Die Allaventurischen Imman-Meisterschaft


[AIM 1027 BF (32 S.G.]

[Qualifikation]


AIM-Qualifikation 1027 BF (32 S.G) in Kemi

Mittlerweile dürfte sich auch bis in den entlegensten Winkel des hohen Nordens der aventurischen Immanwelt herumgesprochen haben, wie versessen so mancher Kemi aufs Immanspiel ist. Trotz des neuen Verteilerschlüssels der Qualifikationsplätze und der geringen Erfolge kem’scher Auswahlen auf aventurienweitem Parkett sind dem Káhet auch in diesem Jahr zwei Plätze bei der AIM sicher, gerade weil die Begeisterung für das Spiel mit Mohagoni und Kautschuk hierzulande so gewaltig ist und eine Vielzahl bemühter Fünfzehnen sich jeden Götterlauf in einer zweigestaffelten Liga misst, die auf ganz Dere wohl ihresgleichen sucht. Doch da die AIM-Qualifikation in diesem Jahr nicht über die Liga sondern ein paralleles Ausscheidungsturnier stattfindet, ist die Teilnehmerzahl heuer vergleichsweise gering. Vielen Auswahlen war es wohl zu kosten- und kräfteaufwendig, auch noch an diesem Wettbewerb teilzunehmen. So treten diesmal sieben Haufen an, um sich den Weg nach Andergast zu bahnen, darunter jeweils vier Erst- und zwei Zweitligisten sowie der Neuling Diskus Menev, welcher bislang lediglich auf der eigenen Gründungsturney spielte. Ein Endspiel wird aufgrund des laufenden Ligabetriebes übrigens nicht ausgetragen, schließlich wird der kem’sche Meister noch immer über die KIL ermittelt.

Die Teilnehmer

Nisut-Peri-Gruppe

N.I.B. Áchesa Khefu

Die Phantome sind die traditionsreichste Kemi-Auswahl. Während der Besatzungszeit wurde die Auswahl aufgelöst, die Spielerinnen und Spieler deportiert. Seit der Wiedergründung erfreuen sich die Áchesas zwar hoher Sympathie, Erfolge können sie jedoch noch nicht vorweisen. Tiefpunkt ist sicher der Abstieg in die zweite Liga im Jahre 30 S.G....

Stärke: niedriger Durchschnitt

> Diskus Menev

Eine noch sehr junge kem´sche Auswahl, dennoch vom festen Willen getragen, sich nicht weiter zu verstecken, sondern stattdessen die Konkurrenz das Fürchten zu lehren. Die Auswahl erfreut sich in Menev großer Beliebtheit und wird von allen im Ort ansässigen Handelshäusern nach Kräften unterstützt, wobei des häufigeren Streit zwischen diesen entbrennt.

Stärke: gering

> Weiße Raben Yleha

Die Weißen Raben sind der Stolz Ylehas. Sie geben immer alles bis zur absoluten Erschöpfung. Ein „schöner, theatralischer Tod ist wichtiger als ein unauffälliges Leben”: nach diesem ylehischen Leitsatz spielen und kämpfen die Ylehis auch...

Stärke: minimal

Luchse Táyârret

Die Luchse verteidigen den Ruf einer rechtschaffenen und unbestechlichen Fünfzehn und konnten sich, nachdem der Abstieg im Vorjahr gerade noch abgewendet werden konnte, in der aktuellen KIL-Saison auf dem 2. Tabellenplatz etablieren. Ihre Spielweise besticht nicht gerade durch Grazie, zeichnet sich dafür aber durch Zielstrebigkeit und Effektivität aus, oft konnte man nur knapp gewinnen und sich den Konditionsvorteil zu Nutze machen.

Stärke: niedriger Durchschnitt

Nisut-Ela-Gruppe

Neseru Stut-Ymi’keku

Das Gesicht der erfolgreichsten Immanauswahl Kemis hat sich aufgrund der zunehmenden Überalterung zuletzt stark verjüngt. Es ist nun die dritte Saison für die extrem überholte Auswahl, die unter dem Namen der legendären „unbesiegbaren” Neserus antritt. In der Liga ist die Fünfzehn aus Sarslund diesen Götterlauf bislang ungeschlagen, weshalb sie auch in der Qualifikationsrunde als der Favorit gilt.

Stärke: Durchschnitt

Schwarze Drachen Váhyt

Nachdem Váhyt eine Zeitlang keine Immanauswahl mehr hatte, beschloss der Akîb Tahark Anchhabos im Jahre 28 S.G. die Schwarzen Drachen wieder aufzustellen und an der KIL teilzunehmen. Seit dem vor einiger Zeit durchgeführten Betreuerwechsel, versucht man in Váhyt zunehmend defensiven Imman zu spielen, was jedoch bei Spielern und Anhängern noch nicht sonderlich ankommt.

Stärke: gering

Sendsh’gerhi Tiger

Matrosen und Seekrieger der nisutkemischen Flotte, der Rest sind lokale Bauern und Handwerker. Die Auswahl pflegt ein raues, körperbetontes Immanspiel, ohne indes größere technische Mängel aufzuweisen. Man liebt halt eher die raue Art und Weise. Besonders berüchtigt sind die Anhänger der Truppe, die mit Fug und Recht als fanatisch bezeichnet werden dürfen und die nach verlorenen Heimspielen schon öfters die GegenAuswahl auf das rettende Schiff zurückgeprügelt hat.

