunsten der Phantome beeinflußt hatte, zeigte sich bei den Wachteln, daß der als Ersatz für den Auswanderer Tassaro aufgebotene Alrik Roi keinesfalls an die Klasse seines Vorgängers heranreicht.
Tsantsa Chrysemis - Lobet den Herrn Porto Pâestumai 31:3
Wenig zu sagen gibt es zu dem Spiel, in dem der bisher höchste Sieg im Turnier zu verzeichnen ist. Porto Pâestumai konnte nach den Massakern, die der Haufen gegen die Wachteln und Áchesa angerichtet hatte, gerade noch mit zehn Spielerinnen und Spielern antreten. Auch das Publikum bestrafte die "Klopper" aus Djerniako mit gellenden Pfiffen und tosenden Jubelstürmen bei jedem Gegentor, so daß die Chrysemer und Chrysemerinnen endlich ihre "Schüchternheit" ablegten und das zeigten, was man sich von ihnen erwartet hatte. Beim 20:1 spielten sie sich schließlcih in einen wahren Rausch, und schossen die auseinanderbrechenden Pâestumais regelrecht ab. Vom Spiel angetan, bat die junge Feldgardistin Tara Meren-ká dem Betreuer der Chrysemer, Serpo Lassan ihre Mitwirkung als Bremserin bei Tsantsa an, so es für sie eine Perspektive auf den Inseln gäbe.
Rekmehi Merkem - N.I.B. Áchesa Khefu 10:8
Auch im dritten Anlauf hintereinander gelang es den Phantomen nicht, die bei ihnen früher so beliebten Wachteln zu schlagen. Trotz des Heimvorteils eines fanatischen und lauten Publikums mußte man sich schließlich doch der größeren Routine der Terkumer beugen und ihnen den ersten Gruppenplatz überlassen. Dabei gingen die Phantome unter dem Jubel der Zuschauerinnen und Zuschauer früh in Führung, und es schien fast so, als daß das Glück ihnen an den Keulen klebte. Doch als plötzlich Wachteln-Torfrau Reguth mit einem fulminanten Weitschuß den Anschluß zum 4:6 herstellte, gewannen die Wachteln mehr und mehr die Überhand. Die Phantome versuchten weiterhin alles, aber das Anrennen war schließlich vergeblich. Das Publikum dankte seinen Heldinnen und Helden dennoch mit großem Applaus, denn im Verlauf zur völlig verkorksten Erstligasaison war eine deutliche Steigerung unübersehbar.
K.I.S. Khefu - Schwarze Drachen Váhyt 19:9
Fast konnte man annehmen, daß die Drachen hier ein Heimspiel hätten, denn wie es die Tradition gebietet, wurde KIS von den Zuschauern und Zuschauerinnen in der Arena der Lokalrivalin mit gellenden Pfiffen und Schmähungen nur so überschüttet. Doch das vermochte die Militärauswahl nur am Anfang verunsichern, als ein blitzartiger Beginn der Drachen diese schnell mit 7:0 in Front brachte. Dann aber fing sich KIS und zeigte streckenweise sehr gutes Imman. Präzise Zuspiele, gute Laufarbeit und sogar schöne Kombinationen ließen die Pfiffe des feindseligen Publikums mehr und mehr verstummen. Am Ende siegte KIS auch in dieser Höhe verdient, und man mag sich durchaus wundern, wie es der sonst als so technisch unbegabt verschrieene Haufen nur vermocht hat, die am Anfang sehr starken Drachen mit spielerischen Mitteln derart auszuhebeln. Nach Spielende wurde noch bekannt, daß Betreuer und Tormann Torben Torbensson sein kapitänsamt niedergelegt hat. "Nun soll'n die Jungs und Mädels auch mal was selber entscheiden", begründete der Thorwaler seine erzieherische Maßnahme...
