


Allgemeines und Hauptstadt Yleha
So, ihr wollt also etwas über Antien'Marét wissen...? Nun, was gibt es da zu erzählen... es ist eigentlich ein nettes Fleckchen Erde am Arsch der Welt. Das erste, was ich davon gesehen habe, war seine Hauptstadt..pah! Stadt ist übertrieben....Yleha ist ein Dorf mit einer Mauer drum! Nur etwa 300 Menschen leben hinter der Mauer, wo übrigens auch eine hübscher, kleine Festung und mein Regierungspalast steht... Regierungspalast....naja, eigentlich ein etwas größeres Haus und kein Palast... ein Palast hätte in die Stadt nicht reingepasst, so winzig ist sie! Naja, aber weiter.... Antien'Marét besteht ja nicht nur aus der Stadt Yleha... es gibt sogar eine weitere... Stadt! Zirmo...250 Einwohner, ein Hafen und eine Stadtmauer... und eine tolle Rumbrennerei.. sonst gibt es da nix weiter! Ansonsten gibt es in meiner Tá'akîbet.. hab ich eigentlich schon gesagt, daß das hier mal ein eigenes Königreich war...? Äh... wo war ich? Ach ja, es gibt natürlich noch Dschungel....außer an der Küste, da gibt es, abgesehen von Palmenhainen und Ackerland nur freies Grasland.... oder Krautland... oder wie das Zeug, das dort wächst auch immer heißen mag.....Und wir haben sogar unsere eigene Geröllhalde, die Feuerberge! Naja..eigentlich sind es nur Hügelchen... aber dort gibt es eine Hand voll Feuerschlote und jede Menge Erz! Und den Catcocosee... wie konnte ich das Sumpfloch nur vergessen.... ein riesiger See mit leckerem Fisch drin... das meiste am See gehört jedoch zu den Gebieten der Catco und Achaz, und die schießen gleich auf alles, was uneingeladen ihre Gebiete betritt. Öhm... was könnte dich denn noch interessieren? Kanthep! Dort wird das feinste Iryanleder hergestellt, daß Du dir vorstellen kannst! Weich und zart wie ein Kinderarsch und dabei so zäh und stabil wie Schwerleder... und toll feuerfest! Falls Du mal auf einen Scheiterhaufen gestellt wirst, hoffe ich für dich, daß du mein Iryanleder an hast.... hihihi! Hm... ach ja... fallst du mal auf Besuch kommen willst, wir haben eine erstklassige Küstenstraße! Und Ônt'hponys... das sind Maultiere, die sich gar nicht so übel reiten lassen... und Lasten schleppen sie auch bis zum Brechen.... naja, besonders elegant sind die Viecher zwar nicht, aber ich habe noch nix besseres hier gesehen...aber wenn Du kommst, dann bringe dir ein paar Stullen mit! Hier wird nur Reis und Fisch... Fisch und Wurzel.. Wurzel und Reis gegessen. Ab und zu ein paar Früchte und etwas Wild und das war's dann! Also, ich jage mir lieber selber mein Essen..."
(Hátyát Annabel in ihrer Stammschänke in Yleha/Stadt)

Die Tásah Yleha/Stadt
Das größte, vielseitigste und reichste Gebiet in Antien'Marét hat die Haupstadt Yleha/Stadt, die auch Regierungesitz von Antien'Marét ist.
Das Gebiet umfaßt die Feuerberge mit ihren reichen Erzmienen und des Dorfes Nancourt, in dem selbiges verarbeitet wird, die Region um die Panhepaseen, an denen das beste Iryanleder Ylehas hergestellt und verarbeiten wird, die fruchtbaren Auen des Salhên, in denen nicht nur Holz geschlagen und Feldfrüchte angebaut werden, sonder unter der Leitung und Kontrolle des Klosters Al'Areal feine Rauschkrautsorten geerntet werden. Zu Yleha/Stadt gehören jedoch auch die Plantage Gran Ylehia, die größte und ertragreichste Plantage Antien'Maréts, die Städte Yleha und Zirmo und der längste Teil der Nisur Peri III-Küstenstraße, die an der Bucht von Yleha entlang führt.

Langrep
Von der Tásahet Yleha/Stadt umschlossen beginnt die Tásah Langrep an der Bucht von Yleha und zieht sich durch das malerischen Êntátal hin, bis es an den Ausläufern der Feuerberge an den Dschungel stößt. Direkt an der Küstenstraße liegt das geheimnisvolle Schloß Langrep, das dem Landstrich seinen Namen gegeben hat. Dort wohnt und arbeitet von Zeit zu Zeit der gefürchtete Cancellarius Dio Cardassio de Cavazo als Sah Ni Langrep über etwa zwei Dutzend dortige Untertanen. An der Küste sorgt ein Fischer und am Bach einige Bauern für die Versorgung des Schloßes und des Tals.