Stärke: gering

Die Spiele

Phantome fertigen Menev mühelos ab – Khefuer Publikum wähnt sich schon in Andergast

N.I.B. Áchesa Khefu gegen Diskus Menev 19 zu 9 (11 zu 6)

Khefu: Krr’Op – Perkan (1/-, S0), Romol(1/1), Hahatonwan ”Capitan”, Vulkanwind, Pykardt (1/-, V1), Quirk (-/1, S1), Teger – Firunjasson (2/1), Dhroy, Wosch, S. d. Mosch, „Zach” (1/-, S0), Al’Bashar, Borg (S0), Krunuz (1/1)

Menev: Tulamo – Regaziber (-/1), Aldoberadried (1/-), Chr`tonz´sr (V1), Dolmas (V1), Orziber, Men´al, Mesaziber – Hambal, Tronfal, Zenai (1/-), Borge, Giston (-/1), Mintal (1/-, S1), Se-geresch

Gebannt verfolgten die zahlreichen Zuschauer im ausverkauften Áchesa-Stadion den Einmarsch der Athleten. Nach der Auflösung von K.I.S. Khefu hat der Zuspruch der Khefuer gegenüber N.I.B. enorm zugenommen und man freute sich, die Ehre zu haben, diesen Qualifikationswettkampf in heimatlichen Gefilden austragen zu dürfen, ebenso wollte aber keiner das Debüt des vermeintlichen Außenseiters aus Menev verpassen, sodass man sich zur Auftaktpartie keinesfalls über eine ungebührliche Kulisse beschweren konnte. Spannungsgeladen war dieses Spiel indes mitnichten. Menev kam von Beginn an kaum damit zurecht, dass die Phantome es den Gästen überließen, im Mittfeld ihre Spielzüge zu konstruieren, bevor sie einen jeden solchen in der eigenen Defensive durch gemeinsames Aufrücken der enorm gefestigt wirkenden Bremserreihe erbarmungslos zerstörten. Umso anfälliger war die Diskus-Abwehr jedes Mal, wenn Áchesa wie aus heiterem Himmel zu schnellen, durchdachten Kontern ansetzte. Besonders lobenswert war dabei die enge Korkführung so mancher Phantome, die es den Menevern nahezu unmöglich machte, die flinken Khefuer Spitzen zu bremsen. Trotz der schwindelerregenden Angriffsgeschwindigkeit und der gewagten Balllenkung Áchesas, behielten die Phantome erstaunlicherweise stets die Kontrolle über den Kork und die Übersicht über das Spielgeschehen. Auch das Passspiel Khefus wirkte ungeheuer ausgereift, lediglich bei der Chancenverwertung haperte es noch ein wenig, sodass man am Ende mit Fug und Recht behaupten konnte, dass der Sieg der HeimAuswahl durchaus hätte höher ausfallen können. Diskus dagegen WUSste seine wenigen Möglichkeiten besser zu nutzen, weshalb Menev auch die totale Blamage erspart blieb. Auffällig war außerdem die außerordentlich harte Gangart der beiden Kontrahenten. Letztlich kam es zwar Boron sei Dank zu keinerlei ernstlichen Verletzungen, dennoch musste aber der ein oder andere Akteur das Spiel wegen leichter Blessuren und Prellungen oder aber auch aufgrund von Treten sowie wiederholter Grobheiten vorzeitig beenden. Khefu konnte diese Ausfälle problemlos kompensieren, schien in numerischer Unterlegenheit gar noch aufgeheizter und unberechenbarer. Menev merkte man in dieser Spielphase deutlich an, dass es noch erheblich an Erfahrung mangelt, denn der Verlust ließ jegliche Ordnung der Auswahl vergehen. Khefu war den Gästen insgesamt in mannigfaltiger Hinsicht überlegen und hat eindeutig unter Beweis gestellt, dass die Auswahl keinesfalls in die untere kemsche Spielklasse gehört und dass man in der KIL wie auch im weiteren Turnierverlauf zur Freude der Anhänger gewisslich noch mit den Phantomen rechnen muss.

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PLuchse nutzen Konditionsbonus in zweiter Hälfte

Weiße Raben Yleha gegen Luchse Táyârret 15 zu 23 (10 zu 10)

Yleha: Mezkarai – Hotep, Dunkelau (2/-), H’et’rién, Mehe’h (-/1, V2), Zrr’raaszh (-/1), Chánûr’h, Dûnker’h – von Kanthep (1/-), C’hâsonez’h, Menen’dhez (1/-), ibn Kahlid (1/-), Kal Kal Utu-Utu (V2),Tuka-Tuka (V1), Ptâ’h (1/1)

Táyârret: Kalpun – E. Klopfbüttel (1/1, V0), Niwi-Da (2/-), Moarghain (-/1), ui Biarain (1/-), Bornwald (1/-), Coin – Sturmfels, na'Suwós (V2), Y. Klopfbüttel (1/2), Harkonson, Jandrasdottir (1/-), Mulker (1/-, S0), Chschy'Atzz (3/-), Sekulan

Sengende Hitze herrschte im Áchesa-Stadion, als die Weißen Raben im zweiten Spiel dieser Gruppe auf den Erstligisten aus Djáset treffen sollte. Das Gros der Zuschauer hatte im Freudentaumel das Stadion verlassen und feierte nun feuchtfröhlich den ersten Sieg der Phantome in den Tavernen der Capitale. Von den neutralen Beobachtern waren auch nur wenige geblieben, was wohl zum einen an den backofenartigen Temperaturen lag, zum anderen aber auch mit den horrenden Eintrittspreisen in Zusammenhang stehen könnte. Für viele war der Ausgang dieser zweiten Begegnung zudem schon von Vornherein klar. Die Luchse galten als Zweitplatzierter der ersten kemschen Liga als klarer Aspirant auf den Gruppensieg, Yleha wollte man trotz vielversprechender Leistungen in der unteren Spielklasse einen Triumph über Táyârret nicht so recht zutrauen. In der Anfangsphase der Partie zeichnete sich ein erkennbares Übergewicht der Luchse allerdings noch nicht ab. Beide Fünfzehnen taten sich ob der widrigen Wetterbedingungen sichtlich schwer und boten Imman zum Abgewöhnen. Es entwickelten sich auf beiden Seiten kaum nennenswerte Angriffe und als man erkannte, dass das Kombinationsspiel unter der siedenden Hitze deutlich litt, versuchte man, durch knallharte Distanzschüsse zum Erfolg zu kommen. Da beide Torleute ebenfalls einen äußerst schlechten Tag erwischt hatten, mangelte es aber keineswegs an Toren. Als nach einer Stunde die Halbzeitglocke geläutet wurde, hatten beide Auswahlen bereits zehn Tore erzielt, es aber dennoch nicht geschafft, den Kautschukball näher als fünfzehn Schritt vor das gegnerische Gehäuse zu tragen.
Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Akteure wohl ein wenig erholt und sich endlich an die Hitze gewöhnt, denn aus dem verhaltenen Geplänkel des ersten Spielabschnitts war nun ein offener Schlagabtausch geworden. Zwar konnte man kaum von technisch hochwertigem Imman sprechen, doch war nun in beiden Lagern deutlich der Wille zum Sieg erkennbar. Schnell zeichnete sich allerdings ab, das die Luchse in diesem heiß umkämpften Duell die Oberhand behalten würden. In punkto kämpferischer Leistung standen die Raben den Táyârretern zwar in nichts nach, doch wurden bei Yleha alsbald konditionelle Defizite offenbar. Die gestählten Luchse hatten sich extra eine Woche im Voraus auf das kräfteraubende Turnier mit langen Dauerläufen vorbereitet und hatten aufgrund der dadurch erworbenen Ausdauer einen bei dieser Hitze schwerwiegenden Trumpf in der Hinterhand. Allen voran Spielerbetreuer Ergolf Klopfbüttel und sein Sohn Yassafer sowie der Achaz Chschy'Atzz trugen durch hervorragendes Zusammenspiel und ausgezeichnete Tore maßgeblich zur Entscheidung dieser Begegnung bei. Der Echs setzte dem 23 zu 15 einen fulminanten Schlusspunkt , als er den Kautschuk, mit dem Rücken zum Tor stehend, per Schwanzschlag durch die Beine von Torfrau Anshka Mezkarai bugsierte, welche überdies über die gesamte Spieldauer eine desolate Leistung bot.