Schwarze Drachen Váhyt - Neseru Stut-Ymi'keku 3:27
Erwartet sicher nahm die Meisterin die Hürde der Schwarzen Drachen aus Váhyt, die in diesem Spiel nicht den Hauch einer Chance hatten. Die Neserus spielten mit den Drachen Katz und Maus und ließen kaum eine Torchance zu. Das Verdienst der Váhyter ist es, daß sie nie aufgegeben haben und allzeit versuchten, gegen den übermächtigen Gegner zu punkten. Man kann wohl nicht mehr erwarten, wenn der Leistungsunterschied derart groß ist - und für Neseru scheint der Pokal erst in der Endrunde zu einem ernstzunehmenden Wettbewerb zu werden...
Telori Táheken - K.I.S. Khefu 7:6
Im Zweitligaduell behielt überraschenderweise Telori Táheken - mit neuer, von Ihrer Hoheit daselbst gestifteter Ausrüstung - die Nase vorn gegenüber die Militärauswahl aus Khefu, die im ersten Spiel gegen die Váhyter noch so souverän aufgetrumpft hat. Es entwickelte sich ein spannendes, abwechslungsreiches Spiel. zweier gleichwertiger Auswahl, das durch die Unkontrolliertheit des KIS-Torstehers "Pottwal" Torbensson schließlich entschieden wurde. Knapp drei Sandkörnlein vor Ende erregte sich der Kapitän und Betreuer der vom Publikum wieder gnadenlos ausgepfiffenen Auswahl über den - seiner Meinung nach irregulären - Ausgleich der Teloris zum 6:6 so sehr, daß er Feldrichter Arwed Rübsam mit einem kräftigen Fausthieb thorwalscher Art niederstreckte. Nicht nur, daß der tobende Thorwaler deshalb vom Feld mußte, den fälligen Strafstoß verwandelte Alrik Groterian dann zum alles entscheidenden 7:6 für Táheken.
K.I.S. Khefu - Neseru Stut-Ymi'keku 1:19
Auch das dritte Vorrundenspiel gewann die Meisterin ohne sich voll verausgaben zu müssen. Wie vorher schon Váhyt und Telori wurde auch der Militärhaufen aus Khefu böse verprügelt - sehr zur Freude das Publikums. KIS ergab sich schon frühzeitig der unbestreitbaren Dominaz der Neserus, es hatte den Anschein, asl versuche man, sich für die kommenden Aufgaben zu schonen, die man entweder in der Qualifikationsrunde oder dem Achtelfinale erreicht glaubte. Auch die Neserus ließen es bald recht locker angehen, und so konnte Betreuer Anandus noch während des Spieles einige neue Angriffszüge proben lassen. Zu bemerken wäre noch, daß auf Seiten von KIS Khefu für die Spieler Alserr von Vrerh und Khalîn Al-Hassar das Turnier beendet ist - sie wurden mit Verdacht auf die Blaue Keuche unter Quarantäne gestellt.
Telori Táheken - Schwarze Drachen Váhyt 0:10
Welch ein Jubel bei den Schwarzen Drachen! Fast im allerletzten Moment gelang es dem neuformierten Haufen aus Djunizes doch noch in die Qualifikationsrunde einzuziehen - ein Riesenerfolg! Sichtlich engagiert ging man dementsprechend zu Werke, die Teloris wurden rasch in ihre eigene Hälfte eingeschnürt, und ein früßher 0:6-Rückstand ließ deren Taktik der kontrollierten Defensive bald makualtur werden. Doch die Ordoreer konnten nicht mehr so rasch umschalten, zumal gerade in ihrer Drangphase ihr Torhüter durch zwei eklatante Patzer das Spiel endgültig entschied.
