Gruppe I:
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Gruppe II:
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Weiße Raben Yleha - Luchse Táyârret 27:12
„Es ist alles meine Schuld", weinte die gegen die Haie gesperrte ylehische Kapitänin Ankhsa Mezkarai noch vor dem Spiel gegen die Luchse, im Glauben, daß ihre sinnlose Sperre im alles entscheidenden Spiel gegen die Topfavoritin aus Táyârret auch die minimalste Chance der Raben zunichte machte. Aber weit gefehlt! „Wir spielen heute für Yleha... und Ankhsa", tat Stürmer Utu-Utu vor dem Beginn des Spieles kund, und so war es dann auch. Die Luchse wurden von der ylehischen Sturmflut hinweggeschwemmt wie eine Sandburg in der Flut, Angriff auf Angriff brandete auf das Luchse-Tor, Schüsse aus allen Lagen wurden abgegeben, kein Fingerbreit Boden kampflos preis- und kein Zweikampf verlorengegeben. So führten die Ylehis sage und schreibe bereits mit 10:2, ehe die Luchse das Spiel etwas beruhigen konnten, doch zeigten sie nie auch nur andeutungsweise die Klasse, die sie vergangene Saison ausgezeichnet hatte. Fast ängstlich wirkten sie gegen die immer selbstbewußter spielenden Ylehis, und schlossen sie einmal einen Angriff erfolgreich ab, so folgte postwendend das ylehische Gegentor. So wurde mit dem Schlußgong eine weitere Pokallegende geschaffen, und die Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten mit, wie die siegreichen Ylehis ihren Triumph mit Beten, Jubeln und Fassungslosigkeit zur Kenntnis nahmen. Schnell waren auch zwei Faß Bier aufgetrieben, und noch auf dem Spielfeld luden die Siegerinnen und Sieger Luchse und Haie zu einer Feier der geglückten Achtelfinalqualifikation ein – was vor allem Erstere nicht so recht zu würdigen wußten.
Luchse Táyârret – Haie Táîmen 21:13
Die Ausgangssituation vor dem Spiel konnte spannender kaum sein: Da die Ylehis aufgrund des hohen Sieges gegen die Luchse schon sicher weiter waren, mußte der zweite Qualifikant in diesem Spiel gefunden werden. Dabei waren die Haie klar im Vorteil, denn sie konnten sich sogar eine Niederlage mit zwölf Toren Unterschied erlauben. Ob die Haie gewinnen wollten, sei dahingestellt, auf alle Fälle war bekannt, daß die Siegerin dieser Gruppe im Achtelfinale auf die unbezwingbar scheinende Meisterin aus Stut’Ymi’keku treffen würde... So war es kein Wunder, daß man von Anfang an die Luchse im Sturmlauf sah, allerdings führte – wie immer – deren betont ritterliche Spielweise dazu, daß die einmal mehr hart spielenden Haie eindeutig kämpferische Vorteile hatten. Dennoch zeigten die Luchse ihr bisher bestes Spiel im Pokal – nicht weiter schwer, muß man sagen – und waren auch mehrmals nahe daran, den entscheidenden Vorsprung sicherzustellen. Am Ende fehlten den Táyârreterinnen und Táyrretern noch vier Punkte zum Abwenden der größten Demütigung ihrer Immangeschichte – und das alles nur wenige Wochen nach dem Triumph der Vizemeisterinnenschaft...
Tsantsa Chrysemis – Schwarze Drachen Váhyt 16:6
Erneut siegte Tsantsa mit zehn Toren Differenz, und erneut spielten die Männer und Frauen von der Insel sehr gutes Imman. Zu keinem Zeitpunkt nahm man die schwachen Gegnerinnen und Gegner auf die leichte Schulter, und so kam man letztendlich zu einem nie gefährdeten Sieg im entscheidenden zweiten Qualifikationsspiel. Der erste Platz ist den Tsantsas in dieser Gruppe nicht zu nehmen, doch mit den Krokodilen aus Qinsay wartet ein dicker Brocken auf dem Weg ins Viertelfinale. Man darf rundum gespannt sein, wie die Chrysemerinnen und Chrysemer diese bisher schwierigste Herausforderung Meistern werden. Für Váhyt dagegen wird es sehr schwer werden, denn gegen die Piranhas muß nun unbedingt ein Sieg her, und noch einmal dürften es die Brabakis ihren Gegnern nicht so leicht machen...
Schwarze Drachen Váhyt – Piranha H’Rabaal 8:19
Ohne jede Chance waren die Schwarzen Drachen gegen die endlich einmal überzeugend aufspielenden Pokalgäste aus Brabak. Diese zeigten schöne Kombinationen und sichere Pässe, die den harmlosen Widersacher ein ums andere Mal böse düpierten. Fast hatte es den Anschein, daß die Djunizerinnen und Djunizer sich schon von vornherein aufgegeben hatten. Dennoch muß den Schwarzen Drachen ein großes Lob gezollt werden. Dafür, daß sie erst vor wenigen Wochen wieder den Spielbetrieb aufgenommen haben, haben sie einige vielversprechende Ansätze gezeigt. Nun gilt es, diese Ansätze in der nächsten Zweitligasaison zu bestätigen – was sicher nicht leicht werden wird. Aber auch die Piranhas haben eine schwere Aufgabe vor sich: Im Achtelfinale wartet auf die vom Publikum immer feindselig behandelten Brabakis ausgerechnet der in der Arena beheimatet Haufen von Áchesa, der in den ersten Spielen die schlechten Darbietungen der letzten Saison fast schon vergessen machen konnte...