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Neseru reicht Schongang gegen harmlose Drachen

Neseru Stut-Ymi’keku gegen Schwarze Drachen Váhyt 11 zu 3 (5 zu 3)

Stut-Ymi’keku: Men‘kare – Kem’un, Kural (-/1), Henem’iwen, Semet-rê, Khemat’amun (1/-), Conradi, Veser‘hotep (1/-) – Zssrkh (1/1), Imaniario, Renen, Hochwinkel, Ách’ah (1/-, V2), Schneider, Ni’hên (1/-)

Váhyt: ibn Hilan – Efferdtreu (S2), Sigenor, Golan „der Schmiedehammer”, S. Thoradottir (1/-), G. Thoradottir, Derwell (V0), Hapû Huka Hey, Biloff (1/-) – von Teremon, Mauerbrecher (V0), Stronzoff, Bordoc der Bär, Pthaôtt (1/-), ibn Mebhan

Als erfolgreichste Immanauswahl Kemis (mit insgesamt sieben AIM-Teilnahmen) hatte Neseru Stut-Ymi’keku dieses Jahr Heimrecht für die Qualifikationsspiele zugesprochen bekommen und dies WUSsten die knapp dreihundert Einwohner des Sarslunder Hafenstädtchens auch zu würdigen, denn die Morax-Arena war zum Auftaktspiel der Nisut-Ela-Gruppe zum Bersten gefüllt. Auch aus dem weiten Umland mussten eine Menge Zuschauer angereist sein, denn Stut-Ymi’keku besitzt nicht annähernd genug Einwohner um die dreihundertfünfzig Plätze des Stadions zu füllen. Das Gros der erfolgsverwöhnten Anhänger hatte vorab bereits lautstark einen klaren Sieg für dieses Spiel als Devise vorgegeben, denn der Zweitligist aus Váhyt schien keine Herausforderung für den „unbesiegbaren“ Rekordmeister darzustellen. So staunte man nicht schlecht, als der krasse Außenseiter dieser Begegnung nur wenige Herzschläge nach Spielbeginn durch einen gewagten Weitschuss von Dulacia Pthaôtt in Führung ging. Zum Entsetzen des Publikums gerieten die heiß geliebten Heroen der Neseru nun in einen Schockzustand, den sie sobald nicht überwinden sollten. Allein der jungen Torfrau Alisha Men’kare, die durch großartige Paraden mal wieder bewies, welch unverbrauchte Talente das kleine Stut-Ymi’keku immer wieder hervorzubringen vermag, war es zu verdanken, dass die Drachen nicht im Stande waren, einen Vorsprung herauszuspielen, der Neseru bis auf weiteres auf Distanz hätte halten können. In einer Váhytschen Sturm-und-Drang-Phase, die den vierten Teil einer Stunde andauerte, gelang den Drachen nur ein weiteres Tor. Dann endlich legten die Stut-Ymi’kekuer die lästige Nervosität ab und fanden sukzessive zu einem adäquaten Kombinationsspiel. Dennoch blieb der Rekordmeister heute deutlich unter seinen Möglichkeiten. Lediglich der junge Achaz Krsh’Rysh Zssrkh schaffte es, zu gewohnter Form zu gelangen und erzielte auch prompt vier Punkte für seine Truppe. Váhyt allerdings brach nach einiger Zeit vollends ein. Hielten die Drachen bis zur Pause unter Mobilisierung aller Kraftreserven noch einigermaßen mit dem für die Zweitligisten mörderisch hohen Tempo des Rekordmeisters mit, so war im zweiten Durchgang kein Kraut mehr gegen die turmhohe Überlegenheit der Neserus gewachsen. Ein Beleg dafür ist unter anderem, dass zwei Spieler Váhyts nicht einmal bis zum Ende durchhielten. Tarnus Mauerbrecher und Hakon Derwell ging zur Mitte des zweiten Spielabschnitts die Puste aus, sodass Váhyt den Rest der Partie mit unheiligen dreizehn Akteuren absolvieren musste. Zu allem Überfluss flog Drachen-Bremserin Alrike Efferdtreu dann auch noch nach einem Ellbogenschlag gegen Djer’kem Ách’ah, welcher daraufhin ebenfalls nicht mehr einatzfähig war, vom Platz. Damit war zwar wieder eine wohlgefällige Spieleranzahl hergestellt, doch die Laufarbeit für jeden einzelnen Drachen wurde noch kräfteraubender. Zumindest Phex war Váhyt heute aber wohlgesonnen, denn die Stut-Ymi’kekuer scheiterten immer wieder an ihrem eigenen Versagen und ließen zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt. So blieb das Ergebnis am Ende mit drei zu acht noch einigermaßen erträglich, dennoch dürfte es der Auswahl weiterhin äußerst schwer fallen, in dieser Konkurrenz zu bestehen, denn mit Sendsh’gerhi wartet im nächsten Spiel gleich die nächste Spitzenfünfzehn der Ersten Liga auf die Drachen.