Sendsh'gerhi Tiger - Piranha H'Rabaal 10:18
Einen begeisternden Kampf lieferten die Tiger aus der Flottengarnison dem großen Favoriten aus Brabak, der, wie gewohnt, durch sein feines, technisches Imman zum Ziel zu kommen trachtete. Doch unterstützt vom begeisterten Publikum lieferten die Tiger den Piranhas einen tollen Kampf. Bis zum Ende konnten die Kemis das Spiel offenhalten, ehe sich die Müdigkeit nach einer langen Saison nicht mehr verleugnen ließ und die Brabaker und Brabakerinnen mit einigen sehenswerten Kombinationen den etwas zu hoch ausgefallenen Sieg sicherstellen konnten. Erfreulich auch die sehr ritterliche Spielweise der Kemis - doch möglicherweise wäre das Spiel mit etwas härterem Einsatz gar zu gewinnen gewesen...
Piranha H'Rabaal - Kalter See Ahami 8:13
Die Truppe aus Ahami konnte auch im zweiten Spiel ihre überraschend gute Form beweisen. Gegen den Favoriten aus dem Brabakischen gab es einen unerwartet deutlichen Sieg. Die Ordoreer hatten dabei enorme Probleme mit Pâestumai-treuen Anhängerinnen und Anhänger, die den Torhüter Ahamis, den alten Olpert, das ganze Spiel über mit Schmährufen als "Schlächterknecht" diffamierten und auch nicht davor zurückschreckten, den bedauernswerten Fischer mit Obst zu bewerfen. Dennoch gelang es Ahami, ein - fast an militärsiche Disziplin gemahnendes - gut organisiertes Verteidigungs- und Sturmspiel aufzuziehen und die Piranhas ein ums andere Mal vorzuführen.
Noionitensturm Morek - Sendsh'gerhi Tiger 3:7
Trotz der Niederlage im ersten Spiel gingen die Tiger nicht von der für sie doch eher ungewohnten zurückhaltenden Spielweise ab. Das gab dem erneut recht schwachen Sturm die Möglichkeit, das Spiel lange offenzuhalten. Entschieden wurde das Spiel letztendlich durch den Moreker Torhüter. Der sichtlich angetrunkene Gerbald ließ die entscheidenden Bälle der Tiger auf teilweise kuriose Weise passieren, dazu kam noch, daß Sendsh'gerhi fast jeden der seltenen Angriffe in Punkte ummünzte. Zurück blieb ein maßlos enttäuschtes Publikum, das die beiden Auswahlen mit einem gellenden Pfeifkonzert für das bisher schwächste Spiel des Pokalwettbewerbs bestrafte.
Sendsh'gerhi Tiger - Kalter See Ahami 16:11
Wie die Sicheln erwischte es die Überraschungsauswahl aus Ahami ebenfalls im dritten Vorrundenspiel - eine Niederlage ohne Folgen, denn schon vorher stand die Achtelfinalqualifikation für die Ordoreer fest. So beschränkten diese sich ebenso wie die Tiger auf eine eher vorsichtige Spielweise, man wollte auf keiner Seite unnätige Verletzungen und Sperren riskieren. Die Tiger zeugten phasenweise ein sehr gefälliges Spiel, allerdings mußte man erneut den letzten Einsatz vermissen. Einen Beitrag zum Sieg der Mannen und Frauen aus Sendsh'gerhi leistete auch Feldrichter Rinard Nykson, dessen Regelauslegung in einigen Situationen den Tigern doch sehr entgegenkam.
Noionitensturm Morek - Piranha H'Rabaal 12:8
Jedes Jahr das Gleiche, ist man versucht zu sagen, wenn man an die Piranhas denkt. Ein gelungener Auftakt, dann ein aufgrund eines feindseligen Publikums verlorenes Spiel, bis schließlich hin zur Blamage. Auch dieser Wettbewerb folgte dem erwähnten Muster, und die Piranhas mußten sich am letzten Vorrundenspieltag dem ambitionierten aber unfähigen Haufen aus Morek beugen. Es war mit Sicherheit kein gutes Spiel, beide Auswahlen fielen durch häufige, haarsträubende Fehler auf - wobei die Piranhas diese wenigstens auf die zunehmende Nervosität schieben konnten. So müssen die Piranhas auf die Qualifikationsrunde hoffen, während für Morek der Wettbewerb zu Ende ist. Der Höhepunkt dieses Spiels fand allerdings erst nach dem Schlußgong statt: Frustriert über das Ausscheiden und durch die Tatsache, keinen einzigen Punkt erzeilt zu haben, warf der Morek-Stürmer Tadsch'daun wütend seine Kapitänsbinde zu Boden und bekräftigte seinen Rücktritt durch einen Sitzstreik auf dem Feld, bis ihn die Stadtgarde davontrug.
