Der "Ehret die Nisut-Pokal" des Jahres 30 S.G.

Der Weg zum Sieg

[Texte: die Auswahlen] [Texte: das zweite Spiel] [Texte: die Endrunde]
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[Das Viertelfinale] [Das Halbfinale] [Das Finale]


Das Viertelfinale:

Haie Táîmen - Mantikor Tásebá 13:19
Das erste Viertelfinale des Nisut-Pokal-Wettbewerbs zwischen den Haien Táîmen und Mantikor Tásebá war das einzige Spiel in der K.O.-Runde, in dem die Favoritenrolle nicht von Beginn an verteilt war. Zwar war Mantikor erst in die Erste Liga aufgestiegen, doch spielerisch waren die Darbietungen der Insulaner und Insulanerinnen im bisherigen Wettbewerb denen der Haie deutlich überlegen gewesen, auch wenn diese das, was sie können - nämlich das aggressive, ja, brutale Spiel - in der Vorrunde recht erfolgreich angewandt haben.
Das Spiel in der Áchesa-Arena zu Khefu wurde durch einen starken Seewind geprägt, der dafür sorgte, daß der Ball flach gehalten werden mußte, so daß Mantikor seine technische Überlegenheit nicht so recht ausspielen konnte. Vielleicht war dies ein Grund dafür, daß die Spielerinnen und Spieler von der Insel die von Betreuer Hoffner ausgegebene taktische Marschroute gleich nach dem Gong aufgaben, und ihre Einsatzfreude an die der Gegnerin anpaßten. So sah das zahlreiche Publikum eine unterhaltsame Partie, die geprägt war von harschen, oftmals unritterlichen Attacken auf beiden Seiten, drei Sperren und eine Verletzung auf Seiten von Mantikor standen am Ende einer langfristigen Sperre auf Seiten der Haie gegenüber, wobei man anwenden muß, daß die Djunizer und Djunizerinnen ihre diesbezüglichen Angriffe geschickter vortrugen.
So kam es zunächst zu einem ausgeglichenen Spiel, das leichte Vorteile für die Haie sah, ehe sich Mantikor der neuen Spielweise angepaßt hatte und zum Ende der ersten Hälfte den Ausgleich zum 8:8-Pausenstand erzielen konnte. In der zweiten Hälfte kam Mantikor immer besser ins Spiel, zumal sich auch immer mehr der Nachteil der kraftraubenden Spielweise der Haie manifestierte, die Djerrer und Djerrerinnen wirkten einfach frischer und konnten mehr Reserven mobilisieren. Mantikor baute dadurch trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit seine Führung mehr und mehr aus, so daß die Haie letztlich den verdienten Sieg der alten Rivalin anerkennen und sich aus dem Pokalwettbewerb verabschieden mußten.