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Ylehas Sturmlauf zahlt sich aus – Achtungserfolg gegen enttäuschende Phantome

N.I.B. Áchesa Khefu gegen Weiße Raben Yleha 15 zu 16 (8 zu 9)

Khefu: Krr’Op – Perkan (1/-), Romol (1/-, S0), Hahatonwan ”Capitan”, Vulkanwind, Lenardt, S. d. Makoi, Zisco (-/1), Teger (1/-, V1) – Firunjasson (2/-), Dhroy (-/1), Wosch, S. d. Mosch (S2), „Zach” (S1), Al’Bashar (V1), Borg (1/-, S0), Krunuz (-/1)

Yleha: Mezkarai – Hotep, Dunkelau (1/-), H’et’rién (-/1), Bartelbaum (-/1), Zrr’raaszh (2/1), Chánûr’h, Dûnker’h (S0) – von Kanthep, C’hâsonez’h, Menen’dhez (1/-), ibn Kahlid, Het’nâr’h (VT), T’hièn, Ptâ’h

Die Euphorie in der Hauptstadt hatte nach dem ungefährdeten Sieg gegen Menev selbstredend keinen Abbruch gefunden und so war das Áchesa-Stadion auch am zweiten Spieltag bei selbst für kem’sche Verhältnisse drückenden Bedingungen restlos ausverkauft. Zwar WUSste man nicht zuletzt aufgrund der eigenen Zweitligaerfahrung um die Stärken der Yleher, die sich ja im Auftaktspiel gegen Táyârret lange Zeit wacker geschlagen hatten, doch forderten die jubelnden Massen von Beginn an vehement den Sieg. Dass dieser allerdings keineswegs so leicht zu erringen sein würde wie noch gegen Menev, ließ sich von Anfang an aus der Partie herauslesen. Jedes Duell um den Kautschuk war hart umkämpft und auch abseits des Geschehens rangelten die Akteure manches Mal verbissen miteinander. Schnell hätte das Spiel aus dem Ruder laufen können, doch der besonnene Feldrichter drückte oft genug beide Augen zu und griff nur ein, wenn die Gesundheit eines Spielers ernstlich in Gefahr geriet. So wurden die Zuschauer Zeugen einer packenden Immanbegegnung, die eindeutig durch die unterschiedliche Spielausrichtung der beiden Kontrahenten bestimmt wurde. Die GastAuswahl suchte ihr Heil in der gewagten Vorwärtsbewegung. In der Regel verließen sich die Raben auf das Können ihrer Offensivkräfte, die durch ausgeklügeltes Kombinationsspiel zu einer Menge Tormöglichkeiten kamen. Umso anfälliger war Yleha im Abwehrverhalten, zumal das System der Raben es erforderte, dass ein Gutteil der Bremser sich mit ins Angriffsgeschehen einschaltete. Die Heimfünfzehn kam allerdings kaum dazu, diese Schwäche des Gegners hinreichend zu nutzen, zu oft waren sie damit beschäftigt, ihr eigenes Gestänge vor dem Dauerbeschuss der Gäste zu schützen, sodass Khefu hinten auf einen jeden der Ihren angewiesen war. Lediglich wenn die Phantome in Rückstand geraten waren, gingen sie das Risiko ein und nutzten die Freiheiten zum Konterimman. Um einmal in Führung zu gehen fehlte ihnen jedoch jede Gelegenheit, weshalb es Áchesa heute lediglich vergönnt war, dem knappen Vorsprung der Yleher über die gesamt Spieldauer hinterher zu rennen. Noch dazu waren die Khefuer des öfteren gezwungen, zu unlauteren Mitteln zu greifen, um dem Sturmlauf der Raben vorübergehend Einhalt zu gebieten. Insgesamt vier Spieler mussten sich den Rest der Partie vom Seitenrand aus ansehen, die schlimmste Übeltat darunter verübte der Angroscho Wosch, Sohn des Mosch, welcher ansonsten für sein ehrenhaftes Verhalten bekannt ist. Er versetzte dem Yleher Visznario’h Het’nâr’h einen kräftigen Stockhieb, sodass dieser aufgrund eines Rippenbruchs für einige Zeit ausfallen dürfte. Angeblich soll der vor Wut kochende Zwerg, der nur noch durch die Feldgarde beruhigt (respektive außer Gefecht gesetzt) werden konnte, zuvor tödlich von dem Weißen Raben beleidigt worden sein. „Stinkender Stummelkrieger“ soll der Yleher den Khefuer genannt haben, dies blieb allerdings sowohl den Ohren des Feldrichters als auch denen des Berichterstatters vorenthalten. Nicht zuletzt der Ausfall des stets ambitionierten Angroschos machte die Angriffsversuche der Phantome noch harmloser und erleichterten es den Raben, am Ende als strahlender Überraschungssieger dieser aufreizenden Begegnung vom Platz zu gehen. Die Euphorie in der Hauptstadt allerdings war zunächst einmal gebrochen, da im letzten Gruppenspiel unbedingt ein Sieg gegen die favorisierten Luchse Táyârret für Áchesa her musste.

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Luchse drehen verloren geglaubte Partie nach Torwartausfall bei Menev

Diskus Menev gegen Luchse Táyârret 14 zu 19 (10 zu 4)

Menev: Tulamo (V2) – Regaziber, Aldoberadried, Neraziber (1/-), Alanziber, Orziber (2/-), Men´al, Mesaziber (1/-) – Hambal (V0), Tronfal (1/-), Zenai (3/1), Borge (2/-, S0), Giston, Mordjiel (1/-, V0), Se-geresch

Táyârret: Kalpun – E. Klopfbüttel, Niwi-Da, Moarghain (-/1, V0), ui Biarain (S2), Bornwald, Coin (S1) – Sturmfels (3/1), Finwald (1/-), Y. Klopfbüttel, Harkonson (1/-), Jandrasdottir (2/1), Mulker (1/-), Chschy'Atzz(2/-), Sekulan