Baumdrachen Thergas - Haie Táîmen 4:5
Die wenigen Zuseher und Zuseherinnen in der Áchesa-Arena bekamen bei diesem Spiel das bisher schlechteste Imman geboten, daß der Pokal zu bisher zu bieten hatte. Fast jeder Paß kam zum Gegner, der den Ball dann aber sogleich wieder verstolperte. Tormöglichkeiten waren Mangelware, und die spielerischen Defizite der beiden Haufen ließen die Zuschauerinnen und Zuschauer oftmals laut auflachen. Wen mag es da noch wundern, daß reichlich faules Obst auf die bemühten, aber unfähigen Akteure hinabregnete. Letztlich hatten die Haie das bessere Ende für sich, aber ein Sieg der Thergaser wäre genauso unverdient gewesen.
Haie Táîmen - Feuervogel Yunta'hedsh 6:9
Der erste Sieg der Feuervögel in ihrer Immangeschichte beruht auf einer sehr konzentrierten Verteidigungsleistung, deren konsequentes Stören allerdings mit vier Verletzungen und einer Sperre drastisch bestraft wurde. Die Haie jedenfalls fanden kaum ein Mittel gegen die massierte Deckung der Tárethonerinnen und Tárethoner, und am Ende versagten gar die Nerven ihres Tormanns ter Halcha, der dem feldrichter eine unflätige Beleidigung an den Kopf warf und dafür vom Platz gestellt wurde. Beim Stand von 1:4 für Yunta'hedsh erzwang der stark niedergehende Mittagsregen eine kurze Unterbrechung des Spieles, doch die Pause half den Haien auch nicht weiter. Der Haie-Betreuer Bores Paapow war kurz vor Ende des Spiels jedenfalls derart entnervt von der umständlichen und zaghaften Spielweise seines Haufens, daß er das Spiel vorzeitig verließ und eine nahegelegene Taverne aufsuchte.
Krokodil Qinsay - Baumdrachen Thergas 17:6
Die Krokodile aus Yunisa bewiesen in diesem Spiel nachdrücklich, das es keinen Zweifel daran geben kann, daß die hervorragenden Leistungen der letzten Erstligasaison mehr als nur Zufall waren. Die Expertinnen und Experten waren sich nach dem Kantersieg gegen die überforderten und schnell resignierenden Thergaser jedenfalls einig, hier eine kommende Größe des kem'schen Imman gesehen zu haben, die auf lange Sicht gesehen vielleicht die ernsthafteste Herausforderin der derzeit fast unschlagbaren Neserus ist. Die Krokodile ließen ihren Gegnern und Gegnerinnen niemals auch nur den Hauch einer Chance, und spielten aus einer sicheren Deckung schnell und genau nach vorn. Zwei weniger erfreuliche Begebenheiten überschatteten allerdings das Spiel: nicht nur, daß Diebspack vor der Begegnung einen Großteil der Ausrüstung der krokodile entwendete, nein, auch wurde hinterher bekannt, daß Feldrichter Kuno Bärentrost von den Thergasern eine kleine "Spende" angenommen hatte, um die regeln eher zu deren Vorteil auszulegen. Genützt hatte es freilich nichts, und so verzichteten die Krokodile auf einen formalen Sanktionsantrag.