Neseru Stut-Ymi'keku - K.I.S. Khefu 15:0
Auf höchst unsanfte Weise endete der Höhenflug von K.I.S. Khefu im Viertelfinale des Nisut-Pokals. In der Vorrunde war der Militärauswahl die Sensation gelungen, die Wachteln aus Merkem und die Tiger aus Sendsh'gerhi zu schlagen und so als Turnier-Fünfzehn die weit erfahrenen Liagauswahlen aus dem Wettbewerb zu werfen, so daß man sich vor dem Viertelfinale gegen die Meisterin durchaus Chancen ausrechnete. Neseru nahm die Gegnerin durchaus ernst, hatte man doch im Vorrundenspiel gegen Yleha gemerkt, wie verbissen auch Außenseiter zu kämpfen verstehen.
Neseru ging deshalb hoch konzentriert in diese Begegnung, maximaler Einsatz sollte die spielerische Überlegenheit der Meisterin zur Geltung bringen, und das Konzept ging - zur großen Freude des zahlreichen Publikums - auf. Die Spielerinnen und Spieler der Meisterinnen ließen der Militärauswahl keine Luft zu atmen und schnürten diese in der eignen Hälfte ein, ohne dabei das Toreschießen zu vergessen. K.I.S. Khefu fand kein Konzept gegen den Sturmlauf der Neserus, und zeigte auch durch die fortwährenden Pfiffe und Buhrufe des Publikums erstmals Nerven. Betreuer Torbenson, der Pottwal, bemühte sich zwar um Ordnung und Widerstand, doch die vom einmal mehr überragenden neuen Kapitän Krsh'Rysh Zssrkh geführten Neserus trafen wie sie wollten und gingen mit einem beruhigenden 12:0 in die Pause - K.I.S. hatte noch nicht einen Torschuß zu verzeichnen. Die zweite Hälfte begann wie die erste geendet hatte, Neseru erhöhte vom Anstoß weg auf 15:0 und schickte sich an, weiter mit vollem Tempo und Einsatz weiterzuspielen: der Anstoß von K.I.S. Khefu wurde abgefangen, ein steiler Paß von Henem'iwen fand Kapitän Krsh'Rysh Zssrkh, der sofort aus halblinker Position abzog, jedoch in Tormann Torbenson seinen meister fand. Der abgewehrte Schuß wurde von aufgenommen, Jasuar Hacklinser aufgenommen, der einen wuchtigen Befreiungsschlag ausführte - und Schiedsrichter Cato direkt ins Gesicht traf. Der Feldrichter ging sofort zu Boden und war erst nach langer Zeit wieder aus der Bewußtlosigkeit zu wecken. Die bebrochene Nase des Feldrichters bewahrte K.I.S. Khefu also vor weiteren Toren, denn das Reglement schreibt einen Spielabbruch bei Wertung des aktuellen Spielstandes bei Ausfall des Feldrichters vor, und Cato konnte das Spiel unmöglich weiterleiten.

Noionitensturm Morek - Feuervogel Djett 23:8
Keine große Mühe hatte der Noionitensturm Morek gegen die Außenseiterin aus Djett im Viertelfinale. Getragen von der Euphorie des hohen Vorrundensieges gegen Semjet fegten die Insulaner und Insulanerinnen die Gegnerin förmlich vom Platz. "Wir spielen für den Abt!", so der Noionitenstürmer Gellibert Tadsh'daun vor dem Spiel, "Wir wollen nicht, daß er von uns enttäuscht ist und es bereut, daß wir das Turnier fortgesetzt haben!" Und so wirbelte der Sturm noch immer voller Zorn über die gemeingefährlichen Aktionen von Vorwärts Dreiwegen in der Vorrunde über den Platz, so daß es eine wahr Freude war. Djett mühte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten ehrenhaft und wacker, konnte jedoch den Klassenunterschied nicht überwinden. Natürlich kam dem Noionitensturm auch die zahlenmäßige Überlegenheit sehr zugute, nach dem "Gemetzel" zwischen Djett und Táyârret in der Vorrunde fielen Feuervogel nicht nur einige der besten Spieler und Spielerinnen aus, auch konnten nicht mehr als 14 Spielerinnen und Spieler aufgeboten werden. Der Moral abträglich war bei Feuervogel auch, daß der mit einer langen Sperre belegte Stürmer Nesran Matíkem keine Lust mehr hatte, seine Kameradinnen und Kameraden moralisch zu unterstützen und nach Djett abgereist war. So kam alles so, wie es ein Omen vor dem Spiel bereits angedeutet hatte: bei der Platzbesichtigung war der zahme Rabe des Abtes Logoran nämlich urplötzlich aufgestiegen und war zielstrebig in Richtung des Feuervogel-Tores geflogen, um sich dort mit lauten Krächzen niederzulassen, als wolle er seinen Spielerinnen und Spielern den Weg weisen. So war bei diesem Spiel der Traum der Außenseiterin schon zur Mitte der ersten Hälfte ausgeträumt, als Morek uneinholbar mit 9:1 in Führung lag, und diese Führung zur Pause auf 14:2 noch ausbauen konnte. In der zweiten Hälfte ließen die Morekerinnen und Moreker die Zügel etwas schleifen, weise, wenn man bedenkt, daß man im Halbfinale auf starke Haufen treffen wird. Dennoch langte es am Ende zu einem neuerlichen, klaren Sieg und es ist wohl kaum vermessen anzudeuten, daß der Noionitensturm mit dieser Moral und dieser Begeisterung auch im Halbfinale, wenn nicht gar im Finale bestehen kann. Abt Logoran muß zu seiner trefflichen Arbeit gratuliert werden.