Nur wenige Khefuer wollten die Abendpartie nach der Schmach ihrer Phantome gegen den Außenseiter Yleha noch sehen und so blieb das Stadion zum Spiel Diskus Menev gegen Luchse Táyârret nicht einmal halb besetzt. Dennoch zeigten sich die Akteure auf dem Spielfeld von der schlechten Stimmung in der Hauptstadt nahezu unbeeinflusst. Táyârret wollte um jeden Preis den zweiten Sieg im zweiten Spiel, um sich für das entscheidende Gruppenfinale gegen Khefu die bessere Ausgangssituation zu verschaffen. Für Menev war eine mögliche Qualifikation nach der schmerzlichen Schlappe gegen die Phantome zwar in weite Ferne gerückt, doch wollte man der kem’schen Immanwelt heute ein für allemal beweisen, dass es sich dabei nur um einen Ausrutscher handelte und die Auswahl trotzdem imstande ist, nominell stärkeren Gegnern beizukommen. Überraschenderweise erwischte der Außenseiter den weitaus besseren Start, offenbar hatten die Luchse ihren Gegner nicht wirklich ernst genommen und gerieten schnell in einen hohen Rückstand. Dieser war allein Watu Zenai zu verdanken, denn der wendige Waldmensch fand gleich viermal hintereinander ein Schlupfloch in der Djáseter Deckung und brachte seine Truppe mit sechs zu null in Front. Ehe die Luchse also überhaupt registriert hatten, dass das Spiel bereits begonnen hatte, war Menev schon scheinbar uneinholbar in Front. Nun gaben die Táyârreter zwar endlich ordentlich kontra, schafften es jedoch nicht, den Vorsprung der Neulinge bis zur Pause zu egalisieren. Der entscheidende Einschnitt für die Diskusse kam dann unverhofft aber schlagartig. Auch im zweiten Durchgang schien die Auswahl ihre Überlegenheit aufrechterhalten zu können und erhöhte kurz nach Wiederanstoß auf elf zu vier durch Lorjin Mesaziber. Beim Jubel über den Treffer kam Torfrau Merka Tulamo überstürzt nach vorn gerannt und geriet dabei ins Stolpern. Sie verdrehte sich dabei so arg den Fuß, dass sie nicht einmal imstande war, das Spielfeld noch ohne Stütze durch die Medica zu verlassen. An ihrer statt kam nun der völlig unerfahrene Ersatzmann Trolam Gestin ins Spiel. Dieser stellte sich alsbald als wahrer Hereinfall für seine Auswahl heraus. Unter den folgenden Angriffen der Luchse, die ihre Chance nun eiskalt gewittert zu haben schienen, konnte er nicht einen einzigen abwenden. Schnell war Táyârret bis auf wenige Punkte an Menev heran. Die Diskusse hatten zwar ebenfalls noch dreimal getroffen, doch schmolz ihr Vorsprung derart unversehens davon, dass auch ihr Spielwitz und Einsatzwille binnen kürzester Zeit den Bach hinunterging, zumal die aufreibende erste Hälfte enorm an den Kräften der Menever gezehrt hatten. Táyârret dagegen hatte bislang seine Energie gespart, waren die Luchse im ersten Spielabschnitt doch allenfalls halbherzig zu Werke gegangen. Mühelos machten sie nun die Führung Menevs zunichte und erspielten sich dann einen relativ komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung. Um sich für das schwerere letzte Spiel zu schonen, beschränkten die Djáseter sich im Schlussteil des Spiels darauf, sich den Kork lustlos hin und her zu schieben, während die Diskusse kopflos hinterher rannten. Wahre Langeweile kam nun auf und es war keineswegs verwunderlich, dass sich die Tribünen des Áchesa-Stadions bis zum Schlusssignal bis auf wenige Plätze geleert hatten.

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Tigeranhang peitscht Sendsh’gerhi zum Sieg

Neseru Stut-Ymi’keku gegen Sendsh’gerhi Tiger 8 zu 12 (6 zu 2)

Stut-Ymi’keku: Men‘kare – Kem’un (V1), Kural (-/2), Henem’iwen (V0), Semet-rê, Khemat’amun, Conradi, Veser‘hotep (V0) – Zssrkh (V1), Imaniario, Renen, Hochwinkel (1/-), Morgenwind (1/-), Schneider, Ni’hên (V1)

Sendsh’gerhi: Kippwer – Yupa-Tecu (S1), ter Maus (S1), Miyaca (1/-), Elikson (S1), Mantilla (2/-), Cylian, di Jiorni – Wulfjeff (-/1), Parchtjia (1/-, S0), Deorsson, da Silna (1/-), Strähner, Jeccaraldo (1/1), Ulano

Ein wenig Besorgnis erregte der Auftritt der Tiger im Städtchen Stut-Ymi’keku durchaus. Schließlich war die Flottentruppe oder besser gesagt ihre fanatischen Schlachtenbummler bereits beim letzten Ehret-die-Nisut-Pokal zu Khefu unangenehm aufgefallen, sodass die Ausrichter dieser Turney zurecht auf erhöhte Sicherheitsmaßnahmen bedacht waren. Aus ganz Sarslund waren Gardisten aus diesem Anlass zusammengezogen worden und auch die fünfundachtzig Wehrfähigen Stut-Ymi’kekus wurden zum Einsatz gebeten, um die zehn Stadtgardisten zu unterstützen. Tatsächlich war das Aufkommen der Tigeranhänger immens. Zwei Schiffe brachten einhundertfünfzig Immanbegeisterte, darunter vor allem Flottensoldaten, die sich für dieses Spiel Landgang erbeten hatten und schon am Vorabend durch ihre derben Schlachtengesänge in Stut-Ymi’keku aufgefallen waren. Wohl nicht zuletzt angesichts der starken Gardepräsenz war das Verhalten der Mitgereisten aber nahezu friedfertig. Offenbar unbeeindruckt von der geballten Unterstützung, die sich die Tiger mitgebracht hatten, begannen die Neserus ruhig und abgeklärt und erkämpften sich schnell und souverän die Oberhand. Sendsh’gerhi wirkte zunächst unsicher und verkrampft. Zahlreiche individuelle Fehler bestimmten das Spiel der Gäste, als stünden sie ob der vielen eigenen Zuschauer, die sich extra hierher bemüht hatten, unter enormem Erfolgsdruck. Neseru-Bremser Listhelm Kural brachte seine Auswahl schnell durch zwei Dreier in Front, nachdem er dem völlig neben sich stehenden Tiger Thorn Elikson den Kautschuk beide Male beinahe beiläufig vom Mohagoni geschnappt hatte. Elikson, ob des eigenen Versagens offenbar peinlich berührt, wollte einen dritten Lapsus tunlichst vermeiden und WUSste sich nun nur noch durch Regelwidrigkeiten zu helfen. Nachdem er Kural wiederholt wüst von den Beinen geholt hatte, kassierte der temperamentvolle Thorwaler prompt eine Spielstrafe. Ähnlich erging es zwei weiteren Verteidigern Sendsh’gerhis. Auch Yupa-Tecu und Hesindiane ter Maus mussten nach rüden Attacken gegen ihre Gegenspieler das Feld vorzeitig verlassen. Die löchrige Abwehr der Gäste hielt den Angriffen Stut-Ymi’kekus nun kaum noch stand, sodass Sendsh’gerhi nur noch in der Flucht nach Vorn einen Ausweg fand. Maßgeblich initiiert wurde dies aber durch das Publikum der Gastauswahl, das nun lautstark einschritt, um der eigenen Auswahl zu helfen. Die Neserus wurde von dem Sturmlauf der Tiger und den stimmgewaltigen Anfeuerungsrufen ihrer Anhänger derart überrumpelt, dass ihnen kaum noch ein Ausbruch aus der eigenen Defensive gelang. Sendsh’gerhi belagerte den Stut-Ymi’kekuer Torraum geradezu und eine atemberaubend Abwehrschlacht entbrannte in der Hälfte der Neserus. Letzten Endes rangen die Tiger den Gastgeber aber mühevoll nieder und man muss diesen Erfolg vor allem der Unterstützung des Publikums zuschreiben, welches heute wahrhaft als „sechzehnter Mann“ im Bunde Sendsh’gerhis agierte.