Baumdrachen Thergas - Feuervogel Yunta'hedsh 4:10
Unter dem Jubel ihrer vielen Anhängerinnen und Anhänger schafften die Feuervögel den zweiten Sieg in ihrem dritten Spiel und damit den sicheren Einzug ins Pokalachtelfinale. In einem munteren Spiel zeigten sich die Tárethonerinnen un Tárethoner den Wachtelfelsern in allen belangen überlegen und gewannen um drei, vier Tore zu niedrig. Ebenso überraschend wie das gute Abschneiden der Mannen und Frauen des Akîbs Ni Frencaal ist das unmotivierte, klägliche Auftreten von Thergas. In einer solchen Form gehören die Baumdrachen nächstes Jahr zu den ersten Anwärterinnen auf den Erstligaabstieg. Wie sich Yunta'hedsh nächste Saison in der zweiten Liga schlagen wird, dürfte ebensowenig uninteressant sein.
Krokodil Qinsay - Haie Táîmen 7:2
Und siehe da, auch die bisher überragend spielenden Krokodile aus Qinsay können in Schwierigkeiten kommen! Offenbar hatte Betreuer Paapow seinen Haien nach der kläglichen Niederlage gegen die Feuervögel tüchtig die Leviten gelesen, denn diese gingen voll konzentriert zu Werke und scheiterten am Torerfolg oft nur durch pech oder Unvermögen. Es dauerte einige Zeit, bis sich die Krokodile vom überraschenden Schwung ihrer Gegnerinnen und Gegner gefangen hatten, doch dann gelang es ihnen, ein gefälliges Konterspeil aufzuziehen und die entscheidenden Treffer zu erzielen. So haben die krokodile das Achtelfinale durch drei Siege erreicht, während die Haie auf die Qualifikationsrunde hoffen müsssen.
Sjepengurker Elche - Weiße Raben Yleha 13:6
Kräfig Lehrgeld mußten die Ylehi bei ihrem ersten Auftritt in diesem Pokalwettbewerb bezahlen. Trotz einer ergreifenden Ansprache der Háytat Ni Yleha und tapferem Kampf unterlag man den Elchen aus Sjepengurken doch klar und deutlich. Im Vorfeld hatten die Weißen Raben dem Publikum einige Fäßchen Bier spendeirt und sich so das Wohlwollen der kritischen Haupstsädter und Hauptstädterinnen gesichert, aber dennoch vermochte man es nicht, dem geschickten Spiel der Elche, die durch die Benennung der Vorrundengruppe nach dem "Ur-Sjepengurker" nir noch mehr motiviert waren, Paroli zu bieten. Ein unschöner Zwischenfall spielte sich gegen Ende des Spieles ab, als ein rothaariger, kleiner Mann und bunten Kleidern namesn "Karabustel" - wie er betonte - spaßeshalber den Elchespieler Bert von Greuelfingen über seine Keule stürzen ließ, so daß sich der Gemahl der sjepengurker Baronin schwer am Fuß verletzte und aus dem Spiel ausscheiden mußte. Dem Attentäter blieb sein schlechter Humor allerdings nicht ungestraft, und letztlich lachte nur noch das Publikum, als der "Spaßvogel" nackt, geteert und gefedert aus der Stadt gejagt wurde.
