Die Vertrauensstufe (VST) einer Tá'akib/et

Die Auswirkungen, die Regierungsgeschick, Katastrophen, Ereignisse und Krisen nach sich ziehen, wirken sich selbstverständlich auf die Zufriedenheit der Bevölkerung mit ihrem/ihrer Herrscher/in aus. Zu Beginn der Amtszeit eines/einer Akîb/et steht die Bevölkerung der Provinz dieser/diesem meist neutral-abwartend gegenüber. Diese Vertrauensstufe wird als 'VII' bezeichnet. Ausschlaggebend für die Veränderung der Vertrauensstufe sind:
  1. die insgesamten, prozentualen Veränderungen der Noten während der Amtszeit der/des Regent/in. Folgendes Beispiel soll diesen Punkt verdeutlichen:

    Akîb Urrik von Kiesekuchen hat bei seinem Amtsantritt folgende Noten für seine Provinz erhalten: LWS: 5 / IFSL: 3 / IFSS: 4 / STE: 4 / HST: 3, was eine Durchschnittsnote von 3,8 ergibt. Nach einem halben Jahr hat der brave Urrik derart erfolgreich investiert, daß er folgende Neubenotung erhält:
    LWS: 6 / IFSL: 4 / IFSS: 4 / STE: 5 / HST: 5, durchschnittlich also 4,8. Im Vergleich zu seiner ersten Durchschnittsnote ergibt das eine Steigerung um 26%, was ihm die Vertrauensstufe 'VI' einbringt. Nach einer langjährigen Regentschaft übergibt er die Provinz an seinen Sohn Hjalmar mit den Noten
    LWS: 9 / IFSL: 7 / IFSS: 7 / STE: 7/ HST: 8. Damit übernimmt Hjalmar das Lehen mit einer Durchschnittsnote von 7,6 und damit mit einer Vertrauensstufe von ‚II', da sich die Durchschnittsnote im Vergleich zur allerersten Ermittlung um genau 100% erhöht hat.

    Natürlich kann die VST auf diese Weise auch sinken, dann nämlich, wenn der/die Akîb/et es versäumt, Noten zu erhalten oder unglückliche Investitionen tätigt.
    Da die MST-Note nicht im Handlungsspielraum des/der Akîb/et liegt, sondern geographische, politische und andere Gründe für oder gegen eine militärische Bedeutung der Provinz sprechen, geht diese nicht in die Berechnung für die Vst ein!

  2. die Ereignisse, Katastrophen, Kriege, die Innen- und Aussenpolitik des Kemi-Reiches, die sich auf die betreffende Provinz direkt oder indirekt auswirken.
    Bei diesem Punkt ist der Notenverwaltung und der Redaktion allergrösster Ermessensspielraum überlassen, d.h. sie legen die Reaktion der Bevölkerung fest, wenn z.B. ein finsterer Dämon die Provinz verheert oder ein Vulkanausbruch die Hauptsiedlung der Tá'akîb/et in Schutt und Asche legt (was sich selbstverständlich wiederum auf die Noten der Provinz auswirkt!). Der/die AkîbEt kann aber auch hier durch grosszügige Hilfen für die notleidende Bevölkerung die Auswirkungen abmildern und die Ruhe in seinem/ihrem Lehen bewahren. Natürlich ist es auch möglich, durch weise und wohltätige Massnahmen das Volk zu beeindrucken und sich gewogen zu machen - und dadurch eine höhere Vertrauensstufe zu erlangen.

Die VST wirkt sich für die Zustände in einer Provinz wie folgt aus:

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