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Desolate Luchse finden viel zu spät ins Spiel – Phantome dominieren dank Wind und hervorragender Auswahlsleistung

N.I.B. Áchesa Khefu gegen Luchse Táyârret 23 zu 14 (15 zu 0)

Khefu: Krr’Op – Perkan (2/1), Romol (S0), Hahatonwan ”Capitan” (1/-), Vulkanwind (-/1), Pykardt (1/-, V1), Quirk, Zisco – Firunjasson (1/-, V1), Dhroy (1/-, V2), A. Klopfbüttel (1/1), Dshein-Ouay (3/1), Raiger (1/-, V0), Borg, Krunuz (S1)

>Táyârret: Kalpun – E. Klopfbüttel (1/-), Niwi-Da (1/1), Moarghain, Halim (1/-), Bornwald, M. Klopfbüttel (1/-) – Sturmfels (1/-), Tuanijian, Y. Klopfbüttel, Harkonson, Jandrasdottir (-/1), Mulker (-/1), Chschy'Atzz, Sekulan

Alles oder nichts hieß es im vorletzten Gruppenspiel der Nisut-Peri-Staffel zwischen dem Gastgeber Khefu und den noch ungeschlagenen Luchsen Táyârret. Letztere waren heute in der Lage, mit dem dritten Sieg im dritten Spiel mit einer tadellosen Leistung den Gruppensieg und damit die Qualifikation für Andergast sicherzustellen. Die Hauptstädter hatten zwar zuletzt gegen Yleha eine herbe Schlappe hinnehmen müssen, konnten sich durch einen Sieg gegen die Luchse aber dennoch Hoffnungen auf die Tabellenspitze und damit die AIM-Teilnahme machen. Vom Anstoß weg ging es gleich hoch her, trotz des Rückschlags gegen die Weißen Raben waren die meisten Khefuer noch immer frohen Mutes und unterstützten ihre Phantome sogleich sowohl zahlreich als auch lautstark. Die Luchse hatten nicht nur von Anfang an gegen die Jubelstürme des Khefuer Publikums sondern auch gegen den orkanartigen Gegenwind anzukämpfen. Dies gereichte den Phantomen natürlich erheblich zum Vorteil, doch auch eine spielerische Überlegenheit Áchesas zeichnete sich schnell ab. Den Gruppensieg vor Augen standen die Luchse heute völlig neben der Spur. Man fühlte sich ob der zahlreichen Abspielfehler und Annahmeschwierigkeiten, der vielen verlorenen Laufduelle und Zweikämpfe, welche allesamt von enormer Nervosität sowie zunehmender Erschöpfung zeugten, schon an die Null-zu-Neunundzwanzig-Schmach gegen Neseru Stut-Ymi’keku im Laufe dieser KIL-Saison erinnert. Auch hier hatten die Luchse alle vorangegangenen Spiele gewonnen, brachen dann, als es endlich gegen einen mehr als gleichwertigen Gegner ging, vollends ein. Besonders auffällig war dazu die schwindende Ausdauer Táyârrets, welche in den vorigen Spielen noch den entscheidenden Vorteil gegenüber Menev und Yleha ausgemacht hatte. Im Vorfeld dieser Turney hatte die Auswahl ja eine spezielle Übungswoche zum Ausbau der Kondition eingelegt, jetzt allerdings machte ebendiese ihnen einen Strich durch die Rechnung. Offenbar war eine ganze Woche wohl doch des Übens zuviel, nun jedenfalls wirkten die Spieler ausgelaugt und ohnmächtig. Aufgrund des anhaltenden Sturms war gegen Khefu jedenfalls zunächst kein Trümmer zu gewinnen. Immer wieder versuchten die Phantome ihr Glück mit langen Pässen oder Distanzschüssen, besonders tat sich dabei Bremserin Tamara Perkan hervor, deren ausladende Freischläge gleich dreimal ins Tor der Luchse getragen wurden. In der zweiten Hälfte hatte Táyârret zwar den Wind auf seiner Seite und es gelang den Luchsen auch noch, sich in der Schlussphase noch einmal aufzuraffen, doch kam das Erwachen der Djáseter viel zu spät. Khefu war bereits mit einem Zwanzig-Punkte-Vorsprung uneinholbar davongezogen. Beachtlich wenn nicht gar geradezu heldenhaft war das Aufbäumen der Luchse dann aber zu nennen, denn sie schafften es trotz der geschwundenen Kräfte, die Führung Áchesas auf neun Punkte einzuschmelzen. Als die Feldrichterin schließlich das Schlusssignal ertönen ließ, sanken die Luchse mit der Gewissheit, die AIM-Qualifikation dadurch, dass dreiviertel des Spieles verschlafen wurden, entgültig verspielt zu haben, völlig kraftlos und aufgelöst zu Boden. Die Phantome dagegen waren in Hochstimmung. Mit ihrem eindrucksvollen Sieg am heutigen Tage hatten sie die Luchse aufgrund des besseren Torverhältnisses furios hinter sich gelassen und mussten nun nur noch auf Menever Schützenhilfe hoffen, um die AIM zu erreichen.