Tsantsa Chrysemis - Kalter See Ahami 19:14
Es war ein enges Spiel zwischen der Vizemeisterin aus Chrysemis und der Überraschungsauswahl aus Ahami. Wie schon beim triumphalen Vorrundensieg über die Gastgeberin von Áchesa Khefu zeigte der Kalte See deutlich, daß hier eine Fünfzehn aufgelaufen war, die keine Angst vor theoretisch noch so überlegenen Favoritinnen hatte. Anders als bei Tsantsa-Spielen üblich, trübte kein Regenwölkchen den Himmel, was eigentlich den Chrysemern und Chrysemerinnen zugute kommen sollte, allerdings auch offenbarte, daß spieltechnisch der Kalte See überraschend stark ist. So wurde Tsantsa in der ersten Hälfte von der Außenseiterin böse überrumpelt, wobei vor allem Bremser Samir Sabongo des Öfteren schlecht aussah. Zu Beginn hatte das Publikum den Kalten See noch für den Sieg gegen die Gastgeberin N.I.B. Áchesa Khefu ausgepfiffen, doch mit der Zeit konnte auch der schlimmste Rabauke nicht umhin, den Ordoreeren und Ordoreerinnen den größten Respekt zu zollen. Der Kalte See ging also überraschend mit einer 4:9-Führung in die Pause, und anstatt des gegen Khefu so glänzenden Akîb Menadis war in diesem Spiel der Bremser Halgard, ein Schmied aus Ahet, mit einer souveränen und abgeklärten Leistung bester Spieler auf dem Platz.
Chrysemis jedoch wurde nicht nervös, sondern verstärkte nach Wiederbeginn noch einmal seine Anstrengungen, wobei man immer wieder versuchte, die eigenen Präziosionschützen in Position zu bringen. Dies gelang auch mit fortlaufender Spieldauer immer besser, so daß zwei Dreier schließlich eine 9:10-Führung für Tsantsa brachten. Diese Führung gaben die Insulaner und Insulanerinnen bis zum Ende des Spieles auch nicht mehr aus der Hand, so viel sich Ahami auch mühen mochte. Zum Ende des Spieles warfen die Mannen und Frauen um Akîb Menadis noch einmal alles nach vorn, selbst der Tormann versuchte, die 16:14-Führung der Vizemeisterin noch auszugleichen. Doch es kam, wie es kommen mußte: aus dem Getümmel vor dem Tsantsa-Tor ging Tsantsa-Kapitän Serpo Lassan als Sieger hervor und befand sich plötzlich alleine auf weiter Flur auf dem Weg zum verlassenen Gesteenge des Kalten Sees. Die Spielerinnen und Spieler aus Ahami konnten nicht mehr eingreifen, als der Chrysemer aus wenigen Metern unbedrängt zum entscheidenden 19:14 ins leere Tor vollendete.


Das Halbfinale:

Mantikor Tásebá - Neseru Stut-Ymi'keku 15:12
Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer in der restlos überfüllten Áchesa-Arena hatten ihr Kommen bei einem wirklich hochklassigen Halbfinale zwischen den Erzrivalinnen aus Tásebá und Stut-Ymi'keku nicht zu bereuen. Das brisante Duell der beiden Erstligisten versprach auch wegen der bisher im Wettbewerb gezeigten Leistungen der beiden Auswahlen Imman vom Feinsten, und dieses Versprechen wurde nicht nur erfüllt, sondern über weite Strecken hinweg übertroffen. Es war ein großartiger Kampf, bei dem keine der beiden Auswahlen auf unritterlicher oder gar brutale Mittel zurückgriff, alle Spielerinnen und Spieler schienen nicht nur um den Sieg, sondern um die Begründung neuer Ritterlichkeit im kem'schen Imman bemüht. Dabei stand das Spiel vom ersten bis zum letzten Augenblick auf des Messers Schneide, denn keine der beiden Auswahlen konnte sich einen beruhigenden Vorsprung herausspielen. Mit dem Ruf: "Für den Raben und die Heilige Eminenz, für Tarethon" war Neseru ins Spiel gegangen, leicht favorisiert, doch niemand wollte Mantikor nach den zuletzt brillanten leistungen als Außenseiterin sehen. Ein wenig gehemmt wurde das Spiel durch eine ungewöhnlich Kälte, von der lästerliche Zungen behaupteten, sie rühre von der schwarzen Kutsche her, mit der Cronjustitiar Managarm wenige Augenblicke vor Spielbeginn an der Arena vorbei in die Hauptstadt voyagiert sei. Dennoch, das Spiel selbst erwärmte die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer derart, daß es Szenenapplaus zuhauf und am Ende gar stehende Ovationen gab. Daß letztlich Mantikor die Oberhand hatte, entsprang wohl der gleichen Laune des Schicksals, die dafür sorgte, daß Neseru zwar häufiger traf als die Gegnerin, jedoch nicht die Schußgenauigkeit an den Tag legte, um durch entsprechende Dreier die Entscheidung zu erzwingen. So war es letztlich der Mantikor-Stürmer Al-Plaschah, der in die Schlußoffensive der Neserus hinein beim Stande von 12:12 den entscheidenden Konter zum 15:12 für Tásebá abschloß. Neseru fügte sich in die Niederlage höchst ritterlich, den jubelnden Siegern und Siegerinnen wurde verdienter Applaus und Gratulation seitens der tárethoner Spieler und Spielerinnen zuteil, alleine Glück für das Endspiel wollten die Neserus den Mantikoren nicht wünschen, schließlich wird der dortige Gegner, der Noionitensturm aus Morek, mit einem Spieler weniger antreten können, so daß man - so Mantikor nicht ehrenhaft auf die Überzahl verzichtet - auf dieser Seite mehr der Glückswünsche bedarf. Auf Seiten von Mantikor fehlt dagegen der Spieler Ugôtha-Há, der wohl nicht an das Erreichen des Finales geglaubt hatte und so an eben diesem Tage den Traviabund eingehen wird.

Tsantsa Chrysemis - Noionitensturm Morek 8:14
Der Siegeszug des Noionitensturms aus Morek machte auch im Halbfinale gegen die Erzrivalin von Tsantsa Chrysemis nicht halt! Mit einem unerwarteten 8:14-Sieg in einem verbissenen und kämpferischen Spiel schafften die Moreker und Morekerinnen den nie für möglich gehaltenen Einzug in das diesjährige Finale des Nisut-Pokals, dabei hatte Abt Logoran nach dem Vorrundenspiel gegen Dreiwegen sogar ernsthaft erwogen, das Turnier aufgrund der unritterlichen Aktionen des Gegners abzubrechen. Chrysemis hingegen tat sich bislang oft unerwartet schwer, die Spielerinnen und Spieler litten augenscheinlich noch unter der Müdigkeit der vergangenen Saison, wo sie oftmals hart an der Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit spielten. So konnte vordem Spiel auch nur ein leichtes Übungsprogramm abgehalten werden, was sichtlich der Abstimmung vor allem in der Abwehr nicht gut tat.
Das Spiel der beiden Insel-Auswahlen begann mit einem gemeinsamen Boronsdienst, zelebriert von Abt Logoran, der den friedlichen Umgang miteinander ins Zentrum seiner Predigt stellte. Doch diese Ermahnung verhinderte nicht, daß das Spiel gänzlich auf Nickligkeiten und Temperament verzichtete, zu groß ist die Rivalität auf den Inseln. War das erste Halbfinale zwischen Neseru und Mantikor vor allem ein spielerischer Leckerbissen, so erfreute das Spiel des Noionitensturms und Morek vor allem mit kämpferischem Einsatz. Obschon Morek, getragen von der Euphoriewelle wie im Rausch spielte und Tsantsa förmlich überrumpelte, gab die Vizemeisterin nie auf und mußt oftmals sogar mit dem Pech hadern, als Schüße knapp am Tor vorbei oder an das Gestänge gingen. Dennoch, der Pausenstand von 1:9 für Morek war verdient.
Nach Wiederbeginn warf Tsantsa alles nach vorn, ohne jedoch die stabile Abwehr des Noionitensturms entscheidend in Verlegenheit bringen zu können, und wenn, dann legte Morek im Sturm postwendend nach, auch wenn Stürmer Gellibert Tadsch'daun in diesem Spiel nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Daß der Noionitensturm Morek den Sieg nicht ganz unbefangen genießen kann, liegt jedoch hauptsächlich an Bruder Rothunur, der nach einer kleineren Provokation von Tsantsa-Kapitän Lassan sein Temperament nicht kontrollieren konnte, und zusammen mit seiner Patientin Dariana Fürchtnix eine Schlägerei anfing, die mit zwei Sperren endete, so daß Morek im Finale aufgrund der Ausfälle wohl in Unterzahl antreten muß, sollte Mantikor nicht ehrenvoll auf einen Spieler verzichten. Bruder Rothunur war nach dem Schlußgang derart untröstlich, daß er umgehend eine Bußpilgerschaft nach Laguana in Angriff nahm.