Weiße Raben Yleha - Mantikor Tásebá 11:14
Was für ein herrliches Spiel bekamen die zahlreichen Zuseher und Zuseherinnen da zu sehen! Wie entfesselt spielten die Ylehis auf, gaben all ihr Herzblut und ihren Kampfgeist in die Waagschale, um dann letztendlich doch knapp an einem sehr gut spielenden Favoriten zu scheitern! Beide Auswahlen gingen sehr offensiv in die Begegnung, und dem unbändigen ylehischen Kampfgeist stellten die Mantikore ein sauberes, überlegtes Kombinationsspiel entgegen Überragend auf Seiten der Insulanerinnen und Insulaner war der so geschmähte Torwart Ator Blitzgeschwind, der ein ums andere Mal vor den heranstürmenden Ylehis - insbesondere vor dem hier hervorstechenden Visznario'h Het'nâr'h - retten mußte. Nichtsdestotrotz überschütteten ihn seine Spielkameraden nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Ylehis mit Schimpfkanonaden, was seinen Nerven sichtlich abträglich war. Letztlich aber behielten die Mantikore in einem Spiel die Überhand, das keine Verliererin verdient gehabt hätte. Nun bleibt abzuwarten, wie beide Haufen, die große Anzahl an Ausfällen (je fünf Verletzte) im nächsten Spiel verkraften können...
Démyúnemer Drolle - Sjepengurker Elche 3:6
Die Drolle konnten in diesem vor fast leeren Rängen ausgetragenen Spiel ebensowenig an die gute Leistung im ersten Spiel anknüpfen wie die Elche. So sah man ein tristes, langweiliges Spiel, dessen Höhepunkt eine Schlägerei dreer Drolle-Stürmer untereinander war, die folglich auch im letzten Vorrundenspiel gegen Yleha pausieren müssen. Beste Spielerin auf dem Platz war die Baronin von Sjepengurken/Süd, Karilja Sjepengurken, die nicht nur einen Dreier und zwei Einer zum Sieg beisteuerte, sondern durch geschickt codierte Namensaufrufe auf dem Feld den Gegner mehr als einmal verwirrte - dieser konnte sich nie sicher sein, welchem Elche-Spieler nun die Anweisungen seiner Baronin galten.
Sjepengurker Elche - Mantikor Tásebá 5:8
Zu Beginn des Spieles gelange es Mantikor, die gute Leistung vom Yleha-Spiel zu bewahren. Die Elche hatten in dieser Zeit kaum eine Chance und lagen schnell mit 0:6 zurück. Doch zeigte sich nach einer ausgelassenen, großen Torchance durch die Mantikore wieder deren große Nervosität, denn vier Spieler der Insulaner wurden im gegeneinander derart handgreiflich, daß die Feldgarde einschreiten mußte. Verärgert über ein solches Gebaren verzichtete der verletzte Kapitän Sumudan., Sohn des Sagurd, umgehend auf sein Kapitänsamt, so daß für weiteren Streut bei der kem'sche Skandalauswahl aus Tásebá gesorgt sein dürfte. Nach der Schlägerei kamen die Elche besser ins Spiel, jedoch reichte es nicht mehr zum Ausgleich. Die Müdigkeit forderte letztendlich doch noch Tribut.
Démyúnemer Drolle - Weiße Raben Yleha 4:16
"Heute wird Yleha untergehen oder in Größe erstrahlen!" So pathetisch kündigte die Raben-Torfrau Ankhsa Mezkarai mit typisch ylehischer Theatralik den großen Kampf an, den die Weißen Raben ihren terkumer Gegnerinnen und Gegnern dann auch lieferten. Ersatzgeschwächt und müde vom grandiosen Spiel gegen Mantikor stürzten sich die Ylehis dennoch tapfer in die "Schlacht" (Visznario'h Het'nâr'h) - und schafften den tatsächlich kaum für möglich gehaltenen ersten Sieg in ihrer Immangeschichte und damit sogar die Qualifikation für die Zwischenrunde. Überragender Spieler war wieder einmal Stürmer Visznario'h Het'nâr'h, der zwei Dreier zum Sieg beisteuerte. Die Drolle fanden nie ein Mittel gegen das Kampfspiel der Ylehis und mußten sich schließlich dem Elan unserer Brüder und Schwestern aus den neuen Provinzen im Osten beugen. Bezeichnenderweise war nach dem Schlußgong kein Weißer Rabe in der Lage, das Spielfeld zu verlassen. Die Ylehis sanken mit einem Jubelschrei gerade dort nieder, wo sie standen.