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Diskus-Bremser erzwingen glücklichen Sieg gegen Yleha

Diskus Menevgegen Weiße Raben Yleha 7 zu 6 (2 zu 3)

Menev: Gestin – Regaziber, Aldoberadried (1/-), Chr`tonz´sr (S0), Dolmas (2/-), Orziber (1/-), Men´al, Mesaziber – Hambal (S1), Tronfal, Zenai (V2), Borge, Giston (-/1), Mintal (V1), Se-geresch

Yleha: Mezkarai – Hotep, Dunkelau (1/-), H’et’rién, Bartelbaum (V2), Zrr’raaszh, Chánûr’h (S2), Dûnker’h – Kanthep, C’hâsonez’h (2/-), Menen’dhez, ibn Kahlid (-/1), T’hièn, Tuka-Tuka, Ptâ’h

Äußerst gering mochten die Chancen Ylehas auf eine mögliche AIM-Qualifikation erscheinen. Mit einem Sieg gegen den Nachbarn aus Menev hätte man zwar ebenfalls zwei Siege auf dem Konto, doch das Torverhältnis Khefus war ganze fünfundzwanzig Zähler besser als jenes der Weißen Raben. Dennoch ließen es sich die immanbegeisterten Hauptstädter nicht nehmen, im Stadion zu bleiben, bis eines Entscheidung gefallen war und den Außenseiter aus Zenach solange mit allen Mitteln zu unterstützen. Dieser wiederum war umso motivierter, schließlich stand heute die Errettung der eigenen Ehre auf dem Spiel, denn mit drei Niederlagen aus dem Turnier zu gehen wäre trotz der geringen Erfahrung des Diskus-Haufens eine herbe Enttäuschung. Dennoch gingen die Diskusse heute mit zittrigen Knien in die Begegnung, denn sie konnten noch immer nicht auf ihre verletzte Torfrau Merka Tulamo zurückgreifen und Reservist Trolam Gestin hatte sich schon gegen Táyârret als erheblicher Unsicherheitsfaktor herausgestellt und war maßgeblich daran beteiligt, dass dieses Spiel noch verloren ging. Letztlich bot sich dem entflammten Khefuer Publikum aber eine mehr als unterdurchschnittliche Immanpartie. Beide Auswahlen wurden wohl mit dem Trubel, den die aufgeizten Massen auf den Rängen veranstalten nicht ganz fertig. Die Diskusse sind es schließlich im kleinen Menev nicht gewohnt, soviel Unterstützung im Rücken zu haben und so litten sie zunehmend unter der eigenen Nervosität. Auch Yleha war als Zweitligist mit den wütenden Beschimpfungen des Publikums überfordert und rang ständig mit der eigenen Konzentration. Die einzige Glanzleistung der Partie lieferte die Menever Bremserabteilung. Ob der bekannten Schwächen ihres Schlussmannes legten sich die verteidigenden Diskusse heute besonders ins Zeug und waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass die eigentlich ein wenig überlegene Fünfzehn Yleha sich nicht nur nicht von Menev absetzen konnte, sondern schlussendlich eine knappe Niederlage einstecken musste. Zwar ließen sich die Tormöglichkeiten der Diskusse an einer Hand abzählen, doch bewies auch die Sturmreihe Menevs heute ihre Effektivität. Mit diesem knappen Sieg ließ der Debütant aus Menev die AIM-Träume der Weißen Raben endgültig platzen, wohingegen die Phantome bereits anfangen können, ihre sieben Sachen für die Reise nach Andergast zu packen. Selbstredend wurde dies in den Abendstunden ausgiebig in allen Tavernen der Capitale gefeiert und auch die Leistung der Diskusse wurde natürlich gebührend honoriert, indem Spieler und Funktionäre Menevs zum Gelage der Khefuer eingeladen wurden. Noch in den frühen Morgenstunden waren die Loblieder auf die Helden von Áchesa und Diskus zu hören und man kann gewiss sein, dass in diesem Jahr eine Auswahl für das Káhet zur AIM reist, die erheblich zur guten Atmosphäre auf dieser Turney beitragen kann.

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Abschlusstabelle Nisut-Peri-Gruppe:
Platz Auswahl Siege Niederlagen Tore
1. N.I.B. Àchesa Khefu 2 1 57 zu 39 (+18)
2. Luchse Táyârret 2 1 56 zu 52 (+4)
3. Weiße Raben Yleha 1 2 37 zu 45 (-8)
4. Diskus Menev 1 2 30 zu 44 (-14)

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Grausiges Spiel wird erst in der Verlängerung besser – Váhyter Bremserin zerstört AIM-Hoffnungen der Tiger

Schwarze Drachen Váhyt gegen Sendsh’gerhi Tiger 3 zu 3 GT (4 zu 3)

Váhyt: ibn Hilan –Ká’mes, Sigenor (S1), Golan „der Schmiedehammer”, S.Thoradottir (1/-), G. Thoradottir (-/1), Derwell, Hapû Huka Hey, Biloff (S1) – von Teremon (ST), Mauerbrecher, Stronzoff (V1), Bordoc der Bär (S2), Pthaôtt, ibn Mebhan

Sendsh’gerhi: Kippwer – Jalvâipar, Salavas, Miyaca, Hôrigan (-/1), Mantilla, Cylian, di Jiorni – Wulfjeff (S1), Parchtjia, Deorsson (S1), da Silna, Strähner, Jeccaraldo, Ulano