Das Finale:

MANTIKOR TÁSEBÁ - Noionitensturm Morek 20:5
In einem recht einseitigen Finale bei strömenden Regen gelang Mantikor Tásebá im fünften Anlauf endlich der erste Pokalgewinn im Ehret-die-Nisut-Turnier. 20:5 hieß es am Ende für die Mannen und Frauen aus Tásebá, doch richtig überraschend kam das Ergebnis nicht, war doch mit dem Noionitensturm aus Morek ein krasser Außenseiter ins Finale gelangt. Und nicht nur das, die Morekerinnen und Moreker waren durch unverschuldete Ausfälle in der Vorrunde und im Endturnier personell derart geschwächt, daß sie nur 14 Leute aufbieten konnten, darunter der Ersatztormann, der sogar im Feld eingesetzt werden mußte. Mantikor hingegen ging der Sieg über die Ritterlichkeit, und so beharrten die Insulaner und Insulanerinnen auf der Überzahl, was unsere edle Nisut, die dem Finale natürlich beiwohnte, zu einem milden Tadel veranlaßte. Morek hatte vor dem Spiel das seine getan um die Sensation dennoch zu schaffen; alle Stürmer erfreuten sich einer Sonderübungsstunde bei Abt Logoran, was sich im Spiel jedoch nicht auswirkte.
Mantikor nutzte die Überzahl geschickt aus und bewies auch im letzten Turnierspiel, daß sich die Auswahl im letzten Jahr spielerisch gut entwickelt hat. Mit diesem Leistungsvermögen muß man sich in Tásebá wohl keine Sorgen um den Klassenerhalt machen, im Gegenteil: im üblichen Überschwang auf Tásebá träumt man bereits gar von der Meisterschaft! Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, daß der Pokalsieg nicht nur der unbestreitbaren Klasse zuzuschreiben ist, sondern auch einer guten Portion Glück - das Schicksal meinte es in diesem Turnier gut mit Mantikor Tásebá. Dem Noionitensturm als krassem Außenseiter flogen im Finale aber die Herzen der neutralen Zuschauer und Zuschauerinnen zu, denn trotz der hohen Niederlage gaben die mit zu Ehren des Raben mit geschwärzten Gesichtern angetretenen Djerrer und Djerrerinnen niemals auf und machten das Beste aus ihrer in allen Belangen deutlich sichtbaren Unterlegenheit. Trotz aller Widrigkeiten hat Morek es ins Finale geschafft und dies verdient allerhöchste Anerkennung. Man kann gespannt sein, wie es bei der Revanche nächstes Jahr in der Liga aussieht, vielleicht werden sich die beiden Auswahlen dann von gleich zu gleich gegenüberstehen können.
Einstweilen aber wird Mantikor Tásebá völlig zurecht für diesen Götterlauf den Silberkelch mit nach Áaresy nehmen und den Ehrentitel "die Nisutlichen" tragen. Möge Mantikor die folgenden, unbeschwerten Tage genießen - es wird in Zukunft für die zu Gejagten gewordenen Jäger nicht leicht werden.

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