Ourtco und Inseln
Ganz im Norden, wo Winde das Land erfrischen und die feuchte, heiße Luft des Dschungels vertreiben, wo schroffe Klippen die Küste bilden und einsame Inseln ins Meer führen, dort liegt Ourtco. Mit seinen drei Fischerdörfern Antien'Maret, Neu Wolldorf und Balîno, seinen reichen Fischfanggründen und der Plantaga Tién am Fluß Tién sowie der Nisut Peri III-Küstenstraße die Handelskaravanen und Reisende aus Yunisa bringt, ist es eine verhältnismäßig reiche Region, die größtenteils unbewaldet, direkt an den tiefen Dschungel von Catco'Ourtco grenzt.
Verlassen ragen die vielen, felsigen Inseln aus dem schäumenden Meer, denn schon seit langem sind die alten Siedlungen auf den grösten der Inseln aufgegeben worden. Die Inseln werden nur noch von Fischern und Abenteuern angesteuert, die die reichen Fischgründe ansteuern oder die Geheimnisse ergründen wollen.

Tásahet H'Anyârco
Die südlichste Tásahet von Antien'Marét ist überwiegend mit dichtem Dschungel bedeckt. Das Gebiet erstreckt sich vom Catcocosee mit dem Dorf Catco, dem Yleha-Pfad folgend bis zu den Süderbergen an der Grenze zu Zernach. Die Geschicke von H'Anyârco sind eng mit der gleichnamigen Akademie verknüpft verknüpft, den der jeweilige Leiter, zur Zeit ist es Quenadya Adilyai Mezkarai, ist automatisch der Sah, bzw. die Sahet der Gegend.

Al'Areal
Die Tásahet Al'Areal beherbergt den Haupsitz des ylehischen Rabenkultes, ein mächtiges Kloster, das für die Ylehis der Mittelpunkt ihres Glauben ist. Seit die kem'schen Boronsstaatskirche die ylehische Kirche als eigenständigen Orden innerhalb ihrer Dogmen in Gnaden aufgenommen hat, sind Bestrebungen in Gange, die Tásaeht aus Aleha herauszulösen und als eigenständige Klosterfreiheit der Kirche direkt zu unterstellen, bislang jedoch noch ohne jeden Erfolg...
Zur Tásahet gehört neben dem Klosterkoplex und den umliegenden Ländereien noch eine Rauschkrautplantage am Nanhep-Fluß.

Shîlaya
Das Autonome Gebiet der Anna R. Chiesten wurde erst im Jahre 27 S.G. eingerichtet und ist inzwischen unter der Führung des exzentrischen kulko El Shilum zu einem blühenden Gemeinwesen der besonderen Art gediehen.
Ssrahh-Zzahrrthh
Das Autonome Gebiet der Achaz wurde im Assoziationsvertrag den tributfreien Achaz Ylehas als autonomes Gebiet zugesichert.
Es ist hauptsächlich auf Sumpf, Morast und Mangrovenwald entlang des Catcocosees, des Ancocosees, der "Dunklen Marschen" und des "Namenlosen Flusses" beschränkt.
Das Wächterland
An der Grenze zu Anûr und Zenach liegt das jüngste Autonomiegebiet der Catco. Es wird im Osten vom breiten Be'Ôth, im Südwesten durch die Elâni, im Westen durch Ssrahh - Zzahrrthh und im Norden durch den "Goldenen Fluß" begrenzt. Die sowohl malerische, als auch tödliche Dschungellandschaft wird vom "Einsamen Wächter" und den "Graunen Zinnen" überragt und vom "Oberen Sjah'T" durchflossen.
Catcocan
Das größte und älteste Gebiet, das den Catco gesichert wurde, ist Catcokan. Hier herrscht dichter und erschreckend weitläufiger Dschungel, der Antien'Marét fast bis zur Küste zerschneidet.
Über den Dschungel selber ist nur wenig bekannt, denn die Catco verwehren schon seit langer Zeit Kartographen und Forschern den Zutritt zu ihrem Stammgebiet. Nur noch die Kunde von Fort Tar'Chîn, der Burg des grausamen Schlächters und die einer seltsamen Stadt der Catco hat aus den Zeiten überlebt, in denen das Gebiet für Weiße zugänglich war. Die Anyôrskuppen, in denen der Anyôr entspringt, liegen zum größten Teil auf dem Gebiet der Catco, sind jedoch auch von H'Anyârco aus zu betreten.
Catco'Ourtco
Die letzten Ausläufer der Feuerberge mit ihren besonders aktiven Schloten gehen hier in das dichte Grün des Dschungels über und bilden eine unwirkliche Landschaft voller Gegensätze. Der bizarr geborstene Vulkan Anteken und der Vulkan Asim mit seiner unwirklichen Lavalandschaft scheinen regelrecht mit den Dschungel zu ringen, aus dem irgendwo weit im inneren des Gebiets der geheimnisvolle Monolith "Visznars Tafel" aufragt.
von T. W. & Bettina "Pony" Wiese