Zittern hieß es für den Gastgeber auch im finalen Spiel der Nisut-Ela-Staffel, obwohl die Neserus keine Möglichkeit mehr haben sollten, ins Geschehen einzugreifen. Nach der Niederlage Stut-Ymi’kekus gegen Sendsh’gerhi hatten die Tiger heute die Chance, mit einem Sieg gegen den Zweitligisten Váhyt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Teilnahme an einer AIM-Endrunde zu erreichen. Sosehr beide Auswahlen aber auch bemüht waren, fielen wohl auch sie ihrer eigenen Aufregung zum Opfer. Dem enttäuschten Publikum bot sich wohl eine der schwächsten Immanbegegnungen, die jemals auf Sumus Leib ausgetragen wurden. Wenigstens spannend blieb das Spiel bis zum Schluss, denn beiden Auswahlen gelang nur ein einziges Tor, nämlich ein Verzweiflungsschuss der Bremserinnen Gittje Thordottir (auf Seiten Váhyts) und Gunne Hôrigan (für Sendsh’gerhi), der überraschenderweise den Weg über die jeweils gegnerische Torlatte fand. Ansonsten gelang beiden Fünfzehnen so gar nichts; Stockfehler, Fehlpässe, Flanken ins Niemandsland und unnötige Ballverluste waren an der Tagesordnung. Der Tiefpunkt der Partie war eine Prügelei, die wegen einer Lappalie sondergleichen ausbrach. Der Tiger Hallar Deorsson hatte sich den Weg beinahe durch die Abwehrreihen Váhyts gekämpft, da legte er sich den Kautschuk versehentlich viel zu weit vor. Als er erkannte, dass er den Ball nicht mehr erreichen würde, ließ er sich theatralisch fallen und monierte, die Drachin Thargelia von Teremon habe ihn per Regelwidrigkeit gebremst. Diese wiederum geriet darob so in Rage, dass sie dem Stürmer Sendsh’gerhis ohne Rücksicht auf Verluste an die Kehle ging. Sogleich war auch Jurji Wulfjeff zur Stelle und versetzte der Váhyterin einen üblen Seitenhieb. Binnen kürzester Zeit war eine unübersichtliche Schlägerei entbrannt, die den übelsten Kaschemmen Aventuriens alle Ehre gemacht hätte. Die Feldgarde hatte alle Mühe, die Raufbolde wieder voneinander zu trennen. Insgesamt fünf Strafen verteilte die Schiedsrichterin, womit beide Auswahlen noch glimpflich davon kamen. Neben den genannten Beteiligten erhielten noch die Váhyter Biloff und Endoras Sigenor eine Ein-Spiel-Sperre, Initiatorin Thargelia von Teremon erhielt völlig zurecht eine Turnierstrafe. Weitere Außergewöhnlichkeiten hatte das spiel jedoch nicht zu bieten, nach zwei eintönigen Stunden stand es 3 zu 3 unentschieden, womit das langweilige Spiel also auch noch eine Verlängerung erhalten sollte. Glücklicherweise ging es in dieser ein wenig dynamischer zur Sache. So dynamisch gar, dass die Schwarzen Drachen schleunigst eine weitere Sperre kassierten. Bordoc der Bär hatte mit seiner Mohagoni-Keule heftig zugelangt und konnte froh sein, dass die Strafe nur für zwei Spiele Gültigkeit besitzen sollte. Sendsh’gerhi nutzte die Unterzahl der Váhyter schamlos aus und verstärkte nun endlich den Druck aufs Tor der Drachen. Dabei konnte sich Yussuf ibn Hilan, seines Zeichens Torsteher Váhyts besonders auszeichnen. Einem Angriff nach dem anderen machte er den Garaus, bis er den Kautschuk endlich einmal richtig zu fassen bekam. Daraufhin hämmerte er das Rund blindlings nach vorn. Zur allgemeinen Überraschung landete der Ball bei der Bremserin Swanje Thoradottir, welche sich, die Zwölfe wissen weshalb, allein in die Spielhälfte Sendsh’gerhis verirrt hatte und nun mutterseelenallein aufs Tor der Tiger zurannte. Mit einem gekonnten Beinschuss überwand sie den Tiger-Tormann Adran Kippwer und besiegelte somit die Qualifikation der Neserus für die AIM, was die Zuschauer in einen wahren Freudentaumel versetzte. Die vielen Mitgereisten aus Sendsh’gerhi hatten das Stadion zum Großteil schon vorher verlassen und waren unter Geleitschutz der zahlreichen Gardisten bereits auf ihr Schiff gelangt. Die Stimmung unter ihnen war selbstverständlich besonders erhitzt, denn die AIM-Teilnahme war für die Tiger zum Greifen nahe und man hatte es sich selber zuzuschreiben, dass man nun doch noch zu Hause bleiben musste. Nur der hohen Gardepräsenz war es wohl zu verdanken, dass die Situation diesmal nicht eskalierte. Ob es auf dem Schiff oder gar zurück in der Heimat noch zu Ausschreitungen der Tiger-Anhänger gekommen ist, entzieht sich unserer Kenntnis...

Abschlusstabelle Nisut-Ela-Gruppe:
Platz Auswahl Siege Niederlagen Tore
1. Neseru Stut-Ymi’keku 1 1 19 zu 15 (+4)
2. Sendsh’gerhi Tiger 1 1 15 zu 12 (+3)
3. Schwarze Drachen Váhyt 1 1 7 zu 14 (-7)

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Torjägerliste:
Platz Spieler/in Auswahl Einer Dreier Gesamt
1. Freiya Jandrasdottir
Listhelm Kural
Luchse Táyârret
Neseru Stut-Ymi’keku
3
0
2
3
9
9
2. Alrik Firunjasson
Rrris Zrr’raaszh
N.I.B. Àchesa Khefu
Weiße Raben Yleha
5
2
1
2
8
8
3. Watu Zenai
Ranulf Sturmfels
Tamara Perkan
M’herén Ptâ’h
Yassafer Klopfbüttel
Gaurona Krunuz
Diskus Menev
Luchse Táyârret
N.I.B. Àchesa Khefu
Weiße Raben Yleha
Luchse Táyârret
N.I.B. Àchesa Khefu
4
4
4
1
1
1
1
1
1
2
2
2
7
7
7
7
7
7

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Damit sind
N.I.B. Áchesa Khefu sowie Neseru Stut-Ymi’keku
für die Allaventurische Immanmeisterschaft 1027 BF in Andergast qualifiziert.

(von David de Kleijn und Florian Zemp)